Presseinformationen
Veranstaltungskalender für Frauen an Lahn und Dill erschienen
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-07-26
Der neue Veranstaltungskalender für Frauen an Lahn und Dill für das zweite Halbjahr 2010 ist erschienen und kann beim Frauenbüro des Kreises kostenfrei abgeholt oder angefordert werden. Außerdem liegt der Veranstaltungskalender in Beratungsstellen, in Arztpraxen und Institutionen aus.
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Hartz IV-Empfänger – ehrlicher als ihr Ruf
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-05-27
Gleich einen ganzen Katalog an Fragen zum Thema Hartz IV wollte der Kreistag des Lahn-Dill-Kreises in der Sitzung vom 22. März 2010 beantwortet wissen. Etwa wie viele Eingliederungsvereinbarungen mit Arbeitslosen in den Jahren 2008/2009 geschlossen wurden und wie deren Einhaltung durch die Lahn-Dill-Arbeit überprüft werde.
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Veranstaltungskalender von Frauen für Frauen an Lahn und Dill für das 2. Halbjahr 2010
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-04-19
Im neuen Veranstaltungskalender für das 2. Halbjahr 2010 – herausgegeben vom Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises – haben Gruppen, Institutionen, Vereine, Anbieterinnen und Anbieter die Möglichkeit, ihre nicht kommerziellen Veranstaltungsangebote für Frauen zu veröffentlichen.
Bis zum 14. Mai 2010 können Veranstaltungen, auch solche, die noch in Vorbereitung sind, schriftlich gemeldet werden. Später eingehende Meldungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden.
Bei der Anmeldung sind anzugeben:
Veranstaltungsbezeichnung (mit kurzem Hinweis zum Inhalt und zur Referentin/zum Referenten), Ort, Datum, Uhrzeit, evtl. Kosten sowie Veranstalterin/Veranstalter mit Anschrift und Telefon.
Bitte senden Sie Ihre Meldung an das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar, Fax 06441 407-1059, E-Mail: frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Nähere Informationen erhalten Sie unter Tel. 06441 407-1242.
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„Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung“ - Informationsveranstaltung am 27. April 2010 in der Kreisverwaltung Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-04-09
Wollen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einer möglichst kurzen Babypause schnell wieder in Ihren Betrieb zurückholen? Möchten Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren junge Familien in Ihrem Unternehmen halten und an den Standort binden? Würden Sie gerne Anreize für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen, aber wissen nicht wie?
Dann laden wir Sie herzlich ein zu unserer Informationsveranstaltung
„Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung“
am 27. April 2010, ab 17:00 Uhr, Kreishaus Wetzlar,
Kreistagssitzungssaal, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar.
Es muss nicht gleich ein eigener Betriebskindergarten sein, Sie können sich auch an bestehenden Konzepten und Einrichtungen beteiligen. Frauke Greven, Servicestelle Betriebliche Kinderbetreuung, Berlin, stellt das Fördeprogramm „Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung“ vor. Peter Kamm, Betriebsratsvorsitzender Umicore Hanau, berichtet über seine Praxiserfahrungen bei der Einrichtung der betriebseigenen Kindertageseinrichtung „umikids world“ in Hanau: Durch betriebliche Kinderbetreuung wird eine hohe Motivation und Bindung an das Unternehmen geschaffen. Der Krankenstand der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird reduziert und die Identifikation mit dem Unternehmen erhöht.
Nutzen Sie die Möglichkeit, sich umfassend über Kosten, Nutzen und Förderprogramme zu informieren und mit den Referentinnen und Referenten ins Gespräch zu kommen. Die Informationsveranstaltung wird im Rahmen des Bündnisses für Familie im Lahn-Dill-Kreis gemeinsam vom Lahn-Dill-Kreis, der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill, der Stadt Wetzlar und der Handwerkskammer Wiesbaden organisiert.
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„Welche Auswirkungen hatten die Hartz IV-Reformen auf Frauen?“
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-02-15
Diese Frage steht im Mittelpunkt eines Vortrages von Dr. Clarissa Rudolph am Mittwoch 24. Februar 2010 (16:00 bis 18:00 Uhr) in der Kreisverwaltung, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar. Eingeladen sind sowohl Vertreterinnen und Vertreter von Behörden und Institutionen im Kreis als auch Betroffene und alle am Thema Interessierten.
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Arbeitsmarktmonitor zeigt regionale Wege aus der Krise
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-02-03
Unternehmen, Verbände und Politik sollen durch differenzierte Regionaldaten schneller und konkreter planen können.
• Lahn-Dill-Kreis ist Modellregion für Regionalen Arbeitsmarktmonitor
• Neues Informationssystem erlaubt vertiefte Einblicke in Strukturen lokaler Arbeitsmärkte
• Landrat Wolfgang Schuster: Gemeinsam Strategien für den Kreis entwickeln
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„Demographische Entwicklung im Lahn-Dill-Kreis“: Focus der 2. Fachtagung war auch auf die Auswirkungen der Wirtschaftskrise gerichtet
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-11-26
Die demographische Entwicklung im Sinne von „wir werden weniger, wir werden älter, wir werden bunter“ ist eine der großen Zukunftsaufgaben der kommunalen Politik. Schon in wenigen Jahren wird sich die Altersstruktur durch sinkende Geburtenzahlen und steigende Lebenserwartung spürbar verändern. Städte und Gemeinden stehen vor nie gekannten Veränderungen und Herausforderungen. Wie aber wirkt sich die demographische Entwicklung im Lahn-Dill-Kreis aus und welche Bedeutung hat dies in Zukunft im Hinblick auf die räumliche Entwicklung in unseren Städten und Gemeinden?
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„Demographische Entwicklung im Lahn-Dill-Kreis“ – Fachtagung am 23. November 2009 in Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-11-12
Die demographische Entwicklung im Sinne von „wir werden weniger, wir werden älter, wir werden bunter“ ist eine der großen Zukunftsaufgaben der kommunalen Politik. Schon in wenigen Jahren wird sich die Altersstruktur durch sinkende Geburtenzahlen und steigende Lebenserwartung spürbar verändern. Städte und Gemeinden stehen vor nie gekannten Veränderungen und Herausforderungen. Wie aber wirkt sich die demographische Entwicklung im Lahn-Dill-Kreis aus und welche Bedeutung hat dies in Zukunft im Hinblick auf die räumliche Entwicklung in unseren Städten und Gemeinden?
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Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-10-26
Aufgaben teilen, von gemeinsamer Stärke profitieren – im Lahn-Dill-Kreis teilen sich die IHK Lahn-Dill und der Lahn-Dill-Kreis die Bündniskoordination.
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Sozialbericht 2008 – ein sozialstruktureller Überblick
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-10-26
Der zweite Sozialbericht, ein sozialstruktureller Überblick des Lahn-Dill-Kreises, der Ende September erschienen ist, legt es offen:
„
12,1 % der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren leben in Bedarfsgemeinschaften (nach den SGB II), dabei ist der Anteil der unter 3-Jährigen mit 17,8 % besonders hoch;
Schülerinnen und Schüler mit nicht deutscher Staatsangehörigkeit besuchen proportional öfters die Förder- und Hauptschulen und sind weniger an den Gymnasien vertreten;
die Inanspruchnahme von Jugendhilfeleistungen, Erziehungshilfen und Beratungsangeboten steigt zunehmend;
erwerbsfähige Frauen sind bei weitem noch nicht im gleichen Umfang ins Erwerbsleben eingebunden wie Männer;
Frauen dominieren bei der Anzahl von Teilzeitstellen sowie geringfügiger Beschäftigung
“.
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„Demographische Entwicklung im Lahn-Dill-Kreis“ – Fachtagung am 23. November 2009 in Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-10-14
Die demographische Entwicklung im Sinne von „wir werden weniger, wir werden älter, wir werden bunter“ ist eine der großen Zukunftsaufgaben der kommunalen Politik. Schon in wenigen Jahren wird sich die Altersstruktur durch sinkende Geburtenzahlen und steigende Lebenserwartung spürbar verändern. Städte und Gemeinden stehen vor nie gekannten Veränderungen und Herausforderungen. Wie aber wirkt sich die demographische Entwicklung im Lahn-Dill-Kreis aus und welche Bedeutung hat dies in Zukunft im Hinblick auf die räumliche Entwicklung in unseren Städten und Gemeinden?
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Land Hessen vergibt Preis an Künstlerinnen
Bewerbungsfrist endet am 25. Oktober
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-10-12
In Hessen geborene oder hier arbeitende Künstlerinnen können sich noch bis zum 25. Oktober 2009 um den Maria Sibylla Merian-Preis 2009 bewerben. „Im Lahn-Dill-Kreis arbeiten viele Frauen künstlerisch“, so Petra Schmittner, stellvertretende Frauenbeauftragte des Lahn-Dill-Kreises. „Ihre Werke können sich durchaus sehen lassen, daher sollten sie sich um den Preis bewerben.“
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Fünf Jahre Runder Tisch gegen Häusliche Gewalt;
Vernetzung soll Frauen besser vor Gewalt schützen – Neu: Hilfen für Kinder und Täter
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-09-28
Der Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt im Lahn-Dill-Kreis und in der Stadt Wetzlar feiert sein fünfjähriges Bestehen. Am 28. September 2004 wurde das Netzwerk von den Frauenbüros des Lahn-Dill-Kreises und der Stadt Wetzlar sowie dem Frauenhaus Wetzlar ins Leben gerufen. Mittlerweile gehören dem Kreis Vertreterinnen und Vertreter von rund 40 Institutionen an. Neben Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichtshilfe sind Ehe- und Familienberatungsstellen, das Jugendamt, der Kinderschutzbund, die Lahn-Dill-Arbeit, Rechtsanwältinnen und Ärztinnen, Opferschutzorganisationen, der Internationale Bund, das Gesundheitsamt sowie eine Reihe weiterer Institutionen und Organisationen beteiligt.
Durch Vernetzung und regelmäßige Fachveranstaltungen zum Thema Häusliche Gewalt will der Runde Tisch dazu beitragen, dass Gewalt, die zu Hause im privaten Bereich ausgeübt wird, in der Gesellschaft offen diskutiert und aus dem „Dunkelfeld“ heraus geholt wird. „Ziel ist betroffenen Frauen durch frühes Erkennen von Häuslicher Gewalt und vernetzte Hilfen schneller aus ihrer Situation heraus zu helfen“, so Petra Schneider, Frauenbeauftragte des Lahn-Dill-Kreises.
Nach einer ersten Phase, in der die beteiligten Institutionen ihre Angebote und Verfahrensweisen abstimmten, arbeiten die Teilnehmer des Runden Tisches derzeit an der Einbeziehung weiterer Akteurinnen und Akteure, wie beispielsweise von Ärztinnen und Ärzten und dem Gesundheitssektor. Außerdem wird überlegt, wie weitere Zielgruppen besser erreicht werden können, etwa von Gewalt betroffene Kinder und Migrantinnen.
„Unsere Arbeit trägt konkrete Früchte“, so José Ruijgers von der Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt. „Der Flyer ‚Zoff daheim’ beispielsweise wendet sich gezielt an Kinder, die Häusliche Gewalt erlebt haben“, so Ruijgers. Die Unter-Arbeitsgruppe „Kinder“ des Runden Tisches hat den Flyer herausgegeben, der Weiße Ring hat ihn finanziert. Die erste Auflage ist bereits vergriffen. Auf der Fachtagung „Häusliche Gewalt und Migration“ im Januar 2009 beschäftigten sich die Mitglieder des Runden Tisches damit, wie man von Gewalt betroffene Migrantinnen besser erreichen kann.
Seit 2007 befasst sich die Unterarbeitsgruppe „Täter“ damit, wie qualitativ gute Täterarbeit aussehen und im Kreis angeboten werden kann. Derzeit bieten drei Stellen im Kreis Hilfen für Täter Häuslicher Gewalt an. Informationen dazu gibt es bei der Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt, Tel: 06441 46364.
Die Mitglieder des Runden Tisches feierten das Jubiläum schon am Freitag, 25. September 2009, auf einer der regulären Arbeitssitzungen des Runden Tisches im Neuen Rathaus der Stadt Wetzlar. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Institutionen und Organisationen, die beim Runden Tisch mitarbeiten wollen, können sich an das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises wenden, Tel: 06441 407-1242, E-Mail: frauenbuero@lahn-dill-kreis.de, Internet: http://www.lahn-dill-kreis.de.
Hintergrundinformationen zum Thema Häusliche Gewalt im Lahn-Dill-Kreis
2007 wurden von der Polizei im Lahn-Dill-Kreis 196 Fälle von Häuslicher Gewalt registriert. Zwei (versuchte) Tötungsdelikte, 152 Körperverletzungen, darunter 29 schwere und gefährliche, vier Vergewaltigungen, 23 Bedrohungen, zwei Nötigungen und zwei Freiheitsberaubungen. Von den 202 Opfern Häuslicher Gewalt waren 183 Frauen und 19 Männer.
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Erfolgreiche Abschlussprüfung an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises in Haiger
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-09-08
Nach dreijähriger Ausbildung zum Altenpfleger / zur Altenpflegerin mit insgesamt 2100 Unterrichtsstunden haben im August 2009 insgesamt 26 Prüflinge ihre Abschlussprüfung zum an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises erfolgreich bestanden. Dazu mussten die Prüflinge im Rahmen einer schriftlichen, einer praktischen und einer mündlichen Prüfung das während ihrer Ausbildung erworbene Wissen vor dem staatlichen Prüfungsausschuss der Lehranstalt nachweisen.
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„Vom Umgang mit Widerständen – Auf Angriffe, Vorwürfe und Beschwerden souverän reagieren“
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-08-31
Wie auf Vorwürfe, verbale Angriffe und Beschwerden souverän zu reagieren ist, können Frauen, die sich beruflich weiter entwickeln wollen, beim Seminar „Vom Umgang mit Widerständen“ am Samstag, 26. September 2009, einüben. Das Seminar mit der Kommunikationstrainerin Christa Schütze, Braunfels, findet von 09:00 bis 17:00 Uhr im Haus der Sportjugend, Friedensstraße 99, Wetzlar statt.
Viele Frauen machen in ihrem Berufsleben die Erfahrung, dass der Ton rau (und nicht immer herzlich) ist und ihnen manchmal die passende Antwort auf einen Vorwurf, einen Angriff oder eine Beschwerde erst später – zu spät (!) – einfällt. Schlagfertigkeit kann trainiert werden. Sie ist die Kunst, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Worte zu finden, ohne gleich verbal zurück zu schlagen (was bekanntermaßen nicht immer klug ist). In diesem Seminar können Frauen in vielen Übungen lernen, sicher zu argumentieren und auf Einwände und Angriffe angemessen zu reagieren.
Das Seminar ist Teil einer Reihe zur beruflichen Förderung von Frauen und wird vom Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises angeboten. Schriftliche Anmeldungen nimmt das Frauenbüro bis zum 18. September 2009 entgegen. Teilnahmebeitrag: 30 Euro. Kontakt: Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar, Telefon: 06441 407-1242, E-Mail: frauenbuero@lahn-dill-kreis.de.
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Beratungsangebot für türkischsprachige Familien
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-08-21
Die Erziehungs- und Familienberatungsstellen des Lahn-Dill-Kreises in Wetzlar und Dillenburg erhalten seit dem 1. Juli 2009 fachliche Unterstützung durch die türkische Rechtsanwältin Selda Demirel-Kocar, Solms.
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Veranstaltungskalender für Frauen an Lahn und Dill erschienen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-24
Der neue Veranstaltungskalender für Frauen an Lahn und Dill für das zweite Halbjahr 2009 ist erschienen und kann beim Frauenbüro des Kreises kostenfrei abgeholt oder angefordert werden. Außerdem liegt der Veranstaltungskalender in Beratungsstellen, in Arztpraxen und Institutionen aus.
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Schuldnerberatung: Kurzarbeit – unflexible Kreditinstitute – wucherische Zinsen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-07
Seit Januar des Jahres beobachtet die Schuldnerberatung des Lahn-Dill-Kreises einen sprunghaften Anstieg von Beratung suchenden Menschen vor dem Hintergrund „Kurzarbeit“. Aufgrund des verminderten Einkommens entstehen Probleme bei der Bedienung der Raten für Konsumentenkredite oder Baudarlehen. Während das Beraterteam der LDK-Schuldnerberatung alles dafür unternimmt, dass es nicht zum „Crashen“ eines Kredits kommt, staunen die Berater über die mangelnde Flexibilität (bis Ignoranz) bei Teilen des Bankensystems. Hartmut May, der Leiter der Schuldnerberatungsstelle des Kreises, gab seinem Beraterteam jetzt die Linie vor: „Dann muss es eben krachen, Lebenshaltung, Miete und Energiekosten und Kindeswohl gehen der Kreditbedienung vor.“
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Altenpflegeausbildung in Hessen neu strukturiert
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-06
Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises an Modellprojekt erfolgreich beteiligt – nächste Kreispflege-Konferenz für Oktober geplant.
In Anwesenheit des hessischen Ministers Jürgen Banzer wurde in einer Fachveranstaltung das Modellprojekt „Wissenschaftliche Begleitung und Erprobung der Umsetzung des Entwurfs des Rahmenlehrplans für die Altenpflegeberufe“ in Hessen vorgestellt. Der Sozialdezernent des Lahn-Dill-Kreises, Günther Kaufmann-Ohl, durfte bei der Gelegenheit allen Beteiligten stellvertretend für die Träger der 5 ausgewählten und beauftragten Modellschulen Dank und Anerkennung für die erfolgreiche Erprobung eines neuen Rahmenlehrplanes aussprechen.
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„Sicher auftreten – gut ankommen“: Rhetorik-Seminar für Frauen am 27. Juni 2009
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-05-27
Sicheres Auftreten und bessere Rhetorik können Frauen, die sich beruflich weiter entwickeln wollen, beim Seminar „Sicher auftreten - Gut ankommen. Rhetorik für Frauen“ am Samstag, den 27. Juni 2009 einüben. Das Seminar mit der Kommunikationstrainerin Christa Schütze findet von 09:00 bis 17:00 Uhr im Haus der Sportjugend, Friedensstraße 99, Wetzlar statt.
Frauen sind auf eine souveräne Außenwirkung im Beruf angewiesen. Ob sie Kunden/Kundinnen, den Chef/die chefin oder Kollegen/Kolleginnen überzeugen können, hängt davon ab, wie sie sich selber präsentieren. Im Seminar können sich die Teilnehmerinnen in einem sicheren Umfeld ausprobieren und dadurch Routine im Auftreten und Vortragen gewinnen. Blockaden für eine positive Außenwirkung sollen abgebaut und durch das Training Sicherheit in der Selbstpräsentation gewonnen werden.
Das Seminar ist Teil einer Reihe zur beruflichen Förderung von Frauen und wird vom Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises angeboten. Schriftliche Anmeldungen zum Seminar nimmt das Frauenbüro bis zum 18. Juni 2009 entgegen. Der Teilnahmebeitrag beträgt 30 Euro.
Kontakt: Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar, Tel. 06441 407-1242, E-Mail: frauenbuero@lahn-dill-kreis.de.
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Schuldnerberatung verteidigt Berufsbild – „Vertrauen ist alles“
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-03-23
Schuldnerberatungsfachkräfte aus ganz Hessen trafen sich am vergangenen Donnerstag zu einer Fachtagung in der Kreisverwaltung in Wetzlar. Sozialdezernent Günter Kaufmann-Ohl, u. a. verantwortlich für die soziale Schuldnerberatung im Lahn-Dill-Kreis, ließ es sich nicht nehmen, die Expertenrunde, allen voran Professor Uwe Schwarze von der Fachhochschule Hildesheim, zu begrüßen. Die Aufgabenstellung des Gremiums für den Fachtag sollte schließlich auch Problemlösungsstrategien seines Dezernates bearbeiten: Die unterschiedlichen Steuerungslogiken die im sozialberuflichen Handeln von Schuldnerberatung und dem Sozialgesetzbuch II liegen.
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Wolfgang Schuster: CDU/CSU – Blockade der Job-Center-Reform ist verantwortungslos!
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-03-19
Als verantwortungslos bezeichnete der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster (SPD), die von der CDU/CSU Bundestagsfraktion betriebene Blockade der Job-Center-Reform.
Angesichts der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahr 2007 habe der Gesetzgeber bis zum Ende des Jahres 2010 eine Neuregelung zu schaffen, weil das oberste Gerichte die einheitliche Wahrnehmung der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften der kommunalen Träger mit den örtlichen Agenturen für Arbeit als verfassungswidrig eingestuft hatte.
