Wohnen im Lahn-Dill-Kreis

Detaillierte und aktuelle Informationen und Beratungen zu allen Förderprogrammen, Antragsformulare sowie Hilfe bei der Antragstellung erhalten Sie bei der Wohnungsbauförderstelle des Lahn-Dill-Kreises oder auf den Seiten der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen.

Wohneigentum

Um auch Familien oder gemeinschaftlichen Wohnprojekten (bewohnergetragene Wohngruppen) mit geringem oder mittlerem Einkommen den Bau oder Erwerb von Wohneigentum zu ermöglichen, stellt das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen in verschiedenen Förderprogrammen Mittel zur Verfügung.

Diese Fördermittel können nur vor Baubeginn bzw. vor Abschluss des Kaufvertrages beantragt werden. Sofern Interesse an der Schaffung von Wohneigentum besteht, ist daher zu empfehlen,  frühzeitig ein Beratungsgespräch bei der Wohnungsbauförderstelle zu führen. In einem persönlichen Gespräch kann die generelle Förderfähigkeit des Vorhabens auf Grund der Einkommensverhältnisse und der familiären Situation festgestellt werden – eine wichtige Hilfestellung bei der finanziellen Planung für den Bau oder Erwerb eines Eigenheimes.  Bevorzugt werden bei der Förderung Familien und andere Haushalte mit zwei oder mehreren Kindern sowie Haushalte, bei denen wegen einer Behinderung eines Haushaltsangehörigen ein besonderer baulicher Bedarf besteht.

Die Förderung besteht aus folgenden zinsgünstigen Darlehen, die in Zusammenarbeit mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen bewilligt werden:

Hessen-Baudarlehen

Gedacht für den Bau oder Kauf eines neuen Ein- oder Zweifamilienwohnhauses oder einer neuen Eigentumswohnung. Die Höhe des Darlehens liegt in der Regel bei 90.000,00 Euro.

Hessen-Darlehen

Gedacht für den Erwerb von Gebrauchtimmobilien. Die Darlehenshöhe beträgt bis zu 50 % der Gesamtkosten (Kaufpreis, Nebenkosten sowie Modernisierung), jedoch max. 125.000,00 Euro.

Mietwohnungsbau

Ein weiterer Punkt der sozialen Wohnraumförderung des Landes Hessen sind der Neubau und die Modernisierung von Mietwohnungen. Für beide Programme werden Mittel nur bereitgestellt, wenn wegen der örtlichen und regionalen wohnwirtschaftlichen Verhältnisse nachhaltig Bedarf für die Zielgruppe (Haushalte, die sich im Markt nicht angemessen mit Wohnraum versorgen können) der Wohnungssuchenden besteht. Hierbei ist unter gewissen Voraussetzungen auch eine kommunale Finanzierungsbeteiligung erforderlich.

Geförderte Wohnungen unterliegen einer Belegungs- und Mietpreisbindung.

Kostenzuschüsse für die Förderung des behindertengerechten Umbaus von selbst genutztem Wohneigentum

Behinderte Menschen bewohnen vielfach Wohnungen, in denen sie alleine nicht zurechtkommen und auf fremde Hilfe angewiesen sind. Um diese baulichen Hindernisse zu beseitigen, stellt das Land Hessen regelmäßig Mittel zur Verfügung.

Für förderfähige Maßnahmen können Zuschüsse bis zu 50 % der Kosten in und an selbst genutzten Wohnungen bereitgestellt werden, höchstens jedoch 12.500 Euro.

Kontakt

Servicehotline

Bauen und Wohnen

Karl-Kellner-Ring 51
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