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Wolfgang Schuster
Nr.: 114/ 2010
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Familienfreundlichkeit endet nicht am Ortsschild – Vernetzungstreffen der ortsübergreifenden Lokalen Bündnisse für Familie in Hessen

Wetzlar/Dillenburg, 2010-04-22

Eine Information des Medienbüros „Lokale Bündnisse für Familie“, Berlin.

Limburg, 17. März 2010. Der Einsatz für mehr Familienfreundlichkeit endet nicht am Ortsschild. Das beweisen die ortsübergreifenden Lokalen Bündnisse für Familie in Hessen, die Mitte März 2010 in Limburg zusammengekommen sind, um sich über Möglichkeiten der engeren Vernetzung auszutauschen. Bereits zum zweiten Mal haben die hessischen Bündnisse das Netzwerktreffen initiiert. Und der nächste Termin ist schon in Planung: Im zweiten Halbjahr 2010 soll es um die Weiterentwicklung des Akteurs- und des Aufgabenspektrums gehen.

Auch Hessen muss mit den Herausforderungen des demografischen Wandels umgehen. Eine Möglichkeit, diesen Herausforderungen zu begegnen, sind Investitionen in familienfreundliche Infrastrukturen. Die kreisweiten Bündnisse für Familie in Hessen liefern Ideen und Konzepte, wie diese Strukturen gestaltet werden können. Dadurch stärken sie die hessischen Standorte. Als Drehscheiben für Wissen liefern die ortsübergreifenden Bündnisse Konzepte und Lösungswissen für die Arbeit der Lokalen Bündnisse in den Kommunen. Sie beraten bei der Realisierung von Projekten und übersetzen Themen aus den Bereichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ÖPNV Tourismus, in die konkrete Projektarbeit.

Dr. Jan Schröder, Leiter des Servicebüros der bundesweiten Initiative der Lokalen Bündnisse für Familie, unterstrich die enge Vernetzung der hessischen Bündnisse: „In den kommenden beiden Jahren werden die kreisweite und regionale Vernetzung einen wichtigen Schwerpunkt der bundesweiten Initiative der Lokalen Bündnisse für Familie bilden. Die hessischen Landkreisbündnisse sind auf einem guten Weg. Ich hoffe, dass sie bundesweit Nachahmer finden. Ihr Engagement begrüße ich ausdrücklich.“

Im Mittelpunkt des Netzwerktreffens standen Erfolgsrezepte für den Aufbau und die Weiterentwicklung kreisweiter Bündnisse für Familie. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer identifizierten die Herausforderungen in kreisweiten Netzwerken und benannten grundlegende Erfolgsfaktoren – dazu gehören zum Beispiel die erfolgreiche Einbindung der Kommunen und die Gewinnung weiterer Unterstützer für die Bündnisarbeit. Getreu dem Motto der Initiative „Nachmachen erwünscht!“ stellten Vertreterinnen und Vertreter aus den Landkreisen Coburg und Breisgau-Hochschwarzwald ihre Organisationsstrukturen vor und gaben Feedback zur Vernetzungsarbeit in ihren Heimatregionen.

Die teilnehmenden Vertreterinnen der Ministerien auf Bundes- und Landesebene verfolgten die Diskussion mit großem Interesse und werden den – bundesweit einmaligen – Austauschprozess von ortsübergreifenden Bündnissen weiter begleiten.



Hintergrund

Die Initiative Lokale Bündnisse für Familie wurde Anfang 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Ein Lokales Bündnis für Familie ist der Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, Akteurinnen und Akteure mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

Derzeit engagieren sich mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter 5.000 Unternehmen, in rund 5.200 Projekten. 605 Bündnisse sind in der Initiative bereits aktiv.

In den Kreisen, Städten und Gemeinden mit einem Lokalen Bündnis leben mehr als 54 Millionen Menschen. Das Bundesfamilienministerium hat eine Servicestelle eingerichtet, die den Aufbau und die Weiterentwicklung der Lokalen Bündnisse bundesweit koordiniert und unterstützt. Die Servicestelle wird aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums und des Europäischen Sozialfonds finanziert.

Ansprechpartnerin im Medienbüro Lokale Bündnisse für Familie ist Tina Beck, Tel. 030 201 805-42, Fax: 030 201805-77; E-Mail: medienbuero@lokale-buendnisse-fuer-familie.de; Internet: www.lokale-bündnisse-fuer-familie.de.

Ansprechpartnerin zum Thema beim Lahn-Dill-Kreis ist Meike Menn, Sozialplanerin, Tel. 06441 407-1222, E-Mail: meike.menn@lahn-dill-kreis.de.

Datei zum Download:
Pressemitteilung des Medienbüros

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