Sie haben das Familien- und Traditionsunternehmen in Wissenbach besucht: Stefan Kreck (Giebeler), Ralf Jeschke (Kreishandwerksmeister), Sebastian Hoffmanns (Kreishandwerkerschaft Lahn-Dill), Angelika Berbuir (Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar), Wolfgang Schuster (Landrat LDK) Götz Konrad (Bürgermeister Eschenburg), Meike Menn (Wirtschaftsförderung LDK) und Wolfram Dette (Wirtschaftsdezernent LDK).(Foto: Handwerkskammer Wiesbaden)

Spezialist für Präzisionsformen und Kunststoffbauteile

Giebeler ist einer der besten Werkzeugbauer im deutschsprachigen Raum

Auf die Herstellung komplexer Präzisionsformen und Kunststoffbauteile hat sich das seit 60 Jahren bestehende Traditions- und Familienunternehmen Giebeler in Eschenburg-Wissenbach spezialisiert. Giebeler hat mit dieser Spezialisierung eine Nische besetzt, berichtet Geschäftsführer Stefan Kreck im Gespräch mit Landrat Wolfgang Schuster, Wirtschaftsdezernent Wolfram Dette, Bürgermeister Götz Konrad sowie den Vertretern der Wirtschaftsförderung, der Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkskammer und der Arbeitsagentur. Die Firma Giebeler ist mit ihren Leistungen beim Wettbewerb „Excellence in Production“ der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen als einer der besten Werkzeugbauer im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet worden.

200 Mitarbeitende beschäftigt das Unternehmen in den Sparten Werkzeug- und Formenbau, Kunststoff- sowie Montagetechnik und produiert High-End-Lösungen für das Premiumsegment der Automobilindustrie. Zukünftig möchte Giebeler in die Produktentwicklung einsteigen, um sich damit noch stärker hervorheben zu können. Für eine mögliche Expansion ist es wichtig, den Trassenverlauf der im Bundesverkehrswegeplan mit vorrangigem Bedarf aufgenommenen Umgehungsstraße der B 253 in Eschenburg zu kennen sowie die mögliche Reaktivierung der an das Firmengelände angrenzenden stillgelegten Bahnstrecke zu berücksichtigen. Eschenburgs Bürgermeister Götz Konrad bringt es auf den Punkt: „Die Firma Giebeler will wissen, wo sie den Eingang hinbauen kann.“ Für Kreishandwerksmeister Ralf Jeschke besteht ein weiteres Problem in der Verkehrsanbindung an Wissenbach; die gegebene Infrastruktur und der derzeitige Verkehrsstau sei doch ein großer Nachteil für das expandierende Unternehmen.

Von Wirtschaftsdezernenten des Lahn-Dill-Kreises, Wolfram Dette auf die Fachkräfteversorgung angesprochen, berichtet Markus Noll, dass sie mit Fachkräften sehr gut aufgestellt seien. 14 Auszubildende sind im Unternehmen beschäftigt, die als Nachwuchskräfte ausgebildet werden. Einhergehend damit richtet Stefan Kreck seinen Dank an Angelika Berbuir von der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar, mit deren Haus sie bei der Suche nach neuen Mitarbeitenden sehr gut zusammenarbeiten würden und im Gegenzug der gerne Praktikumsstellen der Agentur anbieten könnten.

Ansprechpartnerin beim Lahn-Dill-Kreis für Fragen zum Thema: Meike Menn, Tel.: 06441 407-1222, E-Mail: wifoe@lahn-dill-kreis.de

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