Mehr regionales Essen in die Schulen bringen

Region Lahn-Dill-Gießen wird Ökomodellregion in Hessen

Der Lahn-Dill-Kreis gehört gemeinsam mit dem Landkreis Gießen nun zu den acht Ökomodellregionen in Hessen. Umweltministerin Priska Hinz hat Vize-Landrat und Umweltdezernent Heinz Schreiber gratuliert und die Urkunde überreicht. "Wir sind glücklich, dass unser Konzept so großen Anklang beim Ministerium gefunden hat und freuen uns dazu zu gehören und vom Land gefördert zu werden", sagte Schreiber und bedankte sich auch im Namen der Landrätin des Landkreises Gießen, Anita Schneider.

Was es heißt Ökomodellregion zu sein

Aus Brüssel kommt die EU-weite Gemeinsame Agrarpolitik, aus Berlin die Zukunftsstrategie Ökolandbau, aus Wiesbaden der Ökoaktionsplan - in den Landkreisen Lahn-Dill und Gießen soll Konkretes geschaffen werden. Mit ihrem Konzept der Ökomodellregion haben die Landkreise Lahn-Dill und Gießen als eine gemeinsame Region Lahn-Dill-Gießen ein Projekt angestoßen, das die regionale Vermarktung entscheidend fördern und unterstützen soll. Der Anteil der regionalen Ökoprodukte in den Kindergärten, den insgesamt 140 Schulen und in den Kliniken soll erhöht werden - nach Möglichkeit auf bis zu 30 Prozent. "Wir wollen ganz stark beratend tätig werden und Vertriebswege für Vermarkter vereinfachen. Unsere Ökobetriebe sollen gestärkt werden, indem wir helfen, bessere Zugänge zum Markt zu schaffen", so Heinz Schreiber weiter. Die regionalen Produkte sollen noch besser vermarktet werden. Die insgesamt acht Modellregionen - bestehend aus 12 Landkreisen - sollen verzahnt arbeiten, Partnerschaften bilden und gut kooperieren. Denn immerhin decken sie knapp zwei Drittel der Landesfläche ab. "Das zeigt, wie viel man zusammen erreichen kann. Und das ist erst der Anfang", resümiert Schreiber.

Bewerbung als Ökomodellregion

Lahn-Dill-Gießen hat sich beworben, weil die beiden Landkreise vielversprechende Vorarbeit geleistet und einen entscheidenden Vorteil haben: Der Anteil von Ökoflächen in der Region ist überdurchschnittlich hoch. Bestehende Initiativen und Aktivitäten aus der Vergangenheit bieten ein enormes Potenzial für eine erfolgreiche Vermarktung und den Ausbau bewährter Konzepte. Jetzt soll es weitergehen! Das Wachstum der regionalen und lokalen Kreisläufe soll gefördert werden, damit der Anteil der in der Region erzeugten Bio-Lebensmittel auch in der Region bleibt und dem heimischen Markt zur Verfügung steht.

 

Stimmen aus Wiesbaden

Hier geht es zur Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:

https://umwelt.hessen.de/presse/pressemitteilung/fuenf-neue-oekomodellregionen-heute-bekannt-gegeben-hessen-auf-dem-weg-zum-oekomodellland

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