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Spiel, Spaß und Abenteuer:
Kinder- und Jugendfreizeiten des Lahn-Dill-Kreises 2010 [mehr]
Architektenwettbewerb zum Neubau der Kreisverwaltung in Wetzlar
Ausstellung der eingereichten Arbeiten kann ab sofort besichtigt werden. [mehr]
Presseinformationen
Kreisordnungsamt warnt vor Abzocke: „Lars Kaminsky“ und LOTTO Service gaukeln Gewinne vor
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-07-30
„5.000 Euro sollen sie alle gewonnen haben, die Bürger und Bürgerinnen aus dem Lahn-Dill-Kreis und dem Landkreis Gießen, die bisher ihre Gewinnmitteilungen beim Kreisausschuss in Wetzlar abgegeben haben“ – so Wolfgang Hofmann, Vizelandrat und Erster Kreisbeigeordneter des Lahn-Dill-Kreises. „Für uns wieder ein Anlass, die Bevölkerung ausführlich zu informieren und eindringlich zu warnen!“
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Ratschläge des Vogelparks Herborn: Jungvogel gefunden – was nun?
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-07-19
Diese Frage stellt sich in den letzten Wochen vielen Naturliebhabern. Christin Dederich vom Vogelpark Herborn teilt hierzu mit, dass scheinbar aus dem Nest gefallene Jungvögel nicht unbedacht mitgenommen werden sollten. „Bei den Jungvögeln muss man wissen, ob es sich um einen „Nestling“ oder „Ästling“ handelt“, betont die Diplom-Biologin. [mehr]
Erfolgsmodell Qualifizierungsoffensive Lahn-Dill wird fortgesetzt
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-07-15
Individuelle Beratung von kleinen und mittleren Betrieben im Lahn-Dill-Kreis zur beruflichen Weiterbildung wird weiterhin durch den Kreis und die GWAB angeboten. [mehr]
Die Verkehrsfreigabe nach der grundhaften Erneuerung der K 386 in der Ortsdurchfahrt Greifenstein fand am 9. Juli 2010 statt
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-07-12
Landrat Wolfgang Schuster ist erfreut, dass nunmehr nach einer längeren Bauphase die Maßnahme „grundhafte Erneuerung der K 386 in der Ortsdurchfahrt Greifenstein“ mit der Verkehrsfreigabe am 9. Juli 2010 einen erfreulichen Abschluss findet. Der harte und sehr lange Winter stellte die Organisatoren und Ausführenden der Maßnahme, insbesondere aber auch die Anlieger vor eine anstrengende Geduldsprobe.
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HeidelbergCement – Politik und Unternehmen diskutieren die Zukunft des Standorts Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-07-08
Am vergangenen Freitag trafen sich Vertreter der Politik und des Baustoffherstellers HeidelbergCement in der Hauptverwaltung des Unternehmens in Heidelberg, um über die Zukunft des Standortes Wetzlar zu diskutieren. [mehr]
Naturschutzbeirat besichtigt wertvolle Biotope im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-07-01
134 Naturdenkmale gibt es im Lahn-Dill-Kreis, dazu geschützte Landschaftsbestandteile und über 30 Naturschutzgebiete. Allerdings ist dies nur die berühmte Spitze des Eisberges. Der gesamte Raum ist wie kaum eine andere Region mit einer unglaublichen Vielfalt an Naturschönheiten gesegnet. Schon die naturräumliche Gliederung – Hoher Westerwald, Rothaargebirge, Lahn-Dill-Bergland, Hintertaunus, Hüttenberger Land, dazu die unterschiedlich ausgeprägten Täler von Dill und Lahn – lassen auf spannende Entdeckungen schließen. [mehr]
Landrat Schuster: „Jetzt nimmt Finanzminister Weimar den Landkreisen endgültig die Luft zum Atmen!“
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-06-21
Mit dem von Finanzminister Karl-Heinz Weimar (CDU) unterzeichneten Erlass zur Aufstellung des Haushaltsplanes des Landes Hessen für das Jahr 2011 wird trotz der massiven Proteste der Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker unterschiedlichster Couleur nochmals die grundsätzliche Absicht bekräftigt, ab dem Jahr 2011 die Leistungen an die hessischen Kommunen im Kommunalen Finanzausgleich um jährlich 400 Mio. € abzusenken. Zwar munkelt man hinter den Kulissen, dass die Absenkung auf 360 Mio. € reduziert werden solle, doch ändert dies an der Grundausrichtung nichts. Darüber hinaus enthält der Aufstellungserlass die Aufforderung an die einzelnen Fachministerien, insbesondere die Zahl und den Umfang der Förderprogramme zurückzuführen.

„Dies bestärkt unsere Sorge“, so Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises, „dass auch Zuwendungen des Landes an die Kommunen außerhalb des Kommunalen Finanzausgleiches davon betroffen sein werden.“

Wie Landrat Wolfgang Schuster unter Bezugnahme auf Berechnungen des Hessischen Landkreistages ausführte, verschlechterte sich die Position der hessischen Landkreise im Kommunalen Finanzausgleich um rund 150 Mio. €. Dabei seien noch nicht die Verluste berücksichtigt, die bei den Kreis- und Schulumlagen in Folge der gesunkenen Steuereinnahmen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden einträten.

Im einzelnen sei mit folgenden Veränderungen zu rechnen:

• - 66,6 Mio. € aus dem Wegfall der Grunderwerbssteuerzuweisungen
• - 19 Mio. € geringere Schlüsselzuweisungen
• - 34,6 Mio. € geringere Kreis- und Schulumlagen aufgrund der eintretenden Verluste bei dem Umlagegrundlagen in Folge der gekürzten Schlüsselzuweisungen der kreisangehörigen Städte und Gemeinde
• - 30 Mio. € höhere Zinsdienstumlage

Für den Lahn-Dill-Kreis werde aus dieser „Operation“, ihre unmittelbaren und mittelbaren Folgen, nach derzeitigen Berechnungen eine Verschlechterung in einer Größenordnung von annähernd 19 Mio. € resultieren, schätzt Landrat Wolfgang Schuster.

Mit den vorgesehenen Eingriffen in den Kommunalen Finanzausgleich (Steuerverbundmasse) werde die mit der Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP gegebene Zusage, den Steuerverbundsatz von bisher 23 Prozentpunkten für die kommunale Seite unverändert zu belassen, gebrochen.

Wolfgang Schuster weiter: „Finanzminister Weimar hat seinen Zugriff auf die Mittel des Kommunalen Finanzausgleichs mit den steigenden Belastungen des Landes im Länderfinanzausgleich zu rechtfertigen versucht.“

Tatsächlich haben sich die Zahlungsverpflichtungen aber spürbar reduziert. Während in 2007 das Land noch 3,164 Milliarden € im Wege des Länderfinanzausgleichs abführen musste, reduzierten sich seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Bundesländern

• im Jahr 2008 auf 2,633 Milliarden €
• im Jahr 2009 auf 2,285 Milliarden €
• im Jahr 2010 auf 2,170 Milliarden €
• und im Jahr 2011 (voraussichtlich) auf 1,913 Milliarden €.

Angesichts dieser Ausgangslage stehe die Argumentation des Finanzministers „auf dünnem Eis“. Dies gelte auch für den weiter von ihm ins Felde geführten Rechtsfertigungsgrund für seinen Zugriff auf den Kommunalen Finanzausgleich. So habe Weimar immer wieder den schwindenden Anteil des Landes an den im Land verbleibenden Steuereinnahmen genannt, sei bis zum heutigen Tage aber den Nachweis für diese Behauptung schuldig geblieben.

Angesichts dieser Ausgangslage wird den Landkreisen, die sich bisher kaum noch über Wasser halten konnten, endgültig die Luft abgeschnürt. Die hessische Landesverfassung, mit der die kommunale Selbstverwaltung auch für die Gemeindeverbände hochgehalten werde, verkomme zunehmend zu Makulatur, kritisierte Landrat Schuster.

In dieser Situation helfe auch die kürzlich vorgenommene Verschärfung der kommunalaufsichtlichen Vorgaben zur Haushaltskonsolidierung nicht wirklich weiter.

„In den letzten Jahren mussten sich die Landkreise – so auch der Lahn-Dill-Kreis – bereits in dramatischer Art und Weise nach der Decke strecken. Im laufenden Jahr konnten wir im Zuge der Nachjustierung des Haushaltskonsolidierungskonzeptes durch einen „Kraftakt“ einen weiteren Beitrag in Höhe von 5,2 Mio. € erwirtschaften. Wenn uns dann aber von ‚oben’ immer neue Belastungen aufgebürdet werden, werden die Konsolidierungsanstrengungen vor Ort mit einem Federstrich zunichte gemacht“, bemängelte Schuster.
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Schutz vor Zerstörung, Beschädigung, Diebstahl und Plünderung:
Burg Greifenstein erhält Plakette nach Haager Konvention

Wetzlar/Dillenburg, den 2010-06-17
Mit der so genannten „Haager Konvention“ sollen Kulturgüter, die für das kulturelle Erbe der Völker von großer Bedeutung sind, während eines Krieges oder bewaffneten Konfliktes vor der Zerstörung bewahrt werden. Die Kennzeichnung erfolgt durch eine blau-weiße Plakette. [mehr]
Für Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz besteht keine Gefahr!
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-06-02
Für Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz besteht keine Gefahr!



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Lahn-Dill-Kreis: Verleihung des Denkmalschutzpreises 2009
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-05-28
Der Denkmalschutzpreis des Lahn-Dill-Kreises wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal vergeben. Er ist mit 5.000,00 Euro Preisgeld verbunden. Der Denkmalbeirat übernimmt die Aufgabe der Fachjury. Der Denkmalschutzpreis kann als Einzelpreis und für bis zu drei denkmalpflegerisch gut gelungene Objekte gewährt werden. Der bzw. die Preisträger sind aus den im Vorjahr eingegangenen Zuwendungs- und Genehmigungsanträgen zu ermitteln. [mehr]
Lahn-Dill-Kreis: Verleihung des Naturschutzpreises 2009
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-05-28
Der mit 3.000,00 Euro dotierte Preis ehrt Leistungen auf dem Gebiet des Artenschutzes, der Gestaltung von Biotopen, der Landschaftspflege und Projekte zur nachhaltigen Entwicklung im heimischen Raum. Der Naturschutzbeirat hat aus den Bewerbungen die Preisträger in der nachstehenden Reihenfolge benannt. Erstmals in der Geschichte der Preisverleihung finden auch zwei Jugendgruppen Berücksichtigung. [mehr]
Gefahrgut- und Abfallkontrolle auf der A 45
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-05-11
Am Donnerstag (6. Mai 2010) fand unter Leitung der Gefahrgutüberwachung des Lahn-Dill-Kreises eine Sonderkontrolle auf der A 45 bei Wetzlar-Naunheim statt. Diese Kontrolle wurde zeitgleich auch in den anderen mittelhessischen Landkreisen durchgeführt. [mehr]
Die K 68 zwischen Breitscheid und Erdbach wird teilweise halbseitig gesperrt
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-03-25
Nachdem der strenge und lang andauernde Winter den Kreisstraßen bereits extrem zugesetzt hat, kommt nun bei dem anstehenden Frühling ein weiteres Problem für den Lahn-Dill- Kreis als Baulastträger für die Kreisstraßen zu, so Landrat Wolfgang Schuster.

Im talseitigen Kurvenbereich der K68 zwischen Breitscheid und Erdbach, - bei km 1,5- , wurde bei einer bereits erkannten Fahrbahnabsenkung im Rahmen der Schadensüberwachung von dem vom Kreis beauftragten Hessischen Amt für Baustoff und Bodenprüfung nun die Befürchtung geäußert, dass sich bei dem einsetzenden Tauwetter verbunden mit entsprechenden Niederschlägen der Fahrstreifen weiter absenken könnte und dass somit eine erhebliche Gefährdung des Straßenverkehrs entstehen würde. Der alpinartige Streckenabschnitt der Kreisstraße erfordert eine konsequente Betrachtung der Schadenssituation mit entsprechenden wirksamen verkehrssichernden Maßnahmen.

Es wurde daher entschieden, in dem betroffenen Schadensbereich den Fahrzeugverkehr vorerst einspurig mit Ampelregelung zu führen. Damit soll eine Entlastung des betroffenen Fahrstreifens erfolgen.

Landrat Schuster bedauert, dass sich im Moment leider noch nicht absehen lässt, wie lange die Verkehrsbehinderung bestehen bleibt. Die örtlichen Gegebenheiten im Schadensbereich der Straße mit ihren ökologischen und geologischen Zwangspunkten erfordern eine umfangreiche Sanierungsplanung.

Der Landrat bittet daher alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Gleichzeitig möchte er betonen, dass die Sicherheit des Verkehrs bei ihm absoluten Vorrang hat.
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Achtung ! Amphibienwanderung!
Lahn-Dill-Kreis finanziert Amphibienschutzzaun in Mademühlen

Wetzlar/Dillenburg, den 2010-03-15
Die steigenden Temperaturen locken Frösche, Kröten und andere Amphibien bald wieder aus ihren Winterquartieren. Bei wärmerer und feuchter Witterung machen sich die Tiere zu ihren Laichplätzen auf. Oft müssen sie dabei Verkehrswege überqueren. Selbst wenn sie nicht überfahren werden, tötet sie die Druckwelle der über sie rollenden Fahrzeuge. Viele dieser Amphibien – Kröten, Frösche, Unken und Molche – zählen zu den besonders geschützten Arten. Oftmals müssen daher Kreisstraßen für die Amphibienwanderung gesperrt werden. [mehr]
Wirtschaftsdelegation beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und Produktpalette der Firma Metz in Solms
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-03-10
Die Entwicklung und die Marktchancen mittelständischer Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis sind Landrat Wolfgang Schuster und Vertretern von Industrie- und Handelskammer und des Handwerks ein wichtiges Anliegen. Der Besuch von Firmen in der Region ist daher fester Bestandteil der Terminplanung, auch im Jahr 2010. Gemeinsam mit Vizelandrat Wolfgang Hofmann, dem Kreisbeigeordneten Günther Kaufmann-Ohl, dem Hauptgeschäftsführer der IHK Andreas Tielmann, dem stv. Leiter der Geschäftsstelle Mittelhessen der Handwerkskammer Wiesbaden Manfred Weber sowie dem Bürgermeister der Stadt Solms, Jörg Ludwig, besuchten sie kürzlich die Firma Metz, Schilderfabrik und Siebdruck in Solms. [mehr]
Neuer Gebietsagrarausschuss Gießen und Lahn-Dill bei der Abteilung für den ländlichen Raum des Lahn-Dill-Kreises
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-02-26
Wolfgang Hofmann überreicht im Auftrag der Hessischen Landwirtschaftsministerin Silke Lautenschläger Dankesurkunden an die ausscheidenden Mitglieder. [mehr]
Veranstaltungshinweis: „Informationen zur Agrarförderung 2010“
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-02-18
Die Abteilung für den ländlichen Raum im Lahn-Dill-Kreis bietet auch in diesem Jahr wieder eine Informationsveranstaltung zum Gemeinsamen Antrag auf Agrarförderung 2010 für Gießen und Lahn-Dill an.

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 3. März 2010, 19:30 Uhr, „Hüttenberger Bürgerstuben“, Hauptstraße 109, 35625 Hüttenberg.

Ansprechpartnerin beim Lahn-Dill-Kreis ist Jutta Garth, Tel. 06441 407-1762.
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Gewässerrenaturierung ist Natur- und Hochwasserschutz
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-02-05
Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann übergibt Zuwendungsbescheide des Kreises an Bürgermeister Jörg Ludwig, Solms.

Der Lahn-Dill-Kreis fördert Gewässerrenaturierungsmaßnahmen in Solms aus Mitteln der naturschutzrechtlichen Ausgleichsabgabe in Höhe von 50.000 Euro. Die Arbeiten dienen neben der Verbesserung der Gewässerökologie auch dem vorbeugenden Hochwasserschutz.
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Informationen zur Agrarförderung 2010 – Veranstaltungshinweis
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-02-05
Die Abteilung für den ländlichen Raum im Lahn-Dill-Kreis bietet auch in diesem Jahr wieder eine Informationsveranstaltung zum Gemeinsamen Antrag auf Agrarförderung 2010 für Gießen und Lahn-Dill an.

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 3. März 2010, 19:30 Uhr, „Hüttenberger Bürgerstuben“, Hauptstraße 109, 35625 Hüttenberg.

Ansprechpartnerin beim Lahn-Dill-Kreis ist Jutta Garth, Tel. 06441 407-1762.
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Lahn Dill Kreis vermittelt notwendige Kenntnisse für richtigen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-01-22
Gemäß den Regelungen des Pflanzenschutzgesetzes darf Pflanzenschutz nur nach guter fachlicher Praxis durchgeführt werden, d. h. jede Person, die Pflanzenschutzmittel ausbringt, muss die erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten (Sachkunde) in schriftlicher Form nachweisen. Diese Regelung betrifft unter anderem auch Gemeindemitarbeiter, die mit Pflanzenschutzmitteln umgehen.

Als sachkundig gelten Personen mit entsprechender abgeschlossener Berufsausbildung, wie z. B. Landwirte, Forstwirte, Gärtner oder Personen mit einem abgeschlossenem Hochschul oder Fachhochschulstudium der Agrar , Gartenbau oder Forstwissenschaften sowie des Weinbaues.

Es wird daran erinnert, dass die in den vergangenen Jahren in Hessen angewandte Verfahrensweise und Auslegung, wonach auch dem langjährig in der Landwirtschaft Tätigen ohne förmlichen Nachweis die Sachkunde eingeräumt wurde, keine Gültigkeit mehr hat.
Der Gesetzgeber sieht aber die Möglichkeit vor, die fehlende Sachkunde durch einen Lehrgang mit anschließender Pflanzenschutz Sachkundeprüfung zu erwerben.

Die Abteilung für den ländlichen Raum beim Lahn Dill Kreis bietet daher auch in diesem Jahr wieder einen entsprechenden Pflanzenschutz Sachkundelehrgang an.

Ab Freitag, den 19. Februar 2010, wird beginnend um 14:30 Uhr unter Leitung von Jaqueline Kautz Gerten an vier Unterrichtstagen das notwendige Wissen für den fach und sachgerechten Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und die Kenntnis der gesetzlichen Grundlagen vermittelt.
Zwecks Erlangung der Sachkunde findet eine Abschlussprüfung statt. Die Kosten für den Lehrgang betragen 125,00 Euro pro Person inkl. Lehrmaterial und Prüfungsgebühr.

Anmeldung und weitere Informationen unter der Telefonnummer 06441 407 1783 (Jaqueline Kautz Gerten).
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Wirtschaftsdelegation beeindruckt von der Entwicklung und der Leistungsfähigkeit der Holzapfel-Gruppe in Sinn
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-01-22
Die Entwicklung und die Marktchancen mittelständischer Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis sind Landrat Wolfgang Schuster und den Wirtschaftsorganisationen ein wichtiges Anliegen. Der Besuch von Firmen in der Region ist daher fester Bestandteil der Terminplanung, auch in dem gerade begonnenen Jahr. Gemeinsam mit Vizelandrat Wolfgang Hofmann, Kreisbeigeordneten Günther Kaufmann-Ohl, dem Hauptgeschäftsführer Andreas Tielmann, stv. Hauptgeschäftsführer Burghard Loewe (IHK Lahn-Dill), dem stv. Leiter der Geschäftsstelle Mittelhessen der Handwerkskammer Wiesbaden, Manfred Weber sowie Sinns stv. Bürgermeister Gernot Schiebel besuchten sie kürzlich das Traditionsunternehmen der Holzapfel-Gruppe in Sinn. [mehr]
Einzelhandel, Verbraucherinnen und Verbraucher sollen faire Preise zahlen
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-01-21
Landrat Wolfgang Schuster und Stellvertreter Wolfgang Hofmann unterstützen „Faire Milch“.

Seit Januar steht sie in hessischen Supermarktregalen, ab dem 8. Februar 2010 wird sie voraussichtlich – nach ersten Lieferengpässen aufgrund der großen Nachfrage – auch im Lahn-Dill-Kreis zu haben sein: Die faire Milch. Sie garantiert Milchbäuerinnen und -bauern einen kostendeckenden Preis und Verbrauchern gentechnikfreie Milch aus der Region, die umweltfreundlich und mit artgerechter Tierhaltung produziert wird.
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Vertrieb für kleine Betriebe in der Praxis
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-01-21
Im Rahmen der Qualifizierungsoffensive des Lahn-Dill-Kreises findet am Freitag, 29. Januar 2010 ab 19:00 Uhr im Bürgerhaus Dietzhölztal-Ewersbach eine weitere Impulsveranstaltung statt. [mehr]
Anhörung zur Breitbandversorgung im Hessischen Landtag am 14. Januar 2010:
Lahn-Dill-Kreis fordert flächendeckende Breitbandversorgung

Wetzlar/Dillenburg, den 2010-01-13
„Ohne schnelle Internetverbindungen ist der Standort Lahn-Dill-Kreis ohne Zukunft. Eine qualitativ hochwertige Versorgung mit schnellen Internetverbindungen ist für den Lahn-Dill-Kreis, insbesondere aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten, eine Herausforderung. Gerade in der augenblicklichen wirtschaftlichen Krisensituation sehen wir eine Chance die Standortqualität, insbesondere im ländlichen Raum, zu verbessern, um für den kommenden Aufschwung optimal gerüstet zu sein“, so Erster Kreisbeigeordneter und Wirtschaftsdezernent Wolfgang Hofmann in einer Presseerklärung zur Landtagsanhörung über die Herstellung einer flächendeckenden Versorgung mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen in Hessen. [mehr]
Verkehrsbehörden des Lahn-Dill-Kreises in Wetzlar ziehen um
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-01-06
Die Führerscheinstelle, die Kfz-Zulassungsstelle und der Fachdienst für allgemeine Verkehrsangelegenheiten des Lahn-Dill-Kreises ziehen Mitte Januar 2010 in neue – kundenfreundlichere – Räume. [mehr]
Neues zum Thema „Unseriöse Kaffeefahrten“
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-11-27
„Eilsendung", Zentrale-Gewinnverteilung, Postfach 1132, 26905 Börger verspricht Gewinne, Geschenke und andere Zuwendungen. [mehr]
Wirtschaftsdelegation zu Gast bei LEIVTEC in Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-11-19
Vertreter des Kreises, der IHK und des Handwerks beeindruckt von der Leistungsfähigkeit eines innovativen heimischen Unternehmens.

Die Entwicklung und die Marktchancen heimischer Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis sind Landrat Wolfgang Schuster und den Vertretern des „Wirtschafts-Dialoges“ ein wichtiges Anliegen. Der Besuch von Firmen in der Region ist daher fester Bestandteil der Terminplanung. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsförderer des Kreises, Manfred Orth, dem Geschäftsführer der IHK Lahn-Dill, Burghard Loewe und dem stellvertretenden Leiter der Geschäftsstelle Mittelhessen der Handwerkskammer Wiesbaden, Manfred Weber, besuchten sie am 17. November 2009 die Firma LEIVTEC Verkehrstechnik in Wetzlar. Erneut wurde dabei deutlich, wie vielfältig und innovativ die Wirtschaftsregion an Lahn und Dill mit Unternehmen und Handwerksbetrieben „bestückt“ ist.
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Der Spatenstich für die grundhafte Erneuerung der Kreisstraße 386 in der Ortsdurchfahrt Greifenstein fand am 29. Oktober 2009 statt
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-10-30
Landrat Wolfgang Schuster ist erfreut, dass nunmehr nach einer längeren Planungsphase und Sicherstellung der Finanzierung die Baumaßnahme „grundhafte Erneuerung der K 386 in der Ortsdurchfahrt Greifenstein“ mit dem Spatenstich am 29.10.2009 in die Ausführungsphase gehen kann. [mehr]
Motivation durch Kommunikation – Kommunikation als Erfolgsfaktor
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-10-27
In Kooperation mit der Stadt Solms organisiert die Qualifizierungsoffensive Lahn-Dill eine Abendsveranstaltung für kleine und mittlere Betriebe aus dem Lahn-Dill-Kreis. Unternehmensberater Joachim Besier aus Biebertal wird am 05. November 2009 um 19:00 Uhr in der Taunushalle in Solms praktische Beispiele geben, wie kunden- und mitarbeiterorientierte Kommunikation zum Erfolgsfaktor für Betriebe werden kann. [mehr]
Grube Fortuna und Rittal setzen ihre Kooperation fort
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-10-21
Seit über einem Jahr forscht die Rittal GmbH & Co. KG in der Grube Fortuna. Sowohl das Herborner Unternehmen als auch das Besucherbergwerk zogen jetzt eine positive Zwischenbilanz der beispielhaften Kooperation. Sie einigten sich zugleich darauf, die im Juni 2008 besiegelte Zusammenarbeit unbefristet fortzusetzen. [mehr]
Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann zum Ölschadensfall im Nordkreis: „Überwachungspflichten für Öltanks nicht auf die leichte Schulter nehmen“
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-10-20
Manchmal kann man sich über Zufälle nur wundern: Kaum hatte der Lahn-Dill-Kreis die Öltankbetreiber im Kreisgebiet auf ihre Prüfpflichten hingewiesen, schon passierte der erste schwerere Ölunfall. In einer Nordkreisgemeinde wurde ein Öltank leck und es lief eine größere Menge Öl aus. [mehr]
Ideen gesucht! – Der Lahn-Dill-Kreis vergibt Naturschutzpreis 2009
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-10-13
Sie haben eine gute Idee, den Naturschutz im Lahn-Dill-Kreis noch weiter voranzubringen? Der Lahn-Dill-Kreis freut sich auf Ihre Vorschläge. [mehr]
Kreisverwaltung rät: Öltankanlagen möglichst sofort überprüfen lassen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-09-22
Heizöltankanlagen sind prüfpflichtig. Darauf hat jetzt erneut der Lahn-Dill-Kreis hingewiesen. Unter die Prüfpflicht fallen insbesondere

• alle unterirdischen Anlagen und
• oberirdische Anlagen mit mehr als 1.000 Liter Lagervolumen.
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Vertriebskonzepte für kleine und mittlere Betriebe – Veranstaltung am 23. September 2009 in Driedorf
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-09-18
In Kooperation mit den drei Westerwaldgemeinden Breitscheid, Driedorf und Greifenstein sowie dem Regionalmanagement Lahn-Dill-Wetzlar, organisiert die Qualifizierungsoffensive Lahn-Dill eine weitere Abendsveranstaltung für kleine und mittlere Betriebe aus dem Lahn-Dill-Kreis. [mehr]
Am 22. September 2009 bleibt die Zulassungsbehörde in Herborn-Burg am Vormittag geschlossen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-09-16
„Nachdem der Ansturm der Abmeldungen und der Neuzulassungen im Zuge der Abwrackprämie deutlich nachgelassen hat“, so Landrat Wolfgang Schuster, „besteht nun für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungsbehörde genügend Zeit, sich mit internen Fortbildungen zu beschäftigen.“

Daher ist am Dienstagvormittag, 22. September 2009 die Zulassungsbehörde in Herborn-Burg geschlossen.

Für dringende unaufschiebbare Zulassungsangelegenheiten steht den Bürgerinnen und Bürgern die Zulassungsbehörde in Wetzlar am Vormittag zur Verfügung.