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Sozialdezernent Günther Kaufmann-Ohl überreichte Alexander Boiko den Finanz-Führerschein und ein Buchgeschenk
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-02-13
Schulpraktikantinnen und -praktikanten kommen gerne zur Orientierung über berufliche Möglichkeiten zur Schuldnerberatung – und die Schuldnerberatung freut sich darüber. Zwar bedeutet die Befassung mit einer Praktikantin oder einem Praktikanten einen gewissen zeitlichen Aufwand, allerdings fungieren diese jungen Leute häufig als Türöffner an ihren Schulen und ermöglichen dort die präventive Auseinandersetzung mit den wichtigen Fragen um Geld und Kredit im Unterricht.
Bereits in der ersten Woche seines Praktikums bestand der fünfzehnjährige Alexander Boiko vom Johanneum-Gymnasium in Herborn den „Finanz-Führerschein“ und darf sich bereits jetzt als Jungprofi im Geldverkehr fühlen. Weil Alexander Boiko den „Finanztest“ auf Anhieb bestand, überreichte Sozialdezernent Günther Kaufmann-Ohl dem cleveren Schüler ein Buchgeschenk.
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Demographische Entwicklung im Lahn-Dill-Kreis – Fachtagung am 10. Februar 2009 in Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-01-23
Die demographische Entwicklung im Sinne von „wir werden weniger, wir werden älter, wir werden bunter“ ist eine der großen Zukunftsaufgaben der kommunalen Politik. Schon in wenigen Jahren wird sich die Altersstruktur durch sinkende Geburtenzahlen und steigende Lebenserwartung spürbar verändern. Städte und Gemeinden stehen vor nie gekannten Veränderungen und Herausforderungen. Wie aber wirkt sich die demographische Entwicklung im Lahn-Dill-Kreis aus und welche Bedeutung hat dies in Zukunft im Hinblick auf die räumliche Entwicklung in unseren Städten und Gemeinden?
Im Zentrum der ersten Fachtagung zur demographischen Entwicklung steht der allgemeine Überblick über die Bevölkerungszahlen sowie die anzunehmenden Veränderungen und deren Auswirkungen auf den LDK.
Die Fachtagung findet statt am 10. Februar 2009 von 16:00 bis 18:30 Uhr im Kreistagssitzungssaal der Kreisverwaltung, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar.
Herzlich eingeladen sind Politikerinnen und Politiker der Gemeinde- und Stadtparlamente sowie des Kreistages, Bürgermeister/innen, Vertreter/innen der Wirtschaft, der IHK, der Wohnungsbaugesellschaften, sozialer Einrichtungen, der Verwaltung, der Arbeitsagentur, der Lahn-Dill-Arbeit sowie alle am Thema interessierten Bürgerinnen und Bürger!
Die Veranstaltung ist kostenfrei – eine Anmeldung ist zwecks entsprechender Vorbereitungen notwendig. Kontakt beim Lahn-Dill-Kreis: Meike Menn, Sozialplanerin, Tel. 06441 407-1222.
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Kommunalpolitikerinnen im Lahn-Dill-Kreis für Helene Weber Preis gesucht
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-01-07
Vorschläge aus Städten und Kommunen für den mit 10.000 Euro dotierten Preis können bis zum 21. Februar 2009 ans Frauenbüro gerichtet werden.
Zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes hat das das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstmals den Helene Weber Preis als Auszeichnung für hervorragende Leistungen von Frauen in der Kommunalpolitik ausgelobt. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises sucht lokale Kommunalpolitikerinnen, die für den diesen Preis vorgeschlagen werden können.
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„Familien-Fragen-Findemaschine“ sollte Lösungen schnell aufzeigen – „Bündnis für Familie“ und Unternehmen sammeln Ideen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-01-06
„Das ist das Basis-Thema. Es ist nicht eine Frage ‚ob’, sondern eine Frage des ‚wie’“, sagte Stefan Beck von der Loh-Akademie. „Denn schließlich sind es noch immer die Zweibeiner, die Erfolg in ein Unternehmen bringen“. Zum zweiten Mal haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Politik und Verwaltung vor Weihnachten getroffen, um sich im kleinen Kreis im breiten Themenfeld „Familienfreundlichkeit“ auszutauschen. Der Dialog soll fortgesetzt werden.
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Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Lahn-Dill-Kreises unter neuer Leitung
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-11-11
Die Kolleginnen und Kollegen der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Lahn-Dill-Kreises mit den Standorten in Dillenburg und Wetzlar haben mit Dorothe Schorn seit dem 1. Oktober 2008 wieder eine neue Leiterin. Sie tritt die Nachfolge von Edith Wolff Hüppauff an, die Ende Mai diesen Jahres in den Ruhestand verabschiedet wurde.
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Tagesseminar des Frauenbüros am 1. November 2008 – noch wenige Plätze frei!
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-10-15
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Förderung beruflicher Kompetenzen von Frauen“ bietet das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises das Seminar „Frauen und Macht – von Motiven, Macht und Möglichkeiten“ an. Wer Lust hat, sich auf ein spannendes Thema einzulassen, kann sich jetzt noch anmelden – einige wenige Plätze sind noch frei.
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Neue Herausforderungen: Erfolgreich bewerben und auswählen – wie geht das?
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-08-04
In Rahmen der Seminarreihe zur Förderung beruflicher Kompetenzen für Frauen bietet das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises ein Seminar für Frauen an, die sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen wollen. Es findet statt am Samstag, 30. August 2008, 09:00 – 17:00 Uhr. Referentin ist Christa Schütze, Kommunikationstrainerin aus Braunfels.
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Gute Aussichten für Weiterentwicklung von Hartz IV im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-07-16
„Ein Sieg der Vernunft!“ So kommentiert Günther Kaufmann-Ohl, Sozialdezernent des Lahn-Dill-Kreises, die am Montag verkündete Entscheidung der Bundesländer und der Bundesregierung zur geplanten Verfassungsänderung zur Weiterführung der Jobcenter. Im Lahn-Dill-Kreis betrifft dies konkret die Weiterführung der „Lahn-Dill-Arbeit GmbH“, die für mehr als 17.000 Leistungsempfängerinnen und -empfänger von Hartz IV zuständig ist.
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Altenpflegeschule in Haiger ist ein Erfolgsmodell
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-07-14
Der Sozialdezernent des Lahn-Dill-Kreises, Günther Kaufmann-Ohl, erklärt die Notwendigkeit der Erweiterung der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises zum „Kompetenzzentrum für Pflege“.
Die kreiseigene Altenpflegeschule, die am 1. September 1990 vom Hessischen Sozialministerium ihre staatliche Anerkennung erhalten hat, befindet sich seit ihrer Gründung in einem ständigen Weiterentwicklungsprozess, der sich sowohl an den jeweiligen gesellschaftlichen und demografischen Rahmenbedingungen als auch an den neuesten pädagogischen, pflegewissenschaftlichen und gerontologischen Erkenntnissen orientiert. „Das hat sowohl quantitative als auch qualitative Auswirkungen auf die Altenpflegeausbildung“, so der zuständige Dezernent Günther Kaufmann-Ohl.
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„Altern: Schicksal oder Herausforderung?“
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-06-30
Unter dem Motto „Altern: Schicksal oder Herausforderung?“ fand der 3. „SimA®50+" Kurs im Herborner Gesundheitsamt statt. „SimA®50+" bedeutet „Selbstständig im Alter für Menschen ab 50".
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Behindertenbeauftragter des Lahn-Dill-Kreises bietet ab 23. Juni 2008 regelmäßige Sprechzeiten in Dillenburg an
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-06-19
Der Behindertenbeauftragte des Lahn-Dill-Kreises, Thomas Hees, bietet ab dem 23.06.2008 regelmäßige Sprechzeiten in der Verwaltungsstelle Dillenburg an. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht Herr Hees freitags von 07:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie montags von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr beratend zur Seite. Um vorherige Terminvereinbarung wird gebeten, Tel. 06441 407-1383 bzw. 02771 407-699. Zu finden ist Thomas Hees im Kreishaus 1, Zimmer 7, Wilhelmstraße 16, 35683 Dillenburg (barrierefreier Zugang über den Hof links von Kreishaus 1, Behindertenparkplätze stehen hier während der Sprechzeiten und im Hof von Kreishaus 2 gleich nebenan zur Verfügung).
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Schuldnerberatung beteiligt sich an Aktionswoche „Überschuldete Eltern – Arme Kinder“ – Betroffene sollen Berichte einsenden
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-06-02
Erstmals beteiligt sich die Schuldnerberatung des Lahn-Dill-Kreises in diesem Jahr an der bundesweiten Aktionswoche „Überschuldete Eltern – Arme Kinder“, die von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (Wohlfahrtsverbände AWO, Caritas, Diakonie, Paritätischer Wohlfahrtsverband, DRK, Verbraucherzentrale) vom 16. bis 20. Juni diesen Jahres ausgerichtet wird. Die Kreis-Schuldnerberatung möchte im Rahmen der Aktionswoche die spezifischen Auswirkungen von Schulden auf den Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen beleuchten. Aktuell werden Statements von Eltern und Jugendlichen aufgenommen, die – anonymisiert – zu einer Dokumentation zusammengefasst werden. Dieser Report soll die bereits bekannten Probleme im Rahmen von Taschengeldgewährung, Teilnahme an Schulveranstaltungen, dem Schulessen, Auswirkungen auf Sozialbeziehungen, Gesundheitsschutz, Erziehungsprobleme etc. tiefer beleuchten. Mitteilungen von Betroffenen, von Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten nimmt die Schuldnerberatung gerne entgegen.
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„Frauen führen anders?!“ - Noch wenige Plätze frei!
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-05-21
„Frauen führen anders?!“ lautet der Titel eines am Samstag, 7. Juni 2008 stattfindenden Seminars zur Förderung beruflicher Kompetenzen von Frauen. Für dieses Tagesseminar, das das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises veranstaltet, sind noch einige wenige Plätze frei.
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Neuauflage der Broschüre „Seniorenratgeber des Lahn-Dill-Kreises“ ab sofort erhältlich
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-05-09
Der Seniorenratgeber „Älter werden im Lahn-Dill-Kreis“, der alle Themen und Angebote rund um „das Alter“ bündelt, fand und findet in der Bevölkerung großes Interesse. Sozialdezernent Günther Kaufmann-Ohl: „Nicht nur Seniorinnen und Senioren selbst – auch Familienmitglieder und (pflegende) Angehörige konnten und können hier auf eine hilfreiche Informationsquelle zurückgreifen.“
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„Frauen führen anders?! Strategien für Frauen im Beruf“ – Seminar für Frauen am 7. Juni 2008
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-05-07
In Rahmen der Seminarreihe zur Förderung beruflicher Kompetenzen für Frauen bietet das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises ein Seminar mit dem Thema: „Frauen führen anders. Strategien für Frauen im Beruf“. Es findet statt am Samstag, 7. Juni 2008, 09:00 – 17:00 Uhr. Referentin ist Christa Schütze, Kommunikationstrainerin aus Braunfels, die für die Veranstaltungsreihe bereits einige wirkungsvolle Seminare durchgeführt hat.
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Vorsitz im Behindertenbeirat des Lahn-Dill-Kreises gewählt
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-03-20
Im September letzten Jahres gründete sich der Behindertenbeirat des Lahn-Dill-Kreises – ein Zusammenschluss von Vertretern aus Behindertenvereinen und -verbänden, den im Kreistag vertretenen Fraktionen und den Fachleuten aus der Kreisverwaltung. Gemeinsam mit dem Sozialdezernenten Günther Kaufmann-Ohl möchte man sich verstärkt um die Belange von Menschen mit Behinderungen kümmern.
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Die erfolgreiche Seminarreihe zur Förderung beruflicher Kompetenzen von Frauen geht weiter!
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-03-14
Das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises bietet zur Unterstützung von Frauen im Beruf auch dieses Jahr wieder Seminare an:
Samstag, 12. April 2008, 9:00 – 17:00 Uhr, „Sicher auftreten – Gut ankommen. Rhetorik für Frauen“, Referentin: Christa Schütze, Kommunikationstrainerin
Sie sind auf eine souveräne Außenwirkung im Beruf angewiesen? Ob Sie Kunden, Ihren Chef oder Kollegen überzeugen können, hängt immer davon ab, wie Sie sich selber präsentieren. In diesem Seminar können Sie sich in einem sicheren Umfeld ausprobieren und dadurch Routine im Auftreten und Vortragen gewinnen. Es sollen Blockaden für eine positive Außenwirkung abgebaut und durch Training Sicherheit in der Selbstpräsentation gewonnen werden.
Achtung: Schriftliche Anmeldung erforderlich; Anmeldeschluss: 28. März 2008
Samstag, 26. April 2008, 9:00 – 16:30 Uhr, „Manchmal ist es kaum zu schaffen. Umgang mit
steigender Arbeitsbelastung“. Referentin: Sabiene Döpfner, Dipl.-Sozialpädagogin und Coachin
In einer beruflich unsicheren Zeit sehen Sie sich steigenden Arbeitsbelastungen gegenüber und wissen manchmal gar nicht mehr, wie Sie das schaffen sollen? Rahmenbedingungen ändern sich, neue Tätigkeiten kommen auf Sie zu, der kollegiale Zusammenhalt wird immer schwieriger? Wir wollen auf der Basis Ihrer Ressourcen eine individuelle Prozess-Ziel-Balance erarbeiten, die Sie in die Lage versetzt, Ihren beruflichen Weg kurz- und mittelfristig positiv zu beeinflussen
Achtung: Schriftliche Anmeldung erforderlich; Anmeldeschluss: 4. April 2008
Veranstaltungsort ist jeweils: Sportjugend Hessen, Friedenstraße 99, 35578 Wetzlar
Kosten: 30 Euro pro Seminar und Person
Nähere Informationen gibt es beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises unter 06441 407 – 1242 oder unter frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Die Veranstaltungsreihe wird durch den Europäischen Sozialfonds co-finanziert.
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Demographischer Wandel im Lahn-Dill-Kreis – immer weniger Kinder: Macht uns die Umwelt unfruchtbar?
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-02-29
Das Bündnis für Familie lud Herrn Prof. Dr. Dr. Hans-Rudolf Tinneberg, Direktor der Frauenklinik Gießen, zum öffentlichen Vortrag in den Kreistagssitzungssaal ein. Bei den aktuellen Diskussionen und Aktionen für Familienfreundlichkeit im Landkreis wurde ein Bereich außer acht gelassen, der der unfreiwilligen Familienfreundlichkeit – sprich Kinderlosigkeit – im eigenen privaten Umfeld. Daher entstand die Idee, im Rahmen der Bündnisarbeit zu dem medizinischen Vortrag von Prof. Tinneberg Interessierte, Bündnisakteure und Kreistagsabgeordnete einzuladen.
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Trend bei Verbraucherverschuldung im LDK umgekehrt - Sozialdezernent Günther Kaufmann-Ohl sieht positive Auswirkung des Verbraucherkonkurses
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-02-13
Seit dem Jahr 2007 ist eine signifikante Abnahme von so genannten „Eidesstattlichen Versicherungen“ (E. V.) im Lahn-Dill-Kreis zu verzeichnen. Noch im Jahr 2005 waren in 3493 Fällen die veraltet auch „Offenbarungseid“ genannten Erklärungen von den Vollstreckungsbeamten der Amtsgerichte im Lahn-Dill-Kreis aufgenommen worden. Ihre Zahl ging 2006 auf 3425 und 2007 auf 3112 zurück. Der Rückgang betrug gegenüber dem Vorjahr 9,1 %, gegenüber dem Jahr 2006 sogar 10,9 %. Für den Sozialdezernenten des Lahn-Dill-Kreises, Günther Kaufmann-Ohl, sind diese Daten das sichere Indiz für einen deutlichen Rückgang der Verbraucherverschuldung im Lahn-Dill-Kreis.
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Gemeinsame Presseerklärung zur Arbeit der Wohnhilfebüros des Lahn-Dill-Kreises und der Stadt Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-10-19
Mit Einführung der sogenannten Hartz IV-Gesetze (zum 01.01.2005) wurden bundesweit Befürchtungen laut, dass für die bisherigen Empfänger von Arbeitslosenhilfe in großem Umfang die Mieten nicht mehr als angemessen anerkannt würden und in der Folge eine Umzugslawine in Gang gesetzt werde, die gewachsene Mieterstrukturen in den Städten und Kreisen gefährde. Für den Lahn-Dill-Kreis – und damit auch für die Stadt Wetzlar – wurden frühzeitig Maßnahmen getroffen, die diesen Entwicklungen entgegen wirkten.
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Veranstaltungskalender von Frauen für Frauen an Lahn und Dill für das
1. Halbjahr 2008
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-10-09
Für den neuen Veranstaltungskalender im 1. Halbjahr 2008 sucht das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises noch Anbieterinnen und Anbieter, Gruppen, Institutionen und Vereine, die ihre nicht kommerziellen Veranstaltungsangebote veröffentlichen möchten.
Bis zum 12. November 2007 besteht die Möglichkeit, Veranstaltungen, auch solche, die noch in Vorbereitung sind, schriftlich zu melden. Später eingehende Meldungen können leider nicht mehr veröffentlicht werden.
Bei der Anmeldung sind anzugeben:
Veranstaltungsbezeichnung (mit kurzem Hinweis zum Inhalt und ReferentIn), Ort, Datum, Uhrzeit, evtl. Kosten sowie Veranstalterin/Veranstalter mit Anschrift und Telefon.
Bitte senden Sie Ihre Meldung an das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar, Fax 06441 407-1059, E-Mail: frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Nähere Informationen erhalten Sie beim Frauenbüro, Tel. 06441 407-1242.
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Seminar des Frauenbüros „Frauen führen anders“
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-10-08
Das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises bietet im Rahmen der Seminarreihe zur Förderung beruflicher Kompetenzen von Frauen folgendes Seminar an: „Frauen führen anders?! Strategien für Frauen in Beruf und Ehrenamt“. Es findet am Samstag, 10. November 2007, 09:00 – 17:00 Uhr, statt. Referentin ist Christa Schütze, Kommunikationstrainerin.
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Noch Plätze frei – Seminar des Frauenbüros „Team- und Gruppenleitung“
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-10-05
Das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises bietet im Rahmen der Seminarreihe zur Förderung beruflicher Kompetenzen von Frauen folgendes Seminar an: „Team- und Gruppenleitung – Wie führe ich eine Gruppe zum Erfolg?“. Hier sind noch letzte Plätze frei! Das Seminar findet am Samstag, 27. Oktober 2007, O9:00 – 17:00 Uhr statt. Referentin ist Christa Schütze, Kommunikationstrainerin.
Das Seminar richtet sich an Frauen, die eine Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Abteilung, Projekt) leiten und durch ihre Führung dazu beitragen möchten, dass das Team / die Gruppe konstruktiv zusammen arbeitet und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt, damit Zufriedenheit und Leistung gewährleistet sind. Im Blickpunkt werden unter anderem auch die unterschiedlichen Kommunikationsstile von Frauen und Männern stehen sowie Strategien, wie Missverständnissen vorgebeugt werden kann.
Veranstaltungsort: Sportjugend Hessen, Friedenstraße 99, 35578 Wetzlar
Kosten: 30 Euro pro Person
Anmeldeschluss: verlängert bis 15. Oktober 2007
Achtung: schriftliche Anmeldung erforderlich
Nähere Informationen erhalten Sie beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises unter 06441 407-1242 oder unter frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Die Veranstaltungsreihe wird durch den Europäischen Sozialfonds co-finanziert.
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„Miteinander reden – Miteinander leben“ – Forum zum Erfahrungsaustausch: Eine Veranstaltung des Arbeitskreises „Miteinander der Generationen“ im lokalen Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis am 20. September 2007 in Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-09-21
Auf gemeinsame Initiative der Industrie- und Handelskammern Dillenburg und Wetzlar und des Lahn-Dill-Kreises wurde vor rund 2 Jahren, genau am 11. November 2005, das lokale „Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis“ aus der Taufe gehoben. Viele weitere Partnerinnen und Partner aus Kommunen, Unternehmen, Gewerkschaften, Politik, Gesellschaft, Kirchen, Vereinen, der Wohlfahrtspflege, Verwaltungen und Familien waren von Anfang an dabei, neue Ansätze zu finden und Wege zu beschreiten, um in der Region ein familienfreundliches Bewusstsein zu schaffen.
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Lahn-Dill-Kreis beruft Behindertenbeirat
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-09-17
Zu ihrer ersten Sitzung trafen sich am 13. September 2007 die Mitglieder des Behindertenbeirates. 3 bis 4 Mal im Jahr will sich der Sozialdezernent des Lahn-Dill-Kreises, Günther Kaufmann-Ohl, mit Vertretern aus Behindertenvereinen und -verbänden und den im Kreistag vertretenen Fraktionen treffen, um die Belange von Menschen mit Behinderungen in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu rücken.
