Pressemitteilungen
Schmallenbergvirus erreicht Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2012-01-17
Wie der für die Tierseuchenbekämpfung zuständige Dezernent Wolfgang Hofmann mitteilte, ist im Lahn-Dill-Kreis erstmals das Schmallenbergvirus in einem Schafbestand nachgewiesen worden.
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Winterfreude für Vierbeiner: Gesunde Haustiere bei Eis und Schnee
Wetzlar/Dillenburg, den 2011-12-21
Wintermärchen mit verschneiter Landschaft, klirrender Kälte und strahlend blauem Himmel sind in unseren Regionen eher die Ausnahme denn die Regel. Was des einen Freude und Lust, ist des anderen Last und Frust. Die Winterzeit mit all’ ihren Facetten kann auch das Wohlergehen unserer Haustiere mitunter erheblich stören.
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Gelungene Premiere: 1. Gesundheitstag in der Kreisverwaltung
Wetzlar/Dillenburg, den 2011-10-11
Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung haben die Gelegenheit genutzt, sich über gesundheitsrelevante Themen zu informieren und sich kleineren medizinischen Check Ups zu unterziehen. Die erste Veranstaltung dieser Art fand sowohl am Standort Wetzlar als auch in Dillenburg statt und wurde in Kooperation mit der BARMER/GEK organisiert.
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Kindertagesstätten werden ausgezeichnet – Hessisches Sozialministerium verleiht „KiSS-Siegel“
Wetzlar/Dillenburg, den 2011-09-01
Als Anerkennung für ihre Arbeit hat das Hessische Sozialministerium 50 Kindertagesstätten im Lahn-Dill-Kreis das so genannte „KiSS Siegel“ verliehen. Ministerialdirigentin Cornelia Lange zeichnete damit diese Kindertagesstätten für ihre Mitarbeit im Hessischen Kindersprachscreening aus. Die Übergabe erfolgte am 31. August 2011 in der Integrativen Kindertagesstätte der Lebenshilfe in Herborn-Burg.
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EHEC – Drei Fälle im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2011-06-06
Im Lahn-Dill-Kreis wurde mittlerweile bei drei Personen eine EHEC-Infektion nachgewiesen. Zwei von ihnen weisen keine bzw. eine asymptomatische, milde Form der Erkrankung auf. Derzeit wird untersucht, ob der bei ihnen nachgewiesene Keim zu dem Stamm gehört, der für den bislang größten Ausbruch in Deutschland verantwortlich ist und an dem bis heute über 2000 Personen erkrankt und 21 verstorben sind. EHEC-Infektionen können Durchfallerkrankungen auslösen und mit schweren Krankheitsverläufen verbunden sein, sie können jedoch auch symptomarm bzw. symptomlos verlaufen und somit unerkannt bleiben.
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EHEC – weiterhin keine Fälle im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2011-05-31
Im Lahn-Dill-Kreis liegen weiterhin keine Meldungen über EHEC-Infektionen vor. In Hessen sind 66 Personen an dem gefährlichen Durchfallerreger erkrankt, der letzte Patient am Samstag, den 28. Mai 2011. Seither wurden keine neuen Erkrankungen mehr gemeldet. Bundesweit wurden mehr als 1000 EHEC-Fälle übermittelt, neun Menschen sind bis heute an der Erkrankung verstorben.
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Jeder Einzelne zählt!
Wetzlar/Dillenburg, den 2011-04-14
Typisierungsaktion der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei am 17. April 2011 in Wetzlar
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4. Regionale Gesundheitskonferenz im Lahn-Dill-Kreis
„Neue Strategien zur Bekämpfung von Krankenhauskeimen“
Wetzlar/Dillenburg, den 2011-04-07
Am Vortag des Weltgesundheitstages, der weltweit Jahr für Jahr am 7. April begangen wird, fand in der Kreisverwaltung Wetzlar die 4. Regionale Gesundheitskonferenz des Lahn-Dill-Kreises statt. Die Abteilung Gesundheit (das „Gesundheitsamt“), die zu der Veranstaltung eingeladen hatte, griff das diesjährige Motto des Weltgesundheitstages „Gemeinsam Antibiotika-Resistenzen verhüten und bekämpfen“ auf und informierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Altenpflege über neue Strategien zur Bekämpfung gefährlicher Krankenhauskeime, der sogenannten multi- oder mehrfachresistenten Erreger (MRE).
In Deutschland ziehen sich jährlich mindestens 500.000 Patienten eine Infektion während eines Krankenhausaufenthaltes zu. Derartige Infektionen können den Verlauf von Erkrankungen verlängern und erschweren, in bestimmten Fällen sogar lebensbedrohlich werden. Fachleute schätzen, dass bundesweit 10.000 bis 15.000 Menschen pro Jahr an einer Krankenhausinfektion sterben.
Gesundheitsdezernent Wolfgang Hofmann, der den Vorsitz der Gesundheitskonferenz innehatte, sagte dazu: „Das Thema Krankenhaushygiene liegt mir besonders am Herzen. Der Lahn-Dill-Kreis ist der größte kommunale Klinikträger in Hessen mit Standorten in Wetzlar, Dillenburg und Braunfels; er ist somit dafür verantwortlich, dass mehr als 37.000 Patienten pro Jahr möglichst optimal behandelt werden. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, die Patienten vor Krankenhausinfektionen zu schützen. Unsere Abteilung Gesundheit und die
Lahn-Dill-Kliniken ziehen hier seit Jahren an einem Strang. Eine weitere Verbesserung ist durch das kürzlich gegründete MRE-Netz Mittelhessen zu erwarten, das neben dem Lahn-Dill-Kreis von vier weiteren mittelhessischen Landkreisen getragen wird. Derartige Netzwerke sind eine bewährte Methode, um Patienten besser vor Infektionen mit Krankenhauskeimen zu schützen.“
Die in deutschen Krankenhäusern auftretenden Keime sind zu etwa einem Viertel gegen ein oder mehrere Antibiotika resistent. Resistente Bakterienstämme haben Mechanismen entwickelt, um die Wirkung von Antibiotika abzuwehren. Sie entstehen dort, wo ein ungezielter und unkritischer Antibiotika-Einsatz erfolgt. Die Behandlung wird damit immer schwieriger; mehrfachresistente Erreger können nur noch eingeschränkt antibiotisch behandelt werden. Sie haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen.
Viele gesunde Menschen sind mit mehrfachresistenten Keimen besiedelt, ohne dass sie es wissen und ohne dass dies nachteilige Auswirkungen für sie hätte. Patienten in einem Krankenhaus sind jedoch im Gegensatz zu Gesunden stärker durch Infektionen gefährdet. Besonders problematisch sind diese Keime für schwerstkranke oder immungeschwächte Patienten, aber auch für Patienten, bei denen künstliches Material in den Körper eingepflanzt wurde (z. B. künstliche Hüft- oder Kniegelenke).
Die Bildung sogenannter MRE-Netzwerke steht im Zentrum der Maßnahmen zur Verringerung von Krankenhausinfektionen. Diese Netzwerke sollen alle, die an der medizinischen und pflegerischen Versorgung beteiligt sind, einbeziehen (Kliniken, niedergelassene Ärzte, Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, Krankentransport, Rehabilitationseinrichtungen). Die Gesundheitsämter koordinieren deren Zusammenarbeit. Mehrfachresistente Erreger können nur durch eine einheitliche, abgestimmte und Institutionsgrenzen überschreitende Strategie wirksam bekämpft werden. Dazu gehört beispielsweise, den Antibiotika-Einsatz auf das unbedingt notwendige Maß zu begrenzen und verbindliche Hygienestandards einzuhalten. Bei Aufnahme in ein Krankenhaus muss eine systematische Testung auf mehrfachresistente Keime erfolgen; Patienten, die mit diesen Keimen besiedelt sind, müssen konsequent behandelt werden.
Mit der diesjährigen Regionalen Gesundheitskonferenz trug die Abteilung Gesundheit zu einem wechselseitigen Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Fachleuten und Praktikern aus so unterschiedlichen Bereichen wie Universität, Altenpflege und Verwaltung bei und knüpfte so weitere Knoten im MRE-Netz Mittelhessen.
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Kopfläuse – keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, aber äußerst lästig
Wetzlar/Dillenburg, den 2011-01-20
Kopfläuse kommen weltweit vor. Ein Kopflausbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Jeder Mensch kann Kopfläuse bekommen. Gerade in Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder und Jugendliche wird die Verbreitung von Kopfläusen durch die engen zwischenmenschlichen Kontakte begünstigt. Auch im Lahn-Dill-Kreis sind derzeit in Kindertagesstätten und Schulen Einzelfälle von Kopflausbefall aufgetreten.
Gesundheitsdezernent Wolfgang Hofmann: „Der Behandlungserfolg steht und fällt mit der Mitarbeit und Eigenverantwortung der Eltern. Die Gemeinschaftseinrichtungen und die Abteilung Gesundheit stehen den Eltern dabei beratend und unterstützend mit Informationen zur Seite.“
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Kleiner Picks mit großer Wirkung: Gesundheitsdezernent Wolfgang Hofmann rät zur Grippeschutzimpfung
Wetzlar/Dillenburg, den 2011-01-06
Besonders Personen über 60 Jahre, Schwangere und Personen mit erhöhter Gefährdung infolge eines Grundleidens (chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselerkrankungen, chronische neurologische Grundkrankheiten), haben ein erhöhtes Risiko eines schweren Verlaufs einer Erkrankung an Grippe (Influenza). Aber auch gesunde Menschen können an der Grippe schwer erkranken.
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Die Angst vor dem großen Knall: Tierschutz und Silvester
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-12-28
Zu Silvester ist es für viele Menschen ein schöner Brauch, reichlich Böller und Kracher zu zünden um das neue Jahr zu begrüßen. Doch neben dem ganzen Spaß lauern dabei aber nicht nur vielfältige Gefahren für die Menschen, sondern auch viele Hunde, Katzen, Vögel und andere Haustiere müssen regelrecht Qualen ausstehen.
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Winterfreude für Vierbeiner: Gesunde Haustiere bei Eis und Schnee
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-12-22
Die Winterzeit kann das Wohlergehen unserer Haustiere mitunter erheblich stören. Mit einigen wenigen Verhaltensregeln lassen sich Gefahren wirksam vermeiden. Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und für den Tierschutz zuständige Dezernent des Lahn-Dill-Kreises: „Folgende Regeln sollten Haustierbesitzerinnen und -besitzer beherzigen“:
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Alle Jahre wieder: Gesundheitsrisiken für Haustiere zu Weihnachten vermeiden!
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-12-21
Rund um die Weihnachtszeit verzeichnen Tierärzte alljährlich einen Anstieg der Patientenzahlen. Grund dafür sind saisonbedingte Unfälle und Erkrankungen. „Diese können leicht verhindert werden, wenn Haustierbesitzerinnen und -besitzer einige Vorsorgemaßnahmen beachten“, so Wolfgang Hofmann, zuständiger Dezernent für den Tierschutz im Lahn-Dill-Kreis.
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Im Winter wie im Sommer: Witterungsschutz ist für Weidevieh unerlässlich!
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-12-02
Rinder, aber auch andere Nutztiere wie Pferde, Schafe oder Ziegen, die ganzjährig auf einer Weide gehalten werden, benötigen einen ausreichenden Witterungsschutz, so äußerte sich kürzlich aufgrund des heftigen Wintereinbruchs Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und der für den Tierschutz im Lahn-Dill-Kreis zuständige Dezernent.
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Friedrich-Zimmer-Gesundheitszentrum in Herborn
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-11-10
Mit der Einweihung des sanierten C-Traktes im Gebäude des ehemaligen Krankenhauses in der Herborner Schlossstraße ist nun das „Friedrich-Zimmer-Gesundheitszentrum“ komplett.
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Lahn-Dill-Kreis zeichnet „Weltmeister“ aus
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-11-03
Am vergangenen Samstag (30. Oktober 2010) haben Landrat Wolfgang Schuster und der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann dem RSV Lahn-Dill beim ersten Heimspiel der neuen Saison zum Gewinn des Weltpokals 2010 in Tokyo gratuliert. Sie erhielten eine Urkunde, symbolisch einen vergoldeten Ball und für das Team je eine Silbermünze.
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Schülerin der Käthe-Kollwitz-Schule verstorben
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-09-24
Die an einer ansteckenden Hirnhautentzündung erkrankte Schülerin der Käthe-Kollwitz-Schule, die am Tag zuvor in lebensbedrohlichem Zustand in das Klinikum Wetzlar aufgenommen wurde, ist am späten Nachmittagdes 23. September 2010 verstorben. Landrat Wolfgang Schuster und Gesundheitsdezernent Wolfgang Hofmann sprachen der Familie und den Angehörigen ihre Anteilnahme aus.
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DAK-Gesundheitsreport 2010: Krankenstand der DAK-Versicherten im Lahn-Dill-Kreis über dem Landesdurchschnitt
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-09-23
Der Gesundheitszustand der Bevölkerung in Hessen verändert sich weiter. Die Ausfalltage sind im Vergleich zum Vorjahr landesweit erneut gestiegen. Welche Entwicklungen gab es in einzelnen Städten und Landkreisen? Welche Besonderheiten gab es bei einzelnen Diagnosen? Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport 2010 der DAK hervor. Jetzt liegen im zweiten Jahr in Folge auch regionale Daten für den Lahn-Dill-Kreis vor, die mit dem Bundes- und Landesreport der Kasse verglichen werden.
Die Ergebnisse wurden am 22. September 2010 vom Chef der DAK Wetzlar, Ottmar Hönig vorgestellt.
Den aktuellen Bericht finden Interessierte hier:
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Eine Schülerin der Käthe-Kollwitz-Schule in Wetzlar ist an einer ansteckenden Hirnhautentzündung erkrankt
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-09-23
Die 20 Jahre alte Frau wurde in den Morgenstunden des 22. September 2010 in lebensbedrohlichem Zustand in das Wetzlarer Krankenhaus aufgenommen. Sie klagte seit dem Vorabend über Kopfschmerzen, Fieber und Erbrechen. Der Frau geht es weiterhin sehr schlecht.
Die Erkrankung der Schülerin wurde durch Bakterien, so genannte Meningokokken, verursacht, die über Speicheltröpfchen direkt von Mensch zu Mensch übertragen werden, außerhalb des menschlichen Körpers jedoch rasch zugrunde gehen. Meningokokken können neben einer Hirnhautentzündung auch zu einer Überschwemmung des Körpers mit diesen Keimen (Sepsis) führen. Bei beiden Krankheitsbildern besteht die Gefahr eines schweren und rasch fortschreitenden Verlaufs, sofern nicht unverzüglich eine Behandlung mit Antibiotika durchgeführt wird.
Typische Krankheitssymptome sind Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit, Lichtscheu, Nackensteifigkeit und Hautveränderungen in Form rot-violetter Hautflecken. Gefährdet sind insbesondere Säuglinge und Kleinkinder. Bei diesen kann es auch zu unspezifischen Krankheitssymptomen kommen (Müdigkeit, Trinkverweigerung, schrilles Schreien, Stöhnen, Unruhe oder schlechte Erweckbarkeit), die die korrekte Diagnosestellung erschweren.
Enge Kontaktpersonen der jungen Frau (Familienangehörige, Mitschülerinnen und -schüler, Lehrerinnen und Lehrer), die sich möglicherweise infiziert haben, wurden bereits vorsorglich antibiotisch behandelt. Die Abteilung Gesundheit des Kreises ermittelt derzeit, welche weiteren Personen engen Kontakt zu der Schülerin hatten.
Fragen zu Meningokokken-Infektionen und deren Vorbeugung beantwortet die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises montags bis freitags von 07:30 Uhr bis 12:30 Uhr und montags bis donnerstags von 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr unter der Telefonnummer 06441 407-1619.
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Ausbruch der ansteckenden Blutarmut der Einhufer im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-09-02
Wie der für die Tierseuchenbekämpfung zuständige Dezernent Wolfgang Hofmann mitteilt, ist bei einem ursprünglich aus Rumänien eingeführten Pferd die ansteckende Blutarmut der Einhufer diagnostiziert worden. Diese überwiegend durch Pferdebremsen übertragene anzeigepflichtige Tierseuche befällt ausschließlich Equiden (pferdeartige Tiere) und ist für den Menschen völlig ungefährlich.
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Schafe müssen aus ihrem Wintermantel!
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-07-29
Mit dem dringenden Aufruf, ihre Schafe baldmöglichst zu scheren, soweit das noch nicht geschehen ist, wendete sich der im Lahn-Dill-Kreis für den Tierschutz zuständige Dezernent Wolfgang Hofmann kürzlich an alle heimischen Schafhalter.
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„Hast du schon eine Schulzahnbürste?! – Zähneputzen nicht vergessen!“
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-07-06
Unter diesem Motto wurde am 21. Juni 2010 offiziell der Zahnputzschrank in der Mittagsbetreuung in der Diesterwegschule Herborn eingeweiht. M.S.I.S./Univ. of Pittsburgh Herr Hikmet Umar, Zahnarzt und Mitglied im Elternbeirat bis 2009, hatte diese Aktion ins Rollen gebracht. Mit tatkräftiger Unterstützung des Arbeitskreises Jugendzahnpflege Lahn-Dill, ansässig im Gesundheitsamt Herborn, werden die Schülerinnen und Schüler kostenfrei mit Zahnpflegeartikeln ausgestattet. Die Finanzierung der Materialien übernehmen die regionalen gesetzlichen Krankenkassen.
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An den „Hundstagen“ die Hunde nicht vergessen!
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-06-24
Auch wenn der diesjährige Sommer noch unbeständig verläuft und manche Gartenfeier buchstäblich „ins Wasser fällt“, so überschreiten die Tagestemperaturen im Mittel doch deutlich die +20º Celsius. Aus diesem Anlass erinnerte kürzlich der für den Tierschutz im Lahn-Dill-Kreis zuständige Dezernent Wolfgang Hofmann die Hundehalterinnen und -halter, ihre Tiere während der Einkäufe oder ähnlichem nicht unbedacht in den Fahrzeugen zu belassen. Auch enge, wenig belüftete Behausungen sind problematisch. „Hitze ist auch für Hunde ein erheblicher Stress, da sie extrem hitzeempfindlich sind“, so Wolfgang Hofmann weiter.
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Maul- und Klauenseuchegeschehen in Asien kommt nicht zur Ruhe
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-05-03
Das derzeit ungebremste Fortschreiten der gefürchteten Maul- und Klauenseuche (MKS) in Südostasien nahm jüngst der für die Tierseuchenbekämpfung im Landkreis zuständige Dezernent Wolfgang Hofmann zum Anlass, auf die mit dieser Entwicklung verbundenen Gefahren hinzuweisen.
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Kreis schließt Turnhallen in den Winterferien
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-03-22
Die Turn- und Sporthallen des Lahn-Dill-Kreises sind in den Winterferien grundsätzlich geschlossen. Zur Vorbereitung auf die neue Saison wurde bisher Vereinen auf Einzel-antrag die Nutzung eine Woche vor Abschluss der Ferien gestattet. Voraussetzung dafür war, dass keine Reparaturarbeiten in den Hallen durchgeführt wurden. Damit sollte ein Nachteil gegenüber Vereinen mit vereinseigenen Turnhallen ausgeglichen werden. Diese Regelung gilt erstmals in den Winterferien 2010/2011 und zukünftig nicht mehr. Turnhallen bleiben ab diesem Zeitraum für die gesamte Dauer der Ferien geschlossen. Ausnahmen gelten dann nur noch für Traditionsturniere, wenn sie bisher regelmäßig und länger als 10 Jahre durchgeführt wurden.
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Neuauflagen der Freizeitkarte Lahn-Dill und Marburger Land erschienen
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-03-15
Lange haben Ausflügler in unsere Region auf die Neuauflage der beliebten Freizeitkarten gewartet. Nun liegen die komplett überarbeiteten Karten, die den gesamten Lahn-Dill-Kreis und das Marburger Land mit vielen Informationen abbilden in den Verkaufsstellen und Buchhandlungen bereit.
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Kreis regelt sportfremde Nutzung von Turn- und Sporthallen neu
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-02-24
Die sportfremde Nutzung von Sportstätten des Lahn-Dill-Kreises war in den vergangenen Monaten immer wieder Gegenstand der Berichterstattung. Hintergrund dafür war, dass die Sportstätten des Kreises, mit wenigen Ausnahmen, nur für eine sportliche Nutzung genehmigt sind und bau- und brandschutzrechtliche Vorschriften eine sportfremde Nutzung nicht zulassen.
Trotzdem hat der Lahn-Dill-Kreis nunmehr für die Fälle, in denen eine andere als sportliche Nutzung unter Auflagen und Einschränkungen möglich ist, Regelungen getroffen, um ggf. eine Genehmigung in Aussicht stellen zu können. Dazu wurden Ausführungsbestimmungen erlassen und den Vereinsvorständen übermittelt. Hierauf wies der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann jetzt in einer Pressemitteilung hin.
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Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann (FWG): Kritik des TV Niederscheld am Kreis unberechtigt
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-02-12
„Der Lahn-Dill-Kreis hat sich sehr wohl dafür eingesetzt, auch dem TV Niederscheld Hallenflächen für die außerschulische Nutzung zur Verfügung zu stellen. In diesem Zusammenhang dem Kreis „nicht faires“ Handeln vorzuwerfen, finden wir absolut unangemessen und weisen dies zurück“, so der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann. Er reagierte damit auf die geübte Kritik in der Jahreshauptversammlung des Vereins und der heimischen Presse.
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Gut beschildert durch den Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-02-12
Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann gibt radtouristische Ziele vor.
Bei dem Konzept „Radroutennetz für den Lahn-Dill-Kreis“ handelt es sich um die stufenweise Entwicklung und Umsetzung eines flächendeckenden Radroutennetzes im Lahn-Dill-Kreis. Im Auftrag des Lahn-Dill-Kreises hat die TOuR GmbH, Marburg, 990 km Radwege in allen 23 Kommunen des Lahn-Dill-Kreises befahren, dokumentiert und bewertet.
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Gesundheitsamt erstellt Bescheinigungen für humanitäre Hilfslieferung
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-02-11
Im Lahn-Dill-Kreis führen zahlreiche Organisationen humanitäre Hilfstransporte, insbesondere in Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas durch. Die Behörden der Ziel- und Transitländer verlangen für die Abfertigung und Lieferung von humanitären Gütern diverse Genehmigungen und Bescheinigungen. Im Falle von gebrauchter Bekleidung gehört dazu häufig ein Desinfektionsnachweis, der die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Altkleidung bestätigt. Die Abteilung Gesundheit der Kreisverwaltung stellt derartige Bescheinigungen gebührenfrei aus. Unabdingbar sei allerdings, dass die Hilfsorganisationen zweifelsfrei belegen, dass eine desinfizierende Reinigung der Altkleidung tatsächlich erfolgt ist. Hierauf wies Gesundheitsdezernent Wolfgang Hofmann aus gegebenem Anlass in einer Pressemitteilung hin.
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Gesundheitsrisiken für Haustiere zu Weihnachten vermeiden!
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-12-16
Rund um die Weihnachtszeit verzeichnen Tierärzte alljährlich einen Anstieg der Patientenzahlen. Grund dafür sind saisonbedingte Unfälle und Erkrankungen. „Diese können leicht verhindert werden, wenn Haustierbesitzerinnen und -besitzer einige Vorsorgemaßnahmen beachten“, so Wolfgang Hofmann, zuständiger Dezernent für den Tierschutz im Lahn-Dill-Kreis.
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Gesunde Haustiere bei Eis und Schnee
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-12-15
Die Winterzeit kann das Wohlergehen unserer Haustiere mitunter erheblich stören. Mit einigen wenigen Verhaltensregeln lassen sich Gefahren wirksam vermeiden. Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter des Lahn-Dill-Kreises und für den Tierschutz zuständiger Dezernent: „Folgende Regeln sollten Haustierbesitzerinnen und -besitzer beherzigen“ :
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Schuster und Hofmann: „Gute medizinische Versorgung der Bevölkerung absichern“
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-12-14
Lahn-Dill-Kreis schließt Zielvereinbarung mit Kliniken – keine Privatisierung.
„Die gute medizinische Versorgung der Einwohnerinnen und Einwohner des Lahn-Dill-Kreises steht für uns im Mittelpunkt“, so Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises, am Montag, 14.12.2009 bei der Unterzeichnung der ersten Zielvereinbarung zwischen Lahn-Dill-Kreis und Lahn-Dill-Kliniken. „Der Lahn-Dill-Kreis zeigt mit der heute abgeschlossenen Zielvereinbarung und der Beibehaltung der Kliniken in öffentlicher Hand, dass es Alternativen zu einer Privatisierung von Krankenhäusern gibt“, so Schuster weiter. Die Lahn-Dill-Kliniken könnten als größtes kommunales Krankenhaus in Hessen Vorbild für andere sein.
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Der Hund im Winter
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-12-11
Der Winter ist für Tier und Mensch eine anstrengende Jahreszeit. Nässe, Kälte, Wind, Glatteis und Schnee setzen Zwei- und Vierbeinern zu. Hier sind einige Ratschläge des Österreichischen Kynologenverbandes, wie Hundebesitzer ihren Hund gut über die kalte Jahreszeit bringen.
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Im Winter wie im Sommer: Witterungsschutz ist für Weidevieh unerlässlich!
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-12-11
Rinder, aber auch andere Nutztiere wie Pferde, Schafe oder Ziegen, die ganzjährig auf einer Weide gehalten werden, benötigen einen ausreichenden Witterungsschutz - so äußerte sich kürzlich Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und der für den Tierschutz im Lahn-Dill-Kreis zuständige Dezernent.
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DAK-Gesundheitsreport 2009: Versicherte im Lahn-Dill-Kreis mit deutlichem Anstieg im Krankenstand
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-11-27
Der Gesundheitszustand der Bevölkerung in Hessen verändert sich weiter. Während der Krankenstand im Vergleich zum Vorjahr landesweit leicht gestiegen ist, gab es in einzelnen Städten und Landkreisen auch Rückgänge oder Besonderheiten bei einzelnen Diagnosen. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport 2009 der DAK hervor. Erstmals liegen jetzt auch regionale Daten für den Lahn-Dill-Kreis vor, die mit dem Bundes- und Landesreport der Kasse vergleichbar sind.
Die Ergebnisse wurden am 25.11.2009 vom Chef der DAK Wetzlar, Ottmar Hönig vorgestellt.
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Impfungen im Kreis verlaufen weitgehend problemlos
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-11-18
In den vergangenen Wochen mit dem Schwerpunkt auf den letzten beiden „Impfwochenenden“ wurden über 2000 Mitarbeiter aus Gesundheitsberufen, Feuerwehr und Katastrophenschutz geimpft – eine Person musste nach der Impfung vorübergehend in stationäre Behandlung.
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Lahn-Dill-Kreis beantwortet häufige Fragen zur Schweinegrippe im Internet
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-11-13
Gesundheitsdezernent Wolfgang Hofmann weist auf Hotlines von Bund und Land Hessen hin.
Der Lahn-Dill-Kreis bietet Bürgerinnen und Bürgern sowie Ärzten und anderen Gruppen im Internet Informationen darüber an, wo sie sich über die Schweinegrippe informieren können. Außerdem hat der Kreis Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zur Neuen Grippe zusammen gestellt.
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Fallzahlen der „Schweinegrippe“ steigen auch im Lahn-Dill-Kreis an
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-11-06
Erwartungsgemäß steigen die Fallzahlen der Neuen Grippe („Schweinegrippe“) in Deutschland an. Mit zunehmenden Fallzahlen steigt auch die Wahrscheinlichkeit von schweren Verläufen bis hin zu Todesfällen. Dennoch verläuft die Erkrankung bislang weiterhin in den meisten Fällen mild. In der vergangenen Woche sind die Impfungen für das Gesundheitspersonal und Menschen mit chronischen Erkrankungen angelaufen.
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Gesundheitsdezernent Wolfgang Hofmann: „Schweinegrippefall in Dill-Kliniken Dillenburg“
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-10-19
Eine Mitarbeiterin der Dill-Kliniken ist positiv auf die Neue Grippe („Schweinegrippe“) getestet worden. Sie hat sich vermutlich über einen Besucherkontakt angesteckt.
Die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises leitete in enger Zusammenarbeit mit den Dill-Kliniken unverzüglich weitergehende Maßnahmen in die Wege. Derzeit wird geprüft, ob weitere Mitarbeiter/innen an der Neuen Grippe erkrankt sind. Die Untersuchungsergebnisse sind Mitte der Woche zu erwarten.
Vorsorglich wurden beim Klinikpersonal und auf der Station persönliche und organisatorische Schutzmaßnahmen veranlasst um sicherzustellen, dass sich Personal und Patienten nicht infizieren.
Der Impfstoff gegen Schweinegrippe steht in der kommenden Woche zur Verfügung.
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Haftstrafe auf Bewährung wegen Tierschutzdelikt
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-09-29
Weil er seinen Hund auf das Gröbste vernachlässigte und das kranke Tier nicht tierärztlich behandeln ließ, wurde ein Tierhalter aus dem Lahn–Dill–Kreis am 28. September 2009 vor dem Amtsgericht Wetzlar zu einer sechsmonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.
