10.02.2026 | 13:20
Noah Rothgerber weiterhin Organisatorischer Leiter Rettungsdienst im Lahn-Dill-Kreis
Landrat Carsten Braun beruft erfahrenen Ehrenamtlichen für weitere fünf Jahre

Freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit im Katastrophenschutz-Ehrenamt: Landrat Carsten Braun, Noah Rothgerber und Kreisbrandinspektor Harald Stürtz. Foto: Lahn-Dill-Kreis
Der Katastrophenschutz im Lahn-Dill-Kreis lebt von engagierten und erfahrenen Ehrenamtlichen, die Verantwortung übernehmen: Landrat Carsten Braun hat Noah Rothgerber aus Wetzlar offiziell für weitere fünf Jahre zum Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OLRD) des Lahn-Dill-Kreises berufen und ihm die Ernennungsurkunde überreicht.
„Ein leistungsfähiger Rettungsdienst und Katastrophenschutz braucht Menschen, die fachlich qualifiziert sind, Führung übernehmen und sich zuverlässig einbringen. Noah Rothgerber erfüllt diese Anforderungen in besonderem Maße. Mit seiner erneuten Berufung setzen wir bewusst auf Kontinuität und Erfahrung“, betont Carsten Braun und dankt ihm für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement.
Berufung zum Organisatorischen Leiter Rettungsdienst
Noah Rothgerber, geboren am 2. Februar 1996 und wohnhaft in Wetzlar, wird für den Zeitraum vom 1. Februar 2026 bis zum 31. Januar 2031 zum ehrenamtlichen Organisatorischen Leiter Rettungsdienst des Lahn-Dill-Kreises berufen. Die Funktion des OLRD nimmt er bereits seit Februar 2021 wahr.
Hauptberuflich ist Rothgerber beim Malteser Hilfsdienst Wetzlar als stellv. Bereichsleiter Rettungsdienst und Notfallsanitäter tätig. Er erfüllt sämtliche notwendigen Qualifikationsanforderungen für die Funktion des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst und hat sich in dieser Aufgabe in den vergangenen Jahren nachhaltig bewährt. Als Sprecher der OLRD stellt er die Schnittstelle zum Rettungdeistenstträger dar.
Darüber hinaus ist Noah Rothgerber ehrenamtlich als Leiter Einsatzdienste der Ansprechpartner für Sanitätsdienste sowie den 2. Sanitätszug des Katastrophenschutzes des Lahn-Dill-Kreises, der beim Malteser Hilfsdienst stationiert ist. Auch bei der im vergangenen Jahr durchgeführten Katastrophenschutzübung „KALDERA“ wirkte er maßgeblich an den Vorbereitungen sowie an der Übungsleitung mit. Die Übung wurde gemeinschaftlich vom Lahn-Dill-Kreis und den im Katastrophenschutz tätigen Hilfsorganisationen durchgeführt und bot ein komplexes Katatrophenszenario, bei dem an der Theodor-Heuss-Schule in Wetzlar ein Chemieunfall über 50 verletzten Personen simuliert wurde. Für Rothgerber selbst war das eine wertvolle Erfahrung, von der er viel gelernt habe, betonte.
„Mit Noah Rothgerber verfügen wir weiterhin über einen erfahrenen und engagierten Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, der den Lahn-Dill-Kreis im Einsatz- und Katastrophenfall kompetent unterstützt. Dafür danke ich ihm ausdrücklich“, so Landrat Carsten Braun abschließend.

