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Presseinformation
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Nr.: 247/
2010 Auskunft erteilt: Susanne Müller-Etzold (Pressestelle) Telefon: 06441 407-1105 Telefax: 06441 407-1051 E-Mail: presse@lahn-dill-kreis.de Internet: http://www.lahn-dill-kreis.de |
Ausbruch der ansteckenden Blutarmut der Einhufer im Lahn-Dill-Kreis
Wetzlar/Dillenburg/Herborn, 2010-09-02
Wie der für die Tierseuchenbekämpfung zuständige Dezernent Wolfgang Hofmann mitteilt, ist bei einem ursprünglich aus Rumänien eingeführten Pferd die ansteckende Blutarmut der Einhufer diagnostiziert worden. Diese überwiegend durch Pferdebremsen übertragene anzeigepflichtige Tierseuche befällt ausschließlich Equiden (pferdeartige Tiere) und ist für den Menschen völlig ungefährlich.
Äußere Krankheitsanzeichen sind u. a. hohes Fieber, Ödeme an den Gliedmaßen und am Bauch, punktförmige Blutungen auf den Schleimhäuten sowie Abmagerung und Schwäche. Allerdings zeigt ein großer Teil der Tiere, wie auch im aktuellen Fall, keine Krankheitssymptomatik. Gleichwohl bleiben die infizierten Tiere lebenslang Virusüberträger und stellen so eine Gefahr für andere Equiden dar. Eine Therapie oder Impfung ist nicht möglich.
Die in dem Betrieb befindlichen Pferde werden alle durch Mitarbeiter der Abteilung für Veterinärwesen und Verbraucherschutz auf Vorliegen der Infektionskrankheit untersucht. Bis dahin müssen die Tiere aufgestallt bleiben und dürfen nur mit Genehmigung der Veterinärbehörde das Gehöft verlassen. Weiterhin werden umfangreiche Ermittlungen hinsichtlich früherer Kontakte zu anderen Pferden durchgeführt.
Kontakt: Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises, Tel. 06441 407-7711.
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