Presseinformationen
112 – Der europaweite Notruf
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-02-08
Im Rahmen des „European Day 112“ am 11. Februar 2010 informiert der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann über die wichtige Notrufnummer 112.
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Offizielle Übergabe und Indienststellung eines mobilen Hochwasserschutzsystems für den Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2010-02-05
Nach dem Hochwasser Ende 2006 und dem Sturm Kyrill Anfang 2007 galt es die Vorsorge und Vorkehrungsmaßnahmen für Hochwassergefahren nochmals zu überprüfen. Unter der Berücksichtigung, dass bauliche Maßnahmen nicht kurzfristig umzusetzen sind und es immer wieder Stellen gibt, an denen mit Hochwasser und plötzlich auftretenden Bächen nicht gerechnet werden kann, wurde nach einer mobilen Lösung zum besseren Schutz gesucht.
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Hinweise zum Verkauf und Abbrennen von Feuerwerkskörpern
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-12-29
Böller, Kracher, Raketen und Feuerwerk – in wenigen Tagen werden wir uns von 2009 verabschieden und das Neue Jahr gebührend willkommen heißen. Bürgerinnen und Bürger und auch die Geschäftswelt sollten sich dabei unbedingt an die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen über den Gebrauch und die Abgabe von Feuerwerkskörpern halten.
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Beim Betreten der Eisfläche des Aartalsees besteht Lebensgefahr
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-12-18
Durch die kalte Witterung der letzten Tage hat sich wieder eine Eisschicht auf dem Aartalsee gebildet. Der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann warnt ausdrücklich vor dem Betreten der Eisfläche. Auf Grund der Erfahrungen der letzten Jahre sei damit zu rechnen, dass auch in diesem Winter die gefrorenen Flächen des Aartalsees zum Anziehungspunkt für zahlreiche Schlittschuhläufer werden können.
Warme Strömungen und die sich durch den Zweckbetrieb ständig ändernden Wasserstände stellen eine besondere Gefährdung dar und die Eisschichten auf dem See sind als nicht tragfähig zu bezeichnen. Insbesondere bei Einbrüchen in eventuell vorhandene Hohlräume unter der Eisfläche ist eine Überlebens-Chance minimal.
„Deswegen ist der Aartalsee für eine entsprechende Freizeitnutzung nicht freigegeben. Und ich warne eindringlich davor“ – so Hofmann weiter“ – die Eisflächen zu betreten.“
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Lahn-Dill-Kreis übergibt zwei Gerätewagen „Taucher“ an die DLRG Kreisverband Lahn-Dill und die DLRG Bezirk Dill
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-12-08
Am Samstag, den 5. Dezember 2009 wurden durch den Lahn-Dill-Kreis, wie Landrat Wolfgang Schuster mitteilte, zwei Gerätewagen „Taucher“ an die beiden DLRG Kreis- und Bezirksverbände im Lahn-Dill-Kreis übergeben und in Dienst gestellt. Mit dabei waren der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann, viele Vertreter aus der Politik, Stadt- und Gemeindebrandinspektoren der Feuerwehren im Lahn-Dill-Kreis sowie Vertreter der Hilfsorganisationen und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft aus Stadt-, Kreis- und Landesebene.
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Jahresabschluss der Katastrophenschutzeinrichtungen des Lahn-Dill-Kreises
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-12-07
Am Freitag, 27.11.2009 trafen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen der Katastrophenschutzeinrichtungen des Lahn-Dill-Kreises zur letzten Ausbildungsveranstaltung in diesem Jahr in den Räumlichkeiten des Malteser-Hilfsdienstes in Wetzlar. Im Rahmen des Treffens sprach Landrat Wolfgang Schuster Dank und Anerkennung für die geleitstete Arbeit im Jahr 2009 aus.
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Nachweispflicht zur Aufbewahrung von Schusswaffen und Munition
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-12-01
Die Anforderungen zur sicheren Aufbewahrung von Schusswaffen und Munition in Waffenschränken wurden im Rahmen der Änderungen des Waffengesetzes neu geregelt. Der damit verbundenen vorgeschriebenen Anzeigepflicht sind nach Hinweis und Aufforderung durch Landrat Wolfgang Schuster in der heimischen Presse bereits zahlreiche Waffenbesitzer gefolgt. Sie haben der zuständigen Waffenbehörde darüber Auskunft gegeben, wie sie ihre Waffen und Munition aufbewahren.
Trotzdem steht dieser Nachweis noch bei annähernd 5000 Waffen- und Munitionsbesitzern aus.
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Schächten – Dauerhafter Streit könnte sich einem Ende nähern
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-10-05
Landrat Wolfgang Schuster berichtet in einer Presseerklärung, dass das Bundesverfassungsgericht mit seinem aktuellen Beschluss vom 28. September 2009 einen Weg gewiesen hat, der es nach seiner Auffassung nunmehr erlauben könnte, den seit bereits vielen Jahren andauernden Streit zwischen einem in Aßlar, im Lahn-Dill-Kreis, ansässigen türkischen Schlachter, welcher Tiere ohne Betäubung schlachten will (schächten) und dem Lahn-Dill-Kreis, zu einem Ende zu bringen.
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Neuer Schwindel-Brief: Euro-Gewinnbenachrichtigungszentrale verspricht 10.000 €
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-09-28
Schon wieder kursiert im Kreisgebiet eine Gewinnmitteilung, die nach Überzeugung des Fachdienstes Ordnungs- und Gewerberecht des Landratsamtes in einer Kaffeefahrt endet. Die ersten Einladungen erreichten die Kreisverwaltung, die als einzige Behörde in Deutschland im Internet eine entsprechende Warnliste betreibt, aus Bayern und aus Nordrhein-Westfalen. Zuletzt aber meldeten sich viele Bürger aus dem Lahn-Dill-Kreis. Auch aus dem Wetteraukreis und dem Landkreis Gießen sind entsprechende Einladungen bekannt.
Unter den Überschriften „Euro-Gewinnbenachrichtigungszentrale“ und „Wintergewinnspiel 2008/2009“ wird allen Empfängern vorgegaukelt, sie hätten den 1. Preis in einem Gewinnspiel gewonnen: 10.000 €. Bei näherem Hinsehen fällt aber auf: In dem Feld, in dem der 10.000-€-Gewinn genannt wird, sind zwei - allerdings sehr entscheidende - Worte zu lesen, nämlich: "nominiert ist" und "Rubbellosgewinner". "Nominiert ist" ist eine von der Kaffeefahrten-Branche gerne verwendete Floskel, die bedeutet, dass man überhaupt nichts gewonnen hat. Und "Rubbellosgewinner", kaum zu lesen, weil sehr klein geschrieben, bedeutet, dass man (vielleicht) ein Rubbellos gewonnen hat aber eben nicht den genannten Bargeldbetrag.
Beim Fachdienst Ordnungs- und Gewerberecht weiß man, dass pro Bus, der eingesetzt wird, zwischen 1.500 und 5.000 Einladungen verschickt werden. Die versprochene Gewinnsumme würde sich so auf 15 bis 50 Mio. Euro multiplizieren – pro Bus. Stellt man dann noch in Rechnung, dass das Papier bundesweit kursiert, belaufen sich die Versprechungen auf zig Millionen oder sogar Milliarden Euro. Alleine daran könne man schon erkennen, wie unseriös das Ganze sei.
Nicht nur, dass die Gewinnversprechen ein Schwindel sind, sie dienen, selbst wenn sie wasserdicht formuliert werden, nur dazu, die Eingeladenen, zu einer Verkaufsfahrt zu locken, auf der dann
- überteuerte Ware (oft gesundheitsbezogene Produkte wie beispielsweise Nahrungsergänzungsmittel oder Magnetfeldunterbetten)
- mit falschen Versprechungen,
- Lügen hinsichtlich der Preiswürdigkeit angeboten und
- zum Teil auch durch Ausüben von Druck,
verkauft wird.
Die Fahrt soll angeblich nach Rüdesheim führen. Auch da ist man im Landratsamt misstrauisch. Im Juli hatten sich in kurzer Zeit drei Verbraucher gemeldet, die gleichermaßen davon berichteten, jeweils nicht in den Orten gewesen zu sein, die in der jeweiligen Einladung genannt waren. Im krassesten Fall lagen tatsächliches und vermeintliches Ziel 344 km auseinander.
Kontakt: Frank Schuster – Tel. 06441 407-2430, Fax 06441 407-2900 – E-Mail: kaffeefahrten@lahn-dill-kreis.de - Internet: www.lahn-dill-kreis.de, anschließend Wirtschaft und „unseriöse Kaffeefahrten“ anklicken.
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Bereitschaft zum freiwilligen Waffenverzicht ungebrochen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-09-02
Wie Landrat Wolfgang Schuster mitteilt, ist auch fünf Monate nach dem Amoklauf von Winnenden, bei dem ein 17-jähriger Schüler 15 Menschen erschoss, die Zahl der bei der Waffenbehörde des Lahn-Dill-Kreises abgegebenen Schusswaffen weiterhin immens hoch.
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80-Jähriger aus dem Südkreis wird wiederholt auf Kaffeefahrten abgezockt
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-27
Er ist 80 Jahre alt, ehemaliger Geschäftsmann aus dem Südkreis, hat in den letzten Jahren immer wieder an Kaffeefahrten teilgenommen und sich nun dem Fachdienst Ordnungs- und Gewerberecht bei der Kreisverwaltung offenbart. Grund: Ende Juni hatte er zuletzt an einer solchen Fahrt teilgenommen und am Ende einen Kaufvertrag über 4.000 Euro unterschrieben.
2.500 Euro Gewinn verhieß die Einladung, die der Rentner zuvor von der „Zentrale Gewinnverteilung“ in Dörpen erhielt. Der Gewinn und weitere Geschenke wie ein Marken-Handy und ein Navigationssystem sollten Ende Juni auf einer Fahrt nach Koblenz zum Deutschen Eck übergeben werden.
Die Fahrt endete schließlich in einer Gaststätte in Ettringen in der Eifel, 40 km hinter Koblenz. Dort ließ sich der Mann „Quanton-Scheiben“ aufschwatzen. Diese runden Platten von ca. einem Zentimeter Stärke und ca. 22 cm Durchmesser sollen bis zu 30 Massagen ersetzen, wenn man sie hochkant zwischen die Handinnenflächen nimmt und ca. 5 Minuten vor die Brust hält. Satte 2.800 Euro sollten die Scheiben kosten. Der Rentner aus dem Kreis wehrte sich erst: „Zu teuer“, um dann aber doch zu unterschreiben. Für 4.000 Euro gab es eine Scheibe für den Mann und eine zweite für die Frau und dazu noch eine Reihe von „Geschenken“. 150 Euro zahlte der Mann an. Einen Kaufvertrag oder eine Quittung erhielt er nicht.
Dass die Abzocke mit heillos überteuerten und dazu noch nutzlosen Produkten nicht funktioniert hat, hat der Mann seiner Familie zu verdanken, die sich zuerst Hilfe suchend an den Fachdienst Ordnungs- und Gewerberecht bei der Kreisverwaltung in Wetzlar wandte und am darauffolgenden Tag den Auslieferungsfahrer abpasste. Demgegenüber trat der Rentner vom Kaufvertrag zurück. Da erhielt er dann auch einen Durchschlag des Kaufvertrages. Der Verkäufer war demnach eine Firma mit Sitz in den Niederlanden. Wer sich wirklich dahinter verbirgt bleibt unklar – wie so Vieles bei Kaffeefahrten.
Dieser Tage sprach der betrogene Käufer im Landratsamt vor und berichtete über die Fahrt und legte Frank Schuster vom Ordnungsamt eine Mappe vor. Inhalt: Verträge, die er seit 2006 auf Kaffeefahrten unterschrieben hatte. Ungläubig addierte der Verwaltungsmann die Summen, die für Unterbetten oder Nahrungsergänzungsmittel ausgegeben wurden: 11.240 Euro. Und dann ergänzte der gutgläubige Käufer, es gäbe einen weiteren Aktenordner mit Kaufbelegen aus der Zeit ab dem Jahr 2000!
Diesen Fall nimmt der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann als Vertreter des Landrats erneut zum Anlass, um vor Gewinnmitteilungen zu warnen. „Wenn angebliche Gewinne oder kostbare Geschenke im Rahmen einer Busfahrt übergeben werden sollen, handelt es sich um eine Kaffeefahrt, auch wenn das in den Briefen niemals drinsteht und auch dann, wenn sich der Absender sogar davon distanziert. Am Ende steht immer eine sehr geschickt gemachte Verkaufsveranstaltung, bei der Produkte, die gut für die Gesundheit sein sollen, zu abenteuerlichen Preisen und mit erfundenen Heilsversprechungen verkauft werden.“
Im Kreisordnungsamt ergänzt man die Warnung. Dort melden sich immer wieder auch Hereingefallene, die sagen, dass sie eigentlich mit dem Vorsatz mitgefahren seien nichts zu kaufen. Eigentlich – das zeigt: Selbst informierte Verbraucher schaffen es mitunter nicht, den geschickt vorgehenden Verkäufern zu widerstehen. Deshalb ist allergrößte Vorsicht geboten. Niemand ist vor unseriösen Geschäftemachern wirklich gefeit.
Der Fachdienst Ordnungs- und Gewerberecht nimmt die Einladungen gerne entgegen, um im Internet davor zu warnen. Kontakt: Frank Schuster, Tel. 06441 407-2430, Fax 06441 407-2900, E-Mail: frank.schuster@lahn-dill-kreis.de.
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Unseriöse Werbepraktiken mit neuer Rettungswachenstruktur im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-07-08
In den letzten Tagen treten, insbesondere im nördlichen Kreisgebiet, Werber auf, die Bürgerinnen und Bürger für eine Mitgliedschaft in einer angesehenen Hilfsorganisation gewinnen wollen. Wie der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann mitteilt, haben einzelne Werber die Mitgliederwerbung mit bewussten Falschaussagen betrieben. So wurde wahrheitswidrig behauptet, dass die beworbene Hilfsorganisation in Kürze die neuen Rettungswachenstandorte in Haiger-Weidelbach und Greifenstein-Holzhausen besetzt. Damit sollte der Eindruck erweckt werden, dass die Bürgerinnen und Bürger mit einer Mitgliedschaft diese Einrichtung unterstützen.