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„Miteinander reden – Miteinander leben“ – Forum zum Erfahrungsaustausch: Eine Veranstaltung des Arbeitskreises „Miteinander der Generationen“ im lokalen Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis am 20. September 2007 in Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-09-14
Auf gemeinsame Initiative der Industrie- und Handelskammern Dillenburg und Wetzlar und des Lahn-Dill-Kreises wurde vor rund 2 Jahren, genau am 11. November 2005, das lokale „Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis“ aus der Taufe gehoben. Viele weitere Partnerinnen und Partner aus Kommunen, Unternehmen, Gewerkschaften, Politik, Gesellschaft, Kirchen, Vereinen, der Wohlfahrtspflege, Verwaltungen und Familien waren von Anfang an dabei, neue Ansätze zu finden und Wege zu beschreiten, um in der Region ein familienfreundliches Bewusstsein zu schaffen.
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Lahn-Dill-Kreis: Einrichtung einer Beratungsstelle für ältere Menschen und deren Angehörige
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-09-11
Die demografische Entwicklung macht eine zukunftsorientierte Altenarbeit erforderlich. Die Zahl der älteren und pflegebedürftigen Menschen steigt, gleichzeitig verändern sich familiäre Strukturen. So liegt der Anteil der über 65jährigen Einwohnerinnen und Einwohner (Stichtag 31.12.2004) bei 19,2% der Gesamtbevölkerung des Lahn-Dill-Kreises. „Es ist sinnvoll und notwendig, ein Beratungsangebot im gesamten Landkreis aufzubauen, das für ältere Menschen und für ihre Angehörigen den Zugang zu den vielfältigen Unterstützungsangeboten sichert“, so Günther Kaufmann-Ohl, Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent des Lahn-Dill-Kreises.
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Erfolgreiche Abschlussprüfung an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises in Haiger
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-09-05
Nach dreijähriger Ausbildung zum Altenpfleger / zur Altenpflegerin mit insgesamt 2100 Unterrichtsstunden haben im August 2007 insgesamt 28 Prüflinge ihre Abschlussprüfung zum Altenpfleger / zur Altenpflegerin an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises erfolgreich bestanden. Dazu mussten die Prüflinge im Rahmen einer schriftlichen, einer praktischen und einer mündlichen Prüfung das während ihrer Ausbildung erworbene Wissen vor dem staatlichen Prüfungsausschuss der Lehranstalt unter Leitung der Vorsitzenden Frau Dr. Lang-Altmann vom Regierungspräsidium Darmstadt nachweisen.
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Lokales Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis: Erste Ergebnisse einer Netzwerkanalyse liegen vor
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-08-20
Unter dem Motto „Familienfreundlichkeit – ein Gewinn für alle!" fand am 11. November 2005 im Beisein der Hessischen Sozialministerin Silke Lautenschläger die Gründungsveranstaltung für das lokale Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis statt. Die Gründung des Bündnisses geht auf die Initiative der Industrie- und Handelskammern Dillenburg und Wetzlar und des Lahn-Dill-Kreises zurück. Gemeinsam haben sie die Bündniskoordination übernommen.
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Sozialdezernent Günther Kaufmann-Ohl: Missbräuche bei Internet- und Ratenverträgen der Verbraucherberatung mitteilen
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-08-09
Unseriöse Verkaufspraktiken im Internet und speziell gestaltete Verträge, mit denen die Verbraucherschutzbestimmungen unterlaufen werden können – die Schuldnerberater des Lahn-Dill-Kreises können „ein Lied davon singen“. Der Leiter der Schuldnerberatung, Hartmut May, geht von einer hohen Dunkelziffer aus, da sich wegen „unbestellter“ Waren und Zeitschriften im wesentlichen nur diejenigen melden, bei denen die „Abzocke“ zu gravierenden finanziellen Problemen geführt hat. Für Finanzkräftige ist die nach „Kalt-Akquise“, per Mausklick im Internet unbeabsichtigte oder von minderjährigen Kindern bestellte Sendung und deren Kosten vielleicht nur „ein Tropfen auf den heißen Stein“, bei Menschen mit dauerhaftem Niedrigeinkommen bringen sie aber möglicherweise „das Fass zum Überlaufen.“ Die Schuldnerberatung rät deshalb zu besonderer Vorsicht im Internet und bei telefonisch übermittelten Kaufangeboten. Günther Kaufmann-Ohl, der für die Schuldnerberatung zuständige Dezernent des Lahn-Dill-Kreises, empfiehlt allerdings in jedem Fall, Missbräuche bei Internet- und Ratenkäufen der Verbraucherberatung zu melden.
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Mentoring für Frauen - Im Tandem zum beruflichen Erfolg
Informationsveranstaltung
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-06-28
Das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises und S.E.T., das Frauen-Mentoring-Programm Mittelhessen, veranstalten am Donnerstag, 5. Juli 2007, einen Informationsabend zum Mentoring für Frauen.
Die Veranstaltung findet statt von 17:30 – 19:00 Uhr in der Kreisverwaltung Wetzlar, Raum A 49, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar.
Voneinander lernen und miteinander erfolgreich, so lässt sich Mentoring für Frauen treffend beschreiben. Dabei unterstützt eine erfahrene „Karrierefrau“ (Mentorin) über einen festgelegten Zeitraum die berufliche Entwicklung einer (meist) jüngeren oder weniger erfahrenen Frau, die sich beruflich und persönlich weiterentwickeln möchte. Beide lernen voneinander durch den gegenseitigen Wissens- und Erfahrungstransfer.
Das bewährte S.E.T.-Mentoring-Programm zeichnet sich durch eine offene branchenunabhängige Form, eine professionelle Begleitung der Tandems sowie ein Rahmenprogramm und Netzwerkveranstaltungen aus. Es wendet sich an qualifizierte Nachwuchskräfte als Mentees, die ihre berufliche Entwicklung gezielter angehen wollen, und berufserfahrene Fach- und Führungskräfte als Mentorinnen.
Die Veranstaltung bietet allen interessierten Frauen die Möglichkeit, sich über die im Herbst beginnende 12-monatige neue Staffel des Frauen-Mentoring-Programms Mittelhessen zu informieren. Dabei berichten erfahrene Mentorinnen und Mentees über ihren erfolgreichen Weg und stehen für Fragen zur Verfügung. Zitat einer Mentorin: „Solch eine Form der Begleitung hätte ich mir zu meiner Anfangszeit sehr gewünscht! Der Austausch mit der Mentee hat mich durch den Perspektivenwechsel ebenfalls bereichert.“
Weitere Informationen unter www.set-hessen.de oder beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises, Tel.: 06441-407 12 42. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Veranstaltungshinweis: „Wann ist die Anbringung eines Bettgitters eine Freiheitsentziehende Maßnahme?“ am 27. Juni 2007 in Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-06-18
Sowohl die Betreuungsbehörde des Kreises als auch die haupt- und ehrenamtlich tätigen gesetzlichen Betreuer und Betreuerinnen erleben zunehmend Unsicherheiten bei der Frage, wann z. B. die Anbringung eines Bettgitters oder Stecktisches eine „Freiheitsentziehende Maßnahme“ und somit genehmigungsbedürftig ist. Wer ist befugt, die Einwilligungsunfähigkeit, die Akzeptanz der Maßnahme oder die Fortbewegungsunfähigkeit der betroffenen Person (Heimbewohner, Patient) verbindlich zu beurteilen? Das ist nur eine der Fragen, die es zu klären gilt.
Zusammen mit den Betreuungsvereinen lädt die Betreuungsbehörde des Lahn-Dill-Kreises zu einer Diskussionsveranstaltung ein, bei der Vertreter der Heimaufsicht und der Amtsgerichte ihre Position darlegen und zur Diskussion stellen. Konkrete Fallbeispiele sollen vorgestellt und offene Fragen besprochen werden. Der Termin findet statt am
Mittwoch, 27. Juni 2007, 14:00 – 16:00 Uhr; Haus der Kirche und Diakonie
Langgasse 3 (Haarplatz), 35576 Wetzlar.
Erwartet werden Vertreter/innen der Alten- und Pflegeheime im Lahn-Dill-Kreis, haupt- und ehrenamtlich tätige gesetzliche Betreuer/innen, die Sozialdienste der Krankenhäuser Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent des Lahn-Dill-Kreises: „Auch für ‚Nicht-Experten’ dürfte die Veranstaltung wichtige Impulse geben – daher sind am Thema interessierte Personen zu dieser Diskussionsveranstaltung herzlich eingeladen.“
Ansprechpartner für Fragen zur Veranstaltung: Jens-Uwe Möglich, Betreuungsverein des Caritas-Verbandes Wetzlar/Lahn-Dill-Eder, Tel. 06442 950218.
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Arbeitstreffen auf Kreisebene:
Sozialplaner aus Siegen-Wittgenstein und dem Lahn-Dill-Kreis beraten über Familienpolitik und Neues Kommunales Finanzmanagement
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-06-15
Zu einem zweiten Arbeitstreffen haben sich jetzt Verantwortliche und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialverwaltungen des Kreises Siegen-Wittgenstein und des Lahn-Dill-Kreises im Kreishaus in Siegen getroffen. Landrat Paul Breuer sagte bei der Begrüßung der Delegation aus Wetzlar, die vom Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Roland Wegricht und dem Ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten Günther Kaufmann-Ohl angeführt wurde, dass er diesen Meinungsaustausch zwischen beiden Kreisen sehr begrüße: „Der Blick über den Tellerrand vermittelt Erkenntnisse darüber, wie in einem benachbarten Bundesland, Kreise unter anderen Rahmenbedingungen Sozialpolitik gestalten. Von diesen Erfahrungen können wir durchaus lernen und profitieren“, so Breuer.
Im Mittelpunkt der Tagung stand der Austausch über die Erfahrungen mit dem Neuen Kommunalen Finanzmanagement (NKF) und die Strategien zur Entwicklung einer zukunftsfähigen Kinder-, Jugend- und Familienpolitik.
In Hessen wurde das System der doppischen Buchhaltung im Rahmen von NKF bereits vor einigen Jahren eingeführt. In Nordrhein-Westfalen steht diese Umstellung jetzt an. Helmut Kneppe, Sozialdezernent des Kreises Siegen-Wittgenstein, und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen dabei vor der besonderen Herausforderung, praxistaugliche Kennzahlen für die sozialen Angebote und Leistungen des Kreises zu entwickeln.
Bei dem Austausch wurde deutlich, dass der Kreis Siegen-Wittgenstein bei der Entwicklung dieser Kennzahlen von den Erfahrungen der hessischen Nachbarn profitieren kann. „Die Entwicklung von Kennzahlen im Sozialbereich ist ein stetiger Prozess, der sich von Haushaltsjahr zu Haushaltsjahr neu der Realität nähert“, sagte der Hauptamtliche Kreisbeigeordnete Roland Wegricht: Kennzahlen müssen somit stetig veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Es nütze nichts, sich sklavisch an einmal aufgestellten Werten zu orientieren, während die sich die Praxis inzwischen verändert habe, so Wegricht.
Die Gäste aus Wetzlar waren ihrerseits vor allem an der Familienberichterstattung des Kreises Siegen-Wittgenstein interessiert, die Sozialdezernent Helmut Kneppe zunächst erläuterte. Sie basiert zum einen auf Zahlen, die das Landesamt für Statistik und andere Behörden zur Verfügung stellen, wie beispielsweise Daten über die Anzahl der Kinder pro Familie, demographische Entwicklungen, Anzahl von Eheschließungen und Ehescheidungen etc.
Zum anderen hat der Kreis in Siegen-Wittgenstein im Rahmen der Zukunftsinitiative Siegen-Wittgenstein 2020 „Familie ist Zukunft“ eine eigene Familienbefragung durchgeführt. Die Sozialpolitiker und Sozialplaner(innen) des Lahn-Dill-Kreises wollen die Ergebnisse der Familienberichterstattung des Kreises Siegen-Wittgenstein abwarten, die im Herbst dieses Jahres vorliegen werden. Anhand dieser Erkenntnisse will der Lahn-Dill-Kreis dann entscheiden, ob dieses Instrument auch dort als Grundlage für eine wissenschaftlich basierte kommunale Familienpolitik eingesetzt werden kann.
„Der Austausch hat wertvolle Erkenntnisse über unterschiedliche Herangehensweisen an soziale Problemlagen gebracht, die die Fortsetzung des Dialoges zwischen Siegen-Wittgenstein und dem Lahn-Dill-Kreis auf jeden Fall sinnvoll macht“, bilanzierte Kreissozialdezernent Helmut Kneppe das Arbeitstreffen. Die Zusammenkünfte zwischen den Sozialpolitikern und Sozialplaner(innen) in Siegen-Wittgenstein und dem Lahn-Dill-Kreis sollen künftig zwei- bis dreimal jährlich stattfinden. Das nächste Treffen ist für Herbst dieses Jahres im Kreishaus in Wetzlar vorgesehen.
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Noch einige Plätze frei! – Umgang mit steigendem Arbeitspensum
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-06-13
Zur Unterstützung von Frauen im Beruf bietet das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises folgendes Seminar an:
„… und dann kommt noch mehr“ – Umgang mit steigendem Arbeitspensum
Referentin: Sabiene Döpfner, Dipl.-Sozialpädagogin und CoachIn
Samstag, 07. Juli 2007, 09:00 – 16:30 Uhr,
Für dieses Seminar sind noch einige Plätze frei!
Wenn die Arbeit mehr wird, Rahmenbedingungen sich ändern, neue Tätigkeiten hinzu kommen etc., stellt sich oft die Frage: Wie ist das zu schaffen? In diesem Tagesseminar wird ein besserer Umgang mit steigendem Arbeitspensum durch Zeit- und Selbstmanagementmethoden sowie zielführender Kommunikation vermittelt.
Veranstaltungsort ist: Sportjugend Hessen, Friedenstraße 99, 35578 Wetzlar
Kosten: 30 Euro pro Person
Achtung: schriftliche Anmeldung erforderlich; Anmeldeschluss: 25. Juni 2007.
Nähere Informationen gibt es beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises unter 06441 407-1242 oder unter frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Die Veranstaltungsreihe wird durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.
Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises
Servicedienst Kommunikation
Susanne Müller-Etzold
Karl-Kellner-Ring 51
35576 Wetzlar
Tel. 06441 407-1105
Fax 06441 407-1050
E-Mail: presse@lahn-dill-kreis.de
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Bundesweiter Aktionstag zum Bündnis für Familie auch im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-05-14
Am 15. Mai 2007 findet bundesweit der Aktionstag zum Bündnis für Familie statt. Auch der Lahn-Dill-Kreis möchte sich mit seinem Bündnis an dieser Aktion beteiligen und hat dazu einige Kinder und Jugendliche sowie Expertinnen und Experten zur Familienfreundlichkeit befragt.
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Veranstaltungskalender von Frauen für Frauen an Lahn und Dill
für 2. Halbjahr 2007
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-04-18
Für den neuen Veranstaltungskalender im 2. Halbjahr 2007 sucht das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises noch Anbieterinnen und Anbieter, Gruppen, Institutionen und Vereine, die ihre nicht kommerziellen Veranstaltungsangebote veröffentlichen möchten.
Bis zum 15. Mai 2007 besteht die Möglichkeit, Veranstaltungen, auch solche, die noch in Vorbereitung sind, schriftlich zu melden. Später eingehende Meldungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden.
Bei der Anmeldung sind anzugeben:
Veranstaltungsbezeichnung (mit kurzem Hinweis zum Inhalt und Referentin/Referent), Ort, Datum, Uhrzeit, evtl. Kosten sowie Veranstalterin/Veranstalter mit Anschrift und Telefon.
Bitte senden Sie Ihre Meldung an das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar, Fax 06441 407-1059, E-Mail: frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Nähere Informationen erhalten Sie beim Frauenbüro, Tel. 06441 407-1242.
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Noch Plätze frei - schnell anmelden: „Führen von Konfliktgesprächen im Beruf“ – Tagesseminar des Frauenbüros am 5. Mai 2007.
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-04-17
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Förderung beruflicher Kompetenzen von Frauen“ bietet das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises folgendes Seminar an:
„Wie führe ich als Frau ein Ergebnis orientiertes Konfliktgespräch im Beruf?“
Es findet statt am Samstag, 5. Mai 2007, von 09:00 bis 17:00 Uhr.
Das Seminar macht deutlich wie wichtig es ist, sich des eigenen Gesprächsstils bewusst zu sein. Es erklärt, wie Konflikte entstehen können und hilft Strategien zu entwickeln, um Konfliktgespräche gelassener und Ergebnis orientierter zu führen. Ziel ist es, die Bedeutung der Kommunikation im Beruf zu erkennen und sich der Auswirkungen der verschiedenen Gesprächsstile von Männern und Frauen bewusst zu werden. Die Grundlagen für die Vorbereitung und Durchführung von Ergebnis orientierten Gesprächen sollen erarbeitet und konkrete Gesprächssituationen erprobt werden.
Veranstaltungsort: Haus der Hessischen Sportjugend , Friedenstraße 99, 35578 Wetzlar
Referentin: Christa Schütze, Kommunikationstrainerin aus Braunfels
Kosten: 30 Euro pro Seminar und Person
Achtung: schriftliche Anmeldung erforderlich; Anmeldeschluss: 27. April 2007.
Nähere Informationen gibt es beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises unter 06441 407-1242 oder unter frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Die Veranstaltungsreihe wird durch den Europäischen Sozialfonds co-finanziert.
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Merkblatt der Schuldnerberatung „Was tun, wenn der Gerichtsvollzieher kommt“
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-03-26
An die Schuldnerberater im Lahn-Dill-Kreis wird immer wieder die Frage herangetragen, welche Gegenstände ein Gerichtsvollzieher pfänden darf, ob eine Pfändung überhaupt gerechtfertigt ist, und welche Möglichkeiten der Verhinderung oder Vermeidung von Pfändungen bestehen. Nicht selten löst der Besuch eines Gerichtsvollziehers einen mitunter geräuschvollen Konflikt aus. Damit solcherart belastete Situationen erst gar nicht entstehen, hat die Schuldnerberatung des Lahn-Dill-Kreises jetzt – in Zusammenarbeit mit einem Obergerichtsvollzieher – ein Merkblatt entwickelt, das kostenlos angefordert werden kann. Der Lahn-Dill-Kreis stellt den Text auch online zur Verfügung: www.lahn-dill-kreis.de/Gesundheit und Soziales/Schuldnerberatung.
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„Wir sind doch schon gleichberechtigt – oder?“ Vortrag und Ausstellungseröffnung am Weltfrauentag
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-03-16
Frauenbüro und Frauenkommission des Lahn-Dill-Kreises feierten am 8. März, dem Internationalen Frauentag, ihr 20-jähriges Bestehen. Gut 100 Frauen und Männer waren der Einladung in den Kreistagssitzungssaal gefolgt, um gemeinsam mit dem Team des Frauenbüros sowie Vertreterinnen der Frauenkommission auf 20 Jahre Engagement von und für Frauen im Lahn-Dill-Kreis kritisch-konstruktiv zurück-, vor allem aber auch nach vorn zu schauen. Dazu hatten die Frauenbeauftragten ein interessantes Programm zusammengestellt. In seinem einleitenden Grußwort zeigte Landrat Wolfgang Schuster die Vielfältigkeit der Arbeit des Frauenbüros auf, die u. a. für einen familienfreundlichen Landkreis notwendig ist.
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Am Girls' Day entdecken Mädchen, was sie können!
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-03-06
Naturwissenschaften, Handwerk, Technik und IT – in diesen spannenden Berufsbereichen stecken Chancen für Mädchen. Am Girls' Day, dem Mädchen-Zukunftstag am 26. April 2007, laden in ganz Deutschland Unternehmen, Betriebe und Behörden Schülerinnen ab Klasse fünf dazu ein, Zukunftsberufe zu erkunden. Unter www.girls-day.de finden Mädchen eine große Auswahl von Angeboten, können sich online anmelden und sich über Berufe informieren.
