Machen sich stark in der Präventionsarbeit: Stephan Aurand (Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter und Vorsitzender des Präventionsrates des Lahn-Dill-Kreises), Prof. Dr. Helmut Fünfsinn (Vorsitzender des Hessischen Landespräventionsrates), Erich Marks (Geschäftsführer des Deutschen Präventionstages) und Matthias Holler (Geschäftsführer des Präventionsrates des Lahn-Dill-Kreises). (Fotos: Lahn-Dill-Kreis)

"Wir müssen im Vorfeld handeln"

Über 20 Akteure stellen sich am Präventionstag vor

Wetzlar/Dillenburg/Herborn (ldk): Prävention, lateinisch, praevenire: vorbeugen, zuvorkommen, verhüten. So steht es im Wörterbuch. Der Lahn-Dill-Kreis hat jetzt einen ganzen Tag unter dieses Motto gestellt und dabei die Frage aufgeworfen: Was kann ich präventiv tun, also im Vorfeld, um etwas anderes zu verhindern? Über 20 Akteure aus ganz Hessen, die im Bereich der Prävention aktiv und engagiert sind, sind zusammen gekommen, um ihre Arbeit vorzustellen - von der Polizei, über das Justizministerium und das Schulamt, bis hin zur Generalstaatsanwalt, um nur einige Beispiele zu nennen.

"Das Thema Prävention ist allgegenwärtig in den unterschiedlichsten Bereichen unseres Lebens. Suchtprävention, Gewaltprävention, Prävention im Straßenverkehr, in der Kriminalität und beim Thema Extremismus. Das sind nur ein paar Beispiele", sagt Stephan Aurand, Vorsitzender des Präventionsrates des Lahn-Dill-Kreises. "Umso wichtiger ist es, das Thema in den öffentlichen Mittelpunkt zu rücken." Das war das Ziel des Präventionstages. Neben Fachvorträgen von Experten aus der bundesweiten Präventionsarbeit, konnten sich die Besucherinnen und Besucher im Kreishaus in Wetzlar auf dem sogenannten 'Markt der Möglichkeiten' über die Arbeit der unterschiedlichen Institutionen informieren. Was dabei sichtbar geworden ist: Der Bereich der Präventionsarbeit in Hessen ist immens! Viele Themen greifen ineinander über und sind vernetzt. Man arbeitet häufig Hand in Hand. So spielt beispielsweise das Thema Sucht in vielen Bereichen eine Rolle, angefangen bei der Suchthilfe direkt, über den Straßenverkehr, bis hin zum schulischen Bereich. "Wir sind froh, dass wir hier auf einem Fleck alle wichtigen Akteure versammelt haben. Das gibt einen guten Überblick, was Präventionsarbeit im Stande ist zu leisten", freute sich der Geschäftsführer des Präventionsrates des Lahn-Dill-Kreises Matthias Holler. Er hat den Präventionstag 2018 organisiert. Es sei erfreulich, dass sich die Arbeit des Präventionsrates des Lahn-Dill-Kreises in vergangenen Jahren gut etabliert hat, so dass es in diesem Jahr einen ganzen Thementag geben konnte, resümiert Holler.

Über die Infostände hinaus konnte man auch selbst aktiv werden am Präventionstag. Interessierte konnten beispielsweise vor dem Kreishaus am Pavillon der Polizei Hessen auf einer Schiene einen Aufprall mit dem Auto simulieren. Einstimmige Meinung der Testpersonen: Schon ein Auffahrunfall bei niedrigen Geschwindigkeiten ist nicht zu unterschätzen. Der Gurt zieht und übt einen merklichen Druck aus. Das Resümee: Immer anschnallen, auch bei der kurzen Fahrt zum Bäcker.

Informationen zum Thema Prävention im Lahn-Dill-Kreis gibt es bei Matthias Holler, Präventionsrat des Lahn-Dill-Kreises, matthias.holler@lahn-dill-kreis.de, Telefon: 06441 407-1486.

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