Grippewelle hat begonnen - sicherster Schutz ist eine Imfpung (Foto: Lahn-Dill-Kreis)

Grippewelle hat begonnen

Influenza-Virus auf dem Vormarsch – sicherster Schutz ist eine Impfung

Die Grippesaison 2019 hat begonnen und kommt nun auf uns zu. Die so genannte „echte Grippe“ oder Influenza beginnt bei etwa einem Drittel aller Erkrankungen typischerweise mit einem plötzlich einsetzenden schweren Krankheitsgefühl. Fieber, Halsschmerzen, trockener Husten, Muskel-Glieder-Rücken oder Kopfschmerzen ergänzen das Krankheitsbild. Bei einem unkomplizierten Verlauf gehen die Beschwerden nach einer Woche langsam zurück. Die Krankheit kann unterschiedlich schwer verlaufen – von der Lungenentzündung bis zu ganz leichten Beschwerden. Aber auch nach deren Abklingen fühlt man sich unter Umständen noch nach Wochen müde und schlapp.

Ein bis zwei Tage nach einer Ansteckung mit Grippeviren können die ersten Symptome auftreten. Um eine Weiterverbreitung des Virus zu vermeiden,

  • sollte der Kontakt zu anderen Menschen möglichst eingeschränkt werden – besonders zu Risikogruppen wie Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren, Senioren und Menschen mit Immunabwehrschwäche oder Grunderkrankungen;
  • sollte auf das Händeschütteln während der Grippezeit verzichtet werden;
  • sollte beim Niesen und Husten ein Einmaltaschentuch benutzt werden – oder zur Not die Ellenbeuge;
  • sollten Hände häufig mit Wasser und Seife gewaschen werden.

Erkrankte sollten in der akuten Krankheitsphase zu Hause bleiben und Bettruhe einhalten. Bei Bedarf sollte rechtzeitig ein Arzt kontaktiert werden.

Auch wenn sich durch gewisse Vorsichtsmaßnahmen im Alltag die Ansteckungsgefahr an der echten Grippe verringern lässt – den sichersten Schutz vor der Influenza genießt, wer geimpft ist. Für die Impfung steht ein sogenannter Vierfach-Impfstoff zur Verfügung. Die volle Ausbildung eines Impfschutzes benötigt zwei Wochen. Bei der echten Grippe handelt es sich um eine Virusinfektion. Diese Viren haben die unangenehme Eigenschaft sich fortlaufend zu verändern. Somit muss der Impfschutz  jährlich erneuert werden. Trotz der Impfung können Erkältungen bzw. deren Symptome auftreten.

Der beste Zeitraum, sich durch den Hausarzt impfen zu lassen, ist einige Wochen vor Beginn der Grippesaison. Die Grippesaison beginnt in Deutschland üblicherweise Ende Dezember. Auch jetzt zu Beginn der Grippesaison ist eine Impfung durchaus noch sinnvoll – insbesondere für gefährdete Menschen bzw. Risikogruppen gemäß der Ständigen Impfkommission (STIKO). Dazu gehören z. B.:

  • ältere Menschen ab 60 Jahren
  • BewohnerInnen von Alters-und Pflegeheimen
  • Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
  • Schwangere
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen und/oder einem geschwächten Immunsystem
  • Beschäftigte im Gesundheitswesen – medizinisches Personal
  • Menschen mit Kundenkontakt

Die Impfung gegen die Grippe wird im Regelfall durch die niedergelassenen Haus- bzw. Kinderärzte durchgeführt.

Wer Fragen zur Grippeimpfung hat, kann sich an die Haus- und Kinderärzte im Lahn-Dill-Kreis wenden. Weitere Informationen zur Grippeimpfung und Erkrankung an Grippe gibt es unter www.impfen-info.de/grippe, www.rki.de/influenza und http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/grippe-influenza/.

Kontakt

Susanne Müller-Etzold

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