Der Landrat bittet die Kunden und Kundinnen der Zulassungsbehörde um ihr Verständnis für diese Einschränkung der Dienstleistung am Dienstag kommender Woche. Letztlich profitieren alle, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungsbehörde optimal ausgebildet und motiviert sind.
[mehr]
Geotag auf der Grube Fortuna – Eisenverarbeitung und Bergbautechnik hautnah
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-09-15
Wenn die Städte Weilburg und Braunfels am Sonntag, 20. September (10:00 bis17:00 Uhr), erstmals in der Region zu einem gemeinsamen Geotag einladen, ist eine der Anlaufstellen des städteübergreifenden Programms die Grube Fortuna in Solms-Oberbiel. [mehr]
4,7 Mio. für Kinderbetreuung in Unternehmen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-09-07
Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis, die eine betriebliche Kinderbetreuung einrichten wollen, können beim Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Zuschüsse beantragen. Darauf weist das Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises hin. „4,7 Millionen Euro stehen in ganz Hessen zur Förderung betrieblicher Kinderbetreuungseinrichtungen zur Verfügung, “ so Petra Schmittner, stellvertretende Frauenbeauftragte des Lahn-Dill-Kreises. „Die Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis sollten sich eine Scheibe davon abschneiden.“
[mehr]
Zulassungsbehörde in Wetzlar am 8. September 2009 geschlossen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-09-04
Zulassungsbehörde in Herborn-Burg steht vormittags für dringende, unaufschiebbare Zulassungen zur Verfügung. [mehr]
Gewinnmitteilung treibt Menschen um – Kreis warnt vor „Telefongewinnspiel“, Twistringen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-08-28
Im Landratsamt kennt man sie schon, die Einladung zu einer angeblichen Gewinnübergabe eines „Telefongewinnspiels“, Postfach 1355, 27235 in Twistringen. Bürger aus dem Kreis Gießen, aus Speyer, der Wetterau und dem Landkreis München hatten ihre Einladungen schon beginnend im Mai diesen Jahres an die Kreisverwaltung geschickt. [mehr]
Illegale Werbeverkaufsveranstaltung hat Konsequenzen: 4.500 Euro Geldbußen verhängt
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-08-07
Für den 26. November 2008 hatte „Lachs Rudi“ in und um Dillenburg zahlreiche Bürger zur Vorstellung der Produkte seiner Firma eingeladen. Einen Weihnachtspräsentkorb sollte es gratis geben und ein „Aloe-Vera“ Pflegeset im Wert von 149 Euro dazu. [mehr]
Grundsteinlegung zur neuen Straßenverkehrsbehörde in Wetzlar: Zulassungs- und Führerscheinstelle erhalten Standort in der Innenstadt
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-31
Um die Dienstleistungsqualität des Lahn-Dill-Kreises im Verkehrswesen deutlich zu verbessern, sollen die Kfz-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle an einen neuen, den heutigen Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden Rechnung tragenden Standort verlagert werden. [mehr]
Aartalsee: Naturschutzbeirat des Lahn-Dill-Kreises auf Sommertour
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-28
Der Naturschutzbeirat des Lahn-Dill-Kreises hat im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour die Stauanlagen des Aartalsees und das Schutzgebiet an der Vorsperre besichtigt. Unter der Leitung des Beiratsvorsitzenden Rudolf Fippl, Solms, besichtigten die Mitglieder des Beirates und Verwaltungsvertreter zunächst die Anlagen des Staumauerbereiches. Stauwärter Patrick Will und Kreisbrandinspektor Rupert Heege stellten den Naturschützern die technischen und baulichen Anlagen des Sees vor. Thematische Schwerpunkte waren dabei die für das Jahr 2011 geplante vollständige Leerung des Hauptbeckens sowie Fragen der Stromerzeugung und -gewinnung bzw. die Auswirkungen des Turbinenbetriebes auf die Fischbestände im See.

Im zweiten Teil der Besichtigungstour, der zur Vorsperre führte, ging es um die weitere Entwicklung des Schutzgebiets und um die zum Teil ungünstigen Wasserstände im Spätsommer. Daneben stellte der Beiratsvorsitzende den aktuellen Sachstand zum Thema Parkplatzvergrößerung vor. Fippl stellte sichtlich zufrieden fest, dass es der HGON (Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz) gelungen sei, weitergehende Eingriffe in das Naturschutzgebiet zu verhindern. Im Konsens mit der Gemeinde Hohenahr habe man einen Alternativ-Standort für den Parkplatz gefunden und einen tragfähigen Kompromiss erzielt.

Angesprochen haben die Beiratsmitglieder auch den Stand der Planungen der Ortsumgehung des Hohenahrer Ortsteils Mudersbach. Fippl dazu: „Die ökologisch nachteiligste Variante scheint vom Tisch zu sein – aber auch die jetzt untersuchten Trassen dürften uns noch ziemlich beschäftigen“. Er ergänzt, dass sich die Abstimmung mit der Gemeinde Hohenahr auch hier positiv auf den Verfahrensablauf ausgewirkt habe.
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Landrat berichtet über den Wirtschaftsdialog
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-08
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Lahn-Dill-Kreis spitzt sich weiter zu: höhere Arbeitslosenzahlen; geringere Zahl offener Stellen; Zeitarbeit bricht ein; Zahl gemeldeter Kurzarbeit steigt, Zahl der Entlassungen und Insolvenzen steigt. [mehr]
Verkehrsgesellschaft Mittelhessen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-08
Mit Start des Verkehrs in den Linienbündeln Hüttenberg/Braunfels und Ehringshausen durch den Auftragnehmer Verkehrsgesellschaft Mittelhessen traten erhebliche Probleme in der Beförderung der Fahrgäste auf. Mittlerweile sind die Altunternehmer (Gesellschafter Kreutz, Medenbach, Schermuly, Bender) keine Handelnden mehr in der von Abelio finanziell unterstützten Verkehrsgesellschaft. [mehr]
Im Dienst des Kunden: Zulassungsstelle in Herborn-Burg bleibt am Mittwoch, 1. Juli 2009 wegen Fortbildung geschlossen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-06-29
Landrat Wolfgang Schuster lobt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungsstellen. [mehr]
Dorferneuerung Sechshelden geht weiter – bisher fertig gestellte Projekte können sich sehen lassen!
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-06-26
Das Dorferneuerungsprogramm von Sechshelden in der öffentlichen Diskussion – verbunden mit enttäuschten Erwartungen, Resignation und endgültig zum Scheitern verurteilt? „Ganz im Gegenteil“ urteilt Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und zuständiger Dezernent des Lahn-Dill-Kreises: „Die Bürgerinnen und Bürger von Sechshelden können stolz sein auf das, was bisher auf die Beine gestellt wurde wie etwa die sehr gelungene Gestaltung der neuen Dorfmitte um das Dorfgemeinschaftshaus, die schmucken Fachwerkhäuser im Dorf und die Sanierung des Jugendraumes durch den CVJM.“

Bisherige Bilanz: Insgesamt sind durch die Dorferneuerung 600.900,00 Euro Fördergelder nach Sechshelden geflossen, davon für kommunale Maßnahmen 470.600,00 Euro und für 22 private Maßnahmen 130.300,00 Euro. Weitere Privatmaßnahmen werden zurzeit für eine Bewilligung vorbereitet.

Dorferneuerung Sechshelden – was steckt dahinter?

Haiger-Sechshelden wurde 2001 durch das zuständige Ministerium als Förderschwerpunkt im Hessischen Dorferneuerungsprogramm anerkannt. Die Laufzeit der Dorferneuerung geht bis zum 31. Dezember 2009. Hierfür konnten bis zum 30.September 2008 Förderanträge gestellt werden. 2001 wurde ein Dorfentwicklungskonzept mit einem Katalog von 25 kommunalen Maßnahmen erarbeitet. Zusammen mit der Stadt Haiger (Antragsteller), der für die Dorferneuerung zuständigen Abteilung für den ländlichen Raum des Lahn-Dill-Kreises (Administration und Beratung) und einem Vertreter des Investitionsbank Hessen („Geldgeber“) wurden für 13 förderfähige Maßnahmen Zuschüsse in Aussicht gestellt.

Bewilligte Dorferneuerungsmaßnahmen waren u. a.
• der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses,
• die Neugestaltung des Dorfplatzes,
• die Verbesserung einer Fußwegeverbindung Bereich Kirche/Kindergarten/Schule,
• die Neugestaltung von innerörtlichen Spielbereichen und Freiflächen und
• verschiedene Begrünungsmaßnahmen, wozu auch der Bereich „Klickerdreieck“ gehörte.


Antragstellung und Fristen

In der Hand der Stadt Haiger liegt die Verantwortung für die Antragstellung und Durchführung der kommunalen Maßnamen innerhalb der festgelegten Fristen. Die mit Dorferneuerungsmitteln bewilligte Maßnahme „Freiflächengestaltung Klickerdreieck“ konnte leider trotz Verlängerung nicht fristgerecht umgesetzt werden, so dass der Bescheid durch die Investitionsbank Hessen zurückgezogen wurde. Auch der Antrag zur Gestaltung des Kirchenumfeldes konnte – da nicht fristgerecht gestellt – nicht mehr berücksichtigt werden.

Förderrichtlinien bestimmt das Land Hessen!

Die Richtlinien zur Förderung von Dorferneuerungsmaßnahmen werden vom Land Hessen festgelegt und geändert! Die für die Dorferneuerung zuständige Behörde vor Ort hat darauf keinen Einfluss. Das Land hat diese Richtlinien u. a. so geändert, dass zeitaktuelle Themen wie der Umgang mit der demographischen Entwicklung und der Aufbau eines so genannten „Leerstandsmanagements“ berücksichtigt werden. Die Förderung der Eigenleistung wurde zwar eingeschränkt und eine Bagatellgrenze von 3000,00 Euro pro Maßnahme eingeführt – gleichzeitig jedoch für alle privaten Antragsteller die Höchstförderung für ein Gebäude von 20.000,00 auf 30.000,00 Euro angehoben. Wolfgang Hofmann: „Über diese Änderungen wurden auch die Stadt Haiger und die Bürgerinnen und Bürger von Sechshelden umgehend informiert.“

Das Antragsverfahren – beratungs- und zeitintensiv

Alle Antragsteller wurden durch ein externes Büro und die Abteilung für den ländlichen Raum beraten. Jeder Antrag wird auf der Grundlage der geltenden Richtlinien sorgfältig geprüft. Wenn eine Förderfähigkeit der Maßnahmen gegeben ist, erfolgt die Bewilligung in Zusammenarbeit mit der Investitionsbank Hessen. Grundsätzlich können Bewilligungen erst nach Verabschiedung des Landeshaushalts ausgesprochen werden. Wenn die Möglichkeit der Bewilligung eines vorzeitigen Projektsbeginns besteht, werden die Antragsteller daraufhingewiesen. Eine Bewilligung erfolgt in der Regel im 2. Quartal eines Jahres. Die Antragsteller werden im Zuge der Beratung darüber informiert, dass daher entsprechende Zeiten zwischen der Antragstellung und der Bewilligung liegen können.

Wolfgang Hofmann abschließend: „Im Rahmen der Dorferneuerung wurden Investitionen von deutlich über einer Million Euro getätigt und damit auch ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des heimischen Handwerks geleistet.“ Landesweite Auswertungen zu den Wirkungen des Dorferneuerungsprogramms zeigen, dass tatsächlich Investitionen bis zu einem fünffachen des Zuschussbetrages unterstellt werden können – für Sechshelden würde dies ein Betrag von ca. 3 Millionen Euro bedeuten. Eine Bilanz, die sich durchaus sehen lassen kann.

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Teilsperrung der Dillenburger Wilhelmstraße am kommenden Wochenende
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-06-23
Vom 26. bis 28. Juni 2009 findet auf dem Gelände des Hessischen Landgestütes in Dillenburg zum dritten Mal die Messe „LebensArt – Erlesenes & Schönes für Haus und Garten“ statt. Anlässlich dieser Veranstaltung wird die Wilhelmstraße in Dillenburg teilweise gesperrt. Landrat Wolfgang Schuster: „An dieser Stelle möchte ich Kundinnen und Kunden der Kreisverwaltung und der Lahn-Dill-Arbeit auf die geänderte Verkehrsregelung und eingeschränkte Parkmöglichkeiten hinweisen.“

Die Wilhelmstraße wird von Donnerstag, 25. Juni 2009, 20:00 Uhr bis Sonntag, 28. Juni 2009, 20:00 Uhr ab der Jahnstraße bis Höhe Finanzamt voll gesperrt.

• Der Radverkehr wird über das Hofgartengelände geleitet.
• Die Wilhelmstraße ist aus Richtung Frankfurter Straße/Poststraße, Untertor über die Zufahrt „Rasaunenberg“ bis zum gesperrten Bereich befahrbar.
• Die öffentlichen Parkplätze in der Wilhelmstraße stehen an den Tagen der Messe der Allgemeinheit zur Verfügung.

(Auszug aus der Genehmigung der zuständigen Straßenverkehrsbehörde Stadt Dillenburg)

Landrat Wolfgang Schuster: „Allen Besucherinnen und Besuchern sowie den ausstellenden Unternehmen wünsche ich ein rundum gelungenes Wochenende der etwas anderen (Lebens-) Art.“
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Datenmissbrauch und Datenschutz – Ein Thema auch für Vereine
Infoveranstaltung für ehrenamtlich Tätige in der Kreisverwaltung Wetzlar

Wetzlar/Dillenburg, den 2009-06-15
Datenmissbrauch und Datenschutz sind in der letzten Zeit verstärkt in der öffentlichen Diskussion. Dies ist auch ein Thema für Vereine, denn auch im Rahmen der Vereinsverwaltung muss das Bundesdatenschutzgesetz beachtet werden. [mehr]
Datenmissbrauch und Datenschutz – Ein Thema auch für Vereine
Infoveranstaltung für ehrenamtlich Tätige in der Kreisverwaltung Wetzlar

Wetzlar/Dillenburg, den 2009-06-08
Datenmissbrauch und Datenschutz sind in der letzten Zeit verstärkt in der öffentlichen Diskussion. Dies ist auch ein Thema für Vereine, denn auch im Rahmen der Vereinsverwaltung muss das Bundesdatenschutzgesetz beachtet werden. [mehr]
Die Natur im Frühjahr und Sommer – was können wir für Flora und Fauna tun?
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-05-27
Laut Kalender kommt der Sommer in wenigen Wochen, die Uhren stehen schon zwei Monate auf Sommerzeit – überall hat es üppig zu grünen und zu wachsen begonnen. Gerade im Frühjahr verdienen Flora und Fauna besondere Beachtung und Schutz – aber keine störenden Eingriffe. [mehr]
„Öffentliche Auftragsvergabe“ – Informationsveranstaltung am 25. Juni 2009 in der Kreisverwaltung Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-05-20
Die Kreisverwaltung des Lahn-Dill-Kreises hat sich dazu entschlossen, bei der Vervielfältigung und beim Versand von Ausschreibungsunterlagen im Rahmen von Vergabeverfahren den Service und die Unterstützung des Staatsanzeigers für das Land Hessen zu nutzen – mit dem Ziel dadurch Prozesse zu optimieren. [mehr]
Unternehmerfrau des Jahres im Handwerk gesucht
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-04-02
Kreishandwerkerschaft und Frauenbüro des Lahn-Dill-Kreises suchen Kandidatinnen. [mehr]
Stadt, IHK und Kreis sprechen bei der Hessischen Wissenschaftsministerin vor: Denkmalausweisung „Gewerbepark Adolfshütte“ sollte überprüft werden
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-04-01
Das Landesamt für Denkmalpflege in Hessen hat den überwiegenden Teil der baulichen Anlagen des heutigen Gewerbeparks „Adolfshütte“ im Dillenburger Stadtteil Niederscheld im Rahmen einer Ergänzung der Denkmaltopographie als Kulturdenkmal (Gesamtanlage) ausgewiesen. Innerhalb dieser Gesamtanlage ist für zwei Gebäude und eine Mauer die Eigenschaft als Einzeldenkmal festgestellt worden. Nunmehr haben sich Dillenburgs Bürgermeister Michael Lotz, IHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Tielmann und Landrat Wolfgang Schuster in einem gemeinsamen Brief an die Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gewandt und dringend gebeten, die Unterschutzstellung aus wirtschaftlichen, aber auch aus geschichtlichen Gesichtspunkten heraus neu zu bedenken. [mehr]
Studenten der Fachhochschule Gießen-Friedberg vermessen das alte Maschinenhaus der Grube Fortuna
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-03-18
Die Grube Fortuna ist über die Region hinaus bekannt für ihre spannenden Unter-Tage-Führungen, das gemütliche Lokal im Zechenhaus oder die historischen Lokomotiven, die das benachbarte Feld- und Grubenbahnmuseum an den Fahrtagen unter Dampf setzt. [mehr]
Lahn-Dill-Kreis vermittelt notwendige Kenntnisse für richtigen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-02-27
Lehrgang beginnt am 13. März 2009 in Wetzlar – Anmeldungen sind noch möglich. [mehr]
Veranstaltungshinweis: Informationsveranstaltung „Agrarförderung 2009“ am 4. März 2009 in Hüttenberg
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-02-24
Der Lahn-Dill-Kreis lädt ein zu einer Informationsveranstaltung am

Mittwoch, 4. März 2009, 19:30 Uhr, Hüttenberger Bürgerstuben, Hauptstraße 109, 35625 Hüttenberg.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Abteilung für den ländlichen Raum informieren zum „Gemeinsamen Antrag auf Agrarförderung 2009" sowie „Cross compliance“ (anderweitige Verpflichtungen).

Ansprechpartnerin für Fragen zum Thema: Jutta Garth, Abteilung für den ländlichen Raum des Lahn-Dill-Kreises, Tel. 06441 407-1762.
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Verantwortungsvoller Umgang mit Energieressourcen – Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz in kreiseigenen Gebäuden
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-02-11
Finanzielle Auswirkungen treten bei der Nutzung von Wohneigentum immer mehr in den Vordergrund, Mieter haben mit den stetig steigenden Nebenkosten für ihre Wohnungen zu kämpfen. Nicht nur unter dem finanziellen, sondern auch unter dem Aspekt der zu erwartenden Ressourcenknappheit, müssen vor allem unter ökologischen Gesichtspunkten energetische Sanierungen geplant und umgesetzt werden.

Wenn es um Klimaschutz und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen geht, sind neben guten Ratschlägen insbesondere Taten gefordert. Mit der teilweisen Umrüstung einiger Heizungsanlagen im Rahmen von BioRegio Holz Lahn knüpft der Lahn-Dill-Kreis an frühere Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz an. Eine Zwischenbilanz der zuständigen Fachabteilung zeigt, dass in kreiseigenen Gebäuden inzwischen 45 Blockheizkraftwerke für Wärme und Strom sorgen. Außerdem wird die Installation kleiner Photovoltaikanlagen forciert und im Rahmen eines bestehenden Beleuchtungscontractings sind bereits 12.000 veraltete Leuchten ausgetauscht worden.

Landrat Wolfgang Schuster: „Es reicht nicht aus, nur auf erneuerbare Energien zu setzen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Energie – vor allem durch Energieeinsparung und Energieeffizienzsteigerung – muss auch zukünftig für uns höchste Priorität haben.“
Der Lahn-Dill-Kreis hat seine gesetzliche Pflicht zur Erstellung der Energieausweise für Wohngebäude bereits erfüllt. Bis zum 1. Juli 2009 werden auch für die Nichtwohngebäude Energieausweise erstellt.
Der Lahn-Dill-Kreis führt zwar keine externen Energieberatungen durch und stellt auch keine Energieausweise aus, möchte interessierte Bürgerinnen und Bürger aber gerne mit folgenden Tipps unterstützen.

Zum Thema „Energieausweis für Wohngebäude“:
• Was ist ein Energieausweis?
• Wer braucht einen Energieausweis?
• Wie bekommt man einen Energieausweis?

Der Energieausweis gibt leicht verständlich Auskunft über den Energiebedarf und bietet so eine wichtige Entscheidungshilfe, wenn es um Anmietung oder Verkauf / Kauf von Wohnraum geht. Am 27. Juni 2007 hat die Bundesregierung die Einführung des Energieausweises für Gebäude verabschiedet. Die „Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden“ (EnEV) ist am 1. Oktober 2007 mit gestaffelten Übergangsfristen in Kraft getreten. Dadurch wurde für Wohngebäude mit einem Baujahr bis 1965 der Energieausweis spätestens zum 1. Juli 2008 Pflicht, für Wohngebäude jüngeren Datums galt eine Frist bis zum 1. Januar 2009.

Eine gute Übersicht, wer und ab wann ein Energieausweis benötigt wird, gibt das Schaubild „Energieausweis für Wohngebäude“ oder der Online-Check unter

www.gebaeudeenergieausweis-bw.de/service/der-onlinecheck-gebaudeenergieausweis-step-1.html.

Ansprechpartner beim Lahn-Dill-Kreis zum Thema ist Carsten Filges, Tel. 06441 407-1353.
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Land fördert behindertengerechten Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-02-10
Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann weist auf Bedarfsanmeldung bis zum 15. April 2009 hin. [mehr]
Landräte wollen Verkehrsminister aus Hessen, Rheinland-Pfalz, NRW an einen Tisch bringen – Sprinterverbindung zwischen Giessen-Siegen-Köln in Fahrplan integrieren – zweigleisiger Ausbau und Beseitigung der Kriegsschäden bleibt Ziel
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-02-09
Der zweigleisige Ausbau der Siegstrecke steht nach wie vor bei den Landräten Kühn (Rhein-Sieg), Lieber (Altenkirchen), Breuer (Siegen-Wittgenstein) und Schuster (Lahn-Dill) ganz oben auf der Agenda – auch im Jahr 2009. Die Landräte sind übereingekommen, den politischen Druck auf die zuständigen Verkehrsminister aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen aufgrund der länderübergreifenden Bedeutung gemeinsam zu verstärken. [mehr]
„Perspektiven durch Qualifizierung“ – der Qualifizierungsbeauftragte des Lahn-Dill-Kreises hilft bei der Umsetzung
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-02-05
Im Zuge des Förderprogramms „Qualifizierungsoffensive Hessen“ ist zum 1. Dezember 2008 die Stelle eines Qualifizierungsbeauftragten für den Lahn-Dill-Kreis geschaffen worden. Das Projekt wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF), das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) und den Lahn-Dill-Kreis gefördert. Für die Umsetzung des Projektes ist die GWAB, die „Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Ausbildungs- und Beschäftigungsinitiativen mbH“ verantwortlich – die Stelle des Qualifizierungsbeauftragten nimmt Diplomkaufmann Stefan Deibel ein.

Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bis 250 Mitarbeiter im Bereich der beruflichen Weiterbildung zu unterstützen und zu sensibilisieren.
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Dauerbrenner „unseriöse Kaffeefahrten“ – auch in 2009 geht es mit überaus interessanten Angeboten weiter
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-01-21
Der Januar ist noch nicht zu Ende und schon geht es wieder los: Die Experten vom Lahn-Dill-Kreis sehen sich gleich zu Beginn es Jahres 2009 dazu veranlasst, eindringlich vor Einladungen zu unseriösen Kaffeefahrten zu warnen. Speziell geht es um eine Einladung, die mir einem Gewinnversprechen von 10.000 Euro weit über dem Schnitt des bisher üblichen liegt. [mehr]
Landräte wollen Verkehrsminister aus Hessen, Rheinland-Pfalz, NRW an einen Tisch bringen – Sprinterverbindung zwischen Giessen-Siegen-Köln in Fahrplan integrieren – zweigleisiger Ausbau und Beseitigung der Kriegsschäden bleibt Ziel
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-01-21
Der zweigleisige Ausbau der Siegstrecke steht nach wie vor bei den Landräten Kühn (Rhein-Sieg), Lieber (Altenkirchen), Breuer (Siegen-Wittgenstein) und Schuster (Lahn-Dill) ganz oben auf der Agenda – auch im Jahr 2009. Die Landräte sind übereingekommen, den politischen Druck auf die zuständigen Verkehrsminister aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen aufgrund der länderübergreifenden Bedeutung gemeinsam zu verstärken.
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Die Zulassungsstellen des Lahn-Dill-Kreises öffnen am Montag, dem 26. Januar 2009 erst am Vormittag um 10:00 Uhr
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-01-20
Am Vormittag des 26. Januar 2009 kann das Dienstleistungsangebot der Zulassungsstellen des Lahn-Dill-Kreises in Wetzlar und in Herborn-Burg erst ab 10:00 Uhr in Anspruch genommen werden. Auch die am Zulassungsverfahren teilnehmenden Städte und Gemeinden werden an diesem Tag erst ab 10:00 Uhr für Fahrzeugzulassungen zur Verfügung stehen. [mehr]
Der Lahn-Dill-Kreis erneuert Schutzplanken auf den Kreisstraßen
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-12-29
„Wir wollen auch im Jahre 2009 einen aktiven Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf den Kreisstraßen leisten“, so Landrat Wolfgang Schuster. „Deshalb werden wir marode Schutzplanken an Kreisstraßen abbauen und durch neue ersetzen.“

Die auszutauschenden Schutzplanken bestehen aus osteuropäischem Stahl, bei denen nunmehr die Eigenschaft zu beobachten war, dass diese mit der Zeit verspröden. Bei einem Aufprall, so weiter der Landrat, verformen sich diese Schutzplanken nicht bzw. nur ungenügend und können somit nicht die Kräfte beim Aufprall sicher absorbieren. Vielmehr brechen diese Schutzplanken mit scharfkantigen Bruchstellen. Sie stellen somit eine erhebliche Gefahr für die Verkehrsteilnehmer dar.

Mit Blick auf das Jahr 2009 kündigt Landrat Wolfgang Schuster weiter an, dass von Seiten des Lahn-Dill-Kreises verstärkt der Zustand der Kreisstraßen in Augenschein genommen wird und dass die als akut eingestuften straßenbaulichen Mängel durch grundhafte Erneuerungen und Teilsanierungen kurzfristig abgestellt werden sollen.
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Die Zulassungsstellen des Lahn-Dill-Kreises bleiben am Montag, 1. Dezember 2008 geschlossen!
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-11-25
Am 1. Dezember 2008 bleiben die Zulassungsstellen des Lahn-Dill-Kreises in Wetzlar und in Herborn-Burg geschlossen. Auch bei den am Zulassungsverfahren teilnehmenden Städten und Gemeinden können an diesem Tag keine Zulassungen getätigt werden. [mehr]
Zu Gast bei Ströher in Dillenburg: Vertreter des Kreises, der IHK und des Handwerks beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Traditionsunternehmens
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-11-20
Die Entwicklung und die Marktchancen mittelständischer Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis sind Landrat Wolfgang Schuster und den Wirtschaftsorganisationen ein wichtiges Anliegen. Der Besuch von Firmen in der Region ist daher fester Bestandteil der Terminplanung auch in diesem Jahr. Gemeinsam mit Vizelandrat Wolfgang Hofmann, dem Wirtschaftsförderer des Kreises, Manfred Orth, dem Geschäftsführer der IHK Lahn-Dill, Burghard Loewe und dem stellvertretenden Geschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden, Manfred Weber, besuchten sie kürzlich das Traditionsunternehmen Ströher in Dillenburg. In der geradezu persönlichen Atmosphäre des Traditionsunternehmens erfuhr die Delegation Neues und oft Unerwartetes eines ganz auf Marktnähe ausgerichteten Unternehmens. [mehr]
Den Bergbau zukunftssicher machen: Führende europäische Bergbauexperten bei Rittal – auf dem Programm stand auch ein Besuch der Grube Fortuna
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-11-18
In Zeiten sich verknappender Ressourcen stellen Suche und Förderung von Rohstoffen eine große Herausforderung dar. Bergbaubetriebe stoßen in immer größere Tiefen vor, die Anforderungen an Infrastruktur und Sicherheit steigen. Bei Rittal in Herborn waren führende europäische Experten zu Gast um sich darüber auszutauschen, wie der europäische Bergbau zukunftssicher gemacht werden kann. [mehr]
Lahn-Dill-Kreis, IHK und Handwerksorganisation vereinbaren gemeinsames Arbeitsprogramm für 2009
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-11-17
Gemeinsame Pressemitteilung von Lahn-Dill-Kreis, Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill, Handwerkskammer Wiesbaden und Kreishandwerkerschaft Lahn-Dill.