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Unabhängige Beschwerdestelle in der Sozialpsychiatrie nimmt Tätigkeit auf
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-09-22
Am 24. September 2009 wird für den Bereich der Sozialpsychiatrie im Lahn-Dill-Kreis eine unabhängige Beschwerdestelle ihre Tätigkeit aufnehmen. Sie soll psychisch erkrankten Menschen und deren Angehörigen zur Verfügung stehen. Bei Problemen mit Behandlungs- oder Umgehensweisen von Ärzten/Ärztinnen, Betreuern/Betreuerinnen oder Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen der ambulanten, teilstationären und stationären Versorgungsdienste können sich Betroffene an die Beschwerdestelle wenden.
Diese Stelle hat sich zur Aufgabe gemacht, schlichtend und vermittelnd zur Bereinigung der Konflikte zu führen. Sie ist mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt und arbeitet kostenfrei für die Nutzerinnen und Nutzer. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen unter Schweigepflicht.
Jeweils am 4. Donnerstag im Monat von 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr gibt es eine Sprechstunde: Sie findet statt in Wetzlar im Zentrum für Eingliederungshilfe und Beratung, Turmstraße 7, Sozialraum 1. Stock (Tel. 06441 407-1404) und in Herborn in der Abteilung Gesundheit, Schlossstraße 20, Zimmer 313 (Tel. 02771 407-1649).
Der seit fünf Jahren bestehende Trialog-Stammtisch von Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen, engagierten Bürgerinnen und Bürgern und professionell Tätigen hat mit seiner Devise „Auf eine Augenhöhe kommen“ als Initiator gewirkt. Der Gemeindepsychiatrische Verbund des Lahn-Dill-Kreises wird die notwendigen Arbeitshilfen bereitstellen.
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Bären besuchen Herborner Gesundheitszentrum
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-09-10
Das Gesundheitszentrum im ehemaligen Friedrich-Zimmer Krankenhaus war Ziel des jüngsten Bärentreffs des Herborner Verkehrsvereins. Die über 50 Herborner Bären wurden von Landrat Wolfgang Schuster und vom Gesundheitsdezernenten Wolfgang Hofmann begrüßt.
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Streit Fabian Lotz – Hessischer Turnverband
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-08-24
Nach einem Gespräch am 24. August 2009 beim Landrat des Lahn-Dill-Kreises in Wetzlar erklären die Anwälte beider Parteien:
Der Hessische Turnverband (HTV) duldet nach wie vor, dass Trainer Wolfgang Hambüchen in allen Funktionen, in denen er nicht als HTV-Landestrainer tätig ist (z. B. Vereinstrainer), Fabian Lotz trainiert.
Fabian Lotz ist seit Vollendung seines 18. Lebensjahres altersbedingt kein Kader-Mitglied des HTV.
Gesprächsteilnehmer: Wolfgang Schuster, Landrat; Wolfgang Hofmann, Sportdezernent; Wolfgang Schreier, Anwalt HTV; Rolf-Dieter Beinhoff, Präsident HTV; Dirk Hardt, Anwalt Fabian Lotz.
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Hund misshandelt – dafür gab es Geldstrafe!
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-31
Wegen eines Tierschutzvergehens zum Schaden eines ihrer Hunde musste sich am gestrigen Tage ein junges, unverheiratetes Paar vor dem Amtsgericht in Wetzlar verantworten.
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An den „Hundstagen“ die Hunde nicht vergessen!
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-29
Auch wenn der diesjährige Sommer noch unbeständig verläuft und manche Gartenfeier buchstäblich „ins Wasser fällt“, so überschreiten die Tagestemperaturen im Mittel doch deutlich die +20º Celsius. Aus diesem Anlass erinnerte kürzlich der für den Tierschutz im Lahn-Dill-Kreis zuständige Dezernent Wolfgang Hofmann die Hundehalter, ihre Tiere während der Einkäufe oder ähnlichem nicht unbedacht in den Fahrzeugen zu belassen. Auch enge, wenig belüftete Behausungen sind problematisch. „Hitze ist auch für Hunde ein erheblicher Stress, da sie extrem hitzeempfindlich sind“, so Wolfgang Hofmann weiter.
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Unliebsames Urlaubssouvenir: Schweinegrippe kommt mit der Rückreisewelle aus dem Süden
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-29
Mit der Rückreisewelle aus dem Süden brachten einige Urlauber in den letzten 2 Wochen den Erreger der Neuen Grippe A/H1N1, die so genannte „Schweinegrippe“ wie erwartet auch in den Lahn-Dill-Kreis. Bis zur Mitte dieser Woche sind der Abteilung Gesundheit des Kreises insgesamt 30 bestätigte Fälle einer Infektion mit der Schweinegrippe bekannt. In Anbetracht der schnellen Ausbreitung der Neuen Grippe A/H1N1 geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davon aus, dass eine weitere Eindämmung weltweit nicht mehr möglich ist.
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Schweinegrippe im Urlaubsgepäck?
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-17
Mit Beginn der Sommerferien konnten im Lahn-Dill-Kreis immer mehr Menschen ermittelt werden, die im Reisegepäck die Neue Influenza H1N1 („Schweinegrippe“) hatten. Bei allen Betroffenen verlief die Erkrankung bisher mild, sie konnten zu Hause ihre Erkrankung auskurieren.
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Q-Fieber in Herborn-Seelbach
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-07
Wie Gesundheitsdezernent Wolfgang Hofmann mitteilt, sind in Herborn-Seelbach im Mai bis Mitte Juni 2009 insgesamt vier Menschen an Q-Fieber erkrankt. Bisher konnte die Ursache dieser vereinzelten Erkrankungen nicht gefunden werden – weitere Untersuchungsergebnisse stehen allerdings noch aus.
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Goldbachschule ab kommenden Montag wieder geöffnet
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-03
Auf in den Endspurt heißt es für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Goldbachschule, Haupt- und Realschule in Dillenburg-Frohnhausen: Der Schulbetrieb geht in der nächsten Woche weiter – allerdings nur für ein paar Tage, denn dann beginnen die „Großen“, heiß ersehnten Sommer-Ferien.
Gesundheitsdezernent Wolfgang Hofmann: „Die Testergebnisse der noch ausstehenden sogenannten Verdachtsfälle waren alle negativ. Das hat uns in unserer Entscheidung bestärkt, die Goldbachschule ab Montag wieder zu öffnen. Die Schülerinnen und Schüler können sich freuen – sie dürfen für die restlichen Tage vor den Sommerferien nun doch noch die Schulbank drücken.“
Landrat Wolfgang Schuster und der Gesundheitsdezernent sind sich einig: „Der professionelle Umgang mit den bestätigten Fällen im Lahn-Dill-Kreis und die gute, umfassende Zusammenarbeit aller Beteiligten zeigt, dass unsere Vorbereitungen richtig und effektiv waren“.
Bei Fragen zum Thema Schweinegrippe steht in der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises eine Hotline zur Verfügung: Montag bis Freitag 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Tel. 06441 407 1619.
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Verdachtsfall nicht bestätigt: Testergebnis der Schülerin der Goldbachschule negativ!
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-02
Der Lahn-Dill-Kreis berichtete: Eine Mitschülerin aus der Parallelklasse des vorgestern positiv bestätigten Jungen (Schüler einer 10. Klasse der Goldbachschule, Haupt- und Realschule in Dillenburg-Frohnhausen) galt als dringender Verdachtsfall. Dieser Verdachtsfall (Infektion mit dem Erreger der Influenza A/H1N1, der „Schweinegrippe“) hat sich nicht bestätigt – das Testergebnis der Schülerin war negativ.
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Schüler mit Krankheitssymptomen positiv bestätigt: Weiterer Fall von Schweinegrippe im nördlichen Lahn-Dill-Kreis – Goldbachschule geschlossen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-01
Im Lahn-Dill-Kreis ist ein weiterer Fall von „Schweinegrippe“ bestätigt worden. Es handelt sich um den Schüler einer 10. Klasse der Goldbachschule – Haupt- und Realschule mit ca. 430 Schülerinnen und Schülern – im Dillenburger Ortsteil Frohnhausen.
Das mit der Analyse der entnommenen Proben beauftragte Institut hat eine Infektion mit dem Erreger der Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“) bestätigt. Eine Mitschülerin gilt als dringender Verdachtsfall – ihre Testergebnisse werden bis morgen Mittag erwartet.
Gesundheitsdezernent Wolfgang Hofmann: „Dies hat uns als Schulträger dazu veranlasst, in Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt und der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises die Schule vorsorglich zunächst bis Freitag (3. Juli 2009) zu schließen.“
Abhängig von den noch ausstehenden Befunden wird bis Freitagabend darüber entschieden, ob die Schule in der nächsten Woche wieder geöffnet werden kann.
Bei Fragen zum Thema Schweinegrippe steht in der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises eine Hotline zur Verfügung: Montag bis Freitag 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Tel. 06441 407 1619.
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Erster Fall von Schweinegrippe im Kreis Siegen-Wittgenstein bestätigt Kontaktpersonen wurden ermittelt und alle Vorsorgemaßnahmen getroffen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-06-25
Im Kreis Siegen-Wittgenstein ist erstmals ein Fall von Schweinegrippe bestätigt worden. Es handelt sich um einen Mann aus Siegen-Wittgenstein, der gemeinsam mit einer Frau aus dem Lahn-Dill-Kreis vor kurzem von einer Privatreise aus den USA zurückgekehrt ist. Beide sind bei einem Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis beschäftigt. Nach der Rückkehr aus den USA zeigten sie typische Grippe-Symptome und Fieber. Nachdem das Gesundheitsamt des Kreises Siegen-Wittgenstein gestern Kenntnis von den Fällen erhielt, wurden die betroffenen Personen zuhause isoliert. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes entnahmen Proben, die von einem auswärtigen Institut analysiert wurden. Das bestätigte heute Morgen, dass es sich um eine Infektion mit dem Erreger der neuen Grippe A/H1N1, der so genannten Schweine- oder Mexikogrippe, handelt.
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Ehrenamt mit hoher Verantwortung: Schulung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer erfolgreich abgeschlossen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-05-19
Der Lahn-Dill-Kreis war Anfang 2004 einer der ersten Landkreise in Hessen, die das Schulungskonzept „Hessisches Curriculum zur Schulung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer“ eingeführt haben. Es wird als Gemeinschaftsprojekt durch die hiesigen Betreuungsvereine freier Träger und durch die Betreuungsbehörde, angesiedelt in der Abteilung Gesundheit der Kreisverwaltung, organisiert und durchgeführt. Das Curriculum vermittelt umfassende Basisqualifikationen zu rechtlichen, medizinischen und psychosozialen Themenbereichen.
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Verdachtsfall Mexikogrippe
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-04-30
Gesundheitsdezernent und Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann erklärt: „Alle bisherigen Ergebnisse sprechen gegen das Vorliegen der Mexikogrippe“
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Landesmittel für das Kunstturnleistungszentrum Wetzlar bereitgestellt
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-04-28
Das Kunstturnleistungszentrum an der August-Bebel-Schule in Wetzlar wird derzeit aufwendig saniert – der Startschuss für den Baubeginn erfolgte im Januar 2009. Das Land Hessen fördert die Sanierung mit Mitteln aus dem Landeshaushalt. Der Abteilungsleiter im Hessischen Ministerium für Inneres und Sport, Prof. Heinz Zielinski hat den Förderbescheid an den Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Hofmann am 24. April 2009 offiziell übergeben.
Mit dabei war Fabian Hambüchen als wohl bekanntester Vertreter der Sportlerinnen und Sportler, für die das neue Turnerleistungszentrum an der August-Bebel-Schule in Wetzlar seine Türen als heimische Trainingsstätte bald öffnen wird. Sportdezernent Wolfgang Hofmann: „Mit der Fertigstellung ist voraussichtlich im September 2009 zu rechnen.“ Insgesamt kostet die Sanierung 1,2 Mio. Euro – davon übernimmt das Land 100.000 Euro, die Stadt Wetzlar 145.000 Euro und der Lahn-Dill-Kreis 955.000 Euro.
Ansprechpartner beim Lahn-Dill-Kreis für Fragen zum Thema ist Manfred Orth, Leiter der Stabstelle Wirtschaft, Sport, Kultur und Ehrenamt des Lahn-Dill-Kreises, Tel. 06441 407-1864.
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Aktuelle Informationen zur Schweinepest
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-03-19
Die Schweinepest ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt. Andere Tierarten oder der Mensch können nicht erkranken! Die Krankheit wird nicht behandelt. Im Seuchenfall ist der gesamte Tierbestand zu töten und unschädlich zu beseitigen. Diese wirtschaftlichen Schäden werden verschärft durch großflächige Schutzzonen mit strengen Handels- und Transportverboten.
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Aktuelle Bedrohung durch die Klassische Schweinepest
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-02-25
Aufgrund aktueller Schweinepestausbrüche bei Wildschweinen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz warnt das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die hessischen Landwirte vor der Gefahr eines folgenschweren Seuchengeschehens. Der jüngste Fall wurde im Westerwaldkreis, nur ca. 30 km von der Landes- bzw. Kreisgrenze entfernt registriert!
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Informationen zur Impfung gegen die Blauzungenkrankheit
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-02-03
Der erste Kreisbeigeordnete und Tierschutzdezernent Wolfgang Hofmann teilt mit, dass auch in diesem Jahr die Impfaktion gegen die Blauzungenkrankheit fortgesetzt wird. Davon betroffen sind erneut alle Rinder-, Schaf- und Ziegenhaltungen im Lahn-Dill-Kreis. Das Mindestalter der Tiere für die Impfung beträgt drei Monate.
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Tierseuchenbekämpfung: Wildschweinpest in Nordrhein-Westfalen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-01-23
Der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann teilt mit, dass in Nordrhein-Westfalen bei einem Wildschwein im Rheinisch-Bergischen-Kreis Schweinepest festgestellt wurde. Die Ausbreitung der Tierseuche auf die Wildschweinpopulation auch in der heimischen Region sei jederzeit möglich, zumal in der Schwarzwildpopulation ein enormer Zuwachs zu verzeichnen sei.
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Im Winter wie im Sommer: Witterungsschutz ist für Weidevieh unerlässlich!
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-01-12
Rinder, aber auch andere Nutztiere wie Pferde, Schafe oder Ziegen, die ganzjährig auf einer Weide gehalten werden, benötigen einen ausreichenden Witterungsschutz, so äußerte sich kürzlich Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und der für den Tierschutz im Lahn-Dill-Kreis zuständige Dezernent.
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Gesundheitsrisiken für Haustiere zu Weihnachten vermeiden!
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-12-19
Rund um die Weihnachtszeit verzeichnen Tierärzte alljährlich einen Anstieg der Patientenzahlen. Grund dafür sind saisonbedingte Unfälle und Erkrankungen. „Diese können leicht verhindert werden, wenn Haustierbesitzerinnen und -besitzer einige Vorsorgemaßnahmen beachten“, so Wolfgang Hofmann, zuständiger Dezernent für den Tierschutz im Lahn-Dill-Kreis.
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Gesunde Haustiere bei Eis und Schnee
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-12-16
Die Winterzeit kann das Wohlergehen unserer Haustiere mitunter erheblich stören. Mit einigen wenigen Verhaltensregeln lassen sich Gefahren wirksam vermeiden. Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter des Lahn-Dill-Kreises: „Folgende Regeln sollten Haustierbesitzerinnen und -besitzer beherzigen“:
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Norovirus – Informationen und Empfehlungen
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-12-15
Noroviren sind weltweit verbreitet und für einen Großteil der Magen-Darm-Infekte verantwortlich. Besonders in Kindergärten, Krankenhäusern und Altenheimen kann der Erreger zu Ausbrüchen führen.
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Der Hund im Winter
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-12-11
Der Winter ist für Tier und Mensch eine anstrengende Jahreszeit. Nässe, Kälte, Wind, Glatteis und Schnee setzen Zwei- und Vierbeinern zu. Hier sind einige Ratschläge des Österreichischen Kynologenverbandes, wie Hundebesitzer ihren Hund gut über die kalte Jahreszeit bringen.
Streusalz und Eis: Gerade im städtischen Bereich gibt es das Problem von Eis und Streusalzes auf Gehsteigen und Fahrbahnen. Mag Streusalz auch noch so praktisch zur Beseitigung der Gefahr des Ausrutschens sein, für die Pfoten der Hunde ist es reines Gift.
Vorbeugung: Vor dem Gassi-Gehen bereits die Pfoten mit einer fettenden, das Wasser abweisenden Creme massieren. Gehen Sie für den Auslauf Ihres Hundes möglichst in nicht bestreute Gebiete. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um allenfalls mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln in die nicht mit Streusalz verseuchte Natur zu kommen. Folgen des Gehens auf mit Salz bestreuten Oberflächen sind rissige, spröde Haut an den Zehenballen, entsprechender Juckreiz, Entzündungen und eine damit verbundene Unruhe ihres Hundes. Nach dem Spazierengehen sollten die Pfoten des Hundes mit lauwarmem Wasser gründlich gewaschen und nachher mit einer fettenden Creme (etwa Hirschtalgsalbe) eingerieben werden.
Verletzungen: Häufige Verletzungen passieren durch das Laufen auf eisglatten Böden. Schnittverletzungen geschehen durch gefrorenen Schnee und Eis. In diesem Zusammenhang ist auch auf die Gefahr des Einbrechens des Hundes in scheinbar zugefrorene Teiche und Flüsse hinzuweisen.
Vorbeugung: Den Hund niemals auf unbekannten Eisflächen auslaufen lassen.
Schneefressen: Viele Hunde neigen im Winter zum Schneefressen. Folge können dann besonders Entzündungen des Rachens sein, wobei die Mandeln ein beliebtes Erkrankungsgebiet sind. Der Hund würgt meist zähen Schleim und versucht auch zu erbrechen.
Vorbeugung: Das Schneefressen sofort unterbinden.
Für weitere Fragen steht die Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises mit Sitz in Herborn unter der Telefonnummer 02771 407-7711 zur Verfügung.
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Landwirt wegen Tierschutzvergehen vor Gericht
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-12-11
Weil er Schafe, Ziegen und Kaninchen seines Nutztierbestandes erheblich vernachlässigte, wurde am 10. Dezember 2008 ein Landwirt aus dem nördlichen Lahn-Dill-Kreis vor dem Amtsgericht Herborn zu einer Geldstrafe von 660,00 Euro verurteilt. Dazu hat er die Verfahrenskosten zu tragen.
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Impfpflicht gegen Blauzungenkrankheit besteht weiterhin!
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-10-27
Kürzlich erinnerte der für die Tierseuchenbekämpfung im Lahn-Dill-Kreis zuständige Dezernent Wolfgang Hofmann die Halter von Rindern, Ziegen und Schafen an die nach wie vor bestehende Impfpflicht gegen die Blauzungenkrankheit.
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Antragsverfahren wird Online durchgeführt: Vereine können Anträge zur Jugendsportförderung bis zum 30. Oktober 2008 stellen
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-10-13
Auch in diesem Jahr stellt der Lahn-Dill-Kreis wieder Mittel für die Förderung des Jugendsports zur Verfügung. Nach der nun vorliegenden Genehmigung des Wirtschaftsplanes 2008 durch den Regierungspräsidenten werden derzeit die Vorbereitungen für die Bewilligung der Mittel getroffen. Antragsberechtigt sind alle Sportvereine aus dem Lahn-Dill-Kreis, mit Ausnahme der Vereine, die in der Stadt Wetzlar ihren Vereinssitz haben. Abgabeschluss für die Anträge zur Jugendsportförderung ist der 30. Oktober 2008. Hierauf wies der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann in einer Pressemitteilung hin.
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Neues Konzept für die Grube Fortuna – Lahn-Dill-Kreis möchte aus dem Besucherbergwerk ein deutschlandweit einmaliges Wissens- und Erlebniszentrum machen
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-09-11
Mit einer umfangreichen Museumsneukonzeption will der Lahn-Dill-Kreis das Besucherbergwerk Grube Fortuna in Solms-Oberbiel weiterentwickeln und die touristische Vermarktung ankurbeln. Das vom Institut für kulturgeschichtliche Medien Terra Incognita vorgelegte Konzept sieht sowohl inhaltliche als auch bauliche Veränderungen vor. Geplant ist unter anderem der Neubau einer Traglufthalle, die als Ausstellungsfläche, Veranstaltungsort und Laborbereich einen interaktiven Charakter erhalten soll. „Wir wollen weg vom klassischen Museums-Bergwerk und hin zu einem erlebnisorientierten Freizeit- und Lernangebot“, fasst Wolfgang Hofmann den Grundgedanken der Neuausrichtung zusammen, die dem deutschlandweit einzigartigen Ensemble in Oberbiel neue Besuchergruppen erschließen soll. „Wir erhoffen uns von der Umsetzung des Konzeptes mittelfristig eine deutliche Steigerung der Besucherzahlen von derzeit knapp 30.000 auf rund 100.000 Besucher pro Jahr“, so der Erste Kreisbeigeordnete und Vorsitzende der Betriebskommission der Grube Fortuna. Bei der Vorstellung der Pläne in einer gemeinsamen Sitzung von Haupt-, Finanz- und Organisationsausschuss und dem Ausschuss für Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft empfahl Christoph Schlott vom Institut Terra Incognita, die Grube Fortuna als eine besondere Erlebnisstätte der mineralischen Rohstoffe zu positionieren und damit in den Kontext des Geoparks Westerwald, Lahn, Taunus zu stellen. Neben der historischen Dimension des Eisenerzbergbaus sollen dabei gezielt auch Gegenwart und Zukunft der Rohstoffgewinnung und -verarbeitung erfahrbar gemacht werden. Von Archäologie bis High-Tech soll das Spektrum der neu aufgestellten Fortuna reichen.
Stärker als bisher will sich die Grube Fortuna künftig als thematische Einheit aus Besucherbergwerk, Feld- und Grubenbahnmuseum sowie umgebender Landschaft präsentieren und so zu einem Wissens- und Erlebniszentrum werden. Neben dem Bau der rund 1000 Quadratmeter großen Traglufthalle, welche eine Präsentation über mineralische Rohstoffe beherbergen soll, schlägt Terra Incognita vor, ein Entrée-Gebäude vor dem Stollenmundloch zu errichten, das die Funktion einer Informationszentrale und Kasse übernimmt und dem Besucher einen thematischen Einstieg in die Unter-Tage-Welt ermöglicht. Gleichzeitig soll im „Neuen Zechenhauses“ der museale Teil deutlich erweitert und die Gastronomie aufgewertet werden. Das alte Maschinenhaus auf dem oberen Zechengelände, das am Tag des offenen Denkmals (14. September) erstmals der Öffentlichkeit zugänglich ist, könnte zu einer „Halle der mittelhessischen Innovation“ werden, womit ein thematischer Schulterschluss zwischen heimischer Wirtschaft und Kultur gelungen wäre. Auch die Kipphalle am Spielplatz könnte partiell begehbar gemacht werden. Last but not least soll das topographische Umfeld der Grube Fortuna besser erschlossen werden. Pädagogisch ausgerichtete Erlebnispfade mit verschiedenen Themenschwerpunkten könnten als Rundwege um das Bergwerksgelände angelegt sein.
Die Umsetzung aller im Konzept vorgesehenen Maßnahmen würde ein Investitionsvolumen von bis zu vier Millionen Euro über eine Zeitstrecke von mehreren Jahren bedeuten. Die Einbindung von Sponsoren sowie Land und Bund sei deshalb eine unabdingbare Voraussetzung des Projektes, so der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann. Der Eigenbetrieb Grube Fortuna beginnt nach der heute erfolgten Information mit der Erstellung einer konkreten Finanzierungs- und Wirtschaftlichkeitsplanung. In einem ersten Schritt kann bereits 2009 die Aufwertung des Museumsbereiches über Tage und die Gestaltung eines Kinder-Erlebnispfades erfolgen. Der Kreis hofft bei der Umsetzung des Konzeptes insbesondere auch auf das Engagement industrieller Leistungsträger der Region.
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Radsportereignis „Deutschlandtour 2008“ führt am 3. September durch den Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-08-28
Noch keine 60 Minuten werden die Radsportler brauchen, um auf der 5. Etappe diesjährigen der Deutschlandtour den Lahn-Dill-Kreis zu passieren.
Landrat Wolfgang Schuster: „Die Vorbereitungen hierzu haben bei uns schon im Juni begonnen – damit eine Sportveranstaltung dieser Art durchgeführt werden kann, sind vom Veranstalter diverse Auflagen zu erfüllen.“ Die zuständige Kreis-Verkehrsbehörde, die betroffenen Städte und Gemeinden, zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer, Vereine und Verbände tragen mit dazu bei, dass an einem solchen Tag alles möglichst gut reibungslos „über die Bühne geht.“
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Tierquälerei endete mit saftiger Geldstrafe für den Besitzer
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-08-05
Weil er seinen Esel über einen längeren Zeitraum erheblicher Qualen und Leiden aussetzte und eine tierärztliche Behandlung unterließ, wurde ein Tierhalter am 4. August 2008 vor dem Amtsgericht Dillenburg zu einer Geldstrafe von 7.200,00 Euro, d. h. 120 Tagessätzen zu je 60,00 Euro verurteilt.
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Tierschutz gilt auch für schwer erkrankte Tiere – auch sie müssen tierärztlich versorgt werden
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-07-24
Das die fehlende tierärztliche Versorgung eines kranken Tieres kein Kavaliersdelikt ist, wurde kürzlich durch ein Urteil des Amtsgerichtes Wetzlar deutlich.
Das Gericht verurteilte einen Tierhalter, der sein Mutterschaf über zwei Tage ohne tierärztliche Versorgung ließ, zu 40 Tagessätzen á 25 Euro.
Das Tier war im letzten Jahr an der Blauzungenkrankheit erkrankt und nicht mehr in der Lage Futter und Wasser aufzunehmen sowie seine beiden Lämmer zu säugen. Zudem litt das Tier an einer Bauchfellentzündung. Das Tier musste aufgrund seines schlechten Zustandes eingeschläfert werden. Der Tierhalter begründete seine Verhaltensweise mit den Tierarztkosten, die sich bei einem so schwer erkrankten Tier ohnehin nicht mehr lohnen würden.
Fragen zum Thema? Ansprechpartner bei der Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises ist Herr Dr. Nikita Wimmershof, Tel. 06441 407-7788.
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Aartalsee: Kreis hebt Bade- und Angelverbot auf
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-06-11
Der Lahn-Dill-Kreis hat das Ende Mai verhängte Bade- und Angelverbot für den Aartalsee in Bischoffen nach Informationen von Landrat Wolfgang Schuster mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Danach kann der See ab sofort wieder uneingeschränkt genutzt werden.
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Empfang des Lahn-Dill-Kreises anlässlich der 5. Meisterschaft des RSV Lahn-Dill
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-05-15
Mit Freude und Stolz konnten die Fans verfolgen, wie der RSV Lahn-Dill zum 5. Mal in Serie in beeindruckender Weise Deutscher Meister und Vizemeister Champions-League in Madrid 2008 im Rollstuhlbasketball wurde.
Bei all’ seinen Veranstaltungen war und ist der RSV Lahn-Dill Botschafter der Region an Lahn und Dill. Daher wollten Landrat Wolfgang Schuster und Sportdezernent Wolfgang Hofmann gemeinsam mit dem RSV Lahn-Dill bei Kaffee und Kuchen die vorzüglichen Leistungen des Teams würdigen und sich für das stetig unter Beweis gestellte Engagement bedanken. Der Empfang fand in der letzten Woche in der Kreisverwaltung statt - die heimische Presse berichtete ausführlich.
Ansprechpartner beim Lahn-Dill-Kreis zum Thema ist Manfred Orth, Stabstelle Wirtschaft, Sport, Kultur und Ehrenamt, Tel. 06441 407-1864.
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Am 10. Mai 2008 werden die Radrouten offiziell eröffnet: Dilltal- und Aartal-Radweg neu ausgeschildert
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-05-06
Am 10.05.2008 werden die im Auftrag des Lahn-Dill-Kreises neu ausgeschilderten und überplanten Radwege durch das Dilltal von Haiger bis Wetzlar und das Aartal von Herborn-Burg über den Aartalsee bis zum Anschluss im Landkreis Gießen offiziell eröffnet. Um 10:00 Uhr soll an der Volkshalle in Ehringshausen im Beisein von Regierungspräsident Wilfried Schmied, Landrat Wolfgang Schuster und dem Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Hofmann das Band durchschnitten werden. Die Beschilderung erfolgte nach den nunmehr geltenden Landesrichtlinien mit Zielbezeichnung und den neuen Logos für die beiden Strecken. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 30.000 Euro.
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Kreis gibt Trainingsbetrieb für Geräteturnhalle im Kunstturnleistungszentrum Wetzlar vorläufig wieder frei
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-05-06
Nach der Entfernung der Deckenverkleidung in der Geräteturnhalle des Kunstturnleistungszentrums und Überprüfung der Tragkonstruktion für das Dach durch zwei Statiker hat der Kreis nunmehr den Trainingsbetrieb ab dem kommenden Wochenende vorläufig wieder freigegeben. Sobald die Turngeräte wieder aus den beiden Hallenfeldern der August-Bebel-Sporthalle am Freitag geräumt sind, kann auch die 4-Feld-Sporthalle wieder voll genutzt werden. Hierauf wiesen der Schuldezernent Roland Wegricht und Sport-Dezernent Wolfgang Hofmann in einer Pressemitteilung hin.
