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Einladungen in den verschiedensten Aufmachungen mit folgender Postfach-Adresse:
- FFO - Service Büro, Postfach 560208, 60407 Frankfurt oder
- TF-Service-Büro mit gleicher Postfach-Adresse
kursieren bundesweit häufig wiederkehrend.


Diese Warnung wurde an dieser Stelle erstmals veröffentlicht im September 2008.
Seither wurde sie ungezählte Male überarbeitet/aktualisiert, zuletzt am 2. Januar 2012.

Nehmen Sie an den Fahrten nicht teil. Die versprochenen Gewinne oder Geschenke gibt es nicht. Sie laufen vielmehr Gefahr, von den oft sehr geschickt und verlogen vorgehenden Verkäufern abgezockt zu werden. Wie unseriös die Anglegeneheit ist, belegen zwei Teilnehmerberichte und drei Berichte in Medien, die wir unten wiedergegeben haben.

Einladung unter dem genannten Postfach und mit der Bezeichung FFO kuriseren immer wieder. Sie werden in diesem Warnlisten-Eintrag zusamengefasst.
Folgende Einladungen liegen hier vor (Bezeichnungen im Briefkopf - Erscheinungsdatum):
1. Valtentins-Treff 2009 - Einladung exklusiv für Sie! - Feb. 2009
2. Frühling ist wieder da! - Feb. 2009
3. FFO Vertrauen von Anfang an VIP VIP-FFO heißt VIP-Geschenke für Sie! - März 2009
4. "Mein Herz schlägt für meine Wähler" - August 2009
5. "FFO & Fichtenhof" - August 2009
6. "Frohe Weihnachten" - November 2009
7. "Exklusiver Diamantring - Ist er in Ihrer Schmucktruhe? - November 2009
8. "Entschuldigung" - Februar 2010
9. "Hochzeits-Vesper" - Silberhochzeit - April 2010
10. "Einladung für Sie, Frau XXX; zur Übergabe Ihrer persönlichen Geschenke!" - Mai 2010
11. "Jetzt weltmeisterlich absahnen" - Mai 2010
12. "Blühendes Landleben" - Juni 2010
13. "Super-Sommer-Vorteile" - Juli 2010
14. "FFO & Fichtenhof" - August 2010
15. "Persönliche Einladung für Gold-Club-Mitglieder" - September 2010
16. "Jubiläums-Lebkuchenfahrt" - September 2010
17. "MEIN SCHÖNES OKTOBERLAND" - September 2010
18. "Weihnachtswünsche werden wahr" - November 2010
19. "1.1.11 Das neue Jahr beginnt mit einer Schnapszahl" - Dezember 2010
19. "Den Start in Ihr Glücksjahr nicht verpassen" - Januar 2011
20. "Königliche Hochzeit - Fürstliche Geschenke für Sie! - April 2011
21. "Gute alte Zeit / Einladung zur D-Mark Feier" - Juni 2011
22. "2011 - Große Lebkuchenfahrt" - Oktober 2011
23. "VIP Weihnachtsfeier" - November 2011
24. "Einladung zur Guten-Laune-Neujahrsfeier mit Sektempfang" - Dez. 2011
25. " Persönliche Einladung zu Sektempfang und VIP Neujahrs Gala 2012" - Dez. 2012

DIE EINLADUNGEN WEISEN REGELMÄßIG EINIGE TYPISCHE MERKMALE AUF, DIE EINE UNSERIÖSE VERANSTALTUNGEN ERWARTEN LASSEN. IM EINZELNEN:

1. UNKLARE ANGABEN ZUR WAHREN IDENTITÄT
Gemeinsam ist den Einladungen, dass in Ihnen nur die Bezeichnung "FFO" und Frankfurt genannt wird. Im Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt ist eine Fa. Schöne FFO Welt Reisen GmbH eingetragen. Ob zwischen beiden eine Beziehung besteht, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, ist aber wahrscheinlich, da in beiden gleichermaßen mit Klaus-J. Schmitt der gleiche Verantwortliche - auch als Clubpräsident bezeichnet - genannt wird.