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Erfolgreiche Ausbildung der Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehren in mobiler Brandsimulationsanlage wird fortgesetzt
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-06-08
Für Feuerwehrleute gestaltet es sich immer schwieriger mit echtem Feuer in geschlossenen Räumen zu üben und dadurch praktische Erfahrungen im gezielten Bekämpfen eines Schadensfeuers zu erlangen. Um dem Wunsch der Feuerwehren nach einer möglichst realitätsnahen Ausbildung nachzukommen, hat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport die Fa. FIRE HOUSE Brandsimulation beauftragt in einer Schulungsreihe über 30 Wochen die hessischen Feuerwehren in einer mobilen Brandsimulationsanlage fortzubilden.
Den Feuerwehren des Lahn-Dill-Kreises steht die mobile Brandsimulationsanlage in der Zeit vom 8. Juni 2009 bis 17. Juni 2009 auf dem Hof des Feuerwehrstützpunktes Wetzlar zur Verfügung. In der in einem 14 m langen Sattelauflieger untergebrachten Anlage stehen insgesamt 6 Brandstellen inklusive einer Flash-Over-Simulation (Rauchgas-Durchzündung) zur Verfügung. Durch die variable Schaltung der Brandstellen können unterschiedlichste Übungszenarien vorgegeben werden. Aus einem Leitstand kontrolliert ein Trainer der Fa. FIRE HOUSE Brandsimulation gemeinsam mit Ausbildern aus dem Lahn-Dill-Kreis das gesamte Übungsgeschehen. Bei Unregelmäßigkeiten besteht jederzeit die Möglichkeit des Übungsabbruchs und der kurzfristigen Räumung des Containers.
Ziel der Übungen vom Lagerbrand bis zum Kellerbrand ist es, insbesondere noch unerfahrene Feuerwehrleute mit der Wirkungsweise der Schutzkleidung und der effektiven Handhabung von Hohlstrahlrohren vertraut zu machen. Immer wieder kommt es vor, dass junge Feuerwehrangehörige in der Brandsimulationsanlage zum ersten Mal in ihrer Feuerwehrlaufbahn ein reales Feuer erleben.
Während der Übung im Container ist die tiefste Gangart gefordert, denn in dem Brandraum herrschen Temperaturen oberhalb von 300 Grad Celsius. Nach erfolgter Brandbekämpfung findet eine Übungsnachbesprechung statt, in der den Übenden nochmals Hinweise zu einem effektiven und sicheren Arbeiten gegeben werden.
Die Brandsimulationsanlage ist am Fronleichnam sowie am Samstag von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr, an den übrigen Werktagen von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr in Betrieb. Nach dem Belegungsplan ist vorgesehen, dass ca. 480 Feuerwehrkräfte die angebotene Fortbildung nutzen können.
Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann ist überzeugt, dass die Fortbildung der Atemschutzgeräteträger in einer Brandsimulationsanlage einen wichtigen Beitrag zum Einsatzerfolg im Gefahrenfall leistet. Er dankt insoweit allen an der Ausbildung Beteiligten für ihr Engagement.
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Hunde an die Leine nehmen!
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-05-22
„Wildernder Hund hetzt und reißt Reh“. „Trächtiges Reh von wildernden Hunden gerissen“. „Flüchtender Rehbock endet erhängt im Gartenzaun“. Regelmäßig im Frühjahr und im Sommer häufen sich in den Medien solche und ähnliche Nachrichten.
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Wachsende Zahl abgegebener Schusswaffen
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-05-15
Bereits kurz nach dem Amoklauf von Winnenden machte sich eine verstärkte Abgabe von Waffen bemerkbar. Nachdem Landrat Wolfgang Schuster Ende März Waffenbesitzerinnen und -besitzer aufgefordert hatte, der zuständigen Waffenbehörde beim Lahn-Dill-Kreis die sichere Aufbewahrung von Waffen und Munition nachzuweisen, hat die Zahl der abgegebenen Schusswaffen nochmals immens zugenommen.
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Lebensgefahr beim Betreten der Eisfläche des Aartalsees
Wetzlar/Dillenburg, den 2009-01-05
Durch den Dauerfrost der letzten Tage ist der Aartalsee komplett zugefroren. Dadurch wurden insbesondere am vergangenen Wochenende wieder viele Menschen angelockt, die trotz Verbots die Eisfläche betreten oder mit Schlittschuhen auf dem See ihre Runden drehen.
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Landeskommando Hessen zog Bilanz auf Burg Greifenstein –
Landrat Wolfgang Schuster war als Ehrengast dabei
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-12-09
Am Freitag, 5. Dezember 2008 trafen sich der Stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Hessen, Oberstleutnant Helmut Scharfenberg mit seinem Stab und die 29 Beauftragten der Bundeswehr für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit in Hessen zur Jahresbilanz und zum Meinungsaustausch auf Burg Greifenstein. Gemeinsam mit dem Ehrengast Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises, bewerten sie den aktuellen Leistungsstand des territorialen Netzwerkes in Hessen.
Das Landeskommando Hessen ist erster Ansprechpartner und Berater der hessischen Landesregierung in allen Fragen möglicher Unterstützungsleistungen der Bundeswehr bei Naturkatastrophen und besonders schweren Unglücksfällen in Hessen. 2007 mit Sitz in Wiesbaden in Dienst gestellt, unterstützt das Landeskommando Hessen zivile Katastrophenschutzdienste (Feuerwehr, THW, Rettungsdienste) mit Personal und Material, wenn sie die Hilfe der Bundeswehr benötigen. Dem Landeskommando Hessen unterstehen in Ausrichtung an die hessische Verwaltungsgliederung drei Bezirks- und 26 Kreisverbindungskommandos. Jedes Verbindungskommando besteht aus 12 Offizieren und Unteroffizieren. Das besondere daran ist, dass die Angehörigen der Verbindungskommandos überwiegend ortsansässige Reservisten sind, die in ihrem Hauptberuf eine zivile Tätigkeit versehen.
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Lebensgefahr beim Betreten der Eisfläche des Aartalsees
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-12-08
Wie der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann mitteilt, hat sich auf dem Aartalsee, bedingt durch den Frost der letzten Tage, mittlerweile eine Eisschicht gebildet. Erfahrungsgemäß ist damit zu rechnen, dass der zugefrorene See wieder zum Anziehungspunkt für zahlreiche Schlittschuhläufer werden könnte.
Warme Strömungen und die sich durch den Zweckbetrieb ständig ändernden Wasserstände stellen eine besondere Gefährdung dar, weil dadurch die Eisschichten nicht tragfähig sind. Insbesondere bei Einbrüchen in eventuell vorhandene Hohlräume unter der Eisfläche ist eine Überlebens-Chance minimal.
„Deswegen ist der Aartalsee für eine entsprechende Freizeitnutzung nicht freigegeben. Und ich warne eindringlich davor“ - so Hofmann weiter – „die Eisflächen zu betreten.“
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20 Jahre Ausbildung der Truppführer der Feuerwehren in Herborn
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-10-31
Im September 1988 veranstaltete der Lahn-Dill-Kreis erstmals einen Ausbildungslehrgang zum Erwerb der Truppführerqualifikation für Feuerwehrkräfte am Feuerwehrstandort Herborn. Seit dem haben insgesamt 2.078 Frauen und Männer aus den 146 Freiwilligen Feuerwehren des Lahn-Dill-Kreises an einer solchen Fortbildung teilgenommen.
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10 Jahre DRK HausNotruf in der Zentralen Leitstelle des Lahn-Dill-Kreises
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-09-15
Trotz Alter, Krankheit oder Behinderung sicher in vertrauter häuslicher Umgebung zu wohnen ist der Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger.
Wie Landrat Wolfgang Schuster und der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann mitteilen, ermöglicht die seit 10 Jahren zwischen dem Lahn-Dill-Kreis und den DRK Kreisverbänden Dillkreis und Wetzlar bestehende Kooperation im „HausNotruf“ derzeit 707 Bürgerinnen und Bürgern die Realisierung dieses Wunsches.
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Hunde an die Leine nehmen
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-06-05
„Wildernder Hund hetzt und reißt Reh“. „Trächtiges Reh von wildernden Hunden gerissen“. „Flüchtender Rehbock endet erhängt im Gartenzaun“. Regelmäßig im Frühjahr und im Sommer häufen sich in den Medien solche und ähnliche Nachrichten.
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Jens Krämer, Herborn, neuer Organisatorischer Leiter für den Rettungsdienst im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2008-03-17
Um bei Schadensereignissen mit einer Vielzahl verletzter Personen schnellstmöglich eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten, sind im Lahn-Dill-Kreis je 7 Personen als Leitende Notärzte und Organisatorische Leiter ehrenamtlich in der Technischen Einsatzleitung Rettungsdienst tätig. In dieses Führungsgremium wurde nun Jens Krämer (Herborn) berufen. Krämer tritt die Nachfolge von Frank von der Heyde an, der nach 11 Dienstjahren aus privaten Gründen aus dieser Funktion entlassen wurde.
Jens Krämer ist im Hauptberuf Rettungsassistent bei der DRK Rettungsdienst Dill GmbH. Im Ehrenamt engagiert der 26-Jährige sich als aktives Mitglied der Feuerwehr Herborn. Er ist einsatzerfahren und mit den rettungsdienstlichen sowie klinischen Versorgungsstrukturen bestens vertraut.
Anlässlich der Aushändigung der Ernennungsurkunde beglückwünschten Landrat Wolfgang Schuster und Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann Jens Krämer zu seiner Berufung in dieses verantwortungsvolle Ehrenamt. Gleichzeitig wünschten sie ihm viel Erfolg in seiner neuen Tätigkeit.
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Beim Betreten der Eisfläche des Aartalsees besteht Lebensgefahr
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-12-27
Durch die kalte Witterung der letzten Tage hat sich wieder eine Eisschicht auf dem Aartalsee gebildet. Der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann warnt ausdrücklich vor dem Betreten der Eisfläche. Auf Grund der Erfahrungen der letzten Jahre sei damit zu rechnen, dass auch in diesem Winter die gefrorenen Flächen des Aartalsees zum Anziehungspunkt für zahlreiche Schlittschuhläufer werden können.
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Viel Arbeit für Notdienste über Weihnachten: Der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann dankt den Einsatzkräften
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-12-27
Wie Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann mitteilt, hatten die Notdienste im Lahn-Dill-Kreis über Weihnachten 2007 alle Hände voll zu tun. Auf der Zentralen Leitstelle des Lahn-Dill-Kreises wurde ein nicht unerhebliches Anrufaufkommen registriert. Werden nur die Anrufe an Heiligabend betrachtet, so erfolgte rund alle 50 Sekunden ein Anruf. Beigefügte Einsatzstatistik zeigt die aus den Anrufen resultierenden Einsätze und deren Verteilung.
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Ausländerbehörde des Lahn-Dill-Kreises informiert über die sogenannte Altfallregelung
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-10-02
Landrat Wolfgang Schuster hat darauf hingewiesen, dass der Bundesgesetzgeber mit dem Gesetz zur Umsetzung zur aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union vom 19. August 2007 eine sogenannte „Altfallregelung“ für dem Grunde nach ausreisepflichtige Ausländer, die faktisch, wirtschaftlich sowie sozial im Bundesgebiet integriert sind, getroffen hat. Nach Auskunft des Landrates basiere diese gesetzliche Regelung auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 17. November 2006. Seinerzeit hatte sich die Innenministerkonferenz des Themas angenommen, um Lösungen zu finden, die es zum einen erlauben, den betroffenen Personenkreis ein gesichertes Aufenthaltsrecht zu gewährleisten und die gesellschaftliche Integration der Betroffenen zu fördern, zum anderen aber auch die Zuwanderung in die hiesigen Sozialsysteme zu vermeiden.
Wie Landrat Wolfgang Schuster berichtete, sei die neue Gesetzeslage für die Ausländerbehörde des Lahn-Dill-Kreises sowie der Ausländerbehörde der Stadt Wetzlar Anlass gewesen, Migrations- und Integrationsorganisationen, aber auch Kirchenverbände in einer ausführlichen Veranstaltung über dieses Neuregelungen zu informieren.
Im Zuge dieser Veranstaltung informierte Verwaltungsdirektor Reinhard Strack-Schmalor über den durch die gesetzliche Regelung begünstigten Personenkreis, die Voraussetzungen zur Erlangung von Aufenthaltserlaubnissen, aber auch über Ausnahmen und Ausschlussregelungen.
Er wies darauf hin, dass die Ausländerbehörden des Lahn-Dill-Kreises als auch der Stadt Wetzlar jederzeit für Fragen und Beratungswünsche zur Verfügung stünden. In der Ausländerbehörde des Lahn-Dill-Kreises fungiert Fachdienstleiter Dieter Schulz, Tel. 06441 407-2300, als Ansprechpartner.
Wolfgang Schuster abschließend: „Es hat mich sehr gefreut, dass dieses Beratungsangebot der Ausländerbehörden von einer großen Zahl von Interessierten angenommen und die Vorreiterrolle, die von den hiesigen Ausländerbehörden eingenommen wird, ihrer Anerkennung erfahren hat.“
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„Visa Waiver Program” – Visafreie Einreise in die USA
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-10-01
Der Landrat des Lahn-Dill-Kreises weist nochmals auf die Einreisebestimmungen in die USA hin.
Für die Einreise wird ein Reisepass benötigt, der mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein muss. Seit dem 26. Oktober 2004 ist die visafreie Einreise in die USA nur noch mit dem maschinenlesbaren (bordeauxroten) Reisepass möglich. Alle Reisenden, auch Kinder jeglichen Alters (Babys!), benötigen einen eigenen maschinenlesbaren Reisepass (e-Reisepass) mit Foto.
