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Presseinformation


Ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter
Günther Kaufmann-Ohl
Nr.: 205/ 2009
Auskunft erteilt:
Susanne Müller-Etzold (Pressestelle)
Telefon: 06441 407-1105
Telefax: 06441 407-1051
E-Mail:
presse@lahn-dill-kreis.de
Internet:
http://www.lahn-dill-kreis.de

Abschluss der Fachweiterbildung "Praxisanleiter / Praxisanleiterin in der Altenpflege" im Kloster Altenberg

Wetzlar/Dillenburg, 2009-07-15

Der Sozialdezernent des Lahn-Dill-Kreises – Günther Kaufmann-Ohl – freut sich über 18 neue, zur Praxisanleiterin bzw. zum Praxisanleiter „weitergebildete“ Altenpflegerinnen und Altenpfleger im Lahn-Dill-Kreis.

Um Altenpflegeschüler und Altenpflegeschülerinnen in den Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten praktisch ausbilden zu dürfen, sind von den Ausbildungsbetrieben qualifizierte Pflegefachkräfte, sogenannte „Praxisanleiter/innen“, die eine pädagogische Weiterbildung absolviert haben, vorzuhalten.

Diese Weiterbildung umfasst insgesamt 200 Unterrichtsstunden und wurde erstmalig aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. In dieser Weiterbildung, die von der Schulleitung der Altenpflegschule des Lahn-Dill-Kreises Ulrike König und der Schulleitung der Königsberger-Diakonie Ulrike Schneider geplant und in der Zeit vom Dezember 2008 bis Juli 2009 umgesetzt wurde, werden alle wichtigen Themen rund um die praktische Ausbildung besprochen. Konkret geht es um Themen wie Lehr- und Lernmethoden Bewertungs- und Beurteilungsinstrumente, rechtliche Grundlagen der Altenpflegeausbildung, Lernberatung und -begleitung, Lernortkooperation, Vorbereitung, Durchführung und Bewertung von praktischen Prüfungen etc.

Günther Kaufmann-Ohl, Sozialdezernent des Lahn-Dill-Kreises, betont, dass eine erfolgreiche, zur Handlungskompetenz befähigende Altenpflegeausbildung nur gelingen kann, wenn die Ausbildungsbetriebe neben ihrem Versorgungsauftrag zu eigenen „Lernorten“ werden. Dazu bedarf es eines praktischen Ausbildungsplans, der von den Ausbildungsbetrieben auf Grundlage des vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit im Juni dieses Jahres herausgegebenen Rahmenausbildungsplans zu erstellen ist. Hierzu haben die angehenden Praxisanleiterinnen und -anleiter in ihrer Weiterbildung grundlegende Informationen zur möglichen Vorgehensweise kennen gelernt und konnten anschließend aktiv an der Entwicklung eines praktischen Ausbildungsplans für ihre Einrichtung mitwirken.

Um das Zertifikat zur Praxisanleiterin / zu Praxisanleiter zu erhalten, mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem eine Unterrichtssituation am Lernort Praxis vorbereiten, durchführen und evaluieren und darüber eine schriftliche Hausarbeit verfassen. Diese Lehrprobe wurde von den beiden Schulleitungen abgenommen und bewertet.

In einer Abschlussveranstaltung, an der auch die Heim- und Pflegedienstleitungen der verschiedenen Ausbildungsbetriebe teilnahmen, konnten dann die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen ihre erarbeiteten Lerninhalte präsentieren.


Können sich über das Zertifikat „Praxisanleiterin / Praxisanleiter“ freuen: Sebastian Diehl, Franziska Lindner, Caroline Jung, Timo Günther, Tina Metzler, Mirjam Bastian, Fabienne Reh, Annette Kleinpeter, Frank Schmidt, Fadime Kaya, Joanna Klabisz, Katja Heller, Judith Weihl, Natalia Fischer, Thomas Herrmann, Tanja Ross, Petra Theuss.

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