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Erfolgreich durchgeführte Schulung: 220 Jägerinnen und Jäger im Lahn-Dill-Kreis sind nun „Kundige Personen“
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-05-05
Wildfleisch – direkt frisch vom Jäger oder der Jägerin bezogen – ist im Lahn-Dill-Kreis ein allseits bekannter „Geheimtipp“ und bürgt für erstklassige regionale Qualität. Wildfleisch sorgt mit variantenreichen Zubereitungsmöglichkeiten für willkommene Abwechslung in heimischen Küchen und setzt genussreiche Highlights beim „Kulinarischen Herbst“. Pro Jahr werden bei uns ca. 3700 Stück Rehwild und ca. 3000 Wildschweine erlegt und für den Handel verarbeitet. Die Jägerinnen und Jäger übernehmen dabei mit der Selbstvermarktung des erlegten Wildes nach neuestem EU-Recht eine große Verantwortung gegenüber den Abnehmerinnen und Abnehmern.
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Informationen zur Impfung gegen die Blauzungenkrankheit
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-05-05
Für Rinder-, Schaf- und Ziegenhalterinnen und -halter besteht in diesem Jahr erstmals die gesetzliche Verpflichtung ihre Bestände gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen. Im Lahn-Dill-Kreis betrifft die Impfpflicht ca. 22.000 Schafe und Ziegen sowie 11.000 Rinder in über 980 Betrieben. Die Impfstoffe für Schafe und Ziegen werden vermutlich ab der dritten Maiwoche, die Impfstoffe für Rinder ab dem 6. Juni 2008 direkt an die Veterinärbehörde ausgeliefert.
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Landrat Wolfgang Schuster und Sportdezernent Wolfgang Hofmann:
„Streit um Nutzungsrechte in der August-Bebel-Sporthalle ist nicht nachvollziehbar“
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-04-25
Aufgrund bautechnischer Mängel an der Deckenverkleidung der Gerätehalle des Kunstturnleistungszentrums in Wetzlar wurde die vorübergehende Schließung für die Dauer von vier Wochen notwendig. Landrat Wolfgang Schuster und der für die Schulen des Kreises zuständige Kreisbeigeordnete Roland Wegricht haben in einer Eilentscheidung festgelegt, dass als Ersatz für die Gerätehalle zwei Felder der 4-Feld-Sporthalle der August-Bebel-Schule zur Verfügung gestellt werden, um u. a. die Olympia-Vorbereitungen von Turn-Ass Fabian Hambüchen nicht zu gefährden. Darüber wurde in der heimischen und bundesweiten Presse positiv berichtet.
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7. Tag der Rückengesundheit – „Den Rücken neu entdecken“
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-04-14
Über 1500 Aktionspartner in ganz Deutschland haben den 7. Tag der Rückengesundheit unter dem Motto „Den Rücken neu entdecken“, der vom Deutschen Grünen Kreuz, Marburg, jährlich am 15. März initiiert wird, mit vielfältigen Aktionen zum Mitmachen unterstützt.
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Kunstturnleistungszentrum Wetzlar wird vorübergehend in die August-Bebel-Halle verlegt: Kreis hat vorübergehende Lösung für den Schul- und Trainingsbetrieb gefunden
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-04-14
Wie berichtet, musste die Gerätehalle des Kunstturnleistungszentrums in Wetzlar aufgrund gravierender Mängel in der Deckenkonstruktion am vergangenen Wochenende geschlossen werden. Um für den Schulbetrieb und die Leistungssportler, hier insbesondere Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen, wichtige Trainingsabläufe vor den olympischen Spielen in Peking nicht zu unterbrechen oder gar zu gefährden, mussten dringend andere Räumlichkeiten gefunden werden. Als problematisch erwies sich eine derartige Verlegung vor allem deshalb, weil umliegende Hallen von verschiedenen Vereinen genutzt werden und die Trainingsgeräte des Kunstturnleistungszentrums fest installiert sind.
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Früherkennung rettet das Augenlicht: 6. Nationale Aktionswoche „Grüner Star“ vom 5. bis 10. Mai 2008
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-03-20
Unter dem Motto „Früherkennung rettet das Augenlicht“ setzen die Initiative Auge e.V., Gönnheim, und das Deutsche Grüne Kreuz e.V., Marburg, ihre Aufklärungsbemühungen anlässlich der sechsten nationalen Aktionswoche gegen den Grünen Star und die Makula-Degeneration vom 5. – 10. Mai 2008 fort. Die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises unterstützt diese Aktion und bietet kostenlose Broschüren zu den Augenerkrankungen Grüner Star (Glaukom) und Makula-Degeneration (AMD) an.
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Verdacht auf Masern im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-03-20
In der Käthe-Kollwitz-Schule (Berufsschule in Wetzlar) ist eine Schülerin mit dem Verdacht auf Masern erkrankt. Bei Masern handelt es sich um eine sehr ansteckende Krankheit, die in manchen Fällen zu weitreichenden Komplikationen (z. B. Mittelohr-, Lungen- oder Hirnentzündung) führen kann.
Nach einer Ansteckung kommt es nach 8 bis 14 Tagen zum Ausbruch der Krankheit. Die Möglichkeit weitere Personen anzustecken, besteht bereits 5 Tage vor Auftreten des Hautausschlages und hält nach dem Auftreten bis zu 4 Tage an.
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Grube Fortuna startet mit einigen Neuheiten in die Saison 2008
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-03-04
Das kreiseigene Besucherbergwerk Grube Fortuna öffnet am Samstag (8. März) wieder seine Pforten. Nachdem im vergangenen Jahr die Besucherzahl um rund 30 Prozent auf 28.000 gestiegen ist, startet das Fortuna-Team optimistisch in die neue Saison.
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Über 17 Jahre lang Führer der Grube Fortuna – Claus Morgenstern in die Altersteilzeit verabschiedet
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-02-29
Sächsischer Dialekt in einer Dienststelle des Lahn-Dill-Kreises? Der erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann erinnert sich gerne an diese Premiere. Über 17 Jahre ist es her, dass mit Claus Morgenstern ein erfahrener Bergmann aus dem Erzgebirge in den Lahn-Dill-Kreis übersiedelte, um den Gästen des noch jungen Besucherbergwerks Fortuna die Unter-Tage-Welt näher zu bringen. Im November 1990 trat er seinen Dienst als Maschinist und Führer der Grube an. Jetzt wurde der stellvertretende technische Betriebsführer in die Altersteilzeit verabschiedet. „Sie gehören in ganz besonderer Weise zur Grube Fortuna“, bescheinigte Hofmann dem Bergmann.
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Sorgloses Füttern im Winter macht Vögel krank – auf Hygiene achten!
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-01-30
Die meisten Naturschutzorganisationen halten nichts von der Hilfe aus Menschenhand. Winterfütterung ist ihrer Meinung nach kein Naturschutz, weil sich nur die häufig vorkommenden und nicht gefährdeten Arten wie Kohlmeisen, Amseln oder Buchfinken an den Futterstellen einfinden. Seltenere Arten haben keinen Nutzen von der Fütterung.
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Verstärkte Norovirus-Aktivität im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-01-17
Das Norovirus, einer der Auslöser von Brech-Durchfall, macht auch vor dem Lahn-Dill-Kreis nicht halt. Daher weist die Abteilung Gesundheit auf mögliche Schutzmaßnahmen vor Norovirus-Infektionen im Privathaushalt hin – „Schutzmaßnahmen“, so Gesundheitsdezernent Wolfgang Hofmann, „auf die unbedingt geachtet werden sollte:
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Gesundheitsrisiken für Haustiere zu Weihnachten vermeiden!
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-12-19
Rund um die Weihnachtszeit verzeichnen Tierärzte alljährlich einen Anstieg der Patientenzahlen. Dies geht aus einer Mitteilung des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte e. V. hervor. Grund dafür sind saisonbedingte Unfälle und Erkrankungen, die durch das Beachten einiger Vorsorgemaßnahmen leicht verhindert werden können.
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1. Gesundheitskonferenz im Lahn-Dill-Kreis: Fachleute aus dem Gesundheitswesen legten erste Themenschwerpunkte fest
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-12-07
Seit längerer Zeit beschäftigen sich die politischen Gremien und die Gesundheits-fachverwaltung im Lahn-Dill-Kreis mit der Einrichtung einer Gesundheitskonferenz. Am Freitag, 30. November 2007, fand die 1. und damit konstituierende Sitzung statt, zu der Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent des Lahn-Dill-Kreises, eingeladen hatte. Fachleute aus dem Gesundheitswesen – Kliniken, Krankenkassen, Kreisverwaltung, Institutionen, Einrichtungen, Dachverbände, Vertreterinnen/Vertreter der politischen Gremien – waren aufgerufen, sich über künftige Regularien, Schwerpunkte und Zielsetzungen einer Gesundheitskonferenz im Lahn-Dill-Kreis auszutauschen.
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Tierärzte mahnen: Gesundheitsrisiken für Haustiere zu Weihnachten vermeiden!
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-11-30
Rund um die Weihnachtszeit verzeichnen Tierärzte alljährlich einen Anstieg der Patientenzahlen. Dies geht aus einer Mitteilung des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte e. V. hervor. Grund dafür sind saisonbedingte Unfälle und Erkrankungen, die durch das Beachten einiger Vorsorgemaßnahmen leicht verhindert werden können.
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Der Hund im Winter
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-11-26
Der Winter ist für Tier und Mensch eine anstrengende Jahreszeit. Nässe, Kälte, Wind, Glatteis und Schnee setzen uns allen zu. Hier sind einige Ratschläge des Österreichischen Kynologenverbandes, wie Hundebesitzer ihren Hund gut über die kalte Jahreszeit bringen.
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Im Winter wie im Sommer: Witterungsschutz ist für Weidevieh unerlässlich!
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-11-23
Rinder, aber auch andere Nutztiere wie Pferde, Schafe oder Ziegen, die ganzjährig auf einer Weide gehalten werden, benötigen einen ausreichenden Witterungsschutz, so äußerte sich kürzlich Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und der für den Tierschutz im Lahn-Dill-Kreis zuständige Dezernent.
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Grippeschutzimpfung: Den sichersten Schutz vor der Influenza genießt, wer geimpft ist
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-10-18
Jedes Jahr der gleiche Ärger: die Nase läuft, der Hals kratzt. Im Volksmund heißt es, es hat mich wieder mal erwischt, ich habe die „Grippe“. Diese vergleichsweise harmlosen Symptome verschwinden nach einigen Tagen wieder. Verursacht werden sie durch so genannte Schnupfenviren, die uns durchaus mehrfach im Jahr quälen können.
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Antrag auf Jugendsportförderung jetzt stellen
Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann erinnert die Sportvereine an die Abgabefrist
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-09-24
Der Lahn-Dill-Kreis fördert die Jugendarbeit in den Sportvereinen jährlich mit insgesamt 80.000 Euro. Die Höhe der Zahlungen pro Verein richtet sich nach der Anzahl der Jugendlichen. Die Antragsstellung und die Bescheiderteilung erfolgen online. Bereits Mitte August wurden alle Vereine per E-Mail aufgefordert die entsprechenden Förderanträge zu stellen. Auch in der regionalen Presse wurde der Aufruf veröffentlicht. Bislang hätten, so der Sportdezernent, aber erst die Hälfte der Vereine einen Antrag gestellt.
Wolfgang Hofmann erinnert die Vereine daran, dass die Frist am 30. September 2007 abläuft und rät allen Vereinen, die sich noch nicht gemeldet haben, dies umgehend nachzuholen. Zusätzlich werden alle Vereine auch noch einmal per E-Mail an die Antragsstellung erinnert. Nach Worten von Hofmann ist die Förderung des Jugendsports der wohl wichtigste Aspekt in der Vereinsarbeit. „Es wäre schade, wenn die Vereine auf dringend benötigte Fördermittel verzichten würden“, so der Sportdezernent abschließend.
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Grube Fortuna: Ferienaktion und geänderte Öffnungszeiten während der Herbstferien
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-09-20
Ferienzeit ist Ausflugszeit! Das Besucherbergwerk Grube Fortuna in Solms-Oberbiel hat sich für die schulfreie Zeit wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Die Erlebniswelt unter Tage bietet seinen jungen Gästen freien Eintritt: Kinder ab 6 Jahren können während der Herbstferien vom 8. bis 21. Oktober 2007 in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern kostenlos in das Bergwerk einfahren, um in 150 Meter Tiefe Wissenswertes und Spannendes über den Arbeitsalltag der Bergleute zu erfahren. Ein Höhepunkt für die jungen Bergwerksgäste ist die Fahrt mit der Grubenbahn. Über Tage garantiert der Abenteuerspielplatz für abwechslungsreiche Stunden.
Zu beachten sind die geänderten Öffnungszeiten während der Herbstferien: von 10:00 bis 17:00 Uhr, letzte Einfahrt 15:50 Uhr (montags Ruhetag). Die Teilnahme an den Führungen kostet 9 Euro, ermäßigt 5 Euro. Eine Familienkarte ist für 20 Euro zu haben. Noch bis zum Saisonende Mitte November hat das Besucherbergwerk seine Pforten geöffnet. Die neue Saison startet im März 2008.
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100 Zuhörerinnen und Zuhörer bei Infoveranstaltung Geopark Westerwald – Lahn-Dill – Taunus
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-08-29
Das Publikum war bunt gemischt: Landtagsabgeordnete, Kreispolitiker, Bürgermeister, Touristiker bis hin zu den engagierten und interessierten Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um Wichtiges zum Thema „Georpark Westerwald – Lahn-Dill – Taunus“ zu erfahren. Und das Wichtigste und Interessanteste des Abends gleich vorweg: Alle Fachleute sind der Meinung, dass der geplante Geopark über viel Potential verfügt, um einmal etwas ganz Großes zu werden.
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Antragsverfahren wird wie im Vorjahr per „Online“ durchgeführt: Vereine können Anträge zur Jugendsportförderung bis zum 30. September 2007 stellen
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-08-20
Auch in diesem Jahr stellt der Lahn-Dill-Kreis wieder Mittel für die Förderung des Jugendsports zur Verfügung. Nach der nun vorliegenden Genehmigung des Wirtschaftsplanes 2007 durch den Regierungspräsidenten werden derzeit die Vorbereitungen für die Bewilligung der Mittel getroffen. Antragsberechtigt sind alle Sportvereine, die im Lahn-Dill-Kreis ihren Vereinssitz haben, mit Ausnahme der Vereine aus der Stadt Wetzlar. Abgabeschluss für die Anträge zur Jugendsportförderung ist der 30. September 2007. Hierauf weist der Erste Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann in dieser Pressemitteilung hin.
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Fälle von Blauzungeninfektionen im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-08-14
Nach den Meldungen über das Auftreten der Blauzungenkrankheit in den Landkreisen Gießen, Limburg-Weilburg und Marburg-Biedenkopf ist die Krankheit nun auch bei drei Rindern und zwei Schafen im Lahn-Dill-Kreis festgestellt worden.
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„Highlights“ in der Region erleben: „Geopark“ Westerwald – Lahn-Dill – Taunus
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-08-03
Ein Geopark macht hunderte Millionen Jahre Erdgeschichte sichtbar. Steinbrüche, Unter-Tage-Abbau, Naturdenkmäler werden aktiv erlebbar. Auf Initiative der Landkreise Lahn-Dill, Limburg-Weilburg und Westerwald soll ein GEOPARK in unserer Region entstehen.
Highlights in der Region: Vieles ist schon da, vieles kann man erleben
Im Natur- und Kulturdenkmal Unica-Bruch in Villmar kann man in die Zeit vor 380 Mio. Jahren zurückblicken, als marine tropische Korallen- und Schwammriffe das Material bildeten, das im letzten Jahrhundert als Lahn-Marmor Weltruhm erlangte und weltweit verbaut wurde. Der UNICA- Steinbruch gehört heute zu den bedeutendsten Geotopen Deutschlands.
Einen hohen Bekanntheitsgrad genießt das Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg. Historische Bauwerke, eine geologisch/bergbauliche sowie vor- und frühgeschichtliche Abteilung, ländliche Kultur und Handwerk, wechselnde Ausstellungen sowie verschiedenste Feste und Aktionen machen dieses Museum zu einer abwechslungsreichen Attraktion.
Atemberaubende Einblicke in das Innerste der Erde sind im Besucherbergwerk der „Grube Fortuna“ in Solms zu gewinnen. Unter Tage werden der Abbau von Eisenerz und die harte Arbeit der Bergleute gezeigt. Das Bergwerk ist bis zur 150-m-Sohle zugänglich. Zusätzliche Erlebnisse und Informationen bieten ein Grubenbahn-Museum und ein Bergbau kundlicher Lehrpfad.
Wie die Kelten in den Jahrhunderten vor Christi Geburt lebten, ist auf dem Basaltplateau der Dornburg zu erahnen, einer ehemaligen Keltenstadt nahe Frickhofen. Die Höhensiedlung ist von einem in Teilbereichen gut erhaltenen Ringwall umgeben.
Der noch im Aufbau befindliche, aber der Öffentlichkeit bereits zugängliche Stöffel-Park liegt bei Enspel im Herzen des Westerwaldes. Ein eindrucksvolles Denkmal der Basalt verarbeitenden Industrie vom Anfang des letzten Jahrhunderts sowie eine Fossilienlagerstätte von internationaler Bedeutung laden zu Entdeckungsreisen ein.
Das Museum Zeitsprünge in Breitscheid-Erdbach ermöglicht einen besonderen Einblick in die lokale Erdgeschichte. Neben Fossilien des Devons, Karbons und Tertiärs, Höhlenfunden wie Höhlenbären und Mineralien werden Relikte menschlicher Besiedlung gezeigt. Der anschließende, als Rundkurs angelegte, ca. 4 km lange Karst-Lehrpfad führt auf festen Wegen zu 15 Stationen erdgeschichtlicher Besonderheiten wie Höhlen, Erdfällen, Bachschwinden und Schluchten. Als weitere herausragende Attraktion wird hier die derzeit noch nicht zugängliche größte Höhle Hessens hinzukommen.
Die sehr beeindruckenden Felsformationen des Kegelkarstes von Hofen entstanden aus einem ehemaligen Korallenriff. Durch Bergbau-Aktivitäten wurden hier bizarre, erdpyramidenähnliche Formen freigelegt.
Das Tonbergbaumuseum Siershahn bietet Einblicke in die Geologie von Tonlagerstätten und die Geschichte des Tonbergbaus vom Glockenschacht bis zum hochmodernen Tagebau. Für die kleinen Besucher gibt es eine Museumsbahn.
Ein besonderes Erlebnis ist , in die Tiefen der Kubacher Kristallhöhle bei Weilburg hinab zu steigen – sie ist die einzige Kristallhöhle in Deutschland und besitzt mit 30 m die höchste Halle aller deutschen Schauhöhlen. Neben einem Café gibt es auch ein Freilicht-Steinmuseum.
Auf mehr als 1500 m² Ausstellungsfläche zeigt das Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen Arbeiten aus der Geschichte der Keramik in der Kannenbäckerregion. Im Museum finden zahlreiche Aktionen und Sonderausstellungen statt.
Dies sind nur wenige Beispiele aus einem riesigen Pool von erlebenswerten Orten und Wegen. Viele kann man jetzt schon besuchen, für viele werden gerade Perspektiven entwickelt – oder sie existieren bereits und müssen nur umgesetzt werden. Jedes Dorf, jede Stadt hat Spannendes zu bieten, das nur entdeckt werden muss – von einem Geopark profitieren alle!
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Ein „Geopark“ für die Region Westerwald – Lahn-Dill – Taunus
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-07-27
Ein Geopark macht hunderte Millionen Jahre Erdgeschichte sichtbar. Steinbrüche, Unter-Tage-Abbau, Naturdenkmäler werden aktiv erlebbar. Auf Initiative der Landkreise Lahn-Dill, Limburg-Weilburg und Westerwald soll ein GEOPARK in unserer Region entstehen.
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Fit bis ins hohe Alter?
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-07-26
Die Selbstständigkeit im Alter zu erhalten, ist eine Herausforderung für jeden einzelnen Menschen in unserer Gesellschaft. Dazu sind intakte körperliche und geistige Fähigkeiten eine wesentliche Voraussetzung.
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Vom Sprung ins kühle Nass wird abgeraten: Die Lahn ist als Badegewässer auch im Jahr 2007 nicht geeignet!
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-07-09
Die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises hat – wie alljährlich im Sommer und parallel zu den Nachbargesundheitsämtern Giessen und Limburg – die bakteriologische Qualität des Lahnwassers im Streckenbereich von Wetzlar bis Leun durch das Hessische Landeprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen beproben lassen. Da es sich bei der Lahn um kein Badegewässer gemäß den EG-Richtlinien handelt, wird eine kontinuierliche Beprobung nicht vorgenommen.
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Pressemitteilung zum Ausbruch der Geflügelpest („Vogelgrippe“) bei Wildvögeln in Nürnberg
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-06-25
In Anbetracht der in Nürnberg festgestellten Fälle von Geflügelpest („Vogelgrippe“) bei fünf Schwänen, einer Gans und einer Ente erinnert der für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises (AVV) zuständige Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann noch einmal daran, dass das Virus in der Wildvogelpopulation weiterhin präsent ist.
Allerdings haben die nach wie vor durchgeführten Untersuchungen an verendeten Wildvögeln im Lahn-Dill-Kreis keinen Nachweis des Vogelgrippeerregers erbracht. Zudem kann das Virus nach bisherigem Kenntnisstand bei sommerlichen Temperaturen nur ca. eine Woche überstehen.
Trotzdem erinnert die Abteilung für Veterinärwesen und Verbraucherschutz alle Geflügelhalter noch einmal daran, dass die geltenden Verordnungen zum Schutz vor der Geflügelpest noch immer in Kraft sind. Danach ist z. B. jeder Geflügelhalter (auch Hobbyhalter) verpflichtet, seine Tierhaltung sowie plötzliche Tierverluste über 2 % des Bestandes zu melden. Weiterhin darf das gehaltene Geflügel nur an Stellen gefüttert werden, die für wildlebende Zugvögel unzugänglich sind. Futter und Einstreu sind so aufzubewahren, dass sie für wildlebende Zugvögel unzugänglich sind.
Die Geflügelpest ist in erster Linie eine Tierseuche, die nur sehr selten und nach intensivem Kontakt mit Geflügel auf den Menschen übergehen kann. Sicherheitshalber sollte aber der Kontakt mit Wassergeflügel vermieden werden. Singvögel sind bisher nicht betroffen gewesen. Daher stellen einzeln aufgefundene tote Vögel keinen Anlass zur Sorge dar.
Die Abteilung für Veterinärwesen und Verbraucherschutz steht unter der Telefonnummer 06441 407-7711 für Rückfragen zur Verfügung. Verendete Vögel können auch nach vorheriger Absprache am Standort der Abteilung in der Austraße 34, 35745 Herborn, abgegeben werden.
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Info-Kampagne 2007: Demenz – ein Thema für jeden
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-05-31
Unter dem Motto „Demenz – ein Thema für jeden“ führen die Stadt Dillenburg und Doris Metzendorf vom Netzwerk Demenz des Caritasverbandes Wetzlar/Lahn-Dill-Eder e. V. mit weiteren Kooperationspartnern eine Info-Kampagne in Dillenburg durch, die von Mai bis September 2007 mit verschiedenen Veranstaltungen zum Thema „Demenz“ informieren möchte.
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Winzige Übeltäter mit durchschlagender Wirkung
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-05-30
Wer kennt sie nicht, die „Magen-Darm-Grippe“, die einen bis dahin gesunden aktiven Menschen in einen kranken Menschen verwandelt, der sich fern vom geliebten Wohnzimmer überwiegend im Sanitärbereich aufhält. So schnell wie die Erkrankung kommt so schnell verschwindet sie auch im günstigsten Fall. Als Verursacher kommen am häufigsten Bakterien und Viren in Frage.
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Rothaarsteig für Wanderer wieder durchgehend nutzbar
Landräte Paul Breuer (Siegen-Wittgenstein) und Wolfgang Schuster (Lahn-Dill-Kreis) wanderten am 1. Mai von Wilgersdorf zur Dill-Quelle
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-05-04
Pünktlich zum Start der neuen Wandersaison ist der Rothaarsteig für den Ansturm der Gäste aus Nah und Fern bestens gerüstet: Nur drei Monate, nachdem der Sturm Kyrill weite Bereiche des Rothaarsteigs verwüstet und unpassierbar gemacht hatte, sind die Wanderwege wieder geräumt. Nur noch an ganz wenigen Stellen sind Umleitungen eingerichtet. Mit einer gemeinsamen Wanderung haben die Landräte Paul Breuer (Siegen-Wittgenstein) und Wolfgang Schuster (Land-Dill-Kreis) am 1. Mai offiziell wieder eröffnet. Begleitet vom Wilnsdorfer Bürgermeister Werner Büdenbender und verschiedenen Wanderfreunden marschierten beide von Wilgersdorf zur Dill-Quelle. Dort wurden sie von Mitgliedern des Heimatvereins aus Haiger-Offdilln empfangen, die die Gäste unter anderem mit Backhausbrot, Schmalz und Mettwurst bewirteten und über die 650-jährige Offdillner Ortsgeschichte informierten.
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Früherkennung rettet das Augenlicht
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-04-27
Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent des Lahn-Dill-Kreises, macht auf die 5. Nationale Aktionswoche gegen den„Grünen Star“ (Glaukom) und „Altersabhängige Makuladegeneration“ (AMD) vom 7. bis 12. Mai 2007 aufmerksam.
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Wenn es warm wird, sind die Plagegeister auf dem Vormarsch: Informationen über den Krankheitsüberträger Zecke im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-04-26
Zecken sind vor allem in der wärmeren Jahreszeit aktiv. Viele Zecken enthalten Krankheitskeime, die für sie selbst unschädlich sind, die sie aber mit dem Stich auf den Menschen übertragen können. So sind sie für den Menschen die Überträger zweier Krankheiten, die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Beide Erkrankungen können in seltenen Fällen auch gleichzeitig vorkommen. Zecken, die die Borreliose-Erreger in sich tragen, kommen überall vor. Für die FSME sind hingegen in Hessen der Stadtkreis Darmstadt und die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Offenbach, Groß Gerau, Bergstraße, Odenwaldkreis, Main-Kinzig-Kreis und der Kreis Marburg-Biedenkopf Risikogebiete, d. h. Gebiete, in denen die Zecken den FSME-Virus in sich tragen.
Der Lahn-Dill-Kreis jedoch ist kein FSME-Risikogebiet!
Weitere Risikogebiete für die FSME liegen in Bayern und Baden-Württemberg und teilweise in den neuen Bundesländern. Außerhalb Deutschlands sind die Hauptverbreitungsgebiete der FSME Ost- und Mitteleuropa, vor allem bestimmte Gebiete in Österreich, Polen, Ungarn, dem ehemaligen Jugoslawien, der Slowakei und Tschechien, der ehemaligen Sowjetunion (besonders Lettland) sowie Skandinavien.
Auf den Internetseiten des Robert-Koch-Institutes (http://www.rki.de) und des Hessischen Sozialministeriums (http://www.hessen.de) finden Sie unter dem Suchbegriff „Zecken“ weitere Informationen zu Borreliose und FSME sowie den Risikogebieten.
Wie schütze ich mich und meine Kinder vor Zecken?
Einen sicheren Schutz vor Zecken gibt es nicht. Aber man kann dennoch einiges tun, um Zeckenstiche zu vermeiden:
• Auf die richtige Kleidung achten. Geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und lange Hosen tragen. Da Zecken hauptsächlich im Unterholz und an Gräsern sitzen, ist es sinnvoll, die Socken über die Hosenbeine zu ziehen. Helle Kleidung ist günstiger als dunkle, da man Zecken darauf gut erkennen und noch vor einem Stich entfernen kann.
• Nach einem Besuch im Freien in einem Zeckengebiet sollte man den ganzen Körper nach Zecken absuchen. Zecken suchen sich erst eine geeignete Stelle bevor sie stechen und krabbeln meist eine zeitlang am Körper entlang. Zecken bevorzugen dünne und warme Hautstellen, deshalb sollte man sich unter den Armen, in den Kniekehlen, am Hals, auf dem Kopf (vor allem bei Kindern) und im Schritt besonders gründlich auf Zecken untersuchen.
• Den Aufenthalt im hohen Gras oder Unterholz vermeiden.
• Insektenabweisende Mittel (Repellentien) bieten nur einen zeitlich begrenzten Schutz.
• Falls Sie in einem FSME-Risikogebiet leben oder sich dort häufig besuchsweise aufhalten, sollten Sie mit Ihrem Arzt über eine notwendige FSME-Impfung sprechen.
Die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) empfiehlt die FSME-Schutzimpfung
• für Personen, die in Risikogebieten wohnen oder arbeiten und für die das Risiko eines Zeckenstiches besteht und
• für Personen, die sich aus anderen Gründen in Risikogebieten aufhalten und dabei gegenüber Zecken exponiert sind.
Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihrer Freizeit in Risikogebieten aufhalten und dort verhaltensbedingt das Risiko eines Zeckenstiches tragen, haben ein erhöhtes Infektionsrisiko und sollten sich deshalb gegen FSME impfen lassen. Auch Urlauber aus anderen Bundesländern, die sich vorübergehend in den Risikogebieten, z. B. in Baden-Württemberg oder Bayern aufhalten, können ein entsprechendes Infektionsrisiko tragen, das durch eine zeitgerechte Schutzimpfung minimiert werden kann. Ein zeitlich begrenzter Impfschutz (etwa für Urlauber) erfordert mindestens zwei Gaben des Impfstoffs; ein länger bestehender Impfschutz jedoch drei. Auffrischungen werden in Abständen von 3 bis 5 Jahren empfohlen.
Der Lahn-Dill-Kreis ist aktuell kein FSME- Risikogebiet, daher besteht auch keine FSME-Impfempfehlung für die Einwohnerinnen und Einwohner sowie die Besucherinnen und Besucher des Lahn-Dill-Kreises. Die FSME-Schutzimpfung bietet keinen Schutz gegen die Erkrankung an Borreliose!
Anzeichen einer Borreliose-Erkrankung ist eine ringförmige Hautrötung, das so genannte Erythema Migrans, um die Bissstelle herum. Im Frühstadium ist die Borreliose mit Antibiotika noch gut behandelbar.
Da Zecken, die die Borreliose-Erreger in sich tragen, überall vorkommen, ist die sorgfältige Einhaltung der genannten Vorsorgemaßnahmen notwendig. Die Übertragung der Keime beim Zeckenstich braucht nach den vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen bis zu 24 Stunden. Je länger die Zecke im Körper haften bleibt, desto höher ist also das Risiko einer Infektion. D. h. es ist auf jeden Fall ein sofortiges Absuchen der Kleidung bzw. des Körpers nach möglichem Zeckenkontakt sinnvoll.
Wie entferne ich Zecken richtig?
Die Zecken sind aus dem Körper durch vorsichtiges Ziehen, am besten mit einer speziellen Zeckenzange oder mit einer Pinzette, zu entfernen. Dabei sollen die Zecken so nah an der Haut wie möglich gefasst und ohne zu reißen herausgezogen werden (nicht den Hinterleib quetschen). Danach sollte die Einstichstelle idealer weise mit sterilem Alkohol betupft und durch einen Arzt kontrolliert werden. An schwer zugänglichen oder sehr empfindlichen Hautbereichen haftende Zecken (z. B. Genitalbereich, Gehörgang oder Augenlider, Bindehaut) sollen nicht durch den Patienten selbst, sondern durch den Arzt/Facharzt, manchmal sogar unter mikroskopischer Hilfe, entfernt werden.
Haben Sie noch Fragen? Bitte wenden Sie sich an die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises, Schlossstrasse 20, 35745 Herborn, Fachdienst Infektionsschutz, Tel. 02771 oder 06441 407-1618, -1620, -1623.
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„Selbstständigkeit im Alter“ – spezielle Trainingsprogramme bieten Unterstützung
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-04-03
„Selbstständigkeit im Alter“ist das Ziel jedes einzelnen Menschen unserer Gesellschaft. Dazu sind intakte körperliche und geistige Fähigkeiten eine wesentliche Voraussetzung.
„SimA-Trainingsprogramme“ können hierbei eine wesentliche Hilfe bieten. Infolge der großen Resonanz an diesem Trainingsprogrammen im vergangenen Jahr, freut sich der ehrenamtliche Kreisbeigeordnete Günther Kaufmann-Ohl, auch in diesem Jahr unter Leitung der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises erneut einen SimA-Kurs für Menschen ab 50 Jahre anbieten zu können.
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Grippewelle grassiert auch im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-28
Der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises liegen immer mehr Meldungen über Erkrankungen in Gemeinschaftseinrichtungen vor. Nachdem einige Einrichtungen mit der so genannten „Magen-Darmgrippe“ zu kämpfen hatten, macht sich in der letzten Zeit die Virusgrippe breit.
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Tag der Organspende am 11. März 2007
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-23
Etwa zwölftausend Menschen in der Bundesrepublik warten derzeit auf eine Organspende, viele davon vergeblich. Täglich sterben drei Menschen in Deutschland, weil sich für sie kein passendes Spenderorgan finden lässt. Obwohl vier von fünf Bürgern der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen, besitzen nur 12 % der Bevölkerung einen Organspendeausweis. Erklärtes Ziel der Landesregierung ist es daher, die Akzeptanz für das Organspenden nachhaltig zu steigern. Die Hessische Landesregierung hat daher den 11. März 2007 zum Tag der Organspende erklärt.
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Die Grippewelle hat nun auch den Lahn-Dill-Kreis erfasst
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-15
Der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises liegen immer mehr Meldungen über Erkrankungen in Gemeinschaftseinrichtungen vor. Nachdem einige Einrichtungen mit der so genannten „Magen-Darmgrippe“ zu kämpfen hatten, macht sich jetzt die Virusgrippe breit.
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Kopfläuse – keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit,
aber äußerst lästig
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-02
Kopfläuse kommen weltweit vor. Ein Kopflausbefall hat nicht zwangsläufig etwas mit fehlender Sauberkeit zu tun, auch die Länge des Haares ist kein entscheidender Faktor. Gerade in Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder und Jugendliche wird die Verbreitung von Kopfläusen durch die engen zwischenmenschlichen Kontakte begünstigt.
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„Hessisches Curriculum zur Schulung ehrenamtlicher gesetzlicher Betreuerinnen und Betreuer“ – 5. Staffel der Fortbildung beginnt
am 1. März 2007 in Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-01-24
Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht was passiert, wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihre eigenen Angelegenheiten zu regeln? Vorsorgevollmachten, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung – Themen, mit denen sich immer mehr Menschen schon in der „Blüte ihrer Jahre“ auseinandersetzen sollten, um im Falle eines Falles vorbereitet zu sein. Vorbereitet zu sein heißt z. B. für Familien, als Familienangehörige untereinander (Eltern – Kinder; Ehegatten; etc.) Vorsorgevollmachten, insbesondere aber eine Betreuungsverfügung zu erteilen.
Seit dem 1. Januar 1992 gibt es das so genannte „Betreuungsgesetz“, das die bis dahin geltenden Regelungen zu Vormundschaften und Pflegschaften abgelöst hat. Gerade die ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich der gesetzlichen Betreuung ist eine anspruchsvolle Aufgabe und erfordert ein hohes Maß an persönlichem Einsatz und sozialer Kompetenz.
Vor dem Hintergrund langjähriger Schulungserfahrungen wurde in enger Zusammenarbeit mit der LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) der Betreuungsvereine und in Abstimmung mit Vertretern der Betreuungsstellen das „Hessische Curriculum zur Schulung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer“ entwickelt. Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent: „Ich freue mich, dass dieses umfassende Schulungskonzept nunmehr schon zum fünften Mal erfolgreich im Lahn-Dill-Kreis umgesetzt wird.“
Gedacht für bereits tätige Betreuerinnen und Betreuer – und solche, die es ehrenamtlich werden wollen – vermittelt das Curriculum umfassende Basisqualifikationen zu rechtlichen, medizinischen und psychosozialen Themenbereichen. Ziel ist es vor allem, die schon jetzt oder zukünftig im Betreuungsbereich engagierten Bürgerinnen und Bürger qualifiziert vorzubereiten, zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen.
Andererseits ist es natürlich auch für die Hessischen Betreuungsvereine von großem Nutzen: Es unterstützt sie bei der planmäßigen Einführung, Beratung und Fortbildung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer. Die vorgesehenen Unterrichtsmodule sind flexibel gestaltbar – Arbeitsblätter, Folien und Vordrucke stehen zur laufenden Aktualisierung auf einer CD zur Verfügung. Da das Schulungskonzept landesweit eingesetzt wird, bieten einheitliche geltende Standards eine „Qualitätsgarantie“ der Fortbildung.
Das vorliegende Schulungskonzept bietet eine gute Grundlage, um vorhandene Potentiale ehrenamtlichen Engagements zu fördern und weiter zu entwickeln. Vor allem befähigt es Betreuerinnen und Betreuer einerseits „professionell“ zu arbeiten – andererseits bietet es Möglichkeiten des gegenseitigen Austausches und der gegenseitigen Unterstützung. Gerade für betreuende Familienangehörige kann das Rückhalt, Sicherheit und Stärkung der eigenen Motivation in einem Bereich bedeuten, der nicht einfach zu bewältigen ist und ein großes Maß an Verantwortung verlangt.
Der Lahn-Dill-Kreis war Anfang 2004 einer der ersten Landkreise in Hessen, die das Schulungskonzept „Hessisches Curriculum zur Schulung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer“ eingeführt haben. Es wird als Gemeinschaftsprojekt durch die hiesigen Betreuungsvereine freier Träger und durch die Betreuungsbehörde, angesiedelt in der Abteilung Gesundheit der Kreisverwaltung, organisiert und durchgeführt.
Die Veranstaltungsreihe 2007 beginnt am 1. März 2007 und findet jeweils donnerstags (insgesamt 9 Termine) von 19:30 bis 21:30 Uhr, Haus der Kirche und Diakonie, Langgasse 3, 35576 Wetzlar, statt. Anmeldungen bitte an folgende Adresse: Betreuungsverein des Caritasverbandes Wetzlar/Lahn-Dill-Eder e. V., Attenbachstraße 4 a, 35619 Braunfels.
Noch Fragen? Ihre Ansprechpartner/innen: Lahn-Dill-Kreis, Abteilung Gesundheit: Karl-Ludwig Kreuzburg, Tel. 06441 407-1683; Betreuungsverein des Caritasverbandes, Jens-Uwe Möglich, Tel. 06442 9502-17; Betreuungsverein der Diakonie an Lahn und Dill, Benjamin Roth, Tel. 06441 9013-31; Betreuungsverein e. V. im VDK Lahn-Dill, Brigitte Bai, Tel. 02771 265962; Verein zur Betreuung psychisch Kranker e. V., Regina Beimborn, Tel. 02774 912600.
Das Betreuungsgesetz ist am 1. Januar 1992 in Kraft getreten. Es hat die früheren Vorschriften über Vormundschaften und Pflegschaften abgelöst. Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Angelegenheiten – auch in Teilbereichen – eigenständig zu erledigen, soll eine Betreuerin oder ein Betreuer zur Seite stehen. Betreuung kann je nach individueller Lebenssituation die Bereiche Personen-, Vermögens- und Gesundheitsfürsorge sowie Mitbestimmung über den Aufenthalt der zu betreuenden Person umfassen. Die betreuten Personen bleiben grundsätzlich geschäftsfähig und ihre Selbstbestimmung bleibt ihnen weit möglichst erhalten. Geregelt ist das Betreuungsgesetz u. a. im BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), §§ 1896-1908 k.
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Blauzungenkrankheit im Lahn-Dill-Kreis – das gesamte Kreisgebiet ist Sperrzone
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-01-03
Am 21.12.2006 wurde in einem Rinder haltenden Betrieb in Weilmünster, Landkreis Limburg-Weilburg, der Ausbruch der Blauzungenkrankheit amtlich festgestellt. Darüber hinaus – der Lahn-Dill-Kreis berichtete – wurde am 13.12.2006 in Driedorf-Roth, Lahn-Dill-Kreis, sowie am 17.10.2006 in Gemünden, Westerwaldkreis (Rheinland-Pfalz) als auch am 13.10.2006 in Wilnsdorf, Kreis Siegen-Wittgenstein (Nordrhein-Westfalen) der Ausbruch von Blauzungenkrankheit amtlich festgestellt.
Diese Entwicklung hat nun zur Folge, dass das gesamte Kreisgebiet zur Sperrzone erklärt wurde. Für alle Städte und Gemeinden des Lahn-Dill-Kreises gelten nunmehr die Bestimmungen für so genannte 20-km-Gefährdungsgebiete.
Das Gefährdungsgebiet wird im Umkreis von 20 Kilometern um das betroffene Gehöft eingerichtet. In diesem Gebiet gilt grundsätzlich ein Verbringungsverbot. Allerdings können unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen durch die Veterinärbehörde genehmigt werden. Die Haltungen stehen unter behördlicher Beobachtung. Es erfolgen regelmäßige Untersuchungen sowie besondere Tests bei seuchenverdächtigen Tieren. Darüber hinaus muss das Bestandsregister tagesaktuell geführt werden. Alle empfänglichen Tiere und deren Stallungen bzw. Standorte sind mit einem Insektizid zu behandeln.
Mittlerweile wurden in Deutschland bereits 881 Ausbrüche der Blauzungenkrankheit seit August 2006 amtlich bestätigt (Stand 03.01.2007, 9:00 Uhr). Tendenz leicht zunehmend. Um jeden dieser Ausbrüche wurde ein Restriktionsgebiet mit einem Radius von mindestens 150 Kilometer („Pufferzone“) festgelegt.
Aufgrund der massiven Ausbreitungstendenz der Blauzungenkrankheit liegt seit dem
10. Oktober 2006 das gesamte Landesgebiet von Hessen im Restriktionsgebiet. Im Restriktionsgebiet gilt grundsätzlich ein Verbringungsverbot von Wiederkäuern in freies Gebiet, d. h. die Tiere dürfen sich nur innerhalb des Restriktionsgebietes unter Beachtung von Auflagen bewegen. Ausnahmen für das Verbringen von Schlacht-, Zucht- und Nutztieren aus dem Restriktionsgebiet sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich, auch Tierschauen und -märkte können unter bestimmten Schutzmaßnahmen abgehalten werden.
Die Blauzungenkrankheit (Bluetongue) ist eine nicht ansteckende, durch Insekten (v. a. Gnitzen) übertragene Viruserkrankung der Wiederkäuer und Kameliden. Das Virus ist für Menschen nicht gefährlich. Fleisch- und Milchprodukte können bedenkenlos konsumiert werden. Um die Tiere vor der Krankheit zu schützen, sollten Wiederkäuer in den Gebieten, in denen Blauzungenkrankheit vorkommt, aufgestallt werden. Es kann damit eine starke Verminderung des Befalls mit Gnitzen erreicht werden. Auskunft erteilt im Einzelfall die Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises.
Die Abteilung für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises bittet alle Halter von Rindern, Schafen, Ziegen und anderen Wiederkäuern und Kameliden, die bisher ihrer Meldepflicht nicht nachgekommen sind, diese unter Angabe der Anzahl der Tiere und des Standortes schriftlich (Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Austr. 34, 35745 Herborn) oder telefonisch (Tel.-Nr. 06441 407-7711) nachzuholen.
Das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat eine Telefonhotline zur weiteren Information eingerichtet. Die Hotline ist erreichbar unter der Nummer: 0611 815-4444 von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr.
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Blauzungenkrankheit ist im Lahn-Dill-Kreis angekommen
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-12-15
Seit gestern steht fest: Die Blauzungenkrankheit ist im Lahn-Dill-Kreis angekommen. Nach einem ersten Auftreten im Rheingau-Taunuskreis ist dies jetzt der zweite Ausbruch in Hessen. Betroffen sind zwei Kühe eines Rinderhaltungsbetriebs in einer Westerwaldgemeinde, die kürzlich im Rahmen eines landesweiten Monitoringprogrammes untersucht wurden. Klinische Veränderungen waren bei den Tieren nicht aufgetreten. Diese Entwicklung hat nun zur Folge, dass weitere Teile des Kreisgebietes zur Sperrzone werden.
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Ehrenamtliches Engagement für Krankenhauspatienten – Patientenfürsprecherinnen und -sprecher erhielten Ernennungsurkunden
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-12-15
Der Kreistag des Lahn-Dill-Kreises hat in seiner Sitzung am 6. November 2006 die Patientenfürsprecherinnen und -sprecher sowie deren Stellvertretungen gewählt. Die Übertragung dieser ehrenamtlichen Tätigkeit ist mit der Aushändigung einer Urkunde verbunden und gilt 5 Jahre, d. h. für die Wahlperiode 2006-2011.
Am Mittwoch, 13. Dezember 2006, überreichte Landrat Wolfgang Schuster gemeinsam mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Hofmann die Berufungsurkunden.
Berufen wurden:
• Erika Graß (Wetzlar) und Agnes Flügge-Kunz (Wetzlar) für die Lahn-Dill-Kliniken Wetzlar;
• Karl-Heinz Straßheim (Leun) und Erika Zander (Solms) für die Lahn-Dill-Kliniken Braunfels, die Orthopädische Klinik und Neurologische Klinik Braunfels sowie die Gertrudis-Klinik in Leun-Biskirchen;
• Gisela Henrich (Driedorf) und Hannelore Peter (Driedorf) für die Lahn-Dill-Kliniken Dillenburg;
• Günter Schäfer (Driedorf) und Dr. Friedrich Kurtz (Sinn) für das Zentrum für Soziale Psychiatrie, Rehbergpark Herborn;
• Gerhard Walter (Eschenburg) und Werner Nickel (Dillenburg) für die Fachklinik und Fachambulanz f. Abhängigkeitserkrankungen, Eschenburg.
Patientenfürsprecherinnen und -sprecher üben ihr Amt auf der Grundlage des Hessischen Krankenhausgesetzes unabhängig (nicht weisungsgebunden) und ehrenamtlich aus. Sie kümmern sich direkt vor Ort in den Kliniken um die großen und kleinen Sorgen der Patienten und Patientinnen, haben stets ein offenes Ohr für deren Anliegen, Beschwerden, Anregungen und Vorschläge – und vermitteln bei Problemen in allen Bereichen des Krankenhauses.
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Ihr Kind zeigt Sprachauffälligkeiten? Hier kann geholfen werden!
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-12-14
Gerade heute kommt der Fähigkeit, die Gedanken durch Sprache mitteilen zu können, erhöhte Bedeutung zu. Bedingt durch die Gesundheitsreform werden weniger Behandlungen verordnet. Gerade deshalb ist es wichtig sich frühzeitig zu informieren. Eine entsprechende Beratung zeigt vielfältige und notwendige Maßnahmen der Sprachförderung auf. Besonderes Augenmerk ist auf Sprachauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter zu richten. Durch frühzeitiges Erkennen und rechtzeitige Behandlung können bleibende Störungen sowie eine nachteilige Entwicklung vermieden werden. Eltern und Erzieher/Innern fühlen sich hier häufig allein gelassen.
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Neue Impfempfehlung seit August 2006
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-11-07
Jedes Jahr aktualisiert die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland die Impfempfehlungen – sie hat z. B. die Pneumokokkenimpfung und die Meningokokkenimpfung für das Kleinkindesalter in den seit August 2006 geltenden diesjährigen Impfkalender aufgenommen. Darauf weist Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent des Lahn-Dill-Kreises, noch einmal hin.
Die Pneumokokken können eine Blutvergiftung, eine Hirnhautentzündung oder auch lokal begrenzte Infektionen wie Mittelohr-, Nasennebenhöhlen- oder Lungenentzündung hervorrufen. Wenn der Krankheitserreger die Bluthirnschranke überwindet und eine Hirnhautentzündung verursacht, kommt es nicht selten zu Todesfällen oder zu bleibenden Störungen und Entwicklungsverzögerungen, insbesondere zu Hörbehinderungen. Schwere Verlaufsfälle kommen häufig in den ersten beiden Lebensjahren vor. Deshalb ist das oberste Ziel der Ständigen Impfkommission, alle Kinder bis zum 24. Lebensmonat vor dieser Erkrankung und den möglichen Folgen zu schützen.
Die Grundimmunisierung gegen Pneumokokken wird mit einem so genannten Konjugatimpfstoff durchgeführt. Für eine vollständige Grundimmunisierung sind 4 Impfungen parallel zu den bisher empfohlenen Impfungen ab dem vollendeten 2. Lebensmonat notwendig.
Auch die Meningokokkenerkrankung wird durch Bakterien ausgelöst und kann eine Blutvergiftung oder eine Hirnhautentzündung verursachen, die manchmal binnen weniger Stunden zum Tode führt.
Pro Jahr werden treten etwa 700 invasive (= in den Körper eindringend) Meningokokkenerkrankungen in Deutschland auf. Mit dem empfohlenen Konjugat-Pneumokokkenimpfstoff der Gruppe C, kann zumindest für ein ¼ dieser Fälle ein Schutz erfolgen. Die Impfung wird mit einer Impfdosis ab dem vollendeten 12. Lebensmonat empfohlen.
Eine weitere Erneuerung im Impfkalender von 2006/2007 ist, dass vor Schulbeginn eine Auffrischimpfung gegen Keuchhusten, in der Regel in Kombination mit den Impfstoffen gegen Diphtherie und Wundstarrkrampf, erfolgen soll.
Weiterhin sei noch einmal an die Änderungen des Impfkalenders von 2005 erinnert. Vor einem Jahr wurde die Windpockenimpfung (Varizellenimpfung) als Standardimpfung für alle Kinder und Jugendliche empfohlen. Die Impfung wird in der Regel zusammen mit der Masern-Mumps-Röteln-Impfung verabreicht.
Wolfgang Hofmann: „Eltern und Sorgeberechtigte von Kindern und Jugendlichen sollten die Impfbücher bei ihrem Kinder- und Jugendarzt oder beim Hausarzt auf Impflücken kontrollieren lassen. Die Standartimpfungen des Impfkalenders sind von hohem Wert für den Gesundheitsschutz des Einzelnen und der gesamten Allgemeinheit.“
Der Impfkalender ist umfangreicher und komplizierter geworden, sodass es zunehmend Fragen zur Verträglichkeit, zur Kombination, zu Nebenwirkungen und Nutzen und Risiken geben wird.
Bei all diesen Fragen wenden Sie sich bitte an ihre gut informierten Kinder- und Jugend- sowie Hausärzte. Sie können sich aber auch in der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises beraten lassen. Unter der Tel.-Nr. 06441 407-1616 erreichen Sie die Vermittlung – hier werden Sie an die Fachkolleginnen und -kollegen weiter verbunden.
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Blauzungenkrankheit: Was ist zu tun?
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-10-26
Wie bereits berichtet, liegen im Lahn-Dill-Kreis durch Ausbrüche der Blauzungenkrankheit in Wilnsdorf, Kreis Siegen-Wittgenstein (Nordrhein-Westfalen), und in Gemünden, Westerwaldkreis (Rheinland-Pfalz) die Gemeinden und Städte Breitscheid, Dietzhölztal, Dillenburg, Driedorf, Eschenburg, Greifenstein, Haiger, Herborn, Siegbach sowie die Stadtteile Biskirchen und Bissenberg der Stadt Leun in der 20-km-Gefährdungszone.
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Überschwemmte Gartenböden erst in 2007 wieder nutzen
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-10-23
Nach den verheerenden Überflutungen im September haben viele Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer Bedenken, ob sie ihre diesjährige Ernte noch einbringen können und den Gartenboden in Zukunft unbedenklich nutzen können.
Die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises gibt daher folgende Empfehlungen:
• Alle Gartenprodukte, die direkt mit dem Hochwasser in Berührung gekommen sind (Gemüse, Kräuter, Fallobst, Beeren usw.), sollten nicht verzehrt werden, sondern in die Braune Tonne oder auf den Kompost entsorgt werden.
• Gartengemüse und Gras, das mit Öl und anderen Mineralischen Produkten sichtbar behaftet und verschmutzt ist, darf nicht auf dem Komposthaufen aufgebracht und nicht über die Komposttonne entsorgt werden.
Weitere Auskünfte und Ansprechpartner/innen erhalten bzw. finden betroffene Bürgerinnen und Bürger über die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises, Schlossstrasse 20, 35745 Herborn, Tel. 02771-407-1618, 1620 oder 1623, E-Mail: ga-ldk@lahn-dill-kreis.de.
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Blauzungenkrankheit vor den Toren des Lahn-Dill-Kreises: Aufgrund des aktuellen Ausbruches von Blauzungenkrankheit im Landkreis Siegen-Wittgenstein fallen Teile des Lahn-Dill-Kreises in die 20 km Gefährdungszone
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-10-18
Aufgrund der aktuellen Ausbrüche der Blauzungenkrankheit in Wilnsdorf, Siegen-Wittgenstein (Nordrhein-Westfalen) am 13. Oktober 2006, und Gemünden, Westerwaldkreis (Rheinland-Pfalz) am 17. Oktober 2006, liegen auch Gemeinden und Städte des Lahn-Dill-Kreises im so genannten 20-km-Gefährdungsgebiet. Es handelt sich dabei um die Gemeinden und Städte Breitscheid, Dietzhölztal, Dillenburg, Driedorf, Eschenburg, Greifenstein, Haiger, Herborn, Siegbach sowie die Stadtteile Biskirchen und Bissenberg der Stadt Leun.
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Neue bundesweite Impfempfehlung seit August 2006
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-10-16
Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent des Lahn-Dill-Kreises, weist darauf hin, dass die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland die Impfempfehlungen auch für dieses Jahr aktualisiert und z. B. die Pneumokokkenimpfung und die Meningokokkenimpfung für das Kleinkindesalter in den Impfkalender aufgenommen hat.
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Tierseuchenbekämpfung Blauzungenkrankheit
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-09-22
Blauzungenkrankheit weitet sich aus
Aufgrund der neuen Ausbrüche von Blauzungenkrankheit in Nordrhein-Westfalen ist das Restriktionsgebiet vergrößert worden
Am 20. August 2006 wurde die Blauzungenkrankheit nach ersten Fällen in den Niederlanden und Belgien erstmalig auch in Deutschland festgestellt. Mittlerweile sind in Deutschland 78 Ausbrüche amtlich bestätigt worden (Stand 21.09.2006; 12:30 h).
Die Blauzungenkrankheit ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit von Wiederkäuern, die durch stechende Insekten übertragen wird. Die Krankheit tritt überwiegend während der Flugzeit dieser Insekten und somit in der Sommerregenzeit auf. Die Seuchenhöhepunkte sind daher bei feuchtwarmem Wetter und während der Schwärmperiode. Die Mücken fliegen aber noch bei Temperaturen bis etwa 8°C. Mücken sind hauptsächlich zwischen Abend- und Morgendämmerung aktiv und befallen vor allem Tiere im offenen Gelände.
Erkrankte Tiere zeigen Schwellungen im Kopfbereich, Entzündungen der Schleimhäute sowie Fieber und Lahmheiten. In schweren Fällen kann es beim Schaf zu einer starken Schwellung und Namen gebender Blaufärbung der Zunge kommen. Meist klingen die Symptome nach weni-gen Tagen wieder ab. Auch bei amerikanischen Wildwiederkäuern wurden Fälle beschrieben. Über die Anfälligkeit europäischer Wildwiederkäuer (Rehe, Rothirsche u.a.) ist bisher kaum et-was bekannt.
Das Virus ist für Menschen nicht gefährlich. Fleisch- und Milchprodukte können bedenkenlos konsumiert werden.
Da die Krankheit über stechende Fluginsekten übertragen wird, werden um Betriebe mit festgestellten Ausbrüchen Gefährdungs- und Beobachtungsgebiete (Restriktionszonen) eingerichtet. Da die Fluginsekten leicht mit dem Wind verbreitet werden können, haben die Restriktionszonen einen Radius von mindestens 150 km.
Die jüngsten Ausbrüche im Landkreis Soest, im Rheinisch-Bergischer Kreis, im Oberbergischer Kreis und im Rhein-Sieg-Kreis führten dazu, dass große Teile Hessens zum Restriktionsgebiet zählen, so auch der gesamte Lahn-Dill-Kreis. Hinweise, dass die Blauzungenkrankheit bereits den Lahn-Dill-Kreis erreicht hat, gibt es bisher noch nicht.
Innerhalb der Restriktionszone liegen in Hessen folgende Landkreise und kreisfreie Städte:
Lahn-Dill-Kreis, Landkreis Gießen, Landkreis Limburg-Weilburg, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Landkreis Vogelsbergkreis, Landkreis Waldeck-Frankenberg, Teilgebiete des Schwalm-Eder-Kreises, Teilgebiete des Landkreis Kassel, Stadt Kassel, Stadt Frankfurt, Stadt Offenbach, Landkreis Offenbach, Stadt Wiesbaden, Rheingau-Taunus-Kreis, Wetteraukreis, Hochtau-nuskreis, Main-Taunus-Kreis, Landkreis Groß-Gerau, Teilgebiete des Main-Kinzig-Kreises, Teil-gebiete des Landkreis Darmstadt-Dieburg, Teilgebiete des Landkreis Bergstraße.
Außerhalb Hessens liegen das gesamte Landesgebiet von Nordrhein-Westfalen und dem Saar-land, große Teile von Rheinland-Pfalz und auch Teilgebiete von Niedersachsen innerhalb der Restriktionszone. Auch Teile von Frankreich, den Niederlanden, Belgien sowie das gesamte Landesgebiet von Luxemburg befinden sich innerhalb von Restriktionszonen.
Im Restriktionsgebiet gilt grundsätzlich ein Verbringungsverbot von Wiederkäuern (Schafe, Ziegen, Rinder) in freies Gebiet, d.h. die Tiere dürfen sich nur innerhalb des Restriktionsgebietes unter Beachtung von Auflagen bewegen. Ausnahmen für das Verbringen von Schlacht-, Zucht- und Nutztieren aus dem Restriktionsgebiet sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich, auch Tierschauen und -märkte können unter bestimmten Schutzmaßnahmen abgehalten wer-den. Im Lahn-Dill-Kreis sind über 900 Betriebe mit mehr als 32.000 Tieren von den Auflagen betroffen. Auskunft erteilt im Einzelfall die Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises.
