Oberbürgermeister Manfred Wagner und Landrat Wolfgang Schuster haben mit „Made im Lahn-Dill-Kreis 2030“ die Zukunft der Region im Blick (Foto: Stadt Wetzlar).

Kommunale Zukunft „Made in Mittelhessen 2030“

Mittelhessische Städte und Kreise beauftragen Regionalmanagement mit zukunftsweisendem Gemeinschaftsprojekt

Mittelständische Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis stehen vor großen Veränderungsprozessen. Die Digitalisierung ist in vollem Gange, die industrielle Fertigung verändert sich, die Anforderungen an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden höher. Die sich entwickelnden Dynamiken stellen eine große Herausforderung für den Wirtschaftsstandort an Lahn und Dill und der gesamten Region dar. Sie erfordern eine feinfühlige Orchestrierung, um eine aufeinander abgestimmte Geschwindigkeit zu gewährleisten und weder Unternehmen noch Menschen alleine zu lassen oder gar auf diesem Weg zu verlieren.

„Made im Lahn-Dill-Kreis 2030“ – die Zukunft der Region im Blick

Im Lahn-Dill-Kreis und insbesondere in der Stadt Wetzlar existiert eine große Tradition der optischen und der stahlerzeugenden Industrie mit weltweit bekannten großen Unternehmen und vielen wichtigen Zuliefererbetrieben. In diesen liegt eine große Innovationskraft und ein starkes Standbein der heimischen Wirtschaft. „Wir befinden uns schon mitten im Veränderungsprozess und haben bereits viele innovative Firmen, die mit der Zeit gehen und als Vorreiter gelten“, sagt Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises. „Diese Entwicklungen betreffen allerdings nicht nur den eigenen Kreis, sondern insbesondere die gesamte mittelhessische Region.“

„Deswegen haben wir uns gemeinsam mit den mittelhessischen Landkreisen, den drei Oberzentren und der Stadt Limburg entschieden, die Koordination in die Hände des Regionalmanagements Mittelhessen, dessen Gesellschafter Stadt und Landkreis sind, zu legen. Dieses engagiert sich schon jetzt sehr stark für die Zukunftsfähigkeit der Region – hier sehen und nutzen wir wichtige Kompetenzen“, so Wolfgang Schuster und Oberbürgermeister Manfred Wagner.

Regionale Koordination & interinstitutionelle Zusammenarbeit

Diese Koordination soll beinhalten

  • das Erarbeiten gemeinsamer Konzepte für die Gestaltung des Strukturwandel- und Transformationsprozesses,
  • die Bündelung der Akquise von Fördermitteln im Auftrag der Kreise und Kommunen und
  • das Ergreifen der Chancen von Qualifizierungsprogrammen für die Weiterbildung der Beschäftigten.

„Als Kommunen sehen wir die Notwendigkeit der Federführung für diese Prozesse auf der regionalen Ebene“, so Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner. „Schließlich kommen die Herausforderungen auf uns alle zu. Da ist es nicht zielführend, wenn jede Kommune und jeder Kreis an einem eigenen Konzept mit begrenzten Ressourcen strickt. Gleichzeitig wissen wir sehr genau, wie wichtig der direkte Kontakt zu Arbeitgebern und Arbeitnehmern ist, wenn es um Veränderungsprozesse geht. Deswegen legen wir großen Wert auf eine Zusammenarbeit mit den Unternehmen und deren Belegschaft. Und aus diesem Grund wird das Regionalmanagement auch bei diesen Aufgabenstellungen mit Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und Kammern zusammenarbeiten“, so Manfred Wagner.

Das Regionalmanagement Mittelhessen arbeitet bereits seit 2003 mit guten Erfolgen daran, Mittelhessens Ressourcen zu bündeln, Kooperationen zu fördern sowie Stärken und Potenziale der Region zu entwickeln.

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