Fragwürdig ist, dass an Stelle einer zustellfähigen Anschrift oft nur eine Postfachadresse genannt ist. Zudem fehlen in der Einladung die Angaben zur Rechtsform der Fa., zur Handelsregisternummer und zur Geschaftsführung. Die tatsächlich Verantwortlichen geben sich von daher nicht eindeutig zu erkennen. Zudem wird, wenn es sich um eine GmbH handelt, gegen das GmbH-Gesetz verstoßen.

2. VERSPRECHEN VON GEWINNEN, GESCHENKEN UND ANDEREN ZUWENDUNGEN
In jeder Einladung werden dem Empfänger diverse Gewinne und Geschenke versprochen.
Derartige Versprechen dienen bekanntermaßen nur dazu, die Empfänger der Einladung, darunter oft gutgläubige ältere Menschen, zu einer Verkaufsfahrt zu locken, auf der dann überteuerte Ware
- mit falschen Versprechungen,
- Lügen hinsichtlich der Preiswürdigkeit (z.B. Apotheken-Trick mit der PZN-Nr.)angeboten und
- zum Teil auch durch Ausüben von Druck,
verkauft wird.
Immerhin: In den Einladungen wird - zumindest der sehr aufmerksame Empfänger - darauf hingewiesen, was er zu erwarten hat, nämlich eine "Reise- und Produktshow" oder eine "Neuheitenshow".

3. MAN KANN WEITERE PERSONEN MITBRINGEN
Typisch für Einladungen zu Kaffeefahrten ist auch die Möglichkeit andere Personen mitbringen.

4. DIE ADRESSE IST BEREITS ALS UNSERIÖS BEKANNT
Die Postfachadresse ist auch schon in einer Warn-Liste der Verbraucherzentrale Hamburg eingetragen. Auch wir haben in der Vergangenheit bereits öfter vor FFO gewarnt. Die entsprechenden Eintragungen wurden aber gelöscht und an dieser Stelle zusammengefasst.

5. PRESSE UND MEDIEN WARNEN
Es gibt Presseberichte und vor allen Dingen ist SAT1 FFO bereits zweimal mit versteckter Kamera auf die Pelle gerückt und hat das, was wir befürchtet haben und was durch einen unten wiedergegebenen Teilnehermbericht bereits belegt wurde, nochmals bestätigt.