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Schuldnerberatung des Lahn-Dill-Kreises legt Jahresstatistik 2006 vor – Sozialdezernent Günther Kaufmann-Ohl: „Verschuldungsneigung“ bestimmter Jahrgänge nicht feststellbar
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-03-01
Trotz unverändertem Personaleinsatz konnte die Kreis-Schuldnerberatung ihre Fallzahlen gegenüber dem Vorjahr (434) erneut steigern: 561 laufende Beratungsfälle wurden 2006 gezählt. Zuzüglich der 213 sog. Kurzberatungsfälle – bis zu zwei Beratungskontakte – wurden so 774 Lahn-Dill-Haushalte erreicht. Nach Auskunft des für die Schuldnerberatung zuständigen Dezernenten, Ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter Günther-Kaufmann-Ohl, waren hinsichtlich der Klientenstruktur im vergangenen Jahr keine signifikanten Veränderungen sichtbar geworden. Bis auf drei Ausnahmen, die gleichzeitig als Problemanzeigen zu werten sind: Die Zahl allein erziehender Frauen stieg auf 8,3 %, die Zahl der Ratsuchenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit kletterte auf 15,8 % und 23,8 % aller Klienten verfügten nicht über eine Berufsqualifizierende Ausbildung.
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„Wir sind doch schon gleichberechtigt – oder?“ Veranstaltungshinweis vom Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-28
Unter diesem Motto begehen das Frauenbüro und die Frauenkommission des Lahn-Dill-Kreises am Donnerstag, 8. März 2007, ab 17:00 Uhr im Kreistagssitzungssaal der Kreisverwaltung ihr 20jähriges Bestehen. Landrat Wolfgang Schuster und das Team des Frauenbüros werden die Gäste begrüßen. Es folgt ein Vortrag von Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Universität Gießen und Sachverständige im Beirat für den 7. Familienbericht der Bundesregierung, die die Frage „Wir sind doch schon gleichberechtigt – oder?“ aufgreift, um aktuelle Antworten zu finden. Dabei wird die Diskrepanz zwischen der gesetzlich garantierten Gleichberechtigung von Frauen und Männern auf der einen, und der gesellschaftlichen Realität auf der anderen Seite thematisiert.
Um 19:00 Uhr wird in Anwesenheit der Künstlerin Ingrid Kiehl-Krau, Braunfels, die Ausstellung „mangoli – frauen zwischen. eine ausstellung über frauen + gleichberechtigung“ mit einer Einführung der Journalistin und Kunsthistorikerin Dagmar Klein, Gießen, eröffnet (bis 9. April in der Galerie des Kreishauses zu sehen). Die Ausstellung macht es möglich, sich zu identifizieren oder abzugrenzen und sie lenkt den Blick auf den eigenen Standpunkt.
Informationen zur Veranstaltung und zur Ausstellung: Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar; Tel. 06441 / 407-1242. E-Mail: frauenbuero@lahn-dill-kreis.de.
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Trend bei Verbraucherverschuldung im LDK gestoppt
Sozialdezernent Günther Kaufmann-Ohl: Auswirkung des Verbraucherkonkurses
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-09
In den vergangenen drei Jahren (2004 – 2006) wurden vor den Amtsgerichten im Lahn-Dill-Kreis (Wetzlar und Dillenburg/Herborn) insgesamt 10161 Eidesstattliche Versicherungen (E.V.) abgegeben. In dem vorangegangenen Zyklus (2003 – 2005) wurden dagegen noch 10177 Fälle gezählt. Damit ist erstmals in den vergangenen 20 Jahren eine Stagnation, ja sogar ein geringfügiger Rückgang, bei der Zahl der überschuldeten Haushalte und Einzelpersonen zu beobachten. Die Bewegungen bei der Abgabe der E.V. erfolgten innerhalb des Lahn-Dill-Kreises allerdings uneinheitlich; während ihre Zahl im Nordkreis zurückging, war im Südkreis eine leichte Steigerung zu beobachten. Diese Zahlen gab die Schuldnerberatung des Lahn-Dill-Kreises jetzt bekannt.
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Mehr Verantwortung und mehr Entscheidungsbefugnisse stärken Position der Lahn-Dill-Arbeit GmbH: Wirkungsvolleres Arbeiten der „ARGE“ für die Kundinnen und Kunden möglich
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-12-01
Nachdem der Kreistag in seiner Sitzung am 25. September 2006 die Übernahme der Gesellschaftermehrheit der Lahn-Dill-Arbeit GmbH beschlossen hat, kam es nun unter dieser veränderten Mehrheit zu den ersten Entscheidungen in der Gesellschafterversammlung.
Die wohl vordringlichste Entscheidung betraf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lahn-Dill-Arbeit GmbH, die zurzeit noch mit einem befristeten Vertrag beim Gesellschafter Lahn-Dill-Kreis beschäftigt sind. Mit dem Beschluss des Personal-Kapazitätsplans für 2007 wurde die Zahl des Personalbedarfs für das nächste Jahr entsprechend des derzeitigen Ist-Standes mit 219 Vollzeitstellen festgelegt. Im nächsten Schritt erhielt die Lahn-Dill-Arbeit GmbH per Mehrheitsbeschluss durch die Gesellschafterversammlung die Möglichkeit, eigenes Personal einzustellen bzw. die bereits eingearbeiteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch im nächsten Jahr weiter zu beschäftigen.
Im Ausblick auf 2007 ist auf die anstehenden Umzüge in Dillenburg und Wetzlar hinzuweisen. Nach zwei Jahren der räumlichen Enge stehen zum Jahreswechsel in Dillenburg zusätzliche Räume der Zulassungs- bzw. Führerscheinstelle in der Wilhelmstraße zur Verfügung, in Wetzlar können neue Büros im Karl-Kellner-Ring bezogen werden. Geschäftsführer als auch Gesellschafter verknüpfen damit die Erwartung an die Lahn-Dill-Arbeit GmbH, noch wirkungsvoller für die Kunden arbeiten zu können.
Folgende Arbeitsschwerpunkte hat sich die Lahn-Dill-Arbeit GmbH für 2007 gesetzt:
• Verbesserung des Betreuungsschlüssels für die unter 25jährigen
• Verstärkung der Maßnahmen für Alleinerziehende
• Ausweitung der Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund
• Intensivierung der Integrationsleistungen für alle Kundinnen und Kunden
Grundsätzlich gehen die Gesellschafter davon aus, dass die Anteilsübernahme den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie der Bundesagentur für Arbeit und den kommunalen Spitzenverbänden vereinbarten Prinzipien zur Weiterentwicklung der Argen entspricht. Mit der Stärkung der Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft, der Stärkung der dezentralen Verantwortung und der Trennung von Gewährleistungs- und Umsetzungsverantwortung sollen klare Entscheidungsstrukturen und eine größere Eigenständigkeit in wirtschaftlichen Entscheidungen geschaffen werden. Damit verbunden sind eine stärkere Akzentuierung und Heraushebung der kommunalen Vorstellungen bei der Weiterentwicklung der Lahn-Dill-Arbeit GmbH sowie die stärkere Nutzung vorhandener inhaltlicher Spielräume. Strittige Fragen können im operativen Prozess nach dem Mehrheitsprinzip schneller entschieden werden, wobei bestimmte Grundsatzbeschlüsse weiterhin einer einstimmigen Beschlussfassung bedürfen.
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Referentenentwurf zur Insolvenzreform „vom Tisch“ – Sozialdezernent hofft auf Nachlassen des Termindrucks in der Schuldnerberatung
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-11-17
Mit Erleichterung und Genugtuung hat der Ehrenamtliche Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Günther Kaufmann-Ohl jetzt die Rücknahme des Referentenentwurfs zur Insolvenzrechtsreform durch Justizministerin Brigitte Zypries aufgenommen. In diesem Entwurf war die erst im Jahr 2001 eingeführte Stundungsregelung für Privat-Insolvenz-Antragsteller aufgehoben worden und für alle diejenigen, die die Verfahrenskosten von rund 1500 EURO nicht aufbringen konnten, ein achtjähriges so genanntes Entschuldungsverfahren ohne klar geregelte Restschuldbefreiung und ohne Vollstreckungsschutz vorgesehen gewesen. Da bis ins Jahr 2007 hinein noch die bisherige Rechtslage im Verbraucherkonkursrecht gelten wird, hofft der Sozialdezernent, dass der heftige Termindruck auf die Schuldnerberatung jetzt deutlich nachlassen wird.
Erleichtert ist Günther Kaufmann-Ohl, weil er davon ausgeht, dass die vielfältige Kritik an dem Referentenentwurf offenbar doch Gehör gefunden und damit in einem neuen Entwurf auch berücksichtigt werden wird. Schließlich darf der Sozialdezernent auch eine gewisse Genugtuung empfinden, da sich der Lahn-Dill-Kreis in vielfältiger Weise in die Kritik des, so Kaufmann-Ohl, „unseligen Entwurfs“ eingeschaltet hatte. Eine der ersten Amtshandlungen des neuen Sozialdezernenten war eine deutliche Parteinahme für eine sozialverträglichere Neugestaltung des künftigen Insolvenzrechts gegenüber dem Hessischen Ministerpräsidenten sowie der zuständigen Ministerin.
Dankbar ist Günther Kaufmann-Ohl aber auch den heimischen Bundestagsabgeordneten, Sibylle Pfeiffer (CDU), Helga Lopez (SPD) und Priska Hinz (Bündnis90/DIE GRÜNEN), die sich verständnisvoll zu der vorgetragenen Kritik äußerten und ihren Einfluss auf eine soziale Ausgestaltung des künftigen Insolvenzrechts geltend zu machen versprachen.
Aufgrund des Nachfragedruckes durch überschuldete Menschen und Haushalte (nach den statistischen Erhebungen der Kreis-Schuldnerberatung sind aktuell rund 10 000 Personen im Kreisgebiet zahlungsunfähig) im Lahn-Dill-Kreis waren in der Schuldnerberatung des Kreises zuletzt Wartezeiten vom mehr als drei Monaten entstanden.
Mit drei Monaten Wartezeit erreicht der Lahn-Dill-Kreis einen überaus günstigen Platz in Hessen und in der Bundesrepublik.
"Aus Nachbarkreisen sind Wartezeiten von sechs bis neun Monaten bekannt, teilweise werden Jahresfristen genannt. In Hamburg rühmt sich die Stadtregierung, die Wartezeiten auf sechs Monate reduziert zu haben; für einen Menschen in finanzieller Not, mit einer Lohn- oder Kontopfändung, oder gar Konto-Verlust, sind allerdings auch bereits drei Monate eine zu lange Zeit,“ zeigt sich Hartmut May, Leiter der Schuldnerberatung, stolz auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Nach einer ersten Zwischenerhebung hat die Schuldnerberatung des Lahn-Dill-Kreises trotz personeller Engpässe die Vorjahresergebnisse erneut übertroffen. Auch beim Insolvenzgericht in Wetzlar spiegelt sich die druckvolle Situation im Bereich Verbraucherinsolvenz wider. Zum Oktober 2006 waren bereits mehr als 280 Privat-Insolvenzanträge eingegangen, mehr als in den 12 Monaten des Vorjahres zusammen.
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Veranstaltungskalender von Frauen für Frauen an Lahn und Dill
für das 1. Halbjahr 2007
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-10-13
Für den neuen Veranstaltungskalender im 1. Halbjahr 2007 sucht das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises noch Anbieterinnen und Anbieter, Gruppen, Institutionen und Vereine, die ihre nicht kommerziellen Veranstaltungsangebote veröffentlichen möchten.
Bis zum 13. November 2006 besteht die Möglichkeit, Veranstaltungen, auch solche, die noch in Vorbereitung sind, schriftlich zu melden. Später eingehende Meldungen können leider nicht mehr berücksichtig werden.
Bei der Anmeldung sind anzugeben:
Veranstaltungsbezeichnung (mit kurzem Hinweis zum Inhalt und Referentin/Referent), Ort, Datum, Uhrzeit, evtl. Kosten sowie Veranstalterin/Veranstalter mit Anschrift und Telefon.
Bitte senden Sie Ihre Meldung an das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar, Fax 06441 407-1059, E-Mail: frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Nähere Informationen erhalten Sie beim Frauenbüro, Tel. 06441 407-1242.
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„Förderung beruflicher Kompetenzen von Frauen“ – Seminare im September
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-07-25
Das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises setzt seine Veranstaltungsreihe „Förderung beruflicher Kompetenzen von Frauen“ mit 3 weiteren Seminaren fort. Gleich nach den Sommerferien finden im September 2 Seminare statt:
„Team – und Gruppenleitung – Wie führe ich eine Gruppe zum Erfolg?“, Samstag, 2. September 2006, 09:00 bis 17:00 Uhr.
Sie leiten eine Gruppe von Mitarbeiterinnen (Abteilung, Projekt) und möchten durch Ihre Führung dazu beitragen, dass das Team/die Gruppe konstruktiv zusammen arbeitet und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt, damit Zufriedenheit und Leistung gewährleistet sind? Dabei möchten Sie Ihr Augenmerk auch auf die unterschiedlichen Kommunikationsstile von Frauen und Männern legen und lernen Missverständnissen vorzubeugen.
„Sicher Auftreten – gut Ankommen, Rhetorik für Frauen“; Samstag, 23. September 2006, 09:00 bis 17:00 Uhr.
Dieses Seminar wendet sich speziell an Frauen, die auf eine souveräne Außenwirkung im Beruf angewiesen sind. Ob Sie Kunden, Ihren Chef oder Kollegen überzeugen können, hängt immer davon ab, wie Sie sich selber präsentieren. Ziel ist es, sich in einem sicheren Umfeld auszuprobieren und dadurch Routine im Auftreten und Vortragen zu gewinnen. Es sollen Blockaden für eine positive Außenwirkung abgebaut und durch Training Sicherheit in der Selbstpräsentation gewonnen werden.
Veranstaltungsort: Haus der Hessischen Sportjugend, Friedenstraße 99, 35578 Wetzlar
Referentin: Christa Schütze, Kommunikationstrainerin aus Braunfels
Kosten: 30 Euro pro Seminar und Person
Achtung: schriftliche Anmeldung erforderlich
Anmeldeschluss: 2. August 2006
Vorankündigung:
„Frauen führen anders?! Strategien für Frauen in Beruf und Ehrenamt“, Samstag, 18. November 2006, 09:00 bis 17:00 Uhr.
Dieses Seminar richtet sich an Frauen, die Führungspositionen inne haben oder anstreben, z. B. Sachgebiets-, Abteilungs-, Projektleiterinnen, mitarbeitende Ehefrauen, Unternehmerinnen und ehrenamtliche Vorstandsmitglieder. Die Veranstaltung macht deutlich, in welchem Dilemma sich Frauen im betrieblichen Alltag befinden können, wenn sie Führungsverantwortung haben. Es beschreibt diese Situation und hilft Strategien für den Alltag zu entwickeln.
Veranstaltungsort, Referentin und Kosten wie oben genannt. Interessentinnen können sich zu diesem Seminar ab dem 5. Oktober 2006 im Frauenbüro anmelden (schriftlich per Brief, Fax oder E-Mail).
Nähere Informationen gibt es beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises unter 06441 407-1242 oder unter frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Die Veranstaltungsreihe wird durch den Europäischen Sozialfonds co-finanziert.
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Erfolgreiche Abschlussprüfung an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises in Haiger
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-07-24
Nach dreijähriger Ausbildung zum Altenpfleger / zur Altenpflegerin mit insgesamt 2400 Unterrichtsstunden haben im Juli 2006 insgesamt 28 Prüflinge ihre Abschlussprüfung zum Altenpfleger / zur Altenpflegerin an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises erfolgreich bestanden.
Dazu mussten die Prüflinge im Rahmen einer schriftlichen, einer praktischen und einer mündlichen Prüfung das während ihrer Ausbildung erworbene Wissen vor dem staatlichen Prüfungsausschuss der Lehranstalt unter Leitung der stellvertretenden Vorsitzenden Ulrike König und Markus Roth nachweisen. Dabei konnte in diesem Jahr erfreulicherweise 6 x die Gesamtnote „sehr gut“ vergeben werden.
Das beste Ergebnis während dieser Prüfung erzielte Dorothee Jacobi aus dem Altenpflegeheim „Haus Waldesruh“ in Bad Endbach mit 15 Notenpunkten, gefolgt von Necla Kaya aus dem Altenpflegeheim „Haus des Lebens“ in Driedorf. „Platz 3“ teilen sich Elke Eckel aus dem „Haus des Lebens“ in Bischoffen und Katrin Firla aus dem Altenpflegeheim „Marie-Juchacz-Haus“ in Herborn. Dafür wurden die glücklichen Absolventinnen von ihren praktischen Ausbildungsbetrieben mit einer Prämie und einem Blumenstrauß ausgezeichnet.
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Das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises setzt seine Veranstaltungsreihe „Förderung beruflicher Kompetenzen von Frauen“ mit 3 weiteren Seminaren fort
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-07-12
„Team – und Gruppenleitung – Wie führe ich eine Gruppe zum Erfolg?“, Samstag, 2. September 2006, 09:00 bis 17:00 Uhr.
Sie leiten eine Gruppe von Mitarbeiterinnen (Abteilung, Projekt) und möchten durch Ihre Führung dazu beitragen, dass das Team/die Gruppe konstruktiv zusammen arbeitet und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt, damit Zufriedenheit und Leistung gewährleistet sind? Dabei möchten Sie Ihr Augenmerk auch auf die unterschiedlichen Kommunikationsstile von Frauen und Männern legen und lernen Missverständnissen vorzubeugen.
„Sicher Auftreten – gut Ankommen, Rhetorik für Frauen“; Samstag, 23. September 2006, 09:00 bis 17:00 Uhr.
Dieses Seminar wendet sich speziell an Frauen, die auf eine souveräne Außenwirkung im Beruf angewiesen sind. Ob Sie Kunden, Ihren Chef oder Kollegen überzeugen können, hängt immer davon ab, wie Sie sich selber präsentieren. Ziel ist es, sich in einem sicheren Umfeld auszuprobieren und dadurch Routine im Auftreten und Vortragen zu gewinnen. Es sollen Blockaden für eine positive Außenwirkung abgebaut und durch Training Sicherheit in der Selbstpräsentation gewonnen werden.
Veranstaltungsort: Haus der Hessischen Sportjugend, Friedenstraße 99, 35578 Wetzlar
Referentin: Christa Schütze, Kommunikationstrainerin aus Braunfels
Kosten: 30 Euro pro Seminar und Person
Achtung: schriftliche Anmeldung erforderlich
Anmeldeschluss: 2. August 2006
Vorankündigung:
„Frauen führen anders?! Strategien für Frauen in Beruf und Ehrenamt“, Samstag, 18. November 2006, 09:00 bis 17:00 Uhr.
Dieses Seminar richtet sich an Frauen, die Führungspositionen inne haben oder anstreben, z. B. Sachgebiets-, Abteilungs-, Projektleiterinnen, mitarbeitende Ehefrauen, Unternehmerinnen und ehrenamtliche Vorstandsmitglieder. Die Veranstaltung macht deutlich, in welchem Dilemma sich Frauen im betrieblichen Alltag befinden können, wenn sie Führungsverantwortung haben. Es beschreibt diese Situation und hilft Strategien für den Alltag zu entwickeln.
Veranstaltungsort, Referentin und Kosten wie oben genannt. Interessentinnen können sich zu diesem Seminar ab dem 5. Oktober 2006 im Frauenbüro anmelden (schriftlich per Brief, Fax oder E-Mail).
Nähere Informationen gibt es beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises unter 06441 407-1242 oder unter frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Die Veranstaltungsreihe wird durch den Europäischen Sozialfonds co-finanziert.
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„Wie führe ich als Frau ein Ergebnis orientiertes Konfliktgespräch im Beruf?“ Tagesseminar des Frauenbüros am 17. Juni 2006 – noch Plätze frei!
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-05-30
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Förderung beruflicher Kompetenzen von Frauen“ veranstaltet das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises das Seminar
Wie führe ich als Frau ein Ergebnis orientiertes Konfliktgespräch im Beruf?“
Das Seminar macht deutlich wie wichtig es ist, sich des eigenen Gesprächsstils bewusst zu sein. Es erklärt, wie Konflikte entstehen können und hilft Strategien zu entwickeln, um Konfliktgespräche gelassener und Ergebnis orientierter zu führen. Ziel ist es die Bedeutung der Kommunikation im Beruf zu erkennen und sich der Auswirkungen der verschiedenen Gesprächsstile von Männern und Frauen bewusst zu werden. Die Grundlagen für die Vorbereitung und Durchführung von Ergebnis orientierten Gesprächen sollen erarbeitet und konkrete Gesprächssituationen erprobt werden.
Das Seminar findet statt am Samstag, 17. Juni 2006, 10:00-17:00 Uhr; Haus der Hessischen Sportjugend , Friedenstraße 99, 35578 Wetzlar; Referentin: Christa Schütze, Kommunikationstrainerin aus Braunfels; Kosten: 30 Euro pro Seminar und Person.
