Foto (Lahn-Dill-Kreis): Zwei Impfambulanzen öffnen in Wetzlar und in Herborn.

Zwei Impfambulanzen für den Lahn-Dill-Kreis

Impfangebot im Landkreis wird erhöht

Der Lahn-Dill-Kreis und der DRK-Kreisverband Dillkreis e.V. erhöhen das Impfangebot in der Region. Die Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes werden vergrößert, um die Impfkapazität des Mobilen Impfens zu steigern. Unterstützt werden die Teams unter anderem von vielen ehemaligen Mitarbeitenden des Impfzentrums in Lahnau. Zusätzlich zum Mobilen Impfangebot stellt der Lahn-Dill-Kreis zwei stationäre Impfambulanzen in Wetzlar und in Herborn.

Am 1. Dezember 2021 öffnet die erste Impfambulanz im Wetzlarer Herkules-Center (Bahnhofsstraße 19, 35576 Wetzlar). Die Öffnung der zweiten Impfambulanz in Herborn, gegenüber des Herkules-Baumarktes (Untere Au 8, 35745 Herborn), ist für die kommende Woche (KW 49) geplant. Beide Impfambulanzen werden Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein und sollen zunächst mit je zwei Impfstraßen betrieben werden. Diese sollen im Laufe des Dezembers jedoch auf drei Impfstraßen ausgeweitet werden. Ebenso wie beim Mobilen Impfen soll hier das Impfen ohne Terminvergabe erfolgen.

Ab dem 5. Dezember 2021 sollen die Gesundheitsämter in Hessen laut Landesregierung 2,5 Prozent der Bevölkerung impfen. Mit den Impfambulanzen soll die wöchentliche Impfkapazität ab Dezember auf rund 6.300 Impfungen pro Woche steigen. „2,5 Prozent der Bevölkerung, 6.300 Impfungen pro Woche: das entspricht ungefähr der Leistung und Kapazität unseres Impfzentrums mit sieben Impfstraßen“, erklärt Landrat Wolfgang Schuster und betont weiterhin: „Diese Zahlen zeigen deutlich, dass es ein Fehler war, die Impfzentren zu schließen. Wir und das Deutsche Rote Kreuz geben nun unser Bestes, die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte beim Impfauftrag zu unterstützen.“

Welcher Impfstoff wird wo verimpft?
Bei allen Terminen des Mobilen Impfens erfolgt die Impfstoffzuweisung nach Verfügbarkeit. Es ist jedoch sichergestellt, dass sowohl ein mRNA- als auch der Vektor-Impfstoff Johnson & Johnson bereitsteht. Aufgrund der behördlich angeordneten Reglementierung des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer durch das Bundesministerium für Gesundheit kann derzeit keine Vorab-Information darüber gegeben werden, welcher Impfstoff für welche Aktion bereitgestellt werden kann. In den Impfambulanzen werden beide mRNA-Impfstoffe angeboten. Wie durch die Ständige Impfkommission (STIKO) empfohlen, wird der Impfstoff von Moderna hierbei für über 30-jährige und der Impfstoff von BioNTech/Pfizer zunächst ausschließlich für unter 30-jährige bereitgestellt.

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