So soll es in knapp 2 ½ Jahren aussehen – das neue Schulzentrum mit Blick auf die Goethe-Schule Wetzlar (Foto: Architekten Schmees und Wagner)

Erste und größte Vergabe: 9,1 Mio. Euro für Rohbauarbeiten

Neubau Goethe Schule Wetzlar: Erd-, Mauer- und Betonarbeiten sind vergeben

Das Schulzentrum Wetzlar besteht aus drei Schulen: der Goetheschule als einzig selbstständigem Oberstufengymnasium im Kreisgebiet, der Käthe-Kollwitz-Schule als gewerbliche Berufsschule und der Theodor-Heuss-Schule als kaufmännische berufliche Schule. Im Schulzentrum werden im Schuljahr 2018/19 insgesamt 3.750 Schülerinnen und Schüler unterrichtet (Quelle: offizielle Statistik des Landes - bereitgestellt am 6. Feb 2019; Stichtag der Erhebung: 1. November 2018). An der Goetheschule Wetzlar werden im Schuljahr 2018/19 914 Schülerinnen und Schüler in 49 Klassen unterrichtet.

Geplant ist der Rückbau und Ersatzneubau der Goetheschule am Standort Frankfurter Straße. Derzeit läuft der Abbruch des Bestandsgebäudes, die Arbeiten sind zu 90% abgeschlossen. Der geplante Ersatzneubau soll vier Etagen erhalten, die das in Kooperation mit der Schule abgestimmte Raumprogramm abbilden. Im Erdgeschoss des projektierten Gebäudes sind die Kunsträume, die Aula und ein Kiosk vorgesehen; die Verwaltung, das Lehrerzimmer mit Arbeits- und Ruhebereich sowie die Mediathek der Schule werden im ersten Obergeschoss untergebracht. Im zweiten Obergeschoss sollen allgemeine Klassenräume entstehen und im dritten Obergeschoss ist der naturwissenschaftliche Bereich mit Fachräumen, Laboren und zweigeschossigem Hörsaal geplant.

Das Gebäude entwickelt sich um ein großzügiges Atrium, das als „Goethes Garten“ den Schülerinnen und Schülern einen ansprechend gestalteten und mit einem Glasdach überdachten Bereich auf dem Dach der Aula bieten soll, der neben Arbeitsbereichen auch Raum zum Verweilen hat.

Das Gebäude wird in Massivbauweise ausgeführt. Geplant ist eine Bauweise mit Stahlbetondecken, die eine Betonkernaktivierung erhalten. Die Wände des Gebäudes sollen aus Betonfertigteilen und Mauerwerk errichtet werden. Die Fassadenbekleidung wird als Klinkerfassade ausgeführt, die eine wesentlich größere Lebensdauer aufweist, als herkömmliche Putzfassaden. Das Dach wird als flachgeneigtes Pultdach ausgebildet und mit einer Photovoltaikanlage versehen. Die Beheizung erfolgt über eine Gas-Niedertemperaturkesselanlage in Kombination mit einer kontrollierten Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung und Kühlung.

Im Zuge des Neubaus Goetheschule steht die Beauftragung der Erd- Mauer- und Betonarbeiten als erstes und größtes Gewerk an. 9,1 Mio. Euro sind dafür veranschlagt. Die ausführende Baufirma ist Faber und Schnepp aus Langgöns.

Die Gesamtkosten (Stand 18.12.2018) betragen schätzungsweise 34.986.200,78 Euro brutto – davon werden gefördert (Förderbescheid der WI-Bank liegt vor) 1.854.500,00 Euro brutto.

Der Baubeginn ist für April 2019 geplant. Die Bauzeit beträgt ca. 24 Monate – die Inbetriebnahme ist zum Schuljahrwechsel 2021 nach den Sommerferien vorgesehen.

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