Wichtig:
Der maschinenlesbare deutsche Kinderreisepass berechtigt nur dann zur visumsfreien Einreise in die Vereinigten Staaten, wenn er vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurde. Kinderreisepässe, die vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt und nach diesem Stichtag verlängert wurden, ermöglichen nicht die visumfreie Einreise in die USA.
Kinderreisepässe, die nach dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurden können für eine visafreie Einreise NICHT benutzt werden.
Der maschinenlesbare deutsche Kinderreisepass berechtigt nicht zur visumfreien Einreise. Gleiches gilt auch für den Kinderausweise (grün).
Alternativ besteht für Kinder die Möglichkeit, mit einem regulären maschinenlesbaren Reisepass (e-Reisepass) visumsfrei in die Vereinigten Staaten einzureisen.
Deutsche, die mit einem vorläufigen deutschen Reisepass in die USA reisen möchten, benötigen ein Visum. Dies gilt unabhängig vom Ausstellungsdatum des Passes. Das Visum ist bei der zuständigen US-Botschaft bzw. dem amerikanischen Generalkonsulat zu beantragen.
Bitte beachten Sie auf jeden Fall die Informationen der amerikanischen Botschaft in Berlin, die Sie im Internet unter www.usembassy.de abrufen können!
Reisepässe, die nach dem 25. Oktober 2005 ausgestellt wurden, müssen über ein digitales Lichtbild verfügen. Die maschinenlesbaren deutschen Reisepässe erfüllen dieses Kriterium bereits und berechtigen weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit zur visafreien Einreise in die USA.
Reisepässe, die nach dem 25. Oktober 2006 ausgestellt werden, müssen zusätzlich über biometrische Daten in Chipform verfügen (sog. E-passport).
Der Landrat des Lahn-Dill-Kreises empfiehlt Reisenden, die kurzfristig Reisedokumente brauchen, einen biometrischen Reisepass zu beantragen. Im Eilservice ist diese Option günstiger als ein vorläufiger Reisepass oder Kinderreisepass mit Visum. Da die Kosten für den biometrischen Reisepass geringer sind als die sonst anfallenden Visagebühren.
Merkblätter, die über die Einreise in die USA informieren, sind bei den Kommunen zu erhalten.
Sollten Sie weitere Fragen zu der Einreise in die USA haben, können Sie diese per E-Mail an das Generalkonsulat der USA in Frankfurt (FrankfurtSpecialNIV@state.gov) richten.
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Landratsamt warnt vor illegalen Ladenöffnungen an Sonn- und Feiertagen
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-07-10
Durch das am 30. November 2006 in Kraft getretene Hessische Ladenöffnungsgesetz dürfen Verkaufsstellen werktags rund um die Uhr geöffnet sein. Im Hinblick auf Ladenöffnungen am Sonntag hat sich aber nichts geändert. Darauf weist Landrat Wolfgang Schuster hin. Im Gegenteil: Zweck des Gesetzes ist es, zwar einerseits die Rahmenbedingungen für flexible Öffnungs- und Verkaufszeiten an Werktagen zu verbessern, andererseits aber den Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung zu schützen.
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Der Lahn-Dill-Kreis wird mit Gewinnmitteilungen überschwemmt
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-27
Im Januar warnte die Kreisverwaltung vor Gewinn-Mitteilungen von „Schmidt-Reisen“ Im Februar gingen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Mitteilungen der „Gartencenter-Gewinnabteilung“ ein. Die Adressaten haben angeblich alle 3.000 Euro gewonnen. Kürzlich meldeten sich Bürger bei der Kreisverwaltung, die Einladungen unter der Überschrift „Bargeldregen“ erhalten hatten und denen 1.500 Euro Gewinn versprochen wurde.
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Jagdscheinverlängerung für die Dillkreisjäger
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-02-13
Wie Landrat Wolfgang Schuster mitteilt, ist – bedingt durch die Neuorganisation verschiedener Fachbereiche im Landratsamt und durch den Umzug der Verkehrsabteilung nach Herborn-Burg – das Sachgebiet Waffen- und Jagdwesen nunmehr zentral in Wetzlar angesiedelt.
Zu der nun anstehenden Verlängerung von Jagdscheinen der Dillkreisjäger wird aber im Bereich der Führerscheinstelle in Herborn-Burg (Junostraße 1 F, ehemaliges Electrolux/Juno Betriebsgelände) vorübergehend eine Zweigstelle des Sachgebietes Waffen- und Jagdwesen eingerichtet. Jagdscheine werden dort jeweils dienstags am 13., 20. und 27. März sowie am 3., 10. und 17. April vormittags zwischen 08:00 Uhr und 12:30 Uhr in Zimmer 1 verlängert bzw. ausgestellt.
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Andreas Dilauro löst Manfred Glaßner als Kreisbrandmeister ab
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-01-31
Nach 18 Dienstjahren wurde Manfred Glaßner, Braunfels, nunmehr nach Erreichen der Altersgrenze aus dem Ehrenamt des Kreisbrandmeisters entlassen. Nachfolger von Manfred Glaßner wird auf Beschluss des Kreisausschusses Andreas Dilauro aus Haiger. Dilauro ist bereits stellvertretender Stadtbrandinspektor der Stadt Haiger und Wehrführer der Kernstadtwehr. Im Hauptberuf ist er als Atemschutzgerätewart bei der Stadt Haiger beschäftigt. In Feuerwehrkreisen ist der 39 jährige als erfahrener Einsatzleiter, Atemschutz-Fachmann sowie Kreisausbilder in den Sparten Truppmannausbildung, Truppführerausbildung und Atemschutzausbildung bekannt.
Anlässlich der Aushändigung der Urkunden dankten Landrat Wolfgang Schuster und Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann dem scheidenden Kreisbrandmeister Manfred Glaßner für sein langjähriges, vorbildliches Engagement und seine besonderen Leistungen im Bereich der Atemschutzausbildung. Gleichzeitig beglückwünschten sie Andreas Dilauro zu seiner Berufung in dieses verantwortungsvolle Ehrenamt und wünschten ihm viel Erfolg bei seiner künftigen Tätigkeit. Durch den nahtlosen Wechsel in der Besetzung der Kreisbrandmeisterfunktion ist sichergestellt, dass die vom Lahn-Dill-Kreis im Bereich Brandschutz, Allgemeine Hilfe und Katastrophenschutz wahrzunehmenden Aufgaben jederzeit durch qualifiziertes Personal wahrgenommen werden können.
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Lebensgefahr beim Betreten der Eisfläche des Aartalsees
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-01-24
Auf Grund des milden Winters war der Aartalsee bisher noch eisfrei. Bei fallenden Temperaturen ist jedoch damit zu rechnen, dass sich in nächster Zeit wieder eine Eisschicht bildet, die dann erfahrungsgemäß zahlreiche Schlittschuhläufer anzieht.
Der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann weist auf die besondere Gefährdung hin, der sich Personen aussetzen, die die Eisflächen betreten. Ganz abgesehen davon, dass der Aartalsee für diese Art der Freizeitnutzung nicht freigegeben ist, besteht derzeit ein besonders hohes Risiko in das Eis einzubrechen.
Wegen der starken Niederschläge in den letzten Tagen und Wochen hatte der See seinen bisher höchsten Wasserstand erreicht. Die Talsperre wird daher kontinuierlich wieder auf den Pegel des normalen Winterdauerstaus abgesenkt. Hierdurch bilden sich zwangsläufig Hohlräume unter der Eisfläche, die extrem gefährlich sind. Bei Einbrüchen in diese Hohlräume ist eine Überlebens-Chance minimal.
„Ich warne daher eindringlich davor“, so der Erste Kreisbeigeordnete, „die Eisfläche zu betreten.“
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Landrat warnt vor Kaffeefahrt mit „Schmidt-Reisen“
Wetzlar/Dillenburg, den 2007-01-15
In den letzten Tagen haben einige Bürger im Kreisgebiet Gewinnmitteilungen von „Schmidt-Reisen“ erhalten. In einigen Internet-Foren melden sich viele andere „Gewinner“ aus ganz Deutschland, die gleiche Einladungen bekommen haben und alle haben sie demnach 2.000 Euro gewonnen.
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Verkauf und Abbrennen von Feuerwerkskörpern
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-12-28
Jedes Jahr vor dem Jahreswechsel ist immer wieder zu beobachten, dass zu allen Tages- und Nachtzeiten Feuerwerkskörper abgebrannt werden. Hierdurch wird die Bevölkerung natürlich ganz erheblich in ihrer Ruhe gestört.
Der Landrat des Lahn-Dill-Kreises möchte daher sowohl die Bürgerschaft als auch die Geschäftswelt auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen über die Abgabe und den Gebrauch von Feuerwerkskörpern hinweisen.
Gemäß den Vorschriften des Sprengstoffgesetzes ist das Überlassen von pyrotechnischen Gegenständen (Kleinfeuerwerk) an Personen unter 18 Jahren verboten. Verstöße gegen diese Bestimmung bedeuten Ordnungswidrigkeiten, die mit einer Geldbuße bis zu Zehntausend Euro geahndet werden können. Von dieser Regelung ist lediglich Kleinfeuerwerk der Klasse I ausgenommen.
Kleinfeuerwerk der Klasse II dürfen nur Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, abbrennen. Das Abbrennen ist nur am 31. Dezember und 1. Januar erlaubt.
In der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen ist es verboten, pyrotechnische Gegenstände abzubrennen.
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Ausländerbehörde des Lahn-Dill-Kreises informiert über das neue Bleiberecht
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-12-19
Bereits vor Wochen hatten sich der Bundesinnenminister und die Koalitionsfraktionen der CDU/CSU und der SPD im Deutschen Bundestag im Rahmen der Novellierung des Aufenthaltsgesetzes u .a. auch des Themas Bleiberecht für ausreisepflichtige Ausländer, die faktisch, wirtschaftlich und sozial im Bundesgebiet integriert sind, angenommen. Mit dem anschließenden Beschluss der Innenministerkonferenz vom 17.11.06 geht die Zuversicht einher Lösungen zu finden, die es erlauben, zum Einen dem betroffenen Personenkreis ein gesichertes Aufenthaltsrecht gewährleisten zu können, zum Anderen aber auch die Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme zu vermeiden und nachhaltige Bemühungen der Betroffenen um ihre Integration in die deutsche Gesellschaft zu fördern.
Diesen Beschluss und den hierzu ergangenen Erlass des Hessischen Innenministeriums hat nun die Ausländerbehörde des Lahn-Dill-Kreises unter der Leitung von Verwaltungsdirektor Reinhard Strack-Schmalor und unter Beteiligung der Ausländerbehörde der Stadt Wetzlar zum Anlass genommen, um Migrations- und Integrationsorganisationen, aber auch kirchliche Verbände in einer mehrstündigen Veranstaltung in der Ausländerbehörde des Kreises über die Regelungen des neuen Bleiberechts zu informieren. Die Veranstaltung wurde von einer großen Zahl Interessierter angenommen.
Strack-Schmalor machte dabei nochmals deutlich, dass ausreisepflichtigen ausländischen Staatsangehörigen, die faktisch, wirtschaftlich und sozial im Bundesgebiet integriert sind, auf der Grundlage des § 23 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes einerseits ein Bleiberecht gewährt werden könne, hierauf ein Rechtsanspruch jedoch nicht bestehe, die Behörde vielmehr im Rahmen einer Ermessensausübung zu entscheiden habe, andererseits der Aufenthalt von Ausländern, die nach der Neuregelung keine Aufenthaltserlaubnis erhalten können, aber auch konsequent beendet werden müsse.
Strack-Schmalor informierte über den begünstigten Personenkreis, die Voraussetzungen zur Erlangung einer Aufenthaltserlaubnis, aber auch über Ausnahmen und Ausschlussregelungen und wies darauf hin, dass die Ausländerbehörden sowohl des Lahn-Dill-Kreises als auch der Stadt Wetzlar jederzeit für Rückfragen und Beratungen zur Verfügung stünden.
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Lahn-Dill-Kreis hat mit der Auszahlung der Finanzhilfe begonnen
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-12-19
Nachdem am Freitagmorgen die vom Land Hessen zur Verfügung gestellte Finanzhilfe auf dem Konto des Lahn-Dill-Kreises einging, hat dieser seinen Anteil an der Finanzhilfe sowie den Anteil der Kommunen bereitgestellt. Bereits unmittelbar danach wurden die vom Regierungspräsidium Gießen beschiedenen Anträge auf Finanzhilfe zur Überweisung gebracht. Da bereits alle Daten durch das Schadenbüro des Lahn-Dill-Kreises erfasst waren, mussten lediglich die vom Regierungspräsidium bewilligten Summen eingesetzt werden. Erste Gutschriften auf den Konten der Antragsteller seien für Mitte der Woche zu erwarten, so die Finanzabteilung des Kreises. Von den 213 Antragstellern aus dem Lahn-Dill-Kreis hat das Regierungspräsidium bislang 33 beschieden.
Sobald weitere Entscheidungen des Regierungspräsidiums hier eingehen, sagt Landrat Wolfgang Schuster zu, würden die nötigen Informationen unmittelbar an die Finanzabteilung übermittelt, um die Überweisung schnellstmöglich vornehmen zu können.
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Landrat hat die Anträge der Hochwassergeschädigten auf Beihilfe an das Regierungspräsidium weitergeleitet
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-11-30
Die beim Landrat des Lahn-Dill-Kreises gebildete Schadenskommission hat auf Grund der eingereichten Anträge auf Gewährung einer staatlichen Finanzhilfe Schäden in Höhe von insgesamt 6.651.094,93 Euro bei privaten Haushalten, Gewerbebetrieben und Landwirten festgestellt. Die Anträge wurden jetzt dem Regierungspräsidium in Gießen zur Entscheidung vorgelegt. Sofern das Regierungspräsidium den Vorschlägen der Schadenskommission zustimmt, werden voraussichtlich insgesamt 1,6 Millionen Euro an die Geschädigten ausgezahlt. Der Lahn-Dill-Kreis und die Kommunen des Lahn-Dill-Kreises übernehmen vereinbarungsgemäß hiervon 466.000 Euro. Den restlichen Anteil übernimmt das Land Hessen.
