Gefahrenabwehr des Lahn-Dill-Kreises veröffentlicht Jahresbericht für 2020 (Foto: Lahn-Dill-Kreis)

Die Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet kamen bei 603 Bränden und 866 Fällen technischer Hilfeleistung verschiedenster Art zum Einsatz (Foto: Lahn-Dill-Kreis)

Pandemie belastet Arbeit von Feuerwehren und Rettungsdiensten

Gefahrenabwehr des Lahn-Dill-Kreises veröffentlicht Jahresbericht für 2020

38 Personen konnten im letzten Jahr bei Bränden und technischen Hilfeleistungen wie z. B. nach einem Autounfall durch Feuerwehren im Lahn-Dill-Kreis gerettet werden. Die Rettungsdienste im Lahn-Dill-Kreis waren insgesamt 42.589 Mal im Einsatz – vom Krankentransport bis zum Notfalleinsatz mit Notarzt.

Das sind nur zwei Zahlen aus der Bilanz, die die Gefahrenabwehr des Lahn-Dill-Kreises – Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz – für das Jahr 2020 zieht. Der Erste Kreisbeigeordnete und für die Gefahrenabwehr beim Lahn-Dill-Kreis zuständige Dezernent Roland Esch stellt den Jahresbericht 2020 der Fachabteilung vor: „Das in dem Bericht enthaltene Zahlenmaterial dokumentiert die in den Freiwilligen Feuerwehren sowie im Rettungsdienst im Kreisgebiet erbrachten Leistungen und beschreibt gleichzeitig das Arbeitsaufkommen der Fachabteilung unter den besonderen Herausforderungen der Pandemie.“

In den 133 Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet sind 3.347 Frauen und Männer aktiv. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 45 Personen. In den 109 Jugendfeuerwehren ist die Mitgliederzahl um 12 Personen auf nunmehr 1.247 Jungen und Mädchen angestiegen.

Trotz wenig aufsehenerregender Einsätze mussten die Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet zu 603 Bränden und 866 Fällen technischer Hilfeleistung verschiedenster Art ausrücken. Hierbei konnten zwei Personen bei Brandeinsätzen und 36 Personen bei technischen Hilfeleistungen gerettet werden. Eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten war die Herrichtung eines Impfzentrums in Lahnau innerhalb weniger Tage.

Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zentralen Leitstelle waren neben den Feuerwehreinsätzen 42.589 Rettungsdiensteinsätze, vom Krankentransport bis zum Notfalleinsatz mit Notarzt, zu bearbeiten. Bemerkenswert ist, dass die Zahl der Notarzteinsätze mit 6.883 und der Notfalleinsätze mit 30.001 erstmals seit Jahren zurückgegangen ist.

Roland Esch abschließend: „Die Daten des Jahresberichtes 2020 sind ein Beleg dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger des Lahn-Dill-Kreises bei Feuer, Unfall oder Notfall unter der Telefonnummer „112“ jederzeit schnelle und qualifizierte Hilfe erhalten.“

Jahresbericht 2020

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