Bereits im dritten Jahr treffen sich Spitzenvertreter des Lahn-Dill-Kreises mit den Spitzen der heimischen Wirtschaftsorganisationen. Ziel ist die Förderung der heimischen Wirtschaft aus einem Guss. Dabei wurde u. a. der Entwurf eines Zukunftskonzeptes zur wirtschaftlichen Entwicklung im Lahn-Dill-Kreis, ein gemeinsames Standortmarketing, Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung und die Bestandspflege als wesentlicher Faktor einer regionalen Wirtschaftspolitik erörtert und das weitere Vorgehen vereinbart.
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Wachstum in europäische Dimensionen: Transland hat Grundstein für Speditionsanlage in Haiger gelegt
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-11-06
Im Gewerbegebiet „Auf der Kalteiche“ in Haiger hat die Transland Spedition GmbH auf einem 47.000 Quadratmeter großen Areal den Grundstein für ihren neuen Firmensitz gelegt. [mehr]
ETH EnergieTage Hessen® feiert großes Jubiläum in Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-11-03
10 Jahre ETH EnergieTage Hessen® heißt es vom 07. – 09. November in den Stadthallen in Wetzlar. Ein Besuch der ETH EnergieTage Hessen® ist Tradition. Die ETH ist die größte Messe in Mittelhessen, die die Themen Bioenergie, Regenerative Energien und Energieeffizientes Bauen und Sanieren unter einem Dach vereint. Auf der Messe können sich Besucher über Möglichkeiten und Lösungen informieren, wie jeder Einzelne seinen Teil zum Klimaschutz beitragen kann und weiteren Klimaveränderungen aktiv entgegen wirkt und dabei noch Bares spart. [mehr]
Lahn-Dill-Kreis setzt auf den regenerativen Energieträger Holz: Erste Pelletheizung in der Grundschule Steindorf-Albshausen in Betrieb genommen
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-10-30
„Wenn es um Klimaschutz und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen geht, sind nicht nur gute Ratschläge, sondern Taten gefordert“, so Landrat Wolfgang Schuster anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der ersten holzgefeuerten Heizungsanlage in einem Gebäude des Lahn-Dill-Kreises. [mehr]
Biometrisches Passbild im Scheckkartenführerschein
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-10-10
Laut der geänderten Fahrerlaubnisverordnung (FeV) müssen nun, wie auch schon beim Reisepass, die Führerscheine mit einem biometrischen Lichtbild versehen sein. Das heißt, dass alle Anträge, die nach dem 30.10.2008 bei der Fahrerlaubnisbehörde des Lahn-Dill-Kreises eingehen, nur noch mit einem biometrischen Lichtbild versehen sein dürfen. Anträge, die vor dem 30.10.2008 bei der Fahrerlaubnisbehörde gestellt werden, können noch mit den Passbildern, die der alten Verordnung entsprechen, abgegeben werden. [mehr]
Zu Gast bei Thermokon-Sensortechnik in Mittenaar: Landrat Wolfgang Schuster beeindruckt von der Leistungsfähigkeit eines Familienbetriebes
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-09-30
Die Marktchancen und die damit verbundene Entwicklung mittelständischer Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis sind Landrat Wolfgang Schuster ein wichtiges Anliegen. Der Besuch von Firmen in der Region ist daher fester Bestandteil der Terminplanung auch in diesem Jahr. Gemeinsam mit dem Bürgermeister von Mittenaar, Hermann Steubing, dem Wirtschaftsförderer des Lahn-Dill-Kreises, Manfred Orth und dem stellvertretenden Leiter der Geschäftsstelle Mittelhessen der Handwerkskammer, Manfred Weber, besuchte er in diesen Tagen die Firma Thermokon in Mittenaar-Bicken. In der geradezu persönlichen Atmosphäre des Familienbetriebes erfuhr die Delegation Neues und oft uUnerwartetes eines ganz auf Marktnähe ausgerichteten Unternehmens. [mehr]
Neues zum Thema „Warnliste Kaffeefahrten“
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-09-24
Angebliche Einladung staatlicher Lotteriegesellschaften ist ein Schwindel! [mehr]
Wildschäden durch Schwarzwild
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-09-23
In den letzten Tagen sind aus dem Kreisgebiet zahlreiche Hinweise über von Schwarzwild verursachte Wildschäden auf Acker- und Grünflächen und sogar an Hausgärten bei der unteren Jagdbehörde eingegangen. Die verstärkte Häufung solcher Meldungen lässt auf eine vorhandene, hohe Schwarzwildpopulation schließen.

Bestandsregulierende Faktoren wie beispielsweise schneereiche, kalte Winter blieben in den letzten Jahren überwiegend aus. Hinzu kommt, dass durch die zur Zeit jährlich starke Eichen- und Buchenmast die Population stark angestiegen ist.

Angesichts dieser sich durch die Überpopulation abzeichnende Wildschadensproblematik hat Landrat Wolfgang Schuster die Jagdpächter über die Hegegemeinschaften zur konsequenten, verstärkten Bejagung des Schwarzwildes in den kommenden Herbst- und Wintermonaten angehalten. Dabei soll bei Treibjagden, auch revierübergreifend, der Bestand auf eine dem Lebensraum angepasste Höhe zurückgeführt werden.

Wird ein Wildschaden auf Acker- oder Grünland festgestellt, ist dieser bei dem für das Grundstück zuständigen Gemeindevorstand innerhalb einer Woche, nachdem man von dem Schaden Kenntnis erhalten hat, schriftlich anzumelden. Geschädigte Flächen auf denen die Jagd ruht, dazu gehören neben der Ortslage und dem Friedhof auch Hausgärten, sind jedoch vom Wildschadenersatz ausgenommen.
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„Klimaschutz durch kurze Wege“ – Tag der Regionen am 28. September 2008 in Hohenahr-Altenkirchen
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-09-18
Der Tag der Regionen wird deutschlandweit gefeiert. Bunt, vielfältig und öffentlichkeitswirksam wird gezeigt, dass die Regionen „in Bewegung sind". Der Tag der Regionen ist der Werbetag für regionale Produkte, Betriebe und Dienstleistungen. Am 28. September 2008 findet der Tag der Regionen in Hohenahr-Altenkirchen im Lahn-Dill-Kreis statt. Das Motto 2008 lautet: „Klimaschutz durch kurze Wege“. Schirmherren der Veranstaltung sind die Landräte Wolfgang Schuster (Lahn-Dill-Kreis) und Robert Fischbach (Landkreis Marburg-Biedenkopf). [mehr]
Kreis vergibt Naturschutzpreis
Bewerbungsschluss 12. November 2008

Wetzlar/Dillenburg, den 2008-09-04
Der Lahn-Dill-Kreis verleiht in diesem Jahr wieder einen Naturschutzpreis. Der mit 3000 € dotierte Preis ehrt Leistungen auf dem Gebiet des Artenschutzes, der Gestaltung von Biotopen, der Landschaftspflege und Projekte zur nachhaltigen Entwicklung. Die Höchstsumme je Preisträger beträgt 1500 €. Einsendeschluss ist am 12. November 2008. [mehr]
Bauantragszahlen im Lahn-Dill-Kreis weiterhin stabil
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-08-19
Das Bauen im Lahn-Dill-Kreis ist für Häuslebauer und Gewerbetreibende offenbar attraktiv. Der zuständige Dezernent für den Bereich Bauen und Umwelt und Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann zeigt sich erfreut über die schon seit 2004 relativ konstante Entwicklung der Bauantragszahlen im Lahn-Dill-Kreis. [mehr]
„Eilsendung“ verspricht 2.350,00 Euro – Gewinnmitteilung bewegt Gemüter
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-08-14
Zahlreiche Anrufe beim Fachdienst Ordnungs- und Gewerberecht des Lahn-Dill-Kreises belegen, dass eine Gewinnmitteilung, die zurzeit im Kreisgebiet kursiert, die Menschen umtreibt: Versprochen werden beachtliche 2.350,00 Euro Geldgewinn, ein Laptop sowie eine Espressomaschine für die Dame und eine Bohrmaschine für den Herrn. [mehr]
Forschungsstollen in der Grube Fortuna eröffnet – Rittal testet Technologien im Bergwerk
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-07-03
Die Suche nach Rohstoffen zur Versorgung der Wirtschaftssysteme läuft weltweit auf Hochtouren. Bergbaubetriebe stoßen zunehmend in immer größere Tiefen vor, um Erze, Salze oder Kohle zu fördern. Die Anforderungen an Infrastruktur und Sicherheit steigen dabei in gleichem Maße. Rittal bietet eine Vielzahl von Technologien, die hier zum Einsatz kommen. Nun ermöglicht eine Kooperation mit dem Besucherbergwerk Grube Fortuna in Hessen die Erprobung und Demonstration von Neuentwicklungen.
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„Klimaschutz durch kurze Wege“ – Tag der Regionen am 28. September 2008 in Hohenahr-Altenkirchen
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-07-03
Auch in diesem Jahr wird wieder der Tag der Regionen deutschlandweit gefeiert. Bunt, vielfältig und öffentlichkeitswirksam wird gezeigt, dass die Regionen „in Bewegung sind". Der Tag der Regionen ist der Werbetag für regionale Produkte, Betriebe und Dienstleistungen.
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Illegale Entsorgung von Schlachtabfällen in der Natur – Ohrmarken wiesen den Weg zum Verursacher
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-06-12
Im April 2008 kam es beim Amtsgericht Dillenburg zu einer Verurteilung wegen Ablagerung gefährlicher Stoffe in der freien Natur. Vor Gericht geladen waren zwei Schlachter eines Schlachtbetriebes aus dem Nordkreis. Ihnen war vorgeworfen worden, Schlachtabfälle in der Nähe in Wald und Flur illegal zu entsorgen. [mehr]
Autohof Hüttenberg – Lahn-Dill-Kreis übergibt Baugenehmigung
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-05-29
Landrat Wolfgang Schuster und Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann haben heute der Fa. Kleine Immobilienverwaltungsgesellschaft mbH & DT Grundstücksgesellschaft mbH, Düren, die Baugenehmigung für den Neubau eines Autorasthofes mit SB-Restaurant , Tankstelle und Tankstellenshop, Entertainmentcenter, Speiserestaurant sowie SB-Waschboxen und einer Außenanlage mit 70 Lkw- und 108 Pkw-Stellplätzen übergeben.

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„Käserei de Jong“ täuscht Verbraucherinnen und Verbraucher – Kreis erwartet unseriöse Kaffeefahrt
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-05-15
Schon im Januar erhielt der Fachdienst Ordnungs- und Gewerberecht der Kreisverwaltung aus anderen Teilen Deutschlands Nachricht von der Einladung unter der Überschrift „Frau Antje und die Käserei de Jong laden Sie herzlich ein". Sachbearbeiter Frank Schuster nahm die Einladung daraufhin in die Warn-Liste auf, die der Lahn-Dill-Kreis seit August 2007 im Internet betreibt und die der Information der Öffentlichkeit und dem Schutz der Verbraucher dienen soll. [mehr]
Aufgrund starker Nachfrage: Infoveranstaltungen über „Lebensmittelrecht bei Vereinstätigkeit“ finden erneut statt
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-05-07
Aufgrund des außerordentlich großen Interesses aus den Vereinen bietet die Stabsstelle „Ehrenamt“ beim Lahn-Dill-Kreis zwei weitere Infoveranstaltungen zum Thema „Lebensmittelrecht bei Vereinstätigkeit“ an. [mehr]
Kapitalanlagebetrug: Opfer kommen oft aus dem Umfeld
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-05-07
Ein „schwarzes Schaf“ unter den selbständigen Versicherungsvermittlern oder Finanzdienstleistern gerät in wirtschaftliche Schwierigkeiten und braucht Geld. Unter dem bloßen Vorwand es Ertrag bringend anzulegen, so die Erfahrungen des Fachdienstes Ordnungs- und Gewerberecht des Lahn-Dill-Kreises, besorgt er sich Geld fast immer im Freundes- und Bekanntenkreis, denn dort kennt man ihn, man vertraut ihm. So sammelt er dann Tausende von Euros in der Regel in bar ein. Das Ende ist absehbar: Zinsen werden nur am Anfang oder überhaupt nicht bezahlt und die Rückzahlung platzt. Der Gewerbetreibende findet sich im Insolvenzverfahren wieder und in der Regel wird er auch noch wegen Betruges angeklagt.

Vier solcher oder sehr ähnlicher Fälle sind im Lahn-Dill-Kreis in den letzten zwei Jahren aufgeflogen, wie der Fachdienst Ordnungs- und Gewerberecht der Kreisverwaltung berichtet. Zwei der Beschuldigten wurden zu Haftstrafen ohne Bewährung verurteilt. Zurück blieben jeweils Schäden in sechsstelliger Höhe und Opfer, deren Existenzen durch die Taten teilweise selbst bedroht sind – von zerbrochenen Freundschaften, missbrauchtem Vertrauen und tiefen Enttäuschungen ganz abgesehen.

„Die Gewerbeordnung erwartet von Gewerbetreibenden, die über ihre Schulden nicht mehr Herr werden und die dauerhaft noch nicht einmal ihre Steuern und Abgaben zahlen können, den Gewerbebetrieb aufzugeben“, erklärt Sachbearbeiter Frank Schuster. In den vier Fällen haben sich die Betroffenen das Geld dann auf betrügerische Art und Weise anderweitig verschafft mit dem Ergebnis, dass die Schulden jetzt noch deutlich höher sind und viele Menschen erheblich geschädigt auf der Strecke bleiben.

Landrat Wolfgang Schuster empfiehlt deswegen selbst im Freundes- und Bekanntenkreis kein Bargeld zum Zweck der Kapitalanlage weiterzureichen. „Wenn Sie Geld anlegen, händigen Sie kein Bargeld aus, sondern überweisen Sie es direkt auf die Konten von Versicherungsgesellschaften, Banken oder Investmentgesellschaften. Das garantiert noch keine perfekte Geldanlage, schützt aber in aller Regel zumindest vor Betrugshandlungen. Bedenken Sie, dass Sie Ihrem Bekannten die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nicht an der Nasenspitze ansehen können.“

Hinzu kommt, dass Vermittler, die selbst Geld entgegennehmen und vermeintlich oder tatsächlich für Kunden anlegen, eine Tätigkeit ausüben, die unter Umständen einer Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz bedarf. Eine solche Banklizenz haben aber aus gutem Grunde nur sehr wenige Unternehmen im Kreis. Wer ohne diese Erlaubnis tätig wird, handelt zudem strafbar. Der Fachdienst Ordnungs- und Gewerberecht der Kreisverwaltung ist zuständig für die Erteilung von Erlaubnissen, die die Finanzdienstleister zum Vermitteln von Kapitalanlagen oder Darlehen benötigen. In den geschilderten Fällen wurden die entsprechenden Erlaubnisse sofort widerrufen.

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Borussia Dortmund-Fan Wolfgang Schuster: „Mit dem Auto zur Eintracht Frankfurt nur noch mit ‚Feinstaubplakette’.“
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-04-23
Ab Oktober 2008 können die Fans von Eintracht Frankfurt, die die Commerzbank Arena mit dem Auto anfahren, ihr Ziel nur noch mit einer „Feinstaubplakette“ erreichen, so Landrat Wolfgang Schuster.
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Gewinnmitteilung: Angebliches Preisausschreiben ist ein Schwindel
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-04-18
Es gibt einen neuen Eintrag „Gewinnmitteilung“ in der Warnliste des Lahn-Dill-Kreises zum Thema „Kaffeefahrten". Unter dem Link

http://www.lahn-dill-kreis.de/kaffeefahrten/ldk_internet_kaffeefahrten_62601.html

sind ausführliche Informationen zu finden.
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Die Natur im Frühling: Was ist zu tun, damit sich alle über die erwachende Flora und Fauna freuen können?
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-04-03
Laut Kalender hat der Frühling begonnen, die Uhren stehen bereits wieder auf Sommerzeit – so langsam beginnt es zu grünen und zu wachsen. Gerade im Frühjahr verdienen Flora und Fauna besondere Beachtung und Schutz – aber keine störenden Eingriffe. [mehr]
Verkaufsveranstaltung: Nahrungsergänzungsmittel kostete den 50-fachen Einkaufspreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-03-26
Am 14. Februar 2007 kontrollierten Bedienstete vom zuständigen Fachdienst Ordnungs- und Gewerberecht des Lahn-Dill-Kreises in Wetzlar-Steindorf eine Verkaufsveranstaltung, die nicht angemeldet war. Deswegen leitete die Kreisverwaltung ein Bußgeldverfahren ein. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich zunächst heraus, dass einige Frauen, die die Veranstaltung besucht hatten, eine Packung mit sechs verschiedenen Hautcremes geschenkt bekommen hatten. Laut Preisaufkleber hätte das Geschenk einen Verkaufswert von 149,50 Euro haben sollen. Recherchen des Fachdienstes haben allerdings ergeben, dass das angeblich kostbare Geschenk im Einkauf lediglich 2,34 Euro – also nur ein Sechzigstel des Einkaufspreises – gekostet hatte.

Frank Schuster vom Fachdienst Ordnungs- und Gewerberecht stellt dazu fest: „Derartige angeblich kostbare Geschenke werden natürlich gemacht, um die Kunden dankbar zu stimmen, deren Geldbeutel zu lockern und zu Käufen zu animieren.“

Angeboten wurde dann eine Kur zum Einnehmen, die 670 Euro kosten sollte. Tatsächlich handelte es sich um ein ganz normales Nahrungsergänzungsmittel, das im Großhandel für 13 Euro zu beziehen war. „Der Verkäufer hat das Nahrungsergänzungsmittel für mehr als das 50-fache des Einkaufspreises angeboten“, stellt Landrat Wolfgang Schuster dazu fest und sieht sich in den Bemühungen der Kreisverwaltung, gegen unseriöse Kaffeefahrten und Verkaufsveranstaltungen vorzugehen, bestätigt.

Der Fachdienst Ordnungs- und Gewerberecht betreibt eine Liste im Internet, in die Warnungen von ganz konkreten Einladungen zu Kaffeefahrten und Verkaufsveranstaltungen eingetragen werden. Zurzeit umfasst die Liste fast 60 Eintragungen. Sie ist zu finden unter www.lahn-dill-kreis,de, anschließend die Menüpunkte „Wirtschaft“, „Unseriöse Kaffeefahrten“ und „Warnliste“ anwählen.
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Warnliste des Lahn-Dill-Kreises zum Thema „Kaffeefahrten“ wächst und wächst – fast wöchentlich kommen neue Einträge hinzu!
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-03-18
In der letzten Zeit gehen beim Lahn-Dill-Kreis täglich mehrere Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern aus dem ganzen Bundesgebiet ein, die an dem Preisausschreiben der „Energie-Umfrage Gewinnzentrale" – Achtung: Phantasie-Bezeichnung – teilgenommen hatten. Dazu war im Januar eine entsprechende Postkarte als Postwurfsendung in den Briefkästen der Bürgerinnen und Bürger gelandet. Schon zum damaligen Zeitpunkt wurde vom Lahn-Dill-Kreis eine entsprechende Warnung im Internet veröffentlicht:

http://www.lahn-dill-kreis.de/kaffeefahrten/ldk_internet_kaffeefahrten_59003.html

Wer eine Internet-Recherche durchführt, wird feststellen, dass sich gleich mehrere Energieversorger von der Aktion distanzieren und erklären, damit nichts zu tun zu haben.

Auch „Bauer Kiepenmann“ scheint ein Dauerbrenner zu sein: Hier kursieren innerhalb von zwei Monaten bereits zum zweiten Mal Einladungen. Achtung: Auch das ist eine Phantasie-Bezeichnung! Hierzu enthält die Warnliste des Lahn-Dill-Kreises ebenfalls weiterführende Informationen:

http://www.lahn-dill-kreis.de/kaffeefahrten/ldk_internet_kaffeefahrten_58018.html

In der Internet-Warnliste des Lahn-Dill-Kreises, die aktuell 58 Eintragungen enthält, sind Details zu den Einladungen und Vorgehensweisen der Veranstalter aufgeführt. Landrat Wolfgang Schuster: „Teilweise schildern hier Personen, die an solchen Veranstaltungen teilgenommen haben, ihre Erlebnisse und Erfahrungen. Ich kann interessierten Bürgerinnen und Bürgern daher nur eindringlich raten, sich unsere Warnliste genauer anzusehen – es lohnt sich auf jeden Fall.“

Mehr zum Thema „Unseriöse Kaffeefahrten“ gibt es unter www.lahn-dill-kreis.de/Wirtschaft/Unseriöse Kaffeefahrten.


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Jagdscheinverlängerung für die Dillkreisjäger
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-03-10
Wie Landrat Wolfgang Schuster mitteilt, steht in den Monaten März und April 2008 die Neuausstellung bzw. Verlängerung der Jagdscheine an.

Für die Jäger aus dem ehemaligen Dillkreis wird, wie bereits im letzten Jahr erfolgreich praktiziert, im Bereich der Führerscheinstelle in Herborn-Burg (Junostraße 1 F, Eingang Führerscheinstelle des ehemaligen Elektrolux/Juno-Gebäudes) vorübergehend eine Zweigstelle des Sachgebietes Jagdwesen eingerichtet. Jagdscheine werden dort jeweils dienstags am 18. und 25. März sowie am 01., 08. und 15. April vormittags zwischen
8.00 und 12.30 Uhr ausgestellt bzw. verlängert.
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Rewe-Markt Uras in Buseck- Großen-Buseck wird als fünfter Supermarkt im Landkreis Gießen mit LANDMARKT-Produkten der Hessischen Direktvermarkter beliefert
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-03-04
Der Landkreis Gießen mausert sich zu dem hessischen Landkreis mit den meisten REWE-Märkten, die bisher das LANDMARKT-Konzept umsetzen werden. Nach den Märkten in Hungen, Gießen-Kleinlinden, Lich und Heuchelheim möchte jetzt der REWE-Kaufmann Nurhan Uras ab dem 7. März Produkte von insgesamt 18 direktvermarktenden landwirtschaftlichen Betrieben in seinem neuerrichteten Markt anbieten. [mehr]
Zu Gast bei der Firma Vetter Fördertechnik auf der Kalteiche: Wirtschaftsdelegation beeindruckt von der Leistungsfähigkeit eines Familienbetriebes
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-02-28
Die Marktchancen und die damit verbundene Entwicklung mittelständischer Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis sind sowohl Landrat Wolfgang Schuster als auch dem Wirtschaftsdezernenten und Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Hofmann ein wichtiges Anliegen. Der Besuch von Firmen in der Region ist daher fester Bestandteil der Terminplanung – auch für das Jahr 2008. Gemeinsam mit dem IHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Tielmann, Geschäftsführer Burghard Loewe sowie Bürgermeister Dr. Gerhard Zoubek (Stadt Haiger) und Bauamtsleiter Andre Münker besuchten sie diesmal die Firma Vetter GmbH im Industriegebiet Haiger-Kalteiche. Zuvor hatte sich die Delegation ein Bild von den interessanten Produkten der Fördertechnik im Werk Burbach machen können. [mehr]
Kröten auf Wanderschaft: Sperrung zwischen Altenkirchen und Bellersdorf in den Morgen- und Abendstunden
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-02-27
Der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster, informiert insbesondere die Bevölkerung von Hohenahr-Altenkirchen und Mittenaar-Bellersdorf über eine demnächst erforderliche befristete Sperrung der Kreisstraße 60 zwischen den beiden Gemeindeteilen. Die Sperrung ist vom 3. März bis 4. Mai 2008 vorgesehen. [mehr]
Bundesweiter Ideenwettbewerb „Zukunft planen – kostengünstiges, klimagerechtes Bauen und Wohnen im Bestand“ – Bewerbungen sind noch bis zum 3. März 2008 möglich!
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-02-21
Das Thema Gebäudemodernisierung gewinnt vor dem Hintergrund nachhaltiger Stadtentwicklung, Energieeinsparung und Bauqualität zunehmend an Bedeutung. Innerstädtisches Wohnen zu stärken wird immer wichtiger – insbesondere, wenn die Wohnbedürfnisse von Menschen aller Altersgruppen und besondere Lebenslagen Berücksichtigung finden sollen (senioren-, behinderten-, kindgerecht etc). [mehr]
Multivision „Klima & Energie“ im Lahn-Dill-Kreis zu Gast
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-01-31
Das UN-Dekade-Schulprojekt „Klima & Energie“, im Auftrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), war am 29. Januar 2008 in Herborn, am 30. Januar 2008 in Wetzlar und ist am 25. Februar 2008 in Dillenburg zu Gast. Finanziell unterstützt werden die Veranstaltungen von der Stadt Dillenburg, der Stadt Wetzlar, der Firma Bosch Thermotechnik – Buderus Deutschland (Heiztechnik), der Firma Fuhrländer AG (Windkraftanlagen) und dem Lahn-Dill-Kreis. [mehr]
Auch im Jahr 2008 bleibt das Thema „Kaffeefahrten“ spannend: Die Warnliste des Lahn-Dill-Kreises musste schon gleich im Januar um einige Punkte ergänzt werden!
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-01-28
Der Januar ist noch nicht zu Ende und schon geht es wieder los: Die Experten vom Lahn-Dill-Kreis sehen sich auch gleich zu Beginn es Jahres 2008 dazu veranlasst, eindringlich vor Einladungen zu Kaffeefahrten zu warnen.

Im Einzelnen handelt es sich um:

• „Bauer Kiepenmann wird 65 Jahre", Bearbeitungsbüro Postfach 2107, 49727 Rütenbrock;

• „Großes Neujahrs Geburtstags-Bingo im Reiseclub", VIP-Platinreiseclub, Abt. Geburtstags-Bingo, Postfach 1201, 49693 Molbergen;

• „Neujahrsempfang '08", Verwaltungsbüro, Postfach 1117, 49414 Wagenfeld.

Landrat Wolfgang Schuster: „In der Internet-Warnliste des Lahn-Dill-Kreises, die aktuell 53 Eintragungen enthält, sind Details zu den Einladungen und Vorgehensweisen der Veranstalter aufgeführt.“

Die drei neuen Eintragungen befinden sich:

http://www.lahn-dill-kreis.de/kaffeefahrten/ldk_internet_kaffeefahrten_58018.html
http://www.lahn-dill-kreis.de/kaffeefahrten/ldk_internet_kaffeefahrten_58061.html
http://www.lahn-dill-kreis.de/kaffeefahrten/ldk_internet_kaffeefahrten_58506.html

Mehr zum Thema „Unseriöse Kaffeefahrten“ gibt es unter www.lahn-dill-kreis.de/Wirtschaft/Unseriöse Kaffeefahrten.
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Großraum- und Schwerverkehr im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-01-28
Unter dem Motto VEMAGS „bewegt“ startet ab sofort das bundeseinheitliche Verfahrensmanagement für Großraum- und Schwertransporte (VEMAGS) auch im Lahn-Dill-Kreis, so Landrat Wolfgang Schuster. Dieses Verfahren wurde durch das Hessische Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen in Wiesbaden entwickelt und gilt als länderübergreifende Lösung für Großraum- und Schwertransporte (GST). [mehr]
Hessens fünfte BioRegio-Holz nimmt ihre Arbeit auf – Vertragsunterzeichnung im Wetzlarer Kreishaus
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-01-22
Der Startschuss für Hessens fünfte Modellregion BioRegio-Holz ist gefallen. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im Wetzlarer Kreishaus hat die BioRegio-Holz Lahn am Dienstag (22. Januar) offiziell ihre Arbeit aufgenommen. [mehr]
Nun ist es amtlich: Neue Region „Lahn-Dill-Wetzlar“ offiziell anerkannt
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-01-22
Wie schon in der Presse berichtet, kam rechtzeitig vor Weihnachten als besonderes Geschenk die gute Nachricht aus Wiesbaden: Der Lahn-Dill-Kreis hat den Wettbewerb um die besten Strategien für die Entwicklung der Region bis 2013 gewonnen. Sowohl das Lahn-Dill-Bergland, das schon als anerkannte LEADER-Region in den Wettbewerb gestartet ist, als auch die neue Region Lahn-Dill-Wetzlar werden als EU-Förderregionen anerkannt.

Die offizielle Übergabe der Anerkennungsbescheide durch Karl-Winfried Seif, Staatssekretär im Hess. Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, erfolgte am 15. Januar 2008.

