07.05.2026 | 13:03

Gemeinsame Pressemitteilung der Initiative ‚Quartiersentwicklung rund um die Sophienstraße‘: Quartier rund um Sophienstraße soll für Beschäftigte attraktiver werden

Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik starten Initiative

Die neue Initiative startete mit einer gemeinsamen Blutspendeaktion. Von links: Dr. David Rassi-Neto, Dr. Dieter Erny (beide DRK), Bürgermeister Dr. Andreas Viertelhausen (Stadt Wetzlar), Arnd Krauß (Bosch Home Comfort Group), Petra Kern (Arbeitsagentur), Sebastian Kleist (Kommunales Jobcenter Lahn-Dill) und Marvin Stock (Arbeitsagentur) Foto: Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar

Die neue Initiative startete mit einer gemeinsamen Blutspendeaktion. Von links: Dr. David Rassi-Neto, Dr. Dieter Erny (beide DRK), Bürgermeister Dr. Andreas Viertelhausen (Stadt Wetzlar), Arnd Krauß (Bosch Home Comfort Group), Petra Kern (Arbeitsagentur), Sebastian Kleist (Kommunales Jobcenter Lahn-Dill) und Marvin Stock (Arbeitsagentur) Foto: Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar

Im Wetzlarer Quartier zwischen Neustadt, B49, Gloelstraße und Karl-Kellner-Ring ist jetzt eine Initiative zur Aufwertung des Standorts gestartet. Ziel ist es, die Attraktivität des Umfelds für Beschäftigte nachhaltig zu verbessern und das Quartier als modernen Siedlungs- und Arbeitsraum weiterzuentwickeln. Den Anstoß gab eine Ende 2023 durchgeführte Studie der Bosch Home Comfort Group, in der die Mitarbeitenden ihre Perspektiven und Bedarfe für den Standort eingebracht haben. Auf dieser Grundlage kamen bei einem Auftakt-Workshop zentrale Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik zusammen. Beteiligt waren unter anderem die Bosch Home Comfort Group, Zeiss, die Agentur für Arbeit, die Kreishandwerkerschaft Lahn-Dill, das Kommunale Jobcenter Lahn-Dill, die Sparkasse Wetzlar, die Volksbank Mittelhessen, die Notare Müller und Löw, die Kanzlei Unützer/Wagner/Werding, Vertreter der Stadt Wetzlar und der Lahn-Dill-Kreis. Ergänzt wurde die Runde durch die Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis sowie politische Mandatsträger.

Vielfältige Ziele vereinbart
Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Ansätze, die den Arbeitsalltag unmittelbar verbessern und neben den Beschäftigten auch den Anwohnern zu Gute kommen. Geplant sind After-Work-Formate für den informellen Austausch nach Feierabend, um Vernetzung und Gemeinschaft zu stärken. Der Weg zum Bahnhof soll funktional und gestalterisch aufgewertet werden. Grünflächen im Quartier sollen ausgebaut und erlebbarer gestaltet werden. Auch die bessere Nutzung vorhandener Infrastruktur wird geprüft, etwa bei Kantinenangeboten. Ergänzend sind kleinere, niedrigschwellige Maßnahmen vorgesehen, die den Standort beleben und Aufenthaltsqualität schaffen – von saisonalen Angeboten, wie einem Eiswagen, bis hin zu gemeinsamen Aktivitäten im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements und bei Sportveranstaltungen.

Initiative startet mit gemeinsamer Blutspendeaktion Ein erstes sichtbares Signal für die neue Zusammenarbeit im Quartier wurde bereits gesetzt. In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz fand eine Blutspendeaktion in der Agentur für Arbeit statt. Rund 80 Mitarbeitende aus den benachbarten Unternehmen und Verwaltungen beteiligten sich und unterstrichen damit den gemeinschaftlichen Ansatz der Initiative. Die Partner verstehen das Projekt als langfristig angelegten Entwicklungsprozess. Künftig sollen ein- bis zweimal jährlich Quartierstreffen stattfinden, um Maßnahmen weiterzuentwickeln, neue Ideen aufzugreifen und die Zusammenarbeit zu verstetigen. Ziel ist es, das Quartier rund um die Sophienstraße Schritt für Schritt zu einem noch attraktiveren Ort für Arbeit, Austausch und Alltag zu machen.