+++ TEILNEHMERBERICHT VOM 7. JULI 2008 +++
Eine 52-jährige Dame sprach am 25. Juni 2008 bei uns vor und berichtete von der Kaffeefahrt mit FFO ins nördliche Rheinland-Pfalz, an der sie teilgenommen hatte.
Sie betonte wiederholt, dass Sie es nicht verstehen könne, dass Leute bei solchen Veranstaltungen immer wieder mitfahren und auch immer wieder etwas kaufen würden. Sie selbst sei schon zweimal mitgefahren und würde es kein drittes Mal mehr machen.
Der Bus kam 7 Minuten früher als angekündigt. Der Busfahrer wusste nicht genau, wo er lang fahren musste, um die angegeben Haltestellen zu erreichen und ließ sich deswegen von einigen Businsassen den Weg zeigen.
Der Bus war nur halbvoll und es saßen nur Senioren mit im Bus. Die Dame war mit ihren 52 Jahren mit Abstand die jüngste Teilnehmerin. Die Busfahrt endete in einer Gaststätte im nördlichen Rheinland-Pfalz. Dort bekam zunächst jeder ein Frühstück, was aus zwei belegten Brötchenhälften und einem Kaffee bestand.
Nach dem Frühstück stellte ein Veranstalter, welcher die komplette Veranstaltung leitete, einige Produkte vor. Die Teilnehmer wurden meistens geduzt. Ältere Damen wurden auf ihr jugendliches Aussehen angesprochen und des öfteren „Schätzchen“ genannt.
Im Saal saßen ca. 50 Teilnehmer. Es waren zwei Busse zu dieser Veranstaltung gekommen.
Unter den vorgestellten Produkten war auch ein Nahrungsergänzungsmittel. Dieses hatten sie seit diesem Jahr wohl neu im Sortiment. Das Nahrungsergänzungsmittel was sie noch im Vorjahr angeboten hatten, musste man jedes Jahr erneut einnehmen, damit es seine Wirkung entfalten konnte. Es kostete damals 998 Euro. Das, was sie dieses Jahr anbieten, müsse man nur alle 5 Jahre einnehmen und es kostet 1.700 Euro. Aber da man es ja nur alle 5 Jahre kaufen müsse, würde man jede Menge einsparen.
Nach der Vorstellung der Produkte bekam jeder, der Interesse an einem Nahrungsergänzungsmittel hatte, einen Reservierungsgutschein. Das heißt, man nimmt diesen Gutschein mit nach Hause und kann sich dann ein viertel Jahr lang überlegen, ob man dieses Produkt kaufen will oder nicht und dann gegebenenfalls diesen Gutschein einlösen oder auch nicht.
Dann folgte das Mittagessen. Das Frühstück und das Mittagessen waren umsonst. Es mussten nur die kalten Getränke selbst gezahlt werden. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit, sich auf eigene Kosten einen Nachtisch und nachmittags Kaffee und Kuchen zu bestellen.
Nach dem Mittagessen kam der Veranstalter noch einmal auf die Nahrungsergänzungsmittel zu sprechen. Er ging mit dem Preis etwas runter und sagte, dass auf Grund des niedrigen Preises die Teilnehmer jetzt schon etwas davon kaufen sollten und nicht erst im nächsten viertel Jahr. Eine Rücksprache seitens der Teilnehmer mit ihrem Arzt lehnte er ab.
Da aber fast niemand dieses Angebot in Anspruch nahm, wurde der Veranstalter aggressiv. Er begann die Teilnehmer zu beleidigen und brachte „blöde Sprüche“.
Einem Mann unterstellte er beispielsweise, dass er sehr gierig wäre. Er habe nämlich einer anderen Person das Essen weggegessen. Dieser Mann teilte der 52-jährigen Teilnehmerin später mit, dass seiner Ehefrau das Essen nicht geschmeckt habe und damit nichts weggeschmissen werden müsste, habe er es dann noch aufgegessen.
Trotzdem hat der Veranstalter den Rest der Veranstaltung immer wieder behauptet, dass ein gieriger Mann im Raum sitzen würde. Dieses Ehepaar hatte sich vor dem Essen, vor allen anderen, negativ zu dieser Kaffeefahrt geäußert.
Auch andere Teilnehmer, die etwas Negatives zu dieser Veranstaltung sagten oder sich über irgendetwas beschwerten, wurden von dem Veranstalter immer wieder beleidigt.
Er sagte beispielsweise auch zu einigen die nichts kauften, dass man ja nicht auf die Kosten anderer leben könne. Damit spielte er darauf an, dass sie durch diese Fahrt auch ihre Kosten zu tragen hätten und diejenigen die etwas kaufen würden, würden ihnen natürlich dabei helfen, ihre Unkosten zu decken. Und die anderen, die nichts kaufen, die würden sich somit von den „Käufern“ mitfinanzieren lassen.
Eine der Teilnehmerinnen sagte dann zum Veranstalter, dass sie schon öfters mit diesem „Unternehmen“ mitgefahren sei und dass sie insgesamt schon 5.000 Euro bei ihnen ausgegeben habe und aus diesem Grund dieses Mal nichts mehr kaufen könne. Daraufhin erwiderte der Veranstalter, dass wenn man in eine Gaststätte gehen würde, man auch nicht einfach sagen könne, ich esse heute nichts bei Ihnen, aber da ich in der Vergangenheit schon soviel Geld bei ihnen gelassen habe, werde ich heute nichts bestellen. Der Gastwirt muss ja schließlich auch von irgendetwas leben. Auch diese Dame wurde für den Rest der Veranstaltung immer wieder negativ angegangen. Und das, obwohl die Dame in der Vergangenheit dort immer etwas gekauft hat.
Teilnehmer die interessiert waren und auch etwas gekauft haben, wurden freundlich behandelt. Mit ihnen machte der Veranstalter seine Späßchen. Zum Beispiel sagte er zu einer ca. 80-jährigen Dame: „Na Schätzchen, du hast sicher einen zwanzigjährigen Freund, so gut wie du aussiehst!“. Oder er fragte eine Dame, ob der Mann neben ihr auch ihr Ehemann sei. Sie verneinte dies und sagte, dass es aber ihr Partner sei. Daraufhin meinte der Veranstalter: „Ah, dann habt ihr ja noch Sex!“. Wie sich später rausstellte, war diese Bemerkung der Frau sehr unangenehm.
Eine Teilnehmerin fragte nach, was denn mit dem auf der Einladung versprochenen Hochdruckreiniger sei. Sie wurde immer darauf verwiesen, dass es den erst am Ende der Veranstaltung geben würde und wurde ab diesem Zeitpunkt auch nicht mehr freundlich behandelt. Außerdem teilte man ihr schließlich mit, dass der Hochdruckreiniger nur an Kunden ausgehändigt würde. Es handelte sich auch nicht um das versprochene Markenprodukt, sondern um ein günstiges Produkt.
Auf dieser Veranstaltung wurden Staubsauger, Betten, Kochgeräte, Nahrungsergänzungsmittel und Kleinartikel angeboten. Der günstigste Kleinartikel war eine Tube Zahnpasta zum Preis von 5 Euro.
Am Ende der Veranstaltung bekam noch jeder ein Lebensmittelpaket von geringem Wert und die Teilnehmer wurden wieder nach Hause gefahren. Während der Rückfahrt hatte der Busfahrer noch erwähnt, dass der ursprüngliche Ausflug nach X.... aus Zeitgründen nicht stattfinden konnte.
In dem Bus, der nach Wetzlar fuhr kam es noch zu einigen Problemen. Eine Dame ging nach vorne zum Fahrer und bat ihn, dass er sie an einer für sie günstigen Haltestelle aussteigen lassen möge. Der Fahrer wurde ungeduldig und drängte sie, sich sofort wieder hinzusetzen, es sei zu gefährlich. Kurz zuvor hatte er noch etliche Minuten lang bei einer kurvenreichen Autobahnabfahrt und einem Verkehrskreisel mit seinem Kind per Handy telefoniert. Das erschien ihm nicht zu gefährlich zu sein. Die Frau wurde weiter von dem Fahrer und anderen Mitfahrern beschimpft und beleidigt. Ein älterer Herr drohte mit dem Stock. Der Fahrer befahl ihr darauf hin, an einer weit entfernten Haltestelle auszusteigen. Kurz danach ließ er andere Fahrgäste an einer Wunschhaltestelle aussteigen, strich dafür aber eine Haltestelle, die noch am Morgen angefahren worden war. Das war für einen anderen Mitfahrer sehr ungünstig, denn dort wollte ihn seine Frau abholen. Es war eine sehr negative Stimmung und ein großes Durcheinander.
Nach diesem Zwischenfall verließ auch unser Informant den Bus. Er traf nach etwa 12 Stunden, um 19:20 Uhr, wieder zu Hause ein.