Mehr hierzu ist in beigefügtem Artikel der WNZ vom 16. Januar 2008 zu lesen (PDF-Datei).
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Ein Austausch mangelhafter Partikelminderungssysteme (PMS) erfordert die Änderung der Zulassungsbescheinigung Teil I
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-01-09
Die Bundesregierung hat im April 2007 ein Förderprogramm aufgelegt, um die Nachrüstung von Diesel-Personenkraftwagen mit Partikelfiltern mit einem Bonus von 330 Euro über die Kfz.-Steuer zu fördern. Damit sollte ein Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffemissionen durch Rußpartikel geleistet werden, so Landrat Wolfgang Schuster. [mehr]
33. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2008/2009 – Anmeldeschluss: 1. März 2008
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-12-27
Machen Sie mit! [mehr]
Der Lahn-Dill-Kreis gewinnt Wettbewerb um die besten Strategien für die Entwicklung der Region bis 2013
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-12-21
Landrat Wolfgang Schuster und der Erste Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann freuen sich über die gute Nachricht aus Wiesbaden: Sowohl das Lahn-Dill-Bergland, das schon als anerkannte LEADER-Region in den Wettbewerb gestartet ist, als auch die neue Region Lahn-Dill-Wetzlar werden als EU-Förderregionen anerkannt. Nun können beide Teile des Lahn-Dill-Kreises gleichziehen und es ergeben sich neue Perspektiven der regionsübergreifenden Zusammenarbeit. [mehr]
Unseriöse Kaffeefahrten: Warnliste des Lahn-Dill-Kreises gibt Hinweise
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-12-04
Innerhalb kürzester Zeit sieht sich der Lahn-Dill-Kreis gezwungen, erneut auf eine kursierende Einladung von „Fischer Fritz und Räucherkate“ – seit September 2007 auf der Warnliste unseriöser Kaffeefahrten – aufmerksam zu machen. [mehr]
Ist Ihr Gartenteich winterfest?
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-11-30
Spätestens jetzt sollten Sie Ihren Gartenteich auf den Winter vorbereiten, so die Empfehlung der Experten. Das Hauptproblem während des Winters ist die Zersetzung der organischen Masse im Teich. Sie verbraucht viel Sauerstoff; dieser wird vor allem unter einer geschlossenen Eisdecke und bei mangelnder Wasserumwälzung knapp. Das führt zum Tode von größeren Tieren wie Fischen und Fröschen. Besonders schädlich wirkt sich aber das Entstehen von Faulgasen wie Schwefelwasserstoff und Methan aus, die aus der Zersetzung im so genannten Faulschlamm stammen. An manchen – meist größeren – Teichen kann man die aufsteigenden Faulgase als Blasen beobachten. [mehr]
Lahn-Dill-Kreis: Neues zum Thema „Kaffeefahrten“ – Warnliste im November um einige Punkte ergänzt
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-11-29
Eine neue unseriöse Einladung zu Kaffeefahrten unter dem Titel „G+S Garten und Freizeit Gewinnabteilung" kursiert im Kreisgebiet. Wer daran teilnehmen will, muss eine Antwort-Postkarte an „Müller-Touristik", in Bremen richten. Die Eintragung ist in die Warnliste des Lahn-Dill-Kreises aufgenommen worden und im Internet direkt einsehbar unter

http://www.lahn-dill-kreis.de/ldk_internet_standard_51803.html.

Auffällig ist, dass hier Irreführung auch durch drucktechnische Gestaltung betrieben wird. Zwei relativ entscheidende Worte – „nominiert ist" – sind mit gelber Schrift auf hellgrünem Hintergrund gedruckt und so nur schwer lesbar.

Im laufenden Monat November wurden insgesamt sechs Warnungen in die Liste eingestellt – diese enthält mittlerweile über 40 Hinweise. Mehr zum Thema „Unseriöse Kaffeefahrten“ gibt es unter www.lahn-dill-kreis.de/Wirtschaft/Unseriöse Kaffeefahrten.

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Statt 250 Euro gab es nur ein Rubbellos – Kreisordnungsamt beendet unseriöse Verkaufsveranstaltung vorzeitig
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-11-29
Bürgerinnen und Bürger im ehemaligen Dillkreis hatten wieder eine Einladung erhalten. „Rubbel Dich reich“ hieß es in dem Schreiben, dem wie üblich kein Absender zu entnehmen war. 250 Euro sollte jeder eingeladene Gast gewonnen haben. „Der Rubbellosgewinn wird sofort und komplett in Bar an Sie ausgezahlt“ hieß es weiter. Außerdem sollte jeder Gast mit einem Sekt begrüßt werden und einen Präsentkorb erhalten. Alle Paare – und nur die waren laut Einladung überhaupt zugelassen – sollten zusätzlich zwei hochwertige Bademäntel und eine komplette Bettwäschegarnitur im modernen Design und bester Qualität erhalten. Nichts davon stimmte. Stattdessen gab es ein Messer und einen analogen Fotoapparat billigster Art. Immerhin ein warmes Abendessen wurde tatsächlich aufgetragen. [mehr]
Pflanzenschutz-Sachkundelehrgang im Februar 2008 – Lahn-Dill-Kreis vermittelt das notwendige Wissen
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-11-23
Gemäß den neuen Regelungen darf Pflanzenschutz nur nach guter fachlicher Praxis durchgeführt werden, d. h. jede Person, die Pflanzenschutzmittel ausbringt, muss die erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten (Sachkunde) in schriftlicher Form nachweisen. [mehr]
Verkehrsabteilung in Wetzlar schließt am 27. November 2007 vorzeitig
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-11-22
Aufgrund einer Personalversammlung der Bediensteten des Lahn-Dill-Kreises steht der Service der Wetzlarer Fahrerlaubnis- und Zulassungsbehörde am Dienstag, den 27.11.2007, nur eingeschränkt zur Verfügung. Beide Fachdienste schließen an diesem Tag um 10:30 Uhr.

Für unaufschiebbare Erledigungen steht die Außenstelle in Herborn-Burg, Junostraße 1F, im Bereich Zulassung bis 11:30 Uhr und für Führerscheinangelegenheiten bis 12:00 Uhr zur Verfügung.

Darüber hinaus ist die Zulassungsbehörde in Herborn an diesem Nachmittag auch in der Zeit von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet.
[mehr]
Land stellt Kostenzuschüsse zur Beseitigung baulicher Hindernisse für Menschen mit Behinderungen in Wohngebäuden bereit - Vize-Landrat Wolfgang Hofmann weist auf Bedarfsanmeldung bis 14.01.2008 hin
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-11-15
Das Land Hessen stellt auch in diesem Jahr wieder Kostenzuschüsse zur Beseitigung baulicher Hindernisse für behinderte Menschen bereit. Für Maßnahmen dieser Art sind im Landeshaushalt 1 Million Euro vorgesehen. Um einen Überblick über den Mittelbedarf zu bekommen, werden die Bürgerinnen und Bürger des Lahn-Dill-Kreises und der Stadt Wetzlar gebeten, bis spätestens 14. Januar 2008 bei den Wohnungsbauförderstellen des Kreises und der Stadt Wetzlar die Maßnahmen und deren Kosten anzumelden. Entsprechende Formulare können von dort oder im Internet unter http://www.lahn-dill-kreis.de/13439/Anmeldevordruck2008.pdf abgerufen werden. Hierauf wies Vize-Landrat Wolfgang Hofmann in einer Pressemitteilung hin. [mehr]
Fischsterben im Aartalsee
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-10-31
Am Donnerstag, den 18. Oktober 2007, kam es am Unterlauf des Meerbaches in Bischoffen sowie im Aartalsee vermutlich durch die Einleitung eines Desinfektionsmittels zu einem Fischsterben.

Fischereiausübungsberechtigt am Aartalsee ist der Fischereisportverein Aartal Bischoffen e. V., der das alleinige Fischereirecht dort gepachtet hat. Bereits am Donnerstagabend unterrichtete ein Vereinsvertreter die Polizeistation Herborn. Durch die Polizeistation Herborn wurden unverzüglich Wasserproben entnommen, die zurzeit untersucht werden.

Momentan wurde noch im geringen Umfang auf Raubfische (Hecht, Zander, Barsch) sowie auf Karpfen geangelt. Ein Angelverbot gegenüber dem fischereiberechtigten Verein für den Aartalsee wurde nicht erlassen. Der Verein informierte selbst bereits seine Verkaufsstellen, so dass diese für den Aartalsee bis zum Abschluss der Untersuchungen keine Fischereierlaubnisscheine („Gastkarten“) mehr ausgeben. Auch wurden die Vereinsmitglieder und die Inhaber von Jahresfischereierlaubnisscheinen durch den Vorstand des Vereins entsprechend aufgeklärt.

Zusätzlich führen der Verein und die Fischereiaufsicht am Aartalsee Kontrollen durch, um eventuelle Angler über das Fischsterben zu informieren, damit kein kontaminierter Fisch verzehrt wird. Des Weiteren wurden zur Untersuchungszwecken durch den Verein Fische entnommen. Daher geht die Untere Fischereibehörde des Kreisausschusses des Lahn-Dill-Kreises davon aus, dass momentan bis auf weiteres kein Angeln am Aartalsee mehr stattfindet.

Solange noch keine Untersuchungsergebnisse vorliegen, rät die Fischereibehörde vom Angeln am Aartalsee und vom Verzehr dort gefangener Fische ab. Dabei weist die Behörde darauf hin, dass ein Angeln sowieso der Erlaubnis des Fischereisportvereins bedarf.
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Der Lahn-Dill-Kreis verleiht den Naturschutzpreis 2007 – Vorschläge können bis zum 21. November 2007 eingereicht werden
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-10-18
Auch in diesem Jahr verleiht der Lahn-Dill-Kreis den Naturschutzpreis. Der mit insgesamt 3000,00 Euro dotierte Preis ehrt Leistungen auf dem Gebiet des Artenschutzes, der Biotopgestaltung (z. B. Schulgärten), Landschaftspflegemaßnahmen und Projekte zur nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 21. Die Höchstsumme je Preisträger beträgt 1500,00 Euro.

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Energie vom Bauernhof - Zahlreiche neue Geschäftsfelder für Landwirte im Bereich erneuerbare Energien

Wetzlar/Dillenburg, den 2007-10-11
Messe und Kongress ETH EnergieTage Hessen informiert über Chancen und Potenziale. [mehr]
Wolfgang Hofmann:
Sanierung rechnet sich - mit KfW-Mitteln Energiekosten senken
ETH EnergieTage Hessen mit Passivhaus Hessen 2007 informiert in der Stadthalle Wetzlar

Wetzlar/Dillenburg, den 2007-10-04
Immer noch sind vor allem Gebäude, die vor 1982 errichtet wurden, die größten Energieverschwender. 90 % der Heizenergie werden von ihnen verbraucht. Das Potenzial zur Energieeinsparung durch bessere Dämmung und effizientere Haustechnik ist enorm. Über 50 Prozent der Primärenergie lassen sich durch Gebäudesanierung einsparen.

Mit fundierten Informationen von Fachleuten lassen sich für das jeweilige Gebäude Technik und Kosten problemlos optimieren. Auf der ‚Passivhaus Hessen 2007’ vom 26. bis 28. Oktober in den Stadthallen Wetzlar stehen Hersteller, Handwerker und Energieberater bereit, um vor Ort kostenlos zu beraten. Ob Dämmung, Haustechnik, Holzbau, Lüftung, neue Fenster oder ein komplettes Passivhaus in Massivbauweise – für jedes Problem gibt es in Wetzlar eine individuelle Lösung.

Wolfgang Hofmann: „Sanierung rechnet sich - Hausbesitzer sparen nicht nur immens Energiekosten, sondern werden auch gefördert - beispielsweise über zinsgünstige Kredite und Fördermittel der KfW. Besonders bezuschusst werden Maßnahmenpakete und so genannte komplexe Sanierungen, die geeignet sind, die Standards der Energieeinsparverordnung (EnEV) nochmals zu übertreffen.“

Welche Komponenten für eine energetische Sanierung eingesetzt werden können und wie die Förderungsmöglichkeiten im Detail aussehen, darüber informiert die Passivhaus Hessen 2007. Kompetente Aussteller aus dem Bereich Bau und Sanierung – von Planung und Hausbau über Dämmtechnik und Komponenten bis hin zur Energieberatung - stehen den interessierten Besuchern Rede und Antwort.

In kostenlosen Vorträgen geben Referenten im Ausstellerforum detaillierte Einblicke in Themen wie ‚Altbausanierung’, ‚Passivhaus in der Praxis’ und ‚Solar und Pellets’.

Im Zuge der ETH EnergieTage Hessen können sich die Messbesucher zusätzlich einen Überblick über die Möglichkeiten des Einsatzes regenerativer Energieträger verschaffen – auch für den Hausgebrauch. Die ETH fasst nach Einschätzung des Ersten Kreisbeigeordneten die neuesten Entwicklungen bei der energetischen Erzeugung und Nutzung von Solarenergie, Geothermie, Holz, Biogas und Pflanzenöl zusammen.

Die Pforten der ETH EnergieTage Hessen mit Passivhaus Hessen 2007 sind am 26. und 27. 10. von 9.00 bis 18.00 Uhr, am 28.10. von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt € 6.- (ermäßigt € 3.-) – am Sonntag ist der Eintritt frei.
Ansprechpartnerin für weitere Informationen zum Thema ist Jutta Garth, Lahn-Dill-Kreis, Abteilung für den ländlichen Raum, Georg-Friedrich-Händel-Straße 5, 35578 Wetzlar, Tel.: 06441 407-1762, E-Mail: Jutta.Garth@lahn-dill-kreis.de . Weitere Informationen gibt es ebenso unter www.energietage.com .
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Regional aktiv – weltweit wirksam
ETH EnergieTage Hessen® mit Passivhaus Hessen zum 9. Mal in Wetzlar

Wetzlar/Dillenburg, den 2007-09-27
Der globale Klimawandel, Treibhausgase, Umweltschutz – kaum ein Themenbereich wird derzeit in der Öffentlichkeit mehr diskutiert. Nach Ansicht des Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Hofmann erhält dieses elementare Thema die Aufmerksamkeit, die es längst verdient. Internationale Studien warnen vor großen weltweiten ökologischen und ökonomischen Schäden, politische Programme planen in den kommenden Jahren deutliche Reduzierungen beim Ausstoß der CO2-Emmisionen – vor allem durch die intensivere Nutzung erneuerbarer Energien. Doch all diese Programme können global nur wirken, wenn sie regional umgesetzt werden. [mehr]
Hat ein 41-jähriger Klauenpfleger gegen das Tierschutzgesetz verstoßen? Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises in die Ermittlungen involviert
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-09-24
Der Klauenschneider wurde von einem Landwirt zur Behandlung seiner Kühe beauftragt. Diesen Auftrag führte er mit dem katastrophalen Ergebnis aus, dass ein Großteil der Tiere danach erheblich erkrankte und lahm ging. Andere starben sogar an den Folgen der „Behandlung“. Dem Landwirt entstand ein wirtschaftlicher Schaden durch Tier -und Leistungsverluste von geschätzten 60.000 Euro.

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Mehr Strom aus regenerativen Energiequellen – Lahn-Dill-Kreis startet mit neuen Stromlieferverträgen ins Jahr 2008
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-09-17
Der Lahn-Dill-Kreis setzt verstärkt auf Strom aus erneuerbaren Energien. Wie der Kreisausschuss jetzt beschlossen hat, werden Schulen und weitere Liegenschaften des Kreises mit Beginn des kommenden Jahres ihren Strom von den Unternehmen LichtBlick (Hamburg) und E.ON Mitte (Kassel) beziehen. „Damit erhalten nicht nur die preisgünstigsten Angebote den Zuschlag, sondern auch Stromlieferanten mit einem großen Anteil regenerativer Energiequellen“, betonte Landrat Wolfgang Schuster. [mehr]
Gartenhütten in Sechshelden: Kreis und Stadt vereinbaren weitere Prüfungen. Neuer Bebauungsplan könnte die Lösung sein, aber es sind noch viele Fragen offen.
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-09-13
Gemeinsame Pressemitteilung des Lahn-Dill-Kreises und der Stadt Haiger
vom 10. September 2007


Im August schlugen die Wellen im Haigerer Stadtteil Sechshelden hoch: 23 Gartenhüttenbesitzer erhielten Post vom Kreis. Sie wurden zur Errichtung ihrer nicht genehmigten Gartenhütten angehört. Landrat Wolfgang Schuster und Haigers Bürgermeister Dr. Gerhard Zoubek hatten dazu ein Gespräch vereinbart, das vorgestern in Wetzlar stattfand und fast 2 Stunden dauerte. Danach steht fest: Es wird keine einfache Lösung geben und es muss neu geplant und verhandelt werden. Der Verabschiedung eines neuen Bebauungsplanes wird dabei die wesentliche Bedeutung zugemessen.
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Die Landkreise Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf und Gießen bilden gemeinsam mit der Stadt Marburg Hessens fünfte Bioregio-Holz
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-09-10
Die energetische Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz zu forcieren und den Einsatz geeigneter Heizanlagen wie Holzhackschnitzel- und Pelletheizungen zu fördern, das ist das Ziel des von der Hessischen Landesregierung geförderten Modellprojektes BIOREGIO-Holz. Geplant ist, den Anteil regenerativer Energien am Gesamtenergieverbrauch von derzeit rund sieben auf 15 Prozent bis zum Jahr 2015 zu steigern. Der Lahn-Dill-Kreis, der Kreis Gießen, der Kreis Marburg-Biedenkopf sowie die Stadt Marburg besitzen alle Vorraussetzungen, um das Projekt erfolgreich zu gestalten, so dass das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz voraussichtlich positiv über ihre Bewerbungen entscheiden wird. Der offizielle Startschuss des Projektes soll mit der Vertragsunterzeichnung zu Beginn des kommenden Jahres fallen. [mehr]
Tag der Regionen am 30. September 2007 in Dautphetal-Dautphe – Veranstaltungshinweis
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-09-10
Auch in diesem Jahr wird wieder der Tag der Regionen deutschlandweit gefeiert. Bunt, vielfältig und öffentlichkeitswirksam wird gezeigt, dass die Regionen „in Bewegung sind". Der Tag der Regionen ist der Werbetag für regionale Produkte, Betriebe und Dienstleistungen.
[mehr]
Einladung zur „Kaffeefahrt“ – seriöse Veranstaltung oder dreistes Lockmittel? Warnliste gibt Hinweise
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-09-05
Sie haben in Ihrer Post die Einladung zu einer abwechslungsreichen „Kaffeefahrt“ vorgefunden? Was verbirgt sich dahinter – ein Freizeitvergnügen der besonderen Art oder eine der als Ausflug mit Programm getarnten, meist illegalen Verkaufsveranstaltungen?

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Lust auf Zukunft: Landrat Wolfgang Schuster beeindruckt von der Leistungsfähigkeit eines Familienbetriebes – Wirtschaftsdelegation des Lahn-Dill-Kreises zu Gast bei der Firma Lust in Lahnau


Wetzlar/Dillenburg, den 2007-08-31
Die Marktchancen und die damit verbundene Entwicklung mittelständischer Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis sind sowohl Landrat Wolfgang Schuster als auch dem Wirtschaftsdezernenten und Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Hofmann ein wichtiges Anliegen. Der Besuch von Firmen in der Region ist daher auch fester Bestandteil der Terminplanung für das Jahr 2007. Gemeinsam mit Bürgermeister Eckhard Schultz, Lahnau und Burkhard Clever von der Wirtschaftsförderung des Lahn-Dill-Kreises besuchten sie diesmal die Firma LUST Antriebstechnik in Lahnau-Waldgirmes. In der geradezu persönlichen Atmosphäre des Familienbetriebes erfuhr die Delegation Neues und oft Unerwartetes eines ganz auf Marktnähe ausgerichteten Unternehmens [mehr]
REWE:XL-Markt in Aßlar ist Vorreiter bei der Belieferung von LANDMARKT-Produkten im Lahn-Dill-Kreis – Startschuss am 17. August 2007
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-08-09
Die Direktvermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse durch den landwirtschaftlichen Betrieb bietet unschlagbare Vorteile: transparente nachvollziehbare Produktwege, hohe Qualität der Produkte, und eine große Nähe zu den Verbrauchern. Bisher verband sich mit dem Begriff Direktvermarktung vor allem der Hofladen, der Wochenmarkt oder auch die Abo-Kiste. [mehr]
Abriss von Gartenhütten in Haiger – Landrat Wolfgang Schuster: „Verabschiedung eines Bebauungsplanes könnte das Problem lösen“

Landrat telefonierte mit Bürgermeister Gerhard Zoubek an dessen Urlaubsort

Wetzlar/Dillenburg, den 2007-07-27
Nach der Berichterstattung in der Dill-Post über die Beseitigung von Gartenhütten in Haiger und Sechshelden haben sich bereits zahlreiche Betroffene mit Landrat Wolfgang Schuster und seinem Abteilungsleiter Joachim Schäfer in Verbindung gesetzt. Der Landrat betonte, dass die Maßnahmen seiner Abteilung Bauen und Umwelt dem geltenden Recht entsprächen und die Behörde keine Möglichkeit habe, einfach wegzusehen. Gleichwohl sieht der Landrat eine Chance, die Gartenhütten doch noch zu genehmigen und damit zu legalisieren. Dies wäre möglich, wenn die Stadt Haiger Bebauungspläne für die Gebiete aufstellen würde. [mehr]
Deckenerneuerungsarbeiten an der Kreisstraße 39 Donsbach-Dillenburg in der Zeit vom 23. Juli bis 3. August 2007
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-07-20
Der Lahn-Dill-Kreis wird an der Kreisstraße 39, die von Donsbach nach Dillenburg führt, die Fahrbahndecke bei Dillenburg erneuern – so berichtet Landrat Wolfgang Schuster. Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Dillenburg hat bereits für den Kreis die Planung erstellt und übernimmt das Baumanagement. Die Bauarbeiten an der Decke werden im Zeitraum vom 23.07.2007 bis 03.08.2007 erfolgen. [mehr]
Deckenerneuerungsarbeiten an der Kreisstrasse 30 Hirzenhain – Lixfeld in der Zeit vom 18. bis 27. Juli 2007
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-07-18
Der Lahn-Dill-Kreis wird im Zuge der K 30 von Hirzenhain nach Lixfeld bei Hirzenhain die Fahrbahndecke erneuern, berichtet Landrat Wolfgang Schuster. Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Dillenburg hat bereits für den Kreis die Planung erstellt und übernimmt das Baumanagement.

Die Bauarbeiten an der Decke werden im Zeitraum vom 18.07.2007 bis 27.07.2007 erfolgen. Die Länge der Baustrecke beträgt ca. 700 m. Die vorhandene Fahrbahndecke hat einen Zustand erreicht, der nicht mehr als verkehrssicher bezeichnet werden kann. Aufgrund der vorhandenen Schadensbilder an der Fahrbahndecke – es handelt sich hier hauptsächlich um Griffigkeitsmängel, Rissbildung und Spurrillenbildung – wird der Ersatz der Fahrbahndecke im Streckenabschnitt erforderlich. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 36.000,00 Euro.

Die Arbeiten an der Decke werden unter halbseitiger Sperrung unter Aufrechterhaltung des Verkehrs an der Kreisstraße durchgeführt. Landrat Wolfgang Schuster und der Leiter des ASV Eugen Reichwein bitten alle Gewerbebetriebe, Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die dringend erforderlichen Erneuerungsmaßnahmen und die damit verbundenen Behinderungen.
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Spitzenvertreter des Kreises, der Stadt und der IHK auf Stippvisite im Nordkreis: Dank an die Geschäftsleitung von Thyssen-Krupp für Arbeits- und Ausbildungsplätze am Standort Dillenburg

Wetzlar/Dillenburg, den 2007-07-17
Landrat Wolfgang Schuster bleibt seiner Linie treu: In der vergangenen Woche besuchte er gemeinsam mit seinem Stellvertreter Wolfgang Hofmann die ThyssenKrupp Nirosta GmbH in Dillenburg. Mit dabei waren auch Dillenburgs Bürgermeister Michael Lotz, der Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dillenburg Andreas Tielmann und der Leiter der Stabsstelle „Wirtschaft“ beim Lahn-Dill-Kreis Manfred Orth. Die Delegation konnte sich ausführlich über die Entstehung des Unternehmens am Standort Dillenburg, die Produkte sowie Arbeits- und Ausbildungsplätze informieren. Immerhin ist das Unternehmen im nächsten Jahr 50 Jahre in Dillenburg präsent. [mehr]
Bau eines Rad- und Gehweges und Erneuerung der Kreisstraße 65 zwischen Merkenbach und Hörbach in der Zeit vom 17. Juli 2007 bis 7. September 2007
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-07-16
Der Lahn-Dill-Kreis wird im Zuge der K 65 zwischen Merkenbach und Hörbach einen Rad- und Gehweg bauen, berichtet Landrat Wolfgang Schuster. Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Dillenburg hat bereits für den Kreis die Planung erstellt und übernimmt das Baumanagement. Anschließend erfolgt die Erneuerung der Kreisstraße 65. Als Bauzeit sind ca. 8 Wochen vorgesehen. Der Baubeginn ist auf den 17. Juli 2007 terminiert. Landrat Wolfgang Schuster, Verwaltungsdirektor Reinhard Strack-Schmalor für den Kreis und der Leiter des ASV Eugen Reichwein werden den Startschuss geben. Der Radwegebau erfolgt unter halbseitiger Sperrung mit verkehrsabhängiger Lichtsignalanlage, um die Behinderung der Verkehrsteilnehmer zu minimieren.

Für die Herstellung der Deckschicht der Kreisstraße ist eine Vollsperrung für 3 – 4 Tage Ende August vorgesehen, da dadurch keine Arbeitsfugen und damit verbundene Schwachstellen entstehen können. Die Umleitung erfolgt dann über Hirschberg und Guntersdorf in beiden Richtungen. Für die Vollsperrung ergeht rechtzeitig eine erneute Pressemitteilung.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 340.000,00 Euro. Landrat Schuster und der Leiter des ASV Reichwein bitten schon jetzt alle Firmen, Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die v. g. Baumaßnahme und evtl. verbundenen Behinderungen.

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Tag der Regionen 2007 – Akteure gesucht!
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-07-10
Auch in diesem Jahr wird wieder der Tag der Regionen deutschlandweit gefeiert. Bunt, vielfältig und öffentlichkeitswirksam wird gezeigt, dass die Regionen „in Bewegung sind". Der Tag der Regionen ist der Werbetag für regionale Produkte, Betriebe und Dienstleistungen.
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Bürger vor unnötigen Kosten bewahren:
Lahn-Dill-Kreis spricht sich gegen die Einführung des Kennzeichens „WZ“ für die Sonderstatusstadt Wetzlar aus

Wetzlar/Dillenburg, den 2007-06-21
Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises hat sich mit der von Oberbürgermeister Dette auf der Basis eines Prüfungsauftrages des Wetzlarer Stadtparlamentes vorgetragenen Überlegung zur Einführung des Kfz-Kennzeichens „WZ“ für die Sonderstatusstadt Wetzlar befasst.

Wie Landrat Wolfgang Schuster mitteilte, habe sich das Verwaltungsorgan des Lahn-Dill-Kreises gegen die Einführung eines eigenen Kennzeichens für die Kreisstadt Wetzlar ausgesprochen. Zum einen handelt es sich bei dem Kennzeichen „WZ“ nicht um ein solches, das früher der heutigen Kreisstadt Wetzlar zugeordnet war, sondern dem gleichnamigen Landkreis.

Zum anderen führe der Lahn-Dill-Kreis das Kennzeichen LDK, das identitätsstiftend für den Landkreis von Dietzhölztal im Norden bis Waldsolms im Süden, von Lahnau im Osten bis Leun im Westen des Landkreises sei. Dies aufzugeben mit der Gefahr, dass möglicherweise andere Kommunen dem Beispiel der Stadt Wetzlar folgen wollten, führe nach Ansicht des Landrates nur zu einer neuen Form der „Kleinstaaterei“, die nicht als sinnvoll angesehen werden könne. Dies sei insbesondere vor dem Hintergrund von Bedeutung, als Bürgerinnen und Bürger, die von einem in den anderen Zulassungsbezirk innerhalb des Lahn-Dill-Kreises umzögen, natürlich auch ihr Fahrzeug umkennzeichnen müssten. Dies sei mit Verwaltungsgebühren (je nach Fallkonstellation 24,00 bis 30,00 €), aber auch mit der Notwendigkeit, neue Kfz-Schilder erstellen und anbringen zu lassen, verbunden. Je nach Einzelfall komme damit ein Aufwand von rd. 60,00 € zusammen.

