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Erster Kreisbeigeordneter
Wolfgang Hofmann
Nr.: 054/ 2010
Auskunft erteilt:
Susanne Müller-Etzold (Pressestelle)
Telefon: 06441 407-1105
Telefax: 06441 407-1051
E-Mail:
presse@lahn-dill-kreis.de
Internet:
http://www.lahn-dill-kreis.de

Zahl der Einsatzkräfte in den Freiwilligen Feuerwehren im Lahn-Dill-Kreis dank erfolgreicher Jugendarbeit stabil

Wetzlar/Dillenburg, 2010-02-24

Der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann stellt den Jahresbericht 2009 der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung der Öffentlichkeit vor. Das in dem Bericht enthaltene Zahlenmaterial dokumentiert die in den Freiwilligen Feuerwehren sowie im Rettungsdienst im Kreisgebiet erbrachten Leistungen und beschreibt gleichzeitig das Arbeitsaufkommen der Fachabteilung.

In den 146 Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet sind 3.724 Frauen und Männern aktiv. Damit konnte die Zahl der Einsatzkräfte, entgegen dem langjährigen Trend auf Bundes- und Landesebene, auf einem erfreulich hohen Niveau stabil gehalten werden. Ursächlich für diese positive Entwicklung ist, dass 130 Jugendliche aus den 129 Jugendfeuerwehren in die Einsatzabteilungen übernommen werden konnten.

Trotz wenig spektakulärer Einsätze mussten die 146 Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet durchschnittlich 5 x täglich ausrücken. Es galt 537 Brände zu bekämpfen, in 935 Fällen Technische Hilfeleistung verschiedenster Art zu erbringen und 338 sonstige Einsätze zu bewältigen.

Im Rahmen der Ausbildung der Feuerwehrkräfte auf Kreisebene wurden 2.009 Frauen und Männer in 73 Lehrgängen und Seminaren geschult. Hierbei wurden insgesamt 42.447 Teilnehmerstunden abgeleistet.

Prävention in Kindergarten und Schule

Im Bereich der Prävention wurde ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Kinderbrandstiftungen und daraus resultierender Gefahren durch die ehrenamtlich tätigen Brandschutzerzieherinnen und -erzieher geleistet. Hier wurden 1.507 Kindergartenkinder sowie 784 Schulkinder (ohne Stadt Wetzlar) zum richtigen Umgang mit Feuer und Gefahrensituationen geschult.

Gefahrenabwehr im Lahn-Dill-Kreis

Das System der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr im Lahn-Dill-Kreis wurde durch eine neue Rettungsdienststruktur, die Ersatzbeschaffung von Gerätewagen Taucher und die Beschaffung eines Abrollbehälters Hochwasserschutz gestärkt. Die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutzeinheiten wurde mit großem Personalaufwand in einer Katastrophenschutzübung erprobt.

Über 35.000 Rettungsdiensteinsätze

Von den 17 Mitarbeitern der Zentralen Leitstelle waren neben den Feuerwehreinsätzen 35.438 Rettungsdiensteinsätze – vom Krankentransport bis zum Notfalleinsatz mit Notarzt – zu bearbeiten. 31.301 Personen suchten Rat und Hilfe über den Notrufmittelpunkt des Arzt-Notruf-Systems. Für die 837 Nutzer der von den DRK Kreisverbänden angebotenen Hausnotrufanlagen war die Leitstelle Ansprechpartner in allen Notsituationen.

Die Daten des Jahresberichtes 2009 sind nach Ansicht vom Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Hofmann erneut Indiz dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger des Lahn-Dill-Kreises bei Feuer, Unfall oder Notfall unter der Telefonnummer „112“ jederzeit schnelle und qualifizierte Hilfe erhalten.

Datei zum Download:
Jahresbericht 2009

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