Top Wasserqualität in Seen und Bädern (Foto: Lahn-Dill-Kreis)

Top Wasserqualität in Seen und Bädern

Regelmäßige Testungen zum Schutz der Badegäste

Zu Beginn und während der Badesaison, wird die Wasserqualität der Badeseen und Freibäder im Lahn-Dill-Kreis regelmäßig durch den Fachdienst Infektionsschutz und Umweltmedizin des Kreis-Gesundheitsamtes überprüft.

Badeseen

Vor Beginn der Badesaison werden an den heimischen Badeseen in einem Abstand von einer Woche zweimal Proben entnommen und das Wasser wird hinsichtlich Temperatur, Sichttiefe, auf Bakterien, wie Enterokokken und Escherichia coli sowie auf das Wachstum von Blaualgen untersucht. Um die Sicherheit der Badegäste auch während der Badesaison zu gewährleisten, werden die Seen während der Badesaison alle drei Wochen erneut beprobt. Alle Badeseen im Lahn-Dill-Kreis sind derzeit in die Kategorie „ausgezeichnete Qualität“ eingestuft.

Die aktuellen Testergebnisse und Bewertungen sowie die Testergebnisse der vergangen Jahre (aller hessischer Badeseen) können auf der Seite des HLNUG (Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie) eingesehen werden: Seen nach Region (hlnug.de)

Bei akuten Auffälligkeiten entscheidet das zuständige Gesundheitsamt, ob Hinweise, Badeeinschränkungen oder Badeverbote ausgesprochen werden müssen. Sollte dieser Fall eintreten, wird der betroffene See engmaschig überwacht und beprobt, bis die Einschränkungen wieder aufgehoben werden können.

Freibäder

Bei Freibädern wird die Qualität des Badewassers vor Eröffnung der Saison durch eine Laboruntersuchung bestätigt. Diese Laboruntersuchung wird im Abstand von vier Wochen wiederholt. Vor Ort werden die Parameter Chlorgehalt, pH-Wert, Redoxpotential und Temperatur dreimal täglich durch die Betreiber kontrolliert, um die hygienisch einwandfreie Badewasserqualität jederzeit sicherzustellen.

Für eine gleichbleibend gute Wasserqualität sollten sich die Badegäste vor dem Bad duschen, um den Eintrag von Gras (an den Füßen), Sonnenmilch und anderen Kosmetika so gering wie möglich zu halten.

Zum Hintergrund

Die europäische Badegewässerrichtlinie wird in Hessen durch die „Verordnung über die Qualität und die Bewirtschaftung der Badegewässer“ näher ausgeführt. Hier ist festgelegt, wann ein Badegewässer in die Kategorie „ausgezeichnete Qualität“, „gute Qualität“, „ausreichende Qualität“, bzw. „kein Badegewässer“ eingestuft wird. Für die Einstufung werden die Testergebnissen der letzten vier Badesaisons berücksichtig.

Kontakt

Judith Muhlberg

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