Bei der Schadenskommission sind
169 Anträge von privaten Haushalten
42 Anträge von Gewerbebetrieben
2 Anträge von landwirtschaftlichen Betrieben
aus den Gemeinden Bischoffen, Braunfels, Dillenburg, Eschenburg, Haiger, Mittenaar, Siegbach und Herborn eingegangen. Die Mehrzahl kam erwartungsgemäß aus Dillenburg mit 105 und Haiger mit 55 Anträgen. Die Zahl der Geschädigten liegt vermutlich wesentlich höher. Bei der Soforthilfeaktion wurden 934 Anträge gestellt und auch Soforthilfe an alle Antragsteller in Höhe von insgesamt 934.000 EURO ausgezahlt. Offensichtlich hat ein großer Teil der Geschädigten auf die Antragstellung verzichtet.
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Langjährige Sprechfunkausbilder der Feuerwehren verabschiedet
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-11-23
Die Lahn-Dill-Feuerwehrschule bildet jährlich ca. 200 Frauen und Männer in je einwöchigen Lehrgängen im Umgang mit den in Feuerwehren genutzten Sprechfunkgeräten aus. Die Unterrichte und praktischen Übungen werden durch an der Hessischen Landesfeuerwehrschule hierfür besonders ausgebildete, ehrenamtlich tätige Ausbilder geleitet.
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Erfolgreiche Ausbildung der Atemschutzgeräteträger und -trägerinnen der Freiwilligen Feuerwehren in mobiler Brandsimulationsanlage wird fortgesetzt
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-11-03
Für Feuerwehrleute gestaltet es sich immer schwieriger, mit echtem Feuer in geschlossenen Räumen zu üben und dadurch praktische Erfahrungen im gezielten Bekämpfen eines Schadensfeuers zu erlangen. Um dem Wunsch der Feuerwehren nach einer möglichst realitätsnahen Ausbildung nachzukommen, hat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport die Dräger Safety Academy beauftragt, in einer Schulungsreihe über 30 Wochen die hessischen Feuerwehren in einer mobilen Brandsimulationsanlage fortzubilden.
Den Feuerwehren des Lahn-Dill-Kreises steht die mobile Brandsimulationsanlage des Typs Fire Dragon III in der Zeit vom 2. November 2006 bis 11. November 2006 auf dem Hof des Feuerwehrstützpunktes Herborn zur Verfügung. In der in einem Sattelauflieger untergebrachten Anlage sind 3 Brandräume mit insgesamt 6 Brandstellen inklusive einer Flash-Over-Simulation (Rauchgas-Durchzündung) vorhanden. Die Gestaltung der Räume und die Anordnung der Brandstellen – kombiniert mit den verschiedenen Zugangsmöglichkeiten – ermöglichen unterschiedlichste Übungszenarien. Aus einem Leitstand kontrollieren Trainer der Firma Dräger Safety Academy das gesamte Übungsgeschehen. Bei Unregelmäßigkeiten besteht jederzeit die Möglichkeit des Übungsabbruchs und der kurzfristigen Räumung des Containers.
Ziel der Übungen vom Wohnungsbrand bis zum Werkstattbrand ist es, die Feuerwehrleute mit der Wirkungsweise der Schutzkleidung und der effektiven Handhabung von Hohlstrahlrohren vertraut zu machen. Immer wieder kommt es vor, dass junge Feuerwehrangehörige in der Brandsimulationsanlage zum ersten Mal in ihrer Feuerwehrlaufbahn ein reales Feuer erleben.
Während der Übung im Container ist die tiefste Gangart gefordert, denn im Brandraum herrschen Temperaturen oberhalb von 300 0C. Nach erfolgter Brandbekämpfung findet eine Übungsnachbesprechung statt, in der den Übenden nochmals Hinweise zu einem effektiven und sicheren Arbeiten gegeben werden.
Die Brandsimulationsanlage ist an den beiden Samstagen von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr, an den übrigen Werktagen von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr in Betrieb. Nach dem Belegungsplan ist vorgesehen, dass ca. 500 Feuerwehrkräfte die angebotene Fortbildung nutzen können.
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10 Jahre Fahrsicherheitstraining für Fahrer und Fahrerinnen von Feuerwehrfahrzeugen
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-10-20
In Kooperation mit der Fahrschule Jürgen Riedl, Schöffengrund-Schwalbach, und den Kreisfeuerwehrverbänden Wetzlar und Dillkreis, veranstaltet der Lahn-Dill-Kreis seit nunmehr 10 Jahren Fahrsicherheitstrainings für die Fahrer und Fahrerinnen der Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren. Seit Beginn der Ausbildung konnten an 55 Schulungssamstagen insgesamt 950 Frauen und Männer weitergebildet werden.
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Staatliche Finanzhilfen des Landes Hessen bei Elementarschäden für die Betroffenen des Hochwassers vom 17./18. September 2006
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-10-04
Nachdem das Soforthilfeprogramm des Landes Hessen für die Hochwassergeschädigten im Lahn-Dill-Kreis abgeschlossen ist und ca. 950 betroffene Haushalte diese Hilfe in Anspruch nahmen, besteht nun für Gewerbetreibende, Landwirte, Gärtner, aber auch für Private die Möglichkeit, eine staatliche Finanzhilfe zu beantragen.
Das Land Hessen und der Lahn-Dill-Kreis stellen hierfür insgesamt ca. 4,5 Mio Euro zur Verfügung.
Die Betroffenen können die Finanzhilfe mittels der auf der Webseite des Lahn-Dill-Kreises unter www.lahn-dill-kreis.de (Rubrik: Verwaltung/Formulare/Wasser und Bodenschutz) bereit gestellten Musteranträge, getrennt nach Anträgen für Gewerbetreibende, für Landwirte und Gärtner und für Privatgeschädigte, bei dem Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises, Eduard-Kaiser-Straße 38 in Wetzlar beantragen. Die Städte und Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis halten ebenso Musteranträge bereit. Antragsberechtigt sind Gewerbetreibende, Landwirte, Gärtner und Private, denen ein Schaden von mindestens 5.000 EURO entstanden ist und die diesen Schaden nicht aus eigener Kraft beseitigen können. Bei einem Schaden von 5.000 bis 25.000 EURO wird die Finanzhilfe als Beihilfe in Höhe von etwa einem Viertel bis zu einem Drittel des entstandenen Schadens gewährt. Übersteigt der Schaden 25.000 EURO, wird der übersteigende Teil als Kredithilfe dergestalt gewährt, dass ein Zinszuschuss gezahlt wird.
Beim Lahn-Dill-Kreis werden zur schnelleren Abwicklung zwei Schadenkommissionen gebildet. Diese setzen sich zusammen aus Mitarbeitern des Lahn-Dill-Kreises, Sachverständigen der IHK und der Handwerkskammer, des Kreislandwirtes und Vertretern der betroffenen Städte und Gemeinden.
Der Antrag ist binnen vier Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung bei dem Lahn-Dill-Kreis, Eduard-Kaiser-Straße 38 in Wetzlar einzureichen.
Bei weiteren Fragen zu diesem Antragsverfahren können sich die Betroffenen unter der Telefonnummer 06441 407-2004 an den Lahn-Dill-Kreis wenden.
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Landrat Dr. Ihmels überreicht Regierungsvizepräsident Kneip Antrag auf Ausgleich von Elementarschäden
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-09-26
Landrat Dr. Ihmels hat Herrn Regierungsvizepräsidenten Kneip (Regierungspräsident Schmied ist erkrankt) in einem persönlichen Gespräch ausführlich über die Entwicklung der Hochwasserkatastrophe im Lahn-Dill-Kreis berichtet. Zugleich hat er sich für die gute Kooperation bedankt. Die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern von Regierungspräsidium und Lahn-Dill-Kreis sei hervorragend gewesen. Dabei habe sich der traditionell kurze Draht bewährt.
In dem Zusammenhang hat der Landrat den vom Kreistag beschlossenen Antrag auf Landesmittel zum Ausgleich von Elementarschäden überreicht und erläutert. Insbesondere hat er dem Regierungsvizepräsidenten nahe gelegt, den in den Richtlinien festgelegten kommunalen Anteil („bis zu 30 %“) nicht voll auszuschöpfen. Die betroffenen Kommunen hätten nämlich nicht ausgleichsfähige Schäden an der Infrastruktur in beträchtlicher Höhe auszugleichen. Der Lahn-Dill-Kreis kalkuliere bei der kostenlosen Müllentsorgung mit einem Aufwand, der am Ende nahe bei einer halben Million Euro enden würde. Regierungsvizepräsident Kneip versprach, sich für die vom Landrat vorgetragene Bitte in Wiesbaden stark zu machen.
Abschließend gab der Regierungsvizepräsident noch Hinweise auf mögliche weitere Töpfe, die in besonders gravierenden Notlagen in Anspruch genommen werden könnten. Der Landrat wird diese Anregungen natürlich aufgreifen.
Dr. Karl Ihmels
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Soforthilfeprogramm des Landes für Hochwassergeschädigte
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-09-20
Das Land Hessen stellt für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger des Hochwasserereignisses vom 17. und 18. September eine Soforthilfe in Höhe von 500.000,-- € zur Verfügung. Zur Durchführung des Soforthilfeprogramms hat der Lahn-Dill-Kreis ein Schadenbüro im Gebäude der Kreisverwaltung Dillenburg, Kreishaus 1 in der Wilhelmstraße 16, Zimmer 101, 105 und 106 eingerichtet. Das Schadenbüro ist am Donnerstag und Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 08:00 bis 13:00 Uhr geöffnet. Die Telefonnummer des Schadenbüros lautet 02771 / 407-300.
Betroffene Privathaushalte aus den Gebieten der Städte Dillenburg und Haiger können während der Öffnungszeiten des Schadenbüros die Soforthilfe beantragen. Ihnen wird als Sofortmaßnahme ein zinsloses Darlehen über 1.000,-- € je Haushalt gewährt. Der Betrag wird als Verrechnungsscheck ausgezahlt. Das Land Hessen erwägt, den Darlehensbetrag in eine nicht rückzahlbare Beihilfe umzuwandeln. Die hier gewährte Soforthilfe soll, so die Intension des Landes Hessen, als Überbrückungsgeld zur Linderung der ersten Not dienen. Die Betroffenen haben sich mittels eines amtlichen Ausweisdokumentes (Bundespersonalausweis, Reisepass, Führerschein) auszuweisen.
Die betroffenen Privathaushalte aus den anderen Schadensgebieten, wie zum Beispiel Braunfels, Eschenburg, Siegbach oder Bischoffen, werden gebeten, sich ab Donnerstag Nachmittag mit ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung in Verbindung zu setzen. Die
Auszahlung der Soforthilfe in diesen Gebieten soll schon am Freitag abgewickelt werden.
Eine entsprechende Absprache mit der Stadt und den Gemeinden wurde vorgenommen.
Über die Gewährung weitergehender Elementarhilfen des Landes Hessen in Zusammenwirkung mit dem Lahn-Dill-Kreis und den Städten und Gemeinden wird derzeit beraten.
Bei Fragen im Zusammenhang mit ausgetretenem Heizöl, aufgeschwemmten Öltanks oder ähnlichen wassergefährdenden Stoffen können Bürger sich während der üblichen Öffnungszeiten an die Untere Wasserbehörde des Lahn-Dill-Kreises unter der Rufnummer 06441 / 407 2240 wenden.
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Die Brandschutzdienststelle des Lahn-Dill-Kreises führt keine Feuerlöschprüfungen im privaten Bereich durch
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-09-18
Wie Erster Kreisbeigeordneter Hofmann mitteilt, verstärken sich in den letzten 14 Tagen wieder Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern über Haustürgeschäfte, bei denen indi-rekt der Eindruck vermittelt wird, dass der Vertreter über die Brandschutzdienststelle des Lahn-Dill-Kreises geschickt wird. Hierbei wird der Anschein vermittelt, dass die Bürgerinnen und Bürger über die in ihrem Besitz befindlichen Feuerlöschgeräte Auskunft geben müssen und eine Prüfung bzw. eine Ersatzbeschaffung der Geräte möglicherweise erforderlich ist. Die Prüfung bzw. eine Ersatzbeschaffung wird dann durch die Firma unmittelbar vor Ort durchführt.
Erster Kreisbeigeordneter Hofmann weist ausdrücklich darauf hin, dass durch die Brandschutzdienststelle des Lahn-Dill-Kreises sowie auch durch die öffentlichen Feuerwehren keine Überprüfungen von Feuerlöschgerät durchgeführt wird. Nur in Sonderbauten und besonderen Objekten wird im Rahmen der Wiederkehrenden Prüfungen und Gefahrenverhütungsschauen durch die Brandschutzdienststelle die ordnungsgemäße Wartung der Feuerlöschgeräte überprüft. Bei sichtbar erkennbaren Mängeln, in der Regel Zeitablauf der Prüffristen, erfolgt die Wartung und Instandsetzung nicht durch den Lahn-Dill-Kreis, sondern durch zugelassene Firmen im gewerblichen Bereich.
Es wird nochmals darauf verwiesen, dass Wiederkehrende Prüfungen im Bereich der Einfamilienhäuser bzw. Mehrfamilienhäuser nicht vorgeschrieben sind und auch nicht durch-geführt werden.