Die Abteilung für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises bittet alle Halter von Rindern, Schafen und Ziegen, die bisher ihrer Meldepflicht nicht nachgekommen sind, diese unter Angabe der Anzahl der Tiere und des Standortes nachzuholen (Tel. 02772-9411-0)
Das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat eine Tele-fonhotline zur weiteren Information eingerichtet. Die Hotline ist erreichbar unter der Nummer: 0611 / 815 4444 von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 17 Uhr.
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„Gesund & fit – mach mit!“: Gesundheitsprojekt in der Johann-Textor-Schule, Haiger
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-09-11
Der Umgang mit dem Thema Gesundheit kann richtig viel Spaß machen und eine Menge Abwechslung bieten. Diese Erfahrung haben in den letzten Jahren schon etliche Schülerinnen und Schüler von Schulen im Lahn-Dill-Kreis machen können.
Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent des Lahn-Dill-Kreises: „Jetzt können die Schülerinnen und Schüler der Johann-Textor-Schule in Haiger schon ganz gespannt sein: 3 Wochen lang, vom 11. bis 29. September 2006, bereichert das Gesundheitsprojekt „Gesund & fit – mach mit!“ den Stundenplan.“
Hierzu haben sich der Arbeitskreis Jugendzahnpflege und der Fachdienst Kinder- und Jugendgesundheit des Lahn-Dill-Kreises in Zusammenarbeit mit der Schul eine Menge Aktionen einfallen lassen.
Arbeitskreis Jugendzahnpflege: Untersuchung der Mundhöhle und Beratung durch die Jugendzahnärztin und den Jugendzahnarzt des Lahn-Dill-Kreises bei allen Schüler/innen;
Einüben der richtigen Zahnputztechnik mit allen Schüler/innen; Eigenkontrolle aller Schüler/innen, wie effektiv die Zähne geputzt wurden – mit einem fluoreszierenden Anfärbemittel; Fortbildung für Kiosk- und Küchenpersonal hinsichtlich einer ausgewogenen und attraktiven Ernährung für Schülerinnen und Schüler.
Fachdienst Kinder- und Jugendgesundheit des Lahn-Dill-Kreises: Erinnerung an die J1 (Jugendgesundheitsuntersuchung) für die Klassen 6; Sehtest in den Klassen 8; Impfbuchcheck und individuelle Impfberatung für die Klassen 9 und 10.
Fragen zum Thema beantworten Dr. Hans Eckl (Tel. 02771 oder 06441 407-1628) und Dr. Carl Wleklinski (Tel. 02771 oder 06441 407-1631) von der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises.
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Jugendarbeit in den Sportvereinen wird gefördert: Kreis verlängert Antragsfrist bis zum 20. September 2006
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-09-05
Wie in den vergangenen Jahren unterstützt der Lahn-Dill-Kreis auch in diesem Jahr die Jugendarbeit in den Sportvereinen. Hierauf wurde bereits in einer Pressemitteilung Mitte Juli hingewiesen. Antragsberechtigt sind alle Sportvereine, die im Lahn-Dill-Kreis ihren Vereinssitz haben, mit Ausnahme der Vereine aus der Stadt Wetzlar. Die Anträge auf Auszahlung der Fördermittel sollten bis zum 31. August 2006 gestellt sein. „Mit Rücksicht auf die gerade abgelaufenen Sommerferien hat der Kreis die Antragsfrist kurzfristig bis zum 20. September 2006 verlängert“, so Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und Sportdezernent des Lahn-Dill-Kreises.
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Extreme Hitze – Warnung für den Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-07-24
Der Deutsche Wetterdienst hat für den 23. und 24. Juli 2006 eine Hitzewarnung für den Lahn-Dill-Kreis herausgegeben. Unter www.dwd.de können Sie sich über Hitzewarnungen für das Kreisgebiet informieren.
Wie verhindere ich Gesundheitsschäden durch Hitze?
Die Sommerhitze birgt Gesundheitsrisiken besonders für ältere und pflegebedürftige Menschen. Große Hitze belastet den Körper. Grundsätzlich kann sich der Organismus an Hitze gewöhnen, dieser Anpassungsprozess verläuft insbesondere bei älteren und pflegebedürftigen Menschen langsamer und schwieriger als bei jungen Menschen. Ein besonderes Gesundheitsrisiko stellt große Hitze auch für Säuglinge und kleine Kinder, Personen mit einer psychischen Erkrankung, behinderte Menschen und chronisch kranke Menschen dar.
Durch starke Schweißabsonderung kommt es zu einer Veränderung des Flüssigkeitshaushaltes. Eine Hitzeerschöpfung entwickelt sich über mehrere Tage. Es kommt zu Abgeschlagenheit, Benommenheit bis hin zur Bewusstlosigkeit mit ausgeprägten Kreislaufstörungen, hervorgerufen durch den Flüssigkeitsmangel. Der Hitzschlag ist ein lebensgefährlicher medizinischer Notfall. Beim Hitzschlag gerät die Körpertemperatur außer Kontrolle und steigt rasch an. Er entsteht durch Wärmestauung nach längerer Einwirkung hoher Temperaturen infolge unzureichender Wärmeabgabe. Zeichen eines Hitzschlages sind: ungewöhnliche Unruhe, eine heiße, rote, trockene Haut, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, starkes Durstgefühl, Verwirrtheit, Krampfanfälle, eine Eintrübung des Bewusstseins bis zur Bewusstlosigkeit. Sie müssen umgehend einen Arzt bei diesen Symptomen verständigen! Die betroffene Person sollte bis zum Eintreffen des Arztes an einen kühlen Ort gebracht werden. Sorgen Sie für Luftzug.
Was können Sie bei einer Hitzewelle tun?
So schützen Sie sich vor der Hitze: Lüften Sie nachts und morgens. Dunkeln Sie tagsüber die Räume mit Rollläden und Vorhängen ab. Verschaffen Sie sich Abkühlung durch eine kühle Dusche. Meiden Sie nach Möglichkeit die Mittagshitze und beschränken Sie die Tätigkeiten im Freien auf die Morgen- und Abendstunden. Vermeiden Sie körperliche Belastungen, auch Sport. Bleiben Sie nach Möglichkeit im Schatten. Tragen Sie einen Sonnenhut, Sonnenbrille und leichte helle, nur lose anliegende Kleidung! Benutzen Sie Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor! Lassen Sie niemals jemanden in einem geschlossen geparkten Auto zurück, auch keine Tiere!
Trinken Sie das Richtige! Trinken Sie reichlich (kein Alkohol) Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees. Warnhinweis: Falls Ihr Arzt Ihnen wegen einer Grundkrankheit empfiehlt, die Flüssigkeitsmenge zu reduzieren oder wenn Sie entwässernde Medikamente einnehmen, müssen Sie Ihren Arzt fragen wie viel Sie trinken sollen, wenn es heiß ist! Meiden Sie Getränke mit Koffein, Alkohol und viel Zucker! Meiden Sie sehr kalte Getränke, da diese Magenkrämpfe auslösen können! Achten Sie auf ausreichende Salz-/ Mineralienzufuhr!
Bei Fragen wenden Sie sich an die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises in Herborn, Telefon: 06441 407-1623 Klemens Pfeiffer; 06441 407-1618 Bernd Schmitz oder 06441 407-1620 Sylvia Reeh.
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Gesundheitsgefährdung auch durch Ozonbelastung
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-07-24
Nicht nur die Sommerhitze birgt Risiken für Mensch und Tier – auch eine erhöhte Ozonkonzentration kann gesundheitliche Auswirkungen haben.
Was ist Ozon und wann wird es zur Gesundheitsgefahr? Ozon (O³) ist ein farbloses, giftiges Gas, das in einer Höhe von 20 bis 30 km in der Atmosphäre unsere Erde vor den schädlichen Ultraviolettstrahlungen der Sonne schützt. In Erdnähe ist Ozon allerdings ein Umweltgift. Es entsteht aus flüchtigen organischen Verbindungen und Stickoxiden unter Einfluss von Sonnenlicht. Flüchtige organische Verbindungen und Stickoxide entstehen durch den motorisierten Verkehr, in Industrie, Gewerbe und Haushalten.
Gesundheitliche Auswirkungen bei erhöhten Ozonbelastungen können Kopfschmerzen, Tränenreiz, Reizung der Atemwege und Atembeschwerden, Engegefühl und Schmerzen beim tiefen Einatmen sowie Müdigkeit sein. Die Ozonempfindlichkeit ist von Person zu Person unterschiedlich. Ca. 10% der Bevölkerung reagiert besonders empfindlich auf erhöhte Ozonkonzentrationen. Besonders gefährdet erscheinen Säuglinge, Kleinkinder, ältere Personen, Kranke und möglicherweise Asthmatiker. Durch Sport und Arbeiten im Freien können die gesundheitlichen Beschwerden zunehmen.
Daher sollte bei erhöhten Ozonwerten körperliche Anstrengung im Freien – ein erhöhtes Atemvolumen führt zu einer vermehrten Aufnahme von Ozon – vermieden werden. Zur Beurteilung der Ozonkonzentration in der Atemluft sowie zur Information und Warnung der Bevölkerung sind Schwellenwerte festgelegt. Ab 180µg/m³ Ozon (Informationsschwelle) sollen Personen, die erfahrungsgemäß gegenüber Luftschadstoffen empfindlich reagieren, starke Anstrengungen im Freien vermeiden. Auf sportliche Ausdauerleistung sollte verzichtet werden. Ab 240µg/m³ Ozon (Alarmschwelle) richtet sich diese Empfehlung an alle Bürgerinnen und Bürger.
Unter der Adresse http://www.hlug.de werden Informationen zur Luftqualität durch das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie veröffentlicht. Über ein Infotelefon (automatischer Ansagedienst) unter 0611 6939-666 können Informationen zur Ozonkonzentration in Hessen abgerufen werden.
Achtung: Der Deutsche Wetterdienst hat für den 23. und 24. Juli 2006 eine Hitzewarnung für den Lahn-Dill-Kreis herausgegeben. Gültig von: Sonntag, 23. Juli 2006 bis Montag, 24. Juli 2006 19:00 Uhr. Hier wird für Montag eine starke Wärmebelastung bis zu einer Höhe von 400 m bei gefühlten Temperaturen über 34 Grad erwartet. Heute (24. Juli) ist der 5. Tag der Warnsituation in Folge.
Unter www.dwd.de können Sie sich über Hitzewarnungen für das Kreisgebiet informieren.
Bei Fragen zu Hitze und Ozon wenden Sie sich an die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises in Herborn, Telefon: 06441 407-1623 Klemens Pfeiffer; 06441 407-1618 Bernd Schmitz oder 06441 407-1620 Sylvia Reeh.
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Kreis hat kurzfristig Ersatzfläche für Behindertensport bereitgestellt - Inhalt des Leserbriefes offensichtlich falsch
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-07-24
Gerhard Hahn aus Wetzlar-Steindorf hat in einem Leserbrief vom 18.07.2006 beklagt, dass sich der Vorstand des Vereins für Sport und Gesundheit Wetzlar (VSG) erfolglos bei den Behörden des Kreises und der Stadt bemüht habe, eine Ersatz-Übungsfläche zu bekommen, nachdem die Turnhalle der Goetheschule vorübergehend wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten geschlossen werden musste. Er verbindet seine persönliche Verärgerung mit dem Hinweis auf die kürzlich stattgefundenen Wahlen und vermutet, dass die Parteien die Bürger aus den Augen verloren hätten.
Dazu nimmt der Hauptamtliche Kreisbeigeordnete Roland Wegricht nachfolgend Stellung.
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Witterungsschutz ist für Weidevieh unerlässlich!
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-07-20
Rinder und andere Nutztiere wie Pferde, Schafe oder Ziegen, die ganzjährig auf einer Weide gehalten werden, benötigen einen ausreichenden Witterungsschutz. In zunehmender Weise werden im Gebiet des Lahn-Dill-Kreises so genannte Freilandhaltungen betrieben, d. h. Rinder – aber auch Pferde und Schafe – verbleiben das ganze Jahr über im Freien. Oftmals handelt es sich bei den Tierhaltern um Hobbyhalter – und nicht um gelernte Landwirte. So ist bei diesem Personenkreis nicht selten ein eklatantes Unwissen bezüglich artgerechter Tierhaltung zu beklagen.
Wer dieser Tage, beispielsweise bei einer Fahrt durch die Lande, Vieh auf der Weide sieht wird feststellen, dass die Tiere sich unter Schatten werfende Bäume oder unter das Dach eines Weideschuppens zurückziehen, um Schutz vor starker Sonneneinstrahlung und der Insektenplage zu suchen. Stets vorausgesetzt, solche Einrichtungen sind auch vorhanden!
Auch Rinder kennen so etwas wie „Sonnenbrand“. Andauernde Hitzeeinwirkung erzeugt bei ihnen Unruhe und Stress. Mit gesteigerter Körpertemperatur treten Störungen des Nervensystems und des Kreislaufs auf, der Tod kann die Folge sein. Der Tierhalter hat die Pflicht, Abhilfe zu schaffen, bevor es zu Schmerzen, Leiden oder Schäden bei seinen Tieren kommt – das verlangt das Tierschutzrecht. Eine Möglichkeit besteht darin, die Tiere auf Weideflächen mit entsprechendem Baumbestand oder Großbüschen zu führen, die ausreichend Schattenwurf garantieren. Sollte dies nicht der Fall sein, sind künstliche Einrichtungen zu schaffen. In manchen Fällen genügen mitunter schon mobile Unterstände oder „offene Strohburgen“, dabei sei der Phantasie genügend Spielraum gelassen. Bei größeren Herden ist ein fester Unterstand in Form eines dreiseitig, zur Hauptwindrichtung hin geschlossenen Weideschuppens oft unumgänglich. Vor einer solchen Maßnahme sollten jedoch unbedingt die naturschutz- und baurechtlichen Fragen mit den dafür zuständigen Behörden abgeklärt werden. Wichtig ist es auch, dass den Tieren – Sommer wie Winter – ausreichendes Tränkewasser von guter Qualität angeboten wird. Wie der Mensch, der in diesen Tagen auch mehr trinkt, dürstet das Vieh zurzeit deutlich mehr. Während Rinder sich am Tage mit etwa 30 bis 40 l Wasser begnügen, brauchen Kühe mit Kälbern schon etwa das Doppelte!
Auch im Winterhalbjahr besteht die Notwendigkeit eines ausreichenden Witterungsschutzes. Dann steht der Schutz vor kaltem Wind und Nässe durch Regen oder Schnee im Vordergrund. Es müssen ausreichend große und trockene Liegeflächen vorhanden sein. Wenn der Boden fest gefroren ist, müssen diese Flächen eingestreut werden. Rinder sind zwar „Hartbodengänger“, aber „Weichbodenlieger“. Die Plätze müssen sauber sein und weitgehend kotfrei gehalten werden. Nur wenn Rinder sich ablegen können – und das tun sie auf verschlammten, überdüngten Flächen nur mit größtem Unbehagen – ist eine gesunde Verdauung gewährleistet. Das Tränkewasser muss eisfrei gehalten werden, Schnee alleine genügt nicht dem Bedarf. Die angesprochenen Problematiken treffen sinngemäß auch bei anderen, auf Weideflächen gehaltenen Nutztieren zu.
In der Vergangenheit waren bei Kontrollen durch Mitarbeiter des Veterinäramtes nicht in allen Fällen zufrieden stellende Verhältnisse angetroffen worden. Die Fachleute empfehlen den Tierhaltern dringend, den Vorschriften zu entsprechen und die Mängel zu beseitigen. Geschieht dies nicht, können empfindliche Bußgelder die Folge sein. Dies dürfte jedoch die Ausnahme bleiben, trafen Appelle des Amtes bisher in aller Regel doch auf offene Ohren und Einsicht.
So kann als Fazit gelten: Durch eine tierschutzgerechte Ausgestaltung der Haltungsbedingungen, durch tiergerechte Schutzeinrichtungen kann der Mensch viel zum Wohlergehen seiner ihm anvertrauten Tiere beitragen – und die bedanken sich dafür in aller Regel mit guten Leistungen. Für weitere Fragen kann das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Herborn unter der Rufnummer 02772 9411-0 kontaktiert werden.
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Jugendsportförderung: Vereine können Anträge bis 31. August 2006 stellen - Antragsverfahren wird wie im Vorjahr per Online durchgeführt
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-07-18
Auch in diesem Jahr stellt der Lahn-Dill-Kreis wieder Mittel für die Förderung des Jugendsports zur Verfügung. Nach der nun vorliegenden Genehmigung des Wirtschaftsplanes 2006 durch den Regierungspräsidenten werden derzeit die Vorbereitungen für die Bewilligung der Mittel getroffen. Antragsberechtigt sind alle Sportvereine, die im Lahn-Dill-Kreis ihren Vereinssitz haben, mit Ausnahme der Vereine aus der Stadt Wetzlar. Abgabeschluss für die Anträge zur Jugendsportförderung ist der 31. August 2006. Darauf wies der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann in einer Pressemitteilung hin.
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Auch bei Vereinsfesten auf Lebensmittelhygiene achten
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-07-14
Bei sommerlicher Hitze ist es besonders wichtig, auf die richtige Lebensmittelhygiene zu achten. Dazu äußerte sich diese Tage Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und für die Lebensmittel-überwachung zuständige Dezernent des Lahn-Dill-Kreises. Hygienefehler beim Umgang mit Lebensmitteln führen immer wieder zu schwerwiegenden Erkrankungen, die besonders bei Kleinkindern und älteren Menschen lebensbedrohlich werden können. Dabei können Lebensmittelinfektionen leicht vermieden werden, wenn verderbliche Lebensmittel vom Einkauf bis zur Verarbeitung durchgehend gut gekühlt und fachgerecht weiterverarbeitet werden.
Nach wie vor ist die Zahl der Lebensmittelinfektionen hoch. So gab das Bayerische Gesundheitsministerium kürzlich die Zahl von aktuell über 7.500 gemeldeten Fällen von Lebensmittelinfektionen bekannt. Die tatsächliche Zahl an Lebensmittelinfektionen dürfte noch ein Vielfaches höher sein, da häufig kein Erregernachweis und damit keine Meldung erfolgt. Krankheitserreger, wie Salmonellen, Campylobacter, Staphylokokken und bestimmte Colibakterien können sich in Speisen mit Meeresfrüchten, mit rohen Eiern, in Backwaren mit nicht durcherhitzter oder nicht durchgebackener Füllung, in Speiseeis, in Feinkost-, Rohkost- und Kartoffelsalaten, Marinaden, Mayonnaisen und Saucen bei höheren Temperaturen besonders schnell vermehren.
Bei ungenügender Lebensmittelhygiene kann bei Vereins- und Straßenfesten schnell ein großer Personenkreis betroffen sein. Deshalb sei Vereinen und Veranstaltern dringend geboten, ihre Mitwirkenden über die infektions- und lebensmittelhygienischen Grundregeln zu informieren, denn die Verantwortung trifft zunächst immer die Veranstalter.
Die wichtigsten Verbrauchertipps zum Umgang mit leicht verderblichen Lebensmitteln:
• Lebensmittel beim Transport zum Picknick gut kühlen und nicht lange ungekühlt auf den Tisch stellen.
• Reste von Speisen, insbesondere Salate und Wurst, die längere Zeit ungekühlt waren, vorsorglich wegwerfen.
• Bei hochsommerlichen Temperaturen ist beim Einkauf leicht verderblicher Lebensmittel eine funktionierende Kühltasche ein absolutes Muss im Kofferraum.
• Vom Einkauf die gekühlten Lebensmittel ohne lange Verzögerung nach Hause transportieren und sofort wieder im Kühl- oder Gefrierschrank lagern.
• Leicht verderbliche Waren, wie rohes Fleisch, Geflügel, Fisch und Meerestiere in geschlossenen Behältern getrennt von anderen Lebensmitteln im Kühlschrank aufbewahren, da vorhandene Keime übertragen werden können.
• Alte und immunschwache Menschen und Kinder unter 2 Jahren sollten Speisen meiden, die rohes Fleisch, rohen Fisch, rohe Eier und Rohmilch enthalten.
• In der Küche rohe und verzehrfähige Lebensmittel strikt getrennt behandeln.
• Verzehrfertige Speisen wie Kartoffelsalat nicht in ein Geschirr geben, das vorher rohes Fleisch, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte oder rohe Eier enthielt.
• Benutzte Gegenstände (Messer, Schneidebretter, etc.) mit heißem Wasser und Spülmittel oder in der Spülmaschine spülen.
• Spüllappen, Schwämme, Geschirrtücher und Handtücher immer gut trocknen und mehrmals wöchentlich wechseln.
• Auf persönliche Hygiene achten: Nach jedem Toilettenbesuch, nach dem Berühren von Haustieren und unbedingt vor der Lebensmittelzubereitung gründlich Hände waschen. Auch nach dem Hantieren mit rohem Fleisch, Geflügel, Fisch, rohen Eiern oder erd verschmutztem Gemüse ist gründliches Händewaschen notwendig, bevor andere Lebensmittel bearbeitet werden.
Für weitere Auskünfte steht das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz
unter der Tel.-Nr. 02772 9411-0 zur Verfügung.
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Auch Hunde leiden unter der Hitze!
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-07-07
Der Sommer zeigt sich zurzeit von seiner besonders heißen Seite. Nicht für alle Menschen ist diese Jahresphase ausschließlich angenehm. So klagen nicht wenige über Kreislaufprobleme. „Die große Hitze ist aber auch für Hunde ein erheblicher Stress, da Hunde extrem hitzeempfindlich sind", erläutert Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter des Lahn-Dill-Kreises und für den Tierschutz zuständig.
Hunde haben nur wenige Schweißdrüsen, können allein durch Hecheln, das heißt durch Erzeugung von Verdunstungskälte, ihre Wärme abgeben. Die Wasserverdunstung erfolgt nur solange, wie die Temperatur und die Sättigung der Außenluft mit Wasserdampf niedriger sind als die Körpertemperatur und die Feuchtigkeit des Atems. Schafft der Hund die Wärmeabfuhr nicht durch Hecheln allein, muss er sich zusätzlich durch Liegen auf kalten Flächen, Anfeuchten des Felles durch Belecken oder auch mit einem Wasserbad Kühlung verschaffen.
Besonders kritisch ist der Aufenthalt im Auto. „Lassen Sie Ihren Hund niemals alleine im Wagen zurück, nicht einmal für eine Viertelstunde", so Hofmann weiter. Geöffnete Schiebedächer oder ein Fensterspalt reichen nicht aus die Wärmeentwicklung zu bremsen. Wird das Fahrzeug im Schatten geparkt, muss berücksichtigt werden, dass die Sonne wandert und das schattige Örtchen schnell zum heißen Sonnenplatz werden kann.
Auch wenn es in den nächsten Tagen etwas kühler werden sollte, die Temperatur innerhalb des Autos steigt durch die Sonneneinstrahlung schnell über 28°C bis 50°C an. Wenn dann noch die Luft im Wagen keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann, ist dem Hund jede Möglichkeit des Temperaturausgleichs genommen.
Steigt die Körpertemperatur über 39,2°C, wird das Tier unruhig, lässt die Zunge bei gestrecktem Hals weit raushängen und das Hecheln fällt schwer und unterbleibt ganz. Hinzu kommt ein Flüssigkeitsmangel, der zur Eindickung des Blutes führt. Über 40°C pumpt der Organismus Blut vom Körperinneren in die äußeren Körperteile, um das Blut abzukühlen. In schweren Fällen werden als Folge lebenswichtige Organe nicht mehr mit Blut versorgt und der Hund fällt in einen Schockzustand, bei fehlender Hilfe tritt der Tod ein. Besonders gefährdet sind ältere, trächtige oder übergewichtige Tiere.
Die Reaktion des Hundes besteht normalerweise darin, dass er versucht, der Situation zu entkommen. Da er nicht aus dem Auto entweichen kann, entwickelt sich bei ihm eine schwere psychische Leidenssituation. Sie können dies vielleicht mit der Panik des Menschen in lebensbedrohenden Situationen vergleichen. Wer diese Situation bei einem Hund – oder auch bei einem anderen Tier – herbeiführt, verstößt gegen das Tierschutzgesetz.
Kontakt beim Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises in Herborn: Dr. Hans-Joachim Stumpf, Tel. 02772 9411-0.
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Die Lahn ist als Badegewässer auch im Jahr 2006 weiterhin ungeeignet
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-07-07
Die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises hat, wie alljährlich im Sommer, parallel zu den Nachbargesundheitsämtern Giessen und Limburg, die bakteriologische Qualität des Lahnwassers im Streckenbereich von Wetzlar bis Leun durch das Hessische Landeprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen beproben lassen.
Da es sich bei der Lahn um kein Badegewässer gemäß den EG-Richtlinien handelt, wird eine kontinuierliche Beprobung nicht vorgenommen.
Trotz der zurzeit nur geringen bakteriologischen Belastung des Wassers muss die Abteilung Gesundheit aus hygienischer Sicht vor dem Baden in der Lahn auch künftig abraten. Niederschläge, aber auch länger anhaltende Trockenheit können die bakteriologische Last des als Vorfluter dienenden Flusses jederzeit erhöhen. Die Wahrscheinlichkeit der oralen Aufnahme von Flusswasser und somit auch eine Kontamination mit Krankheitserregern ist grundsätzlich nicht auszuschließen. Dagegen ist eine gesundheitliche Beeinträchtigung bei anderen Freizeitaktivitäten wie z. B. Paddeln, Rudern, Wasserskifahren usw. nicht zu erwarten.
Ansprechpartner Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises: Bern Schmitz, Telefon 06441 407-1618.
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Extreme Hitze – wie verhindere ich Gesundheitsschäden?
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-07-05
Die Sommerhitze birgt Gesundheitsrisiken besonders für ältere und pflegebedürftige Menschen. Große Hitze belastet den Körper. Grundsätzlich kann sich der Organismus an Hitze gewöhnen, dieser Anpassungsprozess verläuft insbesondere bei älteren und pflegebedürftigen Menschen langsamer und schwieriger als bei jungen Menschen. Ein besonderes Gesundheitsrisiko stellt große Hitze auch für Säuglinge und kleine Kinder, Personen mit einer psychischen Erkrankung, behinderte Menschen und chronisch kranke Menschen dar.
Durch starke Schweißabsonderung kommt es zu einer Veränderung des Flüssigkeitshaushaltes. Eine Hitzeerschöpfung entwickelt sich über mehrere Tage. Es kommt zu Abgeschlagenheit, Benommenheit bis hin zur Bewusstlosigkeit mit ausgeprägten Kreislaufstörungen, hervorgerufen durch den Flüssigkeitsmangel.
Der Hitzschlag ist ein lebensgefährlicher medizinischer Notfall. Beim Hitzschlag gerät die Körpertemperatur außer Kontrolle und steigt rasch an. Er entsteht durch Wärmestauung nach längerer Einwirkung hoher Temperaturen infolge unzureichender Wärmeabgabe. Zeichen eines Hitzschlages sind: ungewöhnliche Unruhe, eine heiße, rote, trockene Haut, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, starkes Durstgefühl, Verwirrtheit, Krampfanfälle, eine Eintrübung des Bewusstseins bis zur Bewusstlosigkeit.
Bei diesen Symptomen müssen Sie umgehend einen Arzt verständigen! Die betroffene Person sollte bis zum Eintreffen des Arztes an einen kühlen Ort gebracht werden. Sorgen Sie für Luftzug.
Was können Sie bei einer Hitzewelle tun?
Schützen Sie sich vor der Hitze:
• Lüften Sie nachts und morgens.
• Dunkeln Sie tagsüber die Räume mit Rollläden und Vorhängen ab.
• Verschaffen Sie sich Abkühlung durch eine kühle Dusche.
• Meiden Sie nach Möglichkeit die Mittagshitze und beschränken Sie die Tätigkeiten im Freien auf die Morgen- und Abendstunden.
• Vermeiden Sie körperliche Belastungen, auch Sport.
• Bleiben Sie nach Möglichkeit im Schatten.
• Tragen Sie einen Sonnenhut, Sonnenbrille und leichte helle, nur lose anliegende Kleidung.
• Benutzen Sie Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.
• Lassen Sie niemals jemand in einem geschlossen geparkten Auto zurück.
Trinken Sie das Richtige:
• Trinken Sie reichlich (kein Alkohol) Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees. Warnhinweis: Falls Ihr Arzt Ihnen wegen einer Grundkrankheit empfiehlt, die Flüssigkeitsmenge zu reduzieren oder wenn Sie entwässernde Medikamente einnehmen, müssen Sie Ihren Arzt fragen, wie viel Sie trinken sollen wenn es heiß ist.
• Meiden Sie Getränke mit Koffein, Alkohol und viel Zucker.
• Meiden Sie sehr kalte Getränke, da diese Magenkrämpfe auslösen können.
• Achten Sie auf ausreichende Salz-/ Mineralienzufuhr.
Bei Fragen wenden Sie sich an die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises in Herborn, Telefon: 06441 407-1623 Klemens Pfeiffer; 06441 407-1618 Bernd Schmitz oder 06441 407-1617 Dr. Gisela Ballmann.
Unter www.dwd.de (Deutscher Wetterdienst) können Sie sich über Hitzewarnungen für das Kreisgebiet informieren.