Augenzwinkernd fügte Landrat Schuster hinzu, dass mit dem „L“, das nicht nur für „Lahn“ stehe, sondern auch für „Lattermann“ und dem „D“, das neben der Bezeichnung für den zweiten bedeutenden Fluss im Lahn-Dill-Kreis, die Dill, auch für „Dette“ stehen könne, die Kreisstadt doch bereits überproportional stark im Kfz-Kennzeichen ihren Niederschlag gefunden habe. Die Wetzlarer würden sicherlich auch weiterhin das ergänzende „K“ im Kennzeichnen, das für die Bürgermeister Keller (Braunfels), Kühn (Driedorf), Konrad (Eschenburg), Kröckel (Greifenstein), Koch (Sinn) und damit stellvertretend für die übrigen Städte und Gemeinden unseres Landkreises steht, verschmerzen können.
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Mobilfunkanlagen in Herborn-Hirschberg und Eschenburg-Roth
Kreis erteilt Baugenehmigungen

Wetzlar/Dillenburg, den 2007-06-15
Der Lahn-Dill-Kreis hat die Bauanträge für die Mobilfunkanlagen in Herborn-Hirschberg und Eschenburg-Roth genehmigt. Landrat Wolfgang Schuster berichtet heute in Wetzlar, dass die Genehmigungen erteilt und auf dem Weg zu dem Mobilfunkbetreiber seien. Damit sind beide Verfahren, die in der Öffentlichkeit äußerst umstritten sind, entschieden. [mehr]
„Bergmannsfest“ auf der Grube Fortuna: An Pfingsten gelten beschränkte Zufahrtsregeln – ein Pendelverkehr ist eingerichtet!
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-05-25
Das Besucherbergwerk „Grube Fortuna“ mit Feld- und Grubenbahnmuseum wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Um das Jubiläum gebührend zu feiern, startet zu Pfingsten das „Bergmannsfest“ – eine zünftige Geburtstagsfeier für Jung und Alt. [mehr]
IHK, Kreis, und Stadt Haiger informieren sich vor Ort: Lob für neu angesiedelte Unternehmen im Haigerer Gewerbegebiet Kalteiche
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-05-16
Zum ersten „Kalteiche-Wirtschaftsdialog“ trafen sich dieser Tage Vertreter der IHK, des Kreises und der Stadt Haiger im Gewerbegebiet „Kalteiche“ mit den Geschäftsführern der dort angesiedelten Unternehmen. Tief beeindruckt von der Leistungsfähigkeit waren die Leiter der jeweiligen Delegationen mit Landrat Wolfgang Schuster, dem Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Hofmann, (Lahn-Dill-Kreis), dem Hauptgeschäftsführer Andreas Tielmann (IHKs zu Dillenburg und Wetzlar) sowie Bürgermeister Dr. Gerhard Zoubek (Stadt Haiger). [mehr]
Viele Ideen im Lahn-Dill-Kreis: Großes Interesse an der Auftaktveranstaltung zu einem Regionalen Entwicklungskonzept
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-05-07
100 Interessierte aus Politik und Wirtschaft, Verwaltung, Verbänden und Vereinen sind der Einladung von Landrat Wolfgang Schuster gefolgt und haben an der Auftaktveranstaltung zu einem Regionalen Entwicklungskonzept teilgenommen. Der Landrat brachte die zentrale Botschaft auf den Punkt: „Wenn in den nächsten Jahren alle Städte und Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis Fördermittel der EU für ihre Projekte einsetzen wollen, dann müssen auch diejenigen eine Region bilden und ein entsprechendes Konzept erstellen, die nicht dem Lahn-Dill-Bergland angehören. Dazu hat der Landkreis die Initiative ergriffen. Die betroffenen Städte und Gemeinden haben dem bereits zugestimmt.“ [mehr]
Kreis, IHK und Handwerk vereinbaren Arbeitsprogramm zur Wirtschaftsförderung im Lahn-Dill-Kreis – 1. Wirtschafts-Dialog im Kreishaus Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-05-02
Vertreter des Kreises mit Landrat Wolfgang Schuster und Wirtschaftsdezernent Wolfgang Hofmann an der Spitze, trafen sich kürzlich im Kreishaus mit den Geschäftsleitungen der Industrie- und Handelskammern zu Dillenburg und Wetzlar und der Kreishandwerkerschaft Lahn-Dill zu einem 1. Wirtschafts-Dialog. IHK- Hauptgeschäftsführer Andreas Tielmann umschrieb für die Teilnehmer das gemeinsame Ziel der Gesprächsrunde: „Die bisherige gute Zusammenarbeit wird auch unter der neuen Kreisführung fortgesetzt. Die beispielhafte Kooperation soll im Jahre 2007 mit neuen konkreten Wirtschaftsförderungsinitiativen auf Kreisebene gestärkt werden“. Die Wirtschaft begrüßt ausdrücklich den eingeschlagenen Weg. Auch Kreishandwerksmeister Bernd Klein sieht ein gemeinsames Handeln für dringend geboten und unterstützt die vereinbarten Aktivitäten nachdrücklich. [mehr]
Die Natur – ein Erlebnis für Groß und Klein: 2. Hessischer Naturschutzerlebnistag 2007
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-04-27
Am 6. Mai 2007 findet der zweite Hessische Naturschutzerlebnistag statt. Angeboten werden Aktionen und Veranstaltungen rund um den Naturschutz. Bei Führungen, Wanderungen und Beobachtungen ist für jeden etwas dabei. Es ist erklärtes Ziel des Erlebnistages, möglichst vielen Menschen die Schönheit und die Bedeutung eines intakten Naturhaushaltes mit hoher Artenvielfalt nahe zu bringen. [mehr]
Pflanzenschutz-Sachkundelehrgang in der Abteilung für den ländlichen Raum: 23 Teilnehmer/innen bestehen Abschlussprüfung

Wetzlar/Dillenburg, den 2007-04-02
Auch in diesem Jahr führte die Abteilung für den ländlichen Raum beim Landrat des Lahn-Dill-Kreises an zwei Wochenenden im März einen speziell für Nebenerwerbslandwirte zugeschnittenen Pflanzenschutz-Sachkundelehrgang durch. [mehr]
Jährlich über 2000 Großraum- und/oder Schwertransporte im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-03-30
Ein Schwertransport hat nicht unbedingt etwas mit großen Gewichten zu tun. Oftmals ist es eigentlich ein Spezialtransport. Schwer ist daran meist nur die Aufgabe, das übernommene Ladegut unbeschadet und pünktlich am Zielort abzuliefern.

Die Fahrer von Schwertransporten müssen im langsamen Tempo mit ihrer Last durchs Land fahren, Ampeln und Verkehrsschilder ab- und wieder aufbauen. Und das bei jedem Wetter!

In den Verkehrsnachrichten ist oftmals zu hören, dass ein Schwertransport unterwegs ist, der nicht überholt werden kann. Gerade dann denkt man an ein Fahrzeug mit einer überbreiten, überlangen oder sehr schweren Ladung. Erst wenn das Ladegut übergeben, der Zug wieder auf ein halbwegs normales Maß eingekürzt zur Rückfahrt bereit steht, kehrt wieder Ruhe ein.

Landrat Wolfgang Schuster teilt mit, dass durch den Lahn-Dill-Kreis jährlich über 2000 solcher Transporte, die je nach Ladung am Tage oder nur in der Nacht gefahren werden dürfen, fahren.

Wegen der übermäßigen Nutzung der Straße und möglicher Verkehrsbehinderungen sind Schwertransporte immer genehmigungspflichtig. Zuständig ist Kreisverwaltung des Landrats und dort die Abteilung Aufsichts- und Ordnungsbehörden.

Die Transportfirmen treffen die Auswahl der Streckenführung. Besonders zu beachten sind dabei Brücken und Unterführungen, teils wegen der Höhe, aber auch wegen möglicher Gewichtsbeschränkungen und beantragen dann bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde die erforderliche Genehmigung. Die zuständige Sachbearbeiterin, Gisela Schaus, leitet ein Anhörverfahren ein, in dem alle beteiligten Behörden (Straßenbaulastträger, Verkehrsbehörde und Polizei) gehört werden müssen. Jede angehörte Behörde gibt für ihren Zuständigkeitsbereich, der von dem Transport betroffen ist, ihre Auflagen und Bedingungen bekannt, unter denen der Transport durchgeführt werden kann. Dabei wird festgelegt, wo Verkehrszeichen oder gar Ampeln abgebaut werden, elektrische Leitungen abgehängt werden und wie in Kreisel ein- oder herausgefahren werden muss und für welchen Streckenabschnitt Polizeibegleitung vorgeschrieben ist.

Ein firmeneigenes Begleitfahrzeug wird in den meisten Fällen immer vorgeschrieben. In besonderen Fällen wird sogar ein Begleitfahrzeug mit Wechselverkehrszeichen-Anlage angeordnet. Diese Auflagen und Bedingungen müssen dann in einer Genehmigung zusammengefasst werden, die der Transportunternehmer auf der Fahrt mitzuführen hat. Außerdem hat der Antragsteller vor Transportbeginn die Fahrtstrecke in eigener Verantwortung auf die tatsächliche Befahrbarkeit zu überprüfen.
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Der Lahn-Dill-Kreis erstellt ein Regionales Entwicklungskonzept
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-03-20
Der Lahn-Dill-Kreis wird mit finanzieller Unterstützung des Landes Hessen ein Regionales Entwicklungskonzept erstellen. Nachdem der Landkreis fristgerecht einen Antrag zur Förderung der Konzepterstellung bei der Hessischen Landesverwaltung eingereicht hat, liegt inzwischen ein positiver Bescheid vor. Das Land Hessen wird rd. 70 % der mit 41.000 € zu beziffernden Gesamtkosten für die Konzepterstellung tragen; rd. 12.300 € sind aus der Kreiskasse zu entrichten.

Wie Landrat Wolfgang Schuster erklärte, gelte es auf der Basis des Zuwendungsbescheides des Landes Hessen nun sehr zügig ein Regionales Entwicklungskonzept zu erarbeiten und spätestens bis zum 31. August 2007 bei dem Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz vorzulegen. Landrat Schuster wies darauf hin, dass das Regionale Entwicklungskonzept für den Landkreis von herausragender Bedeutung sei. So kämen für die Förderperiode 2007 bis 2013 der Europäischen Union lediglich die Regionen in Betracht, die über ein anerkanntes Regionales Entwicklungskonzept verfügten. Von diesem Entwicklungskonzept könnten dann konkrete einzelne Projekte abgeleitet und durch die Europäische Union gefördert werden.

Wolfgang Schuster weiter: „Diese veränderte Ausgangssituation ist für unseren Landkreis eine große Chance. Ich möchte daran erinnern, dass der Lahn-Dill-Kreis in der Förderperiode 2000 bis 2006 lediglich mit dem Flächenanteil des Lahn-Dill-Berglandes zu den grundsätzlich förderungsfähigen Gebieten gehörte“.

Daher gelte es alles daran zu setzen, nunmehr sehr zügig das Entwicklungskonzept auf den Weg zu bringen. „Hierfür habe ich eine Lenkungsgruppe eingesetzt, an der Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlichster Einrichtungen beteiligt sein werden. Der Bogen spannt sich von Repräsentanten der Städte und Gemeinden über die IHK und die Handwerkskammern, berufsständige Vertretungen, den Hotel- und Gaststättenverband und viele andere mehr. Damit wird gleichzeitig ein Gerüst für ein späteres Regionalforum geschaffen, dessen Gründung im Rahmen dieses Projektes vorangetrieben wird“. Landrat Schuster zeigte sich überzeugt, dass das Regionale Entwicklungskonzept einen Beitrag zur Stärkung der Region und des Wir-Gefühls der hier tätigen Menschen und Organisationen schaffen und Anknüpfungspunkte für konkrete, durch die Europäische Gemeinschaft zu fördernde Projekte definieren wird.

Wolfgang Schuster abschließend: „Ich freue mich darauf, der interessierten Öffentlichkeit Ende August 2007 unser Konzept, das wir bei dem Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz einreichen werden, vorzustellen.
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Modellregion BIOREGIO-Holz – Lahn-Dill-Kreis kooperiert mit den Nachbarkreisen Gießen und Marburg-Biedenkopf
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-03-20
Wie Staatssekretär Karl-Winfried Seif, Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, mit seinem am 8. Januar 2007 im Wetzlarer Kreishaus eingegangenen Erlass mitteilt, ist die Bewerbung des Landkreises zur Teilnahme an dem Projekt zur Förderung als Modellregion "BIOREGIO-Holz" von großem Engagement gekennzeichnet und insgesamt als sehr erfolgversprechend zu bewerten.

Angesichts der konzeptionellen Vorgaben des Landes, dem Grunde nach über die Grenzen von Landkreisen hinausgehend regionale Verbünde fördern zu wollen, forderte das Ministerium den Landkreis auf, Kooperationsmöglichkeiten mit Nachbarlandkreisen auszuloten.

Nach Mitteilung von Landrat Wolfgang Schuster wurden inzwischen sehr intensive Gespräche mit den Nachbarlandkreisen geführt. „Wir konnten zur Untermauerung unseres Antrages der Hessischen Landesregierung berichten, dass wir im Rahmen des Modellprojektes BIOREGIO-Holz mit dem Landkreis Gießen und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf zusammenarbeiten werden und auch die Sonderstatusstädte Gießen, Marburg und Wetzlar in geeigneter Form einbinden wollen“, betonte Wolfgang Schuster.

Zugleich habe man sich darauf verständigt, dass die Geschäftsstelle für die gemeinsamen Aktivitäten beim Lahn-Dill-Kreis eingerichtet würde. Die weiteren Bemühungen zielten darauf, die Kooperation noch um den Vogelsbergkreis und den Wetteraukreis anzureichern, um das Projekt auf die Großregion Mittelhessen ausdehnen zu können.

„Ich hoffe sehr“, so Wolfgang Schuster, „dass das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz unsere Bemühungen würdigt und Mittelhessen als dritte Region neben zwei bereits ausgewählten Kreiskooperationen in das Modellprojekt einbinden wird“.

Zur Zielsetzung des Projektes führte Landrat Wolfgang Schuster aus, dass angesichts der Entwicklung der Energiepreise, der Endlichkeit fossiler Energieträger und der damit gekoppelten Frage der Versorgungssicherheit das Land Hessen die Zielvorgabe formuliert habe, den Anteil erneuerbarer Energien am „Endenergieverbrauch“ des Landes Hessen bis zum Jahr 2015 auf 15 % zu erhöhen. Der energetischen Nutzung von Biomasse komme dabei eine Schlüsselrolle zu. Nach einer von der Landesregierung in Auftrag gegebenen gutachterlichen Prüfung könne unter konsequenter und realistischer Ausnutzung aller Ressourcen der hessischen landwirtschaftlichen Flächen, aber auch der Rest-, Schwachholz- und Altholzmengen der Wälder der jetzige Energiebeitrag aus diesen Quellen nahezu vervierfacht werden.

Dieser konzeptionelle Ansatz bietet auch für unseren waldreichen Landkreis und den mittelhessischen Raum Chancen, die wir angreifen wollen, stellte Landrat Wolfgang Schuster fest. Wenn wir gemeinsam mit unseren Nachbarn den Zuschlag erhalten und als weitere Modellregion gefördert werden, dann erhalten wir neben Zuschüssen zu den Kosten der Projektbegleitung auch Fördergelder für Mehraufwendungen, die im Falle des Ersatzes herkömmlicher Anlagen durch Holzhackschnitzel- und Holzpelletanlagen entstehen.
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Funkmast-Standorte: Landrat und Bürgermeister suchen Gespräch mit Betreiber und Bürger-Initiativen
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-03-01
Landrat Wolfgang Schuster sowie die Bürgermeister Hans Benner (Herborn) und Götz Konrad (Eschenburg) suchen das gemeinsame Gespräch mit Mobilfunk-Betreiber E-Plus und den Bürger-Initiativen, die sich im Kreis derzeit gegen geplante Funkmast-Standorte wenden. Diese Vorgehensweise haben die drei Verwaltungs-Chefs jetzt vereinbart. [mehr]
Die Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge
tritt zum 1. März 2007 in Kraft

Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-28
Mit der Verordnung über die Kennzeichnung für Kraftfahrzeuge mit einem geringen Beitrag zur Schadstoffbelastung wird eine Klassifizierung aller Fahrzeuge nach ihrem Abgasverhalten vorgenommen, so Landrat Wolfgang Schuster. Sie dient damit letztlich dazu, effektive luftreinhaltende Maßnahmen auch im Straßenverkehrsbereich durchzusetzen und künftige oder gar dauerhafte Grenzwertüberschreitungen zu vermeiden. [mehr]
Neues Zulassungsrecht: Geänderte Fristen bei Stilllegung von Fahrzeugen
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-28
Ab Donnerstag, dem 1. März 2007, tritt die neue Fahrzeugverordnung (FZV) in Kraft, die in Teilen die heutige Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) ersetzt. Das heißt, wir müssen uns von einigen bekannten und vertrauten Regelungen aus der StVZO verabschieden, so Landrat Wolfgang Schuster. Darunter fällt auch die bisherige Praxis der vorübergehenden und endgültigen Stilllegung von Fahrzeugen verbunden mit den jeweiligen Fristen. [mehr]
Was ist zu tun, damit sich alle über die erwachende Flora und Fauna freuen können?
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-28
In wenigen Wochen ist laut Kalender Frühlingsanfang, die Uhren stehen bald wieder auf Sommerzeit – es beginnt zu grünen und zu wachsen. Gerade im Frühjahr verdienen Flora und Fauna besondere Beachtung und Schutz – aber keine störenden Eingriffe. [mehr]
Amphibien auf großer Tour: Sperrung zwischen Altenkirchen und Bellersdorf in den Morgen- und Abendstunden
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-27
Der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster, informiert insbesondere die Bevölkerung von Hohenahr-Altenkirchen und Mittenaar-Bellersdorf über eine demnächst erforderliche befristete Sperrung der Kreisstraße 60 zwischen den beiden Gemeindeteilen (5. März bis 6. Mai 2007). [mehr]
Dorferneuerung im Lahn-Dill-Kreis: Fördermöglichkeiten für Gebäude in alten Ortskernen
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-15
Für private Eigentümer von Gebäuden, die vor dem 2. Weltkrieg erbaut wurden und die in einem der unten genannten Dörfer ihren Standort haben, besteht die Möglichkeit Zuschüsse zu beantragen. Eine Förderung im Rahmen der Dorferneuerung gibt es z. B. bei Dach-, Fassaden- oder Fenstersanierungen. Aber auch Wohnraumerweiterungen und Anbauten oder die Erhaltung und Wiedernutzung von ehemals landwirtschaftlich genutzten Gebäuden sind förderfähig.

Wer an einer Antragstellung noch in diesem Jahr interessiert ist, sollte sich kurzfristig beim Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Fachdienst für Dorf- und Regionalentwicklung, Georg-Friedrich-Händel-Straße 5 in 35578 Wetzlar melden. Ab sofort sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachdienstes unter folgenden neuen Telefonnummern zu erreichen:

• Eva-Susanne Götz (Tel. 06441 407-1798), zuständig für die Orte Dillenburg-Eibach, Schöffengrund-Niederwetz, Hüttenberg-Vollnkirchen, Braunfels-Tiefenbach und Waldsolms-Kröffelbach.
• Ulrike Stiehl (Tel. 06441 407-1797), zuständig für Haiger-Sechshelden.
• Anne Schreiner (Tel. 06441 407-1794), zuständig für Hohenahr-Großaltenstädten.
• Otmar Beer (Tel. 06441 407-1790), zuständig für die Orte Diethölztal-Ewersbach und Eschenburg-Eiershausen.
• Olaf Wilkert (Tel. 06441 407-1795), zuständig für Mittenaar-Offenbach.
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Mobilfunkanlagen im Lahn-Dill-Kreis – ein „heißes Eisen“ im Expertengespräch
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-14
Aus dem gesellschaftlichen und beruflichen Leben sind Handys nicht mehr wegzudenken. Die ständig wachsende Zahl der Mobilfunkteilnehmer und -teilnehmerinnen macht allerdings einen steten Ausbau der Netze erforderlich. Mobilfunkbetreiber benötigen neben zentralen Vermittlungsstellen auch eine Vielzahl von Basisstationen (Sende- und Empfangsanlagen), die wabenförmig über Deutschland verteilt sind. [mehr]
Regionalpolitische Gesprächsrunde Mittelhessen: Spielraum für freihändige Vergabe nutzen
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-06
In der im Oktober 2006 neu eröffneten Geschäftsstelle Mittelhessen der Handwerkskammer Wiesbaden in Wetzlar fand erstmals ein intensiver Meinungs- und Gedankenaustausch mit wichtigen politischen Repräsentanten der Region statt.

Im Mittelpunkt der Gesprächsrunde stand die Entwicklung des Handwerks in der Region. Dabei bestand Übereinstimmung, dass das Handwerk mit rund 11.500 Betrieben, 60.000 Beschäftigten, mehr als 5.500 Lehrlingen und einem Umsatz von etwa 5,3 Mrd. Euro in Mittelhessen eine sehr wichtige Wirtschafts- und Gesellschaftsgruppe darstellt. Weitere Themen waren die aktuelle Ausbildungssituation, die Bekämpfung von Schwarzarbeit sowie die Vergabepolitik der öffentlichen Auftraggeber.

Von Seiten der anwesenden Politiker wurde versichert, dass die seit rund zwei Jahren bestehende Möglichkeit, Bauaufträge bis zu 25.000 Euro freihändig zu vergeben, sehr sinnvoll sei. Alle Beteiligten begrüßten, dass die vom Wirtschaftsausschuss des Hessischen Landtages bereits verabschiedete Verdoppelung der Freigrenze für die freihändige Vergabe von Bauleistungen auf 50.000 Euro eine wichtige und richtige Maßnahme zur Stärkung des Mittelstandes sei.

[Pressemitteilung und Foto zur Verfügung gestellt von der Handwerkskammer Wiesbaden]

Gesprächsteilnehmer der regionalpolitischen Gesprächsrunde, zu der Kammerpräsident Robert Werner und Hauptgeschäftsführer Harald Brandes neben den örtlichen Kreishandwerkerschaften Herrn Regierungspräsidenten Wilfried Schmied und die Landräte der Region und die Oberbürgermeister der Städte Wetzlar und Gießen eingeladen hatten:
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Auch in Hessen Führerschein mit 17
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-02
„Das Begleitete Fahren ab 17“ ist auch bei den Jugendlichen im Lahn-Dill-Kreis ein großer Erfolg. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fahrerlaubnisbehörde in Wetzlar und Herborn-Burg kommt viel Arbeit hinzu. In nur 3 Monaten sind in Wetzlar bereits 239 Anträge und in Herborn-Burg 168 Anträge „Begleitetes Fahren ab 17“ eingegangen. Die Zahl von insgesamt 407 Anträgen steigt durch die große Nachfrage weiter an. [mehr]
Kreisspitze informiert sich vor Ort: Dank an Isabellenhütte für Arbeits- und Ausbildungsplätze am Standort Dillenburg
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-02
Selbst das Sturmtief „Kyrill“ konnte Landrat Wolfgang Schuster und den Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Hofmann nicht davon abhalten, sich bei der Isabellenhütte in Dillenburg über Produkte, Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie Umweltgesichtspunkte zu informieren. Mit von der Partie war auch Dillenburgs Erste Stadträtin Elisabeth Fuhrländer, die Bürgermeister Michael Lotz wegen seiner Tätigkeit im Katastrophenschutzstab vertreten musste. [mehr]
Die Kreisstraße zwischen Haiger-Langenaubach und Breitscheid ist nach Wiederherstellung der eingebrochenen Fahrbahn wieder frei befahrbar
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-01
Landrat Wolfgang Schuster freut sich mitteilen zu können, dass die K 41 ab sofort wieder befahrbar ist. Die Sperrung, die die Ortsteile Haiger-Langenaubach und Breitscheid trennte, konnte nunmehr nach Reparatur der Fahrbahn am Dienstagvormittag, den 30.01.2007 wieder aufgehoben werden. [mehr]
Vize-Landrat Wolfgang Hofmann weist auf Bedarfsanmeldung bis 15. März 2007 hin: Land stellt Kostenzuschüsse zur Beseitigung baulicher Hindernisse für Menschen mit Behinderungen in Wohngebäuden bereit
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-01-30
Das Land Hessen stellt auch in diesem Jahr wieder Kostenzuschüsse zur Beseitigung baulicher Hindernisse für behinderte Menschen bereit. Für Maßnahmen dieser Art sind im Landeshaushalt 500.000 Euro vorgesehen. Um einen Überblick über den Mittelbedarf zu bekommen, werden die Bürgerinnen und Bürger des Kreises gebeten, bis spätestens 15. März 2007 bei den Wohnungsbauförderstellen des Kreises und der Stadt Wetzlar die Maßnahmen und deren Kosten anzumelden. Entsprechende Formulare können von dort
bezogen werden.
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Vollsperrung der K 41 zwischen Haiger-Langenaubach und Breitscheid
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-01-22
Die K 41 zwischen Haiger-Langenaubach und Breitscheid ist bis auf weiteres gesperrt. Grund für diese Sperrung ist ein großflächiger Straßeneinbruch, der möglicherweise durch den Einbruch eines alten Erzstollens hervorgerufen wurde.

Der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann führt dazu aus, dass nunmehr versucht wird, die Kreisstraße so schnell wie möglich wieder zu öffnen, doch zuvor muss die Lage des alten Stollens sowie der Umfang der Absenkung erkundet werden, um weitere straßenbauliche Maßnahmen planen und treffen zu können.

Der Erste Kreisbeigeordnete weist außerdem darauf hin, dass die Straßensperrung von den Verkehrsteilnehmern einzuhalten ist, da der Straßeneinbruch eine erhebliche Gefahr für Mensch und Fahrzeug darstellt.
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Pflanzenschutz-Sachkundelehrgang im Februar 2007 – seit 2007 Neuregelung in Hessen über den Nachweis der Sachkunde
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-01-16
„Pflanzenschutz darf nur nach guter fachlicher Praxis durchgeführt werden“. Nach dem Pflanzenschutzgesetz muss jede Person, die Pflanzenschutzmittel ausbringt, die erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten nachweisen. Als sachkundig gelten Personen mit entsprechender abgeschlossener Berufsausbildung (z. B. Landwirt, Forstwirt, Gärtner) oder einem Hochschul- oder Fachhochschulstudium der Agrar-, Gartenbau- oder Forstwissenschaften sowie Weinbau.

Die bisher in Hessen geübte Verfahrensweise und Auslegung, wonach auch dem langjährig in der Landwirtschaft Tätigen ohne förmlichen Nachweis die Sachkunde unterstellt wird, ist nicht mehr gültig. Die Sachkunde kann weiterhin durch einen Lehrgang mit anschließender Pflanzenschutz-Sachkundeprüfung erworben werden.

Die Abteilung für den ländlichen Raum beim Lahn-Dill-Kreis führt diesen Lehrgang durch. Beginn ist am 23. Februar 2007 um 14:00 Uhr. Die Kosten betragen 121,90 Euro/Person inkl. Lehrmaterial und Prüfungsgebühr. An vier Unterrichtstagen wird das notwendige Wissen für den fach- und sachgerechten Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und die Kenntnis der gesetzlichen Grundlagen vermittelt. Es findet eine Abschlussprüfung statt.

Anmeldungen bitte telefonisch unter 06441 407-1762. Hier erhalten Interessentinnen und Interessenten weitere Informationen.

[mehr]
Die Kulturdenkmäler des Lahn-Dill-Kreises sind jetzt online mit „DenkXweb“
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-01-11
Seit dem 11. Januar 2007 sind auch die Kulturdenkmäler und Gesamtanlagen des Lahn-Dill-Kreises über das Internet-Informationssystem des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, „DenkXweb“, abrufbar. [mehr]
Kreis, IHK, Handwerk und Kommunen rufen zur Bewerbung für den „Großen Preis des Mittelstandes“ auf – Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 10. Januar 2007


Wetzlar/Dillenburg, den 2006-12-29
Wirtschaftsverbände und Kommunen im Lahn-Dill-Kreis wollen den heimischen Champions öffentliche Beachtung verschaffen.
[mehr]
Konstituierende Sitzung des Naturschutzbeirates des Lahn-Dill-Kreises
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-12-14
Am Donnerstag, 23. November 2006, fand die konstituierende Sitzung des Naturschutzbeirates des Lahn-Dill-Kreises statt. Die Mitglieder des Naturschutzbeirates wurden durch den Kreisausschuss für die Wahlperiode 2006 bis 2011 berufen.

Der Beirat setzt sich aus den nachfolgenden Mitgliedern zusammen:

• Rudolf Fippl, Vorsitzender (Solms; Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e. V.)
• Johannes Rech, stellv. Vorsitzender (Solms; Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland)
• Friedrich Graffmann, (Herborn; Botanische Vereinigung für Naturschutz in Hessen)
• Friedrich Wilhelm Georg (Braunfels; Deutsche Gebirgs- und Wandervereine, Landesverband Hessen)
• Dr. Reinhard Kalbhenn (Herborn; Schutzgemeinschaft Deutscher Wald),
• Manfred Funk (Odersberg; FWG)
• Manfred Rompf (Herborn; Bündnis 90 / DIE GRÜNEN)
• Heinrich von Carlowitz (Dillenburg, CDU)
• Gert Rode (Driedorf; Landesjagdverband Hessen)
• Gernot Jäger (Dillenburg; Verband Hessischer Sportfischer);
• Karl Heinz Theiß (Leun; Naturschutzbund Deutschland);
• Olaf Zipp (Leun; Bauernverband Gießen/Wetzlar e. V.);
• Ulrich Horch (Dillenburg; SPD)

Jörg Thomaka, (Aßlar) wurde zum Naturschutzbeauftragten des Lahn-Dill-Kreises gewählt. Er vertritt den Naturschutzbeirat in seinem örtlichen oder sachlichen Zuständigkeitsbereich.