+++ NACHTRAG vom 12. Jan. 2009 - FFO verteilt wertlose Gutscheine +++
FFO hat zusammen mit einer Einladung zur Kaffeefahrt einen Gutschein über 50 € versandt. Dieser sollte angeblich bei einer ganzen Reihe namhafter Unternehmen einzulösen sein z.B. bei Karstadt, C&A, Obi, Kaufhof, Quelle. Eine kritische Verbraucherin ist der Sache nachgegangen. Wie nicht anders zu erwarten war, hatten die genannten Unternehmen davon keine Kenntnis. Der Gutschein ist wertlos. Darüber berichtete die Gießener Allgemeine am 7. Jan. 2009. Einen Link zum online verfügbaren Beitrag finden Sie ganz am Ende dieses Beitrages.

+++ NACHTRAG VOM 4. Feb. 2009 - SAT1 "AKTE 09" berichtet +++
Gestern war in SAT 1 ein Bericht über eine Kaffeefahrt zu sehen, zu der unter "FFO", Frankfurt eingeladen worden war. Die Masche war dreist. Der Werbsprecher gestand ein, man habe in der Vergangenheit Fehler gemacht und gelogen, um dann mit einer weiteren Lüge, dem so genannten Apothekentrick (Details dazu in unserem Merkblatt, siehe Link unten) nämlich, die Senioren zum Kauf eines Aloe-Vera-Drinks für 748 € (!) zu verleiten .
Ganz nebenbei: Das versprochene Mittagessen mussten die Teilnehmer selbst zahlen. Nachdem sich das Kamerateam zu erkennen gegeben hatte, trat der Werbesprecher die Flucht an.
Zitate aus dem Filmbericht:
"Wahrheit wird nicht geduldet", als ein Verbraucherschutzanwalt in der Veranstaltung Kritik übte und Lügen aufdeckte und entsprechend unfreundlich angegangen worden war.
"Wir waren schon vor sieben Jahren nicht erwünscht", mit Bezug auf einen ähnlichen Filmbericht über "FFO" aus dem Jahre 2002.

