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Nr.: 115/
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Kreissozialdezernent Günther Kaufmann-Ohl weist Unterstellungen von Bürgermeister Dr. Gerhard Zoubek entschieden zurück
Wetzlar/Dillenburg/Haiger, 2010-04-23
Jahrelange Verhandlungen über den Erhalt des Standorts der Altenpflegeschule in Haiger gescheitert.
„Wenn Dr. Zoubek die gleiche Energie, die er jetzt für Desinformation in der Öffentlichkeit und unzutreffende Unterrichtung der Gremien aufwendet, eingesetzt hätte, um seine Hausaufgaben zu erledigen, stünde der Standort der Altenpflegeschule des Lahn-Dill-Kreises heute nicht in Frage“ rückt der als Sozialdezernent zuständige Kreisbeigeordnete Kaufmann-Ohl die von Bürgermeister Zoubek angezettelte Debatte zurecht.
Seit 2007 verhandle er mit der Stadt Haiger über die notwendige Sanierung und Erweiterung des jetzigen Gebäudes; lange bevor Konjunkturpakete überhaupt im Gespräch waren. Dass die Bemühungen der Stadt Haiger gescheitert sind, zunächst die Umsiedlung der Sozialstation anzugehen, danach einen Anbau ohne die entsprechende Einbeziehung der Nachbarn zu planen, könne schwerlich dem Kreis angelastet werden.
Welche Anforderungen an zeitgemäße energetische und technische Sanierung, an Brandschutz und Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden gestellt sind, müsse dem dortigen Bauamt als bekannt vorausgesetzt werden. Dass die seit Jahren seitens der Altenpflegeschule angemahnten minimalen Sanierungen bis heute nicht angegangen wurden, werfe die Frage auf, wie ernsthaft Dr. Zoubek tatsächlich die Altenpflegeschule in Haiger erhalten wolle, nimmt Kaufmann-Ohl zu den gescheiterten Verhandlungen Stellung. „In mehreren Schreiben haben wir Herrn Dr. Zoubek eine angemessene Kostenmiete zugesagt und uns auf eine langfristige Anmietung festgelegt. Außer mehreren Ankündigungen ist nicht ein konkreter Schritt in Richtung Vertragsvereinbarung gekommen“ stellt Kaufmann-Ohl klar.
Die Altenpflegeschule platze aus allen Nähten, Kursangebote können nicht umgesetzt werden, die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen und nach Fortbildungen können nicht befriedigt werden, eine Lösung müsse bald und konkret gefunden werden, betont der Sozialdezernent. „Wir werden im nördlichen Lahn-Dill-Kreis bleiben und prüfen alle Angebote, die uns unterbreitet werden, wenn sie seriös und machbar erscheinen“ so abschließend Kaufmann-Ohl.
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