Der Naturschutzbeirat berät und unterstützt die Untere Naturschutzbehörde bei der Durchführung der Aufgaben, die sie nach dem Hessischen Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (HENatG) hat. Er ist von der Naturschutzbehörde über grundsätzliche Angelegenheiten des Naturschutzes im Kreisgebiet – außer Stadt Wetzlar – rechtzeitig zu unterrichten.

Der Kreisausschuss ernennt für die Dauer der Wahlperiode des Kreistages die Mitglieder des Naturschutzbeirates. Ihm gehören als stimmberechtigte Mitglieder bis zu 12 sachverständige Bürgerinnen und Bürger an. Zusätzlich können bis zu 3 Naturschutzbeauftragte benannt werden.

Ansprechpartner bei der Unteren Naturschutzbehörde des Lahn-Dill-Kreises ist Helmut Wagner, Tel. 06441 407-1830.

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Lahn-Dill-Kreis, IHKs und Kreishandwerkerschaft fordern Unternehmen und Kommunen zur Bewerbung auf: Oskar-Stiftung schreibt „Großen Preis für den Mittelstand 2007“ aus
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-11-23
Die Oskar-Patzelt-Stiftung in Leipzig vergibt jährlich einen „Oskar“ für mittelständische Unternehmen. In diesen Tagen wird der Preis bereits zum 13. Mal ausgeschrieben. Mit der Auszeichnung sollen besonders kreative Unternehmen im Rahmen der Wirtschaftsförderung und des Regionalmarketings in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt werden. [mehr]
Die neue Zulassungsstelle in Herborn-Burg hat ihren Betrieb aufgenommen
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-11-22
Seit Montag, 20. November 2006, hat die frühere Zulassungsstelle Dillenburg nunmehr ihren Dienstbetrieb im Gebäude der Technischen Überwachung Hessen in Herborn-Burg, Junostraße 1 F, aufgenommen. [mehr]
Service-Center des TÜV Hessen in Herborn-Burg: Dillenburger Kfz-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde des Kreises sind umgezogen!
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-11-21
Kfz- Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde des Lahn-Dill-Kreises haben ihren Amtssitz von Dillenburg nach Herborn-Burg, Junostraße 1 F (ehemaliges Electrolux/Juno Betriebsgelände) verlegt und bieten dort – im „Dienstleistungszentrum rund ums Auto“ – seit Montag, 20. November 2006, ihren Service an. Hier die neuen Telefon-/Fax-Nummern: 06441 407-7230 – Zulassungsbehörde, 06441 407-7320 – Fahrerlaubnisbehörde; 06441 407-8080 – Fax.

Am Mittwoch, 22. November 2006, wird das Prüfzentrum des TÜV Hessen in Anwesenheit von Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises, und Dr. Wolfgang Gehrke, Geschäftsführer TÜV Hessen, in einer Feierstunde offiziell eröffnet. Im Anschluss daran gibt es von 13:00 bis 17:00 Uhr einen Tag der offenen Tür auf dem Gelände – Interessierte können sich über die angebotenen Dienstleistungen informieren und die Räumlichkeiten inspizieren. Zwischen 13:30 und 15:00 Uhr (Annahmeschluss!) sind Kfz-Zulassungen und Führerscheinangelegenheiten an diesem Nachmittag der offenen Tür möglich.
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Dillenburger Kfz-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde ziehen um!
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-11-16
Wie bereits mehrfach berichtet, verlegt die Kfz- Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde des Kreises in Dillenburg ihren Amtssitz und zieht am 17. November 2006 in die
Junostraße 1 F (ehemaliges Electrolux/Juno Betriebsgelände), 35745 Herborn-Burg.

Ab Montag, 20. November 2006, gelten folgende neuen Telefon- und Fax-Nummern:
Vorwahl 06441

407-7230 Zulassungsbehörde,
407-7320 Fahrerlaubnisbehörde,
407-8080 Fax.

Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde werden am 20. November durchgehend ab 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet haben und sind in dieser Zeit selbstverständlich auch telefonisch zu erreichen.
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Bitte beachten: Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle ziehen um!

Wetzlar/Dillenburg, den 2006-11-13
In Dillenburg sind Kfz-Zulassungen sowie Führerscheinangelegenheiten am Freitag, 17. November 2006 nicht möglich und am Montag, 20. November 2006, erst ab 11:00 Uhr.
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Die Zulassungsstelle in Wetzlar bleibt am 13. November 2006 morgens geschlossen
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-11-07
Wegen einer Personalversammlung bleibt die Zulassungsstelle in Wetzlar am kommenden Montag, 13. November 2006, in den sonst üblichen Annahmezeiten von 07:30 Uhr bis 11:30 Uhr geschlossen. Am Nachmittag ist dann die Zulassungsstelle wie immer in der Zeit von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet.

Weiterhin stehen für Zulassungsgeschäfte an diesem Vormittag die Zulassungsstelle In Dillenburg sowie im bestimmten Umfange, die im Lahn-Dill-Kreis am Zulassungsverfahren teilnehmenden Städte und Gemeinden zur Verfügung.

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Die Zulassungsstelle in Dillenburg bleibt am 8. November 2006 morgens geschlossen
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-11-06
Wegen einer Personalversammlung bleibt die Zulassungsstelle in Dillenburg am kommenden Mittwoch, 8. November 2006, in den sonst üblichen Annahmezeiten von 07:30 Uhr bis 11:30 Uhr geschlossen. Um den Kunden und Kundinnen dennoch dringende Zulassungen zu ermöglichen, öffnet die Zulassungsstelle an diesem Mittwochmittag ausnahmsweise in der Zeit von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr.

Weiterhin stehen für Zulassungsgeschäfte an diesem Vormittag die Zulassungsstelle In Wetzlar sowie im bestimmten Umfange, die im Lahn-Dill-Kreis am Zulassungsverfahren teilnehmenden Städte und Gemeinden zur Verfügung.

Bereits heute wird darauf hingewiesen, dass die Zulassungsstelle in Wetzlar gleichfalls wegen einer Personalversammlung am Vormittag des 13. November 2006 geschlossen hat.
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Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann sagt Hilfe für Hüttenberg-Rechtenbach zu: Fachausschuss des Kreises informierte sich vor Ort über Kreisstraßenprojekte
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-10-30
Der zuständige Fachausschuss für Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft des Kreises besichtigte kürzlich einige neuralgische Kreisstraßenprojekte. Hintergrund dafür war, dass in Kürze die Prioritätenliste 2007 für Kreisstraßen-Bauprojekte beraten und beschlossen werden soll. Diese Liste wird jährlich fortgeschrieben und dient als Grundlage für die Wirtschaftsplanberatungen des Kreisparlamentes.

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Begleitetes Fahren ab 17 startet am 1. Oktober 2006 auch in Hessen
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-09-21
Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, beginnt am 1. Oktober 2006 in Hessen ein Modellversuch für das Begleitete Fahren ab 17 Jahren. Jugendliche können dann schon mit 16 ½ Jahren mit der Fahrausbildung beginnen und zu ihrem 17. Geburtstag eine Bescheinigung für das Begleitete Fahren in Deutschland erwerben. Ausbildung und Prüfung in der Fahrschule erfolgen in genau demselben Umfang, wie es auch mit 18 der Fall ist.

Begleitetes Fahren bedeutet, dass der 17jährige aber bei allen Fahrten von einer hierfür zugelassenen und in seiner Prüfungsbescheinigung eingetragenen Person seines Vertrauens begleitet werden muss. Der Begleiter muss mindestens 30 Jahre alt sein, seit 5 Jahren ununterbrochen eine PKW-Fahrerlaubnis besitzen und seine Eintragungen in Flensburg dürfen 3 Punkte nicht übersteigen.

Zusätzlich zu dem bekannten Führerscheinantrag muss der Jugendliche auch die Teilnahme am Modellversuch beantragen und seine Begleiter/-innen benennen. Die gesetzlichen Vertreter - im Regelfall beide Elternteile - müssen darüber hinaus ihre Zustimmung zur Teilnahme an dem Programm und zu jedem der Begleiter erteilen.

Eine Vorbereitungsveranstaltung in einer Fahrschule soll dem Fahranfänger und auch seinen Begleitern umfangreiche Sach- und Rechtsinformationen sowie Tipps für die Praxis vermitteln. Man lernt dort die Regelungen des Modellversuchs und auch die damit verbundene Verantwortung besser kennen.


Noch ein Wort zu den geplanten Gebühren der Fahrerlaubnisbehörde im Lahn-Dill-Kreis:

- Der Antragsteller bezahlt 52,10 € für seinen Antrag auf Teilnahme am Begleiteten Fahren.
- Pro Begleiter werden dann noch 8,40 € fällig, wenn dessen Führerschein im Lahn-Dill-Kreis ausgestellt ist.
- Für jeden Begleiter mit Führerschein einer anderen Fahrerlaubnisbehörde muss der Antragsteller wegen des Mehraufwandes in der Datenbeschaffung 13,25 € zahlen.

So - nun kann´s losgehen. Den Führerscheinantrag erhält man in der Fahrschule und die zusätzlichen Vordrucke für den Lahn-Dill-Kreis gibt’s zum Download hier im Netz. Jeder Antragsteller muss seinen Antrag mit allen Unterlagen persönlich bei der Fahrerlaubnisbehörde in Wetzlar, Eduard-Kaiser-Straße 38 oder in Dillenburg, Wilhelmstraße 16-22 abgeben. Geöffnet ist dort Montags bis Freitags von 07.30 Uhr bis 12.00 Uhr und Donnerstags auch von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr.
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Ortsdurchfahrt Vollnkirchen für Durchgangsverkehr gesperrt!
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-08-31
Die Ortsdurchfahrt (Kreisstraße 361) im Ortsteil Vollnkirchen der Gemeinde Hüttenberg ist ab Montag, 4. September 2006, für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Nachdem in den anliegenden Gemeindestraßen die Arbeiten zur Verlegung von Gasleitungen und Hausanschlüssen weitgehend abgeschlossen sind, werden das Leitungsnetz sowie die Hausanschlüsse nun in der Wertshäuser Straße (Kreisstraße 361) verlegt und machen eine Vollsperrung erforderlich.

Die Sperrung wird etwa 3 Wochen andauern, Anliegerverkehr ist während dieser Zeit möglich.

Die Umleitung des überörtlichen Verkehrs erfolgt über Oberwetz.
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Wasserentnahme aus Bächen und Flüssen grundsätzlich erlaubnispflichtig!
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-07-25
Jedes Jahr in den Sommermonaten bietet sich an den Bächen und Flüssen im Lahn-Dill-Kreis das gleiche Bild: Viele Anlieger nutzen das kostenlose Wasserangebot, um ihre Gärten in der trockenen Jahreszeit zu bewässern. Gerade in den Sommermonaten führen die Gewässer selbst jedoch nur sehr wenig Wasser. Eine Vielzahl von Entnahmen an einem Gewässer, insbesondere mit Elektro- oder sonstigen Pumpen, kann deshalb dazu führen, dass das Bachbett vollständig trockenfällt. Wenn zusätzlich noch ein Anstau des Gewässers erfolgt, um eine „ergiebige" Entnahmestelle zu erhalten, werden ganze Gewässerabschnitte bewusst trockengelegt.

Auf diese Problematik weist Landrat Dr. Karl Ihmels hin und betont, dass die ökologisch wertvollen Lebensräume am Gewässer durch den akuten Wassermangel einer nicht unerheblichen Gefahr ausgesetzt sind. Außerdem ist die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern in den meisten Fällen erlaubnispflichtig und ohne die erforderliche wasserrechtliche Zulassung nicht gestattet.

Hiervon ausgenommen ist nach den Bestimmungen des Hessischen Wassergesetzes lediglich die Entnahme von Wasser mittels Handgefäßen, aber nur in einem Umfang, der sicherstellt, dass keine erhebliche Minderung des Wasserabflusses eintritt. Auch hier ist ein Anstau des Gewässers nicht zulässig, die ökologische Durchgängigkeit muss erhalten bleiben. Darüber hinausgehende Wasserentnahmen ohne behördliche Zulassung stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden können.

Landrat Dr. Karl Ihmels bittet alle im Interesse des Umweltschutzes und des Naturhaushaltes, während der Sommermonate auf eine Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern zu verzichten oder sie zumindest auf die Entnahme mittels Handgefäßen an den Gewässern zu beschränken, die hierfür ein noch ausreichendes Wasserangebot bieten.

Selbstverständlich stehen die Mitarbeiter der zuständigen unteren Wasserbehörde des Lahn-Dill-Kreises für Rückfragen zu diesem Thema zur Verfügung: Armin Geisler, Tel. 06441 407-2221, Manfred Bastian, Tel. 02771 407-738.
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Moderne Technik hilft beim Naturschutz
Lahn-Dill-Kreis führend bei der Erfassung von Naturschutzflächen

Wetzlar/Dillenburg, den 2006-06-20
Als erster Landkreis im Regierungsbezirk Gießen arbeitet der Lahn-Dill-Kreis erfolgreich mit dem zentralen Naturschutzregister NATUREG. Wie Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann erklärte, fallen die für den Naturschutz bedeutsamen Flächen in den Zuständigkeitsbereich verschiedener Behörden, die sich mit dem Thema in unterschiedlicher Weise befassen. Obere und Untere Naturschutzbehörden, Landwirtschaftsämter, Flurbereinigungsbehörden und Forstämter bringen dabei ihre Interessen ins Spiel. Auch werden flächenbezogene Fördermittel jeweils fachbezogen eingesetzt. Im Bereich des Naturschutzes geht es sowohl um besonders geschützte Gebiete und Landschaftselemente wie Naturdenkmale und Naturschutzgebiete, aber auch um Flächen, die als Ausgleich für Baumaßnahmen zur Verfügung gestellt wurden. Zudem wird ein Großteil der Flächen von der Unteren Naturschutzbehörde in den Ökokonten der Städte und Gemeinden geführt. Diese Flächen wurden freiwillig ökologisch aufgewertet, während andere flächenbezogene Maßnahmen durch die naturschutzrechtliche Ausgleichsabgabe finanziert wurden.

Um bei der großen Zahl der Flächen Übersichtlichkeit, Transparenz und Rechtssicherheit zu gewährleisten, wurde in Hessen das Naturschutzregister NATUREG eingeführt. Es handelt sich um ein Datenbank basiertes Geoinformationssystem, mit dem die für den Naturschutz bedeutsamen Flächen mit rechtlichen Bindungen zentral verwaltet werden. Hierbei werden nicht nur Daten über Zustand, Ausdehnung und Schutzgrund der Flächen gesammelt. Vielmehr werden die konkreten Bereiche auch kartographisch dargestellt und mit Luftbildern hinterlegt.

Neben den umfangreichen Informationen über die einzelnen Flächen besteht das Ziel des Projektes in der Abstimmung zwischen den beteiligten Fachbehörden, um u. a. Doppelförderungen zu verhindern. Bisher war ein derartiger Abgleich durch die räumliche Trennung der Behörden und die unterschiedlichen Erfassungs- und Darstellungsformen kaum möglich.

Mittlerweile wurden im Zuständigkeitsbereich der Unteren Naturschutzbehörde des Lahn-Dill-Kreises über 500 Objekte, Flächen und fast 6000 Flurstücke katalogisiert und beschrieben. Es ist absehbar, dass das Register auf weit über 1000 Flächen erweitert wird.

Für den Ersten Kreisbeigeordneten und Naturschutzdezernenten Wolfgang Hofmann ist es von großer Bedeutung, dass die Arbeit im Naturschutz transparent und für den Bürger nachvollziehbar dargestellt wird. Dies diene zum einen der Glaubwürdigkeit und zum anderen der Straffung behördlicher Bearbeitungs- und Entscheidungsprozesse. Für den Bürger gewinne das Angebot an Bedeutung, wenn in naher Zukunft die Informationen auch im Internet einsehbar seien.

„Schon im Hinblick auf die knappen Ressourcen der öffentlichen Hand“ so Hofmann weiter, „können wir es uns in Zukunft nicht mehr leisten, Zeit und Geld mit der Verfolgung von Doppelförderungen oder dem stundenlangen Suchen in Aktenkellern zu verbringen. Wenn wir die enorme Fleißarbeit der Dateneingabe hinter uns haben, kann durch die Beschreibung der Flächen und die hinterlegten Luftbilder vielleicht sogar manche Ortsbesichtigung entfallen. Vor diesem Hintergrund wird uns die Arbeit mit dem Naturschutzregister mittelfristig entlasten“.
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Die Natur – ein Erlebnis für Groß und Klein:
1. Hessischer Naturschutzerlebnistag 2006

Wetzlar/Dillenburg, den 2006-05-24
Am 28. Mai 2006 findet der erste Hessische Naturschutzerlebnistag statt. Angeboten werden Aktionen und Veranstaltungen rund um den Naturschutz. Bei Führungen, Wanderungen und Beobachtungen ist für jeden etwas dabei. Es ist erklärtes Ziel des Erlebnistages, möglichst vielen Menschen die Schönheit und die Bedeutung eines intakten Naturhaushaltes mit hoher Artenvielfalt nahe zu bringen. [mehr]
Gefahrgut- und Abfalltransporte im Visier:
Sonderkontrolle auf der A 45

Wetzlar/Dillenburg, den 2006-05-24
Am Donnerstag, 11. Mai 2006, fand unter Leitung der Gefahrgutüberwachung des Lahn-Dill-Kreises, vertreten durch Verwaltungsdirektor Reinhard Strack-Schmalor und Hauptsekretär Stefan Gaul, eine Sonderkontrolle auf der A 45 bei Wetzlar-Naunheim statt. Diese Kontrolle wurde zeitgleich auch in den anderen mittelhessischen Landkreisen durchgeführt.

Unterstützt wurde die Aktion durch die Autobahnpolizeistation Butzbach, das Regierungspräsidium Gießen mit den Abteilungen Umwelt und Arbeitsschutz sowie einen Mitarbeiter der Stadt Dillenburg (Ordnungsbehördenbezirk). Schwerpunkt der Sonderkontrolle: Überprüfung von Gefahrgut- und Abfalltransporten und die sich daraus ergebenden sicherheitsrelevanten Aspekte.

Insgesamt wurden 15 LKW kontrolliert, davon waren 10 LKW mit Gefahrgut und 5 LKW mit Abfall beladen. Bedauerlicherweise waren die Ergebnisse wieder besorgniserregend: Zwei LKWs mit Gefahrgut musste die Weiterfahrt untersagt werden, weil ihre Ladung nur unzureichend gesichert war. Erst nach ordnungsgemäßer Sicherung der Ladung konnte die Weiterfahrt gestattet werden. Der Fahrer eines Gefahrguttransporters hatte die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten. Auch er durfte nicht weiterfahren. Für alle drei Fahrer resultierte aus der Kontrolle ein mehrstündiger Zwangsaufenthalt. Zudem erwartet sie auch noch ein Bußgeld.

„Wie auch bei den in den vergangenen Jahren vom Regierungspräsidium Gießen und dem Lahn-Dill-Kreis initiierten Sonderkontrollen bleibt kritisch festzustellen“, so Landrat Dr. Karl Ihmels, „dass nur durch regelmäßig durchgeführte Kontrollen des Gefahrgut- und sonstigen Güterverkehrs die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften sichergestellt und dadurch die Verkehrssicherheit erhöht werden kann."
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Pilotprojekt im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-03-27
Deutsche Bahn AG, Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), Lahn-Dill-Kreis und GWAB mbH schließen Kooperationsvertrag über die Durchführung von Verschönerungs- und Pflegearbeiten an den Verkehrsstationen des RMV. [mehr]
Natur und Kultur sind wertvolle Schätze
Wolfgang Hofmann will Kulturlandschaftspark Lahn-Dill

Wetzlar/Dillenburg, den 2006-03-23
Wie kaum eine andere hessische Region verfügt der Lahn-Dill-Kreis über eine Vielzahl an geologisch interessanten Vorkommen und kulturhistorisch wertvollen Zeugnissen. Für Wolfgang Hofmann, im Lahn-Dill-Kreis zuständig für Kultur und Tourismus, ein Grund mehr, diesen Schätzen nachzuspüren und sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ziel ist die Einrichtung eines Kulturlandschaftsparks Lahn-Dill. [mehr]
Die Zulassungsstelle in Wetzlar hat am Vormittag
des 01.04.2006 geöffnet

Wetzlar/Dillenburg, den 2006-03-21
„Es ist kein Aprilscherz“, so versichert Landrat Dr. Karl Ihmels, „dass am Samstag, dem 01.04.2006, die Zulassungsstelle in Wetzlar ausschließlich für Privatkunden geöffnet hat.“ Und zwar vormittags von 08:00 bis 11:30 Uhr. [mehr]
Natur und Kultur sind wertvolle Schätze
Wolfgang Hofmann will Kulturlandschaftspark Lahn-Dill

Wetzlar/Dillenburg, den 2006-03-10
Wie kaum eine andere hessische Region verfügt der Lahn-Dill-Kreis über eine Vielzahl an geologisch interessanten Vorkommen und kulturhistorisch wertvollen Zeugnissen. Für Wolfgang Hofmann, im Lahn-Dill-Kreis zuständig für Kultur und Tourismus, ein Grund mehr, diesen Schätzen nachzuspüren und sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ziel ist die Einrichtung eines Kulturlandschaftsparks Lahn-Dill. [mehr]
Vize-Landrat Wolfgang Hofmann weist auf Bedarfsanmeldung bis 01.04.2006 hin: Land stellt Kostenzuschüsse zur Beseitigung baulicher Hindernisse für Menschen mit Behinderungen in Wohngebäuden bereit

Wetzlar/Dillenburg, den 2006-02-24
Das Land Hessen stellt auch in diesem Jahr wieder Kostenzuschüsse zur Beseitigung baulicher Hindernisse für behinderte Menschen bereit. Für Maßnahmen dieser Art sind im Landeshaushalt 500.000 Euro vorgesehen. Um einen Überblick über den Mittelbedarf zu bekommen, werden die Bürgerinnen und Bürger des Kreises gebeten, bis spätestens 01.04.2006 bei den Wohnungsbauförderstellen des Kreises und der Stadt Wetzlar die Maßnahmen und deren Kosten anzumelden. Entsprechende Formulare können von dort bezogen werden. Hierauf wies Vize-Landrat Wolfgang Hofmann in einer Pressemitteilung hin. [mehr]
Vom Umgang mit der Natur im Frühling
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-02-24
In wenigen Wochen ist laut Kalender Frühlingsanfang, die Uhren stehen bald wieder auf Sommerzeit – es beginnt zu grünen und zu wachsen. Gerade im Frühjahr verdienen Flora und Fauna besondere Beachtung und Schutz – aber keine störenden Eingriffe.

Um die erwachende Natur, die Bodenbrüter unter den Vögeln, Wild und sonstige Kleinlebewesen zu schützen, darf z. B. vorhandener Holzbewuchs im Frühjahr nicht gerodet werden. Das Abbrennen von Gräsern und Gehölzen ist das ganze Jahr über verboten. „Dadurch soll auch der Gefahr eines Waldbrandes vorgebeugt werden“, so Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und Naturschutzdezernent des Lahn-Dill-Kreises. Nach dem Hess. Gesetz für Naturschutz und Landschaftspflege ist im Einzelnen folgendes verboten:

1) Heckengebüsche, Röhricht und Schilfbestände oder die Bodengestalt auf Wiesen, Feldrainen oder nicht bewirtschafteten Flächen oder an Wegrändern abzubrennen oder dort durch das Ausbringen von Stoffen die Pflanzen- oder Tierwelt erheblich zu beeinträchtigen.

2) In der Zeit vom 16. März bis 31. August Röhricht- oder Schilfbestände sowie im Außenbereich Gehölze an Fließgewässern oder Hecken und Gebüsche zurück zu schneiden.

3) Landschaftsprägende Heckengebüsche, Feld- und Ufergehölze oder Einzelbäume zu beseitigen.

4) Feuchtgebiete, insbesondere Sumpfwege oder moorige Flächen, Verlandungszonen, Altarme von Gewässern, Teiche und Tümpel zu verfüllen, zu entwässern oder nachhaltig zu verändern.

Wer sich nicht an diese Verbote hält, hat mit erheblichen Geldbußen zu rechnen.

Gleichzeitig werden die Städte und Gemeinden gebeten, in der Brut- und Setzzeit auf das Ausbaggern von Entwässerungsgräben zu verzichten. Wolfgang Hofmann: „Gerade hier können besonders geschützte Lebensräume betroffen sein.“

Zudem lockt das milder werdende Wetter eine Spezies der besonderen Art auf die Straße: Im Frühjahr eines jeden Jahres überqueren eine Vielzahl von Amphibien bestimmte Straßen im Kreisgebiet. Ein beliebter „Kreuzweg“ für die tierischen Wanderer ist z. B. die Kreisstraße 60 zwischen Altenkirchen und Bellersdorf – hier laichen die Tiere in den nahe liegenden ehemaligen Tongruben ab.

Da die „Krötenwanderungen“ je nach Wetterlage durchaus schon in den nächsten Tagen beginnen können, werden kurzfristige Sperrungen von Kreis- und Landesstraßen erforderlich sein, um Erdkröten, Fröschen, Molchen, Salamandern usw. ein gefahrloses Überqueren der Straßen zu ermöglichen.

Insbesondere Autofahrerinnen und Autofahrer sind zu erhöhter Vorsicht aufgerufen – und werden gebeten, aus Vorsorge für die Amphibien und im Interesse des Naturschutzes Verständnis für die notwendigen Maßnahmen zu zeigen. Informationen zur Sperrung betroffener Straßenabschnitte folgen unmittelbar vor Beginn der Amphibienwanderungen.
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Naturschutzdezernent Hofmann (FWG) will die Erholungslandschaft erhalten - Wolfgang Hofmann: Lahn-Dill-Bergland besitzt hohen touristischen Wert

Wetzlar/Dillenburg, den 2006-02-22
Geht es nach dem Willen des hessischen Umweltministeriums, so soll das Landschaftsschutzgebiet Lahn-Dill-Bergland aufgelöst werden. Betrachtet man jedoch die Bedeutung einer intakten Kulturlandschaft für Tourismus und Naherholung, ist die Absicht des Landes nach Ansicht von Wolfgang Hofmann kritisch zu hinterfragen. Für Hofmann geht es nicht zuletzt um den Erhalt dieser einzigartigen Erholungslandschaft. [mehr]
Auch die regionale Wirtschaftsförderung unterliegt öffentlichen Sparzwängen - Wolfgang Hofmann wendet sich gegen Vorwürfe des Kreistagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer

Wetzlar/Dillenburg, den 2006-02-17
Im Anzeigenblatt „Wetzlar Kurier“ und im „Sonntag Morgen-Magazin“ bemängelt Chef-Redakteur und Kreistagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer, dass der Lahn-Dill-Kreis nicht einem Regionalfond in Mittelhessen beigetreten sei, durch den Unternehmen der Region unter gewissen Voraussetzungen mit Fördergeldern bedacht werden können. Die Beteiligung am Regionalfonds ist mit nennenswerten finanziellen Einlagen verbunden. Hierfür hätte der Lahn-Dill-Kreis allein einen Betrag von 250.000,00 Euro aufbringen müssen. Besondere EU-Fördermittel, die den Städten Gießen und Wetzlar zur Verfügung stehen, werden dem Lahn-Dill-Kreis nicht gewährt.