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Masernerkrankungswelle in Deutschland
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-05-23
Aus aktuellem Anlass weist Wolfgang Hofmann, Gesundheitsdezernent des Lahn-Dill-Kreises, dringend auf die Impfung gegen Masern hin. In den letzten Wochen ist es in einigen Landstrichen unerwartet zu einem massiven Anstieg gemeldeter Masernerkrankungen gekommen. Damit im Lahn-Dill-Kreis nicht ebenso eine Masernerkrankungswelle ausbricht, sollen alle vorhandenen Impflücken kurzfristig geschlossen werden.
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Die Schweinepest grassiert in NRW!
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-05-12
Angesichts des nicht endenden Schweinepestgeschehens in Nordrhein-Westfalen im Landkreis Borken rät der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann unseren Schweinehaltern dringend zur Vorsicht. Bei der Schweinepest handelt es sich um eine der verlustreichsten und wirtschaftlich bedeutungsvollsten Tierseuchen. Es ist zu befürchten, dass die Seuche noch weiter um sich greift.
Der erneute Ausbruch der klassischen Schweinepest bei einem Hausschweinebestand in Nordrhein-Westfalen kurz vor der Aufhebung der Überwachungsgebiete macht deutlich, wie groß die Gefahr einer Verschleppung der Seuche ist. Trotz seit Wochen bestehender Einschränkungen in diesem Gebiet, über Hunderttausend getöteter Schweine, tausenden von durchgeführten blutserologischen und klinischen Untersuchungen und besonders erhöhter Aufmerksamkeit der dortigen Schweinehalter ist das hochinfektiöse Virus jetzt erneut in einen Hausschweinebestand gelangt.
Wolfgang Hofmann appelliert aufgrund dieser Entwicklung eindringlich an Landwirte, die Schweine halten, alles Machbare zu unternehmen, um den Betrieb vor einer Einschleppung der Schweinepest zu schützen. Erhöhte Vorsicht ist dann geboten, wenn Handel mit Schweinen getrieben wird oder wenn Schweine aus vielen Herkunftsbetrieben zugekauft werden. Hingewiesen sei besonders auf die Vorgaben der Schweinehaltungshygiene-Verordnung, die Schweinehalter unbedingt einhalten sollten.
Diese sehen unter anderem Maßnahmen zur Reinigung und Desinfektion und Hygiene vor wie:
* Vorrichtungen zur Reinigung und Desinfektion von Schuhzeug, Rädern von Fahrzeugen, Ställen.
* Schutzkleidung für Personen, die Schweineställe betreten.
* Das unnötige Befahren von Betriebsgelände sollte vermieden werden, z.B. durch die Abholung von verendeten Schweinen sowie der Belieferung von Futtermittel an der Gehöftgrenze.
* Der Zukauf von Schweinen sollte aus möglichst wenigen und bekannten Betrieben erfolgen.
* Ein Kontakt zwischen Haus- und Wildschweinen muss unter allen Umständen unterbunden werden.
* Futtermittel und Einstreu sollten, sicher vor Kontakt zu Wildschweinen, gewonnen und gelagert werden.
Beim vermehrten Auftreten von Todesfällen, fieberhaften Erkrankungen oder Entwicklungsstörungen bei Schweinen, die deutlich kleiner sind als die Tiere der gleichen Altersklasse, muss die Ursache durch einen Tierarzt geprüft werden. Hierbei ist auch immer auf Schweinepest zu untersuchen.
Kontakt: Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Tel. 02772 9411-0
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Geflügel in Hessen darf wieder in die Freiheit
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-05-12
Mit Inkrafttreten der neuen "Verordnung zu Aufstallung des Geflügels zum Schutz vor der Klassischen Geflügelpest", die Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer erlassen hat, kann der größte Teil des hessischen Freilandgeflügels seinen Stall endlich wieder verlassen.
Landwirtschaftsminister Dietzel hat die Kreise angewiesen, von den in der Verordnung angegebenen Möglichkeiten für Ausnahmegenehmigungen großzügig Gebrauch zu machen. Danach muss Geflügel nur noch dann im Stall bleiben, wenn dieser in der Nähe eines Sammelplatzes von Wildvögeln liegt (vor allem an Seen und Flüssen) oder in einer geflügeldichten Region. Auch in Geflügelpest-Sperrgebieten müssen die Tiere im Stall bleiben, doch diese Option trifft auf Hessen nicht zu, da hier noch kein Fall von Vogelgrippe aufgetreten ist. Die Verordnung ist am 10. Mai in Kraft getreten und gilt zunächst bis zum 15. August.
Für den Lahn-Dill-Kreis bedeutet dies nach Angaben des für die Tierseuchenbekämpfung zuständigen Ersten Kreisbeigeordneten Hofmann, dass - mit Ausnahme der Gemeinde Bischoffen, Ortsteil Bischoffen und des Wetzlarer Stadtteils Dutenhofen - Freilandhaltungen unter bestimmten Auflagen wieder erlaubt sind. Die beiden genannten Gemarkungen bleiben noch als so genannte Risikogebiete wegen hoher Geflügeldichte (Bischoffen) oder der Nähe zu stark frequentierten Brut- und Rastplätzen von Wildvögeln (Dutenhofen) definiert und müssen speziell behandelt werden.
Wer seine Hühner, Enten und Gänse ins Freie lassen will, hat dies beim Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Herborn, Austraße 34 (Tel. 02772 9411-0) anzuzeigen; das Einholen einer speziellen Ausnahmegenehmigung ist nicht mehr erforderlich. In Bischoffen und Dutenhofen ist die Lage noch etwas anders; hier muss jeder Einzelfall behördlich geprüft werden. Dazu muss der Geflügelhalter einen schriftlichen Antrag beim Veterinäramt stellen.
Der Geflügelhalter, der unter den neuen Bestimmungen seine Tiere im Freien halten will, hat - unabhängig der Bestandsgröße - so genannte Biosicherheitsmaßnahmen durchzuführen. So hat er zum Beispiel dafür zu sorgen, dass der Zutritt zu den Tieren für Unbefugte verwehrt ist.
Betriebsfremden Personen ist der Zugang nur mit Einwegschutzkleidung erlaubt. Diese ist nach Gebrauch zu vernichten. Betriebseigene Fahrzeuge und Gerätschaften sind nach Gebrauch gründlich zu reinigen und zu desinfizieren.
Bei Tierverlusten sind sofort Untersuchungen auf Geflügelpest erforderlich. Eine ordnungsgemäße Schadnagerbekämpfung ist durchzuführen und zu dokumentieren. Enten und Gänse dürfen - mit der unten angeführten Ausnahme - nicht mit Hühnern gemeinsam gehalten werden. Halter von Enten und Gänsen sind zudem verpflichtet, bestimmte labordiagnostisache Maßnahmen durchführen zu lassen. Diese Untersuchungspflicht kann umgangen werden, wenn den Enten und Gänsen eine Zahl Hühner (Indikatortiere) hinzugesellt werden, da Hühner wesentlich früher Krankheitssymptome zeigen. Wenn diese erkranken oder verenden, sind sie umgehend auf Geflügelpest zu untersuchen. Für den Transport von im Freiland gehaltenem Geflügel gilt, dass die Tiere in der Woche vor dem Transport im Stall gehalten und, in Abhängigkeit von der Geflügelart, vier Werktage vorher auf Geflügelpest tierärztlich untersucht werden. Davon ausgenommen ist Geflügel, das unmittelbar zur Schlachtung verbracht wird.
Die Bestimmungen und genannten Ausnahmeanträge werden in den Bürgermeisterämtern des Landkreises zum Aushang gebracht und können dort eingesehen werden. Außerdem steht dem Interessierten eine Veröffentlichung auf der Website des Lahn-Dill-Kreises (www.lahn-dill-kreis.de) zur Verfügung.
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Früherkennung rettet Augenlicht
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-05-09
Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent des Lahn-Dill-Kreises, macht auf die 4. Nationale Aktionswoche gegen den„Grünen Star“ (Glaukom) und „Altersabhängige Makuladegeneration“ (AMD) vom 8. bis 13. Mai 2006 aufmerksam.
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Schutzimpfung der Füchse gegen Tollwut im Bereich
des Lahn-Dill-Kreises
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-04-04
Gemeinsam mit den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern ist auch in Teilen von Hessen eine weitere orale Immunisierung von Füchsen zur Tilgung der Tollwut vorgesehen.
Hiervon betroffen ist auch ein Teilbereich des Lahn-Dill-Kreises – und zwar die Gemeinden Waldsolms, Schöffengrund, Hüttenberg, Solms und Lahnau sowie die Städte Braunfels, Wetzlar, Leun und Aßlar – Teilgebiet.
Die Schutzimpfung der Füchse mittels präparierter Köder wird ab dem 10. April 2006 durchgeführt. Die Auslage der Köder erfolgt per Flugzeug flächendeckend über das genannte Gebiet mit einer Köderdichte von 30 Ködern je km2. Für die Durchführung der Flugauslage ist eine Woche vorgesehen.
Bei den Ködern handelt es sich um tafelförmige, braun-grüne, aus Pflanzenfett hergestellte Presslinge von der Größe 4 x 4 x 1,5 cm. Im Inneren der Presslinge ist eine mit Impfstoff gefüllte Kapsel eingebettet. Durch eingelagerte Geruchsstoffe (Fischmehl) wird der Fuchs auf diese Köder aufmerksam und zur Aufnahme angeregt.
Die Köder werden über das gesamte Impfgebiet gleichmäßig verteilt. Dadurch ist die Gewähr gegeben, dass der überwiegende Teil der vorhandenen Füchse diese Köder aufnimmt und gegen Tollwut immunisiert wird. Dieses Vorhaben ist jedoch in Frage gestellt, wenn andere Tiere – wie zum Beispiel Futterkonkurrenten Hund und Katze – die ausgelegten Köder wegfressen.
Alle Hunde- und Katzenhalter werden deshalb aufgefordert, ihre Tiere in der Zeit vom 10.04.2006 bis 22.04.2006 nicht frei umherlaufen zu lassen, sondern stets an der Leine zu halten.
Die Impfköder sollten nicht berührt werden, weil der Geruch "Menschen" möglicherweise den Fuchs von der Aufnahme der Impfköder abhält.
Sollte versehentlich eine Berührung mit der Impfflüssigkeit stattfinden, bitte zunächst die Kontaktstelle mit Wasser und Seife abwaschen und sich sofort mit der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreise (06441 407-1616 oder 02771 407-1616)in Verbindung setzen.
Eltern sollten ihre Kinder auf die Auslegung der Impfköder hinweisen und sie davor warnen, solche im Gelände entdeckten, tafelförmigen Impfköder aufzunehmen und zu „untersuchen“. Es besteht die Gefahr, dass das Kind mit dem Impfstoff direkt in Berührung kommt. Sollte dies im Ausnahmefall einmal geschehen, ist umgehend ein Arzt bzw. die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises zu kontaktieren.
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Geflügelhalter müssen auch wenige Tiere melden!
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-03-14
Landrat Dr. Karl Ihmels weist nochmals darauf hin, dass Geflügelhalter und auch Hobbygeflügelhalter dazu verpflichtet sind, unabhängig von der gehaltenen Tierzahl ihren Betrieb beim Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz zu melden und ein Bestandsregister zu führen.
Da bei der Geflügelpest Hühner in kurzer Zeit zunächst mit einem Rückgang der Legeleistung reagieren und oft nach sehr kurzer Erkrankungszeit sterben, zieht jede Auffälligkeit Untersuchungen nach sich. Der Besitzer muss dann, wenn Todesfälle bei mindestens drei Tieren innerhalb von zwei Tagen (in Beständen mit bis zu 100 Tieren) eintreten oder wenn binnen 24 Stunden mehr als zwei Prozent der Tiere (in Beständen über 100 Tieren) sterben, auf Geflügelpest untersuchen lassen.
Die Stallpflicht für Geflügel gilt weiterhin, zunächst bis zum 30.4.2006. Man rechnet bereits jetzt mit einer Verlängerung. Geflügelhalter sollten nach wie vor erhöhte Vorsichtsmaßnahmen beachten:
• Betreten der Stallungen nur mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einmalschutzkleidung (Stiefel, Overall, Haarnetz);
• an den Eingängen Möglichkeit zur Desinfektion von Schuhwerk bereitstellen;
• kein unbefugter Personen- und Fahrzeugverkehr innerhalb des Betriebsbereiches;
• regelmäßige Schadnagerbekämpfung in den Stallungen sowie im Außenbereich.
Unter der Telefonnummer 06441 407-2888 wurde eine Hotline eingerichtet, bei der Fragen zur Vogelgrippe beantwortet werden.
Auffinden verendeter Wildvögel
Beim Fund von toten Wildvögeln, insbesondere bei Hühnervögeln, Schwänen, Enten, Gänsen und anderen Wasservögeln, aber auch bei Greifvögeln, sollte das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz oder die zuständige Stadt- und Verbandsgemeinde (Ortspolizeibehörde) informiert werden. Außerhalb der Dienstzeiten dieser Behörden nimmt die Zentrale Leitstelle des Lahn-Dill-Kreises, Tel.-Nr. 06441 407-2800 entsprechende Meldungen entgegen.
Katzen nicht in Geflügelhaltungen
Zur eigenen Sicherheit sollten keine Katzen und Hunde mehr in Geflügelbestände gelassen werden. Beide Tierarten können Überträger für das Virus sein.
Weitere Auskünfte erteilt das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Herborn unter Tel.-Nr. 02772 9411-0.
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Informationen zur Vogelgrippe
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-03-03
Zur ergänzenden und permanenten Information steht der Bürgerschaft ab sofort ein Infotelefon zur Verfügung – hier kann unter der Telefonnummer 06441 407-2888 (Allgemeine Fragen) oder unter der 06441 407-2889 (Veterinärmedizinische Fragen) eine aktuelle Information abgerufen werden. Darüber hinaus geben selbstverständlich auch die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lahn-Dill-Kreises den Bürgerinnen und Bürgern entsprechende Auskünfte:
• Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Austraße 34, 35745 Herborn, Telefon 02772 9411-0;
• Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises, Schlossstraße 20, 35745 Herborn, Telefon 06441 407-1623 oder 02771 407-1623;
• außerhalb der normalen Dienstzeiten nimmt die Zentrale Leitstelle in Wetzlar, Telefon 06441 407-2800 die Meldung von Fundtieren entgegen.
Adressen im Internet zur Vogelgrippe:
www.sozialministerium.hessen.de
www.hessen.de
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Noch Plätze frei: Am 2. März 2006 beginnt das „Hessische Curriculum zur Schulung ehrenamtlicher gesetzlicher Betreuerinnen und Betreuer“ in Herborn
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-02-21
Gedacht für bereits tätige Betreuerinnen und Betreuer – und solche, die es ehrenamtlich werden wollen – vermittelt das Curriculum umfassende Basisqualifikationen zu rechtlichen, medizinischen und psychosozialen Themenbereichen. Ziel ist es vor allem, die schon jetzt oder zukünftig im Betreuungsbereich engagierten Bürgerinnen und Bürger qualifiziert vorzubereiten, zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen.
Hintergrund: Seit dem 1. Januar 1992 gibt es das so enannte „Betreuungsgesetz“, das die bis dahin geltenden Regelungen zu Vormundschaften und Pflegschaften abgelöst hat. Gerade die ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich der gesetzlichen Betreuung ist eine anspruchsvolle Aufgabe und erfordert ein hohes Maß an persönlichem Einsatz und sozialer Kompetenz.
Das vorliegende Schulungskonzept bietet eine gute Grundlage, um vorhandene Potentiale ehrenamtlichen Engagements zu fördern und weiter zu entwickeln. Vor allem befähigt es Betreuerinnen und Betreuer einerseits „professionell“ zu arbeiten – andererseits bietet es Möglichkeiten des gegenseitigen Austausches und der gegenseitigen Unterstützung. Gerade für betreuende Familienangehörige kann das Rückhalt, Sicherheit und Stärkung der eigenen Motivation in einem Bereich bedeuten, der nicht einfach zu bewältigen ist und ein großes Maß an Verantwortung verlangt.
Die Schulung – insgesamt 9 Termine – findet jeweils donnerstags von 19:30 bis 21:30 Uhr statt, beginnt am 2. März 2006 mit einer Einführung und endet am 11. Mai 2006 mit einer Abschlussveranstaltung. Veranstaltungsort: Rehbergpark gGmbH, Zentrum für Soziale Psychiatrie Herborn, Mehrzweckraum (Casino), Austraße 50, 35745 Herborn.
Der Lahn-Dill-Kreis war einer der ersten Landkreise in Hessen, die das Schulungskonzept „Hessisches Curriculum zur Schulung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer“ vor 2 Jahren gestartet haben. Es wird als Gemeinschaftsprojekt durch die hiesigen Betreuungsvereine freier Träger und durch die Betreuungsbehörde, angesiedelt in der Abteilung Gesundheit der Kreisverwaltung, organisiert und durchgeführt.
Ihre Ansprechpartner/innen bei den Betreuungsvereinen:
Betreuungsverein des Caritasverbandes, Jens-Uwe Möglich, Tel. 06442 950218;
Evangelischer Betreuungsverein (Diakonie), Benjamin Roth, Tel. 06441 9013-31;
Betreuungsverein e. V. im VDK Lahn-Dill, Brigitte Bai, Tel. 02772 9230955;
Verein zur Betreuung psychisch Kranker e. V., Regina Beimborn, Tel. 02774 912600.
Eine vorherige Anmeldung zur Schulung ist unbedingt erforderlich. Wer sich anmelden möchte, wendet sich bitte direkt an den Betreuungsverein im VDK.
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Über den Umgang mit toten Wildvögeln
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-02-21
Aufgrund der aktuellen Vogelgrippesituation in Deutschland soll ab sofort verendetes Wildgeflügel verstärkt auf Geflügelpest untersucht werden. Grundsätzlich begründet in der Regel der Fund eines toten Einzeltieres keinen Seuchenverdacht. Da sich jedoch gezeigt hat, dass Wasservögel und insbesondere Schwäne eine besondere Anfälligkeit für eine Infektion mit dem Geflügelpesterreger H5N1 haben, werden verendete Schwäne und andere Wasservögel ab sofort immer untersucht – vorausgesetzt, der Verwesungszustand der Tiere ist noch nicht weit fortgeschritten.
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Geflügel muss ab Freitag in den Stall
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-02-16
Aufgrund der aktuellen Vogelgrippesituation in Deutschland muss das Geflügel bereits ab Freitag, den 17. Februar 2006 in den Stall. Das bundesweite Verbot der Freilandhaltung gilt bis zum 30. April 2006. Aufstallungspflichtig sind Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse. Die Bestimmungen gelten sowohl für kleinste Hobbyhaltungen als auch für gewerbliche Haltungen. Die Anzahl der gehaltenen Tiere ist dabei unerheblich.
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Beginn der Veranstaltungsreihe 4. „Hessisches Curriculum zur Schulung ehrenamtlicher gesetzlicher Betreuerinnen und Betreuer“
am 2. März 2006 in Herborn
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-02-09
Gedacht für bereits tätige Betreuerinnen und Betreuer – und solche, die es ehrenamtlich werden wollen – vermittelt das Curriculum umfassende Basisqualifikationen zu rechtlichen, medizinischen und psychosozialen Themenbereichen. Ziel ist es vor allem, die schon jetzt oder zukünftig im Betreuungsbereich engagierten Bürgerinnen und Bürger qualifiziert vorzubereiten, zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen.
Denn was passiert eigentlich, wenn Menschen nicht mehr in der Lage sind, ihre eigenen Angelegenheiten zu regeln? Vorsorgevollmachten, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung – Themen, mit denen sich immer mehr Menschen schon in der „Blüte ihrer Jahre“ auseinandersetzen, um im Falle eines Falles vorbereitet zu sein. Vorbereitet zu sein heißt z. B. für Familien, als Familienangehörige untereinander (Eltern – Kinder; Ehegatten; etc.) Vorsorgevollmachten oder Betreuungsverfügungen zu erteilen. Denn vielen Menschen ist nicht bekannt, dass sich Angehörige – selbst Ehegatten – nicht ohne vorherige Legitimation gegenseitig rechtlich vertreten dürfen. Wenn keine Vollmachten existieren, ist es im Krankheitsfall dann oft notwendig, im Eilverfahren eine gesetzliche Betreuung über das Vormundschaftsgericht einzurichten.
Hintergrund: Seit dem 1. Januar 1992 gibt es das so genannte „Betreuungsgesetz“, das die bis dahin geltenden Regelungen zu Vormundschaften und Pflegschaften abgelöst hat. Gerade die ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich der gesetzlichen Betreuung ist eine anspruchsvolle Aufgabe und erfordert ein hohes Maß an persönlichem Einsatz und sozialer Kompetenz. Das vorliegende Schulungskonzept bietet eine gute Grundlage, um vorhandene Potentiale ehrenamtlichen Engagements zu fördern und weiter zu entwickeln. Vor allem befähigt es Betreuerinnen und Betreuer einerseits „professionell“ zu arbeiten – andererseits bietet es Möglichkeiten des gegenseitigen Austausches und der gegenseitigen Unterstützung. Gerade für betreuende Familienangehörige kann das Rückhalt, Sicherheit und Stärkung der eigenen Motivation in einem Bereich bedeuten, der nicht einfach zu bewältigen ist und ein großes Maß an Verantwortung verlangt.
Das Schulungskonzept ist natürlich auch für die Hessischen Betreuungsvereine von großem Nutzen: Es unterstützt sie bei der planmäßigen Einführung, Beratung und Fortbildung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer. Vor dem Hintergrund langjähriger Schulungserfahrungen wurde das Konzept in enger Zusammenarbeit mit der LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) der Betreuungsvereine und in Abstimmung mit Vertretern der Betreuungsstellen entwickelt. Die vorgesehenen Unterrichtsmodule sind flexibel gestaltbar – Arbeitsblätter, Folien und Vordrucke stehen zur laufenden Aktualisierung auf einer CD zur Verfügung. Die landesweite Einführung mit einheitlich geltenden Standards bietet eine „Qualitätsgarantie“ der Fortbildung.
Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent: „Ich freue mich, dass dieses umfassende Schulungskonzept im Lahn-Dill-Kreis nun schon zum vierten Mal umgesetzt wird.“ Der Lahn-Dill-Kreis war einer der ersten Landkreise in Hessen, die das Schulungskonzept „Hessisches Curriculum zur Schulung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer“ vor 2 Jahren gestartet haben. Es wird als Gemeinschaftsprojekt durch die hiesigen Betreuungsvereine freier Träger und durch die Betreuungsbehörde, angesiedelt in der Abteilung Gesundheit der Kreisverwaltung, organisiert und durchgeführt.
Ihre Ansprechpartner/innen bei den Betreuungsvereinen:
Betreuungsverein des Caritasverbandes, Jens-Uwe Möglich, Tel. 06442 950218;
Evangelischer Betreuungsverein (Diakonie), Benjamin Roth, Tel. 06441 9013-31;
Betreuungsverein e. V. im VDK Lahn-Dill, Brigitte Bai, Tel. 02772 9230955;
Verein zur Betreuung psychisch Kranker e. V., Regina Beimborn, Tel. 02774 912600.
Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Wer sich anmelden möchte, wendet sich bitte direkt an den Betreuungsverein im VDK.
Veranstaltungsort: Rehbergpark gGmbH, Zentrum für Soziale Psychiatrie Herborn, Mehrzweckraum (Casino), Austraße 50, 35745 Herborn; Zeit: donnerstags von 19:30 bis 21:30 Uhr.
Das Betreuungsgesetz ist am 1. Januar 1992 in Kraft getreten. Es hat die früheren Vorschriften über Vormundschaften und Pflegschaften abgelöst. Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Angelegenheiten – auch in Teilbereichen – eigenständig zu erledigen, soll eine Betreuerin oder ein Betreuer zur Seite stehen. Betreuung kann je nach individueller Lebenssituation die Bereiche Personen-, Vermögens- und Gesundheitsfürsorge sowie Mitbestimmung über den Aufenthalt der zu betreuenden Person umfassen. Die betreuten Personen bleiben grundsätzlich geschäftsfähig und ihre Selbstbestimmung bleibt ihnen weit möglichst erhalten. Geregelt ist das Betreuungsgesetz u. a. im BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), §§ 1896-1908 k.
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Vize-Landrat Wolfgang Hofmann: Vereine leisten unerlässlichen Beitrag in der Jugendarbeit – Kreis bewilligt Jugendsportförderung
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-12-27
Der größte Teil der dem Lahn-Dill-Kreis zur Verfügung stehenden Sportfördermittel geht auch in diesem Jahr wieder an die Jugendsportförderung. Insgesamt 227 Vereine mit Sitz im Lahn-Dill-Kreis (mit Ausnahme der Stadt Wetzlar wegen „Sonderstatus“) haben einen Antrag auf Jugendsportförderung gestellt. Nunmehr werden insgesamt 80.000,00 Euro an die Vereine für die Betreuung von insgesamt 20.441 Kindern und Jugendlichen verteilt. Darüber hinaus leistet der Kreis im Rahmen seiner Sportförderung durch die kostenlose Bereitstellung der Turn- und Sporthallen des Kreises einen ganz erheblichen Beitrag. Hierauf wies der Erste Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann hin.
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Gesunde Haustiere bei Eis und Schnee
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-12-22
Die Winterzeit kann das Wohlergehen unserer Haustiere mitunter erheblich stören. Mit einigen wenigen Verhaltensregeln lassen sich Gefahren wirksam vermeiden. Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter des Lahn-Dill-Kreises: „Folgende Regeln sollten Haustierbesitzerinnen und -besitzer beherzigen“:
• Schneefressen verursacht bei Hunden häufig blutige Magen-Darm-Entzündungen. Deshalb sollte man es unterbinden und die Vierbeiner nicht noch durch Schneeballwerfen dazu animieren.
• Streusalz und Split in großen Mengen greifen die Hundepfoten an. Hier helfen ein „Fußbad" nach dem Gassi gehen und gegebenenfalls Pflegeprodukte, die das Austrocknen der Ballen und Risse verhindern. Wenn bereits Verletzungen und/oder Entzündungen bestehen oder auch zur Vorbeuge bei empfindlichen Pfoten leisten Pfotenschuhe gute Dienste, die es in verschiedenen Größen gibt.
• Kurzhaarige Hunde frieren deutlich schneller als ihre langhaarigen Artgenossen und müssen bei Kälte immer in Bewegung bleiben. Das gilt für alle Tiere, wenn sie nass sind, da ihr Körper dann mehr Wärme abgibt. Nicht nur die gemessene Temperatur ist entscheidend: Ein kalter Wind lässt Mensch und Tier die Temperatur kälter empfinden als das Thermometer anzeigt und führt zur Auskühlung.
• Eine bisher als reiner „Stubentiger" gehaltene Katze darf im Winter nicht plötzlich zum ganztägigen Freigänger erklärt werden, wenn kein warmes Plätzchen oder eine Katzenklappe ins Haus vorhanden ist. Ein kurzes Hupen vor dem Start eines noch warmen Autos hilft, Katzen aus dem Motorraum zu vertreiben, die sich hier aufwärmen wollen.
• Frostschutzmittel, die Äthylenglykol enthalten, werden von Haustieren wegen des süßen Geschmacks gerne aufgenommen und führen zu einer meist tödlichen Vergiftung. Immer sicher verwahren!
• Das Kaninchenfell bietet eine gute Isolation, so dass die „Mümmelmänner" in einem wind- und wettergeschützten Stall mit Unterschlupf gut den Winter draußen verbringen können. Zur Ausbildung eines entsprechend dicken Felles müssen sie aber während des Übergangs der Jahreszeiten draußen leben. Plötzliche große Temperaturschwankungen (im Winter zum Streicheln in die warme Wohnung und dann wieder in die Kälte) vertragen solche „Freilandkaninchen" nicht.
• Für Meerschweinchen ist Vitamin C (chemischer Name: Ascorbinsäure) lebensnotwendig. Im Winter steht kein frisches Grünfutter zur Verfügung und der Vitamin-C-Gehalt von Obst und Gemüse kann lagerungsbedingt niedrig sein. Zur Sicherstellung der Versorgung gibt man in 100 ml Trinkwasser 20-50 mg Ascorbinsäure und als Stabilisator 100 mg Zitronensäure (täglich frisch ansetzen, keine Metallgefäße verwenden). Die Substanzen sind in der Apotheke erhältlich. Empfehlenswert ist dieser Zusatz vor allem bei kranken, trächtigen oder säugenden Tieren, da diese einen erhöhten Vitamin-C-Bedarf haben.
• Atemwegs- und Hauterkrankungen (trockene Haut, Juckreiz) können sich verschlimmern, wenn sich die Tiere überwiegend in gut geheizten Räumen mit niedriger Luftfeuchtigkeit aufhalten. Abhilfe schaffen Luftbefeuchter und regelmäßiges Lüften.
Wer diese Ratschläge beherzigt trägt dazu bei, dass unseren Haustieren der Winter in angenehmer Erinnerung bleiben wird!
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Stallpflicht wird aufgehoben
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-12-15
Aufatmen bei den Geflügelhaltern: Die wegen der Gefahr der Geflügelpest (Vogelgrippe) vom Oktober geltende Stallpflicht für Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse wird mit Ablauf des 15. Dezember 2005 aufgehoben. Danach darf das Geflügel wieder „ins Freie“.