Achtung: schriftliche Anmeldung erforderlich; Anmeldeschluss: 2. Juni 2006.
Nähere Informationen gibt es beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises unter 06441 407-1242 oder unter frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Die Veranstaltungsreihe wird durch den Europäischen Sozialfonds co-finanziert.
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Noch Plätze frei: Tagesseminare des Frauenbüros im Juni
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-05-10
„Auf Einwände souverän reagieren – eine neue Art der Schlagfertigkeit“, Samstag, 10. Juni 2006, 10:00-17:00 Uhr.
Viele Frauen haben das schon erlebt. Ihnen fehlen einfach die Worte und sie ärgern sich, dass ihnen die passende Antwort auf einen Vorwurf oder einen verbalen Angriff immer erst später (zu spät!) – einfällt. Schlagfertigkeit kann trainiert werden. Sie ist die Kunst zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Worte zu finden, ohne gleich verbal zurückzuschlagen. In vielen Übungen lernen die Teilnehmerinnen an diesem Tag sicher zu argumentieren und auf Einwände und Angriffe angemessen zu reagieren.
„Wie führe ich als Frau ein Ergebnis orientiertes Konfliktgespräch im Beruf?“, Samstag, 17. Juni 2006,
10:00-17:00 Uhr.
Das Seminar macht deutlich wie wichtig es ist, sich des eigenen Gesprächsstils bewusst zu sein. Es erklärt, wie Konflikte entstehen können und hilft Strategien zu entwickeln, um Konfliktgespräche gelassener und Ergebnis orientierter zu führen. Ziel ist es die Bedeutung der Kommunikation im Beruf zu erkennen und sich der Auswirkungen der verschiedenen Gesprächsstile von Männern und Frauen bewusst zu werden. Die Grundlagen für die Vorbereitung und Durchführung von Ergebnis orientierten Gesprächen sollen erarbeitet und konkrete Gesprächssituationen erprobt werden.
Veranstaltungsort: Haus der Hessischen Sportjugend , Friedenstraße 99, 35578 Wetzlar;
Referentin: Christa Schütze, Kommunikationstrainerin aus Braunfels;
Kosten: 30 Euro pro Seminar und Person;
Achtung: schriftliche Anmeldung erforderlich;
Anmeldeschluss: 26. Mai 2006.
Nähere Informationen gibt es beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises unter 06441 407-1242 oder unter frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Die Veranstaltungsreihe wird durch den Europäischen Sozialfonds co-finanziert.
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Sozialdezernent Roland Wegricht: Beabsichtigte Neuordnung der Verbraucherentschuldung konterkariert die Bemühungen der Sozialverwaltung um Eingliederung Arbeitsloser und bedeutet Verdreifachung der Kosten der Schuldnerberatung
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-05-09
Mit dem neuen Insolvenzrecht, so wie es sich im Referentenentwurf vom vergangen März manifestiert, müssen sich Menschen mit Schuldverpflichtungen auf „harte und schwere Zeiten“ einstellen. Wollen die Träger der Schuldnerberatung auch künftighin die Betroffenen nicht im Regen stehen lassen, müssen auch sie „tief in die Tasche“ greifen. Roland Wegricht, der Sozialdezernent des Lahn-Dill-Kreises, sieht als Hauptproblem der gesetzlichen Neuregelung die „flächendeckende Vereitelung des wirtschaftlichen Neuanfangs von arbeitslosen Menschen“ an. Die enormen Bemühungen des Kreises um die Eingliederung von Arbeitslosen würden ad absurdum geführt. Schließlich, so Roland Wegricht, wird sich die erwartete Entlastung der Justizhaushalte keineswegs einstellen, da nach Ablauf der Achtjahresfrist des so genannten „Entschuldungsverfahrens“ massenhaft gerichtliche Überprüfungen zum Eintritt der Entschuldungswirkung erfolgen werden.
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Veranstaltungskalender von Frauen für Frauen an Lahn und Dill
für das 2. Halbjahr 2006
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-04-11
Für den neuen Veranstaltungskalender im 2. Halbjahr 2006 sucht das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises noch Anbieterinnen und Anbieter, Gruppen, Institutionen und Vereine, die ihre nicht kommerziellen Veranstaltungsangebote veröffentlichen möchten.
Bis zum 15. Mai 2006 besteht die Möglichkeit, Veranstaltungen – auch solche, die noch in Vorbereitung sind – schriftlich zu melden. Später eingehende Meldungen können leider nicht mehr veröffentlicht werden.
Bei der Anmeldung sind anzugeben: Veranstaltungsbezeichnung (mit kurzem Hinweis zum Inhalt und zur Referentin/zum Referenten), Ort, Datum, Uhrzeit, evtl. Kosten sowie Veranstalterin/Veranstalter mit Anschrift und Telefon.
Bitte senden Sie Ihre Meldung an das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar, Fax 06441 407-1059, E-Mail: frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Nähere Informationen erhalten Sie beim Frauenbüro, Tel. 06441 407-1242.
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Landesprogramm „Passgenau in Arbeit“ (PiA) – Pilotprojekt im Lahn-Dill-Kreis gestartet
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-03-08
Hinter dem einprägsamen Kürzel „PiA“ verbirgt sich das Landesprogramm „Passgenau in Arbeit“. Mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds“ (ESF) ermöglicht es ein bereits im Januar gestartetes Pilotprojekt im Lahn-Dill-Kreis und zählt zu den so genannten „Hilfen zur (Wieder-)Herstellung der Beschäftigungsfähigkeit von LeistungsempfängerInnen des SGB XII“
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Abpfiff vor dem Anpfiff – Frauenkommission gegen Zwangsprostitution bei der Fußball-WM
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-03-06
Keine hundert Tage mehr bis zum ersten Spielanpfiff der Fußballweltmeisterschaft. Zu dem sportlichen Großereignis des Jahres werden jedoch nicht nur unzählige begeisterte Fans erwartet, es ist auch mit einem Anstieg von Menschenhandel und Zwangsprostitution zu rechnen.
Die Frauenkommission des Lahn-Dill-Kreises, ein Gremium, in dem sowohl Vereins- und Verbandsfrauen als auch Politikerinnen unterschiedlicher Parteien gemeinsam Frauenthemen beraten, hat sich jetzt mit der Schattenseite bei den anstehenden Fußballspielen befasst. In den letzten Jahren sind zunehmend Frauen weltweit, aber auch gerade in Europa mit falschen Versprechungen aus ihren Heimatländern gelockt und in den Zielländern zur Prostitution gezwungen worden. Im Zuge der Weltmeisterschaft wird Deutschland hierbei ein besonderes Ziel von skrupellosen Geschäftemachern sein.
Um diesen Zusammenhang aufzudecken und den Betroffenen Hilfestellungen zu ermöglichen, hat der Deutsche Frauenrat nun die Kampagne „abpfiff – Schluss mit Zwangsprostitution“ gestartet. Diese Kampagne zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit wird von der Kommission des Kreises ausdrücklich begrüßt. Die Vorsitzende Karin Betz (SPD) erhielt ein einstimmiges Votum zur Unterstützung der Resolution des Frauenrates.
„Es ist wichtig, gerade auch vor Ort ein Zeichen zu setzen“, betonte Beatrix Schlausch (CDU-Frauenunion), die die Initiative einbrachte und dabei zugleich auf das mittlerweile breite bundesweite Bündnis verwies. Ihm gehören unter anderem amnesty international, der Bund Deutscher Kriminalbeamter oder das Ökumenische Forum Christlicher Frauen in Europa an. Der Deutsche Fußball-Bund hat die Schirmherrschaft übernommen.
Menschenhandel und Zwangsprostitution sind ein blühender Markt des organisierten Verbrechens und ein weltweit lukratives Geschäft. Unter Missachtung der Menschenrechte werden die Opfer – meist Frauen – an Leib und Seele beschädigt, zur Bereicherung der kriminellen Täter.
Wer sich zu diesem Thema näher informieren will oder konkrete Aktionen unterstützen möchte kann sich an den Deutschen Frauenrat wenden unter: http://www.frauenrat.de.
[Beginn der Kampagne: 7. März 2006, 12:00 Uhr]
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Erfolgreiche Abschlussprüfungen an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises in Haiger
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-03-02
Nach einjähriger Ausbildung zum Altenpflegehelfer / zur Altenpflegehelferin mit insgesamt 700 Stunden theoretischer Ausbildung in der Altenpflegeschule und 1000 Stunden praktische Ausbildung in verschieden Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten der Region haben 11 Prüflinge ihre Abschlussprüfung zum Altenpflegerhelfer / zur Altenpflegehelferin an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises erfolgreich bestanden.
Dazu mussten die Prüflinge im Rahmen einer schriftlichen, einer praktischen und einer mündlichen Prüfung das während ihrer Ausbildung erworbene Wissen vor dem staatlichen Prüfungsausschuss der Lehranstalt unter Leitung der stellvertretenden Vorsitzenden Ulrike König und Herrn Markus Roth nachweisen. Das beste Prüfungsergebnis der diesjährigen Altenpflegehilfeprüfung erzielte die Altenpflegehilfeschülerin Frau Galina Vladeyeva aus dem Seniorenheim Mayer in Sinn.
Nach der Ausbildung erwarten die erfolgreichen Absolventen und Absolventinnen zahlreiche Aufgaben in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Altenhilfe. Dazu gehören zum Beispiel die Altenpflegeheime, die ambulanten Pflegedienste und verschiedene Einrichtungen der Kurzzeitpflege sowie auch Tagesstätten für pflegebedürftige ältere Menschen. Da die Aufgaben im Bereich der Altenpflege immer komplexer und vielseitiger werden, hatten die Schüler und Schülerinnen neben pflegefachlichen und pflegepraktischen Unterrichtsinhalten auch Themen aus dem rechtskundlichen Unterricht sowie Lerninhalte zu Themen wie Lebenswelten älterer Menschen und soziale Netzwerke älterer Menschen auf dem Stundenplan.
Mit dieser Ausbildung eröffnet sich auch für Hauptschulabsolventen die Möglichkeit eine dreijährige Altenpflegeausbildung anschließend durchführen zu können. „Diese Form der beruflichen Weiterbildung nutzen nahezu 50 % der Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus dem Kurs“, so die Schulleitung Ulrike König. Besonders erfolgreiche Absolventen können diese sogar um bis zu ein Jahr verkürzen.
Altenpflegehelfer und Altenpflegehelferinnen betreuen und pflegen alte Menschen unter Anleitung einer Pflegefachkraft. Hier übernehmen sie pflegerische Hilfestellungen im Rahmen der Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens wie beispielsweise die Körperpflege, die Unterstützung beim Essen und Trinken und bei der Mobilisation. Sie überwachen die Vitalzeichen des älteren Menschen und achten darauf, dass keine Sekundärerkrankungen entstehen. Sie kennen entsprechende Konzepte im Umgang mit demenziell erkrankten Menschen und Menschen nach Schlaganfall und können diese entsprechend anwenden. Auch im Bereich der Wohnungsumgestaltung und Zimmergestaltung der älteren Menschen wirken sie mit.
„Dieser Kurs wurde neben den Landesmitteln zusätzlich mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert“, so Roland Wegricht, Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent des Lahn-dill-Kreises.
Da die Nachfrage und der Bedarf in diesem Bereich nach wie vor groß sind, wird am 15. Mai 2006 ein neuer Altenpflegehilfelehrgang beginnen.
Der nächste dreijährige Altenpflegelehrgang ist ab 1.September 2006 geplant.
Wer sich über diese Ausbildung oder die Altenpflegehilfeausbildung informieren will, kann sich gerne persönlich oder telefonisch (02773 3166) mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Altenpflegeschule in Verbindung setzen. Daneben verfügt die kreiseigene Altenpflegeschule über eine eigene Website, die unter www.altenpflegeschule-haiger.de aufgerufen werden kann.
Über die erfolgreich bestandene Altenpflegehilfeprüfung können sich freuen:
1. Tanja Ackermann, 35713 Eschenburg
2. Alexandra Heil, 35781 Weilburg
3. Mareen Kurtz, 35683 Dillenburg
4. Katharina Löber, 35753 Beilstein
5. Jennifer Panz, 35764 Sinn
6. Lisa Peter, 35768 Siegbach-Übernthal
7. Julia Rösler, 35756 Mittenaar
8. Thilo Schindel, 35625 Hüttenberg
9. Galyna Vladeyeva, 35683 Dillenburg
10. Dennis Walbrecht, 35764 Sinn
11. Henry Wendland, 35767 Breitscheid-Gusternhain
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Seniorenratgeber: Älter werden im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-03-02
Der Seniorenratgeber Älter werden im Lahn-Dill-Kreis bündelt alle Themen und Angebote rund um „das Alter“. Er informiert mit einer umfassenden aktualisierten Zusammenstellung über persönliche Beratungsangebote, wirtschaftliche Hilfen, Leistungen der Pflegeversicherung sowie über Änderungen im Rahmen von „Hartz IV“ im Bereich der Sozialhilfe und Grundsicherung. Außerdem stellt er pflegerische und Pflege ergänzende Angebote für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen und Hilfen für gerontopsychiatrisch Erkrankte vor. Selbst die Bereiche der Hospize, Vorsorge, Nachlassregelung und Todesfall werden hier angesprochen.
Der Seniorenratgeber wird an alle Städte und Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis; an Seniorenberatungsstellen; an ambulante, teilstationäre und stationäre Einrichtungen, an die Kranken- und Pflegekassen, an die Lahn-Dill-Kliniken und die Rehbergparkklinik Herborn, an die Altenpflegeschulen, die Hospize sowie an die niedergelassene Ärzte verschickt.
Der Seniorenratgeber liegt auch in der Kreisverwaltung in Wetzlar und Dillenburg sowie in der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises in Herborn aus. Ansprechpartnerin für Interessentinnen und Interessenten ist Meike Menn, Tel. 06441 407-1559.
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SimA – Selbstständig im Alter
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-02-16
„Hilfe, mein Gedächtnis lässt mich im Stich. Ich werde alt!“ So oder ähnlich werden Sie denken, wenn Sie wieder einmal vergessen haben, wo Sie Ihren Schlüssel hingelegt haben oder was Sie gerade machen wollten. Das ist ein Gefühl, das nicht erst 80jährige Menschen haben.
Eine wesentliche Voraussetzung für den Erhalt der Selbstständigkeit im Alter sind intakte geistige und körperliche Fähigkeiten. Um diese zu erhalten, bietet der Lahn-Dill-Kreis ab Februar 2006 unter Leitung seiner Altenpflegeschule SimA-Kurse in den Räumen der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises in Herborn an.
„Im Hinblick auf die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft muss die Hilfe zur Selbsthilfe im Mittelpunkt stehen“, so der Sozialdezernent des Lahn-Dill-Kreises Roland Wegricht. Dem Lahn-Dill-Kreis ist es deshalb ein großes Anliegen, den älteren Menschen dafür entsprechende Hilfe und Unterstützung anzubieten.
SimA bedeutet „Selbstständig im Alter“. Das Sima-Training ist ein vorbeugendes Gedächtnis- und leichtes Bewegungstraining für Menschen ab 50 Jahre, um länger geistig und körperlich fit zu bleiben, Altersschwierigkeiten besser meistern zu können und Hirnleistungsstörungen günstig zu beeinflussen.
Mit entsprechenden Übungen kognitiver und Kompetenz orientierter Art kann jeder/jede Einzelne seine/ihre Gedächtnisfähigkeiten langfristig trainieren und so gezielt Gedächtnisstörungen im Alter vorbeugen.
Zertifizierte und eigens für diese Aufgabe geschulte so genannte SimA-Trainer üben in insgesamt 30 Treffen mit interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern dazu entsprechende wissenschaftlich erarbeitete Übungen ein.
In den Räumen der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises, Schlossstrasse 20, 35745 Herborn (ehemaliges Friedrich-Zimmer-Krankenhaus) findet dazu am 27. Februar 2006 um 17:00 Uhr eine Informationsveranstaltung statt. Referentin: Sabine Schmitt, pädagogische Mitarbeiterin der kreiseigenen Altenpflegeschule in Haiger und ausgebildeten SimA-Trainerin.
Sabine Schmitt wird die SimA-Kurse leiten, die ab 6. März 2006 jeweils montags von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr in den Räumen der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises in Herborn stattfinden.
Nähere Informationen sind montags und dienstags in der Zeit zwischen 8:30 und 12:00 Uhr über die Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises, Tel. 02773 746454 oder 02773 3166 zu erhalten. Ansprechpartnerinnen: Sabine Schmitt oder Ute Hausberg.
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Vorbereitungen zum Girls’ Day 2006 laufen auf Hochtouren
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-02-16
Der Koordinierungskreis Girls' Day Lahn-Dill/Wetzlar hat zu einer groß angelegten Informationsveranstaltung in den Räumlichkeiten von StudiumPlus eingeladen. Der bereits seit 2001 aktive Arbeitskreis, in dem zahlreiche Institutionen, Wirtschaftsverbände und Bildungsträger aus dem Lahn-Dill-Kreis und der Stadt Wetzlar vertreten sind, unterstützt, berät und organisiert den Girls' Day im heimischen Raum.
Zur Informationsveranstaltung waren Vertreterinnen und Vertreter aller Schulen aus dem Lahn-Dill-Kreis ab Sekundarstufe I, Vertreter aus Wirtschaft und Industrie sowie den örtlichen Jugendpflegen eingeladen. Landrat Dr. Karl Ihmels und Bürgermeister Klaus Breidsprecher begrüßten die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bekräftigten ihre Unterstützung des bundesweiten Projektes.
Nach einem informativen ersten Teil der Veranstaltung wurde seitens der Organisatoren und Organisatorinnen Raum und Zeit geschaffen, damit Gespräche und Austausch in konkrete Kooperationen münden konnten. Zudem bestand die Möglichkeit, direkt vor Ort umfangreiches Informationsmaterial rund um das Thema Berufsorientierung zu sichten und Materialien online zu bestellen. Die Mitglieder des Koordinierungskreises standen für Rückfragen zur Verfügung und konnten zu vielen unterschiedlichen Themenaspekten hilfreiche Auskunft geben.
Der Koordinierungskreis Lahn-Dill/Wetzlar hat die Aufgabe übernommen über die Öffentlichkeitsarbeit hinaus, konkrete Vernetzungen zwischen Schule und Wirtschaft zu fördern. Ein Schritt auf diesem Weg war sicherlich diese Veranstaltung, die eine gute Resonanz gefunden hat.
Ein weiteres Highlight im Terminplan des Koordinierungskreises stellt die After-Work-Party im Kulturzentrum Franzis dar. Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Zeitungsgruppe Lahn-Dill, X@ct.
Ihre Ansprechpartnerin zum Thema Girls’ Day beim Lahn-Dill-Kreis: Sabine Pfeiffer, Frauenbüro, Tel. 06441 407-1243. Bei der Stadt Wetzlar steht Ihnen für nähere Informationen rund um den Girls' Day Elke Eichler vom Jugendbildungswerk zur Verfügung, Tel. 06441 99-5172.
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Noch Plätze frei: „Self-Coaching – oder: wie sich unterstützende Beziehungen für Frauen gestalten können“ – Tagesseminar des Kreisfrauenbüros
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-02-14
Für das Tagesseminar des Kreisfrauenbüros zum Thema „Self-Coaching – oder: wie sich unterstützende Beziehungen für Frauen gestalten können“ mit der Referentin Christa Schütze sind noch Anmeldungen möglich. Das Seminar findet statt am
Samstag, 4. März 2006, 10:00 bis 17:00Uhr, Haus der Hess. Sportjugend, Friedenstraße 99, 35578 Wetzlar.
Die Veranstaltung wendet sich an Frauen, die sich mit gleich gesinnten Frauen aus ganz unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen, aber mit ähnlich gelagerten beruflichen Problemen regelmäßig treffen und sich untereinander gezielt beraten wollen. Die Teilnehmerinnen werden mit der Self-Coaching-Methode vertraut gemacht. Sie lernen Struktur und Ablauf eines Self-Coaching kennen und üben diese Technik, indem sie einen geeigneten Konfliktfall besprechen. Am Ende des Seminartages sind die Teilnehmerinnen in der Lage, Self-Coaching-Gruppen zu gründen und ohne externe Begleitung Self-Coaching gemeinsam mit anderen Frauen durchzuführen.
Die Teilnahme kostet 30,00 Euro pro Person. Eine verbindliche schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2006. Nähere Informationen gibt es beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises, Tel. 06441 407-1242; E-Mail frauenbuero@lahn-dill-kreis.de.
