E-Autos aufladen am Arbeitsplatz ist ein Win-Win-Win

Lahn-Dill-Kreis informierte im Rahmen der Klimawoche über Zukunftskonzepte im Bereich Mobilität

Wetzlar/Dillenburg/Herborn (ldk): Mobilitätsmanagement, Ladeinfrastruktur, innovative Car-Sharing-Konzepte - gemeinsam mit dem Kreis-Mobilitätsmanagement hat die Wirtschaftsförderung des Lahn-Dill-Kreises im Rahmen der ersten Klimawoche des Landkreises mit interessierten Unternehmerinnen und Unternehmern über betriebliches Mobilitätsmanagement gesprochen. Mit dabei an diesem Informationsabend: Drei Referenten der EcoLibro GmbH, geschickt von der LandesEnergieAgentur.

Der Tenor ist klar: Eine unternehmenseigene Elektroladeinfrastruktur bedient alle Interessen. Angestellte können ihre Elektrofahrzeuge in Ruhe am Arbeitsplatz laden. Dadurch werden die Unternehmen attraktiver für umweltbewusste Fachkräfte. Doch auch wenn die technische Umsetzung mittlerweile keine große Hürde mehr darstellt, bremst es an anderer Stelle. "Ein flächendeckendes Netz an Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge bauen - das kann die öffentliche Hand nicht allein", so Wolfram Dette, Wirtschaftsdezernent des Lahn-Dill-Kreises und Gastgeber der Veranstaltung. "In Nordrhein-Westfalen wurde das schon erkannt. Um zukunftsfähig zu bleiben ist es notwendig, dass das Land Hessen eine Förderung in diesem Bereich schafft. Besser heute als morgen." In Nordrhein-Westfalen werden entsprechende Maßnahmen mit bis zu 50 Prozent subventioniert, bestätigt Volker Gillessen, Experte für Elektromobilität der Ecolibro GmbH. "Eine gute Maßnahme, um den Ausbau voranzutreiben und den Autoverkehr umweltschonender zu gestalten", stellt er fest.

Die Investition in unternehmenseigene Infrastrukturen und Mobilitätskonzepte zahle sich aber dennoch aus. Man müsse an morgen denken. Staat und Automobilindustrie stellen sich auf den anhaltenden Trend steigender Erstzulassungen von Elektrofahrzeugen ein. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden mehr und mehr Strom tanken. Dass das ganze fachlich und technisch umsetzbar und möglich ist, macht Knut Petersen, Seniorberater und Referent am Informationsabend deutlich. "Ein Mobilitätsmanagement einzurichten heißt, ressourcenschonend Zeit und Geld zu sparen und die Umweltbelastung zu senken", fasst er zusammen. "Ob wir von den Fahrten der Angestellten zum Arbeitsplatz oder von Dienstfahrten mit dem unternehmenseigenen Fuhrpark sprechen: Wir können den besten Mix an Verkehrsmitteln ermitteln und die Auslastung der Dienstfahrzeuge optimieren. Davon profitieren die Angestellten, das Unternehmen und die Umwelt." Vertieft wird dieses Thema noch in der Vorstellung innovativer Mobilitäts-Sharing-Konzepte für Unternehmen durch Petersens Kollegen Uwe Zimmermann. Mobilitätsmanagement, Ladeinfrastruktur und Car-Sharing-Konzepte: Das sind drei Handlungsfelder, die Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Umwelt profitieren lassen. Ein klassischer Win-Win-Win.

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