13.01.2026 | 18:47
So lief der erste Schultag nach den Winterferien im Lahn-Dill-Kreis
Wetterbedingt an vielen Schulen Distanzunterricht – individuelle Entscheidungen haben sich bewährt

Symbolbild Schnee und Verkehr. Foto: Foto ollo von Getty Images Signature via Canva.com
Der erste Schultag nach den Winterferien hat am Montag, 12. Januar 2026, im Lahn-Dill-Kreis vielerorts anders stattgefunden als gewohnt. Aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse wurde an einzelnen Schulstandorten Distanzunterricht durchgeführt, während an anderen Schulen Präsenzunterricht angeboten wurde.
Insgesamt fand an über 30 Grundschulstandorten von insgesamt 97 Schulstandorten Präsenzunterricht statt. An den übrigen Standorten wurde der Unterricht in Distanzform organisiert. Die Entscheidungen über die jeweilige Unterrichtsform wurden standortbezogen durch die Schulleitungen und unter Berücksichtigung der jeweiligen örtlichen Gegebenheiten getroffen.
Landrat Carsten Braun erklärt: „Ich danke allen Schulen ausdrücklich für ihr verantwortungsvolles und umsichtiges Handeln. Sowohl dort, wo Präsenzunterricht angeboten wurde, als auch dort, wo Distanzunterricht durchgeführt wurde, standen die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen sowie der Beschäftigten im Mittelpunkt.“
Wetter- und Unwetterlagen wie diese erfordern schnelles und zugleich sorgfältiges Handeln. Bei der Entscheidungsfindung stehen die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler, die Verlässlichkeit des Schulbetriebs sowie die sehr unterschiedlichen örtlichen, verkehrlichen und infrastrukturellen Bedingungen im Fokus. Vor diesem Hintergrund haben sich orts- und lagebezogene Einzelfallentscheidungen erneut bewährt.
Als Schulträger stellt der Lahn-Dill-Kreis die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen sicher und unterstützt die Schulen beratend. Die Entscheidungen über den konkreten Unterrichtsbetrieb liegen bei den jeweiligen Schulleitungen. Auch Eltern sind in solchen Situationen eigenverantwortlich gefragt: Sie kennen den individuellen Schulweg ihrer Kinder am besten und stehen zugleich vor der Herausforderung, kurzfristige Betreuungssituationen zu organisieren.
„Die unterschiedlichen Entscheidungen zeigen, dass es keine pauschalen Lösungen gibt. Entscheidend ist, dass vor Ort sorgfältig abgewogen wird. Dieses Vertrauen in die Schulen ist ein zentraler Bestandteil eines verantwortungsvollen Umgangs mit besonderen Wetterlagen“, resümiert Landrat Carsten Braun.