Unabhängig dessen rät Hofmann die Vorhaltung von Feuerlöschern und Löschgerät auch in kleineren Einheiten. Um die Funktionsfähigkeit der Feuerlöscher sicherzustellen ist eine Prüfung dieser Geräte in einem Zeitabstand von 2 Jahren erforderlich. Im gewerblichen Bereich gibt es zugelassene Firmen bei denen sich der Kunde über die notwendigen Prüfungen und die daraus resultierenden Kosten informieren kann. Die Überprüfung liegt in der Eigenverantwortung der Eigentümer, Mieter oder Nutzer von Gebäuden, Objekten und Anlagen.
In diesem Zusammenhang weist Erster Kreisbeigeordneter Hofmann auch nochmals auf die wichtigsten Notrufnummern hin:
Notruf 112 - Feuer/ Unfall/ Notfall
06441/19222 - Rettungsdienst/ Krankentransport
06441/19292 - Ärztlicher Notdienst/ A.N.R.
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Große Schäden durch Hochwasser im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-09-18
Im nördlichen Lahn-Dill-Kreis ist es am Abend durch starke Gewitter und damit verbundenem sintflutartigen Regen, der in relativ kurzer Zeit gefallen ist, zu Überschwemmungen in vielen Städten und Gemeinden gekommen. Nachfolgend sollen die Ereigenisse, räumlich sortiert, nachgezeichnet werden.
In Dillenburg, Haiger und Eschenburg sind fünf Objekte durch Blitzschläge in Brand geraten. Die Feuerwehren hatten diese Brände aber schnell unter Kontrolle.
Besonders schlimm hat es Haiger und Dillenburg erwischt.
Haiger
Die Dill ist über die Ufer getreten. 180 bis 200 Einsatzstellen werden gemeldet. Der Stadtteil Sechshelden ist ohne Strom. Dort sind größere Schäden aufgetreten. Erst am Morgen war die Hauptstraße dort wieder befahrbar.
Zurzeit arbeiten die Feuerwehren mit rd. 90 bis 100 Einsatzkräften die Schadensstellen in Sechshelden ab. Ein Problem stellt die ausgefallene Stromversorgung dar. Hier muss jeder Hausanschluss einzeln überprüft werden, so dass es noch einige Stunden dauert bis die Stromversorgung wieder hergestellt ist.
Dillenburg
Seit 17:00 Uhr am Vortag gingen starke Gewitterregen über der Stadt nieder. 2,74 m lautete der höchste Pegelstand – dramatischer Rekord. Normal sind 15 cm.
Hier ist auch die Schelde in den Stadtteilen Oberscheld und Niederscheld über die Ufer getreten. Niederscheld war zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten. Telefon- und Stromversorgung sind ausgefallen. Zahlreiche Keller sind überflutet. Es ist zu Erdrutschen gekommen. Straßen wurden überflutet. Umgestürzte Bäume blockieren die Straßen. Straßenmeisterei und Polizei sind hier im Einsatz.
In Oberscheld sind 10 Anwohner des Hans-Königs-Wegs evakuiert worden, weil in der Dunkelheit zunächst unklar war, ob von einem angrenzenden Hang Gefahr ausgehen würde. Es ist in dem Bereich zu Rutschen und Unterspülungen gekommen.
Auch Eibach ist stark betroffen.
Die Dill-Kliniken sind betroffen. Zahlreiche Einsatzkräfte kämpften um das Krankenhaus. Es galt das Wasser aus dem Keller zu pumpen und die Energieversorgung aufrecht zu erhalten. Zunächst mussten nur wenige Intensiv-Patienten verlegt werden. Allerdings fiel gegen 7:21 Uhr der Strom im Eingangsbereich der Klinik aus. Die Klinik nimmt bis auf weiteres keine Patienten mehr auf. Im Krankenhaus sind technische Geräte beschädigt worden. Hierbei können auch enorme Sachschäden entstanden sein. Der Ost-Flügel ist geräumt.
In der Kernstadt wurden auch einige Schulen überflutet, insbesondere die Beruflichen und die Gewerblichen Schulen. Unter anderem deswegen ist dort und in den Stadtteilen mit Ausnahme von Manderbach und Donsbach der Unterricht heute ausgefallen.
Feuerwehr und THW haben mehrere Personen aus konkreten Gefahrenlagen gerettet. Vor Niederscheld ist eine Person aus einem Fahrzeug befreit worden.
Zwischen Oberscheld und Hirzenhain hat ein Erdrutsch die Straße blockiert.
Von einem Speditionsbetrieb in Manderbach sind rd. 1000 l Altöl ausgetreten. Die ausufernde Dietzhölze überschwemmte auch umfangreiches Industriegelände in Fronhausen.
In Nanzenbach, Oberscheld und Niederscheld sind Trinkwassergewinnungsanlagen überflutet worden, so dass Trinkwasser verschmutzt sein könnte. Wasser muss bis auf weiteres 10 min abgekocht werden, wenn es zum Trinken oder zur Essenzubereitung verwendet werden soll. Allerdings ist dort auch der Strom abgestellt.
Die Abfahrt der B 277 zur L 3042 (Niederscheld) ist ebenso gesperrt wie die K 52 zur L 3042 (nach Eibach).
Alleine im Bereich der Stadt Dillenburg waren zeitweise über 500 Kräfte eingesetzt.
Mittenaar
Die B 255 war zeitweise zwischen Bicken und Herborn – Burg gesperrt. Auch hier waren Straßen überflutet und Keller vollgelaufen. Offenbach und Bicken sind betroffen.
Siegbach
Das gleichnamige Gewässer schwoll mächtig an und verursachte Schäden in Übernthal und Eisemroth.
Bischoffen
Auch in Bischoffen hat der ausgeuferte Siegbach seine Spuren hinterlassen. Rund 80 Keller standen unter Wasser und 10 m Bachmauer wurden weggerissen. Ein kleiner Steg wurde von der Feuerwehr abgerissen.
Herborn
… ist relativ glimpflich davon gekommen. Die Einsatzkräfte schafften es hier, Überflutungen weitgehend abzuwenden. Zum Einsatz kamen hier wie auch andernorts Sandsäcke und das sog. Quick-Damm-System.
Am Morgen wurde aber festgestellt, dass im Industriegebiet Burg noch Betrieb betroffen war.
Sinn
In Sinn sind einige Keller vollgelaufen.
Ehringshausen
Die B 277 zwischen Katzenfurt und Ehringshausen war zeitweise gesperrt. Die Brücke nach Daubhausen war bis zuletzt noch gesperrt.
Aßlar
Hier hielten die Dämme und die Schäden sich deswegen in Grenzen. Keller mussten aber auch hier ausgepumpt werden.
Wetzlar
Über das Dillfeld ergoss sich die Flut in Wetzlar in die Lahn.
Solms, Leun, Braunfels
Sämtlich Feuerwehren waren im Einsatz. Überflutete Straßen und vollgelaufene Keller waren zu verzeichnen. Auch ein Betrieb, der mit wassergefährdenenden Stoffen umgeht, war in Gefahr. Hier konnten die gefährlichen Materialien aber rechtzeitig verlagert werden.
Allgemeines
Am Aartalsee wurden am gestrigen Tag 84 Liter Niederschlag pro qm gemessen. In einer Wetterstation in Dillenburg wurden 78 Liter gemessen und dies in gerade einmal drei Stunden, von 19:00 bis 22:00 Uhr.
Auch die Natur hat Schaden genommen. Eine unbekannte Zahl an Heizöltanks ist aufgeschwemmt worden. Allerdings war eine Bekämpfung des Ölschadens angesichts der Hochwasserlage, die sehr schnell entstand aber auch schnell wieder abschwoll, nicht möglich.
Um 22:53 Uhr wurde der Führungsstab alarmiert.
In allen Einsatzgebieten waren Feuerwehren, Rotes Kreuz, Technischens Hilfswerk, Polizei und DLRG im Einsatz. Außerdem waren vielerorts noch die Mitarbeiter der kommunalen Bauhöfe eingesetzt. Insgesamt dürften rd. 1.800 Personen gleichzeitig eingesetzt worden sein. Da diese inzwischen teilweise abgelöst worden sind, dürfte die Zahl der Helfer insgesamt noch höher gelegen haben.
Bürgertelefone waren bei der Stadt Dillenburg und beim Lahn-Dill-Kreis eingerichtet.
Die Aufräumarbeiten laufen noch. Auch abgepumpt muss angesichts der hohen Zahl an Einsatzstellen und betroffenen Kellerräume noch werden. Die Sachschäden können noch nicht beziffert werden.
Erfreulich: Es gab keine Toten und nur wenige leichtere Verletzungen zu verzeichnen.
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Hochwasser läuft ab und gibt den Blick auf die Schäden frei
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-09-18
Blitzschnell ist es gekommen, schnell war es vorbei, wenn bloß die erheblichen Schäden nicht wären. So könnte man ein erstes Resümee der Hochwasser-Katastrophe ziehen. In einigen Gemeinden konnten die Feuerwehren ihre Hilfseinsätze schon beenden. Nicht so in Haiger und Dillenburg.
In Sechshelden kann noch nicht allzu lange die Hauptstraße wieder befahren werden. Die Feuerwehr pumpt dort aber nach wie vor Keller leer. Auch in Dillenburg ist nach wie vor eine dreistellige Zahl von Helfern im Einsatz.
Nach wie vor muss das Trinkwasser in Nanzenbach, Oberscheld und Niederscheld abgekocht werden, bevor es verzehrt werden kann.
Die Abfahrt der B 277 zur L 3042 (Niederscheld) ist ebenso gesperrt wie die K 52 zur L 3042 (nach Eibach). Im Bereich Niederscheld, Oberscheld, Eibach sind die Straßen auch nach wie vor durch Erdrutsche und umgestürzte Bäume blockiert.
Ob die Schulen in Dillenburg morgen wieder geöffnet sein werden, wird im Laufe des Tages entschieden.
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Starke Gewitterfront mit sintflutartigen Regenfällen im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-09-18
Die Lage an der Dill entschärft sich zusehends. Der Scheitelpunkt des Hochwassers ist bereits an Wetzlar vorbei und somit von der Dill in die Lahn geflossen.
In den betroffen Städten und Gemeinden entlang der Dill beginnen die Aufräumarbeiten.
In den stark betroffenen Kommunen Haiger-Sechshelden und Dillenburg mit seinen Ortsteilen Oberscheld und Niederscheld erfolgt zunächst eine Schadensaufnahme und anschließend das Leerpumpen der Keller.
Das Krankenhaus in Dillenburg kann bis auf Weiteres keine Patienten aufnehmen
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Starke Gewitterfront mit sintflutartigen Regenfällen im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-09-18
Im nördlichen Lahn-Dill-Kreis ist es am Abend durch starke Gewitter und sintflutartigen Regenfällen zu Überschwemmungen in Haiger, Sechshelden, Dillenburg, Niederscheld und Oberscheld gekommen. (Am Aartalsee wurden 87 Liter pro qm gemessen.) Durch die Wassermassen ist die Dill stark angestiegen, so dass auch Herborn gefährdet ist.
- Im Bereich der Haiger sind ca. 150 Keller unter Wasser und im Ortsteil Sechshelden ist zusätzlich noch die Stromversorgung ausgefallen.
- Dillenburg steht in Richtung Frohnhausen (Krupp Stahlwerke) unter Wasser. Niederscheld ist durch die Wassermassen abgeschnitten, es sind Telefon- und Stromversorgung ausgefallen.
- In Oberscheld musste ein Hang gegen Einsturz gesichert werden.
- In Dillenburg sind viele Keller unter Wasser, u. a. auch die Dill-Kliniken, dort mussten einige Intensivpatienten verlegt werden
- In der Gemeinde Eschenburg und den Städten Haiger und Dillenburg kam es zu fünf Dachstuhlbränden, welche durch Blitzeinschlag verursacht wurden
- In Bischoffen sind ca. 80 Keller unter Wasser
- Die Gemeinden Mittenaar und Siegbach sind auch betroffen
- In den Städten Braunfels, Leun und Solms waren ungezählte Einsatzstellen, welche aber bereits abgearbeitet wurden
- Die Städte und Gemeinden entlang der Dill (Sinn, Ehringshausen, Aßlar und Wetzlar) bereiten sich auf das Hochwasser vor.
Um 22:53 Uhr wurde der Führungsstab alarmiert.
In allen Einsatzgebieten sind die eigenen und die umliegenden Feuerwehren im Einsatz. Es sind 85 Feuerwehren, das THW und ein Sanitätszug mit insgesamt ca. 1800 Einsatzkräften in den Überflutungsgebieten.
Bei Oberscheld konnte eine Person aus einem Fahrzeug gerettet werden.
Im nördlichen Bereich der Dill stabilisieren sich die Pegelstände und beginnen bereits wieder zu fallen.
Die Bundesstraße B255 wurde zwischen Burg und Bicken gesperrt.
Weitere Informationen und Hinweise können über das Bürgertelefon 06441/407-2888 erfragt werden.
Die Stadt Dillenburg hat ein Bürgertelefon unter den Rufnummern 02771/896 – 127 oder 128 oder 130 eingerichtet.
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Wertvolle Minuten können Leben retten
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-07-17
„Im Notfall werden häufig wertvolle Minuten, die Leben retten können, verschenkt. Ursächlich für diese Zeitverzögerung sind vielfach fehlende oder nicht sichtbare Hausnummern und Zufahrtskennzeichnungen“, so der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann in einer Pressemitteilung.
Obwohl die Nummerierung von Gebäuden (Hausnummer) grundsätzlich vorgeschrieben ist, stellen die Rettungskräfte immer wieder fest, dass Hausnummern an Gebäuden nicht vorhanden sind oder durch zwischenzeitlich große Büsche und Bäume verdeckt werden. Somit wird die Suche nach der Einsatzstelle des Öfteren zu einer schwierigen Situation, die dann auch zu einer nicht unerheblichen Verzögerung bis zur Versorgung des Notfallpatienten führt. Eine schnelle Hilfe kann durch Rettungskräfte nur dann gewährleistet werden, wenn von den öffentlichen Straßen aus die Hausnummern oder Kennzeichnungen deutlich sichtbar zu jeder Tages- und Nachtzeit erkennbar sind.
