Möchten Sie eine Wohnung vermieten?

Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen zusammengestellt, wenn es um die private Vermietung von Wohnraum an Flüchtlinge/Asylbewerber geht.

 

Häufig gestellte Fragen

Wer mietet?

 

Der Asylbewerber selbst tritt als Mieter auf. Der Sozialhilfeträger regelt die Miet- und Nebenkostenzahlungen, außer: Strom wird vom Asylbewerber selbst getragen. Voraussetzung: Dem potenziellen Mieter wird vom Lahn-Dill-Kreis eine gute Sozialprognose bescheinigt. Deutschkenntnisse sind Minimalvoraussetzung!

 

 

Kann befristet vermietet werden?

Selbstverständlich.

Kann ich die Mieter selbst auswählen?

Vor der Vermietung ist selbstverständlich ein Kontakt zwischen dem Vermieter und dem potentiellen Mieter möglich. Dabei kann es zu einem beidseitigen, privatrechtlichen Vertragsabschluss kommen – muss es aber nicht.

Denn: Beide Seiten müssen dem Vertrag zustimmen, damit es zu einem Mietverhältnis kommt. Der Sozialhilfeträger prüft ferner die Verhältnismäßigkeit von Raumfläche, Anzahl der Personen, Kaltmiete und prognostizierten Nebenkosten. Diese ist - neben der positiven Sozialprognose - Voraussetzung für einen Vertragsabschluss.

 

 

Wer hilft mir bei der organisatorischen Verständigung oder bei Problemen mit den Mietern?

Ihnen steht seitens des Fachdienstes Zuwanderung und Integration des Lahn-Dill-Kreises eine Sozialarbeiterin (Frau Marlies Schmidt, Telefon 06441 407-1411, marlies.schmidt@lahn-dill-kreis.de) kompetent zur Seite.

Wie hoch ist die Miete?

Im Sozialrecht ist gesetzlich geregelt, dass eine angemessene Miete vom Landkreis übernommen werden kann. Die Angemessenheit wird vom Sozialhilfeträger (Lahn-Dill-Kreis) festgelegt. Maßgeblich ist dabei insbesondere der marktübliche Mietpreis für einfachen Wohnraum.

Wer zahlt die Betriebskosten und Heizung?

Angemessene Heiz- und Betriebskosten werden vom Landkreis übernommen. Strom wird vom Asylbewerber selbst getragen. Bei entsprechender Regelung im Mietvertrag können die Nebenkosten sowie die Miete gebündelt auch direkt an den Vermieter überwiesen werden.

Muss die Wohnung möbliert sein?

Nein.

Muss eine Küche vorhanden sein?

Eine einfache Küche ist vorteilhaft, aber nicht zwingend.

In welchem Zustand muss die Wohnung sein?

Der zur Verfügung gestellte Wohnraum sollte einem aktuellen Standard entsprechen. Elektrische Anlagen und Geräte müssen aktuellen Sicherheitserfordernissen entsprechen.

Wer kommt für mögliche Schäden auf?

Der Mieter hat für den entstandenen Schaden aufzukommen. Der Landkreis übernimmt keine Haftung.

 

Kontakt

Wie biete ich meinen Wohnraum an? Welche Unterlagen muss ich bereithalten?

Wegen der großen Nachfrage bitten wir Sie, uns eine E-Mail (akquise@lahn-dill-kreis.de) mit der ausgefüllten Mietbescheinigung zu zusenden.

Alternativ können Sie uns zunächst auch eine E-Mail mit folgenden Basisinformationen zu Ihrer Unterkunft zusenden:

• Lage

• Größe

• Aufteilung

• Ihre Kontaktdaten

Wir setzen uns dann so schnell wie möglich mit Ihnen in Verbindung. Vielen Dank für Ihr Engagement!

Wenn Sie größere Wohnobjekte wie zum Beispiel eine Halle anzubieten haben, dann setzen Sie sich bitte direkt mit dem Regierungspräsidium Gießen in Verbindung. Größere Objekte könnten sich ggf. als Erstaufnahmelager eignen: vorzimmer.abtvi@rpgi.hessen.de

Kontakt

Fachdienst Zuwanderung und Integration

Zuweisungs- und Integrationsmanagement

Karl-Kellner-Ring 51
35576 Wetzlar

06441 407-1464
06441 407-1052
akquise@lahn-dill-kreis.d...