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Tagesseminar des Kreisfrauenbüros: „Self-Coaching – oder: wie sich unterstützende Beziehungen für Frauen gestalten können“
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-01-25
Für das Tagesseminar des Kreisfrauenbüros zum Thema „Self-Coaching – oder: wie sich unterstützende Beziehungen für Frauen gestalten können“ mit der Referentin Christa Schütze sind noch Plätze frei. Das Seminar findet statt am
Samstag, 4. März 2006, 10:00 bis 17:00Uhr, Haus der Hess. Sportjugend, Friedenstraße 99, 35578 Wetzlar.
Die Veranstaltung wendet sich an Frauen, die sich mit gleich gesinnten Frauen aus ganz unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen, aber mit ähnlich gelagerten beruflichen Problemen regelmäßig treffen und sich untereinander gezielt beraten wollen. Die Teilnehmerinnen werden mit der Self-Coaching-Methode vertraut gemacht. Sie lernen Struktur und Ablauf eines Self-Coaching kennen und üben diese Technik, indem sie einen geeigneten Konfliktfall besprechen. Am Ende des Seminartages sind die Teilnehmerinnen in der Lage, Self-Coaching-Gruppen zu gründen und ohne externe Begleitung Self-Coaching gemeinsam mit anderen Frauen durchzuführen.
Die Teilnahme kostet 30,00 Euro pro Person. Eine verbindliche schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2006. Nähere Informationen gibt es beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises, Tel. 06441 407-1242; E-Mail frauenbuero@lahn-dill-kreis.de.
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Pro Familia – zusätzliches Beratungsangebot für den Nordkreis in Herborn
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-01-09
Am 12. Januar 2006 geht es los: Zum neuen Jahr bietet Pro Familia Gießen Beratung in Herborn an. Die Sprechstunde findet regelmäßig donnerstags von 16:00 bis 18:00 Uhr in Raum 313 der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises, Schlossstraße 20, 35745 Herborn statt. Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann: „Für die zahlreichen Ratsuchenden aus dem nördlichen Lahn-Dill-Kreis besteht damit eine wohnortnahes zusätzliches Beratungsangebot.“
Pro Familia ist Fachverband für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung. Sie bietet als konfessionsfreie und nicht-staatliche Institution individuelle Beratung und umfassende Information zu den Themen Sexualität, Familienplanung und Partnerschaft für Männer, Frauen und Jugendliche.
Beratungen sind nur nach telefonischer Voranmeldung (Tel. 0641 77122) in folgenden Bereichen möglich:
• Schwangerenberatung
• Verhütungsberatung
• Schwangerschaftskonfliktberatung
• Sexual- und Partnerschaftsberatung
• Beratung zu sozialen und finanziellen Hilfen bei Schwangerschaft
• Beratung zu sexualpädagogischen Fragen
• Beratung in Trennungssituationen
Kontakt und Information: Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises, Schlossstraße 20, 35745 Herborn, Tel. 06441 407-1616 oder 02771 407-1616.
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Lokales Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis – Gründungsveranstaltung am 11. November 2005
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-11-08
„Familienfreundlichkeit – ein Gewinn für alle!“ Unter diesem Motto steht die Veranstaltung, an der am 11. November 2005 das lokale Bündnis für Familien im LDK gegründet wird. Viele Partner aus Kommunen, dem Kreis, aus Unternehmen, Gewerkschaften, den Industrie- und Handelskammern, aus Politik, Gesellschaft, Kirchen, Vereinen, der Wohlfahrtspflege und Familien bündeln familienfreundliche Ideen und Initiativen. Gemeinsam gilt es, neue Ansätze zu finden, um in der Region ein familienfreundliches Bewusstsein zu schaffen.
Die Industrie- und Handelskammern zu Dillenburg und Wetzlar, vertreten durch die Präsidenten, und der Lahn-Dill-Kreis, vertreten durch Landrat Dr. Karl Ihmels, laden gemeinsam zur Gründungsveranstaltung ein. Diese findet statt am Freitag, 11. November 2005, 13:00 Uhr (bis ca. 17:00 Uhr), Großer Kreistagssitzungssaal; Kreisverwaltung, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar. Die Hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger wird mit einem Redebeitrag die Veranstaltung mit gestalten und gibt anschließend den Startschuss zur offiziellen Gründung des lokalen Bündnisses für Familie im Lahn-Dill-Kreis.
Interessierte Leserinnen und Leser sind herzlich eingeladen, an der Gründungsveranstaltung teilzunehmen. Um vorherige Anmeldung bei den Industrie- und Handelskammern zu Dillenburg und Wetzlar wird gebeten. Ihre Ansprechpartnerinnen: Dr. Claudia Neuschäfer, Tel. 06441 9448-1720, Fax 06441 9448-1799 und Claudia Wagner, Tel. 06441 9448-1730, Fax 06441 9448-1799.
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Sommererholungsprogramm 2006 für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene: Anträge nimmt der Lahn-Dill-Kreis entgegen
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-11-02
Auch wenn es laut Kalender noch nicht einmal Winter ist: Auf das Sommererholungsprogramm für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene in Hessen kann man nicht früh genug aufmerksam machen. Gemeinsam mit dem Landeswohlwohlfahrtsverband Hessen vorbereitet, haben die haben die Fürsorgestellen für Kriegsopfer des Lahn-Dill-Kreises für das Sommerhalbjahr 2006 wieder einiges im Angebot.
Ob bevorzugte Fremdenverkehrsgebiete in Hessen, im Schwarzwald in den deutschen Alpen oder an der See – reizvolle Regionen in Deutschland versprechen abwechslungsreiche Ferien- und Erholungstage. Ausgesuchte Hotels und Pensionen – seit Jahren bewährte Vertragspartner der Fürsorgestellen – versprechen einen angenehmen Aufenthalt.
Das Sommererholungsprogramm beginnt am 26. April 2006. Anträge zur Teilnahme bitte bis spätestens 5. Januar 2006 bei den zuständigen Fürsorgestellen abgeben.
Für weitere Auskünfte, Antragsformulare, die Vereinbarung von Erholungsaufenthalten wenden sich Interessentinnen und Interessenten bitte an die Fürsorgestellen für Kriegsopfer des Lahn-Dill-Kreises. Ansprechpartnerinnen: Bettina Allendorf, Tel. 06441 407-1423 und Beate Brück, Tel. 06441 407-1419.
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Roland Wegricht und die Schuldnerberatung im Lahn-Dill-Kreis befürchten erhebliche Rechtsverschlechterung durch geplante Novellierung des Insolvenzrechts. Wegricht: Kinderarmut wird steigen
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-10-28
Seit September des Jahres liegt ein neuer Referentenentwurf zur Reform des Insolvenzrechts dem Bundesjustizministerium vor. Die Regelungen, wenn sie denn umgesetzt werden sollten, bedeuten die faktische Abschaffung des Verbraucherinsolvenzverfahrens. Die Schuldnerberatung des Lahn-Dill-Kreises hat in dem Zusammenhang ein Szenario entworfen, wie sich Verbraucherentschuldung künftig darstellen würde: Nur noch ein sehr geringer Teil von Schuldnern hätte die Chance auf eine Entschuldung. Die überwiegende Mehrzahl – ca. 80 % aller Verfahren sind „masselos“ (d. h. verwertbares Vermögen oder Einkommen oberhalb der Pfändungsgrenze ist nicht vorhanden) – würde auf Dauer im „Schuldenturm“ gefangen bleiben. Roland Wegricht, Sozialdezernent des Lahn-Dill-Kreises, hat sich vor diesem Hintergrund mit einem Brandbrief an das Bundesjustizministerium, die heimischen Bundestagsabgeordneten, den Hessischen Landkreistag sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung gewandt.
Der Referentenentwurf sieht im Einzelnen vor:
• Ein Verbraucherinsolvenzverfahren und die anschließende Restschuldbefreiung unter Einschaltung eines Treuhänders, wie sie derzeit bestehen, sollen nur noch dann durchgeführt werden, wenn mindestens die Verfahrenskosten vom Schuldner aufgebracht werden können.
• Bei masselosen Verfahren soll ein gesondertes Entschuldungsverfahren durchgeführt werden. Dieses soll wie folgt aussehen: Unter Beteiligung der Schuldnerberatungsstelle hat der Schuldner darzulegen, dass Masselosigkeit vorliegt. Mit dem Antrag auf „Entschuldung“ sind ein Vermögensverzeichnis, eine Gläubiger- und eine Forderungsaufstellung vorzulegen. Die Vermögenslosigkeit ist durch eine eidesstattliche Versicherung glaubhaft zu machen. Nach Überprüfung der Voraussetzungen kündigt das Gericht die Entschuldung von den aufgeführten Forderungen in 8 Jahren an. Ein vorheriges Insolvenzverfahren findet nicht statt.
• Im weiteren Verlauf steht den Gläubigern die Zwangsvollstreckung offen. Den Schuldner sollen weiterhin Verpflichtungen treffen, so etwa, sich um eine Erwerbstätigkeit zu bemühen, kein Vermögen zu verheimlichen, Wohnsitzwechsel anzuzeigen usw.
• Nach Ablauf von 8 Jahren überprüft das Gericht, ob evtl. Versagungsgründe vorliegen, ansonsten wird die Entschuldung bestätigt, die Forderungen sind damit erloschen. Von der Verjährung erfasst werden nur die vom Schuldner angegebenen Forderungen.
• Ein Übergang vom Entschuldungsverfahren in das Insolvenzverfahren findet bei Vermögenserwerb des Schuldners während dieser Periode nur statt, wenn hierdurch wenigstens die Verfahrenskosten gedeckt werden.
• Um beim Schuldner alle Reserven zu mobilisieren und eine möglichst hohe Gläubigerbefriedigung zu erzielen, wird durch die Verfahrenslaufzeit ein Anreiz gesetzt: bei Masselosigkeit soll die Entschuldungsphase 8 Jahre betragen, bei der Restschuldbefreiung bisherigen Zuschnitts weiterhin 6 Jahre, bei einer Mindestquote von 20 % nur 4 Jahre, und bei einer Mindestquote von 40 % nur 2 Jahre.
Die im Referentenentwurf avisierte Rechtsänderung wird von Roland Wegricht abgelehnt. Der Sozialdezernent bezweifelt, dass Schuldner – und die Mehrzahl von Schuldnern ist nach jahrelangem Vollstreckungszugriff masselos – über acht Jahre die psychosoziale Belastung von andauernden Vollstreckungsmaßnahmen ertragen und unter Einsatz der vollen Arbeitskraft an der Grenze des Existenzminimums leben können.
Bei permanenten Vollstreckungsversuchen würden Schuldner wegen der Notwendigkeit andauernder Vollstreckungsschutzmaßnahmen praktisch auf die dauernde Begleitung und Unterstützung der Schuldnerberatungsstellen angewiesen sein. Was die Landesjustizkassen an Verfahrenskosten ersparten, müssten die Landkreise als Träger der Schuldnerberatung mehrfach zusätzlich aufwenden – oder ihre Beratungskapazität einschränken.
An eine tatsächliche Ersparnis bei den Landesjustizkassen glaubt Wegricht indessen nicht. Nach seiner Meinung erfolgt eine Kostenausweitung im Bereich des Vollstreckungswesens. Für die massenhaft ansteigenden Vollstreckungen müssten dann Rechtspfleger und Gerichtsvollzieher zusätzlich bei den Justizbehörden eingestellt werden.
Die vermögensabhängige Laufzeitenregelung des Referentenentwurfs ist nach Auffassung von Roland Wegricht zutiefst ungerecht und möglicherweise auch verfassungswidrig, da nur Arme oder sozial Schwache der überlangen Laufzeit von acht Jahren ausgesetzt sind und das verlängerte ausgesetzt Sein gegenüber dem Gläubigerzugriff den Charakter einer Strafe trägt. Wegricht wörtlich: „Die geplanten Neuerungen belasten einseitig die Landkreise und Menschen, die arm sind. Gerade Arme benötigen die Entschuldung am dringendsten. Ich fürchte, dass mit der geplanten Inso-Novelle die Millionenzahl verschuldeter Haushalte, darunter Millionen Kinder, nicht ab-, sondern zunehmen wird“.
Die Schuldnerberatungstellen des Lahn-Dill-Kreises sind durch das Regierungspräsidium Gießen als „geeignete Stelle“ im Sinne des § 305 InsO (Insolvenzordnung) anerkannt.
Wetzlar:
Karl-Kellner-Ring 51
Gunther Agel, Tel. 06441 407-1428
Martin Nissel, Tel. 06441 407-1751
Gerhard Scheld, Tel. 06441407-1427
Telefax: 06441 407-1053
Dillenburg:
Wilhelmstr. 20
Rainer Haas, Tel. 02771 407-388
Edelhard Mende, Tel. 02771 407-403
Bernd Scharnweber, Tel. 0277 407-400
Telefax: 02771 407-809
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Tagesseminare des Frauenbüros: 2 Termine im November
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-10-17
Samstag, 19. November 2005, 10:00 bis 17:00 Uhr: „Team- und Gruppenleitung,
wie führe ich eine Gruppe zum Erfolg?“
Das Seminar richtet sich an Frauen, die eine Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (z. B. Abteilung/Projekt/ Vereinsmitglieder) leiten und durch ihre Führung dazu beitragen möchten, dass das Team/die Gruppe konstruktiv zusammenarbeitet und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt. So werden Zufriedenheit und Leistung im Team/der Gruppe gewährleistet. Ziel ist es, die Zusammenhänge in Gruppen zu kennen und zu wissen, wie mit Störungen und Konflikten umzugehen ist. Die Teilnehmerinnen lernen die Auswirkungen der unterschiedlichen Gesprächsstile von Frauen und Männern auf die Arbeit in Gruppen kennen und können so Missverständnissen vorbeugen.
Einige Plätze sind noch frei – nutzen Sie jetzt die Chance sich anzumelden!
Veranstaltungsort: Naturschutzzentrum Hessen, Friedenstraße 38, 35576 Wetzlar
Referentin: Christa Schütze, Kommunikationstrainerin
Kosten: 30 Euro/Person
Achtung: Schriftliche Anmeldung erforderlich!
Anmeldeschluss: 2.November 2005
Das Seminar „Sicher Auftreten – Gut ankommen, Rhetorik für Frauen“ richtet sich speziell an Frauen, die auf eine souveräne Außenwirkung im Beruf angewiesen sind. Ob Sie andere überzeugen können, hängt auch immer davon ab, wie Sie sich selber präsentieren. Ziel ist es sich in einem sicheren Umfeld auszuprobieren und dadurch Routine im Auftreten und Vortragen zu gewinnen. Dieses Seminar findet am Samstag, 5. November 2005, 10:00 bis 17:00 Uhr statt und ist bereits ausgebucht.
Nähere Informationen gibt es beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises unter 06441 407-1242 oder unter frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Die Veranstaltungsreihe wird durch den Europäischen Sozialfonds co-finanziert.
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Veranstaltungskalender von Frauen für Frauen an Lahn und Dill
für 1. Halbjahr 2006
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-10-13
Für den neuen Veranstaltungskalender im 1. Halbjahr 2006 sucht das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises noch Anbieterinnen und Anbieter, Gruppen, Institutionen und Vereine, die ihre nicht kommerziellen Veranstaltungsangebote veröffentlichen möchten.
Bis zum 14. November 2005 besteht die Möglichkeit, Veranstaltungen, auch solche, die noch in Vorbereitung sind, schriftlich zu melden. Später eingehende Meldungen können leider nicht mehr veröffentlicht werden.
Bei der Anmeldung sind anzugeben: Veranstaltungsbezeichnung (mit kurzem Hinweis zum Inhalt und ReferentIn), Ort, Datum, Uhrzeit, evtl. Kosten sowie Veranstalterin / Veranstalter mit Anschrift und Telefon.
Bitte senden Sie Ihre Meldung an das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar, Fax 06441 407-1059, E-Mail: frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Nähere Informationen erhalten Sie beim Frauenbüro, Tel. 06441 407-1242.
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„Dieser Gesetzesentwurf kommt einer Demontage der kommunalen Handlungsfähigkeit gleich – und dies mit besonderen Auswirkungen im sozialen Bereich!“
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-10-07
Mit deutlichen Worten kritisiert Roland Wegricht, Sozialdezernent und hauptamtlicher Kreisbeigeordneter des Lahn-Dill-Kreises, den am 05.10.05 vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzesentwurf zur Veränderung des Bundesanteils an den kommunalen Kosten für Unterkunft und Heizung aller Arbeitslosengeld II-Bezieher.
Für den Lahn-Dill-Kreis würde die rückwirkend ab 01.01.2005 geplante Veränderung der Bundesbeteiligung von 29,1 % auf 0 % zu einer Ergebnisverschlechterung von jeweils über 8 Millionen Euro in den Wirtschaftsjahren 2005 und 2006 führen. Die tatsächlichen Auswirkungen der so genannten Hartz IV-Reform auf die kommunalen Haushalte seien bislang kaum einschätzbar, geschweige denn bis Ende 2006 seriös berechenbar. Hier sei nur an Unwägbarkeiten auf dem Energiemarkt erinnert, die voraussichtlich erst im Jahr 2006 auf die kommunalen Kosten durchschlagen würden. Offensichtlich sollen hier Fehlkalkulationen des Bundes und finanzielle Risiken eines handwerklich umstrittenen Gesetzes auf die kommunale Ebene abgewälzt werden, so Roland Wegricht.
Er appelliert an die drei heimischen Bundestagsabgeordneten sich für die kommunalen Interessen einzusetzen. Mit „virtuellen Entlastungen“ von angeblich 2,5 Mrd. Euro für alle deutschen Kommunen könnten keine realen Verluste von 8 Mio. Euro jährlich im Lahn-Dill-Kreis ausgeglichen werden. Alle Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung würden so ad absurdum geführt.
Die Arbeitsmarktreform „Hartz IV“ habe nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn starke und handlungsfähige Kommunen ihre regionalen Kompetenzen in dieses schwierige Geschäft einbringen können. Wenn buchstäblich kaum noch ein Cent für die erforderliche psychosoziale Betreuung der Arbeitslosengeld II-Bezieherinnen und -Bezieher, etwa für Kinderbetreuungsprojekte, in die Hand genommen werden könne, sei das eigentliche Ziel der „Hartz-IV-Reform“, die Vermittlung in Arbeit, immer schwieriger zu realisieren.
Wegricht hegt die Hoffnung, dass der vorliegende Gesetzesentwurf den Bundesrat nicht passieren wird. Die kommunale Seite müsse alle Möglichkeiten nutzen, um auf die bedrohliche Situation hinzuweisen.
Zum Hintergrund: Das zum 1. Januar 2005 in Kraft getretene Sozialgesetzbuch II weist in § 6 den Landkreisen und kreisfreien Städten die finanzielle Verantwortung für die Kosten der „Unterkunft und Heizung“ gem. § 22 für alle Bezieher von Arbeitslosengeld II zu. Im Vermittlungsverfahren wurde im Dezember 2004 eine so genannte Revisionsklausel in das Gesetz eingeführt, die eine zu überprüfende Bundesbeteiligung an diesen Kosten vorsieht. Seit Januar 2005 wurden den kommunalen Gebietskörperschaften monatlich 29,1 % der Kosten für Unterkunft und Heizung erstattet. Mit dem Gesetzesentwurf vom 05.10.05 soll diese Erstattung zunächst für die Jahre 2005 und 2006 vollständig eingestellt bzw. zurückgefordert werden. Der Gesetzesentwurf ist jedoch im Bundesrat zustimmungspflichtig.
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Noch Plätze frei!
Im November finden zwei Tagesseminare des Frauenbüros statt
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-09-28
Samstag, 5. November 2005, 10:00 bis 17:00 Uhr: „Sicher Auftreten – Gut ankommen, Rhetorik für Frauen“.
Das Seminar richtet sich speziell an Frauen, die auf eine souveräne Außenwirkung im Beruf angewiesen sind. Ob Sie andere überzeugen können, hängt auch immer davon ab, wie Sie sich selber präsentieren. Ziel ist es sich in einem sicheren Umfeld auszuprobieren und dadurch Routine im Auftreten und Vortragen zu gewinnen.
Samstag, 19. November 2005, 10:00 bis 17:00 Uhr: „Team- und Gruppenleitung, wie führe ich eine Gruppe zum Erfolg?“
Dieses Seminar richtet sich an Frauen, die eine Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (z. B. Abteilung/ Projekt) leiten und durch ihre Führung dazu beitragen möchten, dass das Team/die Gruppe konstruktiv zusammenarbeitet und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt. So werden Zufriedenheit und Leistung im Team/der Gruppe gewährleistet. Ziel ist es die Zusammenhänge in Gruppen zu kennen und zu wissen, wie mit Störungen und Konflikten umzugehen ist. Die Teilnehmerinnen lernen die Auswirkungen der unterschiedlichen Gesprächsstile von Frauen und Männern auf die Arbeit in Gruppen kennen und können so Missverständnissen vorbeugen.