Aus diesem Grunde bittet Wolfgang Hofmann alle Gebäudeeigentümer, Mieter und Nutzer bzw. Bewohner ihre Hausnummern und Kennzeichnungen zu überprüfen. Sie helfen dadurch zu ihrer eigenen Sicherheit mit, dass die Rettungskräfte ohne Zeitverzug den Notfallort schnellstens erreichen. Bitte überprüfen Sie, ob die Hausnummer an ihrem Gebäude angebracht ist und von der öffentlichen Straße aus erkannt werden kann.
Auch Hausnummern mit der gleichen Farbe wie der Wandhintergrund bilden ein Problem. Häufig sind aber auch sogenannte Hinterlieger oder Gartengrundstücke nicht unmittelbar von den öffentlichen Straßen aus zu erkennen. Hier ist eine entsprechende Nummerierung meistens nicht sichtbar.
Hausnummern sollten in einer entsprechenden Größe gut sichtbar angebracht werden und für nächtliche Einsätze beleuchtet oder hinterleuchtet sein. Auch sogenannte Hinterlieger bzw. Gebäude auf Gartengrundstücken oder Reihenhausanlagen mit einer Zufahrt sollten durch Kennzeichnungsschilder an der Zufahrt zum öffentlichen Verkehrsraum mit den Hausnummern oder Hausnummernblöcken gekennzeichnet werden.
Wenn eine konsequente Nummerierung und Zufahrtskennzeichnung aller Gebäude und Objekte erfolgt, können auch die Rettungskräfte für einen erfolgreichen Einsatz die Notfallstellen schnell erreichen.
In diesem Zusammenhang weist Wolfgang Hofmann noch einmal auf die Notrufnummern im Lahn-Dill-Kreis hin:
112 Feuer / Unfall / Notfall
06441 19222 Krankentransport / Rettungsdienst
06441 19292 Ärztlicher Notfallvertretungsdienst (A.N.R.).
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Dr. Thomas Möbius löst Dr. Martin Büdinger in der Funktion des Leitenden Notarztes ab
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-06-30
Nach einer Dienstzeit von 10 Jahren und 3 Monaten wurde Dr. Martin Büdinger, Wetzlar-Münchholzhausen, auf eigenen Wunsch aus der ehrenamtlichen Tätigkeit eines Leitenden Notarztes für den Lahn-Dill-Kreis entlassen. Nachfolger von Dr. Büdinger wird Dr. Thomas Möbius, Braunfels.
Dr. Möbius ist seit Jahren als Notarzt im Lahn-Dill-Kreis tätig. Im Rahmen seiner hauptberuflichen Tätigkeit für das Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen besetzt er regelmäßig Dienste auf dem Rettungshubschrauber Christoph 25. Dr. Möbius ist Einsatz erfahren und mit der rettungsdienstlichen sowie klinischen Versorgungsstruktur bestens vertraut. Anlässlich der Aushändigung der Urkunden dankten Landrat Dr. Karl Ihmels und Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann Dr. Büdinger für sein langjähriges vorbildliches Engagement. Gleichzeitig beglückwünschten sie Dr. Möbius zu seiner Berufung in dieses verantwortungsvolle Ehrenamt und wünschten ihm viel Erfolg bei seiner Tätigkeit.
Der Einsatz eines Leitenden Notarztes ist bei Schadensereignissen mit einer Vielzahl verletzter Personen vorgesehen. Um sicherzustellen, dass in einem Einsatzfall jederzeit ein qualifizierter Notarzt zur Verfügung steht, sind im Lahn-Dill-Kreis insgesamt 7 Frauen und Männer in diese Funktion berufen.
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Erfolgreiche Jugendarbeit lässt Zahl der Einsatzkräfte in den Freiwilligen Feuerwehren im Lahn-Dill-Kreis steigen
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-02-21
Der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann stellt den Jahresbericht 2005 der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Lahn-Dill-Kreises der Öffentlichkeit vor. Das in dem Bericht enthaltene Zahlenmaterial dokumentiert die in den Freiwilligen Feuerwehren sowie im Rettungsdienst im Kreisgebiet erbrachten Leistungen und beschreibt gleichzeitig das Arbeitsaufkommen der Fachabteilung.
Besonders erfreulich stellt sich die Anzahl der Einsatzkräfte in den Freiwilligen Feuerwehren dar. Mit 3.605 Frauen und Männern in den Einsatzabteilungen konnte, entgegen dem langjährigen Trend auf Bundes- und Landesebene, erneut ein deutlicher Anstieg um 44 Einsatzkräfte verzeichnet werden. Ursächlich für diese positive Entwicklung ist, dass162 Jugendliche aus den Jugendfeuerwehren in die Einsatzabteilungen übernommen werden konnten. Wie der Erste Kreisbeigeordnete mit großer Freude feststellt, konnten die Jugendfeuerwehren trotz der hohen Zahl von Übertritten in die Einsatzabteilungen mit 2.039 Jungen und Mädchen den zweithöchsten Mitgliederstand der letzten Jahre ausweisen.
Die 146 Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet mussten durchschnittlich 6x täglich zu Einsätzen ausrücken. Insgesamt galt es 502 Brände zu bekämpfen, in 1.395 Fällen Technische Hilfeleistung verschiedenster Art zu erbringen und 388 sonstige Einsätze zu bewältigen.
Ein Rekordergebnis ist erneut aus dem Bereich der Ausbildung der Feuerwehrkräfte auf Kreisebene zu vermelden. Hier wurden in 65 Lehrgängen und Seminaren insgesamt 38.357 Teilnehmerstunden abgeleistet.
Von den 16 Mitarbeitern der Zentralen Leitstelle waren neben den Feuerwehreinsätzen 30.491 Rettungsdiensteinsätze, vom Krankentransport bis zum Notfalleinsatz mit Notarzt, zu bearbeiten. 24.949 Personen suchten Rat und Hilfe über den Notrufmittelpunkt des Arzt-Notruf-Systems. Für die 556 Nutzer der von den DRK Kreisverbänden angebotenen Hausnotrufanlagen war die Leitstelle Ansprechpartner in allen Notsituationen.
Im Bereich der Prävention wurde ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Kinderbrandstiftungen und daraus resultierender Gefahren durch die ehrenamtlich tätigen Brandschutzerzieherinnen und -erzieher geleistet. Hier wurden 1.764 Kindergartenkinder sowie 772 Schulkinder (ohne Stadt Wetzlar) zum richtigen Umgang mit Feuer und Gefahrensituationen geschult.
Die Daten des Jahresberichtes 2005 sind nach Ansicht vom Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Hofmann erneut Indiz dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger des Lahn-Dill-Kreises bei Feuer, Unfall oder Notfall unter der Telefonnummer „112“ jederzeit schnelle und qualifizierte Hilfe erhalten.
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Rauchwarnmelder retten Leben
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-01-13
Nach dem verheerenden Wohnungsbrand in Köln- Mühlheim in der Nacht zu Heiligabend 2005, bei der fünf Menschen an einer Rauchvergiftung ums Leben kamen, berichtet die Kölner Feuerwehr, dass die Folgen „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ hätten vermieden werden können, wenn Rauchwarnmelder in der Wohnung, in der der Brand vermutlich ausgebrochen war, eingebaut gewesen wären.
In der Bundesrepublik Deutschland sterben pro Jahr mehr als 500 Menschen durch Feuer und vor allem durch Rauch. Über 5.000 Menschen werden bei Bränden verletzt, die Sachschäden betragen viele Millionen Euro. Besonders gefährlich ist der bei Wohnungsbränden entstehende Rauch, weil er sich um ein Vielfaches schneller verbreitet als Feuer. Schon in wenigen Sekunden kann die gewohnte Umgebung so stark verrauchen, dass Lebensgefahr besteht.
Trotz gutem baulichem Brandschutz und aller Vorsicht und Aufmerksamkeit, ist letztlich niemand davor geschützt, dass nicht auch in der eigenen Wohnung ein Brand entstehen kann. Ein Defekt an einer elektrischen Leitung oder einem Gerät, eine Unachtsamkeit im Haushalt, eine brennende Zigarette im Bett oder mit Feuer spielende Kinder – so entsteht schnell ein Brand, der häufig nicht sofort bemerkt wird. Oft schwelen solche Brandherde über Stunden. Sind Möbel oder andere Gegenstände mit hohen Kunststoffanteilen betroffen, entwickelt sich beim Verbrennen besonders giftiger Rauch.
Wer im Schlaf überrascht wird, kann durch die Rauchgase Kohlenmonoxid, Chlor- oder Blausäuregas das Bewusstsein verlieren. Im schlimmsten Fall erstickt man, ohne auch nur einen Hustenreiz zu verspüren. Rauchwarnmelder können in solchen Situationen Leben retten. Durch einen lauten Warnton werden Menschen selbst aus tiefem Schlaf geweckt. So verschaffen Rauchmelder die nötige Zeit, um zu fliehen und die Feuerwehr zu rufen oder möglicherweise den Brand selbst zu bekämpfen.
Daher weist der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann erneut auf die bereits am 20. Juni 2005 vom Hessischen Landtag beschlossene Änderung der Hessischen Bauordnung hin, wonach Rauchwarnmelder in Wohnungen, sowohl in Neu- als auch in Bestandsbauten, vorgeschrieben werden. In Wohnungen von Neubauten sind diese bereits jetzt zwingend vorgeschrieben, während alle bestehenden Wohnungen bis zum 31. Dezember 2014 nachgerüstet werden müssen. In den Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege führen, jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder ausgestattet werden.
Für den fachgerechten Einbau und die Wartung bzw. die Überprüfung der Rauchwarnmelder ist der Haus- bzw. Wohnungseigentümer selbst verantwortlich.
Weitere Informationen können im Internet unter der Adresse: „http://www.rauchmelder-lebensretter.de“ eingeholt werden.
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Sicher durch die „Tollen Tage“ – und das nicht nur zur Faschingszeit!
Wetzlar/Dillenburg, den 2006-01-05
Die 5. Jahreszeit hat mancherorts schon vor Wochen begonnen und nähert sich nun kalendarisch langsam ihrem Höhepunkt. Auch in den Städten und Gemeinden des Lahn-Dill-Kreises wird bald närrisches Treiben die Veranstaltungen im öffentlichen und privaten Bereich beherrschen.
Bei aller Ausgelassenheit sollten sowohl Gastgeberinnen und Gastgeber als auch Besucherinnen und Besucher (nicht nur) karnevalistischer Veranstaltungen durch umsichtiges Verhalten mit dazu beitragen, dass Unfälle während der Tollen Tage vermieden werden können. Hier einige Tipps:
• Achten Sie beim Kauf von Luftschlangen, Girlanden und anderen Dekorationsmaterialien auf schwer entflammbare Produkte. Sie erkennen diese an dem Aufdruck „B 1“.
• Achten Sie bei der Dekoration von Wohnung, Partyraum oder Festsaal darauf, dass Dekorationsmaterial nicht mit offenem Feuer, Heizstrahlern, Glühbirnen oder anderen heißen Gegenständen in Kontakt kommen kann.
• Seien Sie vorsichtig mit offenem Feuer in dekorierten Räumen.
• Bringen Sie Kerzen und Lampions so an, dass sie vor dem närrischen Treiben sicher sind.
• Stellen Sie in ausreichender Anzahl Aschenbecher auf und leeren Sie deren Inhalt nur in Abfallbehälter aus Metall, möglichst mit selbst schließendem Deckel.
• Fluchtwegkennzeichnungen, Feuerlöscheinrichtungen und ähnliche sicherheitsrelevante Einrichtungen dürfen nicht durch Dekorationen verdeckt werden.
• Halten Sie Zugänge und Notausgänge frei.
• Kommen Sie bitte nicht unter die Räder! Halten Sie deshalb bei Umzügen ausreichend Abstand zu den Festwagen ein.
• Genießen Sie Alkohol mit Augenmaß. Unfälle und Erkrankungen durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze von Rettungsdienst und Feuerwehr im Umfeld von Festveranstaltungen.
• Parken Sie verantwortungsbewusst und gewährleisten Sie damit Rettungs- und Feuerwehrfahrzeugen freie Zufahrt.
• Nutzen Sie für die Herstellung von Kostümen keine leicht brennbaren Materialien. Eine originelle Verkleidung muss noch lange nicht sicher sein.
Sollte trotz aller Umsicht dennoch etwas passieren:
1. Ruhe bewahren!
2. Bei medizinischen Notfällen sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten.
3. Feuer soweit möglich sofort löschen. Sollte dies nicht möglich sein, vom Feuer betroffenen Bereich unverzüglich verlassen und die Türen zum Brandraum schließen, ggf. Mitbewohner warnen.
4. Feuerwehr und/oder Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 alarmieren und an der Grundstücksgrenze erwarten.
Kreisbrandinspektor Rupert Heege wünscht allen Faschingsbegeisterten eine unbeschwerte und insbesondere unfallfreie Karnevalszeit.
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Einheitliche Rufnummer 06441 19292 für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst JETZT für 240 000 Bürgerinnen und Bürger im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-12-28
Mit dem Neujahrstag 2006 wird das Angebot der Zentralen Leitstelle für eine einheitliche Rufnummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes auf die Bereiche Haiger, Dietzhölztal und Eschenburg erweitert.
Wir kennen viele Fälle, in denen medizinische Notsituationen von Laien unterschätzt werden. Sehr häufig werden sie auch überschätzt. Beides bringt Probleme. Im ersten Fall kann es Leben kosten. Im zweiten Fall kostet es oft viel Geld und kann Leben bedrohen, weil dringende benötigte Rettungsmittel so genannte einfache Notfälle versorgen müssen. Das berichten Dr. Gert Schmidt, Vorsitzender des A.N.R. (Arzt-Notruf-System) sowie der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann. Früher hatten wir große Probleme, da kein Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten bestand. Dieses hat sich mit Einführung der einheitlichen Rufnummer in Teilbereichen des Lahn-Dill-Kreises seit dem Jahr 2000 grundsätzlich zum Nutzen der Patienten und aller Beteiligten geändert.