„Doch Vorsicht ist nach wie vor angesagt!“ so Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter des Lahn-Dill-Kreises. So hat derjenige, der eine Haltung außerhalb des Stalles praktiziert dafür zu sorgen, dass die Fütterung nur an Stellen erfolgt, die für Wildvögel nicht zugänglich sind. Oberflächengewässer, das gegenüber Wildvögeln nicht gesichert ist, bleibt tabu. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen können, sind für Zugvögel unzugänglich aufzubewahren. Diese Vorschriften gelten auch für Vögel, die in Zoos und ähnlichen Einrichtungen gehalten werden.
Ausstellungen, Märkte und Veranstaltungen ähnlicher Art bleiben jedoch – mit Ausnahmen – grundsätzlich verboten. Diese Ausnahmen setzen eine behördliche Genehmigung voraus, die u. a. eine tierärztliche Untersuchung des Geflügels zur Auflage macht. Näheres hierzu kann beim Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Herborn (Tel. 02772 94110) erfragt werden.
Amtsleiter Dr. Hans-Joachim Stumpf: „Diese Erleichterungen dürfen jedoch nicht zu Unvorsichtigkeiten verleiten. So ist immer noch erhöhte Wachsamkeit angeraten.“ Verdächtige Erkrankungen, Leistungsabfälle und erhöhte Sterblichkeit müssen unverzüglich gemeldet werden. Auch sollte der Personenkontakt in Geflügelbeständen auf das Notwendigste beschränkt bleiben. Eine gute Hygiene in den Haltungseinrichtungen ist dringend empfohlen.
Achtung: Tauben und sonstige Vögel sind von diesen Beschränkungen ausgenommen.
Der Herbstzug der Zugvögel gilt zwar als abgeschlossen, doch steht deren Heimzug zurück in ihr Sommerdomizil gewissermaßen schon wieder vor der Tür. Experten rechnen damit zwischen Februar und Mai des Jahres 2006. Für diesen Zeitraum ist mit einer Neuauflage der Stallpflicht zu rechnen. Wohl den Hühnern, die sich in den letzten Wochen mit ihren „vier Wänden“ bereits angefreundet haben.
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Fit for future: Weniger essen – mehr bewegen!
Übergewicht bei Kindern und die Folgen
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-12-07
Übergewicht und Fettsucht sind nicht nur im Erwachsenenalter verbreitet, sondern sie nehmen im Kinder- und Jugendalter deutlich zu. In Deutschland sind je nach Altersgruppe 10 – 20 % aller Schulkinder übergewichtig und jenseits des zehnten Lebensjahres sind 5 – 8 % sogar als fettsüchtig zu bezeichnen. „Und die Tendenz ist steigend, wie die Schulärzte bei den Einschulungsuntersuchungen erkennen können“, so Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent des Lahn-Dill-Kreises.
Bei adipösen Kindern und Jugendlichen treten schwerwiegende Folgeerkrankungen auf:
Bei 30 % der Fettsüchtigen sind Stoffwechselstörungen (Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte) vorhanden und bei 35 % orthopädische Schäden. Daraus resultieren Störungen in der Lebensqualität und bei der Freude an Kontaktaufnahme mit Gleichaltrigen – ein Teufelskreis.
Die Weltgesundheitsorganisation sieht die Ursachen in den drastisch veränderten Lebens- und Umweltbedingungen der Industriegesellschaft. Einerseits ist durch Abnahme der körperlichen Aktivität, durch Medienkonsum und Verkehrsmittel der Energiebedarf viel geringer geworden. Kinder, die schon im Vorschulalter einen Fernseher im Kinderzimmer haben, sind bei der Einschulung signifikant dicker. Andererseits sind grundlegende Veränderungen im Essverhalten zu beobachten. Dazu zählen der vermehrte Verzehr von industriell aufbereiteten fett- und zuckerreichen Lebensmitteln, Fastfood und die zunehmende Portionsgröße von Lebensmitteln und Mahlzeiten, die Eltern und Kinder gar nicht bemerken. Viele der von Kindern bevorzugten „Lebensmittel“ wie Chips, Schokolade oder spezielle Kinderprodukte für die Pause enthalten reichlich Kalorien, ohne wirklich zu sättigen. Am gefährlichsten, sagen Fachleute, sind zuckerreiche Softdrinks, die kaum sättigen und gleich wieder Hunger erzeugen. Dazu kommt die Werbung, die Kinder und Jugendliche in ihrem Essverhalten massiv beeinflusst.
Das Übergewicht hat jedoch nicht nur gesundheitliche Konsequenzen. Vielmehr rechnen Pädagogen und Ärzte mit erheblichen ökonomischen und sozialen Folgen. Übergewicht führt zu einem negativen Selbstbild, zur Unzufriedenheit und zu einem deutlichen Rückgang der Chancen bei Bewerbung und Berufsausbildung.
Wolfgang Hofmann: „Gesundheitsamt, Fachleute der Region und Krankenkassen haben sich auf die Suche nach Lösungen gemacht.“ Zurzeit wird ein Netzwerk zur Beratung und Betreuung für übergewichtige Kinder und Jugendliche aufgebaut. Als Kooperationspartner bieten sich Kinderärzte, Ernährungsberaterinnen, Psychotherapeuten und Sportpädagogen an. Auch Sportvereine, die ein entsprechendes Angebot aufbauen möchten oder bereits etabliert haben, werden mit ins Boot geholt.
Alle Fachkräfte und Organisationen, die Interesse an einer Zusammenarbeit haben, werden gebeten, sich beim Lahn-Dill-Kreis, Abteilung Gesundheit, Schlossstr. 20, 35745 Herborn, zu melden. Ansprechpartnerin: Marie-Luise Lenz-Graf, Ökotrophologin, Tel. 06441 oder 02771 407-1636.
Und noch eine gute Nachricht: Kinder müssen nicht abnehmen. Es genügt, wenn sie bei drohendem Übergewicht eine Zeit lang ihr Gewicht halten und in die Körperfülle gewissermaßen hineinwachsen. Am Besten mit viel Bewegung!
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Geflügelgrippe vor den Toren Deutschlands
Aufstallungsgebot im gesamten Bundesgebiet ab 22.10.2005
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-10-21
Aufgrund des am 19. Oktobers 2005 bestätigten Nachweises von H5N1 200 km südlich von Moskau besteht für die Geflügelhaltungen in Deutschland ein deutlich höheres Risiko für die Einschleppung der Geflügelgrippe über Zugvögel, als durch die am vergangenen Wochenende nachgewiesenen Geflügelgrippefälle in der Türkei und in Rumänien. Um die heimischen Geflügelbestände vor der Einschleppung der Geflügelgrippe zu schützen, sind deshalb ab Samstag, den 22. Oktober 2005, im gesamten Bundesgebiet alle Hühner, Puten, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse (Geflügel) aufzustallen. Diese Tiere sind ab Samstag bis einschließlich 15. Dezember 2005 in geschlossenen Ställen zu halten. Es ist dabei unerheblich, wie groß der Tierbestand ist.
Geschlossener Stall
Als geschlossener Stall ist grundsätzlich ein Raum mit festem Dach, festen Wänden und verschließbaren Fenstern und Türen anzusehen. Ein Partyzelt oder Zelte ähnlicher Art sind in keinem Fall geschlossene Ställe, sondern Schutzvorkehrungen, die unter die mit Auflagen versehenen Ausnahmen vom Aufstallungsgebot fallen.
Ausnahmen vom Aufstallungsgebot
Stehen keine geschlossenen Ställe für Geflügel zur Verfügung sind folgende fünf Auflagen der Zeit vom 22. Oktober bis 15.Dezember 2005 zu erfüllen:
1. Absicherung gegen Kontakt mit Wildvögeln
Geflügel ist unter einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Vögeln gesicherten Seitenbegrenzung zu halten. Die Abdeckung nach oben muss so dicht sein, dass kein Kot hindurch fallen kann. Selbst engmaschige Netze oder Drähte sind deshalb nicht für die Abdeckung nach oben geeignet. Die Seitenbegrenzungen müssen so engmaschig sein, dass keine Vögel, auch keine Sperlinge oder Meisen, hindurchgelangen können.
2. Fütterung
Wer Geflügel nicht ausschließlich in geschlossenen Ställen hält, hat sicherzustellen, dass die Tiere nur an Stellen gefüttert werden, die für wildlebende Zugvögel nicht zugänglich sind.
3. Klinische Untersuchung
Geflügel, das ab Samstag, den 22. Oktober 2005 außerhalb von geschlossenen Stallungen gehalten wird, muss mindestens ein Mal monatlich durch einen Tierarzt klinisch untersucht werden. Der Tierhalter hat dazu einen Tierarzt zu beauftragen. Diese Untersuchung muss durch den Tierarzt dokumentiert und der Nachweis im Bestand hinterlegt werden.
4. Blutuntersuchung
Die Tiere sind in der Zeit vom 22. Oktober 2005 bis 15. Dezember 2005 mindestens ein Mal auf das Influenza-A-Virus der Subtypen H5 und H7 untersuchen zu lassen. In Beständen mit Hühnern, Puten, Perlhühnern, Rebhühnern, Fasanen, Laufvögeln und Wachteln sind 10 Tiere zu beproben. In Beständen mit Gänsen und Enten sind 15 Tiere zu beproben. Die Proben sind anteilsmäßig über die verschiedenen Geflügelarten zu verteilen. Werden weniger als 10 Tiere bzw. 15 Tiere gehalten, sind die jeweils vorhandenen Tiere zu untersuchen.
Die Blutentnahme kann durch den Geflügelhalter im Rahmen der Schlachtung selbst vorgenommen werden. Ist eine Blutentnahme bei lebendem Geflügel erforderlich, hat der Tierhalter bzw. bei Geflügelzuchtanlagen der Verantwortliche des Geflügelzuchtvereines die Proben tierärztlich entnehmen zu lassen. Die Blutentnahmekosten durch einen Tierarzt sind ebenfalls durch den Tierhalter zu entrichten. Die Untersuchung der Blutproben erfolgt im Landesbetrieb Hessische Labore in Gießen. Die Kosten der Untersuchung sind vom Geflügelhalter zu tragen. Die Untersuchungskosten für die erste Probe betragen im Labor 13,50 EUR und 5,50 EUR für jede weitere Probe. Für 10 Untersuchsuchungen entstehen somit Laborkosten von 63,00 EUR, für 15 Untersuchungen sind 90,50 EUR zu entrichten. Für die Blutentnahme werden die Blutentnahmeröhrchen und die Probenbegleitscheine durch das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz zur Verfügung gestellt.
5. Anzeige der Ausnahmemöglichkeit
Stehen keine geschlossenen Ställe für Geflügel zur Verfügung, ist dies dem Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Austraße 34, 35745 Herborn unverzüglich unter Angabe des Standortes und der getroffenen Vorkehrungen schriftlich anzuzeigen (s. Formular).
Geflügelmärkte, Geflügelschauen, Geflügelausstellungen
Überregionale Geflügelmärkte, Geflügelschauen, Geflügelausstellungen oder Veranstaltungen ähnlicher Art dürfen in der Zeit vom 22. Oktober 2005 bis 15. Dezember 2005 nur durchgeführt werden, wenn das aufgestellte Geflügel
1. in den 14 Tagen unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung in geschlossen Ställen gehalten und
2. innerhalb von zwei Tage vor der Veranstaltung klinisch tierärztlich untersucht worden ist.
Das Ergebnis der Untersuchung ist vom Geflügelhalter dem Veranstalter durch tierärztliche Bescheinigungen nachzuweisen.
Als regional gelten Veranstaltungen bis auf Kreisebene. Im Einzelfall, nach Absprache mit dem Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Herborn, auch solche Veranstaltungen, an denen Beschicker aus Nachbarkreisen teilnehmen.
Wie bisher sind diese Veranstaltungen vom Veranstalter mindestens vier Wochen vor Beginn dem Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz anzuzeigen. Aufgrund der aktuellen Lage sind der Einzugsbereich der Beschicker und die Art des ausgestellten Geflügels mitzuteilen.
Tauben
Tauben sind zurzeit nicht reglementiert, d. h. Ausstellungen oder Veranstaltungen ausschließlich mit Tauben können derzeit unbeschränkt durchgeführt werden. Allerdings gilt wie bisher, dass Ausstellungen oder Veranstaltungen mit Tauben vier Wochen vor Beginn dem Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz anzuzeigen sind.
Kontakt: Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Austraße 34, 35745 Herborn, Tel.-Nr. 02772 94110.
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Kreis-Sportdezernent Wolfgang Hofmann: „Angebot des Kreises wird von den Vereinen zunehmend und gerne angenommen“ – Vereinsdatenbank des Kreises erleichtert die Zusammenarbeit und bietet zusätzliche Dienstleistung
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-09-27
Der Lahn-Dill-Kreis hat eine Vereinsdatenbank eingerichtet und ins Internet gestellt (www.lahn-dill-kreis.de/vereinsverwaltung). Die Datenbank ist durch Benutzername und Passwort vor unberechtigter Nutzung geschützt. In dem neuen Medium werden alle Sportvereine geführt, die dem Landessportbund (LSB) angehören. Zusätzlich wurden zwischenzeitlich auch die Vereine und Gruppen erfasst, die Turn- und Sporthallen des Kreises nutzen. Mit dieser Datenbank soll die Zusammenarbeit mit den Vereinen und den Sportverbänden erleichtert und vereinfacht werden. Daruaf wies Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann in einer Pressemitteilung hin.
Nach der Idee des zuständigen Fachdienstes „Wirtschaft, Sport und Kultur“ hat die neue Dienstleistung des Kreises damit angefangen, dass ein Auszubildender der Kreisverwaltung die „Erstellung einer Vereinsdatenbank im Internet“ als Prüfungsaufgabe bekam. In enger Abstimmung zwischen Fachdienst, dem Azubi und einem Systemadministrator wurde die Vereinsdatenbank eingerichtet. Mittlerweile haben sich die Vorzüge in den Vereinen bereits herumgesprochen. Außerdem wurde durch viel Überzeugungsarbeit bei den Vereinen und Verbänden für dieses neue Medium geworben. Zwischenzeitlich haben sich bereits rund 430 der 458 (94 %) Landessportbundvereine mit mindestens einer E-Mail-Adresse registrieren lassen.
„Dadurch ist es uns möglich“, so Sportdezernent Wolfgang Hofmann, „eine zusätzliche Dienstleistung anzubieten.“ Mit der Vereinsdatenbank können Hallenzeiten und die Jugendsportförderung im „Online-Verfahren“ gebucht bzw. beantragt werden. Außerdem ist ein Online-Kontaktformular für die direkte Korrespondenz mit der zuständigen Sachbearbeiterin für die Turn- und Sporthallen hinterlegt. Darüber können wir uns z.B. bei Jubiläen und Ehrungen kurzfristig ein Bild über die Struktur des Vereins machen, ohne vorher ein langwieriges Aktenstudium betreiben zu müssen.“
Außerordentlich positiv sieht der Sportdezernent auch die Möglichkeit, mit einem „Newsletter“ die Vereine über wichtige Informationen wie z. B. Sportabzeichen-Wett-bewerb, überregionale Veranstaltungen mit den Sportkreisen, Förderangelegenheiten, Ehrenamtstätigkeit, Veranstaltungen des Landes zum Thema Internet usw. zu unterrichten. „Der „Newsletter“ erscheint nicht regelmäßig, sondern nur bei Bedarf und enthält keine Werbung“, so Hofmann weiter. „Dennoch können wir damit den Vereinen schnell und aktuell Informationen bieten, zu der wir in herkömmlicher Weise mit dem Briefversand personell und finanziell nicht in der Lage waren. Ganz konkret und deutlich wurde dies auch kürzlich, als die Vereine über die Legionellen-Problematik innerhalb kürzester Zeit zu unterrichten waren.“
Wolfgang Hofmann wörtlich: „Letztlich entlasten und vereinfachen wir mit diesem Verfahren auch die Arbeit der ehrenamtlichen Vereinsvorstände. In diesem Zusammenhang appelliere ich noch einmal an die wenigen Vereine, die sich bisher noch nicht in die Vereinsdatenbank eingetragen haben, dies doch in ihrem eigenen Interesse zu tun.“
„Unser Ziel ist es“, so Hofmann abschließend, „dass möglichst alle Vereine von den neuen technischen Möglichkeiten profitieren und diese auch in Anspruch nehmen.“ Bei Rückfragen hilft der Sportfachdienst gerne weiter (Tel. 06441 oder 02771 407-1867, Sabine Dross bzw. 407-1864 Manfred Orth).
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Schutzimpfung der Füchse gegen Tollwut im Bereich des Lahn-Dill-Kreises
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-09-21
Gemeinsam mit den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern ist auch in Teilen von Hessen eine weitere orale Immunisierung von Füchsen zur Tilgung der Tollwut vorgesehen.
Im Lahn-Dill-Kreis sind die Städte und Gemeinden Braunfels, Hüttenberg, Lahnau, Leun, Schöffengrund, Solms, Waldsolms und Wetzlar sowie in Teilbereichen die Stadt Aßlar betroffen.
Die Schutzimpfung der Füchse mittels präparierter Köder wird ab Montag, dem 26. September 2005 durchgeführt. Die Auslage der Köder erfolgt per Flugzeug flächendeckend über dem genannten Gebiet. Für die Durchführung der Flugauslage, die mit einer Köderdichte von 30 Ködern/km² erfolgt, ist eine Woche vorgesehen.
Bei den Ködern handelt es sich um tafelförmige, braun-grüne, aus Pflanzenfett hergestellte Presslinge von der Größe 4 x 4 x 1,5 cm. Im Inneren der Presslinge ist eine mit Impfstoff gefüllte Kapsel eingebettet. Durch eingelagerte Geruchsstoffe (Fischmehl) wird der Fuchs auf diese Köder aufmerksam und zur Aufnahme angeregt.
Die Köder werden über das gesamte Impfgebiet gleichmäßig verteilt. Dadurch ist die Gewähr gegeben, dass der überwiegende Teil der vorhandenen Füchse diese Köder aufnimmt und gegen Tollwut immunisiert wird. Dieses Vorhaben ist jedoch in Frage gestellt, wenn andere Tiere – wie zum Beispiel Hunde und Katzen – die ausgelegten Köder wegfressen.
Alle Hunde- und Katzenhalter werden deshalb aufgefordert, ihre Tiere in der Zeit vom 26.09.2005 bis 15.10.2005 nicht frei umherlaufen zu lassen.
Eltern sollten ihre Kinder auf die Auslegung der Impfköder hinweisen und sie davor warnen, solche im Gelände entdeckten, tafelförmigen Impfköder aufzunehmen und zu „untersuchen“. Es besteht die Gefahr, dass das Kind mit dem Impfstoff direkt in Berührung kommt. Sollte dies im Ausnahmefall einmal geschehen, ist umgehend ein Arzt bzw. die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises (Tel. 06441 407-1621 oder -1622) zu kontaktieren.
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Jugendarbeit in den Sportvereinen wird gefördert: Kreis verlängert Antragsfrist bis zum 20. September 2005
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-08-30
Der Lahn-Dill-Kreis unterstützt auch in diesem Jahr die Jugendarbeit in den Sportvereinen. Antragsberechtigt sind alle Sportvereine, die im Lahn-Dill-Kreis ihren Vereinssitz haben, mit Ausnahme der Vereine aus der Stadt Wetzlar. Die Anträge auf Auszahlung der Fördermittel sollten bis zum 31. August 2005 gestellt sein. Da in diesem Jahr erstmals die Anträge im „Online-Verfahren“ gestellt werden konnten und mit Rücksicht auf die derzeit noch laufenden Sommerferien, hat der Kreis die Antragsfrist kurzfristig bis zum 20. September 2005 verlängert. Hierauf wies der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann in einer Pressemitteilung hin.
Mittel des Kreises können Vereine aus dem Lahn-Dill-Kreis erhalten, wenn sie aktive Jugendarbeit betreiben und mindestens fünf Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre ausbilden. Eine Ausnahme bilden die Fachbereiche Schießen, Tauchen, Segeln sowie Luft-, Motor-, Behinderten- und Gehörlosensport. Die Altersgrenze liegt hier bei 21 Jahren.
Bis zum heutigen Tag haben bereits über 100 Vereine das digitale Verfahren des Kreises in Anspruch genommen. Die Vereinsvertreter fanden das neue Verfahren „eine wunderbare Sache, weil es unkompliziert, schnell und für die Vereine zeitsparend sei.“ Das entsprechende Formular zur Jugendsportförderung ist in der Vereinsdatenbank (www.lahn-dill-kreis.de/vereinsverwaltung) hinterlegt. Gerne beantwortet der Fachdienst Wirtschaft, Sport und Kultur unter der Telefonnummer 06441 407-1856 (Frau Driesen) weitere Fragen.
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Angst vor Vogelgrippe berechtigt? Reichen für den „Virus ohne Grenzen“ geplante Vorsichtsmaßnahmen aus?
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-08-25
Der im Lahn-Dill-Kreis zuständige Dezernent und Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann sieht sich angesichts der aktuellen Entwicklung der Vogelgrippe in der Pflicht, auf einige wichtige Dinge hinzuweisen.
Weil die Vogelgrippe in immer bedrohlicherer Weise ihren Weg in Richtung Europa nimmt, reagieren einzelne Bundesländer vermehrt mit scharfen Abwehrbestimmungen. So wurden auch kürzlich in Hessen strenge Importverbote, beispielsweise für Geflügel, Geflügelfleisch, Federn, Eiern und unbehandelte Jagdtrophäen aus betroffenen Ländern erlassen.
Wolfgang Hofmann: „Der Lahn-Dill-Kreis steht selbstverständlich hinter den Maßnahmen des Landes, die vor allem Schutz bieten und präventiv wirken sollen. Eine Vogelgrippe kennt keine Grenzen, daher sollte alles getan werden um eine Verbreitung des Virus zu verhindern. Die Bevölkerung muss fürs Thema sensibilisiert und umfassend informiert werden: Warnen – zur Vorsicht anhalten – Maßnahmen ergreifen – aufmerksam sein.“
Bayern z. B. hat über die Importverbote hinaus mit weiteren Schutzmaßnahmen, wie dem Aufbau eines Frühwarnsystems, dem Ausbau von Laborkapazitäten und der verstärkten Beobachtung von Zugvögeln durch Vogelschutzwarten reagiert. Zugvögel stehen nämlich im Verdacht der Übertragung dieser auch für den Menschen gefährlichen Erreger.
Seitens der Bundesregierung ist nun eine so genannte Eilverordnung in Vorbereitung, welche die Aufstallung von Wirtschaftsgeflügel und eine Untersuchungspflicht in den Beständen vorsieht. Jäger sollen verpflichtet werden, erlegte Enten und Gänse virologisch untersuchen zu lassen. Die Verordnung soll bereits zum 15. September in Kraft treten.
Dr. Hans-Joachim Stumpf, Leiter des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises: „Bei dem Erreger handelt es sich um ein dem menschlichen Grippevirus verwandtes Virus, das über eine sehr hohe Wandlungsfähigkeit verfügt. Die Übertragung kann durch Kot und Sekrete infizierter Vögel erfolgen. Sollte es den Viren gelingen von Mensch zu Mensch übertragen zu werden, könnte eine so genannte Grippe-Pandemie mit schweren Krankheitsfällen entstehen.“
Dr. Stumpf macht außerdem noch auf eine besondere „Gefahrenquelle“ aufmerksam:
Nicht zu unterschätzen sind die Gefahren, die von heimkehrenden Reisenden aus den von der Vogelgrippe betroffenen Ländern des südostasiatischen Raums (China, Hongkong, Thailand, Indonesien, Japan, Kambodscha, Laos, Malaysia, Südkorea, Vietnam), aus Pakistan, Kasachstan und Teilen Russlands (Westsibirien) ausgehen. Denn diese können, ohne ihr Wissen, den Erreger einschleppen, sei es über Kleidung, Schuhe oder andere Gegenstände aus diesen Gebieten. Deshalb sei die dringliche Bitte an sie gerichtet, zu ihrem eigenen Gesundheitsschutz wie auch dem der heimischen Tierbestände, in solchen Gegenden Geflügelmärkte zu meiden und keine Tiere oder von Tieren stammende Urlaubssouvenirs mitzubringen.
Zum Abschluss ein dringender Appell an die heimischen Nutzgeflügelhalter:
• Zeigen Sie der Behörde (Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Adresse siehe unten) ihre Bestände unbedingt an;
• beachten Sie die Vorschriften der Geflügelpestverordnung (Geflügelpest ist ein anderer Begriff für Vogelgrippe),
• insbesondere ist ein Bestandsregister mit Zugangs- und Abgangsdaten zu führen;
• Hilfskräfte bei Ein- oder Ausstallungsvorgängen dürfen nur mit gereinigter Schutzkleidung oder Einwegschutzkleidung tätig werden;
• die Schutzkleidung ist anschließend zu reinigen und zu desinfizieren, Einwegschutzkleidung ist zu beseitigen;
• bei Geflügelbeständen mit mehr als 1000 Tieren ist dafür zu sorgen, dass Ein- und Ausgänge zu den Ställen gegen unbefugten Zutritt gesichert sind;
• jeder Verdacht, insbesondere vermehrte Tierverluste, ist unverzüglich tierärztlich abklären zu lassen.
Durch verantwortungsvolles und vorsorgliches Handeln kann so der Tierbesitzer einen wesentlichen Beitrag zur Verhinderung eines Ernstfalles leisten, der neben der gesundheitlichen Gefahr für Menschen auch einen enormen Schaden für die Geflügelwirtschaft nach sich ziehen würde. Ein Seuchenverdachtsfall ist der Behörde daher ohne Verzögerung anzuzeigen.
Für weitere Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Austraße 34, 35745 Herborn (Tel.-Nr. 02772 94110) gerne zur Verfügung.
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Extreme Hitze
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-07-28
Der Deutsche Wetterdienst hat für den 27.07.05 und den 28.07.05 eine Hitzewarnung herausgegeben. Unter www.dwd.de können Sie sich über Hitzewarnungen für das Kreisgebiet informieren.
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Hochsommer: Saison für Salmonellen
Regeln zum hygienischen Umgang mit frischem Fleisch und Wurstwaren
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-07-05
Bei hochsommerlichen Temperaturen kommen nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere Lebensmittel heftig „ins Schwitzen". Darauf wies diese Tage Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent des Lahn-Dill-Kreises, hin.
Mikroorganismen wie zum Beispiel Salmonellen finden in rohem Fleisch und Fleischerzeugnissen genügend Nahrung. Betriebe, die Lebensmittel produzieren oder verkaufen, zum Beispiel Metzgereien, sind verpflichtet bestimmte Temperaturanforderungen einzuhalten. Die hygienische Sicherheit von frischem Fleisch und Wurstwaren sollte somit bis zur Abgabe an den Verbraucher gegeben sein. Die zuständige Behörde (Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen des Lahn-Dill-Kreises mit Sitz in Herborn) überprüft diese Maßnahmen und kann falls nötig nicht ausreichend gekühlte Lebensmittel aus dem Verkehr ziehen.
Doch der Verbraucher kann auch selbst viel zur Vorbeuge beitragen. Es ist unbedingt ratsam, dass man empfindliche Lebensmittel, wie Frischfleisch, Wurst, frischen Fisch, Milch und Eier, nach dem Einkauf, insbesondere jetzt im Sommer, so transportiert und lagert, dass sie sicher sind und letztendlich auch schmackhaft bleiben. Dabei ist die Einhaltung der Kühlkette von ganz besonderer Bedeutung. Mangelnde Kühlung ist die häufigste Ursache für den Verderb dieser Lebensmittel.
Hingewiesen sei auf einige Regeln, auf die beim Kauf von empfindlichen Lebensmitteln zu achten ist:
1. Empfindliche Lebensmittel, wie Fleisch, Fisch, Milcherzeugnisse und Wurstwaren sollten nach dem Kauf in einer Isolierkühl- bzw. Gefriertasche transportiert werden.
2. Lebensmittel sollten so schnell wie möglich nach Hause gebracht werden, da frische Waren an warmen Tagen schneller verderben.
3. risches Fleisch, frischer Fisch und Wurstwaren sollten so schnell wie möglich verarbeitet werden, dies gilt insbesondere für den Verbrauch von frischem Hackfleisch/Mett.
4. Tiefkühlware sollte immer im Kühlschrank aufgetaut werden und darf nach dem Auftauen nicht wieder eingefroren werden.
5. Der Kühlschrank sollte immer auf eine Kühltemperatur bis maximal 7°C eingestellt sein.
Nicht nur hinsichtlich der Sicherheit von Lebensmittel, sondern auch für den guten Geschmack ist es sinnvoll, frisches Fleisch und Wurstwaren in den Sommermonaten in den Mengen zu kaufen, die relativ schnell verbraucht werden. Befolgt man diese Regeln, so hat man schon einen wichtigen Schritt zur Gefahrvermeidung getan.
Für weitere Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Tel. 02772 9411-0 gerne zur Verfügung.
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Extreme Hitze: Wie verhindere ich Gesundheitsschäden?
