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Nr.: 367/
2009 Auskunft erteilt: Susanne Müller-Etzold (Pressestelle) Telefon: 06441 407-1105 Telefax: 06441 407-1051 E-Mail: presse@lahn-dill-kreis.de Internet: http://www.lahn-dill-kreis.de |
Technische Probleme mit der Telefonanlage: Eingeschränkte Erreichbarkeit der Behörden des Lahn-Dill-Kreises in der Eduard-Kaiser-Straße in Wetzlar
Wetzlar/Dillenburg, 2009-12-11
Schon seit einigen Tagen können die Bürgerinnen und Bürger die Fachdienste unserer Abteilung Aufsichts- und Kreisordnungsbehörden telefonisch zeitweise nicht oder nur eingeschränkt erreichen. Grund ist ein technischer Defekt des Sendemastes der Telefonanlage.
Betroffen hiervon sind die Zulassungsstelle (Technisches Verkehrswesen), die Führerscheinstelle (Personen bezogenes Verkehrswesen), das Ausländer- und Personenstandswesen, die Kommunal- und Finanzaufsicht, der Fachdienst Ordnungs- und Gewerberecht sowie Teile der Abteilung Bauen und Umwelt.
Betroffen ist auch die Waffenbehörde, die in der letzten Novemberwoche den Personenkreis in einer aufwändigen Aktion angeschrieben hatte, der bis dato der „Nachweispflicht zur Aufbewahrung von Schusswaffen und Munition“ noch nicht nachgekommen war.
Unter Fristsetzung bis 31. Dezember 2009 wurde nochmals deutlich auf die Pflichten hingewiesen, die sich aus dem Besitz von Schusswaffen und Munition ergeben. Zur Vermeidung unnötiger Belastungen hat die Waffenbehörde, so Abteilungsleiter Verwaltungsdirektor Reinhard Strack-Schmalor, den Waffenbesitzern die Antwort leicht gemacht. Alle haben mit dem Anschreiben gleich ein einfaches Formblatt erhalten, das nur noch in kurzer Zeit ausgefüllt werden kann und der Behörde zurückzusenden ist.
Aufgrund der technischen Probleme mit der Telefonanlage konnten Bürgerinnen und Bürger, die hierzu noch Fragen hatten, in den letzten Tagen die Waffenbehörde oftmals telefonisch nicht erreichen und auch über unsere Telefonzentrale nicht mit den zuständigen Mitarbeiterinnen verbunden werden. Landrat Wolfgang Schuster bittet hier um Verständnis und Geduld: „Das ist höhere Gewalt, an der wir leider auch mit dem besten Willen nichts ändern können.“ Insbesondere die Waffenbehörde ist aber an den normalen Arbeitstagen an den in dem Schreiben an die Waffenbesitzer genannten Sprechzeiten besetzt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Rückfragen zur Verfügung.
Aus Sicherheitsgründen ist allerdings eine Sondersprechstunde in Dillenburg oder Herborn nicht möglich. Viele Waffenbesitzer geben zurzeit ihre Waffe bei der Behörde ab. Annähernd 1.000 Waffen sind so seit Januar schon abgegeben worden. Diese können nur in Wetzlar sicher entgegengenommen und verwahrt werden.
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