Presseinformation
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Nr.: 072/
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Zahl der Einsatzkräfte in den Freiwilligen Feuerwehren im Lahn-Dill-Kreis dank erfolgreicher Jugendarbeit gestiegen
Wetzlar/Dillenburg, 2009-03-12
Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann stellt den Jahresbericht 2008 der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung der Öffentlich-keit vor. Das in dem Bericht enthaltene Zahlenmaterial dokumentiert die in den Freiwilli-gen Feuerwehren sowie im Rettungsdienst im Kreisgebiet erbrachten Leistungen und beschreibt gleichzeitig das Arbeitsaufkommen der Fachabteilung.
Besonders erfreulich stellt sich die Anzahl der Einsatzkräfte in den Freiwilligen Feuerwehren dar. Mit 3.701 Frauen und Männern in den Einsatzabteilungen konnte, entgegen dem langjährigen Trend auf Bundes- und Landesebene, ein deutlicher Anstieg um 63 Einsatzkräfte verzeichnet werden. Ursächlich für diese positive Entwicklung ist, dass169 Jugendliche aus den 129 Jugendfeuerwehren in die Einsatzabteilungen übernommen werden konnten.
Trotz wenig spektakulärer Einsätze mussten die 146 Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet durchschnittlich 6 x täglich ausrücken. Es galt 459 Brände zu bekämpfen, in 1.118 Fällen Technische Hilfeleistung verschiedenster Art zu erbringen und 419 sonstige Einsätze zu bewältigen.
Im Rahmen der Ausbildung der Feuerwehrkräfte auf Kreisebene wurden 1.647 Frauen und Männer in 73 Lehrgängen und Seminaren geschult. Hierbei wurden insgesamt 48.180 Teilnehmerstunden abgeleistet.
Im Bereich der Prävention wurde ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Kinderbrandstiftungen und daraus resultierender Gefahren durch die ehrenamtlich tätigen Brandschutzerzieherinnen und -erzieher geleistet. Hier wurden 1.500 Kindergartenkinder sowie 642 Schulkinder (ohne Stadt Wetzlar) zum richtigen Umgang mit Feuer und Gefahrensituationen geschult.
Von den 17 Mitarbeitern der Zentralen Leitstelle waren neben den Feuerwehreinsätzen 33.250 Rettungsdiensteinsätze, vom Krankentransport bis zum Notfalleinsatz mit Notarzt, zu bearbeiten. 29.952 Personen suchten Rat und Hilfe über den Notrufmittelpunkt des Arzt-Notruf-Systems. Für die 750 Nutzer der von den DRK Kreisverbänden angebotenen Hausnotrufanlagen war die Leitstelle Ansprechpartner in allen Notsituationen.
Die Daten des Jahresberichtes 2008 sind nach Ansicht von Herrn Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Hofmann erneut Indiz dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger des Lahn-Dill-Kreises bei Feuer, Unfall oder Notfall unter der Telefonnummer „112“ jederzeit schnelle und qualifizierte Hilfe erhalten.