Es sind gelegentlich nur die Kleinigkeiten, die im Gesundheitssystem Angst erzeugen und dadurch oft auch Kosten entstehen lassen. „Wo erreiche ich einen Arzt?“ Eine Frage, die im Lahn-Dill-Kreis jetzt eindeutig beantwortet wird. Immerhin benötigt in der Nacht bzw. am Wochenende jeder sechste Bürger zumindest 1 x im Jahr eine medizinische Versorgung. Nachdem im Dezember 2005 auch die hausärztlichen Notdienstbezirke Haiger (14 Ärzte vertreten durch Dr. Corinna Thielmann-Korn) und Eschenburg (9 Ärzte vertreten durch Dr. Christel Loew) ihren Beitritt zum Arzt-Notruf-System für die Region (A.N.R.) erklärt haben, können 240 000 Bürgerinnen und Bürger ab dem 1. Januar 2006 den Service einer einheitlichen Notrufnummer (06441 19292) für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst nutzen.
Das seit Oktober 2000 bereits im Südkreis erfolgreich laufende Projekt bietet viele Vorteile.
1. Es gibt nur noch eine Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst.
2. Die Rufnummer ist 24 Stunden besetzt und wird von erfahrenen Leitstellenmitarbeitern des Lahn-Dill-Kreises bedient.
3. Ein erfahrener Hausarzt oder Internist aus der Region steht den Patienten direkt am Telefon zur Verfügung. Dies gilt in der Zeit, in der die Praxen geschlossen sind (täglich von abends 19:00 Uhr bis morgens 07:00 Uhr sowie mittwochs ab 14:00 Uhr und am Wochenende rund um die Uhr).
4. Durch die gemeinsame Arbeit von Rettungsdienst, Feuerwehr und Ärztlichem Bereitschaftsdienst in einer Leitstelle kann der Patient stets schnell, sicher und kompetent versorgt werden.
„Eine enge Zusammenarbeit von Hilfsorganisationen, Leistungserbringern im Rettungsdienst, Ärzten und Landkreis gibt es in Deutschland bisher nur im Lahn-Dill-Kreis“, stellt Dr. Horst Klewer, Obmann der insgesamt 34 in der Zentralen Leitstelle tätigen Ärzte, fest.
Das jetzt fast im gesamten Lahn-Dill-Kreis (Dillenburg will im Februar 2006 über den Anschluss abstimmen) gültige Notrufkonzept wird als Modellprojekt von allen Krankenkassen gefördert. Es erfüllt bereits jetzt die für 2007 geltenden gesetzlichen Forderungen nach einem Qualitätsmanagement.
„Das A.N.R.-System ist mit jährlichen Kosten von 600 000,00 Euro nicht gerade billig. Jedoch umgerechnet auf die Bürgerinnen und Bürger sind es ca. 2,10 Euro pro Jahr für ein Mehr an Qualität“, so der Initiator des Projektes und Vorsitzende von A.N.R. e.V., Dr. Gert Schmidt. Rechnet man die positiven Einspareffekte gegen, die durch die verbesserte Zusammenarbeit aller Akteure im Lahn-Dill-Kreis entstanden sind, ergibt sich ein noch viel positiveres Bild. Der Patient ist zufriedener, er hat weniger Angst und weiß, sicher und kompetent versorgt zu werden. Die Krankenversicherer sind zufrieden, sie können die Kosten senken und die Ärzte sind entlastet, da sie seltener Nachtdienst haben und von vielen Anfragen gerade in der Nacht entlastet werden. Hier liegt auch eine große Stärke des Systems, denn 50 % der Anfragen in der Nacht kann die Ärztin oder der Arzt in der Zentralen Leitstelle direkt und sicher beantworten.
Die vom wissenschaftlichen Institut AQUA aus Göttingen ermittelten Einsparungen können sich sehen lassen. Pro Jahr werden nach deren Auswertungen mindestens 2,5 Mio. Euro eingespart. Diese Zahlen beweisen den Sinn neuer Projekte im Gesundheitswesen, die gezielt die regionale Zusammenarbeit und die Qualität der Versorgung verbessern. Dies bedeutet für das Projekt A.N.R., dass 2,00 Euro investiert und 10,00 Euro eingespart wurden.
Diese Zahlen haben wohl auch die Krankenkassen überzeugt, denn das Projekt wird weiter von allen Kassen gefördert und der Vertrag um weitere 2 Jahre verlängert. Wie Dr. Wilhelm Sbresny, Vorsitzender der Ärzte-Vereinigung IG-Ärzte Dill, resümierte bleibt zu hoffen, dass sich auch demnächst der Bezirk Dillenburg anschließt und somit alle 250 Ärzte im Lahn-Dill-Kreis das Notrufkonzept mittragen.
In diesem Zusammenhang weist Kreisbrandinspektor Rupert Heege auf die drei im Lahn-Dill-Kreis wichtigsten Notrufnummern hin:
112 Feuer, Unfall und Notfall (in allen lebensbedrohlichen Situationen)
06441 19222 Krankentransport/ Rettungsdienst
06441 19292 Ärztlicher Bereitschaftsdienst/ Ärztlicher Notfalldienst/ A.N.R. für die Region
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Verkauf und Abbrennen von Feuerwerkskörpern
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-12-28
Jedes Jahr vor dem Jahreswechsel ist immer wieder zu beobachten, dass zu allen Tages- und Nachtzeiten Feuerwerkskörper abgebrannt werden. Hierdurch wird die Bevölkerung natürlich ganz erheblich in ihrer Ruhe gestört.
Der Landrat des Lahn-Dill-Kreises möchte daher sowohl die Bürgerschaft als auch die Geschäftswelt auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen über die Abgabe und den Gebrauch von Feuerwerkskörpern hinweisen.
Gemäß den Vorschriften des Sprengstoffgesetzes ist das Überlassen von pyrotechnischen Gegenständen (Kleinfeuerwerk) an Personen unter 18 Jahren verboten. Verstöße gegen diese Bestimmung bedeuten Ordnungswidrigkeiten, die mit einer Geldbuße bis zu Zehntausend Euro geahndet werden können. Von dieser Regelung ist lediglich Kleinfeuerwerk der Klasse I ausgenommen.
Kleinfeuerwerk der Klasse II dürfen nur Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, abbrennen. Das Abbrennen ist nur am 31. Dezember und 1. Januar erlaubt. In der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen ist es verboten, pyrotechnische Gegenstände abzubrennen.
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Weitere Lücke im Fahrzeugbestand des DRK Dillenburg geschlossen: Landrat Dr. Karl Ihmels übergibt neues Katastrophenschutzfahrzeug
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-12-08
Die gemeinsame Jahresabschlussveranstaltung des Katastrophenschutzstabes und der Technischen Einsatzleitungen des Lahn-Dill-Kreises im Feuerwehrstützpunkt Braunfels bildete den feierlichen Rahmen für die Übergabe eines neuen Katastrophenschutzfahrzeuges an den Betreuungszug des DRK Kreisverbandes Dillkreis e.V.
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen von insgesamt 385 Betreuungs-Lastkraftwagen, die der Bund in einer auf die Jahre 2004 bis 2006 angelegten Beschaffungsaktion für den Zivilschutz und die ergänzende Ausstattung des Katastrophenschutzes der Länder beschafft hat.
Zugführer Roland Kretzer konnte aus den Händen von Landrat Dr. Karl Ihmels die Schlüssel für den 7,5-Tonner vom Typ IVECO Eurocargo in Empfang nehmen, der einen Beschaffungswert von 57.600,00 Euro hat.
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Verdiente Katastrophenschützer wurden geehrt: Landrat Dr. Karl Ihmels verlieh Katastrophenschutz-Medaillen
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-12-05
Es ist bereits gute Tradition geworden, anlässlich der gemeinsamen Jahresabschlussveranstaltung des Katastrophenschutz-Stabes und der Technischen Einsatzleitungen (TEL) des Lahn-Dill-Kreises verdiente Katastrophenschützer für langjährige Mitwirkung im Katastrophenschutz zu ehren.
Im Feuerwehrstützpunkt Braunfels wurden der Jahresrückblick abgehalten und die Katastrophenschutz-Medaillen in feierlichem Rahmen verliehen. Neben Landrat Dr. Karl Ihmels, der die Auszeichnungen überreichte, waren auch der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann und der Braunfelser Bürgermeister Dieter Schmidt vor Ort, um damit ihre Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit im Katastrophenschutz auszudrücken.
Michael Kurtze von der Feuerwehr Herborn und der stellv. Kreisbrandinspektor Wolfgang Blicker (Dillenburg) sind seit 10 Jahren ehrenamtlich in der Technischen Einsatzleitung Nord bzw. im Katastrophenschutzstab tätig.
Martin Dietz, langjähriger Leiter des Fernmeldedienstes im Lahn-Dill-Kreis, war von 1980 bis 1985 in der Technischen Einsatzleitung Süd tätig. Seit 1996 gehört er dem Katastrophenschutzstab an.
Alle drei erhielten die Katastrophenschutz-Medaille in Silber.
Edgar Koob, Rotkreuzbeauftragter des DRK Kreisverbandes Dillkreis e.V., und Franz Langsdorf, ehemaliger Kreis- und Stadtbeauftragter des Malteser Hilfdienstes Wetzlar e.V., sowie Dr. Edgar Pinkowski, der neue Kreisbeauftragte der Malteser, waren beim Katastrophenschutzstab Männer der ersten Stunde. Sie gehören dieser Führungseinheit nach wie vor an.
Für ihr 25-jähriges ehrenamtliches Engagement im Katastrophenschutz bekamen sie die Katastrophenschutz-Medaille in Silber ans Revers geheftet und erhielten aus den Händen von Landrat Dr. Karl Ihmels eine entsprechende Urkunde.
Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann nahm die Ehrungen zum Anlass, auch allen übrigen Mitgliedern der Führungsgremien des Katastrophenschutzes für Ihren ehrenamtlichen und uneigennützigen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit persönlich zu danken.
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Arzt-Not-Ruf für die Region und Zentrale Leitstelle des Lahn-Dill-Kreises werden auch zukünftig für die Versorgung der Bevölkerung zusammenarbeiten
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-09-13
Seit nunmehr 5 Jahren arbeitet der Lahn-Dill-Kreis mit dem Arzt-Not-Ruf für die Region (A.N.R.) erfolgreich innerhalb der Zentralen Leitstelle zusammen. Die ärztliche Versorgung von Patienten außerhalb der Sprechstundenzeiten stellte vielfach organisatorische und praktische Probleme dar. Durch den Zusammenschluss der niedergelassenen Ärzte im A.N.R. konnte eine Neugliederung dieser Struktur erreicht werden. Hieraus folgte die Einrichtung eines Notrufmittelpunktes in Verbindung mit der Zentralen Leitstelle des Lahn-Dill-Kreises. Durch die Einführung einer einheitlichen Rufnummer in den meisten Teilen des Lahn-Dill-Kreises und der Kooperation mit einem Arzt oder mit einer Ärztin des A.N.R. auf der Zentralen Leitstelle wurde die Qualität der Versorgung und die Zusammenarbeit zwischen dem Rettungsdienst und der ärztlichen Notdienstversorgung erheblich verbessert.
Im Rahmen des A.N.R. werden jährlich zwischen 25.000 und 27.000 Hilfeersuchen bearbeitet.
Im Frühjahr dieses Jahres wurden aufgrund von Verhandlungsproblemen zwischen den Kostenträgern und der Kassenärztlichen Vereinigung die laufenden Finanzierungsverträge für den Notrufmittelpunkt gekündigt. Die Kündigung hätte die Beendigung des Systems zum 31. Dezember 2005 zur Folge gehabt.
Nach intensiven Verhandlungen zwischen dem A.N.R., der Kassenärztlichen Vereinigung, den Krankenkassen und dem Lahn-Dill-Kreis ist es nun gelungen das Projekt A.N.R. mit seinem für die Bevölkerung sehr wichtigen Notrufmittelpunkt weiterzuführen. Dr. Gerd Schmidt, Vorsitzender des A.N.R., und Herr Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann freuen sich, dass es gelungen ist medizinische Leistungen auf einem hohen Qualitätsniveau im Lahn-Dill-Kreis anzubieten. Gleichzeitig verwiesen beide nochmals auf die für den Bürger wichtigen nachfolgenden Rufnummern:
112 Feuer/ Unfall/ Notfall/ Notarzt
06441/ 19222 Krankentransport/ Rettungsdienst
06441/ 19292 A.N.R./ Ärztlicher Notfalldienst
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Zentrale Leitstelle anlässlich des Spilburg-Tages zu besichtigen
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-09-06
Anlässlich des Spilburg-Tages am 11. September 2005 nimmt auch die Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz mit der Zentralen Leitstelle des Lahn-Dill-Kreises an dem Tag der offenen Tür von 11:00 bis 18:00 Uhr teil. Wie Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann erläutert, kann innerhalb dieser Zeiten die Zentrale Leitstelle des Lahn-Dill-Kreises mit Stabsführungsraum sowie Räume der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz besichtigt werden. Die Zentrale Leitstelle des Lahn-Dill-Kreises als Nervenzentrum für die Gefahrenabwehr wickelt jährlich, in Verbindung mit dem Arzt-Not-Ruf für die Region (Ärztlicher Notfalldienst), rund 70.000 Einsätze und Hilfeersuchen ab. Somit ist gerade die Zentrale Leitstelle als Notrufzentrale für den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz eine wichtige Einrichtung für die Bürgerinnen und Bürger im Lahn-Dill-Kreis. Mit Führungen durch die Mitarbeiter der Abteilung soll den Bürgerinnen und Bürgern die Abwicklung von Notrufen und die Tätigkeiten im Rahmen der Gefahrenabwehr erläutert werden.
