Foto (Lahn-Dill-Kreis): Aktuell sieben Schulen im Landkreis betroffen.

Zwei Covid-19-Fälle an zwei weiteren Schulen im Landkreis

August-Bebel-Schule und Alexander-von-Humboldt-Schule betroffen / Gesundheitsamt steht vor großen Herausforderungen

Das Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises meldet zwei Corona-Fälle an zwei weiteren Schulen im Landkreis. Betroffen sind die August-Bebel-Schule in Wetzlar und die Alexander-von-Humboldt-Schule in Aßlar. Direkte Kontaktpersonen konnten bereits am gestrigen Sonntag ermittelt, informiert und unter Quarantäne gesetzt werden. Das Gesundheitsamt war bis in die Abendstunden tätig und führt seine Arbeiten seit heute Morgen fort. Die Zahl der Infizierten steigt aktuell sehr moderat im Lahn-Dill-Kreis. Stand heute werden 31 aktive Fälle gezählt. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken auf 6,25. „Was uns sehr viel Arbeit macht, ist die hohe Zahl der Kontaktpersonen, die hauptsächlich die Fälle an unseren Schulen mit sich bringen“, äußert sich Landrat Wolfgang Schuster am Montagvormittag. „Die Lage hat sich verändert. Die Kollegen des Gesundheitsamtes haben sehr viel zu tun im Bereich der Nachverfolgung und Betreuung der Kontaktpersonen“, fährt Schuster fort.

An der August-Bebel-Schule gehen die Ermittlungsarbeiten von einem infizierten Schüler der 9. Jahrgangsstufe aus. Da der Unterricht hier im Kurssystem stattfindet, ist die Zahl der unter Quarantäne zu setzenden Personen höher, als es bisher bei den Fällen an den Schulen im Landkreis zu beobachten war. Insgesamt wurden rund 60 Kontaktpersonen ermittelt. Dies betrifft sowohl Schüler als auch Lehrkräfte.

Neben 21 Mitschülern – Jahrgangsstufe 6 – konnten, nach Bekanntwerden eines infizierten Schülers, an der Alexander-von-Humboldt-Schule auch acht Lehrkräfte als Kontaktpersonen ermittelt werden. Sie wurden alle unter Quarantäne gesetzt.

Beide Infektionen stehen nicht im Zusammenhang mit einer Reiserückkehr aus einem Risikogebiet. Ein Teil der Testungen der Kontaktpersonen beginnt heute. Aufgrund der großen Auslastung der Labore ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar, wann mit den Ergebnissen gerechnet werden kann. Nach jetzigem Kenntnisstand kann der allgemeine Unterricht an beiden Schulen weiterhin stattfinden. Neben den Kaufmännischen Schulen, der Wilhelm-von-Oranien-Schule, der Ottfried-Preußler-Schule, den Gewerblichen Schulen – alle in Dillenburg – sowie der Johannes-Gutenburgschule in Ehringshausen sind nun sieben Schulen im Lahn-Dill-Kreis betroffen.

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