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Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter
Roland Wegricht
Nr.: 076/ 2009
Auskunft erteilt:
Susanne Müller-Etzold (Pressestelle)
Telefon: 06441 407-1105
Telefax: 06441 407-1051
E-Mail:
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Internet:
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Rettungsdienst im Lahn-Dill-Kreis neu strukturiert – Ausweitung der Vorhaltezeit und neue Rettungswachen beschlossen

Wetzlar/Dillenburg, 2009-03-18

Das Netz der rettungsdienstlichen Versorgung im Lahn-Dill-Kreis wird enger geknüpft. Wie Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann mitteilt, sieht die neu beschlossene 7. Fortschreibung des Bereichsplanes eine deutliche Ausweitung der Vorhaltestunden für Rettungswagen sowie neue Rettungswachenstandorte vor.

Als Träger der bodengebundenen Notfallversorgung ist der Lahn-Dill-Kreis verpflichtet einen flächendeckenden Rettungsdienst im gesamten Kreisgebiet sicherzustellen. Die Einhaltung der in diesem Zusammenhang bestehenden gesetzlichen Vorgaben wird regelmäßig geprüft. In den letzten Auswertungen wurden Versorgungslücken festgestellt, die durch die gestiegene Anzahl von Notfalleinsätzen oder zu lange Anfahrtswege der Rettungsmittel entstanden sind.

Um die Versorgungslücken zu schließen und die Hilfsfristerreichung zu optimieren, sieht der neu beschlossene Bereichsplan vor neue Rettungswachen in Haiger-Weidelbach und Greifenstein-Holzhausen zu etablieren.

Ein bisher in Mittenaar-Offenbach stationiertes Fahrzeug soll nach Hohenahr-Mudersbach verlegt werden.

Die Rettungswache Eschenburg-Eibelshausen wird künftig nur noch mit einem Rettungswagen rund um die Uhr besetzt. Das derzeit dort noch vorhandene zweite Fahrzeug wird künftig in Siegbach-Eisemroth rund um die Uhr vorgehalten.

An den Rettungswachenstandorten Dillenburg, Herborn, Wetzlar 1 (nähe Krankenhaus) und Wetzlar 2 (Naunheim) werden die Vorhaltezeiten für bereits vorhandene Zweitfahrzeuge ausgeweitet.

Insgesamt stehen künftig 14 Rettungswagen rund um die Uhr sowie 7 Fahrzeuge zur Abdeckung von Spritzenauslastungen im Tagesbereich zur Verfügung. Die Zahl der Notarztstandorte bleibt mit 4 Systemen unverändert.

Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann erwartet, dass die beschlossenen Strukturveränderungen zeitnah umgesetzt werden können. Er ist überzeugt, dass der Bereichsplan in der Form der 7. Fortschreibung eine den Vorgaben entsprechende, qualitativ hochwertige und zugleich wirtschaftliche Notfallversorgung im Lahn-Dill-Kreis gewährleistet.

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