Veranstaltungsort: Naturschutzzentrum Hessen, Friedenstraße 38, 35576 Wetzlar
Referentin: Christa Schütze, Kommunikationstrainerin
Kosten: 30 Euro/Person
Achtung: Schriftliche Anmeldung erforderlich! Anmeldeschluss für beide Seminare: 19. Oktober 2005.
Nähere Informationen gibt es beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises unter 06441 407-1242 oder unter frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Die Veranstaltungsreihe wird durch den Europäischen Sozialfonds co-finanziert.
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Erfolgreiche Abschlussprüfung an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises in Haiger
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-08-26
Nach drei Jahren Ausbildung zum Altenpfleger / zur Altenpflegerin mit insgesamt 2400 Unterrichtsstunden haben 17 Prüflinge ihre Abschlussprüfung zum Altenpfleger / zur Altenpflegerin an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises im August 2005 erfolgreich bestanden. Dazu mussten die Prüflinge im Rahmen einer schriftlichen, einer praktischen und einer mündlichen Prüfung das während ihrer Ausbildung erworbene Wissen vor dem staatlichen Prüfungsausschuss der Lehranstalt unter Leitung der stellvertretenden Vorsitzenden Frau Ulrike König und Herrn Markus Roth nachweisen.
Die besten Ergebnisse erzielten während dieser Prüfung Dominik Aberle aus dem Altenpflegeheim „Ströhmann“ in Haiger, Yvonne Schneider aus dem Altenpflegeheim „Marie-Juchacz-Haus“ in Herborn und Janina Philipp aus dem Seniorenheim „Mayer“ in Sinn. Dafür wurden sie von ihren praktischen Ausbildungsbetrieben mit einer Prämie und einem Blumenstrauß ausgezeichnet.
Die frisch ausgebildeten Altenpfleger und Altenpflegerinnen werden zukünftig sowohl in den Altenpflegeheimen als auch in den ambulanten Pflegediensten und in geriatrischen und gerontopsychiatrischen Einrichtungen und Abteilungen ihr berufliches „Know-how“ umsetzen und anwenden können. „Dafür wurden sie im theoretischen Unterricht und in den praktischen Ausbildungsbetrieben drei Jahre lang bestens vorbereitet“, so die Leiterin der Altenpflegeschule Ulrike König.
„Um den ständig wachsenden Bedarf an qualifizierten Altenpflegerinnen und Altenpflegern zu decken, kooperiert die kreiseigene Altenpflegeschule mit derzeit 27 Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten als praktische Ausbildungsbetriebe. Diese Einrichtungen bilden alleine im nördlichen Kreisgebiet derzeit nahezu 100 Altenpflegeschüler und Altenpflegeschülerinnen aus und sind damit zu einem wichtigen Ausbildungssektor im heimischen Raum geworden“, betont Roland Wegricht, Sozialdezernent und Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter des Lahn-Dill-Kreises.
An der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises werden derzeit in 3 Kursen insgesamt 90 Altenpflegeschüler und Altenpflegeschülerinnen unterrichtet. Um auch Hauptschülern den Zugang zur Altenpflegeausbildung zu ermöglichen, bietet die Schule zusätzlich die Altenpflegehilfeausbildung an. Auch hier befinden sich zurzeit 13 Schülerinnen in Ausbildung. Bei erfolgreichem Abschluss können die staatlich geprüften Altenpflegehelferinnen anschließend die Altenpflegeausbildung beginnen.
Aufgrund unserer gesellschaftlichen Veränderungen und der demografischen Entwicklung ist weiterhin ein steigender Bedarf an qualifizierten Altenpflegekräften zu erwarten. Um auch weiterhin diese Ausbildung trotz der immer enger werdenden Haushaltsmittel finanzieren zu können, werden auch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds für die Schulkosten der Altenpflegeausbildung bereitgestellt.
Auch die Agentur für Arbeit hat in der zweiten Jahreshälfte erfreulicherweise wieder Mittel in diesem Umschulungsbereich zur Verfügung gestellt.
Wer Interesse an einer Ausbildung für diesen vielseitigen Beruf hat, kann sich gerne persönlich oder telefonisch (02773 3166) mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Altenpflegeschule in Verbindung setzen oder sich auf der Internetseite www.altenpflegeschule-haiger.de informieren.
Über die erfolgreich bestandene Altenpflegeprüfung können sich freuen:
Dominik Aberle, Driedorf; Dorina Böhlmann, Neunkhausen; Irina Buss, Herborn; Rebecca Gierhardt, Siegbach; Hanna Haas, Dillenburg; Stefanie Hofmann, Dillenburg; Verena Kutsche, Herborn; Sabine Langer, Haiger; Janina Philipp, Sinn; Gianmarco Putz, Dillenburg; Friedrich Robiller, Herborn; Anita Rojas-Giminez, Herborn; Yvonne Schneider, Siegbach; Ida Stuckert, Haiger; Hülya Tunclar, Eschenburg; Nadeshda Wahl, Herborn; Sandra Weis, Dillenburg.
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Der Mensch hinter den Schulden
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-06-09
Mit einer bundesweiten Aktionswoche will die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) mit größeren und kleineren Aktionen aufzeigen, dass hinter den rund drei Millionen überschuldeten Haushalten in Deutschland konkrete Menschen stehen. Damit ist Überschuldung keineswegs nur ein Problem von Randgruppen. Zukunfts- und Versagensängste, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle, Überforderung und Scham führen bei vielen Betroffenen zu Isolation und Resignation. Aber auch der Mut, der Wille zum Neuanfang und veränderte Ansichten über Werte können die Folgen einer solchen Krisensituation sein.
Zusammen mit dieser Zeitung beteiligt sich auch die Schuldnerberatung des Lahn-Dill-Kreises an der Aktion „Der Mensch hinter den Schulden“. Die Aktion wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt. Im Laufe dieser Woche werden wir den Leserinnen und Lesern drei Verschuldungsverläufe präsentieren, in denen Menschen mit Hilfe der Schulderberatung einen neuen Start – frei von Ängsten und Komplexen – unternommen haben.
Überschuldung ist nicht einheitlich definiert. Eine Begriffsbestimmung könnte etwa lauten: Bei einer überschuldeten Person reicht das monatliche Einkommen nach Abzug der Fixkosten für die gesamte Lebenshaltung dauerhaft nicht aus, um Kreditraten zu bedienen oder weitere Kredite aufzunehmen. Mit einer Überschuldung geht in allen Fällen auch eine psychosoziale Destabilisierung einher (Schuldenkompass 2003, der SCHUFA – Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung).
Die Gründe für Überschuldung liegen nach wie vor im Niedrigeinkommen von Personen und Haushalten, das die Bildung von Rücklagen nicht zulässt. Plötzlich eintretende kritische Lebensereignisse (Arbeitslosigkeit, Trennung, Scheidung, Krankheit) können dann nicht abgefangen werden.
Das Ausmaß von Überschuldung im Lahn-Dill-Kreis machen die folgenden Zahlen deutlich:
In der Zeit vom 1. Januar 2002 bis 31. Dezember 2004 wurde vor den Amtsgerichten im Lahn-Dill-Kreis in 9860 Fällen die „eidesstattliche Versicherung“ (EV) abgegeben. Die EV ist das deutliche Zeichen für Zahlungsunfähigkeit. Sie wird durch den Gerichtsvollzieher abgenommen, wenn der Versuch der Zwangsvollstreckung (Pfändung) fruchtlos verlaufen ist.
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Die Schuldnerberatung des Lahn-Dill-Kreises informiert:
Neue Pfändungsgrenzen ab 1. Juli 2005
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-05-30
Zum 1. Juli diesen Jahres treten neue Pfändungsgrenzen in Kraft. Die bisherigen Pfändungsgrenzen wurden einheitlich um 5,93 % erhöht. So beträgt der Freibetrag für einen allein stehenden Schuldner ohne Unterhaltsverpflichtungen vom 1. Juli 2005 an 989,99 Euro.
Der für die Sozialhilfe und die Schuldnerberatung verantwortliche Dezernent des Lahn-Dill-Kreises, Roland Wegricht, begrüßt die Neuregelung, weil mit den höheren Freibeträgen auch die Motivation zu Mehrverdienst von verschuldeten Menschen deutlich unterstützt werden kann und damit auch wiederum höhere Abführungsbeträge geleistet werden können. Enttäuscht ist der Sozialdezernent des Lahn-Dill-Kreises, dass nicht gleichzeitig auch die im Zusammenhang mit der geplanten Inso-Novelle (Änderungsgesetz zur Insolvenzordnung) formulierten weiteren Gesetzesänderungen in Kraft getreten sind, mit denen u. a. das leidige Problem von Kontopfändungen deutlich entschärft worden wäre.
Hintergrund für die neue Pfändungsbeträge ist die Dynamisierung der Pfändungstabelle nach § 850 c ABs. 2 a ZPO (Zivilprozessordnung) im Jahr 2002. Danach hätte eine erste Anpassung der Pfändungstabelle bereits zum 1. 7. 2003 erfolgen sollen. Wegen der Kopplung der Pfändungstabelle an das steuerrechtliche Existenzminimum fiel die erste Dynamisierungsstufe aus, weil wegen der Elbe-Oder-Flut die Steuerreform seinerzeit verschoben worden war.
Die neuen Pfändungsgrenzen gelten ohne den so genannten „Drittschuldnerschutz“. Dies bedeutet, dass im Falle versehentlicher Abführung der veralteten (höheren) Pfändungsbeträge der Schuldner einen Anspruch auf Rückzahlung der zuviel (an den Gläubiger) abgeführten Beträge hat. Von einer Lohn- oder Gehaltspfändung betroffene Arbeitnehmer sollten daher bereits frühzeitig ihren Arbeitgeber auf die neuen Pfändungstabellen aufmerksam machen, damit es nicht zu Ärger und Verdruss bei den sonst einzuleitenden Rückforderungen kommt.
Nur bei Pfändungs- und Überweisungsbeschlüssen, in denen das Vollstreckungsgericht den pfändbaren Betrag selbst bestimmt hat, bedarf es einer gerichtlichen Abänderung. Dies gilt insbesondere bei Kontopfändungen, die regelmäßig den freizugebenden Betrag benennen und deshalb so lange für die Bank als Drittschuldner verbindlich sind, bis ein anders lautender Beschluss zugeht oder vorgelegt wird.
Die neuen Pfändungstabellen können bei der Kreis-Schuldnerberatung angefordert werden. Auch auf der Homepage des Lahn-Dill-Kreises ist ein entsprechender Link (Kundenservice/Info-Inso) geschaltet. Soweit Pfändungsschuldner die Abänderung von Pfändungs- und Überweisungsbeschlüssen beantragen müssen, können Musteranträge bei der Schuldnerberatung (Ansprechpartner siehe Kasten) angefordert werden. Möglich ist aber auch, dass sich Schuldner unter Vorlage der ergangenen Pfändungsbeschlüsse direkt an die Vollstreckungsgerichte wenden.
Nach den neuen Pfändungsgrenzen ist der Netto-Monatslohn bei einem Allein Stehenden ohne Unterhaltsverpflichtung bis 989,99 Euro pfändungsfrei. Erst ab einem Monats-Netto von 990,00 Euro sind 3,40 Euro pfändbar. Je weiteren 10,00 Euro monatlichem Lohn sind jeweils 7,00 Euro mehr pfändbar.
Bei der Unterhaltspflicht für eine Person sind bis zu 1359,99 Euro pfändungsfrei, während ab 1360,00 Euro 2,05 Euro gepfändet werden können. Je weiteren 10,00 Euro Lohn sind jeweils 5,00 Euro mehr pfändbar.
Bei der Unterhaltspflicht für zwei Personen sind bis zu 1569,99 Euro pfändungsfrei, für drei Personen bis zu 1769,99 Euro.
Im Zusammenhang mit der für Juli dieses Jahres geplanten Inso-Novelle sollte auch eine Neuregelung des Rechts der Kontopfändung erfolgen. Dabei war vorgesehen, künftig auf die Einschaltung der Vollstreckungsgerichte zu verzichten. Eine einfache Bescheinigung einer nach § 305 Insolvenzordnung anerkannten „geeigneten Stelle“ oder „Person“ über die unpfändbaren Beträge hätte das aufwändige und teure Verfahren vor den Vollstreckungsgerichten ersetzen können.
Roland Wegricht bedauerte die mangelnde Umsetzung der Novelle: „Die Landesjustizkassen hätten hier sehr viel Geld sparen können. Die Schuldnerberatung bleibt auch ohne die Neuregelung des Rechts der Kontopfändung in der überwiegenden Zahl der Fälle im Boot, da aufgrund der komplizierten Materie die meisten Pfändungsschuldner bei Pfändungsschutzanträgen die Schuldnerberatung aufsuchen.“
Die Schuldnerberatungsstellen des Lahn-Dill-Kreises sind durch das Regierungspräsidium Gießen als „geeignete Stelle“ im Sinne des § 305 InsO (Insolvenzordnung) anerkannt.
Wetzlar:
Karl-Kellner-Ring 51
Gunther Agel, Tel. 06441 407-1428
Martin Nissel, Tel. 06441 407-1751
Gerd Scheld, Tel. 06441 407-1427
Telefax: 06441 407-1053
Dillenburg:
Wilhelmstr. 20
Rainer Haas, Tel. 02771 407-388
Edelhard Mende, Tel. 02771 407-403
Bernd Scharnweber, Tel. 02771 407-400
Erwin Zimmermann, Tel. 02771 407-351
Telefax: 02771 407-809
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Noch Plätze frei! Tagesseminar des Kreisfrauenbüros:
„Wie führe ich als Frau ein ergebnisorientiertes Konfliktgespräch im Beruf?
- Verhandlungsstrategien-"
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-05-04
Für das Tagesseminar des Kreisfrauenbüros zum Thema „Wie führe ich als Frau ein er-gebnisorientiertes Konfliktgespräch im Beruf ? – Verhandlungsstrategien" mit der Referentin Christa Schütze sind noch Plätze frei. Das Seminar findet statt am Samstag, 4. Juni 2005, 10:00 bis 17:00 Uhr, Naturschutzzentrum Hessen, Friedenstraße 38, 35578 Wetzlar.
Das Seminar macht deutlich, wie wichtig es ist, sich des eigenen Gesprächsstils bewusst zu sein. Es erklärt wie Konflikte entstehen können und hilft Strategien zu entwickeln, um Konfliktgespräche gelassener und ergebnisorientierter zu führen. Ziel ist es, die Bedeu-tung der Kommunikation im Beruf zu erkennen und sich der Auswirkungen der verschie-denen Gesprächsstile von Männern und Frauen bewusst zu werden. Die Grundlagen für die Vorbereitung und Durchführung von ergebnisorientierten Gesprächen sollen erarbei-tet und konkrete Gesprächssituationen erprobt werden.
Die Teilnahme kostet 30 Euro. Eine verbindliche schriftliche Anmeldung ist erforderlich.
Nähere Informationen gibt es beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises unter 06441 407-1242 oder unter frauenbuero@lahn-dill-kreis.de
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Noch Plätze frei! Tagesseminar des Kreisfrauenbüros:
„Wie führe ich als Frau ein ergebnisorientiertes Konfliktgespräch im Beruf?
- Verhandlungsstrategien -"
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-04-14
Für das Tagesseminar des Kreisfrauenbüros zum Thema „Wie führe ich als Frau ein ergebnisorien-tiertes Konfliktgespräch im Beruf ? - Verhandlungsstrategien –„ mit der Referentin Christa Schütze sind noch Plätze frei. Das Seminar findet statt am Samstag, dem 04. Juni 2005, 10:00 bis 17:00 Uhr, Naturschutzzentrum Hessen, Friedenstraße 38, 35578 Wetzlar.
Das Seminar macht deutlich, wie wichtig es ist, sich des eigenen Gesprächsstils bewusst zu sein. Es erklärt wie Konflikte entstehen können und hilft Strategien zu entwickeln, um Konfliktgespräche gelassener und ergebnisorientierter zu führen. Ziel ist es, die Bedeutung der Kommunikation im Beruf zu erkennen und sich der Auswirkungen der verschiedenen Gesprächsstile von Männern und Frauen bewusst zu werden. Die Grundlagen für die Vorbereitung und Durchführung von ergebnis-orientierten Gesprächen soll erarbeitet und konkrete Gesprächssituationen erprobt werden.
Die Teilnahme kostet 30 Euro. Eine verbindliche schriftliche Anmeldung ist erforderlich.
Nähere Informationen gibt es beim Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises unter 06441 407-1242 oder unter frauenbuero@lahn-dill-kreis.de
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Veranstaltungskalender von Frauen für Frauen an Lahn und Dill für 2. Halbjahr 2005
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-04-11
Für den neuen Veranstaltungskalender im 2. Halbjahr 2005 sucht das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises noch Anbieterinnen und Anbieter, Gruppen, Institutionen und Vereine, die ihre nicht kommerziellen Veranstaltungsangebote veröffentlichen möchten.
Bis zum 13. Mai 2005 besteht die Möglichkeit, Veranstaltungen, auch solche, die noch in Vorbereitung sind, schriftlich zu melden. Später eingehende Meldungen können leider nicht mehr veröffentlicht werden.
Bei der Anmeldung sind anzugeben:
Veranstaltungsbezeichnung (mit kurzem Hinweis zum Inhalt und ReferentIn), Ort, Datum, Uhrzeit, evtl. Kosten sowie Veranstalterin/Veranstalter mit Anschrift und Telefon.
Bitte senden Sie Ihre Meldung an das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar, Fax 06441 407-1059, E-Mail: frauenbuero@lahn-dill-kreis.de. Nähere Informationen erhalten Sie beim Frauenbüro, Tel. 06441 407-1242.
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Schuldnerberatung des Lahn-Dill-Kreises legt Jahresstatistik 2004 vor: Schuldner werden immer ärmer
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-03-30
Trotz unverändertem Personaleinsatz konnte die Kreis-Schuldnerberatung ihre Fallzahlen gegenüber dem Vorjahr (323) erneut steigern: 331 laufende Beratungsfälle wurden 2004 gezählt. Zuzüglich der 277 sog. Kurzberatungsfälle, bis zu zwei Beratungskontakte, wurden so 600 Lahn-Dill-Haushalte erreicht. Nach Auskunft des für die Schuldnerberatung zuständigen Dezernenten, dem Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Roland Wegricht, waren hinsichtlich der Klientenstruktur im vergangenen Jahr keine signifikanten Veränderungen sichtbar geworden, bis auf drei Ausnahmen: die Zahl allein erziehender Frauen stieg auf 16,7 %, die Zahl der ehemals Selbständigen sank von 56 auf 41 und – die Schuldner wurden immer ärmer.
Zwar fragt die vom Land Hessen vorgeschriebene Jahresstatistik nicht nach dem Einkommen der SB-Klienten, die Berater ziehen jedoch aus der deutlich gesunkenen Anzahl der erfolgreichen außergerichtlichen Vergleiche und der Zunahme der vom Insolvenzgericht von vornherein ausgelassenen Schuldenbereinigungspläne den Schluss, dass immer weniger Schuldner in der Lage sind, auch nur geringfügig aus eigenen Mitteln (Einkommen und Vermögen) eine für die Gläubigerseite einigermaßen akzeptable Vergleichsmasse aufzubringen.
Weil der mögliche Eigenbeitrag der Schuldner immer geringer wird, gelingen den Schuldnerberatungsstellen außergerichtliche Einigungen immer seltener (21 statt 39 im Vorjahr). In solchen „Mangelfällen“ verzichtet zumeist auch das Insolvenzgericht auf den im Verfahren möglichen gerichtlichen Einigungsversuch (Rückgang von 40 auf 9 gerichtliche Schuldenbereinigungspläne).
Dass sich die Schuldnerberatungsarbeit unter dem Strich lohnt, machen die Resümees nach Beratungsschluss deutlich:
a) in 167 Fällen konnte eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation erreicht werden
b) in 29 Fällen führte die Beratung zur Einstellung bzw. Verhinderung von Sozialhilfezahlungen
c) in 74 Fällen konnte eine unwirtschaftliche Haushaltsführung bzw. ein solches Konsumverhalten korrigiert werden
d) in 42 Fällen wurde ein drohender Arbeitsplatzverlust verhindert
e) in 50 Fällen wurde eine von Kündigung bzw. Räumung bedrohte Wohnung gesichert
f) in 27 Fällen wurde die bedrohte Energieversorgung aufrecht erhalten
g) Da Schuldner noch immer von Gläubigern oder Inkassounternehmen mit Drohgebärden konfrontiert werden und häufig auch unter Schuldzuschreibungen aus ihrem Umfeld leiden, stellen sich z. T. massive Zukunfts- und Versagensängste ein. Allein das Faktum Arbeitslosigkeit führt bereits häufig zu psychosozialen Problemlagen. In 57 Fällen wurde deshalb psychosoziale Stabilisierung erfasst.
h) In 74 Fällen konnten Überschuldete bis zur Eröffnung ihres Insolvenzverfahrens begleitet werden.
