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Nr.: 058/
2008 Auskunft erteilt: Susanne Müller-Etzold (Pressestelle) Telefon: 06441 407-1105 Telefax: 06441 407-1051 E-Mail: presse@lahn-dill-kreis.de Internet: http://www.lahn-dill-kreis.de |
Zahl der Einsatzkräfte in den Freiwilligen Feuerwehren im Lahn-Dill-Kreis dank erfolgreicher Jugendarbeit stabil
Wetzlar/Dillenburg, 2008-03-13
Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann stellt den Jahresbericht 2007 der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung der Öffentlichkeit vor. Das in dem Bericht enthaltene Zahlenmaterial dokumentiert die in den Freiwilligen Feuerwehren sowie im Rettungsdienst im Kreisgebiet erbrachten Leistungen und beschreibt gleichzeitig das Arbeitsaufkommen der Fachabteilung.
In den 146 Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet sind 3.638 Frauen und Männern aktiv. Damit konnte die Zahl der Einsatzkräfte, entgegen dem langjährigen Trend auf Bundes- und Landesebene, auf einem erfreulich hohen Niveau stabil gehalten werden. Ursächlich für diese positive Entwicklung ist, dass 153 Jugendliche aus den 132 Jugendfeuerwehren in die Einsatzabteilungen übernommen werden konnten.
Die Feuerwehren mussten durchschnittlich 8 x täglich ausrücken. Es galt 547 Brände zu bekämpfen, in 1.633 Fällen technische Hilfeleistung verschiedenster Art zu erbringen, 426 Alarmierungen über Brandmeldeanlagen abzuarbeiten und 292 sonstige Einsätze zu bewältigen.
Im Rahmen der Ausbildung der Feuerwehrkräfte auf Kreisebene wurden 1.471 Frauen und Männer in 66 Lehrgängen und Seminaren geschult. Hierbei wurden insgesamt 44.164 Teilnehmerstunden abgeleistet.
Im Bereich der Prävention wurde ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Kinderbrandstiftungen und daraus resultierender Gefahren durch die ehrenamtlich tätigen Brandschutzerzieherinnen und -erzieher geleistet. Hier wurden 1.656 Kindergartenkinder sowie 466 Schulkinder (ohne Stadt Wetzlar) zum richtigen Umgang mit Feuer und Gefahrensituationen geschult.
Die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutzeinheiten wurde mit großem Personalaufwand in zwei Katastrophenschutzübungen erprobt.
Von den 16 Mitarbeitern der Zentralen Leitstelle waren neben den Feuerwehreinsätzen 31.168 Rettungsdiensteinsätze, vom Krankentransport bis zum Notfalleinsatz mit Notarzt, zu bearbeiten. 30.914 Personen suchten Rat und Hilfe über den Notrufmittelpunkt des Arzt-Notruf-Systems. Für die 663 Nutzer der von den DRK Kreisverbänden angebotenen Hausnotrufanlagen war die Leitstelle Ansprechpartner in allen Notsituationen.
Die Daten des Jahresberichtes 2007 sind nach Ansicht von Herrn Ersten Kreisbeigeordneten Wolfgang Hofmann erneut Indiz dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger des Lahn-Dill-Kreises bei Feuer, Unfall oder Notfall unter der Telefonnummer „112“ jederzeit schnelle und qualifizierte Hilfe erhalten.
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