29.05.2026 | 14:00

Qualität, Innovation und Wellness aus dem Westerwald

Wirtschaftsdelegation des Lahn-Dill-Kreises besucht EOS Saunatechnik GmbH

Die Wirtschaftsdelegation des Lahn-Dill-Kreises informierte sich in der Produktion über die Unternehmensentwicklung, aktuelle Investitionen sowie Zukunftsperspektiven der EOS Saunatechnik GmbH. V. l. n. r.: Andreas Ehresmann (Technischer Leiter EOS Saunatechnik GmbH), Landrat Carsten Braun, Jacob Manderbach (Kreis-Wirtschaftsförderung), Dr. Sven Saage (IHK Lahn-Dill), Petra Kern (Agentur für Arbeit), Philipp Krauth (Geschäftsführer EOS Saunatechnik GmbH). Foto: Blurry-Face-Visuals

Die Wirtschaftsdelegation des Lahn-Dill-Kreises informierte sich in der Produktion über die Unternehmensentwicklung, aktuelle Investitionen sowie Zukunftsperspektiven der EOS Saunatechnik GmbH. V. l. n. r.: Andreas Ehresmann (Technischer Leiter EOS Saunatechnik GmbH), Landrat Carsten Braun, Jacob Manderbach (Kreis-Wirtschaftsförderung), Dr. Sven Saage (IHK Lahn-Dill), Petra Kern (Agentur für Arbeit), Philipp Krauth (Geschäftsführer EOS Saunatechnik GmbH). Foto: Blurry-Face-Visuals

Wie sich handwerkliche und technische Fertigung, hohe Innovations- und Qualitätsansprüche sowie eine nachhaltige Unternehmensentwicklung verbinden lassen, zeigte sich beim Besuch der Wirtschaftsdelegation des Lahn-Dill-Kreises bei der EOS Saunatechnik GmbH in Driedorf. Vor Ort informierten sich Landrat Carsten Braun, Bürgermeister Simon Rompf sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kreis-Wirtschaftsförderung, der IHK Lahn-Dill und der Agentur für Arbeit über die Entwicklung des international tätigen Unternehmens, aktuelle Investitionen sowie Zukunftsperspektiven am Standort.

Die EOS Saunatechnik GmbH blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits 1944 gegründet, begann EOS ursprünglich mit der Herstellung von Ölradiatoren. Mitte der 1970er Jahre erfolgte schließlich der Umstieg auf die Entwicklung und Produktion von hochwertigen Saunaöfen – ein Geschäftsfeld, das das Unternehmen bis heute prägt und in dem EOS seit Jahrzenten zu den international anerkannten Premiumanbietern zählt.

Das Unternehmen, das seit Anfang der 2020er Teil der finnischen Harvia-Gruppe ist, beschäftigt am Standort in Driedorf rund 130 Mitarbeitende. Der Großteil der Produkte wird direkt vor Ort entwickelt und produziert: von Saunaöfen über Steuerungssysteme bis hin zu Licht-, Sound- und Elektroniklösungen. „Wir verstehen uns als eine Manufaktur mit einer sehr hohen Fertigungstiefe. Neben der Einhaltung unserer hohen Qualitätsansprüche ermöglicht uns dies, auch Produkte in geringerer Stückzahl unabhängig und zügig zu fertigen“, betonte Geschäftsführer Philipp Krauth.

Die von EOS angefertigten Produkte rangieren im oberen Premiumbereich und richten sich sowohl an private als auch an gewerbliche Kunden. So werden elektrisch betriebene Saunaöfen in einer Bandbreite von 3kW bis 72kW und im gasbetriebenen Bereich sogar bis zu 120kW produziert. Damit ist EOS weltweit der einzige Hersteller von Saunaöfen jenseits der 36 kW. Dies ist insbesondere mit Blick auf einen international wachsenden Markt für Groß- und Communitysaunen ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal und ein strategischer Wettbewerbsvorteil.

Bei allen Produkten stehen für EOS seit jeher Qualität, Langlebigkeit und Innovation an oberster Stelle. Von diesem Anspruch machen weltweit Kunden aus über 80 Ländern gebrauch. Während des Unternehmensbesuchs wurde eindrucksvoll deutlich, dass sich EOS nicht auf dieser international erarbeiteten Reputation ausruht. „Wir wollen, dass unsere Produkte Wellness und Erholung nicht nur ermöglichen, sondern mit allen Sinnen erlebbar machen. Innovation und Weiterentwicklung sind für uns daher absolut zentral, um den eingeschlagenen Weg hin zum Wellness Experience Provider konsequent weiter zu gehen“, unterstrich Krauth. Produktneuentwicklungen, wie intelligente, cloudbasierte Steuerungssysteme oder auch hochwertige Schnee- und Eismaschinen, stehen daher bereits in den Startlöchern.

Während eines Rundgangs durch die Produktion konnte sich die Wirtschaftsdelegation selbst ein Bild von den hohen Qualitätsansprüchen des Unternehmens machen und sich davon überzeugen, dass sämtliche Produkte mit hoher Akribie und unter mehrstufigen Qualitätstest hergestellt werden. „Diese Verbindung aus handwerklicher sowie technischer Kompetenz und Qualitätsanspruch belegt deutlich, welches Potenzial in unseren mittelständischen Unternehmen steckt und wie durch konsequente Innovation klare Vorteile gegenüber der nationalen und internationalen Konkurrenz erarbeitet werden können“, betonte Landrat Carsten Braun. Darüber hinaus lobte Braun das klare Bekenntnis des Unternehmens zur Region: „Sie bieten mit Ihren Produkten ‚Made in Westerwald‘ nicht nur 130 Mitarbeitenden einen sicheren Arbeitsplatz, sondern investieren durch Ihre Tätigkeit als Ausbildungsbetrieb aktiv in die Zukunft junger Menschen – dafür meinen herzlichen Dank.“