Die Lahn-Dill-Kliniken empfehlen, dieser Tage die Besuche am Klinikum Wetzlar einzuschränken. (Foto: Lahn-Dill-Kliniken)

Besuche im Klinikum Wetzlar einschränken

Masernfall in Wetzlar

Die Geschäftsführung der Lahn-Dill-Kliniken bittet vor dem Hintergrund einer aktuellen Masernerkrankung eines Mitarbeiters Besuche am Klinikum Wetzlar wenn möglich einzuschränken. "Dies dient dem Schutz unserer Patienten, Besucher und Mitarbeiter", erklärte Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken.

Besucher, die nach 1970 geboren wurden, sollten vorab ihren Impfstatus prüfen. Sollten sie nicht durch eine Impfung oder durch eine überstandene Masernerkrankung geschützt sein, sollten sie, wenn möglich, auf einen Besuch im Klinikum verzichten. Laut Robert Koch-Institut haben Personen, die vor 1970 geboren wurden zu 95 bis 98 Prozent die Masern bereits durchgemacht und weisen eine Immunität dagegen auf.

Die Lahn-Dill-Kliniken haben Maßnahmen eingeleitet, um Patienten, Besucher und Mitarbeiter zu schützen. So wird momentan bei allen Patienten, die stationär im Klinikum Wetzlar liegen und bei Mitarbeitern der Impfstatus erhoben. Auch bei Patienten, die neu aufgenommen werden, wird geprüft, ob ein ausreichender Schutz besteht und bei Bedarf die Impfung angeboten. Außerdem liegen Informationsmaterialen zum Thema Masern am Empfang aus.

"Die Versorgung am Klinikum Wetzlar ist weiterhin gewährleistet", sagte Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor der Lahn-Dill-Kliniken. "Gegebenenfalls müssen Patienten und Angehörige mit Verzögerungen im Ablauf rechnen, hier bitten wir vorab um Verständnis."

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