Naturdenkmale

Vielhundertjährige Eichen und Linden, Hudebuchen oder auffällige Felsformationen sind wichtige und seltene Elemente unserer Kulturlandschaft. Oft sind Überlieferungen mit ihnen verbunden oder sie liefern Erkenntnisse über Erdgeschichte oder historische Landnutzung. Einmal zerstört, sind diese Zeugen der regionalen und Heimatgeschichte unwiderruflich verloren.

Die Unteren Naturschutzbehörden können bestimmte Landschaftselemente als Naturdenkmal ausweisen und damit unter besonderen Schutz stellen. Im Lahn-Dill-Kreis sind derzeit ca. 130 Naturdenkmale ausgewiesen. Dies sind vor allem Bäume und Baumgruppen, ehemalige Steinbrüche, geologische Aufschlüsse, Wacholderheiden oder sogenannte „Karsterscheinungen“, also Ausspülungen und Höhlenbildungen im Kalkstein.

Als Kriterien, die zur Ausweisung eines Naturdenkmales führen können, gelten Seltenheit, Eigenart oder Schönheit des Objektes, aber auch wissenschaftliche, naturgeschichtliche oder landesgeschichtliche Gründe. Jede Beeinträchtigung eines Naturdenkmales, also Beschädigung oder gar Zerstörung, ist verboten.

Über die nachstehende Landkarte des Lahn-Dill-Kreises gelangen Sie zu den einzelnen Naturdenkmälern.

Rechtsgrundlage: § 28 des Bundesnaturschutzgesetzes in seiner derzeit gültigen Fassung.

Kontakt

Michael Kipper

Natur und Umwelt

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