01.12.2025 | 16:30
Edeka Herrmann ist „Teilhabechampion Oktober 2025“
Ein starkes Team, das Vielfalt lebt und die Region stärkt

Freuen sich gemeinsam über die Auszeichnung zum Teilhabechampion des Monats: Kathleen Herrmann, Susanne Eiben, Matthias Fischer, Monika Mundt und Markus Ebertz. Foto: Lahn-Dill-Kreis
Schon beim Betreten des Markts wird deutlich, dass bei Edeka Herrmann in Hohenahr-Erda mehr zählt als nur reibungslose Abläufe: Hier herrscht ein respektvoller Umgang miteinander, und Kollegialität prägt das tägliche Miteinander. Diese Haltung ist einer der Gründe, warum die Edeka Herrmann GmbH & Co. KG als „Teilhabechampion des Monats Oktober 2025“ ausgezeichnet wurde.
An der Übergabe nahmen Inhaberin Kathleen Herrmann, Matthias Fischer (Kaufmännischer Leiter und Ehemann von Kathleen Herrmann), Bürgermeister Markus Ebertz, Susanne Eiben als kommunale Behindertenbeauftragte des Lahn-Dill-Kreises sowie Monika Mundt von der Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber (EAA) teil.
Tradition in vierter Generation – Verantwortung für heute
Das Familienunternehmen, das 2022 sein 100-jähriges Bestehen feierte, hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich: Von einem kleinen Laden mit 12 Quadratmetern Verkaufsfläche ist es zu einem modernen Vollsortimenter auf 2.400 Quadratmetern gewachsen. Seine Kundschaft kommt längst nicht mehr nur aus Hohenahr, sondern auch aus den umliegenden Gemeinden im oberen Aartal und der angrenzenden Region.
Heute beschäftigt Edeka Herrmann 53 Mitarbeitende, darunter mehrere Menschen mit einem anerkannten Grad der Behinderung. Für die Familie Herrmann ist dies ein selbstverständlicher Teil ihrer Unternehmensphilosophie. „Für uns steht die Person im Mittelpunkt. Wir beschäftigen Menschen, die engagiert und zuverlässig arbeiten – unabhängig davon, ob jemand eine Beeinträchtigung hat“, sagt Kathleen Herrmann.
Gemeinsam Lösungen finden
Herrmann beschreibt, dass im Alltag natürlich auch Herausforderungen auftreten, etwa wenn Arbeitsabläufe angepasst werden müssen. „Dank der guten Zusammenarbeit mit den beteiligten Institutionen finden wir stets Lösungen. Das stärkt uns als Unternehmen und schafft Sicherheit für unsere Mitarbeitenden.“ Auch Bürgermeister Markus Ebertz unterstreicht die wichtige Rolle des Unternehmens in der Gemeinde: „Edeka Herrmann ist nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber, sondern auch ein zentraler Ort der Nahversorgung und des Austauschs. Der Markt ist ein Treffpunkt, der das soziale Gefüge in Hohenahr spürbar stärkt.“
Ein Gewinn für Unternehmen, Mitarbeitende und Gemeinde
Die Anwesenden waren sich einig, dass die gelebte Inklusion bei Edeka Herrmann allen Seiten Vorteile bringt: Dem Unternehmen, weil es engagierte und verlässliche Mitarbeitende gewinnt. Den Beschäftigten, weil sie auf Unterstützung und einen lösungsorientierten Umgang zählen können. Die Bürgerinnen und Bürger, die von einer starken, wohnortnahen Versorgung profitiert. Und der Gemeinde, die ihren Einwohnerinnen und Einwohnern durch Unternehmen wie Edeka Herrmann mehr Lebensqualität bietet.

