Für Entzerrung sorgen, um Situation in Schulbussen zu entlasten

Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH, die Lokale Nahverkehrsorganisation der Stadt Wetzlar sowie die Kreisverwaltung erreichen Anfragen besorgter Eltern

Aktuell gehen zahlreiche Anrufe und Anfragen besorgter Eltern zur aktuellen Schulbussituation bei der Schulabteilung des Kreises, der Lokalen Nahverkehrsorganisation der Stadt Wetzlar und der Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil (VLDW) ein.

Die VLDW, die Lokale Nahverkehrsorganisation der Stadt Wetzlar und die Kreisverwaltung können die Sorgen und Ängste der Eltern im Zusammenhang mit der Schülerbeförderung gut verstehen. Der Großteil der Fahrten im Kreisgebiet findet im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) statt. Nur wenige Transporte müssen derzeit mit zusätzlichen Bussen außerhalb des ÖPNV durchgeführt werden. Den Verantwortlichen ist bewusst, dass es zu Stoßzeiten, insbesondere zum Schulbeginn und zum Schulende, punktuell zu einer sehr starken Nutzung der Fahrzeuge kommen kann. Um mögliche Infektionsrisiken zu minimieren, mahnen sie die Nutzung der Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) an den Haltestellen und in den Fahrzeugen an – so, wie es die Hygieneverordnung des Landes vorgibt.

 

Für Entzerrung sorgen

Um die Situation für alle zu verbessern, raten Landkreis, Stadt und VLDW dazu, die Nutzungszeiten zu entzerren. So bietet es sich für Schülerinnen und Schüler an, weniger frequentierte Abfahrtzeiten und Linien zu nutzen und mit einem Bus früher zu fahren und ggf. am Zielort eine Wartezeit in Kauf zu nehmen. „Wir können die Anzahl der Busse im ÖPNV nicht einfach erhöhen. Dafür stehen uns schlichtweg nicht genügend Fahrzeuge zur Verfügung. Das ist ein deutschlandweites Problem, das auf Ebene von Kultus- und Verkehrsministerium angegangen werden muss“, unterstreicht Landrat Wolfgang Schuster deutlich. Eine Entzerrung der Situation zu den Stoßzeiten in den Schulbussen könne einheitlich herbeigeführt werden, indem man beispielsweise unterschiedliche Schulbeginnzeiten festlegt.

Ich selbst rate inzwischen zur Nutzung von Fahrrädern, wo immer möglich und sinnvoll, zur Nutzung von Fahrgemeinschaften von Eltern mit Masken im Auto“, ergänzt Kreis-Schuldezernent Heinz Schreiber, der nach eigenen Angaben beim Thema Holen und Bringen mit dem Auto gegen seine sonstige Überzeugung spricht. „Wir beobachten die Situation in den Bussen sehr kritisch“, führt Schreiber weitert aus.

Für Schülerinnen und Schüler der sogenannten Risikogruppen bzw. wenn diese mit einer gefährdeten Person im Hausstand leben, besteht weiterhin die Möglichkeit der Befreiung von der Präsenzpflicht. Sie könnten in diesen Fällen im Home-Schooling bzw. Fernunterricht unterrichtet werden. Betroffene sollen sich an ihre Schule wenden. Die Schulabteilung des Lahn-Dill-Kreises bietet hier aktuell vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten. Alle Information gibt es unter www.schulen.lahn-dill-kreis.de

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