Wer auch mit kleinem oder mittlerem Einkommen in die eigenen vier Wände ziehen will, bekommt in Hessen jetzt mehr Förderung (Foto: Lahn-Dill-Kreis)

Mehr Förderung fürs Eigenheim

Verbesserte Konditionen beim „Hessen-Darlehen“

Wer auch mit kleinem oder mittlerem Einkommen in die eigenen vier Wände ziehen will, bekommt in Hessen jetzt mehr Förderung: Für den Bau neuer oder den Erwerb von bestehenden Häusern oder Wohnungen gibt es künftig beim „Hessen-Darlehen“ bis zu 90.000 Euro für Neubauten bzw. bis zu 125.000 Euro für Bestandserwerb bei 0,8 Prozent Zinsen. Darüber hinaus wird die Zinsbindung von zehn auf zwanzig Jahre verdoppelt.

Erstmals sind jetzt beim „Hessen-Darlehen“ auch gemeinschaftliche Wohnprojekte (bewohnergetragene Wohngruppen) förderfähig, sofern mindestens die Hälfte der Haushalte unter die geltenden Einkommensgrenzen fällt. Damit sind die bisherigen Regeln zur Förderung selbstgenutzten Wohneigentums in wesentlichen Punkten verbessert worden.

Weitere Vorteile beim „Hessen-Darlehen“ sind:

  • Das Land begnügt sich mit einer nachrangigen Absicherung im Grundbuch. Der günstigere erste Rang bleibt frei für Kredite der Geschäftsbanken.
  • Die Landesförderung kann mit Mitteln der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau), des Baukindergeldes, der Denkmalpflege, der Städtebauförderungsprogramme oder des Dorferneuerungsprogramms kombiniert werden.
  • Sondertilgungen in beliebiger Höhe ohne Vorfälligkeitsentschädigung

Weitergehende Informationen erhalten Sie bei der für Sie zuständigen Sachbearbeiterin:

Bereich Stadt Wetzlar: Sabine Zarra Esperón, Tel. 06441 99-6340
Bereich Lahn-Dill-Kreis: Evi Driesen, Tel. 06441 407-1752

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