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Presseinformation
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Nr.: 161/
2009 Auskunft erteilt: Susanne Müller-Etzold (Pressestelle) Telefon: 06441 407-1105 Telefax: 06441 407-1051 E-Mail: presse@lahn-dill-kreis.de Internet: http://www.lahn-dill-kreis.de |
Erfolgreiche Ausbildung der Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehren in mobiler Brandsimulationsanlage wird fortgesetzt
Wetzlar/Dillenburg, 2009-06-08
Für Feuerwehrleute gestaltet es sich immer schwieriger mit echtem Feuer in geschlossenen Räumen zu üben und dadurch praktische Erfahrungen im gezielten Bekämpfen eines Schadensfeuers zu erlangen. Um dem Wunsch der Feuerwehren nach einer möglichst realitätsnahen Ausbildung nachzukommen, hat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport die Fa. FIRE HOUSE Brandsimulation beauftragt in einer Schulungsreihe über 30 Wochen die hessischen Feuerwehren in einer mobilen Brandsimulationsanlage fortzubilden.
Den Feuerwehren des Lahn-Dill-Kreises steht die mobile Brandsimulationsanlage in der Zeit vom 8. Juni 2009 bis 17. Juni 2009 auf dem Hof des Feuerwehrstützpunktes Wetzlar zur Verfügung. In der in einem 14 m langen Sattelauflieger untergebrachten Anlage stehen insgesamt 6 Brandstellen inklusive einer Flash-Over-Simulation (Rauchgas-Durchzündung) zur Verfügung. Durch die variable Schaltung der Brandstellen können unterschiedlichste Übungszenarien vorgegeben werden. Aus einem Leitstand kontrolliert ein Trainer der Fa. FIRE HOUSE Brandsimulation gemeinsam mit Ausbildern aus dem Lahn-Dill-Kreis das gesamte Übungsgeschehen. Bei Unregelmäßigkeiten besteht jederzeit die Möglichkeit des Übungsabbruchs und der kurzfristigen Räumung des Containers.
Ziel der Übungen vom Lagerbrand bis zum Kellerbrand ist es, insbesondere noch unerfahrene Feuerwehrleute mit der Wirkungsweise der Schutzkleidung und der effektiven Handhabung von Hohlstrahlrohren vertraut zu machen. Immer wieder kommt es vor, dass junge Feuerwehrangehörige in der Brandsimulationsanlage zum ersten Mal in ihrer Feuerwehrlaufbahn ein reales Feuer erleben.
Während der Übung im Container ist die tiefste Gangart gefordert, denn in dem Brandraum herrschen Temperaturen oberhalb von 300 Grad Celsius. Nach erfolgter Brandbekämpfung findet eine Übungsnachbesprechung statt, in der den Übenden nochmals Hinweise zu einem effektiven und sicheren Arbeiten gegeben werden.
Die Brandsimulationsanlage ist am Fronleichnam sowie am Samstag von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr, an den übrigen Werktagen von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr in Betrieb. Nach dem Belegungsplan ist vorgesehen, dass ca. 480 Feuerwehrkräfte die angebotene Fortbildung nutzen können.
Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann ist überzeugt, dass die Fortbildung der Atemschutzgeräteträger in einer Brandsimulationsanlage einen wichtigen Beitrag zum Einsatzerfolg im Gefahrenfall leistet. Er dankt insoweit allen an der Ausbildung Beteiligten für ihr Engagement.
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