Blauzungenkrankheit

Im August 2006 trat die Blauzungenkrankheit (Bluetongue Disease = BT) erstmals in Deutschland auf. Die Herden des Lahn-Dill-Kreises – vor allem Schafe und Ziegen – waren damals von der Erkrankung sehr stark betroffen und extrem geschädigt. Das Virus wird nicht direkt von Tier zu Tier übertragen, sondern über kleine, blutsaugende Mücken (Gnitzen) der Gattung Culicoides. Der Erreger der Blauzungenkrankheit ist für den Menschen nicht gefährlich.

Im Dezember 2018 wurde der Ausbruch der Blauzungenkrankheit in einem Rinderbestand im Kreis Rastatt in Baden-Württemberg festgestellt. Nachgewiesen wurde der Serotyp 8 (BTV8). Damit ist die Blauzungenkrankheit seit 2009 erstmals wieder in Deutschland aufgetreten. Seitdem traten weitere Fälle in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und im Saarland auf, woraufhin ein Restriktionsgebiet von mind. 150 km um die betroffenen Gebiete eingerichtet wurde. Betroffen vom Sperrgebiet ist, neben anderen hessischen Landkreisen, auch der Lahn-Dill-Kreis.

Die bisherigen erleichterten Verbringungsregelungen gelten ab dem 18.05.2019 nicht mehr. Für das Verbringen von Wiederkäuern gelten ab 18.05.2019 die im folgenden Merkblatt dargestellten Verbringungsbeschränkungen

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