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-06-22
Die Sommerhitze birgt Gesundheitsrisiken besonders für ältere und pflegebedürftige Menschen. Große Hitze belastet den Körper. Grundsätzlich kann sich der Organismus an Hitze gewöhnen, dieser Anpassungsprozess verläuft insbesondere bei älteren und pflegebedürftigen Menschen langsamer und schwieriger als bei jungen Menschen. Ein besonderes Gesundheitsrisiko stellt große Hitze auch für Säuglinge und kleine Kinder, Personen mit einer psychischen Erkrankung, behinderte Menschen und chronisch kranke Menschen dar.
Durch starke Schweißabsonderung kommt es zu einer Veränderung des Flüssigkeitshaushaltes. Eine Hitzeerschöpfung entwickelt sich über mehrere Tage. Es kommt zu Abgeschlagenheit, Benommenheit bis hin zur Bewusstlosigkeit mit ausgeprägten Kreislaufstörungen, hervorgerufen durch den Flüssigkeitsmangel.
Der Hitzschlag ist ein lebensgefährlicher medizinischer Notfall. Beim Hitzschlag gerät die Körpertemperatur außer Kontrolle und steigt rasch an. Er entsteht durch Wärmestauung nach längerer Einwirkung hoher Temperaturen infolge unzureichender Wärmeabgabe. Zeichen eines Hitzschlages sind: ungewöhnliche Unruhe, eine heiße, rote, trockene Haut, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, starkes Durstgefühl, Verwirrtheit, Krampfanfälle, eine Eintrübung des Bewusstseins bis zur Bewusstlosigkeit. Bei diesen Symptomen müssen Sie umgehend einen Arzt verständigen! Die betroffene Person sollte bis zum Eintreffen des Arztes an einen kühlen Ort gebracht werden. Sorgen Sie für Luftzug.
Was können Sie bei einer Hitzewelle tun?
Schützen Sie sich vor der Hitze: Lüften Sie nachts und morgens. Dunkeln Sie tagsüber die Räume mit Rollläden und Vorhängen ab. Verschaffen Sie sich Abkühlung durch eine kühle Dusche. Meiden Sie nach Möglichkeit die Mittagshitze und beschränken Sie die Tätigkeiten im Freien auf die Morgen- und Abendstunden. Vermeiden Sie körperliche Belastungen, auch Sport. Bleiben Sie nach Möglichkeit im Schatten. Tragen Sie einen Sonnenhut, Sonnenbrille und leichte helle, nur lose anliegende Kleidung. Benutzen Sie Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor. Lassen Sie niemals jemand in einem geschlossen geparkten Auto zurück.
Trinken Sie das Richtige! Trinken Sie reichlich (kein Alkohol) Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees. Meiden Sie Getränke mit Koffein, Alkohol und viel Zucker. Meiden Sie sehr kalte Getränke, da diese Magenkrämpfe auslösen können. Achten Sie auf ausreichende Salz-/ Mineralienzufuhr
Warnhinweis: Falls Ihr Arzt Ihnen wegen einer Grundkrankheit empfiehlt, die Flüssigkeitsmenge zu reduzieren oder wenn Sie entwässernde Medikamente einnehmen, müssen Sie Ihren Arzt fragen wie viel Sie trinken sollen, wenn es heiß ist.
Bei Fragen wenden Sie sich an das Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises in Herborn. Telefon: 06441 407-1623 Klemens Pfeiffer, 06441 407-1618 Bernd Schmitz, 06441 407-1517 Dr. Gisela Ballmann.
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Hessische PCB-Richtlinien, Umsetzung im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-06-17
Ausgelöst durch die Diskussion um die PCB-Belastung im ehemaligen Gesundheitsamt, Wetzlar, werden vorsorglich alle kreiseigenen Liegenschaften, Schulen, wie auch Verwaltungsgebäude auf PCB untersucht. Diese Diskussion macht auch deutlich, dass offensichtlich ein Informationsmangel zur so genannten PCB-Richtlinie besteht.
Die hessischen PCB-Richtlinien zur Bewertung und Sanierung von PCB-belasteten Baustoffen und Bauteilen in Gebäuden wurden im November 1993 im Staatsanzeiger für das Land Hessen veröffentlicht, sie sind der Hessischen Bauordnung angegliedert. So stehen etwa Städte, Gemeinden und überörtliche Träger von Kindergärten und Heimen verständlicherweise in einer hohen Verantwortung, die Hessischen PCB-Richtlinien umzusetzen. Darauf wurden sie von Bauaufsicht und Abteilung Gesundheit des Kreises in einer gesonderten Aktion hingewiesen.
PCB-haltige Baustoffe können in den Platten abgehängter Decken und im Fugenmaterial von Betonteilen vorhanden sein und dürfen seit 1978 nicht mehr verwendet und seit 1983 nicht mehr hergestellt werden. Daher ist davon auszugehen, dass für Gebäude, die danach errichtet oder saniert wurden keine Belastungen durch PCB bestehen.
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Sprachheilbeauftragte des Lahn-Dill-Kreises
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-06-15
Die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises bietet in Herborn und Wetzlar Hilfen in allen sprachlichen Bereichen für Kinder und Jugendliche an. Dieses Angebot ist für Betroffene kostenlos und unverbindlich.
Die Ansprüche sind gestiegen! So kommt der Fähigkeit, die Gedanken durch die Sprache mitteilen zu können, erhöhte Bedeutung zu. Diese Fähigkeiten können und sollten gefördert werden. Besonderes Augenmerk ist auf Sprachauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter zu richten. Durch frühzeitiges Erkennen und rechtzeitige Behandlung können bleibende Störungen sowie eine nachteilige Entwicklung vermieden werden. Da Eltern und Erzieher sich diesbezüglich häufig allein gelassen fühlen, ermöglicht es der Lahn-Dill-Kreis, dass Sprachheilbeauftragte beratend Hilfe leisten. Dies betrifft:
• Säuglinge und Kleinkinder mit zentralmotorischen Entwicklungsstörungen,
• Kleinkinder und Schulkinder mit Problemen des Spracherwerbs, insbesondere Vorschulkinder mit Aussprachestörungen, zu geringem Wortschatz und grammatikalischen Auffälligkeiten des Satzbaues,
• Schulkinder mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten,
• Kinder und Jugendliche mit Redeflussstörungen, z. B. Stottern,
• Jugendliche mit neurologischen Erkrankungen.
Durch eine entsprechende Untersuchung oder auch ein Gespräch können Probleme verhältnismäßig schnell und sicher erkannt werden.
Die Beratung beinhaltet die Aufklärung über Ursache und Auswirkungen der jeweiligen Kommunikationsstörung. Sie informiert über die Inhalte und den Verlauf einer möglichen Behandlung. Außerdem werden gezielt Hinweise zum verbesserten sprachlichen Umgang im Alltag erteilt.
Hierzu stehen den Betroffenen nach Voranmeldung kostenlos und unverbindlich zur Verfügung:
a) für den nördlichen Lahn-Dill-Kreis (ehemaliger Dillkreis): Frau E. Ebner, Logopädin, dienstags von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr im Gesundheitsamt Herborn, Schlossstraße. 20,
Tel. 02771 813113;
b) für den südlichen Lahn-Dill-Kreis (Altkreis Wetzlar : Frau J. Aleemi, Logopädin, donnerstags von 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr in Wetzlar, Turmstraße 7, Tel. 06441 407-1677.
Darüber hinaus bieten die Sprachheilbeauftragten auch Termine für Elternabende in Kindergärten und Schulen an.
Sollten Sie Förderbedarf für Ihr Kind erkennen, so können Sie sich gerne mit den Schulärzten/-ärztinnen des Gesundheitsamtes in Herborn, Tel. 02771 407-1629 oder in Wetzlar, Tel. 06441 407-1677 oder direkt mit den beiden Sprachheilbeauftragten des Lahn-Dill-Kreises in Verbindung setzen.
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„Selbstständigkeit bewahren“: Kreispflegekonferenz am 25. Juni 2005 von 09:00 bis 17:00 Uhr in der Volkshalle Ehringshausen
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-06-15
Das Motto der Kreispflegekonferenz spiegelt die aktuelle Diskussion um die demografische Entwicklung und Zunahme der Altersbevölkerung wieder. Alle bisherigen Versorgungssysteme müssen neu überdacht werden. Selbstständigkeit bewahren und Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen, um dieser Zielsetzung näher zu kommen, werden in der Kreispflegekonferenz die Bedingungen für die Erhaltung und Förderung von Selbstständigkeit im höheren Lebensalter erörtert. Insbesondere sollen Wege aufgezeigt werden, eine stationäre Unterbringung zu vermeiden.
Die Veranstaltung bietet für verschiedene Interessengruppen wie etwa pflegende Angehörige, in diesem Bereich Berufstätige, direkt Betroffene u. a. m. Kurzreferate am Vormittag und vertiefende Workshops am Nachmittag an. Das Hauptthema, Bedingungen der Erhaltung und Förderung von Selbstständigkeit im höheren Lebensalter (SIMA), referiert Prof. Dr. Oswald, Universität Erlangen. (Programm s. nachfolgend)
Die Kreispflegekonferenz ist eine gemeinsame Veranstaltung des Lahn-Dill-Kreises (Abteilung Gesundheit, Sozialplanung), der Stadt Wetzlar und der Wohlfahrtsverbände (Diakonie, AWO, DRK, Caritas, Stephanuswerk Wetzlar, Rehbergpark Herborn), die in einer AG Altenhilfe seit einem Jahr zusammenarbeiten.
Alle am Thema interessierten Personen sind selbstverständlich herzlich willkommen. Zur Organisation und Vorbereitung wird um Anmeldung gebeten. Ihr Kontakt beim Lahn-Dill-Kreis: Dr. Helmut Schulz, Abteilung Gesundheit, Tel. 06441 407-1600; Meike Menn, Sozialplanung, Tel. 06441 407-1559.
Programm
09:00 Uhr: Begrüßung durch Roland Wegricht, Sozialdezernent des Lahn-Dill-Kreises
09:15 Uhr: Kurzreferate
1. Depression im Alter, Dr. Ändra, Braunfels
2. Was kann Case-Management zum Thema „ambulant vor stationär“ beitragen?
Frau Trilling, Kassel
3. Novellierung des Betreuungsgesetzes, Herr Kreuzburg, Lahn-Dill-Kreis
4. Wohnen im Alter, Frau Meckle, Frankfurt
11:00 bis 11:15 Uhr: Referat Bedingungen der Erhaltung und Förderung von
Selbstständigkeit im höheren Lebensalter (SIMA), Prof. Dr. Oswald, Universität Erlangen
12:15 bis 13:30 Uhr: Mittagspause
13:30 bis 15:00 Uhr: Workshops zu den Kurzreferaten
15:00 bis 15:30 Uhr: Kaffeepause
15:30 bis 16:30 Uhr: abschließende Diskussion
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Todesfall durch Masern im Bereich Wetterau
Gesundheitsdezernent Wolfgang Hofmann ruft zur Impfung auf
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-03-11
Masern ist eine durch Viren verursachte Infektionserkrankung.
Masern sind weltweit verbreitet. In Deutschland ist die Häufigkeit der Masern durch die seit etwa 30 Jahren durchgeführte Impfung deutlich zurückgegangen doch kommt es immer wieder zu weiträumigen Ausbrüchen.
Der natürliche Wirt des Masernvirus ist nur der Mensch.
Die Erreger werden durch Sprechen, Husten, Niesen, durch Sekrete des Nasen-Rachenraumes übertragen. Die Empfänglichkeit für diese Viruserkrankung ist sehr hoch, für jedes Lebensalter. Nahezu jeder, der ungeschützt (keine frühere Masernerkrankung, keine Impfung gegen Masern) direkten Kontakt mit an Masern erkrankten Menschen hat, infiziert sich und bekommt klinische Erscheinungen.
Die Erkrankung beginnen mit Fieber, Bindehautentzündung, Schnupfen, Husten und typischerweise kalkspritzerartige weiße Flecken an der Mundschleimhaut. Die typischen Masernhautflecken entstehen einige Tage später. Sie beginnen im Gesicht und hinter den Ohren und bleiben 4-7 Tage bestehen. Eine Masernerkrankung hinterlässt eine lebenslange Immunität.
Während der Maserninfektion kann es zu so genannten bakteriellen Superinfektionen kommen. Am häufigsten sind dies Mittelohrentzündungen, Bronchitis, Lungenentzündungen und Durchfälle. Gefürchtet wird die so genannte postinfektiöse Enzephalitis, eine entzündliche Erkrankung des Hirngewebes, zu der es in 0,1% der Fälle kommt. Bei etwa 10 - 20% der Betroffenen endet diese Komplikation tödlich.
Nach Literaturangaben entfällt auf etwa 10 000 - 20 000 Masernerkrankungen eine Erkrankung mit tödlichem Ausgang.
Eine wirksame Vorbeugung gegen die Masernerkrankung besteht in der Gabe eines Impfstoffes. Bei dem Impfstoff handelt es sich um einen Lebendvirusimpfstoff, hergestellt aus abgeschwächten Masernviren, die auf Hühnerfibroblasten vermehrt werden.
Der Impfstoff wird als Einzelimpfstoff oder in Kombination Mumps sowie Mumps- und Rötelnvirus angeboten.
Die Erstimpfung sollte im Alter von 11 - 14 Monaten erfolgen. Die Zweitimpfung dient dazu möglichen Impfversagern eine erneute Chance zur Bildung von Antikörpern zu geben. Sie kann 4 Wochen nach der ersten Impfung erfolgen.
Aber auch erwachsene Personen die bisher noch nicht geimpft wurden oder noch nicht an Masern erkrankten wird eine Impfung empfohlen wenn sie in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern sowie Kindertagesstätten, Kinderheimen u. ä. arbeiten.
Bei Masernausbrüchen besteht die Möglichkeit ungeschützte Personen am besten innerhalb von 3 Tagen nach Kontakt zu den Erkrankten zu impfen (Riegelungsimpfung). Bei abwehrgeschwächten Patienten und chronisch kranken Kindern können im Einzelfall auch Immunglobuline gegeben werden.
Impfungen werden von den Hausärzten und Kinderärzten angeboten, die auch eine entsprechende Beratung vor Impfung durchführen. Die Impfung ist kostenlos, eine Praxisgebühr wird nicht erhoben. Das Gesundheitsamt empfiehlt dringend Impflücken zu schließen. Derzeit liegen dem Gesundheitsamt keine Meldungen über Erkrankungen an Masern im Lahn-Dill-Kreis vor.
Quelle: Ratgeber Infektionserkrankungen Rober-Koch-Institut
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Fortbildung für Fachleute zum Thema „MRSA“
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-03-10
Die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises veranstaltet am Mittwoch, 23.März 2005, 16:00 bis 19:00 Uhr eine Fortbildung zum Thema MRSA (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus) an den Schnittstellen Krankenhaus, Altenheim, Pflegedienst. Das Seminar findet in der Volkshalle Ehringshausen, Markstraße 5, 35630 Ehringshausen statt.
Staphylokokken sind Bakterien und allgemein als Besiedler der Haut sowie der Schleimhäute beim Menschen und bei Tieren weit verbreitet, als Infektionserreger sind sie bedingt krankheitsverursachend. Bedeutung als Krankheitserreger beim Menschen haben Staphylokokken insbesondere als Staphylococcus aureus. Durch antibakterielle Wirkstoffe (z.B. Antibiotika) tritt hier vergleichsweise schnell eine Resistenzentwicklung ein. Solche resistenten Stämme werden als MRSA bezeichnet. [Quelle: www.biomess.de ]
Zur Veranstaltung eingeladen sind niedergelassene Ärzte der Allgemeinmedizin und Inneren sowie der Betriebsmedizin, Ärzte der Krankenhäuser des Lahn-Dill-Kreises, Pflegedienstleitungen und Hygienefachkräfte der Krankenhäuser, Altenheime und ambulanten Pflegedienste. Ziel der Veranstaltung ist es eine einheitliche Vorgehensweise zu etablieren, um die Rate an MRSA-Infektionen zu senken.
Denn problematisch wird eine Keimbesiedlung hauptsächlich im Krankenhaus, wenn der Keim in den Körper gelangt und zu einer Infektionskrankheit führt. Wichtig ist ein guter Informationsaustausch zwischen Krankenhaus und weiter betreuenden Diensten. Nur wenn die Besiedlung mit dem Bakterium bekannt ist, können entsprechende Vorsichtmaßnahmen ergriffen und eine Weiterverbreitung des Erregers verhindert werden.
Expertin und Ansprechpartnerin zum Thema ist Dr. Gisela Ballmann, Fachdienst Infektionsschutz und Umweltmedizin der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises, Schlossstraße 20, 35475 Herborn, Tel. 06441 407-1617 oder 02771 407-1617.
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Q-Fieber im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-03-03
Im Lahn-Dill-Kreis sind in den letzten Wochen bei mehreren Schafen Q-Fieber-Infektionen nachgewiesen worden.
Q-Fieber ist eine weltweit verbreitete, von Tier zu Mensch übertragbare Infektionskrankheit. Der Erreger Coxiella burnetii befällt vor allem Schafe, Kühe und Ziegen. Er findet sich aber auch in Zecken, Wildtieren, Hunden und Katzen. Im Mutterkuchen und dem Fruchtwasser infizierter Tiere sind hohe Mengen des Erregers enthalten, die sich bei der Geburt auf Boden und Umgebung verteilen können. Zeckenkot kann ebenfalls große Mengen an Erregern enthalten. Die Erreger sind sehr unempfindlich gegen Umwelteinflüsse und können längere Zeit, z. B. in Erde oder Staub überleben. Der Mensch steckt sich meist durch Einatmen des Erregers an, z. B. durch erregerhaltigen, Luft übertragenen Staub (trockene Witterungsverhältnisse). Das Verzehren erregerhaltiger Milch oder Milchprodukte spielt bei der Übertragung eine untergeordnete Rolle.
Zu der Erkrankung teilt das Gesundheitsamt des Landkreises mit, dass es nach Aufnahme des Erregers bei ca. 50% der Personen zu keinerlei Krankheitszeichen kommt.
Kommt es zu einer Erkrankung, ähneln die Symptome einer Grippe mit plötzlichem hohen Fieber, Schüttelfrost, schwerem Krankheitsgefühl, Glieder- und Muskelschmerzen und heftigen Kopfschmerzen. Bis zur Hälfte der Erkrankten entwickelt eine Lungenentzündung. In der Regel heilt Q-Fieber nach einer bis vier Wochen folgenlos aus, in seltenen Fällen kommt es zu einer lang andauernden Infektion. Die Diagnose Q-Fieber wird durch eine Blutuntersuchung gestellt. Bestimmte Antibiotika sind zur Behandlung hochwirksam. Die Inkubationszeit beträgt etwa 2-4 Wochen.
Bei Auftreten dieser Krankheitszeichen rät das Gesundheitsamt den Betroffenen sogleich ihren Hausarzt aufzusuchen. Die Ärztinnen und Ärzte sowie Krankenhäuser in der betroffenen Region sind über das Auftreten seit Beginn der Erkrankungswelle informiert.
Der Nachweis der Erkrankung führt nunmehr dazu, dass sich der Landrat entschlossen hat, die für den Lahn-Dill-Kreis bereits im letzten Jahr erlassene Allgemeinverfügung erneut zu erlassen. Die in der Allgemeinverfügung erlassenen Regelungen wurden nochmals modifiziert. Der Hauptabteilungsleiter der Allgemeinen Landesverwaltung, Regierungsdirektor Reinhard Strack-Schmalor, betont, dass die Maßnahmen in Absprache mit dem Gesundheitsamt erfolgen.
Sie soll einerseits den Interessen der betroffenen Tierhalter möglichst weit entgegenkommen, andererseits jedoch die Erfordernisse des Gesundheitsschutzes in ausreichendem Maße realisieren. Zudem ist die Allgemeinverfügung für das Kreisgebiet in der Art ausgestaltet, dass Ausnahmen auf Antrag beim Landratsamt möglich sind. Damit kann behördlicherseits flexibel auf lokale Erfordernisse reagiert werden.
Im Einzelnen wurde angeordnet:
1. Das Ablammen der Schafe und Ziegen darf nur in einem Stall, der sich möglichst außerhalb eines Wohngebietes befinden soll, stattfinden. Ist kein Stall vorhanden, hat die Ablammung in mindestens 500 m Abstand zur nächsten Wohnbebauung in geschützter Lage zu erfolgen. Am Ort der Ablammung darf kein Publikumsverkehr herrschen. Die Ablammung im Freien ist auf ein Minimum zu reduzieren.
Der Zutritt zu den Stallungen dar nur Personen gewährt werden, deren Zutritt für die Haltung der Tiere zwingend ist.
2. Die Muttertiere und die neugeborenen Lämmer dürfen frühestens 14 Tage nach der Geburt aus den Ställen verbracht werden.
3. Nachgeburten und Totgeburten müssen in geschlossenen, flüssigkeitsundurchlässigen Behältnissen gesammelt und über die Tierkörperbeseitigungsanstalt unschädlich beseitigt werden. Nachgeburten und Totgeburten sind dem
Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Austraße 34, 35745 Herborn, Tel. 02772 9411-0, Fax 02772 9411-23
gegenüber anzuzeigen und für diesen zwei Tage zur Probenahme vorzuhalten. Nach Abholung der Tierkörper(teile) durch die Tierkörperbeseitigungsanstalt ist der Behälter unverzüglich zu reinigen und mit einem DVG-geprüften Desinfektionsmittel auf Aldehydbasis bei mindestens 5 %-iger Lösung zu desinfizieren.
4. Vermehrt auftretende Aborte und Totgeburten sind dem
Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Austraße 34, 35745 Herborn, Tel. 02772 9411-0, Fax 02772 9411-23
unverzüglich durch die Schaf- und Ziegenhalter anzuzeigen.
5. Verschmutzte Einstreu sowie Schaf- und Ziegenmist aus dem Stall sind durch Düngerpackung mit Branntkalk zu desinfizieren. Die Dungpackung ist mindestens 6 Wochen zu lagern. Danach kann der Dung auf unbestellte Ackerflächen ausgebracht werden. Nach dem Ausbringen ist der Dung sofort unterzupflügen. Sollte eine Aufbringung aufgrund der Vegetationsphase nicht mehr möglich sein, ist der Dung bis zur nächstmöglichen Einarbeitung zu lagern. Außer der vorgenannten Desinfektionsmaßnahme ist eine geeignete Abdeckung (z. B. mit Folie) erforderlich. Steht kein eigenes Ackerland zur Verfügung, so ist vom Schafhalter zu gewährleisten, dass die Einstreu verfügungsgemäß verarbeitet wird.
6. Das Scheren der Schafe darf nur in einem geschlossenen Raum, der sich möglichst außerhalb eines Wohngebietes befinden soll, erfolgen. Die Wolle muss bis zur Abholung in geschlossenen Räumen gelagert werden.
7. Alle Schafe und Ziegen sind spätestens sechs Wochen nach der Schur einer Zeckenbekämpfung zu unterziehen.
8. Schaf- und Ziegenhalter im Geltungsbereich dieser Verfügung werden verpflichtet, Dritte, die beruflich in Kontakt mit den Tieren treten müssen bzw. sollen, zuvor über die Regelungen dieser Verfügung zu informieren.
9. Berufsfremden Personen ist der Kontakt mit Schafen oder Ziegen aus dem Gebiet des Lahn-Dill-Kreises untersagt.
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Fachdienste der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises in Wetzlar ziehen um
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-03-01
Noch in dieser Woche geht es los, die Umzugskartons sind gepackt, das neue Domizil ist mehr oder weniger gleich um die Ecke.
Die Fachdienste Kinder- und Jugendgesundheit/Schularzt und Schulzahnarzt sowie Hilfen für erwachsene psychisch Kranke und Behinderte/Betreuungsstelle und Sozialpsychiatrischer Dienst waren bisher im Gebäude Philosophenweg 11, 35578 Wetzlar, als Verwaltungsstelle für den Südkreis vertreten. Am Donnerstag, 3. März 2005, ziehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachdienste um in die Turmstraße 7, 35578 Wetzlar.
In dringenden Fällen können Bürgerinnen und Bürger an den Umzugstagen 3./4. März die Abteilung Gesundheit in Herborn anrufen unter 06441 407-1616.
Ab Montag, 7. März 2005 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der genannten Fachdienste vom neuen Standort in der Wetzlarer Turmstraße aus wieder für Sie da.
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Vize-Landrat Wolfgang Hofmann appelliert an die Sportvereine:
Rauchverbot in Turn- und Sporthallen und auf dem Schulgelände
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-01-18
Nach der Novellierung des Hessischen Schulgesetzes durch den Hessischen Landtag ist ab 01.01.2005 das Rauchen im Schulgebäude und auf dem Schulgelände nicht mehr gestattet. Diese Neuregelung wirkt sich auch direkt auf die vielen Vereine aus, die die 69 Turn- und Sporthallen des Lahn-Dill-Kreises für Trainings- und Wettkämpfe nutzen. Hierauf wies Sportdezernent Wolfgang Hofmann in einer Pressemitteilung hin.
Im Einvernehmen mit den beiden Sportkreisvorsitzenden Gudrun Felkl, Wetzlar und Dirk Hardt, Dillenburg appellierte Wolfgang Hofmann eindringlich an alle Nutzer der kreiseigenen Turn- und Sporthallen, sich der Vorbildfunktion bewusst zu sein, insbesondere gegenüber den Schülerinnen und Schülern sowie den Kindern und Jugendlichen, die die Sporthallen vor, mit und nach ihnen ebenfalls nutzten.
Außerdem wies er daraufhin, dass diese Neuregelung nicht nur für die Trainings- und Wettkampfzeiten, sondern für alle Veranstaltungen in den Turn- und Sporthallen gilt. Er bat die Nutzer der Sportstätten des Lahn-Dill-Kreises ihre Gäste über die Neuregelung zu informieren und auf deren Einhaltung zu achten.
Bisher galt bereits für sämtliche Turn- und Sporthallen ein absolutes Rauchverbot. Nach der Novellierung des Schulgesetzes wird dies nunmehr auch auf das gesamte Schulgelände ausgedehnt.
Über eine beim Lahn-Dill-Kreis im letzten Jahr installierte Vereinsdatenbank, in der alle 450 Landessportbund-Vereine aufgeführt sind, wurden die Vereine bereits per Newsletter von dieser Neuregelung informiert. Der Newsletter ist in der Vereinsdatenbank hinterlegt und kann jederzeit von den Vereinen dort eingesehen werden.
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„Für eine Welt ohne Lepra!“ Landrat Dr. Karl Ihmels unterstützt Spendenaufruf zum Welt-Lepra-Tag am 30. Januar 2005
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-01-04
Noch immer lebt ein großer Teil der Menschen auf unserer Erde in größter Armut – Unterernährung, verunreinigtes Wasser, katastrophale Wohnverhältnissen charakterisieren armselige Lebensbedingungen mit oftmals fatalen Folgen. Zahlreiche Krankheiten gehören dazu – Krankheiten wie zum Beispiel Lepra.
In über 30 Ländern der Erde ist diese Jahrtausende alte Infektionskrankheit immer noch ein schwerwiegendes Problem. Allein im Jahr 2003 erkrankten über 500.000 Menschen an Lepra. Besonders in den Elendsvierteln von Indien und Brasilien ist sie verbreitet. Wenn die Kranken nicht früh genug behandelt werden, führt Lepra zu schlimmen Verstümmelungen und Behinderungen. Doch das Leid der Menschen ist unnötig, denn Lepra ist heilbar – schon seit über 20 Jahren gibt es hochwirksame Medikamente. Wird die Krankheit rechtzeitig erkannt, trägt der Betroffene keine Behinderungen davon und muss keine Ausgrenzung fürchten.
Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. (DAHW) leistet seit fast 50 Jahren langfristige und nachhaltige Hilfe für Kranke und Ausgestoßene. Das DAHWbittetzum diesjährigen Welt-Lepra-Tag am 30. Januar 2005 in einem deutschlandweiten Spendenaufruf um Unterstützung im Kampf gegen Lepra (der letzte Sonntag im Januar wird – in Gedenken an den Todestag von Mahatma Gandhi – als Welt-Lepra-Tag begangen).
„Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V. – als medizinisches und soziales Hilfswerk – ist zur Durchführung seiner Arbeit zu einem ganz erheblichen Teil auf Spenden angewiesen“, so Landrat Dr. Karl Ihmels. Er bittet daher auf diesem Wege die Bürgerinnen und Bürger im Lahn-Dill-Kreis, die Aktion des DAHW zum Welt-Lepra-Tag durch Spenden zu unterstützen.
Spendenkonto der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V.: Konto-Nr. 9696, BLZ 790 500 00 bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg.
Ihre Spende unterstützt den Beitrag des Hilfswerks zur Armutsbekämpfung im Zusammenhang mit der Lepraarbeit in den Bereichen:
- Medizinische Hilfe und Gesundheitsaufklärung
- Soziale und wirtschaftliche Rehabilitation
- Vorbeugen von Behinderungen
- Ausbildung von Kindern und Jugendlichen
- Betreuung von alten und behinderten Menschen
Wer mehr über diese Arbeit erfahren möchte, kann sich direkt an die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V. wenden: Mariannhillstraße 1 c, 97074 Würzburg, Tel. 0931 7948-133, E-Mail: info@dahw.de oder findet weitere Informationen im Internet unter www.dahw.de.
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