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Presseinformation
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Nr.: 203/
2009 Auskunft erteilt: Susanne Müller-Etzold (Pressestelle) Telefon: 06441 407-1105 Telefax: 06441 407-1051 E-Mail: presse@lahn-dill-kreis.de Internet: http://www.lahn-dill-kreis.de |
Kulturfernwanderweg „Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser"
Wetzlar/Dillenburg, 2009-07-09
Lahn-Dill-Kreis tritt dem nationalen Trägerverein für den Europäischen Kulturfernwanderweg bei.
Am 25. Juni 2009 gründete sich unter der Schirmherrschaft der Staatssekretärin im Hessischen Ministerium der Justiz, für Europa und Integration, Nicola Beer, der nationale deutsche Trägerverein innerhalb des europäischen Kulturfernwanderwegprojekts „Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser“.

„Die Mitgliedschaft ist für den Lahn-Dill-Kreis wichtig, um an der Wertschöpfung des länderübergreifenden Projektes „Hugenotten- und Waldenserpfad“ zu partizipieren. In Mittelhessen ist der Lahn-Dill-Kreis Zentrum des Europäischen Kulturfernwanderweges mit vier Schleifen um Waldsolms, Daubhausen-Greifenthal, Grube Fortuna und Wetzlar“, so der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann.
Der 1800 km lange „Hugenotten- und Waldenserpfad“ folgt dem real historischen Fluchtweg der Hugenotten von Poet Laval in der französischen Dauphiné bis nach Bad Karlshafen im Norden Hessens. „Entlang des Fernwanderwegs werden sich attraktive Erlebnisräume aufstellen, die verschiedene interessante Angebote zum Thema bieten können, diese miteinander vernetzen und sich so attraktiv für Wanderer wie auch allgemein Kulturinteressierte vermarkten können. Beispiele: Hugenottenkirche und Hugenottenmuseum in Daubhausen, Kochseminare im Maison Rambaud in Ehringshausen-Greifenthal. Wolfgang Hofmann wörtlich: „Wir unterstützen diese Bemühungen des nationalen Trägervereins durch unsere Mitgliedschaft nachdrücklich“.
Auf ihrer Flucht brachten die Hugenotten und Waldenser neue Techniken und Fertigkeiten mit: Textilverarbeitung, Uhrmacherhandwerk, Spargelanbau, Buchdruckerkunst. Historischer Hintergrund des europäischen Projekts „Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser" ist das Thema Flucht und Vertreibung, das auch aktuelle Gegenwartsbezüge hat: Migration und Integration.
Ziele:
• Bewusstmachung und Vermittlung des kulturellen Hugenottenerbes zur Förderung der regionalen Identität und touristischen Attraktivität.
• Schaffung eines internationalen Kulturfernwanderwegs zur Erhöhung der regionalen Wertschöpfung.
• Die Einbindung neuer Projektpartner zur Vergrößerung der Kooperation.
• Die Inwertsetzung des gemeinsamen Kulturerbes durch die Anerkennung als „Europäischer Kulturweg“
Eingebunden sind die Nationen Deutschland, Schweiz, Frankreich und Italien. Bisherige Zahl der Projektpartner, die finanziell unterstützen bzw. maßgeblich inhaltlich begleiten in Deutschland: 25 Städte und Gemeinden, 4 Landkreise , 7 ländliche Strukturregionen, 2 Naturparke, Wanderverbände, Touristikverbände, lokale Heimatvereine, Kirchengemeinden, das Deutsche Hugenottenzentrum und die Deutsche Waldenservereinigung.
Vorteile:
• Alle Mitglieder sind berechtigt, das Design des Projekts für ihr internes und externes Marketing unter Beachtung der Qualitätskriterien zu benutzen;
• Städte und Gemeinden werden in die nationalen und internationalen Aktivitäten, Beratungsangebote, Informations- und Öffentlichkeitsstrategien des Vereins eingebunden und auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene direkt beworben, sie gehören damit zu einem engen, vielseitigen europäischen Partnernetzwerk und profitieren von dem steigenden Interesse von Wanderern und Besuchern;
• Hotels und Gaststätten werden aktiv in die Werbestrategien eingebunden und profitieren von einem erhöhten Bekanntheitsgrad und steigenden Gäste- und Übernachtungszahlen, sie können an Schulungen teilnehmen und erfahren als Mitgliedsbetrieb eine besondere Qualitätsauszeichnung.
„Deshalb ist die Mitgliedschaft für uns als Wander- und Kulturerlebnisregion unverzichtbar. Der Jahresbeitrag von 1.000 Euro ist eine werthaltige Investition!“, so Wolfgang Hofmann abschließend.
Ansprechpartnerin zum Thema beim Lahn-Dill-Kreis: Jutta Garth, Abteilung für den ländlichen Raum, 06441 407-1762.
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