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Presseinformation
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Nr.: 244/
2009 Auskunft erteilt: Susanne Müller-Etzold (Pressestelle) Telefon: 06441 407-1105 Telefax: 06441 407-1051 E-Mail: presse@lahn-dill-kreis.de Internet: http://www.lahn-dill-kreis.de |
Katastrophenschutzübung „Waldbrand“ am 5. September 2009 im Kreisgebiet
Wetzlar/Dillenburg, 2009-08-27
900 überwiegend ehrenamtliche Einsatzkräfte trainieren für den Ernstfall.
Zur Bekämpfung von Waldbränden sind aufgrund der rechtlichen Verpflichtungen gemeinsame Aus- und Fortbildungsveranstaltungen sowie Katastrophenschutzübungen zwischen den hessischen Forstämtern und den unteren Katastrophenschutzbehörden zu veranstalten. In diesem Rahmen wurden im Jahr 2009 durch den Landrat als untere Katastrophenschutzbehörde, vertreten durch die Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, drei Ausbildungsveranstaltungen mit dem Themeninhalt „Zusammenarbeit bei Waldbränden zwischen dem HessenForst und der unteren Katastrophenschutzbehörde des Lahn-Dill-Kreises“ angeboten. 29 Förster von den Forstämtern Wetzlar und Herborn, 4 Forstbedienstete des Privatwaldes der Fürst zu Solms-Braunfels´schen Forstverwaltung und ein Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Gießen nahmen die Einladung der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Stabsraum des Lahn-Dill-Kreises an.
Aufbauend auf diese Fortbildung erfolgt nun eine groß angelegte Katastrophenschutz-Waldbrandübung, bei der ca. 900 Einsatzkräfte (überwiegend ehrenamtlich Tätige) teilnehmen. Die Einheiten stammen aus dem Lahn-Dill-Kreis, aus dem Landkreis Gießen, aus dem Landkreis Limburg-Weilburg, von der Hessischen Polizei nimmt ein Hubschrauber teil, aus dem Katastrophenschutzlager des Landes Hessen wird besonderes Einsatzmaterial eingesetzt.
Die vom Land Hessen finanziell geförderte Übung findet am Samstag, 5. September 2009 in der Zeit von 08:00 bis 15:00 Uhr statt. Sie gliedert sich in vier Bereiche oder „Abschnitte“:
Abschnitt Katastrophenschutzleitung: Sitz im Stabsraum des Lahn-Dill-Kreises, Franz-Schubert-Staße 4 in 35578 Wetzlar („Leitstelle“). Aufgrund mehrerer Waldbrände im Kreisgebiet werden die Einheiten zur Gefahrenabwehr zentral aus dem Stabsraum geführt. Im Einsatz sind Einheiten aus den Landkreisen Lahn-Dill, Gießen und Limburg-Weilburg. Zusammenarbeit mit den Forstamtsleitungen aus Wetzlar, Herborn, Weilburg und Weilmünster sowie dem Privatwald der Fürst zu Solms-Braunfels´schen Forstverwaltung. Erwartet wird auch ein Vertreter des Sprengmittellagers der Firma Maxam Deutschland GmbH am Standort Eschenburg-Wissenbach. Ca. 100 Einsatzkräfte.
Abschnitt 01 Lahnau: Waldbrand zwischen Lahnau-Waldgirmes und Biebertal-Rodheim-Bieber im Bereich Königstuhl, Forstamtsbereich Wetzlar. Ca. 350 Einsatzkräfte.
Abschnitt 02 Braunfels/Leun: Waldbrand zwischen Braunfels und Leun im Bereich des Privatwaldes Fürst zu Solms-Braunfels´sche Forstverwaltung, Forstamtsbereiche Weilburg und Weilmünster. Einsatz eines Polizeihubschraubers. Ca. 250 Einsatzkräfte.
Abschnitt 03 Eschenburg: Waldbrand in Eschenburg-Wissenbach, Nahbereich zum Sprengmittellager der Maxam Deutschland GmbH (ehemals Westspreng) im Forstamtsbereich Herborn. Ca. 200 Einsatzkräfte.
Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen
Im Rahmen der Übung kann es zu Verkehrsbehinderungen durch die zahlreichen Einsatzfahrzeuge kommen:
• Auf der L 3286 „Hainaer Straße“ zwischen Lahnau-Waldgirmes und Biebertal-Rodheim Bieber, im Besonderen in der Höhe des „Forsthauses Haina“.
• Auf der L 3052 „Mühlengrund“ zwischen Leun-Lahnbahnhof und Braunfels.
• Auf der B 253 „Bezirksstraße“, Ortsdurchfahrt von Eschenburg-Wissenbach.
Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist auch während der Übung gewährleistet: Sollte es zu Realeinsätzen kommen, so sind bereits hierfür Einheiten eingeteilt, die nicht an der Übung teilnehmen.
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