Unterstützend zur Zentralen Leitstelle ist auch das wichtigste Führungsfahrzeug für Großschadenslagen zu besichtigen. Hierbei handelt es sich um den Einsatzleitwagen 2 der durch den Lahn-Dill-Kreis bei der Feuerwehr Herborn stationiert ist. Damit können größere Schadenslagen in Verbindung mit der Zentralen Leitstelle und den Führungsstäben abgearbeitet werden.
Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Hausnotruf des Deutschen Roten Kreuzes und der Zentralen Leitstelle wird im Rahmen eines Informationsstandes des DRK dargestellt.
Hier können sich Bürgerinnen und Bürger über die Abwicklung und die Möglichkeiten einer Hausnotrufanlage informieren.
Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz wird die Information im Vorbeugenden Brandschutz sein. Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann führt hierzu aus, dass durch die Änderung der Hessischen Bauordnung vom Juni 2005 Rauchwarnmelder für Neubauten vorgeschrieben sind. Das Gesetz sieht auch vor, dass bestehende Wohnungen bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten sind. Gerade Rauchwarnmelder haben mehrfach und im zunehmenden Maße bewiesen, dass durch eine frühzeitige Warnung der Bewohner in vielen Fällen die Gefahr und Schädigungen bis zum Tode abgewendet werden kann.
Interessierte können sich im Rahmen des Vorbeugenden Brandschutzes hierüber informieren. Kreisbrandinspektor Rupert Heege sowie kompetente Mitarbeiter stehen für Fragen zur Verfügung und freuen sich, nach dem Tag der offenen Tür im Oktober 2003 erneut die Einrichtungen des Lahn-Dill-Kreises präsentieren zu können.
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Ausbildung der Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehren in mobiler Brandsimulationsanlage erfolgreich abgeschlossen
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-07-21
9 Tage hatten die Atemschutzgeräteträger und -trägerinnen der insgesamt 146 Freiwilligen Feuerwehren des Lahn-Dill-Kreises die Möglichkeit, bestehende Gefährdungen bei der Bekämpfung von Zimmerbränden in einer mobilen Brandsimulationsanlage zu erleben.
Wie der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann mitteilt, haben insgesamt 691 Frauen und Männer diese besondere Form der Fortbildung genutzt. Um diese große Personenzahl schulen zu können war es erforderlich, die vom Land Hessen angemietete und von der Firma Dräger Safety GmbH betriebene Brandsimulationsanlage täglich bis zu 12 Stunden im Dauerbetrieb zu fahren. Dank der Disziplin der Übenden, dem großen ehrenamtlichen Engagement von Ausbildern und Atemschutzverantwortlichen in den Städten und Gemeinden und nicht zuletzt dank dem Fleiß der in den Atemschutzwerkstätten eingesetzten Kräfte war es möglich den Ausbildungsplan einzuhalten.
Besonders erfreut zeigt sich der Erste Kreisbeigeordnete darüber, dass die Ausbildungsrunde, von einzelnen leichten Verbrühungen sowie vereinzelten Kreislaufproblemen abgesehen, ohne ernsthafte Verletzungen der Übenden abgeschlossen werden konnte.
Die hohe Motivation der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte und die stetige Bereitschaft zur Aus- und Fortbildung sind zusammen mit einer angemessenen Ausrüstung der Garant für einen Einsatzerfolg im Schadensfall. Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann dankt daher allen, die durch ihr Engagement die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger in der Brandsimulationsanlage unterstützt und somit einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Menschen im Lahn-Dill-Kreis vor Brandgefahren geleistet haben.
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Unseriöse Firmen für Brandschutz (Feuerlöscherprüfung) im Lahn-Dill-Kreis unterwegs
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-07-20
Wie der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann mitteilte, liegen in den letzten Tagen vermehrt Hinweise vor, dass im Lahn-Dill-Kreis unseriöse Firmen aus dem Bereich Brandschutz (Feuerlöscherprüfung) unterwegs sind. Die Mitarbeiter dieser Firmen sind hauptsächlich im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser tätig. Den Bewohnern wird durch entsprechende Wortwahl vermittelt, dass die Firma im Auftrag der Brandschutzdienststelle des Lahn-Dill-Kreises die Feuerlöscher überprüft.
Hofmann teilte hierzu mit, dass eine Beauftragung von Firmen zur Überprüfung von Feuerlöschern durch den Lahn-Dill-Kreis grundsätzlich nicht erfolgt. Eine Überprüfung, ob die Feuerlöscher einer regelmäßigen vorgeschriebenen Wartung unterzogen werden, erfolgt durch die Brandschutzdienststelle nur in den sogenannten Objekten „besonderer Art oder Nutzung“, die der Gefahrenverhütungsschau unterliegen. Die Gefahrenverhütungsschauen werden den Eigentümern oder Betreibern solcher Objekte grundsätzlich im Vorfeld schriftlich angezeigt. Somit obliegt es den Eigentümern oder Nutzern von Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhäusern bei vorhandenen Löscheinrichtungen die regelmäßige Wartung dieser Einrichtungen selbständig durchzuführen und in Eigenverantwortung zu kontrollieren.
Unabhängig dessen weist Kreisbrandinspektor Rupert Heege darauf hin, dass nur vorhandene und funktionierende Löschgeräte eine wirksame Möglichkeit bei der Bekämpfung von Entstehungsbränden bieten.
Jeder Bürger sollte seine Löschgeräte in Eigenverantwortung überprüfen und nötigenfalls einer seriösen Fachfirma zur regelmäßigen Prüfung zustellen. Die Prüfintervalle für Feuerlöscher sind auf den Geräten durch entsprechende Prüfplaketten gekennzeichnet und betragen in der Regel 2 Jahre.
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Kai Reeh löst Werner Kolb als Kreisbrandmeister ab
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-07-04
Nach einer Dienstzeit von 13 Jahren und 7 Monaten wurde Werner Kolb, Breitscheid, nunmehr nach Erreichen der Altersgrenze aus dem Ehrenamt des Kreisbrandmeisters entlassen. Nachfolger von Werner Kolb wird auf Beschluss des Kreisausschusses Kai Reeh aus Herborn-Merkenbach. Reeh ist bereits ehrenamtlich Stadtbrandinspektor der Stadt Herborn. Im Hauptberuf ist er feuerwehrtechnischer Beamter bei der Berufsfeuerwehr Frankfurt. Insoweit gilt der 39-Jährige als erfahrener Einsatzleiter, der mit allen Facetten der Feuerwehr bestens vertraut ist.
Anlässlich der Aushändigung der Urkunden dankten Landrat Dr. Karl Ihmels und Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann dem scheidenden Kreisbrandmeister Werner Kolb für sein langjähriges, fortbildliches Engagement. Gleichzeitig beglückwünschten sie Kai Reeh zu seiner Berufung in dieses verantwortungsvolle Ehrenamt und wünschten ihm viel Erfolg bei seiner Tätigkeit.
Durch den nahtlosen Wechsel in der Besetzung der Kreisbrandmeisterfunktion ist sichergestellt, dass die vom Lahn-Dill-Kreis im Bereich Brandschutz, Allgemeine Hilfe und Katatrophenschutz wahrzunehmenden Aufgaben jederzeit durch qualifiziertes Personal wahrgenommen werden können.
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Zahl der Einsatzkräfte in den Freiwilligen Feuerwehren im Lahn-Dill-Kreis Dank guter Jugendarbeit gestiegen
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-03-23
Der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann stellt den Jahresbericht 2004 der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung der Öffentlichkeit vor. Das in dem Bericht enthaltene Zahlenmaterial dokumentiert die in den Freiwilligen Feuerwehren sowie im Rettungsdienst im Kreisgebiet erbrachten Leistungen und beschreibt gleichzeitig das Arbeitsaufkommen der Fachabteilung.
Besonders erfreulich stellt sich die Anzahl der Einsatzkräfte in den Freiwilligen Feuerwehren dar. Mit 3.561 Frauen und Männern in den Einsatzabteilungen konnte, entgegen dem langjährigen Trend auf Bundes- und Landesebene, erstmals ein deutlicher Anstieg um 49 Einsatzkräfte verzeichnet werden. Ursächlich für diese positive Entwicklung ist das erfolgreiche Wirken in den Jugendfeuerwehren. Hier konnte der Erste Kreisbeigeordnete mit großer Freude einen Mitgliederzuwachs von 90 auf nunmehr 2.119 Mädchen und Jungen feststellen.
Die 146 Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet mussten durchschnittlich 6x täglich zu Einsätzen ausrücken. Insgesamt galt es 511 Brände zu bekämpfen, in 1.126 Fällen Technische Hilfeleistung verschiedenster Art zu erbringen und 289 sonstige Einsätze zu bewältigen.
Ein Rekordergebnis ist aus dem Bereich der Ausbildung der Feuerwehrkräfte auf Kreisebene zu vermelden. Hier wurden in 69 Lehrgängen und Seminaren insgesamt 34.000 Teilnehmerstunden abgeleistet.
Von den 16 Mitarbeitern der Zentralen Leitstelle waren neben den Feuerwehreinsätzen 29.893 Rettungsdiensteinsätze, vom Krankentransport bis zum Notfalleinsatz mit Notarzt, zu bearbeiten. 24.154 Personen suchten Rat und Hilfe über den Notrufmittelpunkt des Arzt-Notruf-Systems. 75 Besuchergruppen ließen sich die Technikausstattung der Zentralen Leitstelle im Rahmen von Besichtigungen erläutern.
Ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Kinderbrandstiftungen und daraus resultierender Gefahren wurde durch die ehrenamtlich tätigen Brandschutzerzieherinnen und -erzieher geleistet. Sie haben 1.765 Kindergartenkinder sowie 901 Schulkinder (ohne Stadt Wetzlar) zum richtigen Umgang mit Feuer und Gefahrensituationen geschult.
Die Daten des Jahresberichtes 2004 sind nach Ansicht von Herrn Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Hofmann erneut Indiz dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger des Lahn-Dill-Kreises bei Feuer, Unfall oder Notfall unter der Telefonnummer „112“ jederzeit schnelle und qualifizierte Hilfe erhalten.
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Tief „Ingo“ löst Großeinsatz der Rettungskräfte im Lahn-Dill-Kreis aus
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-01-21
Das Sturmtief „Ingo“ hat im Lahn-Dill-Kreis einen Großeinsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Freiwilligen Feuerwehren, des Technischen Hilfswerkes und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft ausgelöst. Wie der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann berichtet, mussten insbesondere die Feuerwehren der an Dill und Dietzhölze gelegenen Städte und Gemeinden ab Donnerstags, 21:00 Uhr, deutlich über 200 Einsatzstellen abarbeiten.
Die ergiebigen Regenmengen ließen Bäche, Vorfluter und Entwässerungsgräben über die Ufer treten und die Dill-Pegel rasant ansteigen. Verstopfte und überlastete Kanaleinläufe und Regeneinlaufbauwerke führten zu Überflutungen in Wohnhäusern, Gewerbe-betrieben und Verkehrswegen.
In den Dillwiesen in Ehringshausen-Katzenfurt mussten die Hilfskräfte einen vom Dillhochwasser eingeschlossenen Schäfer retten. In mehreren Gemarkungen galt es vom Hochwasser bedrohte Tiere in Sicherheit zu bringen.
Auf die widrigen Witterungsbedingungen dürfte auch ein Unfallgeschehen an Donnerstag gegen 18:00 Uhr auf der Bundesstraße 277 zwischen Edingen und Katzenfurt zurückzuführen sein. Bei diesem Ereignis wurden 3 Personen zum Teil schwer verletzt. Die Feuerwehr Ehringshausen musste eine Person mit hydraulischem Rettungsgerät aus ihrem stark deformierten Fahrzeug befreien. Zur Patientenversorgung waren 3 Rettungswagen und 2 Notarzteinsatzfahrzeuge im Einsatz.
Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann dankt allen im Zuge der Aufräumungs- und Sicherungsarbeiten eingesetzten Männer und Frauen für ihren engagierten Einsatz. Die zügige Abarbeitung der vielen Einsatzstellen macht wieder einmal deutlich, dass ohne die große Zahl der in Feuerwehren und Hilfsorganisationen ehrenamtlich tätigen Menschen eine wirksame Gefahrenabwehr zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger nicht zu leisten ist. Kurz gesagt: Auf Feuerwehren, THW-Ortsverbände und DLRG im Lahn-Dill-Kreis ist Verlass.
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Jubiläumszuwendung des Landes Hessen für die Jugendfeuerwehren
Wetzlar/Dillenburg, den 2005-01-13
Die Hessische Landesregierung hat anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Landesjugendfeuerwehrverbandes im Jahr 2004 eine Förderung der Hessischen Jugendfeuerwehren in Höhe von insgesamt 1.000.000,00 (1 Mio. !) Euro zur Verfügung gestellt.
Wie der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann mitteilt, sehen die kurz vor dem Jahreswechsel beim Lahn-Dill-Kreis eingegangenen Förderbescheide eine Gesamtzuwendung von 56.360,00 Euro zugunsten von 119 Jugendfeuerwehren vor. Nach dem bestehenden Verteilungsschlüssel erhält jede Jugendfeuerwehr einen Grundbetrag von 236,07 Euro. Für jedes in der Jahresstatistik 2003 ausgewiesene Jugendfeuerwehrmitglied erhöht sich die Zuwendung um je 14,85 Euro.
Die Landeszuwendung ist zur Verbesserung der Sachausstattung der Jugendfeuerwehren sowie für qualifizierte Öffentlichkeitsarbeit einzusetzen. Über die Verwendung der Gelder können die einzelnen Jugendfeuerwehren eigenständig entscheiden.
Die heimischen Jugendfeuerwehren sind seit Jahren die wichtigste Quelle zur Deckung des Personalbedarfs in den Einsatzabteilungen. Insoweit sieht der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann in der Zuwendung des Landes neben der Förderung der allgemeinen Jugendarbeit in den Jugendfeuerwehren einen Beitrag zur Sicherung des Personalbestandes der Einsatzabteilung.
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