Wenn solche Äußerungen, so Wirtschaftsdezernent Wolfgang Hofmann, sicherlich vor dem Hintergrund des laufenden Wahlkampfes zu bewerten seien, so könne er doch derartige Forderungen nicht recht nachvollziehen. So habe gerade die CDU sich in den letzten Jahren jeder tätigen Mitwirkung bei der Wirtschafts- und Tourismusförderung verweigert und noch in letzter Minute versucht, die Mitgliedschaft des Lahn-Dill-Kreises im Verein MitteHessen zu verhindern. Dieses Projekt, an dem alle Landkreise und kreisfreien Städte in Mittelhessen beteiligt seien, würden, so Hofmann, nur mit 20.000,00 Euro zu Buche schlagen, und auch hier habe man sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Eine Beteiligung am Regionalfond mit einem Kostenaufwand von 250.000,00 Euro wäre den Bürgerinnen und Bürgern des Lahn-Dill-Kreises bei dauernd steigenden Gebühren und Sparzwängen der öffentlichen Hand schlicht nicht zu vermitteln gewesen und stand zudem in krassem Gegensatz zu den vom RP geforderten Kürzungen im Wirtschaftsplan des Kreises.

War es jedoch gerade die CDU, die auf Kreisebene vor dem Hintergrund der prekären Haushaltssituation auch eine über das vertretbare Maß hinausgehende Reduzierung der finanziellen und personellen Ressourcen verlangte. „Wer nicht in der Verantwortung steht, ist mit Forderungen schnell bei der Hand“, so Wolfgang Hofmann gegenüber den leichtfertigen Aussagen von Hans-Jürgen Irmer. Dass Irmers Irreführung nur in einem Teil der heimischen Druckerzeugnisse wiedergegeben worden sei, könne ihn nicht entlasten. Der Lahn-Dill-Kreis, so Wolfgang Hofmann weiter, gehe den Weg einer intensiven Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer sowie der Kreishandwerkerschaft.
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Veranstaltungshinweis: Pflanzenschutz-Sachkundelehrgang
im Februar 2006

Wetzlar/Dillenburg, den 2006-01-25
„Pflanzenschutz darf nur nach guter fachlicher Praxis durchgeführt werden“. Nach dem Pflanzenschutzgesetz muss jede Person, die Pflanzenschutzmittel ausbringt, die erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten nachweisen. [mehr]
Vize-Landrat Hofmann weist Kritik eines Hüttenberger Unternehmens zurück - Kreis betreibt aktive Wirtschaftsförderung in der Region
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-11-24
„Der Lahn-Dill-Kreis interessiert sich sehr wohl für die Unternehmen des Lahn-Dill-Kreises und der Region und unterstützt diese im Rahmen seiner Möglichkeiten nach Kräften. Dies geschieht auf vielen Ebenen innerhalb und außerhalb der Verwaltung, wie z.B. in den Gremien des Vereins MitteHessen, obwohl der Kreis noch kein Mitglied ist“, so Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann in einer Erwiderung auf die Kritik eines Hüttenberger Unternehmens, „die IHK, der Lahn-Dill-Kreis und der Regierungspräsident interessieren sich nicht dafür, die Region darzustellen.“ [mehr]
Vorsperre der Aartalsperre wird abgelassen
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-11-10
Um die Funktion der Aartalsperre als Hochwasserrückhalteanlage zu erhalten, sind regelmäßig Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten durch den Lahn-Dill-Kreis als Betreiber der Anlage zu veranlassen.

Wie der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann mitteilte, wird aufgrund solcher durchzuführender Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten die Vorsperre der Aartalsperre ab der 45. Kalenderwoche abgelassen. Dieses Vorhaben bedingt, dass auch der Wasserspiegel in der Hauptsperre während der Wintermonate deutlich unter den üblichen Pegel des Winterdauerstaus abgesenkt wird.

Die Maßnahme, die in enger Abstimmung mit der Oberen Naturschutzbehörde und der Oberen Fischereibehörde des Regierungspräsidiums Gießen sowie mit Unterstützung des Fischereisportvereins Bischoffen durchgeführt wird, hat am 09.11.2005 begonnen. Voraussichtlich werden die Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten in Abhängigkeit von der Witterung bis zum Beginn des neuen Jahres andauern.
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Deponiezufahrt bis auf weiteres geduldet
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-10-06
Das Bundesverkehrsministerium hat mittlerweile auf Betreiben von MdB Erika Lotz erstmals schriftlich bestätigt, dass die Autobahnerschließung der Abfallentsorgungsanlage Asslar bis auf weiteres genutzt werden darf. Bisher war die Weiternutzung lediglich telefonisch eingeräumt worden.

Landrat Dr. Karl Ihmels und Bürgermeister Roland Esch sind darüber sehr froh. Sie werden indes weiterhin am Ball bleiben. Die schriftliche Nutzungserlaubnis „bis auf weiteres“ kann nur als erster Schritt verstanden werden.

Das Verkehrsministerium teilt mit, inzwischen vor Ort eine Prüfung gemacht zu haben. Es bittet um Geduld und geht davon aus, dass die Ersatzlösung noch einige Zeit in Anspruch nehme. Mit Ergebnissen sei in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen. Dies bedeutet, dass also auch noch über den Jahreswechsel hinaus die Erschließung nur geduldet sein wird.



Dr. Karl Ihmels
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Zulassungsdokumente in einem neuen Layout
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-09-22
Die Einführung der EU-harmonisierten Zulassungsdokumente erfolgt nun endgültig ab dem 1. Oktober 2005, so Landrat Dr. Karl Ihmels. Das heißt Abschied nehmen von dem gewohnten Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief. Ab dem 04.10.2005, dem ersten Arbeitstag nach dem Einführungsdatum, müssen die Zulassungsbehörden die neuen Zulassungsdokumente ausgeben und zwar

o die Zulassungsbescheinigung Teil I – sie ersetzt den Fahrzeugschein
o die Zulassungsbescheinigung Teil II – sie ersetzt den Fahrzeugbrief.

Um eine anfängliche Änderungsflut bei den Fahrzeugpapieren zu verhindern, so Dr. Ihmels, ändert sich für bereits zugelassene Fahrzeuge zunächst nichts. Alte Dokumente behalten so lange ihre Gültigkeit, bis die Ausstellung neuer Dokumente erforderlich wird. Wechselt aber ein Fahr-eug ab dem 1. Oktober 2005 den Halter, muss die neue Zulassungsbescheinigung Teil I und sogleich auch Teil II neu ausgestellt werden. Die Fahrzeugdokumente müssen paarig sein, d. h. ein Nebeneinander von Zulassungsbescheinigung „neu“ mit einem Dokument „alt“ ist nicht möglich. Die alten Papiere verlieren ihre Gültigkeit.

Erfreulicherweise sind die neuen Dokumente und ihre Einträge gegen Fälschungen abgesichert. Damit lässt sich ein wesentlicher Beitrag zur Eindämmung der Fahrzeugkriminalität leisten.

Die für die Zulassung und Kontrolle eines Fahrzeugs erforderlichen Einzeldaten sind künftig ausschließlich in der Zulassungsbescheinigung Teil I vollständig enthalten. Auf bestimmte bisher ausgewiesene Einzeldaten wurde verzichtet. So wird beispielsweise nur eine der mit EG-Typgenehmigung, Allgemeiner Betriebserlaubnis bzw. Einzelgutachten genehmigten Bereifungen eingetragen.

In der Zulassungsbescheinigung Teil II sind lediglich die wichtigsten Fahrzeugdaten aufgeführt. Die Bescheinigung enthält statt bisher 6 nur noch zwei Haltereintragungsmöglichkeiten. Teil II hat die Größe eines DIN-A4-Formates. Alle Angaben sind auf der Vorderseite vorhanden. Durch das neue Format und durch die Reduzierung des Datenumfangs ergeben sich erhebliche Erleichterungen, weil bei Änderungen der Fahrzeugtechnik die bisher im Fahrzeugbrief vorzunehmenden gebührenpflichtigen Korrekturen entfallen. Weil nur noch zwei Halter- bzw. Zulassungseinträge enthalten sind, muss allerdings bereits bei der dritten Umschreibung eines Fahrzeugs eine neue Zulassungsbescheinigung Teil II ausgestellt werden. Ersichtlich sind dann nur die Halter, die auf dem Dokument eingetragen sind und die “Anzahl” sämtlicher Halter.

Der Fahrzeughalter bzw. –besitzer trägt die Kosten für den Austausch der Dokumente, so schreibt es der Gesetzgeber vor. Sie werden zusammen mit den Zulassungsgebühren erhoben. Mehrkosten entstehen nur beim Tausch des jetzigen Fahrzeugscheins. Die Gebühr für die Zulassungsbescheinigung Teil I erhöht sich um 0,70 €. Der Umtausch eines Fahrzeugbriefes in die Zulassungsbescheinigung Teil II kostet unverändert 3,60 €. Die Gebühren fallen auch dann an, wenn der alte Fahrzeugbrief noch nicht voll geschrieben und als Folge der Ausstellung einer Zulassungsbescheinigung Teil I auszutauschen ist.

Die Einführung der neuen Zulassungsdokumente ist mit einem enormen Aufwand und einem nicht zu unterschätzenden Gewöhnungsprozess verbunden. Denn insgesamt sind wegen den EU-einheitlichen Angaben in den neuen Fahrzeugdokumenten diverse Einzeldaten anders dargestellt, als in den derzeitigen Fahrzeugpapieren. Da der Zulassungsbehörde in bestimmten Fällen keine datenbankunterstützte Typdaten vorliegen, wird sie gezwungen sein, anhand der vorgelegten Zulassungsunterlagen die entsprechenden Typdaten zu ermitteln. Desweiteren muss die Zulassungsbehörde bei der Übernahme von Daten aus dem bestehenden Fahrzeugbrief sicherstellen, dass die für den bisherigen Fahrzeugbrief geltenden Ziffern auf die neuen Feldbezeichnungen geändert werden.

Leider können diese spezifischen, einmaligen Zulassungsvorgänge von den Städten und Gemeinden, die an der Rathauszulassung teilnehmen, nicht geleistet werden. Der Landrat bedauert diese Entwicklung, da für eine Übergangszeit bestimmte Serviceleistungen bei den Rathauszulassungen nicht mehr angeboten werden können. Umschreibungen und Wiederzulassungen können somit vorübergehend ab dem 01.10.2005 nur bei der Zulassungsbehörde des Lahn-Dill-Kreises entweder in Wetzlar oder Dillenburg durchgeführt werden.

Umschreibungen bei Fahrzeugen, für die bereits neue Zulassungsdokumente vorliegen, können wie bisher in den jeweiligen Städten und Gemeinden erledigt werden. Weiterhin können bei Vorlage eines neuen Zulassungsdokumentes, Neuzulassungen, Adressenänderungen und Stilllegungen wie gewohnt bei den am Zulassungsverfahren teilnehmenden Städten und Gemeinden erledigt werden.

Nach einer Übergangszeit ist es dann wieder möglich, dass die gemeindlichen Zulassungsstellen wieder den gewohnten Service für den Lahn-Dill-Kreis und die Bürger des Kreises bieten können. Landrat Dr. Ihmels wird auf jeden Fall entsprechende neue Vereinbarungen den Gemeinden anbieten, wobei über weitere zusätzliche Angebote nach gesprochen wird.

Landrat Dr. Ihmels bittet abschließend die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass sich aufgrund des erheblichen Aufwandes bei der Umstellung der Fahrzeugpapiere die Wartezeiten bei der Kfz-Zulassungsbehörde in den ersten Wochen teilweise erheblich verlängern können.
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Wettbewerb „Unser Dorf“ – Regionalentscheid 2005: Bekanntgabe der Termine zur Bereisung durch die Bewertungskommission
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-08-10
„Der Wettbewerb Unser Dorf ist wie kein anderer darauf ausgerichtet, Eigeninitiative und Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger mit dem Ziel der Sicherung der Lebensqualität in den Dörfern zu honorieren“. Mit diesen Worten hatte der Erste Kreisbeigeordnete des Lahn-Dill-Kreises, Herr Wolfgang Hofmann, am 27. Januar 2005 anlässlich eines Pressegesprächs zur Teilnahme an diesem Wettbewerb aufgerufen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, besondere Leistungen zur Bewahrung und Weiterentwicklung der Vielfalt dörflicher Lebensformen und Siedlungsstrukturen und des individuellen Charakters der Dörfer heraus zu stellen. Dazu gehören nicht nur das Erscheinungsbild von Dorf und Landschaft, sondern auch die örtliche Wirtschaftskraft, Lebensqualität, ökologische Aspekte und die soziale Organisation. Der Wettbewerb würdigt besonderes Engagement und außergewöhnliche Beiträge zur Entwicklung der Dörfer.

Aus dem Lahn-Dill-Kreis haben sich 7 Dörfer entschieden, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Diese Dörfer haben sich in den letzten Monaten auf den Wettbewerb vorbereitet, Arbeitsgruppen gebildet und einen schriftlichen Beitrag zur Darstellung ihres Dorfes erarbeitet.

Die Durchführung des Regionalentscheides 2005 findet im September statt. Für die Bewertung wurden die teilnehmenden Dörfer aus den Landkreisen Wetterau, Gießen, Lahn-Dill, Hochtaunus und Marburg-Biedenkopf zur „Region Mittel-Südhessen“ zusammengefasst. Für Organisation und Kommissionsleitung ist das Amt für den ländlichen Raum beim Landkreis Marburg-Biedenkopf verantwortlich.

Folgende Termine wurden für die Bereisung durch die Bewertungskommission festgelegt:

Aßlar-Berghausen, Donnerstag, 8. September 2005, 12:00 bis 13:30 Uhr
Breitscheid-Erdbach, Dienstag, 13. September 2005, 15:15 bis 16:45 Uhr
Dillenburg-Nanzenbach, Dienstag, 13. September 2005, 12:00 bis 13:30 Uhr
Hüttenberg-Vollnkirchen, Mittwoch, 14. September 2005, 09:00 bis 10:30 Uhr
Schöffengrund-Laufdorf, Donnerstag, 8. September 2005, 15:15 bis 16:45 Uhr
Schöffengrund-Oberwetz, Mittwoch, 14. September 2005, 11:30 bis 13:00 Uhr
Waldsolms-Brandoberndorf, Mittwoch, 14. September 2005, 15:00-16:30 Uhr

Die Treffpunkte vor Ort werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Bewertung umfasst folgende Kriterien: die Entwicklung des Ortes (Zusammenarbeit zwischen Kommune und Dorf, dörfliche Identität), die bürgerschaftlichen Aktivitäten und Selbsthilfeleistungen, die Baugestaltung des Ortes, die Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft.

Für Fragen steht die für den Wettbewerb verantwortliche Leiterin der Abteilung Dorf- und Regionalentwicklung, Frau Gudrun Müller-Mollenhauer, Tel. 06441 9289-214 zur Verfügung.

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Landrat Dr. Karl Ihmels:
Dezentrale Kfz-Zulassung durch Rathäuser nicht gefährdet

Wetzlar/Dillenburg, den 2005-07-28
Die Kfz-Zulassung durch die Rathäuser ist auch in mittelfristiger Zukunft nicht gefährdet. Sie wird sich zwar mit Wirkung vom 1.10.2005 in den Bedingungen verändern. Doch nicht so sehr wie zu befürchten war. Die EU-Richtlinie 1999/37/EG, die eine Chip-Karte an Stelle eines Kfz-Briefes vorgesehen hatte, ist insbesondere mit Rücksicht auf die Beitrittsländer verändert worden. Aber auch nach der Veränderung ist ein Teil der sicherheitsbedingten Verschärfungen aufrecht erhalten worden, die jedoch einer Dezentralisierung nicht entgegen stehen.

Die bevorstehende Verschärfung des Kfz-Zulassungsrechts war der Landesregierung Anlass gewesen, der Einbeziehung weiterer Rathäuser in die Kfz-Zulassung nicht zuzustimmen. Diese Gründe sind nach Einschätzung von Landrat Dr. Ihmels durch die Änderung der EU-Richtlinie weggefallen. Die durch das Kommunalisierungsgesetz erschwerten landesrechtlichen Vorschriften zur Aufgabenübertragung auf die Städte und Gemeinden will Landrat Dr. Ihmels ignorieren.

Mit der Bürgermeister-Kreisversammlung ist die Problematik diskutiert worden. Es wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die Modalitäten der neuen Vertragsregelung vorbereitend ausarbeiten soll. Die Neuregelung soll dann auch weiteren Gemeinden angeboten werden.

Der Landrat geht davon aus, dass damit die seinerzeit von ihm persönlich sehr intensiv betriebene Einrichtung eines bürgernahen Zulassungswesens auch in Zukunft Bestand haben wird.
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Findige Ideen gesucht: Auch in diesem Jahr verleiht der Lahn-Dill-Kreis den Naturschutzpreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-07-25
Wolfgang Hofmann, Dezernent für Natur- und Umweltschutz des Lahn-Dill-Kreises, ruft auch in diesem Jahr wieder dazu auf, sich an dem Naturschutzwettbewerb des Kreises zu beteiligen und mit innovativen Ideen zu unterstützen.

Hofmann ermuntert: „Der persönliche Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger sowie deren Tatkraft und Ideen sind wichtigste Voraussetzung und beste Garantie für einen dauerhaften Schutz unserer natürlichen Umwelt.“

Der mit insgesamt 3000,00 Euro dotierte Preis würdigt und ehrt Leistungen auf dem Gebiet des Artenschutzes, der Biotopgestaltung (z. B. Schulgärten), Landschaftspflegemaßnahmen und Projekte zur nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 21. Die Höchstsumme je Preisträger beträgt 1500,00 Euro.

Wie schon in den vergangenen Jahren sind Einzelpersonen, im Besonderen aber auch Personengruppen (Kindergärten, Schulen, Vereine) aufgerufen, ihre Projekte und Ideen vorzustellen und den Wettbewerb mit innovativen Beiträgen zu unterstützen. Die Einbeziehung und Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wird ausdrücklich positiv bewertet.

Auch Projekte, die sich noch in der Planungsphase befinden, können gefördert werden.

Die ehrenvolle Aufgabe der Projektbewertung und Kür der Preisträger fällt dem Naturschutzbeirat des Kreises zu, der wie in den vergangenen Jahren die Sieger noch vor Weihnachten auszeichnen wird.

Bis zum 1. Oktober 2005 sind die hoffentlich zahlreichen Vorschläge und Wettbewerbsbeiträge beim Naturschutzbeirat, Untere Naturschutzbehörde des Lahn-Dill-Kreis, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar einzureichen.

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Hochwasserschutz in Hessen
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-07-15
Durch die Änderungen des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) und des Hessischen Wassergesetzes (HWG) werden die Anforderungen an das Bauen in Überschwemmungsgebieten verstärkt. [mehr]
Gefahrgutkontrolle des Landrats
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-07-07
Am Donnerstag, den 30.06.2005, fand unter Leitung der Gefahrgutüberwachung des Lahn-Dill-Kreises eine Sonderkontrolle auf der B 49 bei Leun statt. Diese Kontrolle wurde zeitgleich, beginnend am späten Nachmittag bis in die Abendstunden, auch in den anderen mittelhessischen Landkreisen durchgeführt.

Unterstützt wurde die Kontrolle durch den Regionalen Verkehrsdienst des Polizeipräsidiums Mittelhessen in Gießen sowie einen Bediensteten der Stadt Dillenburg (Ordnungsbehördenbezirk). Aufgrund des Gefahrgutunfalles auf der A 45 am gleichen Tag konnte die Sonderkontrolle nicht – wie geplant – im größeren Umfang stattfinden.

Schwerpunkt der Sonderkontrolle war die Überprüfung von Gefahrguttransporten und die sich daraus ergebenden sicherheitsrelevanten Aspekte.

Bei der jüngsten Kontrolle wurde u. a. ein Gefahrguttransport angehalten und kontrolliert, bei dem keine ausreichende Ladungssicherung (Form- bzw. Kraftschluss) vorhanden war, so dass die Weiterfahrt untersagt werden musste. Auf der Ladefläche des LKWs befanden sich neben anderen Stückgütern verschiedene Gefahrgüter der Klasse 3 (entzündbare flüssige Stoffe) und der Klasse 8 (ätzende Stoffe). Bei zwei Großpackmitteln wurden zusätzlich auf Paletten Güter gestapelt. Bei einer möglichen Vollbremsung wären diese geschossartig nach vorne auf die darunter liegenden Kanister mit Gefahrgut gefallen. Hierbei hätte dann wiederum die große Gefahr bestanden, dass es zu einem Gefahrgutaustritt gekommen wäre.

Auf der Ladefläche des Anhängers befanden sich in Stretchfolie eingeschweißt Blecheimer mit Gefahrgut der Klasse 3. Obwohl sich dort ein Hinweiszettel befunden hat, dass diese Ladungseinheit nicht stapelbar ist, wurde festgestellt, dass sich dort oben darauf eine weitere Palette mit Gütern befand.

Von der unsachgemäßen und riskanten Ladungssicherung hat sich dann auch vor Ort der Lagerleiter und stellvertretende Gefahrgutbeauftragte der Transportfirma vergewissern müssen. Erst nach Beseitigung der schwerwiegenden Ladungssicherungsmängel bei einer heimischen Spedition wurde die Weiterfahrt gestattet. Neben einer Ordnungswidrigkeitsanzeige kommen auf die Transportfirma noch weitere Kosten zu, da es sich bei der Ladung um Terminfracht gehandelt hat.

Wie auch bei den in den vergangenen Jahren vom Regierungspräsidium Gießen initiierten Sonderkontrollen bleibt festzustellen, dass nur durch regelmäßig durchgeführte Kontrollen des Gefahrgut- und sonstigen Güterverkehrs sichergestellt werden kann, dass die einschlägigen Vorschriften eingehalten werden und dadurch die Verkehrssicherheit erhöht wird.
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Wolfgang Hofmann zum Altenpflegeheim „Haus des Lebens“ am Aartalsee: „Sicherheit der Bewohner hat absolute Priorität“

Wetzlar/Dillenburg, den 2005-07-01
Wie in der Presse bereits berichtet, ist das Altenpflegeheim „Haus des Lebens“ am Aartalsee in den letzten Tagen bezogen worden. Dies ist, wie der zuständige Baudezernent des Lahn-Dill-Kreises, Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann berichtet, von den Behörden engmaschig überwacht und begleitet worden.

Anlass dazu war die Tatsache, dass der Betreiber des Hauses den Betrieb des Hauses vor endgültiger baulicher Fertigstellung aufnahm. Der Baudezernent bedauert sehr, dass sich der Betreiber nicht in der Lage sah, den Behörden entsprechend der gesetzlichen Vorschriften eine ordnungsgemäße Fertigstellungsanzeige vor Bezug des Hauses vorzulegen. Deshalb waren eine Vielzahl von Rückfragen, Ortsbesichtigungen und intensiven Prüfungen notwendig. Nachdem auch die letzten, erst am Tag vor der Inbetriebnahme vorgelegten Unterlagen noch unvollständig und nicht ausreichend waren, mussten schließlich bauaufsichtliche Nachforderungen, verbunden mit Verboten zur Nutzung, ausgesprochen werden.

Dies führte zu einem kurzfristigen Anrufen des Verwaltungsgerichtes Giessen durch den Bauherrn und Betreiber. Die streitigen Verfügungen über eine Einschränkung der Nutzung und Auferlegen erhöhter Anforderungen beim Betrieb waren heute Gegenstand einer gerichtlichen Erörterung und wurden auf Vorschlag des Gerichtes mit Vergleich beendet. Der Kreis, so Hofmann, sah sich dazu in der Lage, nachdem der Betreiber in den letzten beiden Tagen bereits mit Hochdruck wichtige Kritikpunkte der Behörden durch bauliche Maßnahmen abgestellt und geforderte betriebliche Vorkehrungen umgesetzt hatte. Die verbliebenen Mängel und Nacharbeiten werden in Kürze abgeschlossen sein. Der Betreiber wird während der noch andauernden Phase der Fertigstellung des Baus besondere Anforderungen erfüllen, um ein sicheres Wohnen der neuen Heimbewohner zu gewährleisten.

Wolfgang Hofmann bedauert, dass der Betreiber durch sehr kurzfristiges und mängelbehaftetes Vorgehen erneut Irritationen verursachte und notwendige bauaufsichtliche Verfügungen folgen mussten. Bei allem Verständnis für die Komplexität des Bauvorhabens und den Wunsch der jetzigen Bewohner auf schnellen Bezug genießt die Sicherheit der Bewohner absolute Priorität. Hier ist es wenig hilfreich, wenn trotz Bedenken von Behörden und eingeschalteten Sachverständigen Fakten geschaffen werden, die eine erneute gerichtliche Auseinandersetzung notwendig machten. Bei den Überprüfungen und Begehungen vor Ort konnte allerdings stichprobenartig festgestellt werden, dass das Personal im Altenpflegeheim umsichtig und geschult agiert und somit die nun unter besonderen Auflagen gestattete Nutzung des Heimes gesichert ist.

Wolfgang Hofmann: „Ich gehe nun davon aus, dass das Verfahren der letzten Tage die unverzügliche ordnungsgemäße Fertigstellung des Gebäudes sicherstellt und der Bauherr die getroffenen Regelungen strikt einhält sowie notwendige Maßnahmen umsetzt.“
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Landrat Dr. Karl Ihmels: ÖPNV durch neue Medien kundenfreundlicher und wirtschaftlicher machen

Wetzlar/Dillenburg, den 2005-06-30
Um den Komfort für die Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu steigern, ist es nach Ansicht von Landrat Dr. Karl Ihmels dringend erforderlich, den Fahrkartenvertrieb unter Einsatz von moderner Elektronik zu reorganisieren. Neben Internet und Handy muss der Schwerpunkt auf dem sogenannten ElectronicTicketing liegen.

Das elektronische Fahrscheinsystem birgt den höchsten Grad an Bequemlichkeit. Es bedarf keiner vorausschauend geplanten Entscheidung ein Ticket zu kaufen. Man klinkt sich in das System ein, checkt sich im Fahrzeug „EIN“ und „AUS“ und am Monatsende wird der günstigste Tarif abgerechnet. Dies setzt Bonität bzw. deren Garantie voraus.

Damit wurde die Strategie der kontinuierlichen Verbesserung für den öffentlichen Personennahverkehr fortgesetzt. Er konnte durch die Gründung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) 1994 und des Verkehrsverbundes Lahn Dill 1993 durch Optimierung der Fahrpläne, insbesondere Vertaktung und Verbundfahrscheine, deutlich verbessert werden. Diese Aufwärtsentwicklung konnte nur im Verbund RMV/VLD herbei- geführt werden. Sie beruht auf modernen Managementmethoden, wie sie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) Schritt für Schritt entwickelt hat.

Das ElectronicTicketing bietet neben seinem Bequemlichkeitsvorteil auch noch die Chance Kosten zu senken. Dies verlangt indes eine stärker zentralisierte Organisation des Fahrscheinvertriebs. Daraus ergibt sich im Vorfeld Widerstand einzelner Mitglieder des Rhein-Main-Verkehrsverbundes. Insofern besteht noch starker Beratungsbedarf, bevor es zu konkreten Umsetzungsentscheidungen kommt. Es bleibt zu hoffen, dass die Geschäftsführung des RMV in Zusammenarbeit mit den lokalen Nahverkehrsorganisationen (VLD) auch hier – wie schon in der Vergangenheit in anderen Zusammenhängen – zu einer zügigen Konsensbildung gelangt.
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Denkmalschutzpreis und Denkmalfördermittel des Lahn-Dill-Kreises
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-06-29
Es gibt viele schöne und schutzwürdige Denkmäler im Lahn-Dill-Kreis. Oftmals kümmern sich engagierte Bürgerinnen und Bürger um diese denkmalgeschützten Gebäude – mit viel Zeit, Geld, persönlichem Einsatz und Liebe zum Detail.

„Dieses Engagement verdient die Anerkennung der Allgemeinheit“, betont Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und Baudezernent des Lahn-Dill-Kreises. Und weiter: „Unsere Mittel sind zwar knapper geworden, aber mehr denn je gerechtfertigt, denn jeder öffentlich investierte Euro zieht in der Regel ca. das 10fache an privaten Investitionen nach sich.“

Mit dem Denkmalschutzpreis und Denkmalfördermitteln kann der Lahn-Dill-Kreis in bescheidenem Umfang Unterstützungsmöglichkeiten anbieten.

Denkmalschutzpreis des Lahn-Dill-Kreises: Premiere in 2005

Seit diesem Jahr hat der Lahn-Dill-Kreis die Möglichkeit, einen Denkmalschutzpreis zu verleihen. Wolfgang Hofmann: „Der Preis ist mit 5.000,00 Euro dotiert und kann sowohl als Einzelpreis als auch für bis zu 3 besonders denkmalpflegerisch gut gelungene Objekte gewährt werden.“ Der bzw. die Preisträger werden aus den im Vorjahr eingegangenen Zuwendungs- und Genehmigungsanträgen ermittelt. Der Denkmalbeirat übernimmt die Aufgabe der Fachjury.


