Die Abfallgebühren im Lahn-Dill-Kreis werden nach Gefäßgröße und Leerungshäufigkeit berechnet (Foto: Lahn-Dill-Kreis)

Abfallgebührenbescheide werden verschickt

Abfallgebühren auch nach Erhöhung geringer als in anderen Kreisen

In diesen Tagen erhalten die rund 65.000 Grundstückseigentümer im Lahn-Dill-Kreis (ohne Stadt Wetzlar) ihre Abfallgebührenbescheide. Diese beinhalten die Endabrechnung 2019 sowie die Vorauszahlung für das Jahr 2020. Die Abfallgebühren im Lahn-Dill-Kreis werden nach Gefäßgröße und Leerungshäufigkeit berechnet. Durch Abfallvermeidung und Abfalltrennung können die Bürger Einfluss nehmen auf die Höhe ihrer Abfallgebühr.

Geändert hat sich zum Jahresbeginn die Höhe der Gebührensätze. Wie berichtet, erhöht sich die jährliche Grundgebühr für eine 120-Liter-Restabfalltonne auf 78,99 Euro und für eine 240-Liter-Restabfalltonne auf 129,12 Euro. Die Leistungsgebühren konnten dagegen in den meisten Fällen gesenkt werden. Unterm Strich zahlt ein 4-Personen-Haushalt, abhängig vom gewählten Behälterbestand und der Leerungshäufigkeit, somit zwischen 118,39 Euro und maximal 334,26 Euro pro Jahr – das sind 29,89 bzw. 57,26 Euro mehr als in den Jahren zuvor.

„Die Gründe für die Erhöhung liegen insbesondere in den gestiegenen Marktpreisen für Transport, Umschlag, Lagerung und Entsorgung der Abfälle“, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete Roland Esch. Dennoch seien die durchschnittlichen Abfallgebühren im Lahn-Dill-Kreis auch nach der Erhöhung niedriger als in den Nachbarregionen. Zudem bestehe nicht in jedem anderen Landkreis die Möglichkeit, durch individuelles Einspar- und Trennverhalten die Abfallgebühren zu senken. Und Landrat Wolfgang Schuster betont: „Unsere Gebühren sind günstig und sie bleiben es auch in den nächsten Jahren. Unsere Abfallwirtschaft ist ökologisch und ökonomisch absolut wettbewerbsfähig.“

Im Kundenportal „Mein AWLD“ auf der Homepage der Abfallwirtschaft Lahn-Dill (www.awld.de) sind die Gebührenbescheide sowie alle Leerungsprotokolle auch online abrufbar. Um Papier und Porto einzusparen soll der Anteil der Kunden, die ihre Bescheide nur noch digital erhalten, weiter erhöht werden. Im Kundenportal lässt sich dies durch einen entsprechenden Haken einstellen. Die Zugangsdaten liegen dem Gebührenbescheid bei. Auch ein Abfallgebührenrechner steht online zur Verfügung.

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