+++ NACHTRAG VOM 8. APRIL 2009 - SAT1-Akte 09 berichtet erneut +++
Gestern nahm sich SAT1 erneut FFO vor. Mit verstecktener Kamera verfolgte der Sender eine Veranstaltung von FFO. Angeboten wurde das Nahrungsergänzungsmittel DYNA VITAL, das in der Apotheke für 1.598 € zu bekommen sei. FFO arbeitet also ebenfalls mit dem "Apotheken-Trick" mit der Pharma-Zentralnummer. Tatsächlich wurde das Präparat mit diesem Preis so bei den Apotheken angemeldet. Allerdings überprüft niemand Wirksamkeit geschweige denn die Preiswürdigkeit. Dieser falsche Eindruck wird von den Verkäufern aber gerne erweckt. Man nutzt also den guten Ruf der Apotheker schamlos aus, um Renter abzuzocken. So war es auch hier, denn ein Insider berichtete SAT1, dass das Mittel für nur 25 € (!!!) vom Hersteller an das Kaffeefahrten-Unternehmen verkauft wird, wobei die Kaffeefahrten-Firma sogar die Rezeptur vorgegeben habe. Zudem sprach der Informant davon, dass das Mittel wie ein besserer Vitaminsaft sei.
Der Verkäufer gaukelte den Leuten dann noch angebliche Rabatte vor: "Würden Sie sich über 500 € von der Firma freuen? Würden Sie sich über 700 € freuen?" Schlussendlich verkaufte er das Mittel, das natürlich keine pharmakologisch wirksamen Bestandtteile enthält und das auch nicht darf, da es sonst nicht frei verkauft werden dürfte, für 898 €, also für den rd. 36-fachen Einkaufspreis!
Der Verkäufer, der dann vom Kamerateam im Freien gestellt wurde, gab die Preisspanne sogar zu: "Sie haben Recht", im Übrigen hatte er für das Kamerateam nur Verachtung übrig.
Zudem war der Einladung immer noch der wertlose 50-€-Gutschein beigefügt, der angeblich bei vielen bekannten Handelsketten eingelöst werden kann. Ein Jurist von OBI stand SAT1 Rede und Antwort und kündigte juristische Schritte gegen die Verantwortlichen an. Er wollte mit Hilfe des Deutschen Schutzverbandes gegen Wirtschaftkriminalität vorgehen.

+++ NACHTRAG VOM 15. November 2010 - Das Hessen-Fernsehen berichtet über Abzocke im Zusammenhang mit FFO +++
15. November 2010: Der Hessische Rundfunk berichtet in seinem Ferseh-Programm in der Sendung "Service Familie" über einen 89-jährigen Herrn aus unserem Landkreis, der bei FFO eine viertägige Reise in die Sächsische Schweiz und nach Dresden gebucht hatte. Zu seiner Überraschung erfolgte die Unterbringung in einem Hotel in Teplice, das bekanntlich in der tschechischen Republik liegt.
Am Tag nach der Anreise folgte sogleich eine Verkaufsveranstaltung im Hotel in Teplice. Der Mann ersteht einen Doppelpack Nahrungsergänzungsmittel und unterschreibt einen Vertrag über 1.108 €.
Unsere Recherchen ergeben, des es sich um ein Mittel handelt, dass im Großhandel weniger als 10 € pro Packung kostet. Glück im Unglück: Der Sohn des arglosen und gutgläubigen betagten Herrn schaltet sich ein. Das Opfer widerruft den Vertrag und das klappt auch, weil auf dem Vertrag eine tatsächlich existierende Firma aus Osterholz-Scharmbeck steht.

LINKS

Datei oder Merkblatt zum Download:

Merkblatt mit Informationen und Tipps rund um Verkaufsveranstaltungen und Kaffeefahrten mit Anregungen, was SIE gegen das unseriöse Treiben unternehmen können.

Meldung der Gießener Allgemeinen vom 7. Jan. 2009.

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