Im neuen Jahr soll sich die Schuldnerberatung des Kreises auf Wunsch von Dezernent Roland Wegricht von der Hessischen Statistik lösen und nach eigenen Auswahlkriterien vorgehen, insbesondere, um die Vergleichbarkeit der LDK-Ergebnisse herzustellen. Die hessischen Zahlen wurden bislang nirgendwo veröffentlicht, so dass die Schuldnerberatung sowohl hinsichtlich soziologischer Daten (Verschuldungsursachen, Verschuldungshöhe, Einkommen, Einkommensart etc.) als auch des eigenen Leistungsstands keine Vergleichsmöglichkeiten hat. Roland Wegricht dazu: „Die Landesregierung hat offenbar kein Interesse an aussagekräftigen Daten zu Verschuldung und Schuldnerberatung.“
So ist es Roland Wegricht u. a. ein Bedürfnis deutlich zu machen, dass es sich bei der überwiegenden Mehrzahl der Überschuldeten bzw. Zahlungsunfähigen – wie es ihm das Beratungsteam vorgetragen hat – nicht um leichtfertige oder unverantwortliche Menschen handelt, denen das neue Insolvenzrecht etwa einen „Freibrief“ erteilt habe.
Dies geht, so Wegricht, aus einer Untersuchung des Bundesamtes für Statistik (2003) hervor, wonach sich die Schulden bei 7 % der untersuchten Haushalte auf weniger als 2 500 Euro beliefen, bei 31 % bis zu 5000 Euro und weiteren 12 % bis 10 000 Euro. Die höheren Verschuldungssummen fänden sich bei den ehemals Selbständigen (Durchschnitt 125 000 Euro) sowie bei Immobilien-Schuldnern.
Hauptursachen für „Zahlungsunfähigkeit“ von Schuldnern sind nach wie vor der Einkommensverlust bei Eintritt von Arbeitslosigkeit, der Wegfall von Zweiteinkommen, etwa des Partners, sowie die höheren Lebenshaltungskosten nach Trennung oder Scheidung.
Die Schuldnerberatungsstellen des Lahn-Dill-Kreises sind durch das Regierungspräsidium Gießen als „geeignete Stelle“ im Sinne des § 305 InsO (Insolvenzordnung) anerkannt.
Wetzlar:
Karl-Kellner-Ring 51
Herr Gerd Scheld, Tel. 06441 407-1427
Herr Gunther Agel, Tel. 06441 407-1428
Herr Martin Nissel, Tel. 06441 407-1751
Telefax: 06441 407-1053
Dillenburg:
Wilhelmstr. 20
Herr Edelhard Mende, Tel. 02771 407-403
Herr Bernd Scharnweber, Tel. 02771 407-400
Herr Rainer Haas, Tel. 02771 407-388
Herr Erwin Zimmermann, Tel. 02771 407-351
Telefax: 02771 407-809
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Erfolgreiche Prüfung zur Altenpflegehelferin / zum Altenpflegehelfer an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises in Haiger
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-03-11
Nach einjähriger Ausbildung zum Altenpflegehelfer / zur Altenpflegehelferin mit insgesamt 700 Unterrichtsstunden haben im Februar 2005 16 Prüflinge ihre Abschlussprüfung an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises erfolgreich bestanden. In den schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfungen konnten die Schüler und Schülerinnen ihr Wissen vor dem Prüfungsausschuss der Lehranstalt unter Leitung der stellvertretenden Vorsitzenden Frau Ulrike König und Herrn Michael Schneider nachweisen.
Die besten Ergebnisse erzielten bei der Prüfung Frau Dorothee Schmidt aus der DRK-Kurzzeitpflege in Dillenburg, Frau Fadime Kaya und Frau Marlies Wehr, beide aus dem Altenpflegeheim Haus des Lebens in Driedorf.
Um die Auszubildenden auf ihre zukünftigen Aufgaben in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern, so zum Beispiel in den Altenpflegeheimen oder in ambulanten Pflegediensten, gut vorzubereiten, hatten die Schüler und Schülerinnen neben dem pflegefachlichen und pflegepraktischen Unterrichtsinhalten auch rechts- und berufskundlichen Unterricht. Zudem wurden Lerninhalte zu Themen wie etwa Lebenswelten älterer Menschen und soziale Netzwerke älterer Menschen besprochen.
Erfolgreiche Absolventen und Absolventinnen mit Hauptschulabschluss haben nach bestandener Prüfung zum Altenpflegehelfer / zur Altenpflegehelferin die Möglichkeit, die dreijährige Altenpflegeausbildung zu absolvieren, wobei diese dem jeweiligen individuellen Leistungsstand entsprechend um bis zu ein Jahr verkürzt werden kann. Drei Absolventinnen dieses Lehrgangs werden deshalb schon ab März / April 2005 die dreijährige Ausbildung zur Altenpflegerin in verkürzter Form absolvieren.
„Altenpflegehelfer und Altenpflegehelferinnen betreuen und pflegen alte Menschen unter Anleitung einer Pflegefachkraft“, so die Schulleitung Ulrike König. Dazu gehören z. B. die Mithilfe bei der Wohnungsumgestaltung oder Zimmergestaltung der älteren Menschen. Sie übernehmen pflegerische Hilfestellungen im Rahmen der Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens wie beispielsweise die Körperpflege, die Unterstützung beim Essen und Trinken und bei der Mobilisation. Sie überwachen die Vitalzeichen des älteren Menschen und achten darauf, dass keine Sekundärerkrankungen entstehen. Sie kennen entsprechende Konzepte im Umgang mit demenziell erkrankten Menschen und können diese anwenden.
„Dieser Kurs wurde neben den Landesmitteln zusätzlich mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert“, so Roland Wegricht, Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent des Lahn-Dill-Kreises.
Da die Nachfrage und der Bedarf in diesem Bereich nach wie vor groß sind, hat am 1. März 2005 ein neuer Altenpflegehilfelehrgang begonnen.
Zur Zeit werden an der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises in 3 Kursen insgesamt 80 Altenpflegeschüler und Altenpflegeschülerinnen ausgebildet sowie 23 Altenpflege-hilfeschüler und Altenpflegehilfeschülerinnen. Der nächste dreijährige Lehrgang beginnt ab 1. September 2005.
Wer sich über die Ausbildungsangebote nformieren will, kann sich gerne persönlich oder telefonisch (02773 3166) mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Altenpflegeschule in Verbindung setzen. Die kreiseigene Altenpflegeschule verfügt außerdem über eine eigene Website, die unter www.altenpflegeschule-haiger.de aufgerufen werden kann.
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Landrat Dr. Ihmels: Die Mitarbeiter der Sozialverwaltung sind keine Betrüger
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-03-04
Landrat Dr. Ihmels ist erbost über die Vorwürfe von Minister Clement, die Sozialämter hätten ehemaligen Sozialhilfebeziehern zu Unrecht Arbeitslosengeld II bewilligt. Im Klartext bedeute diese Behauptung nämlich, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialverwaltung des Lahn-Dill-Kreises und der Stadt Wetzlar hätten den Bund betrogen. Richtig ist: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich gesetzeskonform verhalten und Hartz IV mit hohem persönlichen Einsatz umgesetzt.
Durch den Wegfall der Arbeitslosenhilfe zum Ende des Jahres 2004 wurde die Beantragung des Arbeitslosengeldes II für über 8000 Bedarfsgemeinschaften im Lahn-Dill-Kreis erforderlich. Engagiert haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Betroffenen bei der Antragstellung unterstützt und in vielen Überstunden und an Wochenenden die Auszahlung zu Beginn 2005 sichergestellt. Die Zahl der Anspruchsberechtigten war überraschend hoch. Clement ärgerte sich über diese schlechte Nachricht und schlug deren Überbringer.
Arbeitslosengeld II kann jeder erwerbsfähige und bedürftige Antragsteller beziehen, der bereit ist zu arbeiten und in der Lage ist, täglich drei Stunden zu arbeiten. Grundsätzlich ist den Angaben der Antragsteller zur Arbeitsfähigkeit Glauben zu schenken, bis etwa amtsärztliche Gutachten zu anderen Ergebnissen gelangen. Nach diesen gesetzlichen
Vorgaben haben die Mitarbeiter zu handeln. Diese Vorgaben sind durch den Gesetzgeber beschlossen worden.
Hartz IV hat den Anspruch, den Unterstützungsbedarf der erwerbsfähigen und bedürftigen Menschen in Deutschland zu benennen und zu organisieren. Hierzu gehören auch die vielen älteren Menschen (insbesondere Frauen), die seit Jahren in der „Stillen Reserve“ verharrten.
„Es mag politisch unklug gewesen sein, das Gesetz mit dieser Konsequenz zu formulieren. Seine Anwendung ergibt indes ein schonungsloses Bild unserer sozialen Wirklichkeit. Nur von einer solchen Basis aus kann man die richtige Antwort finden. Die Bediensteten der Lahn-Dill-Arbeit, nämlich der von der Agentur und dem Landkreis gemeinsam gebildeten GmbH, werden ungeachtet politischer Schelte weiterhin ihre Pflicht tun und auch ein bisschen mehr.“
Dr. Karl Ihmels
Landrat
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Schuldenprävention bei Jugendlichen – neue Präventionsmaterialien für Lehrer
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-02-23
Sechs Prozent der Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren waren im Jahr 2003 verschuldet. Bei den Jugendlichen von 18 – 20 Jahren lag die Quote bereits bei 13 %, und bei den 21 bis 24-jährigen sogar bei 16 %. Die Verschuldungshöhen belaufen sich in den Jahrgangsstufen von 370 bis 2170 Euro. Insgesamt haben die Jugendlichen Schulden von 3,5 Mrd. Euro angehäuft. Nach Auffassung des Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten und Sozial-dezernenten des Lahn-Dill-Kreises, Roland Wegricht, ist Schuldenprävention bei Jugendlichen daher eine vordringliche Aufgabe, denn auch im ökonomischen Bereich ist „Vorbeugen besser als Heilen“. Sehr gerne nahm deshalb die Schuldnerberatung des Lahn-Dill-Kreises die Gelegenheit wahr, neue Präventionsmaterialien, durch ihren Schulpraktikanten Andreas Herr aus Sinn, einem Praxistest zu unterziehen.
Die Präventionsmaterialien wurden von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände und ihren Kooperationspartnern, dem Bankenverband, der Sparkassen- Finanzgruppe, den Volks- und Raiffeisenbanken und dem Gesamtverband der deutschen Versicherer entwickelt und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die Präventionsmodule sind im Internet abrufbar unter der Adresse: „www.unterrichtshilfe-finanzkompetenz.de“. Auch von der „Linksammlung“ der Home-Page des Lahn-Dill-Kreises kann das Angebot abgerufen werden.
Der Praxistest mit dem Praktikanten Andreas Herr von der Gesamtschule Ehringshausen fiel überaus positiv aus, sodass die Schuldnerberatung allen Lehrerinnen und Lehrern für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren die Nutzung dieser Materialien (7 Module) in allen Schulformen empfiehlt. Die Module sind unabhängig voneinander einsetzbar, ergänzen und vertiefen sich gegenseitig und sind nach Alter und Schulform variabel.
Unter anderem befassen sich die Präventions-Module mit den folgenden Fragestellunen: „Finanzen im Griff – Budgetplanung, muss das sein?“, „Führerschein und eigenes Auto“, „Auszug aus dem Elternhaus – endlich eine eigene Wohnung“, „Schulden durch Handy? – mit mir nicht!“, „Schuldenspirale“.
Zielsetzung der Module ist die Vermittlung sozialer Handlungskompetenz und eines reflektierten Umgangs mit Geld, außerdem soll die Fähigkeit zur Risikoabschätzung und zur mittel- bis langfristigen Planung zumindest im Ansatz angebahnt werden, damit Kinder und Jugendliche in Gegenwart und Zukunft ihre Konsumwünsche als kompetente und kritische Nutzer auch der Angebote der Kreditwirtschaft erfüllen können.
Die Bereitschaft des jungen Praktikanen, einen Teil seiner Ausbildungszeit während des Praktikums für die Beschäftigung mit den Präventions-Modulen abzuzweigen, wurde von dem Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten und Sozialdezernenten Roland Wegricht mit einem Buchpräsent belohnt.
Die Schuldnerberatungstellen des Lahn-Dill-Kreises sind durch das Regierungspräsidium Gießen als „geeignete Stelle“ im Sinne des § 305 InsO (Insolvenzordnung) anerkannt.
Wetzlar:
Karl-Kellner-Ring 51
Herr Gerd Scheld, Tel. 06441/407-1427
Herr Günter Agel, Tel. 06441/407-1428
Herr Martin Nissel, Tel. 06441/407-1751
Telefax: 06441/407-1053
Dillenburg:
Wilhelmstr. 20
Herr Edelhard Mende, Tel. 02771/407-403
Herr Bernd Scharnweber, Tel. 02771/407-400
Herr Rainer Haas, Tel. 02771/407-388
Herr Erwin Zimmermann, Tel. 02771/407-351
Telefax: 02771/407-809
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Geschäfte mit der Armut
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-01-17
Die finanzielle und psychische Notlage überschuldeter Familien und Haushalte wird immer öfter von skrupellosen und an der Grenze zur Legalität agierenden Geschäftemachern ausgenutzt. Mit Kleinanzeigen oder per Post erwecken sie den Anschein, Helfer in der Not zu sein. Dabei wird vorgegeben, denjenigen Kredite zu vermitteln, die wegen der hohen Schulden sonst keine Kredite mehr bekommen würden, oder die Schuldenregulierung in die Hand zu nehmen. Die Schuldnerberatungsstellen des Lahn-Dill-Kreises und der Stadt Wetzlar raten dringend, bei solchen Angeboten äußerste Vorsicht walten zu lassen.
Eine Vielzahl von Fällen Geschädigter ist dort bereits bekannt geworden, mit der Folge, dass sich die finanzielle Misere nicht auflöste, sondern verschärfte. Die Wahrscheinlichkeit, über einen Kreditvermittler noch an Geld zu kommen, wenn die Hausbank keinen Kredit mehr vergibt, schätzen die Schuldnerberater als äußerst gering ein.
Die Schuldnerberater des Kreises und der Stadt Wetzlar weisen deshalb darauf hin, dass Kreditvermittlungsverträge immer schriftlich abgeschlossen werden müssen. Dabei muss die Vergütung des Kreditvermittlers als Prozentsatz des Darlehens ausgewiesen werden, ebenso ist die Vergütung anzugeben, die der Kreditnehmer zahlen muss, als auch die Vergütung, die der Kreditvermittler zusätzlich vom Darlehensgeber erhält.
Zur Rechtslage der Kreditvermittlung weisen die öffentlichen Finanzsanierer weiter darauf hin, dass der Kreditvermittlungsvertrag nicht mit dem Darlehensantrag verknüpft sein darf und ein Vergütungsanspruch für den Kreditvermittler erst dann besteht, wenn ein Kredit tatsächlich ausgezahlt wurde und ein Widerruf nicht mehr möglich ist.
Nebenentgelte und Auslagen für Leistungen im Zusammenhang mit der Kreditvermittlung darf der Vermittler nicht verlangen.
Unseriöse Kreditvermittler sind vielfach an einer Kreditvermittlung gar nicht interessiert. Es kommt ihnen vielmehr darauf an Gewinne zu erzielen. Die Schuldnerberatungen warnen deshalb insbesondere vor den folgenden Praktiken:
· Übersendung der Kreditunterlagen per Nachnahme/gegen Vorkasse
· Download von Antrags-Unterlagen mit Webdialern. In diesen Fällen baut ein Dialer eine Verbindung zu einem teueren Telefonmehrwertdienst (0190-Verbindungen) auf. Zweck des Angebotes ist die Erhebung unzulässiger Vorabgebühren über die Telefonrechnung.
· Kostenpflichtige „Beratungshotlines“ oder „Servicehotlines“ über Telefonmehrwert-dienste („0190-8xxx“)
· Forderung von Auslagenpauschalen für Hausbesuche. Die Kosten für den Besuch eines Kreditvermittlers zum Zwecke des Abschlusses eines Kreditvermittlungsvertrages sind als Kosten der Geschäftsanbahnung nicht zu erstatten.
· Verkauf zusätzlicher Finanzdienstleistungen „zur Verbesserung der Sicherheiten“. In diesen Fällen wird behauptet, dass durch den Abschluss von Versicherungs- und Bausparverträgen, oder gar den Kauf von Unternehmensbeteiligungen, die Chancen für einen Kredit steigen. Tatsächlich sind diese – neu abgeschlossenen – Verträge als Sicherheit wertlos. Dem Anbieter kommt es nur auf die Abschlussprovision an.
· Neben Finanzdienstleistungen versuchen manche Kreditvermittler immer wieder ein breites Spektrum sonstiger Waren- und Dienstleitungen (Vorteilskarten, Wirtschafts- und Haushaltsanalysen und -beratungen) zu verkaufen. Hierdurch sollen Gebührenforderungen entstehen, auch wenn kein Kredit vermittelt werden kann.
Zur Vorsicht raten die Schuldnerberatungen im Kreis auch bei unseriös arbeitenden Schuldenregulierern – teilweise als Unternehmen oder Verein organisiert. Die versprochene Leistung soll erst erbracht werden, nachdem Kostenforderungen von einigen Hundert bis zu einigen Tausend Euro beglichen sind. Die unvermeidliche Folge ist, dass die Schulden nicht ab-, sondern zunehmen.
In den Verträgen zur Übernahme der Schuldenregulierung ist Rechtsberatung regelmäßig ausgeschlossen oder sie wird auf einen – zusätzlich zu bezahlenden – Rechtsanwalt verlagert. Dies hat zur Folge, dass Verhandlungen mit den Gläubigern ausgeschlossen werden .Die versprochene Hilfe reduziert sich damit auf die Entgegennahme von Raten – und nach Abzug der eigenen Gebühren – die Weiterleitung an die Gläubiger. Eine Leistung, die jede Bank zu einem Bruchteil der Kosten erbringt. Selbst wenn ein Schuldenregulierer die Rechtsbesorgung durch einen Rechtsanwalt als Erfüllungsgehilfen erledigen lassen will, wird eine Erlaubnis nach dem Rechtsberatungsgesetz benötigt. Liegt eine solche Erlaubnis nicht vor, ist der abgeschlossene Vertrag zur Schuldenregulierung nichtig.
Um sich vor unseriösen Angeboten zu schützen, empfehlen die kommunalen Schuldnerberatungsstellen:
· Lassen Sie sich nicht zu einem Hausbesuch überreden.
· Lassen Sie sich nicht zu einem Vertragsabschluss drängen – seriöse Anbieter lassen Ihnen Bedenkzeit.
· Lesen Sie sich genau durch, was Sie unterschreiben, und unterschreiben Sie keinesfalls Blanko-Verträge.
· Schließen Sie in Verbindung mit einem Darlehenswunsch keine Versicherungs- Bauspar- oder sonstigen Verträge ab.
· Leisten Sie keine Zahlungen an den Vermittler, solange der versprochene Kreditbetrag nicht auf Ihrem Konto eingegangen ist; auch wenn Ihnen vorgespielt wird, der Kredit sei „genehmigt“.
· Lassen Sie sich bei „Finanzsanierungs- oder Schuldenregulierungsangeboten“ die Erlaubnis nach dem Rechtsberatungsgesetz bzw. die Anerkennung als geeignete Stelle gemäß Insolvenzordnung zeigen.
· Nehmen Sie Nachnahmesendungen nicht an.
· Verlangen Sie Kopien von allen unterzeichneten Schriftstücken.
· Geben Sie Originalunterlagen niemals aus den Händen.
· Holen Sie schnellstmöglich Rechtsrat ein, bzw. legen Sie Widerspruch ein, wenn der Kreditvermittler oder Schuldenregulierer versucht, die Gebührenforderung über einen gerichtlichen Mahnbescheid beizutreiben.
· Fordern Sie zu Unrecht gezahlte Beträge ggfs. mit anwaltlicher Hilfe zurück.
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