Denkmalfördermittel

Aus Mitteln des Lahn-Dill-Kreises stehen jährlich Zuwendungen an private Besitzer und Unterhaltspflichtige von Kulturdenkmälern zur Verfügung. Diese Mittel vergibt der Kreisausschuss auf Empfehlung des Denkmalbeirates nach Eingang und Dringlichkeit der Maßnahme. Vorrausetzung für die Erteilung eines Zuschusses ist die vorherige, vorgeschriebene Genehmigung bzw. Zustimmung, insbesondere nach der Hess. Bauordnung und dem Hess. Denkmalschutzgesetz.

Antragstellern wird daher empfohlen, bereits rechtzeitig vor Beginn der Restaurierungs-absichten die Maßnahme mit der Unteren Denkmalschutzbehörde des Lahn-Dill-Kreises abzustimmen und genehmigen zulassen.

Einen Zuschuss gibt es nur für denkmalbedingte Aufwendungen wie zum Beispiel Fachwerkreparaturen und -anstriche, Holzsprossenfenster, Dacheindeckungen mit Naturschiefer oder Biberschwanztonziegeln, Putzarbeiten mit mineralischen Putzen oder Schieferbehänge an Fassaden. Der Zuschuss für die denkmalbedingten Aufwendungen beträgt grundsätzlich bis zu 10%, jedoch nicht mehr als 5.000,00 Euro.

Gut beraten ist daher, wer den frühen Kontakt zur Unteren Denkmalschutzbehörde des Lahn-Dill-Kreises herstellt. Ihre Ansprechpartnerin beim Lahn-Dill-Kreis: Susanne Milch, Tel. 06441 407-1707. Antragsformulare und Richtlinien auch unter: www.lahn-dill-kreis.de/Kundenservice/Übersicht


Denkmalbeirat

Der Denkmalbeirat berät und unterstützt die Untere Denkmalschutzbehörde bei der Durchführung der Aufgaben, die sie nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz hat.
Der Kreisausschuss beruft nach Anhörung des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen für die Dauer der Wahlperiode des Kreistages die Mitglieder des Denkmalbeirates. Ihm gehören als stimmberechtigte Mitglieder bis zu 12 sachverständige Bürgerinnen und Bürger an. Sie vertreten insbesondere die Fachgebiete Kunstgeschichte, Architektur, Vor- und Frühgeschichte, Geschichte und Volkskunde sowie das Handwerk und die Grundeigentümer.
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Optimiertes Eisenbahnkonzept für Mittelhessen
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-06-14
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund hat die Verhandlungen mit der Bundesbahn über die Einführung des Mittelhessen-Eisenbahnkonzepts abgeschlossen. Dies berichtete Landrat Dr. Karl Ihmels aus der letzten Aufsichtsratssitzung des RMV.

Das Konzept bedeutet eine deutliche Verbesserung der Verknüpfungen des gesamten Eisenbahnverkehrs von der Ruhr-Sieg-Strecke in Richtung Frankfurt. Dabei wird das verbesserte Angebot noch nicht einmal teurer, sondern führt zu Einsparungen. Die Hauptveränderung besteht darin, dass die Züge von Frankfurt kommend gekoppelt bis Gießen fahren und dort geflügelt werden. Dies bedeutet, dass ein Zugteil von Gießen nach Dillenburg weiter fährt und der andere nach Treysa.

Mit Hilfe dieses Prinzips des Koppelns und Flügelns wird der Schienenengpass im Bereich zwischen Frankfurt und Friedberg überwunden. Vor allem aber werden zusätzliche umstiegsfreie Verbindungen von Dillenburg sowie von Treysa nach Frankfurt geschaffen. Dies erspart den Umstieg in Gießen mit dem Warten auf Anschlüsse usw.

In Dillenburg wiederum wird der Anschluss in Richtung Siegen (über Haiger) zweifach optimiert. Er wird einerseits vertaktet und andererseits findet der Umstieg auf demselben Bahnsteig statt.

Erfreulich ist nach Mitteilung von Landrat Dr. Ihmels auch, dass zugleich der Einsatz moderner Fahrzeuge sichergestellt werden konnte. Sie sind klimatisiert, spurtstark und behindertenfreundlich.

Das Angebot wird zweistündig vorgehalten und mit den zweistündig verkehrenden Regionalexpress-Linien zwischen Siegen und Gießen zu einem stündlichen Angebot ergänzt, anstatt wie derzeit dicht aufeinander zu folgen. Daraus ergeben sich stündliche anstatt heute nur zweistündige Anbindungen von Gießen, Wetzlar, Herborn, Dillenburg und Haiger nach Siegen bzw. (teilweise mit Umsteigen in Siegen) nach Köln oder Hagen-Essen. Neu ist die Verknüpfung des Regionalexpresses Siegen-Frankfurt in Gießen mit dem Intercity nach Kassel-Hamburg.

Der Landrat ist der Geschäftsführung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes sehr dankbar, dass sie sich zu diesem großen Wurf hat durchringen und die DB-Regio zur Umsetzung bewegen konnte.

Bis zur Realisierung im Fahrplan 2007 muss das neue Stellwerk in Gießen voll in Betrieb sein und es müssen niveaugleiche Schienenübergänge in einigen Bahnhöfen durch geeignete Maßnahmen aufgehoben werden.
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Limiteds geraten in Verruf
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-05-31
Wer sich selbständig machen will, nicht aber die Haftung für die betrieblich angefallenen Verbindlichkeiten übernehmen will und auch nicht das Stammkapital für die Gründung einer GmbH (25.000 Euro) aufbringen kann, dem wurde zuletzt in Presse und Internet die Gründung einer Limited nach englischem Recht nahe gelegt.

Nachdem erste Erfahrungen mit rund einem Dutzend Limiteds vorliegen, warnt Landrat Dr. Karl Ihmels jedoch vor einer Limited-Euphorie.

„Auch bei Lieferanten hat sich die oft dünne Kapitaldecke herumgesprochen. Ergebnis: Die Firmen liefern nur gegen Vorkasse oder gegen eine selbstschuldnerische Bürgschaft der deutschen „Directors“ (entspricht etwa dem deutschen GmbH-Geschäftsführer). Durch die Hintertür wird so die persönliche Haftung der Verantwortlichen wieder hergestellt. Vor diesem Hintergrund ist es viel einfacher und billiger bei der Gemeinde ein Einzelgewerbe anzumelden, da spart man Zeit und die Gründungskosten“, so Frank Schuster, der Sachbearbeiter des Landratsamtes.

Oft sind die einzigen Profiteure die Gesellschaften, die bei der Gründung in Großbritannien gegen entsprechendes Entgelt helfen. Diese beraten offenbar aber eher im eigenen Interesse.

Steuerliche Vorteile gibt es nicht. Die Ltd. hat die gleichen steuerlichen Vorschriften zu beachten wie eine GmbH. Außerdem müssen die Gründer in Großbritannien auch Publizitätspflichten beachten, die mit weiteren laufenden Kosten verbunden sind. Wird gegen diese Pflichten verstoßen, ist das für jedermann über das Internet einsehbar. Außerdem gehen die dortigen Behörden dann gegen die Firma vor. Was noch dazu kommt ist, dass die Ltd., die ihre Tätigkeit nur in Deutschland entfaltet, auch im hiesigen Handelsregister beim Amtsgericht eingetragen sein muss. Auch hier entstehen Kosten.

Eine weitere Gefahr für den Limited-Unternehmer liegt auch noch im Zivilrecht. Sollte eine Ltd. mit mickrigem Stammkapital, das in manchen Fall nur 1 £ also rd. 1,44 Euro beträgt, eine große Anschaffung tätigen und nicht bezahlen, könnte es dem Unternehmer passieren, dass die Gerichte ihn persönlich zur Zahlung verurteilen, weil er, obwohl er um die Unterkapitalisierung und Leistungsunfähigkeit seiner Firma wissen musste, die Anschaffung vorgenommen hat.

„In der Gesamtbetrachtung hat die Limited daher kaum noch Vorteile. Bei den Behörden und manchen Lieferanten hat sie sich außerdem auch schon einen sehr zweifelhaften Ruf eingehandelt. Nur zu einer einzigen von 12 dem Kreis bekannten Limiteds ist nichts Negatives bekannt. Zwei sind bereits nach kurzer Zeit wieder abgemeldet worden. In fünf Fällen haben wir gegenüber dem Regierungspräsidium Gießen ein Gewerbeverbot angeregt, eines wurde bereits ausgesprochen. In drei Fällen haben die Verantwortlichen bzw. Hintermänner den Offenbarungseid abgeben oder durchlaufen ein Insolvenzverfahren. Zwei Limiteds erfüllen schon jetzt die Publizitätspflichten in Großbritannien nicht. Nur eine einzige ist bisher im Handelsregister des Amtsgerichtes in Wetzlar eingetragen“, berichtet Reinhard Strack-Schmalor, Leiter der Aufsichts- und Ordnungsbehörden des Lahn-Dill-Kreises.
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Fahrkartenverkauf an Bahnhöfen verbessert
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-05-20
Nach langen intensiven Bemühungen ist es uns gelungen, die Fahrscheinautomaten des thein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) im Raum Haiger benutzerfreundlich aufzurüsten. Dies erklärte Landrat Dr. Ihmels als Mitglied dss RMV-Aufsichtsrates.

In den Bahnhöfen Dillenburg, Sechshelden, Haiger, Haiger Obertor und Rodenbach können jetzt Einzelfahrkarten und Tageskarten nach Siegen und Wilnsdorf gelöst werden. Zeitkarten sind leider nach wie vor nur und Siegen und Wilnsdorf erhältlich.
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Im Frühjahr verdient die Natur besondere Beachtung – aber keine störenden Eingriffe
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-03-23
Frühlingsanfang laut Kalender, die Uhren stehen bald wieder auf Sommerzeit – in diesen Tagen beginnt es zu grünen und zu wachsen. Um die erwachende Natur, die Bodenbrüter unter den Vögeln, Wild und sonstige Kleinlebewesen zu schützen, ist es jetzt verboten, vorhandenen Holzbewuchs zu roden. Das ganze Jahr über verboten ist das Abbrennen von Gräsern und Gehölzen. „Dadurch soll auch der Gefahr eines Waldbrandes vorgebeugt werden“, so der Erste Kreisbeigeordnete und Naturschutz-dezernent des Lahn-Dill-Kreises Wolfgang Hofmann.

Nach dem Hess. Gesetz für Naturschutz und Landschaftspflege ist im Einzelnen folgendes verboten:

1) Heckengebüsche, Röhricht und Schilfbestände oder die Bodengestalt auf Wiesen, Feldrainen oder nicht bewirtschafteten Flächen oder an Wegrändern abzubrennen oder dort durch das Ausbringen von Stoffen die Pflanzen- oder Tierwelt erheblich zu beeinträchtigen.

2) In der Zeit vom 16. März bis 31. August Röhricht- oder Schilfbestände sowie im Außenbereich Gehölze an Fließgewässern oder Hecken und Gebüsche zurück zu schneiden.

3) Landschaftsprägende Heckengebüsche, Feld- und Ufergehölze oder Einzelbäume zu beseitigen.

4) Feuchtgebiete, insbesondere Sumpfwege oder moorige Flächen, Verlandungszonen, Altarme von Gewässern, Teiche und Tümpel zu verfüllen, zu entwässern oder nachhaltig zu verändern.

Gleichzeitig werden die Städte und Gemeinden gebeten, in der Brut- und Setzzeit auf das Ausbaggern von Vorfluss- und Entwässerungsgräben zu verzichten. Wolfgang Hofmann: „Gerade hier können besonders geschützte Lebensräume betroffen sein.“

Durch die Polizei und den Landschaftsüberwachungsdienst wird die Befolgung dieser Vorschriften überwacht. Die Betroffenen haben bei Zuwiderhandlungen mit erheblichen Geldbußen zu rechnen.
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10 kostbare Tipps für Heizölverbraucher
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-03-10
Landrat Dr. Karl Ihmels machte unlängst auf 10 wichtige Tipps für Heizölverbraucher aufmerksam. Der Beirat „Lagerung und Transport Wasser gefährdender Stoffe" beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat diese über das Umweltbundesamt unter dem Motto „Umwelt schützen, Ölschäden verhüten, Geld sparen" herausgegeben. Sie lauten im Einzelnen:

1. Lassen Sie bei doppelwandigen Tanks mindestens einmal jährlich die Funktion des Leckanzeigegerätes durch einen zugelassen Fachbetrieb nach § 19 l Wasserhaushaltsgesetz überprüfen. Bei einwandigen Tanks kontrollieren Sie den Auffangraum mindestens vierteljährlich sowie nach jeder Tankbefüllung durch Inaugenscheinnahme.

2. Stellen Sie sicher, dass beim Befüllen Ihres Tanks Entlüftungsstutzen und soweit möglich der Tank beobachtet werden, damit eventuell austretendes Öl sofort entdeckt wird.

3. Lassen Sie Grenzwertgeber, die vor 1984 eingebaut wurden, austauschen – die heutigen Geräte sind konstruktiv verbessert und bieten mehr Funktionssicherheit.

4. Lassen Sie die Rücklaufleitung vom Ölbrenner zum Tank stilllegen und die Ölzufuhr auf Einstrangsystem umbauen. Liegt der maximal zulässige Flüssigkeitsspiegel im Tank höher als Ihre Saugleitung, muss in der Regel in Hessen ein Heberschutzventil eingebaut werden. Dies ist sicherer.

5. Lassen Sie einwandige Stahlblechbatterietanks (nichtbegehbare Stahlbehälter) möglichst bald gegen Kunststofftanks austauschen – eine Sanierung lohnt sich in aller Regel nicht!

6. Lassen Sie Ihren Tank – auch wenn er doppelwandig und mit Innenschutz versehen ist – alle fünf Jahre reinigen und die Tankinnenwände untersuchen. Bei Tanks mit Leckschutzauskleidung sowie Batterietanks aus Kunststoff genügt in aller Regel eine Tankreinigung durch Spülung.

7. Lassen Sie bei einwandigen Tanks bei der nächsten Tankreinigung prüfen, ob der Auffangraum noch dicht ist. Undichte Auffangräume bieten keinen Gewässer- und Bodenschutz!

8. Bei Arbeiten an Heizöltankanlagen: Wenden Sie sich stets an einen zugelassenen Fachbetrieb nach § 19 l Wasserhaushaltsgesetz bzw. schließen Sie einen Wartungsvertrag ab, wenn Sie nicht selbst sachkundig sind.

9. Beachten Sie die in der Anlagenverordnung (VAwS) festgelegten Prüffristen und wenden Sie sich an einen zugelassenen Sachverständigen.

10. Misstrauen Sie kostenlosen Dienstleistungen wie „Sumpfphasendiagnosen zur Feststellung des Sicherheitszustandes". Mit diesen fragwürdigen Geschenken wird oft der Zugang zu Ihrem Tank gesucht, um Sie anschließend zu teuren und meist unnötigen Sanierungsarbeiten zu überreden.
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Neue Vorschriften für die Betreiber von Heizöltanks
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-03-10
Zum Schutz der Gewässer sind die Wasserbehörden in Hessen kraft Gesetzes verpflichtet, Anlagen zum Umgang mit Wasser gefährdenden Stoffen, zu denen auch private Heizöltanks gehören, zu überwachen. Darauf hat die Abteilung Wasser- und Bodenschutz des Landrates des Lahn-Dill-Kreises jetzt hingewiesen.

Damit die Wasserbehörden diese Überwachungsaufgabe wahrnehmen können, haben die Betreiber solche Anlagen der Wasserbehörde zu melden. Diese Anzeige ist kostenlos. Unter den Telefonnummern 02771 407-710 oder -713 können Heizöltankbetreiber telefonisch bei der Wasserbehörde des Lahn-Dill-Kreises abklären, ob ihre Anlage bereits gemeldet ist oder noch nach zu erfassen wäre. Ist die Anlage der Behörde noch nicht bekannt, erhält der Betreiber per Post einen Erfassungsbogen, wo die notwendigen Angaben einzutragen sind. Diese Anzeige muss er dann der Wasserbehörde wieder zu kommen lassen.

Schadensfälle beim Umgang mit Wasser gefährdenden Stoffen gefährden die Umwelt und können sehr hohe Kosten verursachen. Nach den neuen im Jahre 2004 in Kraft getretenen Vorschriften der Hessischen Anlagenverordnung müssen daher alle vor dem 01.10.1993 errichteten oberirdischen Heizöltanks mit einem Rauminhalt von mehr als 1000 Litern bis 10.000 Litern spätestens bis zum 13. Februar 2006 einmalig durch einen anerkannten Sachverständigen überprüft werden (jüngere oder größere sowie alle unterirdischen Anlagen unterlagen sowieso auch bisher schon dieser Prüfungspflicht). Auch Kellertanks gelten dabei als oberirdische Heizöltanks. Es ist Aufgabe des Betreibers, diese Prüfung selbständig in Auftrag zu geben. Eine Liste der Institutionen, die diese Prüfung durchführen dürfen, kann ebenfalls unter den oben genannten Telefonnummern bei der Wasserbehörde angefordert werden. Sollten bei der Prüfung Mängel festgestellt werden, hat der Betreiber der Anlage dafür Sorge zu tragen, dass diese Mängel, ähnlich wie beim Auto, umgehend beseitigt werden.

Da sowohl das Nichtanzeigen von Heizöltanks, als auch das Nichtveranlassen der oben genannten Sachverständigenprüfung einen Ordnungswidrigkeitstatbestand darstellt, empfiehlt es sich für die Betreiber solcher Anlagen, das verbleibende Jahr zu nutzen, um die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Nach dem 13. Februar 2006 muss jeder Betreiber, der seinen Pflichten nicht nachgekommen ist, damit rechnen, dass gegen ihn ein Bußgeldverfahren eingeleitet wird.

Weitere Informationen enthält das Faltblatt „Betreiben Sie einen Heizöltank", das bei der Wasserbehörde des Lahn-Dill-Kreises und bei allen Stadt- und Gemeinde-verwaltungen erhältlich ist. Es kann auch im Internet unter der Adresse http://www.hmulv.hessen.de/imperia/md/content/internet/wasser/flyer_heizoeltank.pdf kostenlos herunter geladen werden.

Außerdem steht die Wasserbehörde des Lahn-Dill-Kreises für telefonische Rückfragen (unter den genannten Telefonnummern oder alternativ auch unter 06441 407-2240) oder auch für persönliche Vorsprachen (in Wetzlar in der Eduard-Kaiser-Straße 38 oder in Dillenburg in der Wilhelmstraße 16) gerne zur Verfügung.
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Sperrung zwischen Altenkirchen und Bellersdorf in den Morgen- und Abendstunden
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-03-10
Der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Dr. Karl Ihmels, informiert insbesondere die Bevölkerung von Hohenahr-Altenkirchen und Mittenaar-Bellersdorf über eine demnächst erforderliche befristete Sperrung der Kreisstraße 60 zwischen den beiden Gemeindeteilen (14.03. – 08.05.2005).

Im Frühjahr eines jeden Jahres überqueren eine Vielzahl von Amphibien die Kreisstraße 60 zwischen Altenkirchen und Bellersdorf, um in den naheliegenden ehemaligen Tongruben abzulaichen. Aus Gründen des Amphibienschutzes wird daher die Kreisstraße 60 zwischen Altenkirchen und Bellersdorf in den Morgen- und Abendstunden gesperrt.

Da die Krötenwanderung je nach Wetterlage durchaus schon in den nächsten Tagen beginnen kann, wird eine kurzfristige Sperrung der Kreisstraße erforderlich werden, um den Erdkröten, Fröschen, Molchen usw. ein gefahrloses Überqueren der Straße zu ermöglichen.

Dr. Ihmels bittet daher die Kraftfahrer aus Vorsorge für die Amphibien und im Interesse des Naturschutzes die Straßensperrung zu beachten und für die Maßnahme Verständnis zu zeigen, zumal sie lediglich für ein paar Tage und jeweils morgens zwischen 04:00 und 07:00 Uhr und abends zwischen 20:00 und 01:00 Uhr gilt. Über die Landesstraße 3052 und die Kreisstraße 59 ist eine zumutbare Ausweichstrecke zwischen Altenkirchen und Bellersdorf vorhanden.

Sollte die Krötenwanderung bereits früher beendet sein, so ist eine Verkürzung der Sperrung beabsichtigt.
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Ad-hoc Mitteilung
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-02-25
Der Lahn-Dill-Kreis prüft die Betriebsübernahme der
Grube Fortuna durch den Förderverein Besucherbergwerk Fortuna e. V. zum 01.01.2006
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Kreis erteilt Änderungsbaugenehmigung Haus des Lebens, Bischoffen
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-02-23
Der Lahn-Dill-Kreis hat gestern eine Änderungsbaugenehmigung für das Altenpflegeheim „Haus des Lebens“ in Bischoffen erteilt. Damit geht die Auseinandersetzung um das Gebäude am Aartalsee in die nächste Runde.

Mit der Änderungsbaugenehmigung reagiert der Kreis auf einen entsprechenden Antrag der Bauherren. Er genehmigt damit einen Teil der Abweichungen von der ursprünglichen Baugenehmigung. Kreisbaudezernent W. Hofmann erklärt dazu, dass der Kreis nach einer Interessenabwägung keine andere Möglichkeit gehabt habe, als dem Antrag des Bauherrn weitgehend zu entsprechen. Nach seiner Einschätzung wird es nun wesentlich auf die Gültigkeit des Bebauungsplans ankommen, über den zur Zeit im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens durch den VGH in Kassel entschieden wird. Auf die Vorgeschichte des Verfahrens eingehend erinnert Hofmann daran, dass es wegen der Baumaßnahme bereits von Anfang an zu Auseinandersetzungen mit den Nachbarn des Bauherrn gekommen sei.

Hofmann zeigt Verständnis für die Haltung der Nachbarn, sieht aber keine Möglichkeit deren Argumenten zu folgen, da nach seiner Einschätzung die rechtlichen Argumente des Bauherrn stärker wiegen. Hofmann: „Meine Bauaufsichtsbehörde ist, verpflichtet eine Güterabwägung vorzunehmen und nach pflichtgemäßem Ermessen zu entscheiden. Dies führt in diesem Falle dazu, dass auch Abweichungen von der ursprünglichen Baugenehmigung zu genehmigen sind.“

Der Kreisbaudezernent verwahrt sich gegen den Eindruck der Parteienbegünstigung. Hofmann: „Es wäre doch naiv anzunehmen, der Kreis würde in einem solch komplizierten Verfahren leichtfertig und oberflächlich illegal errichtete Bauten nachträglich sanktionieren. Deswegen ist auch der immer wieder zu hörende Vorwurf der Begünstigung des Bauherrn völlig absurd.“ Die Sorgfalt mit der die Bauaufsicht vorgehe, so Hofmann weiter, werde auch daran deutlich, dass man mit der nunmehr erteilten Änderungsgenehmigung längst noch nicht alle Abweichungen akzeptiert habe. So prüfe man zur Zeit ob weiter Ungenauigkeiten bei der Bauausführung, die sich teilweise im Zentimeterbereich bewegen und die für ein Bauvorhaben dieser Größenordnung in der Regel eher eine geringe Bedeutung haben, auch noch genehmigungsfähig sind oder nicht.

Hofmann: „Für meine Behörde lege ich Wert auf die Feststellung, dass wir nach Recht und Gesetz entscheiden und dass wir im Zuge einer Interessenabwägung sorgfältig und genau die Interessen aller Betroffenen berücksichtigen. Es kann nur unser Ziel sein, rechtlich einwandfreie Entscheidungen zu treffen.“

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Teilweise Einstellung der Bauarbeiten am Seniorenwohnheim am Aartalsee verfügt
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-02-14
Wie der für die Bauaufsicht zuständige Dezernent, Herr Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann, heute mitteilt, hat die Bauaufsicht des Lahn-Dill-Kreises nach Überprüfung der Bauausführung des Seniorenwohnheimes am Aartalsee die teilweise Einstellung der Bauarbeiten verfügt. Der Baustopp bezieht sich auf die Bauarbeiten an zwei Geschossen, die abweichend von der im letzten Jahr erteilten Baugenehmigung ausgeführt wurden. Der Bauherr hat auf Grund bauaufsichtlicher Nachforderungen und nach Anhörung bereits entsprechende Ergänzungsunterlagen eingereicht, die derzeit von den Fachbehörden geprüft werden.

Von dem Ergebnis wird das weitere Vorgehen abhängen. Im Interesse aller Beteiligten soll eine zügige Entscheidung erfolgen.
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Die „Zulassung“ in Wetzlar – NEU organisiert
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-01-18
Wer demnächst sein Auto oder ein anderes Fahrzeug zulassen will, wird von der Umstrukturierung der Zulassung profitieren: Seit Anfang 2005 hat sich, wie Landrat Dr. Karl Ihmels berichtet, bei der Zulassungsbehörde des Lahn-Dill-Kreises in Wetzlar einiges sowohl organisatorisch als auch optisch verändert.

Seit dem Beginn des neuen Jahres haben sich folgende Änderungen ergeben:

• Wegfall von unterschiedlichen Zulassungsbereichen
• Einrichtung eines Expressschalters
• Installation einer computerunterstützten Aufrufanlage
• Vergrößerung der Kinderspielecke im Wartebereich

„Ziel war es einerseits, durch die effektive Nutzung von personellen Ressourcen und durch die Umstrukturierung von Aufgaben kürzere Wartezeiten für die Kunden bei der Zulassung von Fahrzeugen zu erreichen“, so Landrat Dr. Karl Ihmels, „und andererseits durch Einsatz von moderner Technik und durch optische Aufbesserungen im Wartebereich die doch nicht immer auszuschließenden Wartezeiten in Stoßzeiten etwas angenehmer zu gestalten.“ Nach einer relativ kurzen Erprobungsphase zum Ende des letzten Jahres wird nunmehr in diesem Jahr das neue System in einem Dauerpraxistest auf die Probe gestellt, um weitere Optimierungsmöglichkeiten zu testen.

Als wichtigste Neuerung ist der Wegfall von verschiedenen Zulassungssegmenten, wie Händlerzulassung, Einzelzulassung und Sonderzulassung zu nennen. Um eine gleichmäßige Auslastung des vorhandenen Zulassungspersonals zu gewährleisten, wurde die frühere Aufteilung aufgehoben. Krankheitsbedingte Ausfälle und Urlaubszeiten beim knappen Personal können heute somit besser aufgefangen werden. Voraussetzung für dieses Modell ist jedoch, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungsbehörde alle möglichen Zulassungstransaktionen beherrschen. Durch betriebsinterne Fort- und Weiterbildungen wurde und wird ein qualitativ und quantitativ hoher Ausbildungsstand beim Personal gewährleistet. Der Landrat lobte hierbei die gezeigte Flexibilität des Zulassungspersonals bei der Umstrukturierung.

In diesem Rahmen wurde auch ein so genannter Expressschalter eingerichtet. Hier werden Zulassungsvorgänge bearbeitet, die nur einen geringen Zeitaufwand benötigen, denn die Wartezeit sollte in Relation zum Umfang des Zulassungsvorganges stehen. Bei einem Anschriftenwechsel zum Beispiel, der nur einen kurzen Arbeitsaufwand erfordert, wird der Kunde nunmehr von den zeitintensiven Zulassungen abgekoppelt. Die Steuerung erfolgt über die Information in Verbindung mit einer technisch aufwändigen Aufrufanlage, die es erlaubt, Besucherströme bedarfsgerecht zu steuern.

Trotz aller Verbesserungen – um eventuelle Wartezeiten zu vermeiden, rät der Landrat den Kunden der Zulassung: „Erfahrungsgemäß müssen Sie am Wochenanfang und -ende sowie an Brückentagen zwischen arbeitsfreien Tagen mit etwas längeren Wartezeiten rechnen.“

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Sperrung zwischen Altenkirchen und Bellersdorf in den Morgen- und Abendstunden
Der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster, informiert insbesondere die Bevölkerung von Hohenahr-Altenkirchen und Mittenaar-Bellersdorf über eine jetzt erforderliche befristete Sperrung der Kreisstraße 60 zwischen den beiden Gemeindeteilen vom 8. März bis zum 9. Mai diesen Jahres. [mehr]

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